Vereinspokal 2024

Glorreiche Sieben aus vier ESG-Mannschaften trafen sich am Freitag, um die erste Runde im Vereinspokal auszutragen, nĂ€mlich FM Ulrich Dresen, Mykyta Volkov, Dr. Thomas Kley, Ronny MĂŒller, Michael Podder, Thomas Falk und Frank-Peter Tiegs.

Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Auch wenn dieses Mal kein SaarbrĂŒckener unter ihnen war, so bescherte das LosglĂŒck andere Paarungen als die, die einem das Schweizer System bereiten.

So wurde aus der ersten Pokalrunde ein Vergleichskampf unter Mannschaftskameraden. In der ersten Mannschaft bezwang Mykyta Volkov seinen Mannschaftskollegen Ulrich Dresen und in der zweiten Mannschaft Dr. Thomas Kley seinen MannschaftsfĂŒhrer Ronny MĂŒller. Ein etwas leichteres Los hatte Michael Podder gegen Thomas Falk, der vor zwei Wochen in Wesel als Ersatz aus der dritten noch neben ihm saß. Frank-Peter Tiegs ist mit einem Freilos ebenfalls in der nĂ€chsten Runde, die am 12. April ausgetragen wird.

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Dinslaken – ESG I 4:4

Zu wenig um zu leben und zu viel um zu sterben.

Die erste Mannschaft spielte auswÀrts beim SV Dinslaken unentschieden und befindet sich nach der 7.Runde weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

Der mit Spannung erwartete Kampf gegen den Tabellennachbarn und ehemaligen Zweitligisten wurde immerhin mit 10 TiteltrĂ€gern ausgetragen. Nachdem Helge Hintze krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt hatte, stellte sich glĂŒcklicherweise Uli Dresen noch zur VerfĂŒgung, obwohl er nach eigenem Bekunden auch nicht gesund war. Nach umfangreicher Abstimmung kam die erste Mannschaft dann noch rechtzeitig nach Dinslaken.

Reiner Odendahl, Mykyta Volkov und Uli Dresen hielten den Ball flach und verstĂ€ndigten sich nach rund 2,5 Stunden mit ihren Gegnern auf ein Remis. Dem schloss sich Thomas Neuer an Brett 8 nach 3 Stunden Gesamtspielzeit an. Vorteile hatten sich Gerd Kurr und Frank Noetzel erspielt, und bei Benjamin Ries und Achim Tymura schaute es unklar aus. Im Laufe des Kampfes reichten die vorteilhaften Stellungen von Gerd und Frank sogar zum erfreulichen Partiegewinn aus, wĂ€hrend Benjamin leider verlor. Mit 4:3 FĂŒhrung der ESG ging es fĂŒr Achim in die sechste Stunde. Es sah zwischenzeitlich gut um ihn aus, weil er den heftigen Königsangriff seines Gegners abwehren konnte. Leider fĂŒhrten die folgenden Vereinfachungen am Brett zu einem ungĂŒnstigen Turmendspiel, das letztlich nicht mehr zu halten war.

Schade, aber der Kampfeswille war bei allen zu erkennen.

In den letzten beiden Runden kĂ€mpfen noch 6 Teams um den Klassenerhalt, 3 mĂŒssen absteigen. ESG I spielt noch gegen Lasker Köln (A) und Welper (H), die ebenfalls im Abstiegskampf stecken.

[FN]

Verbandsliga: RĂŒckschlag fĂŒr ESG 2

Das letzte Saisondrittel fĂŒr die zweite Mannschaft startete mit einem AuswĂ€rtskampf in Wesel. Irgendwie verschlĂ€gt es uns dorthin des öfteren, sodass uns die Gegebenheiten des Spiellokals bestens bekannt sind. Also traten wir am Sonntagmorgen wieder mal die Reise zur historischen Zitadelle in Wesel an. Diesmal hatten wir uns einiges vorgenommen, da wir eine gute Truppe an Bord hatten, und die Weseler Personalprobleme zu haben schienen, immerhin standen bereits 19 Spieler auf der Aufstellungsliste.

