Weihnachtszeit – Spendenzeit

Auch in dieser Vorweihnachtszeit bittet der F√∂rderkreis wieder um aktive Spendenbeteiligung. Als anerkannt gemeinn√ľtziger Verein d√ľrfen wir bekanntlich entsprechende Quittungen ausstellen, die unser FA auch akzeptiert ūüôā

Wer sehen will, was sich alles so verändert hat und woran im Hintergrund noch gearbeitet wird, hat dazu Gelegenheit bei einem der nächsten events in unserem Spiellokal. Besonders ans Herz legen möchte ich unser Nikolausturnier am Fr., den 8.12.2023 Рbitte die Anmeldung nicht vergessen.

der Vorsitzende

√Ėffnungszeiten und Turnierbeginn

 

Spielabende sind Mittwoch und Freitag.

Mittwochs:
– Training mit FIDE-Meistern
– freies Spiel

Freitags:
– Jugendtraining
– Jugendturniere
– Seniorenturniere
– freies Spiel

Mittwoch ist ab 18:00 geöffnet.
Freitags ist ab 16:00 geöffnet.

Samstags:
РJugend-Mannschaftskämpfe

Sonntags:
РSenioren-Mannschaftskämpfe

Alle Termine findet Ihr hier:
Terminkalender

Rochade-Verbot

Die Idee, in der Partie die Rochade zu verbieten, soll auf den ehemaligen Weltmeister Wladimir Kramnik zur√ľckgehen. Er versprach sich davon ein aggressiveres Spiel und weniger Remis-Partien.

Dieser Idee wollen wir am 22. Dezember um 20:00 mit einem Rundenturnier mit 3’+2“/Zug Bedenkzeit nachgehen.

Voranmeldungen bitte an: turnierleitung@esg1851.de

Dabei sind:

Merlin Maenken siegt souverän in Solingen

Bei der k√ľrzlich zu Ende gegangenen Offenen Solinger Stadtmeisterschaft konnte ESG-Spieler Merlin Maenken einen unangefochtenen alleinigen Turniersieg einfahren. Er siegte mit 6 aus 7 Punkten, gab nur zwei Remisen ab gegen die deutlich h√∂her bewerteten 2. und 3. – Platzierten Kevin Zolfagharian und FM Oliver Kniest. Dies ist ein sehr sch√∂ner Erfolg in dem 44-k√∂pfigen Teilnehmerfeld und wir gratulieren herzlich!

[MK]

Klare Niederlage im Stadtderby

1.  Bezirksliga: Schachfreunde Anna 88 РESG III 5,5 : 2,5

Dem Hoppeditzerwachen am Samstag folgte das b√∂se Erwachen am Sonntag: Denn eigentlich wollte die Drittvertretung den R√ľckenwind vom letzten Ligasieg vor zwei Wochen mitnehmen und etwas Z√§hlbares im Stadtderby bei den Schachfreunden Anna mitnehmen. Stattdessen gab es im Laurentiustreff eine schmerzliche Niederlage gegen den Aufsteiger.

An Brett sechs musste sich Denis Krzysztala bereits in der Er√∂ffnung eines Angriffs auf seinen rochierten K√∂nig erwehren. Denis eroberte zwar einen Turm, der Mattangriff seines Gegners Rauter war dennoch durchschlagend und entschied die Partie. Es folgten zwei Punkteteilungen, wobei sich am Spitzenbrett Thorben Mantler und Kuhnhenn bereits nach 13 Z√ľgen die H√§nde reichten. Wesentlich l√§nger ‚Äď n√§mlich bis ins Endspiel ‚Äď k√§mpfte Thomas Falk und Passon an Brett f√ľnf. Das Bauernendspiel schien die gesamte Zeit √ľber totremis zu sein, die sp√§tere Computeranalyse offenbarte jedoch kurzzeitige Gewinnwege zun√§chst f√ľr Thomas, dann f√ľr Passon. Das vereinbarte Remis scheint somit auch im Nachhinein ein faires Ergebnis zu sein.

Partien kippen zu Ungunsten der ESG

Beim Zwischenstand von 1:2 aus ESG-Sicht kippten nun einige Partien zu Ungunsten der Gäste: Zunächst musste Peter Wiesemann am 2. Brett die Waffen strecken, nachdem er in eine Springergabel seines Gegners Hölzer getappt war. Dann hatte Martin Keller am 4. Brett das Pech, dass er aufgrund des Zwischenstandes im Mannschaftskampf bedingungslos auf Sieg spielen musste. Seine Stellung bot durchaus das Potenzial dazu, zumal sein Gegner Beil mit akuter Zeitnot zu kämpfen hatte. Am Ende war es dennoch der Anna-Spieler, der seinen Königsangriff mit einem unabwendbaren Matt abschließen konnte.

