Öffnungszeiten und Turnierbeginn

 

Spielabende sind Mittwoch und Freitag.

Mittwochs:
– Training mit FIDE-Meistern
– freies Spiel

Freitags:
– Jugendtraining
– Jugendturniere
– Seniorenturniere
– freies Spiel

Mittwoch ist ab 18:00 geöffnet.
Freitags ist ab 16:00 geöffnet.

Samstags:
– Jugend-Mannschaftskämpfe

Sonntags:
– Senioren-Mannschaftskämpfe

Alle Termine findet Ihr hier:
Terminkalender

Bezirksjugendmeister 2024

Am vergangenem Samstag empfing unsere Jugend die Schachfreunde von Tornado zur Austragung der letzten Runde in der U-20-Meisterschaft des Schachbezirks Bergisch-Land. In den ersten beiden Runden konnte man in Remscheid gegen die beiden Remscheider Mannschaften jeweils mit 3:1 gewinnen, während Tornado ein Sieg und ein Remis nach Hause trug.

Entsprechend groß war die Hoffnung und Erwartung, gegen Tornado ebenfalls siegreich zu sein und sich die Bezirksmeisterschaft zu sichern. Mit Arda Yilmaz, Moritz Beck, Oleksandr Antonenko und Viktor Martens hatte man dafür auch eine starke Mannschaft aufgestellt bekommen.

Nach etwas turbulenter Anfangsphase ging es dann doch endlich in die Partien, und der erste Punkt für die Elberfelder ließ nicht lange auf sich warten, denn Youngster Viktor an Brett 4 nahm seinem Gegner Felix Müller im 9. Zug nicht nur die Dame nach 8….Dc6

mit 9. Lb5 ab, sondern auch noch viele andere, wobei hätte längst einzügig matt setzen können, fand es dann jedoch und beendete das Leiden seines Gegenübers.

Als nächster schickte sich Oleksandr an Brett 3 an, der schon zwei Siege in Remscheid holte, auf 2:0 für die ESG zu erhöhen …

… und zog 4…. Lg4mit der Drohung 5…. e4, die sein Gegner Georgi Koststinow nicht sah, sondern sich den Bauern auf c4 einverleibte. Im 37. Zuge setzte Oleksandr dann schließlich Matt.

In der Zwischenzeit hatte Moritz an Brett 2 die Qualität gewinnen können, spielte 10. Se4 ….

… und verleitete seinem Gegenüber Milas Caknak zu 10…. f5. Es folgte 11. Lc4 Kh8, 12. Seg5 De8, 13. Se6 Df7, 14. Sxf8 Dxc4.
Doch leider gelang es Moritz dann nicht, die Qualität zu verwerten, sondern seine Figuren verhedderten sich im gegnerischen Lager, und nach 44 Zügen musste Moritz zum Anschlusstreffer für Tornado aufgeben.

Ein ähnliches Schicksal teilte an Brett 1 Arda, der durch sein Eröffnungswissen Karson Sossa Franco einen Bauern abknüpfen konnte. Doch der Mehrbauer wehrte nicht lange, und Karson drängte auf Ausgleich. Ihm gelang es dann seine passiven König und Springen Figuren zu aktivieren. In dem Versuch, dem „sicheren“ Remis auszuweichen, der den Mannschaftssieg bedeutet hätte, passivierte Arda seinen Springer, und die gegnerischen Figuren drangen ein.

Am Ende trennte man sich mit einem Unentschieden von Tornado, was aber zum Gewinn der Meisterschaft der Bezirksjugend gereicht hat.

[thf]

FM Mykyta Volkov gewinnt den Vereinspokal 2024

Am vergangenen Freitag wurde das Pokalfinale 2024 der Elberfelder Schachgesellschaft 1851 zwischen dem frisch gekürten FIDE-Meister Mykyta Volkov und Michael Podder ausgetragen, das Mykyta mit zwei Gewinnpartien für sich entscheiden konnte.

Wir gratulieren Mykyta herzlich zum Pokalgewinn !

