ESG II sichert sich den Klassenerhalt vorzeitig

F√ľr die Mission Klassenerhalt konnte die 2. Mannschaft die ESG-Endspielwochen ebenfalls erfolgreich bestreiten und mit dem Heimsieg gegen Hilden 2 genug Vorsprung auf die Abstiegsr√§nge herausarbeiten. Somit wird ESG 2 auch n√§chstes Jahr wieder in der Verbandsliga mitmischen k√∂nnen.

Der Tabellenvorletzte aus Hilden kam nicht unbedingt mit gr√∂√ütem Siegeswillen zu uns gereist und schien auf ein 4:4 zu hoffen. Die Er√∂ffnungen liefen f√ľr uns zumeist positiv, sodass wir an einigen Brettern bereits Materialvorteile verbuchen konnte. Die ersten beiden Remis steuerten Alexander Pertschik und Ronny M√ľller bei, die Partien endeten vor dem 20 Zug. An Brett 5 stand Topscorer Merlin M√§nken klar auf Gewinn und dazu hatte an Brett 8 Michael Podder bereits im Endspiel gegen 2 T√ľrme, seinerseits einen Turm und 2 L√§ufer aufgeboten. Merlin gewann problemlos, Michael wackelte etwas und konnte in ein gutes Turmendspiel mit entfernter Bauernmehrheit abwickeln und dieses auch gewinnen. Somit 3:1 f√ľr uns und das Signal an Thomas Kley auch zu remisieren um mannschaftsdienlich den Sieg abzusichern. Am Spitzenbrett hatte n√§mlich Gerhard Arold bereits einen Mehrbauern und eine Qualit√§t mehr, musste jedoch einen K√∂nigsangriff sauber abwehren um dann ebenfalls den ganzen Punkt einzufahren. An Brett 5 hatte Dominik Hirsch sich bereits in der Er√∂ffnung verzettelt und stand sehr schlecht. In der Folge verlor er nacheinander drei Bauern, hatte jedoch durch die un√ľbersichtliche Stellung sich einige Fallstricke f√ľr den Gegner aufgebaut und prompt Griff dieser Fehler und verlor einen Springer. Die Stellung √∂ffnete sich und Dominik konterte seinen Gegner gekonnt aus und sicherte sich den vollen Z√§hler. Zuletzt k√§mpfte Stefan Pfeiffer noch an Brett 3, die Er√∂ffnung sah vielversprechend aus, jedoch konnte Stefan den geopferte Bauern nicht zur√ľckbekommen und geriet mehr und mehr in eine schlechtere Stellung. Zur Zeitkontrolle war die Hoffnung noch auf einen halben Z√§hler da, jedoch spielte der Hildener Gegner sehr solide und konnte alles abwehren. Stefan gab dann die verlorene Stellung fairerweise auf, da der Mannschaftskampf eh bereits entschieden war.

Am Ende eine klarer 5,5:2,5 Sieg gegen Hilden 2, sodass es in der letzten Runde gegen den SV Oberbilk f√ľr beide Teams nur noch um die goldene Ananas geht.

Lasker Köln РESG I 3:5

Die erste Mannschaft holt weiter auf und kommt dem Klassenerhalt n√§her. Es ist der dritte Sieg in Folge bei den sympathischen Schachfreunden aus K√∂ln und danach sah es lange Zeit nicht aus. Die Partien von Reiner und Helge verflachten wieder recht fr√ľhzeitig. Zu beiden Unentschieden gesellten sich im Verlauf Remisen von Achim und Torsten. Nach der ersten Zeitkontrolle entwickelten sich f√ľr uns die Partien von Mykyta und Gerd √ľberraschend positiv. Topscorer Mykyta, der sehr wahrscheinlich in K√ľrze n√§chste Titeltr√§ger in der ESG, erlangte schlie√ülich √úbergewicht und wickelte souver√§n in ein gewonnenes Endspiel ab. Die ESG-F√ľhrung baute Gerd unmittelbar mit seinem unnachahmlichen Gesp√ľr f√ľr kleine Stellungsvorteile und praktischer Umsetzung zum 4:2 aus. Damit war der Kampf jedoch noch nicht entschieden, zumal sich Frank seit Stunden in der Defensive befand und um Ausgleich bem√ľht war. Uli hatte aber eine feste Stellung und macht einen insgesamt zufriedenen Eindruck. Beide Partien gingen in die letzte Viertelstunde. Die Gewinnversuche des Gegners von Frank f√ľhrten in einem un√ľbersichtlichen Endspiel zu sp√§teren Computerbewertungen von +4,5 bis -7,3. Da beide Spieler die ma√ügeblichen Gewinnwege nicht fanden, blieben letztlich nur noch die blanken K√∂nige √ľbrig. Remis und auch gleichzeitig stellte der Gegner von Uli fest, dass es kein Durchkommen gegen die solide Aufstellung unseres Seniors gab, ebenfalls remis.
Der Mannschaftssieg und der Sprung von Platz 9 auf 7 wurde anschlie√üend noch bei sommerlichen Temperaturen in der K√∂lner S√ľdstadt begossen.
Vor der letzten Runde befinden sich 6 von 10 Mannschaften im Abstiegskampf. Die Hälfte der Teams darf in der Klasse bleiben. ESG I erwartet am 28.April im Heimspiel den Tabellenneunten aus Welper zum Showdown.
[FN]