Mit der Niederlage an Brett acht war der Mannschaftskampf bereits entschieden: Zwar wehrte sich Nachwuchsspieler Oleksandr Antonenko bei seinem Bezirksligadeb√ľt nach Kr√§ften, musste nach einem Turmverlust im Endspiel jedoch die spielerische √úberlegenheit seines Gegen√ľbers Kannengie√üer anerkennen.

Zumindest ein Debakel wird verhindert

In verbliebenen Partien ging es somit nur noch darum, ein Debakel zu verhindern. Somit war das Remis von Dietmar Kaufmann an Brett zwei gegen Richert durchaus als Erfolg zu werten. Dietmar baute sich gewohnt solide auf und brachte Richert immerhin dazu, eine Menge Bedenkzeit zu verbrauchen. Nach dem Abtrausch der Damen war die Luft allerdings raus und man verständigte sich darauf, die Punkte zu teilen.
In der letzten verbliebenen Partie hatte Ralf Quast am 7. Brett trotz deutlicher Stellungsnachteile den Kampfesmut noch nicht verloren:

Quast – Soechting nach 47…Td7

Mit der Springergabel 48.Th8+ Kg6 49.Se5+ Kh5 50.Sxd7 konnte Ralf die Partie zu seinen Gunsten drehen und seinen Gegner Soechting wenige Z√ľge sp√§ter zur Aufgabe zwingen.

Dennoch stand am Ende eine klare Niederlage im Stadtderby, was die Drittvertretung im Kampf um den Klassenerhalt wieder zur√ľckgeworfen hat. Ein schachlicher Aschermittwoch ist es so kurz nach dem Hoppeditzerwachen zwar nicht, aber in den kommenden Mannschaftsk√§mpfen m√ľssen Punkte her!

Der Hoppeditz weiß, was zu tun ist.

ESG II РMönchengladbacher SV 2:6

Im Spitzenspiel der Verbandsliga trafen wir in der 3. Runde auf den M√∂nchengladbacher SV und unterlagen klar mit 2:6. Leider mussten wir arg ersatzgeschw√§cht bei diesem MK antreten, da direkt 6¬† der ersten 7 Bretter ausfielen. Wir setzten daher auf den Nachwuchs und auf etwas Spielgl√ľck. Die G√§ste konnten fast die st√§rkste Besetzung aufbieten, somit war der DWZ Unterschied an allen Bretter doch immens. An Brett 2 z. B. traf Dominik auf einen holl√§ndischen Spieler mit fast 2300 DWZ, aber schlug sich in Er√∂ffnung und Mittelspiel sehr gut, erst im Endspiel griff er fehlt und verlor eine Qualit√§t und die Partie.

Den ganz Punkt einfahren konnte an Brett 8 als unser Special-Joker Lorin Pott, der nach einigen Jahren Abwesenheit sich nun wieder in der ESG aktiv gemeldet hat. Dazu zwei Remise durch Hendrik Mordos und Ronny M√ľller, einige Partien waren etwas zu wild angelegt (bei Valeriia,¬† Michael und Alexander schien das so), sonst w√§re vielleicht doch mehr drin gewesen.

Auf jeden Fall haben wir heute einen großen Kampf abgeliefert, das konnte sich schon sehen lassen. Danke an die Ersatzspieler und nun weiter nach vorne schauen, der nächste MK gegen die SF Erkelenz steht am 10.12.2023 an.

Erster Saisonsieg

1.  Bezirksliga: Schachfreunde Neviges РESG III 2,5 : 5,5

Die Drittvertretung konnte vergangenen Sonntag den ersten Saisonsieg feiern und sich damit ein wenig Luft im Abstiegskampf der 1. Bezirksliga verschaffen. Dabei musste Mannschaftsf√ľhrer Thomas Falk im Vorfeld einige Gespr√§che f√ľhren und Nachrichten schreiben, ehe er seine Acht zusammen hatte. Doch auch die Gastgeber konnten nicht in Bestbesetzung antreten – Erk√§ltungsviren gibt es schlie√ülich auch in Velbert ‚Äď bekamen aber ebenfalls acht Spieler ans Brett.

Den ersten Sieg konnte Martin Keller an Brett vier vermelden: Sein Gegner Konrad √Ėttl hatte in der Er√∂ffnung √ľberraschend eine Figur gegen zwei Bauern geopfert und tats√§chlich gef√§hrliches Gegenspiel erhalten. Martin schaffte es jedoch, die Bauern rechtzeitig vor den Umwandlungsfeldern zu verhaften und den Materialvorteil in einen vollen Punkt umzum√ľnzen. Es folgte ein sicheres Remis von Thomas Falk an Brett sechs gegen Jens Schneider, ehe Dietmar Kaufmann am 3. Brett die ESG-F√ľhrung ausbauen konnte. Dietmar und sein Gegen√ľber Binas verlie√üen relativ schnell die gewohnten Theoriepfade zugunsten eines sehr scharfen Abspiels mit beidseitig unrochierten K√∂nigen.