[thf]

FM Mykyta Volkov

Die Fédération Internationale des Échecs hat Mykyta Volkov für seine besonderen schachlichen Leistungen den FIDE-Meister-Titel verliehen.

Sein Können stellte Mykyta nicht nur zuletzt im A-Open des Grenke Chess 2024 mit 5,5/9 Punkten und in der NRW-Liga mit 5,5/7 Punkten, in der er eine Performance von 2454 DWZ zeigte, sowie bei der NED-Klasse 1b mit ebenfalls 5,5/7Punkten unter Beweis.

Wir gratulieren ihm zur Titelverleihung.

[thf]

Einladung zur Jugendversammlung 2024

Liebe Vereinsmitglieder/innen

hiermit laden wir zur jährlichen Jugendversammlung ein. Sie findet am

Freitag, den 7.6.2024, 17:00 Uhr

in unserem Vereinslokal in der Konsumstr. 45 statt.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Wahl des Jugendwarts
2. Wahl des Jugendsprechers
3. Vorstellung Organisationplan (Training, usw.)
4. Verschiedenes

 

Freundliche Grüße
Benedikt Abel, Reiner Odendahl, Rüdiger Horn

[RH]

Ausblick

Am Freitag, den 7.6., findet die Jugendversammlung statt – Näheres siehe hier.

Am 29.6. finden gleich zwei events statt. Unser Verein hat einen Stand am langen Tisch (zwischen Loher Kreuz und Polizeipräsidium) und lädt zum Schachspielen und Fachsimpeln ein. Näheres hierzu bei Rüdiger erfragen.

Leider findet gleichzeitig der Dreikampf in Vonkeln statt – hier übernimmt Reiner die Koordination.

Runde 9 – Vereinsblitzmeisterschaft

Die 9. Runde der Vereinsblitzmeisterschaft fand am 3. Mai statt und es nahmen diesmal 17 Schachspieler, darunter 4 Fidemeister, teil. Das Turnier war außergewöhnlich stark  besetzt und gut besucht, was auch damit zusammenhing das FM Ulrich Dresen seinen 75. Geburtstag mit uns feiern wollte und daher eingeladen hatte.

Nach langen 16 Runden kurz vor Mitternacht wurde das Turnier beendet und es gewann FM Norbert Gallinnies mit 14 Punkten, einen halben Punkt dahinter FM Frank Noetzel und auf Platz 3 FM Reiner Odendahl (12,5 Punkte).

Nochmals ein großes Dankeschön an Uli von allen Gästen der Feier und auch den Mitspielern des Turniers für den gelungenen Abend.

Am 07.06. steht die Finalrunde der Blitzvereinsmeisterschaft an und natürlich sind alle dazu auch eingeladen mitzublitzen.

[RM]

Einladung zur Mitgliederversammlung 2024

Liebe Vereinsmitglieder,

hiermit lade ich zur jährlichen Mitgliederversammlung ein. Sie findet statt am Freitag, den 5.7.2024, 19:00 Uhr in unserem Vereinslokal Konsumstr. 45

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Feststellung der Anwesenheit und Stimmberechtigung, Wahl des Protokollführers
2. Ehrungen
3. Berichte des Vorstandes
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes
6. Wahlen
6.1. Wahl des 2. Vorsitzenden
6.2. Wahl des 1. Spielleiters
6.3. Wahl des Archivars
6.4. Wahl des Pressereferenten
6.5. Wahl der Kassenprüfer
6.6. Wahl des Spielausschusses
7. Beitragsfestsetzung
8. Anträge
9. Verschiedenes

Anträge zur Mitgliederversammlung sind schriftlich an den 1. Vorsitzenden zu richten; Eingangsschluss hierfür ist der 27.06.2024.

mit freundlichen Grüßen
Martin Keller
1. Vorsitzender

volles „Haus“ beim Mai-Turnier

Zum siebten Mal wurde heute das Mai-Turnier als Schnellschachmeisterschaft Wuppertals ausgetragen und zum zweiten Male mit Elo-Auswertung, was 38 Teilnehmer aus nah und fern anzog, ins Bergische zu fahren, um in neun Runden mit 10’+5“ um die Stadtmeisterschaft und um Elo-Punkte zu kämpfen.