Die Hoffnung auf Punkte schienen aber bereits nach knapp einer Stunde zu verfliegen, da der MannschaftskapitĂ€n Ronny MĂŒller sein Bauernzentrum dermaßen ĂŒberstrapazierte, dass es ein Wunder war, dass die Partie ĂŒberhaupt noch weiterzuspielen war. Auch an Brett 6 verspekulierte sich Michael Podder frĂŒhzeitig im Mittelspiel und stand mit WenigerqualitĂ€t und Minus-Bauern auf verlorenen Posten.

Die ersten halben Punkte auf das Tableau brachten jedoch unser Ersatzmann Thomas Falk mit einer sehr soliden und gut angelegten Partie sowie an Brett 3 Stefan Pfeiffer (mit etwas zu viel Vorsicht „unterwegs“). Besonderer Dank an Thomas fĂŒr das spontane Einspringen bei uns. Kurz danach konnte Gerhard Arold seine Partie am Spitzenbrett gewinnen, in aussichtsreicher Stellung half der Gegner nach und stellte einen ganz Turm ein. An Brett 2 verwickelte Thomas Kley seine Partie ungemein und hatte eine sehr dynamische Stellung erreicht, jedoch unterlief Tom in höchster Zeitnot ein Fehler und verlor ebenso einen Turm.  Mit den schwarzen Steinen konnte Alexander Pertschik noch ein weiteres Remis beisteuern, tendenziell stand er die ganze Zeit etwas besser – im LĂ€ufer gegen Springerendspiel konnte er jedoch keine Vorteile erzielen. Danach gab Michael seine Partie auf, und an Brett 4 von Merlin MĂ€nken entwickelte sich im Turm gegen LĂ€ufer und 2 verbundene Bauern ein interessanter Bauernwettlauf. Merlin hatte laut eigener Aussage immer alles unter Kontrolle und gewann die Partie (nachdem der Gegner den LĂ€ufer zur Seite schwenkte konnte Merlins Bauer einfach durchlaufen). Ob das so stimmt, sollte man aber besser nochmals analysieren, auf jeden Fall wieder ein starker Auftritt vom Youngster.

Die letzter Partie des Tages war erstaunlicherweise die vom MannschaftsfĂŒhrer. Es kam irgendwann etwas Hoffnung auf, da der Schwarze sich nur den Bauern auf h4 abholte, und es konnte sich ein wenig Gegenspiel entwickeln, was jedoch nur Strohfeuer war, da schwarz sich ins Endspiel retten konnte. Das zweizĂŒgige Matt wurde vom Gegner ĂŒbersehen, nunja das Turmendspiel war ja auch noch gewonnen.

Am Ende eine knappe 4,5:3,5 Niederlage, aufgrund der zwei verpatzten Partien sollte man sich nicht beklagen und GlĂŒckwunsch an Wesel zum Klassenerhalt.

Torsten Werbeck qualifiziert sich fĂŒr den Einzelblitz des SB NRW

AnlĂ€sslich seines 100-jĂ€hrigen Bestehens der Schachsparte des OSC Rheinhausen, bot der Schachklub an, die Blitzeinzelmeisterschaft des Niederrheinischen Schachverbandes auszutragen. Der Zulauf zu den Verbandsmeisterschaften hĂ€lt weiterhin an, wie die stolzen 47 Teilnehmer zeigten. Unter den Teilnehmer waren nicht nur elf Spieler mit Blitz-Elo ĂŒber 2000 und drei TiteltrĂ€ger, sondern auch unsere drei Elberfelder Torsten Werbeck, Gerhard Arold und Michael Podder, die ihr Können unter Beweis stellen und um den Einzug in die Blitzmeisterschaft des Schachbundes NRW ringen wollten.

Aus dreizehn Runden konnte Torsten neun Punkte erringen, darunter Siege gegen den Drittplatzierten CM Philipp Sonnenschein sowie Remis gegen den Erstplatzierten IM Bernd Schneider und gegen den Zweitplatzierten Thomas Zettl, was fĂŒr den geteilten vierten Platz reichte. Sein Konkurrent, Jochen Esser (SV Turm Kamp-Lintfurt) verzichtete auf das Stechen um den letzte Qualifikationsplatz fĂŒr NRW.

Gerhard Arold landete mit 7,5 Punkten auf den 12. Platz und Michael Podder mit ebenfalls 7,5 Punkten, jedoch mit schlechterer Feinwertung auf den 16. Platz.