Jugend Oster Turnier

Liebe Schachfreunde,
am 05.04.2024 veranstalten wir ein Jugendturnier.

Beginn ist um 16:30 Uhr.

Im Vordergrund stehen Spiel und Spaß.

Benedikt und Dominik haben ein paar √úberraschungen f√ľr Euch parat.

Danach gibt es Pizza!

√úber eine rege Teilnahme freuen wir uns.

Eure Jugendtrainer

Weitere R√ľckfragen beantworten wir euch gern.

Vereinspokal 2024

Glorreiche Sieben aus vier ESG-Mannschaften trafen sich am Freitag, um die erste Runde im Vereinspokal auszutragen, n√§mlich FM Ulrich Dresen, Mykyta Volkov, Dr. Thomas Kley, Ronny M√ľller, Michael Podder, Thomas Falk und Frank-Peter Tiegs.

Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Auch wenn dieses Mal kein Saarbr√ľckener unter ihnen war, so bescherte das Losgl√ľck andere Paarungen als die, die einem das Schweizer System bereiten.

So wurde aus der ersten Pokalrunde ein Vergleichskampf unter Mannschaftskameraden. In der ersten Mannschaft bezwang Mykyta Volkov seinen Mannschaftskollegen Ulrich Dresen und in der zweiten Mannschaft Dr. Thomas Kley seinen Mannschaftsf√ľhrer Ronny M√ľller. Ein etwas leichteres Los hatte Michael Podder gegen Thomas Falk, der vor zwei Wochen in Wesel als Ersatz aus der dritten noch neben ihm sa√ü. Frank-Peter Tiegs ist mit einem Freilos ebenfalls in der n√§chsten Runde, die am 12. April ausgetragen wird.

Alle Informationen zum Vereinspokal

[thf]

Dinslaken – ESG I 4:4

Zu wenig um zu leben und zu viel um zu sterben.

Die erste Mannschaft spielte auswärts beim SV Dinslaken unentschieden und befindet sich nach der 7.Runde weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

Der mit Spannung erwartete Kampf gegen den Tabellennachbarn und ehemaligen Zweitligisten wurde immerhin mit 10 Titeltr√§gern ausgetragen. Nachdem Helge Hintze krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt hatte, stellte sich gl√ľcklicherweise Uli Dresen noch zur Verf√ľgung, obwohl er nach eigenem Bekunden auch nicht gesund war. Nach umfangreicher Abstimmung kam die erste Mannschaft dann noch rechtzeitig nach Dinslaken.

Reiner Odendahl, Mykyta Volkov und Uli Dresen hielten den Ball flach und verst√§ndigten sich nach rund 2,5 Stunden mit ihren Gegnern auf ein Remis. Dem schloss sich Thomas Neuer an Brett 8 nach 3 Stunden Gesamtspielzeit an. Vorteile hatten sich Gerd Kurr und Frank Noetzel erspielt, und bei Benjamin Ries und Achim Tymura schaute es unklar aus. Im Laufe des Kampfes reichten die vorteilhaften Stellungen von Gerd und Frank sogar zum erfreulichen Partiegewinn aus, w√§hrend Benjamin leider verlor. Mit 4:3 F√ľhrung der ESG ging es f√ľr Achim in die sechste Stunde. Es sah zwischenzeitlich gut um ihn aus, weil er den heftigen K√∂nigsangriff seines Gegners abwehren konnte. Leider f√ľhrten die folgenden Vereinfachungen am Brett zu einem ung√ľnstigen Turmendspiel, das letztlich nicht mehr zu halten war.