Unter den Teilnehmern viele Bekannte, wie Uwe Kowalzick, der schon bei der ersten Stadtmeisterschaft 2016 dabei war, oder Titelverteidiger Armin Meyer. Aber auch viele neue, die zum ersten Mal nach Wuppertal kamen. Besonders erfreulich ist die hohe Teilnehmeranzahl von dreizehn Jugendlichen.

Um die Meisterschaft rang die Gruppe um FM Norbert Gallinnis (SG Porz) , FM Ulrich Dresen (Elberfelder SG) , Armin Meyer(SF Essen-Katernberg) und Bernd Dahm (SF Essen-Katernberg) in die sich kurz auch die beiden Jugendlichen Merlin Mänken (Elberfelder SG) und Robin Schulz (SV Eichlinghofen) mischten.

Gegen Ende des Turnieres zeichnete es sich ab, dass FM Norbert Gallinnis die Meisterschaft gewinnen würde, und ihm reichte in der letzten Runde gegen Bernd Dahm, der am Ende Vierter wurde, ein Unentschieden zum Turniersieg mit 8/9 Punkten. Auf den zweiten Platz mit 7,5/9 Punkten landete FM Ulrich Dresen vor Armin Meyer mit 6,5/9 Punkten. Bester Jugendlicher wurde Merlin Mänken, der sich den fünften Platz in der Gesamtwertung sicherte.

v.l.n.r.: FM Ulrich Dresen, Merlin Mänken, FM Norbert Gallinnis, Armin Meyer

Für das leibliche Wohl und somit für die gute Moral im Spielsaal sorgte wieder Rüdiger Horn.

Wuppertaler Schnellschachmeisterschaft

[thf]

Klassenerhalt wohl trotz Heimklatsche sicher

1. Bezirksliga: ESG III – SW Remscheid 1,5 : 6,5

Reicht es, oder reicht es nicht? Diese Frage beschäftigte die Spieler der Drittvertretung nach der Heimklatsche gegen Remscheid. Stand jetzt sieht es so aus, als wenn der 9. Platz doch für den Klassenerhalt reichen sollte.

Ursprünglich hatten sich die Elberfelder aber natürlich vorgenommen, den Heimkampf gegen Schwarz-Weiß Remscheid, den direkten Konkurrenten, im Abstiegskampf, erfolgreich zu gestalten. Denn damit wären jedwede Eventualitäten und Rechenschiebereien vom Tisch gewesen.

Dem kampflosen Sieg folgen ausgespielte Niederlagen

So spielte es der ESG in die Karten, dass Peter Wiesemann an Brett zwei zu einem kampflosen Sieg kam, und die Gastgeber mit einer Führung in den Mannschaftskampf starteten. Die Führung hielt indes nicht lange, da Thorben Mantler am Spitzenbrett einen taktischen Einschlag seines Gegners Dr. Münich übersah und direkt aufgab. Ähnlich wie Thorben erging es Benedikt Abel, der an Brett sieben ebenfalls von einer Taktik seines Gegners Stutt überrascht wurde. Auch hier erwies sich das Figurenopfer als korrekt und Benedikt wurde kurz darauf Matt gesetzt.

Am 8. Brett war es dann ESG-Akteur Rüdiger Horn, der Material opferte und sich einen erfolgreichen Königsangriff davon versprach. Sein Gegenüber Hein fand jedoch die richtige Verteidigung und behielt den Materialvorteil, sodass Rüdiger aufgab. Kurios verlief die Partie von Thomas Falk am 5. Brett gegen Vinotharan. Thomas glaubte, bei einem Generalabtausch einen Bauern erobern zu können. In Wahrheit verlor er jedoch einen Offizier im Tausch für den Bauern und die Partie war verloren.