Der erste Platz wurde ebenfalls im Stechen zwischen IM Bernd Schneider (SG Solingen) und Thomas Zettl (SF Moers) ausgetragen, was der Solingen fĂŒr sich entscheiden konnte.

Wir gratulieren Torsten herzlich zur Qualifikation und drĂŒcken ihm im Mai in Troisdorf beim NRW-Blitzen die Daumen.

[thf]

Befreiungsschlag der ersten Mannschaft: ESG I – Bielefeld 4,5:3,5

Es wurde höchste Zeit fĂŒr ESG I, den ersten Mannschaftssieg in der NRW-Liga einzufahren.

Mit dem gleichen Team wie bereits vor 3 Wochen beim schwer erkĂ€mpften AuswĂ€rtsremis in MĂŒnster, d.h. ohne Benjamin Ries und mit Thomas Neuer, entwickelte sich im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Bielefeld ein Kampf auf Augenhöhe. Unter den Zuschauern weilten u.a. auch unsere langjĂ€hrige Mitspielerin Großmeisterin Gisela Fischdick mit ihrem LebensgefĂ€hrten Großmeister Ulf Andersson (ehem. Weltranglistennummer 3). Gisela hat noch gute Kontakte zu beiden Mannschaften, die sich auch im Altersschnitt sehr Ă€hnlich prĂ€sentierten.

Nach frĂŒhen Remisen von Reiner, Frank, Gerd und Helge, die alle in dieser Saison noch unter ihren Möglichkeiten spielen, sah es tendenziell etwas besser fĂŒr Elberfeld an den ĂŒbrigen Brettern aus. WĂ€hrend sich im Laufe des Kampfes die Stellungen von Mykyta und Thomas immer aussichtsreicher gestalteten, kippten die Partien von Uli und Achim. Umso ĂŒberraschender und erfreulicher war dann, dass der Gegner von Achim in gewonnener Stellung die Dame stehenließ und durch dieses Eigentor die ESG in FĂŒhrung brachte. Mykyta ließ sich vom Gewinnkurs nicht mehr abbringen und gewann klar gegen seinen Kontrahenten IM GrĂŒn. Achim und Mykyta sind unsere TOP-Scorer.

Derweil hatte Uli eine QualitĂ€t und einen Bauern im Endspiel weniger und musste sich schließlich geschlagen geben. Thomas gab seine Gewinnversuche in einem Turmendspiel mit Mehrbauern schließlich auf, so dass der knappe Mannschaftssieg hergestellt wurde.

In 3 Wochen geht es zum nÀchsten Tabellennachbarn Dinslaken.

[FN]

XIII. Solinger Karnevals-Open 2024

FM Pawel Grabowski (TWZ 2235, Godesberger SK 1929 e.V. ) siegt mit 4,5 Punkten aus 5 Partien vor 73 weiteren Teilnehmern.

Mykyta Volkov (TWZ 2259) sowie Merlin MÀnken (TWZ 1989) belegten mit 3,5 Punkten aus 5 Partien  Platz 8 und Platz 12.

Aufgrund stark aufspielender Nachwuchsspieler konnten sich die ELO-Favoriten und TiteltrÀger nicht wirklich durchsetzen.

Alle Informationen zum:
Solinger Karnevals Open

[MP]

BSC IV – ESG V 4 : 2

Knapp vorbei ist auch daneben!

Schade, das Ergebnis sieht zwar deutlich aus, knapp war es trotzdem.

Wir spielten in der Besetzung: Arthur, Rayane, Max, Constantin, Lisa und Arda.

Den ersten Punkt erhielten wir, weil Lisas Gegner nicht antrat. Nach kurzer Zeit erspielte sich Constantin einen gewaltigen Vorteil gegen Pertschik, und es sah so aus, als wenn er gewinnen wĂŒrde. Parallel sah es bei Max anfangs nicht so gut aus. Er verlor relativ frĂŒh die QualitĂ€t gegen Giannopoulos. Ab diesem Zeitpunkt spielte er so gut weiter und hĂ€tte ein Remis erzwingen können. Sein Gegner sah das und bot entsprechend die Punkteteilung an. Ohne nachzudenken lehnte Max sofort ab. Es kam, wie es kommen musste. Einen schlechter Springerzug von Max nutze sein Gegner direkt aus, und der Punkt war dahin.