Schade, aber der Kampfeswille war bei allen zu erkennen.

In den letzten beiden Runden k√§mpfen noch 6 Teams um den Klassenerhalt, 3 m√ľssen absteigen. ESG I spielt noch gegen Lasker K√∂ln (A) und Welper (H), die ebenfalls im Abstiegskampf stecken.

[FN]

Verbandsliga: R√ľckschlag f√ľr ESG 2

Das letzte Saisondrittel f√ľr die zweite Mannschaft startete mit einem Ausw√§rtskampf in Wesel. Irgendwie verschl√§gt es uns dorthin des √∂fteren, sodass uns die Gegebenheiten des Spiellokals bestens bekannt sind. Also traten wir am Sonntagmorgen wieder mal die Reise zur historischen Zitadelle in Wesel an. Diesmal hatten wir uns einiges vorgenommen, da wir eine gute Truppe an Bord hatten, und die Weseler Personalprobleme zu haben schienen, immerhin standen bereits 19 Spieler auf der Aufstellungsliste.

Die Hoffnung auf Punkte schienen aber bereits nach knapp einer Stunde zu verfliegen, da der Mannschaftskapit√§n Ronny M√ľller sein Bauernzentrum derma√üen √ľberstrapazierte, dass es ein Wunder war, dass die Partie √ľberhaupt noch weiterzuspielen war. Auch an Brett 6 verspekulierte sich Michael Podder fr√ľhzeitig im Mittelspiel und stand mit Wenigerqualit√§t und Minus-Bauern auf verlorenen Posten.

Die ersten halben Punkte auf das Tableau brachten jedoch unser Ersatzmann Thomas Falk mit einer sehr soliden und gut angelegten Partie sowie an Brett 3 Stefan Pfeiffer (mit etwas zu viel Vorsicht „unterwegs“). Besonderer Dank an Thomas f√ľr das spontane Einspringen bei uns. Kurz danach konnte Gerhard Arold seine Partie am Spitzenbrett gewinnen, in aussichtsreicher Stellung half der Gegner nach und stellte einen ganz Turm ein. An Brett 2 verwickelte Thomas Kley seine Partie ungemein und hatte eine sehr dynamische Stellung erreicht, jedoch unterlief Tom in h√∂chster Zeitnot ein Fehler und verlor ebenso einen Turm.¬† Mit den schwarzen Steinen konnte Alexander Pertschik noch ein weiteres Remis beisteuern, tendenziell stand er die ganze Zeit etwas besser – im L√§ufer gegen Springerendspiel konnte er jedoch keine Vorteile erzielen. Danach gab Michael seine Partie auf, und an Brett 4 von Merlin M√§nken entwickelte sich im Turm gegen L√§ufer und 2 verbundene Bauern ein interessanter Bauernwettlauf. Merlin hatte laut eigener Aussage immer alles unter Kontrolle und gewann die Partie (nachdem der Gegner den L√§ufer zur Seite schwenkte konnte Merlins Bauer einfach durchlaufen). Ob das so stimmt, sollte man aber besser nochmals analysieren, auf jeden Fall wieder ein starker Auftritt vom Youngster.

Die letzter Partie des Tages war erstaunlicherweise die vom Mannschaftsf√ľhrer. Es kam irgendwann etwas Hoffnung auf, da der Schwarze sich nur den Bauern auf h4 abholte, und es konnte sich ein wenig Gegenspiel entwickeln, was jedoch nur Strohfeuer war, da schwarz sich ins Endspiel retten konnte. Das zweiz√ľgige Matt wurde vom Gegner √ľbersehen, nunja das Turmendspiel war ja auch noch gewonnen.

Am Ende eine knappe 4,5:3,5 Niederlage, aufgrund der zwei verpatzten Partien sollte man sich nicht beklagen und Gl√ľckwunsch an Wesel zum Klassenerhalt.