Kaufmann – Binas nach 16…Dd7

Nach dem ungenauen Zug seines Gegners schlug Dietmar Kapital aus der halboffenen h-Linie und fuhr mit 17.Dxd7+ Kxd7 18.Txh7 fort. Binas blieb nichts anderes √ľbrig, als mit 18…Txh7 19.gxh7 Lg7 20.hxg8 seinen Springer zu opfern. Dietmar nahm den Materialvorteil mit ins Endspiel und gewann dieses problemlos.

Ein ungest√ľmer Angriff und ein kletternder Orang-Utan

Ein weniger gl√ľckliches H√§ndchen hatte Berk Boyacioglu, der an Brett f√ľnf gegen G√ľnther zu ungest√ľm mit seinen Bauern nach vorne marschiert war, und dabei einen Bauern verlor. G√ľnther gewann Oberwasser und verwandelte den Materialvorteil sicher zum Sieg.
‚ÄěMich laust der Affe!‚Äú wird sich Alexander Schneider an Brett sieben m√∂glicherweise gedacht haben, als ihn ESG-Ersatzmann Ralf Quast mit dem ‚ÄěOrang-Utan‚Äú – wie die Sokolski-Er√∂ffnung scherzhaft auch genannt wird ‚Äď konfrontierte. Tats√§chlich wusste Schneider dem ungew√∂hnlichen Aufbau nie so recht beizukommen, was Ralf geschickt zu seinem Vorteil nutzte und schlie√ülich den vollen Punkt einfuhr. Somit wog die ungl√ľckliche Niederlage von Peter Wiesemann an Brett zwei gegen Friedrich auch nicht allzu schwer. Die gesamte Partie √ľber hatte sich Peter sehr gut gegen die konstanten Angriffe seines Nevigeser Gegen√ľbers erwehren k√∂nnen und schlie√ülich ein Turmendspiel abtauschen k√∂nnen, dass f√ľr Friedrich nicht zu gewinnen war. Jedoch ein Turmtausch brachte Friedrich auf die Siegerstra√üe, was Peter erst nach dem erfolgten Abtausch realisiert hatte.

Am Ende wird es deutlich

Am Ende wurde es aber dennoch ein klarer Mannschaftssieg f√ľr die ESG, da die beiden noch ausstehenden Partien gewonnen wurden: Zun√§chst brachte Frank-Peter Tiegs an Brett acht seinen Gegner Bagi dazu, sich am Igelaufbau die Z√§hne auszubei√üen. Dann eroberte er w√§hrend des zu st√ľrmischen Angriffs seines Gegners einen Offizier und f√ľhrte die Partie umsichtig zum Sieg.
Nach √ľber f√ľnf Stunden Spielzeit gelang es auch Thorben Mantler am Spitzenbrett, seinen Gegner Klaus Meyer zur Aufgabe zu zwingen:

Mantler – Meyer nach 21…Tae8

Das Figurenopfer 22.Sxe6 Txe6 war noch korrekt, doch Thorbens Fortsetzung 23.Sxd5 verpasste den sicheren Gewinnweg 23.Lxd5 (z.B. 23…Kh8 24.Lxe6 Dxe6 25.e4 fxe4 26.Td6 mit klarem Vorteil f√ľr Wei√ü). In der Folgezeit entstand ein Endspiel mit Turm und sieben Bauern auf Thorbens Seite sowie Turm, Springer und zwei Bauern auf Seiten Meyers. Auch nicht unbedingt das, was man in Lehrb√ľchern findet und somit musste Thorben ordentlich k√§mpfen, bis er schlussendlich einen Bauern durchbringen und die Partie gewinnen konnte.

Die Drittvertretung hat nach dem ersten Saisonsieg jetzt Anschluss ans Tabellenmittelfeld und könnte mit einem Erfolg in zwei Wochen gegen die SF Anna 88 sogar ein wenig Abstand zu den Abstiegsplätzen gewinnen.

[TM]

Elberfelder Winter Schach

Nach dem Erfolg des Elberfelder Schach-Sommers in 2022 und 2023 m√∂chten wir dieses Format auch im Winter unter dem Namen „Elberfelder Winter Schach“ anbieten, ein f√ľnfrundiges Turnier an drei Tagen (5.-7. Januar 2024) √† 90’+30″ mit Elo- und DWZ-Auswertung.