Constantin war zu gierig und fraß in der Euphorie des sicheren Sieges einen vergifteten Bauern. Der LĂ€uferspieß seines Gegners mit Turmverlust ließ Constantin sofort aufgeben. Bei Arthur gegen God und Rayane gegen Kornol gaben sich die erfahrenen BSC`ler keine BlĂ¶ĂŸe, und unsere Jungs mussten sich gegen stĂ€rkere Gegner geschlagen geben.

Nun stand es bereits 4 : 1 gegen uns. Arda spielte nach anfĂ€nglichen Schwierigkeiten eine souverĂ€ne Partie und konnte das Spiel zu seinen Gunsten drehen. Er spielte seinen Gegner förmlich mĂŒde, so dass dieser sich dann hat matt setzen ließ.

Der AufwÀrtstrend hÀlt in der 5. Mannschaft an, und es ist eine Frage der Zeit, bis der erste Mannschaftssieg gefeiert werden kann.

[RH]

Befreiungsschlag geglĂŒckt!

In einem vorgezogenen Kampf traf die 2. Mannschaft zu Hause auf die SF Brett vorm Kopp Duisburg und konnte mit einem deutlichen 6,5:1,5 Sieg in der Tabelle wieder ins Mittelfeld klettern.

Das Ergebnis tĂ€uscht etwas ĂŒber den Kampfesverlauft, der Mannschaftssieg war hart erkĂ€mpft.

Zwar konnte Merlin MĂ€nken uns frĂŒhzeitig mit 1:0 in FĂŒhrung bringen und auch am Brett 8 hatte Thorben Mantler bereits deutliche Vorteile, aber nach einem Remis durch Michael Podder, verlor an Brett 3 Thomas Kley seine Partie, nach dem sein KönigsflĂŒgel gĂ€nzlich von Bauern gerĂ€umt wurde und der König ziemlich offen stand. Somit stand es 1,5:1,5.

Zur Zeitkontrolle kippten jedoch einige Partien zu unseren Gunsten, zuerst konnte Dominik Hirsch seine Figuren aktivieren und mit druckvollen Spiel einen schönen und wichtigen Sieg erringen. Mit einer Ă€hnlichen Spielweise errang Stefan Pfeiffer an Brett 4 den vollen Punkt – die gedrĂŒckte Stellung konsolidiert und mit der Aktivierung der Figuren Material eingesammelt. MannschaftskapitĂ€n Ronny MĂŒller stand ebenfalls ziemlich passiv und musste den gegnerischen Mattangriff abwehren, in der Zeitkontrolle fand er die richtigen ZĂŒge und konnte die Angriffsfiguren tauschen und mit einer Springergabel eine QualitĂ€t gewinnen. Somit war der Mannschaftssieg bereits gesichert, bevor am Spitzenbrett Gerhard Arold ebenfalls mit etwas GlĂŒck den Angriff seines Gegner abwehren konnte und im Damenendspiel mit ein paar Mehrbauern dann noch  den ganzen ZĂ€hler einfuhr. Zuletzt spielte ĂŒberraschender Weise Thorben noch seine Partie, hatte nun aber bereits seine Mehrbauern nach f5 bzw. e6 geschoben und konnte in alle Ruhe mit Turm und König den schwarzen König zur Strecke bringen.

Ein wichtiger Mannschaftssieg fĂŒr ESG 2 – mit nunmehr 5:7 Punkten stehen wir vorerst wieder im unteren Tabellenmittelfeld. In der nĂ€chsten Runde treffen wir am 03.03.2024 auf den SV Wesel.

Erneute Niederlage fĂŒr ESG 2

Zum Abschluß der winterlichen Woche mit jede Menge Schnee mussten wir  zum Uedemer SK reisen, aufgrund der unklaren Wetterlage in den letzten Tagen hĂ€tten wir den Mannschaftskampf lieber verlegt. Nunja, der Verlegung wurde nicht zugestimmt, somit starteten wir etwas ersatzgeschwĂ€cht am Sonntag Morgen zum Niederrhein durch.