Torsten Werbeck qualifiziert sich f√ľr den Einzelblitz des SB NRW

Anl√§sslich seines 100-j√§hrigen Bestehens der Schachsparte des OSC Rheinhausen, bot der Schachklub an, die Blitzeinzelmeisterschaft des Niederrheinischen Schachverbandes auszutragen. Der Zulauf zu den Verbandsmeisterschaften h√§lt weiterhin an, wie die stolzen 47 Teilnehmer zeigten. Unter den Teilnehmer waren nicht nur elf Spieler mit Blitz-Elo √ľber 2000 und drei Titeltr√§ger, sondern auch unsere drei Elberfelder Torsten Werbeck, Gerhard Arold und Michael Podder, die ihr K√∂nnen unter Beweis stellen und um den Einzug in die Blitzmeisterschaft des Schachbundes NRW ringen wollten.

Aus dreizehn Runden konnte Torsten neun Punkte erringen, darunter Siege gegen den Drittplatzierten CM Philipp Sonnenschein sowie Remis gegen den Erstplatzierten IM Bernd Schneider und gegen den Zweitplatzierten Thomas Zettl, was f√ľr den geteilten vierten Platz reichte. Sein Konkurrent, Jochen Esser (SV Turm Kamp-Lintfurt) verzichtete auf das Stechen um den letzte Qualifikationsplatz f√ľr NRW.

Gerhard Arold landete mit 7,5 Punkten auf den 12. Platz und Michael Podder mit ebenfalls 7,5 Punkten, jedoch mit schlechterer Feinwertung auf den 16. Platz.

Der erste Platz wurde ebenfalls im Stechen zwischen IM Bernd Schneider (SG Solingen) und Thomas Zettl (SF Moers) ausgetragen, was der Solingen f√ľr sich entscheiden konnte.

Wir gratulieren Torsten herzlich zur Qualifikation und dr√ľcken ihm im Mai in Troisdorf beim NRW-Blitzen die Daumen.

[thf]

Befreiungsschlag der ersten Mannschaft: ESG I ‚Äď Bielefeld 4,5:3,5

Es wurde h√∂chste Zeit f√ľr ESG I, den ersten Mannschaftssieg in der NRW-Liga einzufahren.

Mit dem gleichen Team wie bereits vor 3 Wochen beim schwer erk√§mpften Ausw√§rtsremis in M√ľnster, d.h. ohne Benjamin Ries und mit Thomas Neuer, entwickelte sich im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Bielefeld ein Kampf auf Augenh√∂he. Unter den Zuschauern weilten u.a. auch unsere langj√§hrige Mitspielerin Gro√ümeisterin Gisela Fischdick mit ihrem Lebensgef√§hrten Gro√ümeister Ulf Andersson (ehem. Weltranglistennummer 3). Gisela hat noch gute Kontakte zu beiden Mannschaften, die sich auch im Altersschnitt sehr √§hnlich pr√§sentierten.

Nach fr√ľhen Remisen von Reiner, Frank, Gerd und Helge, die alle in dieser Saison noch unter ihren M√∂glichkeiten spielen, sah es tendenziell etwas besser f√ľr Elberfeld an den √ľbrigen Brettern aus. W√§hrend sich im Laufe des Kampfes die Stellungen von Mykyta und Thomas immer aussichtsreicher gestalteten, kippten die Partien von Uli und Achim. Umso √ľberraschender und erfreulicher war dann, dass der Gegner von Achim in gewonnener Stellung die Dame stehenlie√ü und durch dieses Eigentor die ESG in F√ľhrung brachte. Mykyta lie√ü sich vom Gewinnkurs nicht mehr abbringen und gewann klar gegen seinen Kontrahenten IM Gr√ľn. Achim und Mykyta sind unsere TOP-Scorer.

Derweil hatte Uli eine Qualität und einen Bauern im Endspiel weniger und musste sich schließlich geschlagen geben. Thomas gab seine Gewinnversuche in einem Turmendspiel mit Mehrbauern schließlich auf, so dass der knappe Mannschaftssieg hergestellt wurde.

In 3 Wochen geht es zum nächsten Tabellennachbarn Dinslaken.

[FN]

XIII. Solinger Karnevals-Open 2024

FM Pawel Grabowski (TWZ 2235, Godesberger SK 1929 e.V. ) siegt mit 4,5 Punkten aus 5 Partien vor 73 weiteren Teilnehmern.

Mykyta Volkov (TWZ 2259) sowie Merlin Mänken (TWZ 1989) belegten mit 3,5 Punkten aus 5 Partien  Platz 8 und Platz 12.

Aufgrund stark aufspielender Nachwuchsspieler konnten sich die ELO-Favoriten und Titelträger nicht wirklich durchsetzen.

Alle Informationen zum:
Solinger Karnevals Open

[MP]