Reichlich Spannung bot die Partie von Denis Krzysztala, der an Brett sechs Stiller gegenübersaß. Denis versuchte, mit einer Turmbatterie in die gegnerische Stellung einzudringen. Dabei wurden die Türme jedoch getrennt, und als einer von ihnen gefangen wurde, gab Denis die Partie auf. Ohne Materialnachteil aber mit einer dennoch hoffnungslosen Stellung musste sich schließlich auch Dietmar Kaufmann an Brett drei geschlagen geben. Dietmar hatte gegen Freiknecht kein Gegenspiel aufziehen können und sah keinen Ausweg mehr, nachdem sein König immer mehr unter Beschuss geriet.

Martin mit List zum Remis

Am Debakel war jetzt nichts mehr zu ändern, doch Martin Keller mühte sich an Brett vier gegen Kittling, um zumindest noch ein Hälftchen auf die Spielberichtskarte bringen zu können:

Keller – Kittling nach 70.Ke3

Kittling stand auf Gewinn, doch Martins Zug war nicht ohne List. Nach 70…d2 71.Kxd2 f4 72.Sxf4 Kxf4 verblieb Kittling mit dem „falschen Läufer“, und eine Bauernumwandlung war unmöglich. Martin hatte dies rechtzeitig erkannt und konnte schelmisch grinsend den Teilerfolg verbuchen.

„Mit der Leistung haben wir den Klassenerhalt auch nicht verdient!“, war die einhellige Meinung einiger konsternierter ESG-Akteure noch während des Mannschaftskampfes. Nun sieht es allerdings, wie anfangs erwähnt, doch danach aus, als wenn es aufgrund von Punkt 18 der Meisterschaftsausschreibung zum Klassenverbleib reichen sollte. Die Drittvertretung wäre in diesem Fall mit einem blauen Auge davongekommen.

[TM]

ESG I – Welper 5,5:2,5

Die erste Mannschaft bleibt in der NRW-Liga.

Mit einem verdienten Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Hattingen in der letzten Runde der NRW-Liga erreichte die ESG I als Fünfter der Abschlusstabelle sogar noch einen Platz im Mittelfeld, während der bis dato Vierte der Tabelle, der SK Brühl, beinahe noch abgestiegen wäre (sofern die Konkurrenz aus Münster gegen den Tabellenführer aus Dortmund gewonnen hätte). Die junge Mannschaft von Dortmund Brakel 2 steigt als Überraschungsteam auf, während Münster 2, Bielefeld und Welper den Gang in die NRW-Klasse antreten müssen.

Einem Einstimmungsremis von Achim folgte nach 3 Stunden Spielzeit ein von Frank angenommenes Remisangebot in ausgeglichener Stellung, da unmittelbar darauf unser Jugendjoker Merlin seine souverän geführte Partie gewinnen konnte.

Beim Stand von 2:1 zeichnete sich zunächst noch keine eindeutige Tendenz des Kampfes ab. Unsere Schwarzpartien sahen eher ungünstig aus. Gerd stand etwas gedrückt, Reiner und Uli noch gedrückter. Mykytas Stellung  war unübersichtlich, Helge stand auf Remisbreite. Gerd konterte überzeugend seinen Gegner im Zentrum aus und konnte in ein Turmendspiel mit 2 Mehrbauern abwickeln. Mykyta gewann die Oberhand in einem Königsangriff, Reiners Gegner hatte ein Remisangebot abgelehnt und übersah in der Folge  einen taktischen Zug, der zum Figurenverlust führte und für Reiner aus einer schlechten eine gewonnene Stellung machte.

Unsere Topbretter ließen nichts mehr anbrennen und gewannen ihre Partien. Helge steuerte das Remis zum Mannschaftssieg von 4,5:1,5 bei. Die beiden letzten Partien nach der Zeitkontrolle blieben schwierig. Gerd zeigte seine bekannte Abneigung gegen Turmendspiele und tat sich sehr schwer, seine Mehrbauern zu verwerten. Uli musste sich schließlich dem Druck seines Gegners beugen, aber Gerd schaffte es dann doch noch, mit einem Sieg das 5,5:2,5 festzuschreiben.

[FN]