Wie erwartet trafen wir auf einen motivierten Gegner, der an Brett 8 noch eine VerstÀrkung aufgestellt hatte, was unsere Taktik vorne  und am Brettchen zu punkten nicht so ganz in die Karten spielte.

Im Kampfesverlauf remisiert Thomas Kley mit schwarz recht frĂŒh – war okay, Tom hat ja immer Probleme mit der Zeit und hatte schwarz. An Brett 7 kĂ€mpfte Berk Boyacioglu, verlor aber bereits im Mittelspiel Material. Ein Brett dahinter verschlechterte sich Lorin Pott’s Stellung immer mehr, nach der Abwicklung ins Doppelturmendspiel gewann Lorin kurzzeitig einen Mehrbauern, jedoch kippte die Partie durch die aktiveren TĂŒrme von Weiß komplett. Besser machte es Merlin MĂ€nken – dem Gegner in die Karten spielte und zwei Bauern einstellte – Zwischenstand 1,5:2,5.

Die nĂ€chsten Partien von Alexander Pertschik, Ronny MĂŒller und Michael Podder endeten remis und daher musste die Entscheidung an Brett 1 fallen. Gerhard Arold hatte nach dem Mittelspiel eine sehr aktive Stellung erreicht und sammelte 2 Bauern ein. Schwarz konnte seine beiden TĂŒrme aber aktivieren und erreichte den Remishafen durch Dauerschach/Zugwiederholung. Endstand: ein sehr bitteres 3,5:4,5!

NĂ€chster MK ist bereits in 2 Wochen, dann zu Hause gegen die SF Brett vor’m Kopp Duisburg.

 

Yaroslav Bilenko gewinnt den Elberfelder Winter Schach 2024

v.l.n.r.: Lando Korten, Jonas Kupke, Yaroslav Bilenko, Laurenz Pothast, Frank-Peter Tiegs

Vor zwei Jahren wurde die Idee geboren, ein kompaktes Turnier, das sich nicht ĂŒber Monate erstreckt, sondern an einem Wochenende gespielt wird, zu veranstalten. Das war in 2022 die Geburtsstunde des Elberfelder Schach Sommers. Nach zwei erfolgreichen DurchlĂ€ufen in 2022 und 2023, sollte nun im Januar das Pendant dazu, der Elberfelder Winter Schach, etabliert werden.

Und das Format, fĂŒnf Turnierpartien mit 90‘+30“ Bedenkzeit von Freitag bis Sonntag mit Elo- und DWZ-Auswertung zu spielen, um sich auf die zweite SaisonhĂ€lfte vorzubereiten, traf den Geschmack der Schachspieler, nicht nur im Niederrhein; sondern auch in Bremen und Wiesbaden hatte sich das Turnier rumgesprochen. Unter den 37 Teilnehmern auch FM Ulrich Dresen, sowie drei weitere Spieler mit Elo>2000. Im Teilnehmerfeld  fanden sich noch die Elberfelder Michael Podder, Frank-Peter Tiegs, Ralf Quast und Rayane Baziou.

Zum ersten Male wurde an Brett 1 mit einem dgt-Brett gespielt und auf unserer Internetseite gezeigt: dgt live

Das Turnier wurde von dem jungen Ukrainer Yaroslav Bilenko dominiert, der in den ersten vier Runden nichts abgab und in der letzten Runde auf FM Ulrich Dresen traf, der bis dahin nur ein Remis gegen Lando Korten abgab. Aber nach ĂŒber fĂŒnfzig ZĂŒgen musste auch FM Ulrich Dresen Yaroslav Bilenko zum Sieg gratulieren, der das Turnier mit blĂŒtenweißer Weste gewann.

Auf den zweiten Platz landete Lando Korten (SF Brackel 1930) mit vier Punkte (Remis gegen Moritz Runte und gegen FM Ulrich Dresen). Den dritten Platz mit ebenfalls vier Punkten, (Niederlage gegen Lando Korten) aber mit schlechterer Buchholzzahl konnte sich Laurenz Pothast (HSK Lister Turm) sichern.

Die beiden Rating-Preise sicherten sich Jonas Kupke (Wiesbadener SV) und Frank-Peter Tiegs (Elberfelder SG).

Elberfelder Winter Schach

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