Alle Informationen zum Turnier findet Ihr hier:
Elberfelder Winter Schach

Anmeldungen an: turnierleitung@esg1851.de

Bezirksmannschaftsblitz: Mission erf√ľllt

Wurde der Bezirksmannschaftsblitz in der Nach-Corona-Zeit nicht ausgetragen, da sich nicht mehr als die vier sich f√ľr den Verband qualifizierenden Mannschaften meldeten (in der Regel zwei Mannschaften der SG Solingen und zwei der Elberfelder SG), so wurde der Mannschaftsblitz des SBBL dieses Jahr mit sieben Mannschaften ausgetragen, unter ihnen zwei Elberfelder Mannschaften.

Urspr√ľnglich wollte man sogar mit einer dritten Jugendmannschaft antreten, doch musste man diesen Traum letzte Woche aufgeben. Doch Corona l√§sst noch nicht davon ab, ins Schachgeschehen einzugreifen und brachte kurzfristig auch die zweite Mannschaften ins Wanken.

Zum Gl√ľck konnte in Dominik Hirsch und M√§rlin M√§nken Ersatz gefunden werden, die am Vormittag in der Jugendregionalliga ebenfalls in Solingen spielten, so die Theorie. Sollte sich diese Idee als Seifenblase erweisen, haben sich Ronny M√ľller und Martin Keller als weitere Reserve zur Verf√ľgung gehalten. Zum Gl√ľck konnten Dominik und Merlin ihre Partien rechtzeitig beenden, um am Blitzen teilnehmen zu k√∂nnen.

Ein Blick in den Spielsaal am Nachmittag zeigte, dass Solingen zwar mit drei Mannschaften teilnimmt, aber mit einer machbaren Besetzung antrat. So wurden dann die Elberfelder mit FM Reiner Odendahl, Mykyta Volkov, Merlin M√§nken, Michael Podder sowie FM Frank Noetzel, Gerd Kurr, Dominik Hirsch, Alexandr Pertschik aufgeteilt, um sich mit beiden Mannschaften f√ľr das Verbandsblitzen im kommenden M√§rz zu qualifizieren.

Nach vierzehn Runden hatten sich nicht nur die beiden Elberfelder Mannschaften qualifiziert, sondern die erste gewann denkbar knapp mit einem halben Brettpunkt vor Solingen die Meisterschaft. Die zweite landete auf den dritten Platz.

Alle Informationen zum Turnier findet Ihr hier:
SBBL-Mannschaftsblitz

[thf]

ESG-Jugend ersatzgeschwächt in Solingen

Stark ersatzgeschwächt musste heute die ESG-Verbandsjugend in Solingen antreten. Gleich drei Bezirksspieler mussten heute morgen aushelfen. Wegen des doch stattfindenden Bezirksmannschaftsblitz am Nachmittag in Solingen wurde die Begegnung der Verbandsjugend auf den Vormittag verlegt.

Zu sehr war die Schwächung der Jugend durch die Bezirksspieler. Schon nach kurzer Zeit wurde Max Rapoport nach einer Eröffnungsfalle matt gesetzt. Die anderen Spieler wehrten sich länger, wenn auch nicht unbedingt erfolgreicher. So mussten dann Arthur Harenga kurze Zeit später nach einer Reihe von Bauernverlusten und drohendem Springerverlust aufgeben. Leider unterschätzte Gabriel Ucar die Gefährlichkeit des gegnerischen Freibauern und hätte die Damenumwandlung nur noch mit massivem Materialverlust verhindern können.

An Brett vier geriet auch Moritz Beck in eine gedr√ľckte Stellung, konnte sich daraus befreien und bekam Ausgleich. Leider schaltete Moritz zu fr√ľh auf Gegenangriff und √ľbersah dabei, dass seine Dame die lebenswichtige Aufgabe hatte, das Eindringen der gegnerischen Dame zu verhindern. Das nutzte sein Gegen√ľber aus und m√ľnzte um.

Erfreulicher und hoffnungsfroher sah es an den beiden Spitzenbrettern mit Merlin M√§nken und Dominik Hirsch aus. Beide dominierten √ľber weite Strecken das Geschehen auf dem Brett. Dann jedoch gelang es Dominiks Gegner, in eine unklare Stellung abzuwickeln und bot remis, √ľber das Dominik eine Viertelstunde nachdachte und dann annahm.

Auch Merlin beherrschte lange Zeit das Brett, bis seine Gegnerin mit einem geschickten Gegenschlag in ein Turmendspiel abwickelte mit einer Leichtfigur weniger aber mit zwei Mehrbauern. Zum Gl√ľck fand Merlin den Plan zum vollen Punkt, so dass die Elberfelder mit 1,5 Punkten aus sechs Partien nach Hause gehen konnten.

[thf]