Wir heißen Euch herzlich willkommen

Wir erfreuen uns eines regen Zulaufes von neuen Vereinsmitgliedern, nicht nur von anderen Vereinen, sondern auch Mitglieder, die noch nie im Verein waren oder nur vor langer Zeit.

Seit Februar konnten wir nun 16 neue Mitglieder bei der Elberfelder Schachgesellschaft begrĂŒĂŸen.

Unsere neuen Mitglieder findet Ihr nun auf:
Neue Vereinsmitglieder

960 Schach

Achtung: verschoben auf den 14. Juli

am Freitag, dem 7. Juli um 19:00 wollen wir wieder fĂŒnf Runden 960-Schnellschach mit 10‘+5“ spielen.

Mit bitte um Voranmeldung an: turnierleitung@esg1851.de

mit:  Frank Tiegs, Merlin MÀnken

Ostermann Open Witten Annen

Witten Annen Schnellschach 2×15 Minuten, 9 Runden, lief ganz gut.

Die ESG ist mit folgender Besetzung an den Start gegangen:
Thorsten Werbeck 5,0-4,0 (ca.35.)
Dr. Lahcen Saoudi 4,5-4,5 (ca. 40..)
Gerhard Arold 5,5-3,5 (24.)
Michael Podder 5,5-3,5 (25.)

Insgesamt 85 Teilnehmer, darunter zahlreiche GM, IM, FM.
Die beiden GM Hausrath (3.) und GM Levin (irgendwo im nigendwo) sowie etliche IM und FM wurden ihrer Favoritenstellung nicht gerecht und landeten ebenso irgendwo im nirgendwo.

Bei der Verlosung im Anschluss an die Siegerehrung hat Lahcen zudem einen 100 EUR Gutschein fĂŒr Ostermann gewonnen.

[MP]

ESG-Jugend Vize-Meister im SBBL

Nun hat es doch noch kurz vor Saisonschluss geklappt, die Jugendbezirksmannschaftsmeisterschaft Bergisch-Land auszutragen – eine gute Gelegenheit, jungen Schachspielern, mit wenig und gar keiner Turniererfahrung an Meisterschaften heranzufĂŒhren.

Wegen Kollision mit der Zwischenrunde des NRW-Viererpokals standen weder das Schachzentrum Solingen noch der Jugendleiter Oliver Kniest zur VerfĂŒgung. So wurde die Meisterschaft kurzerhand nach Elberfeld verlegt, und Holger Freiknecht und Thomas Falk ĂŒbernahmen die Turnierleitung.

FĂŒr die Elberfelder Schachgesellschaft aber auch eine gute Gelegenheit, den neuen jungen Schachfreunden, die erst im Verlaufe der Saison zu uns gestoßen sind, Turniererfahrung zu geben.

So wollte die ESG eigentlich mit zwei Vierer-Mannschaften ins Turnier steigen mit der Hoffnung, Sieg, Titel und die Startberechtigung fĂŒr die Verbandsklasse zu holen. Doch aus den acht Spielern wurden dann nur noch sechs, und man ging dann nur mit einer Mannschaft, aber mit zwei Ersatzspielern an den Start.

Vom Spielermangel waren auch die anderen Mannschaften betroffen. Mitte der Woche sprach man von sechs Mannschaften, doch teilgenommen haben lediglich nur drei, neben der Elberfelder Schachgesellschaft (Moritz Perne, Valeria Antonenko, Gabriel Ucar, Nicolaos Andronic, Oleksandr Antonenko und Rayane Baziou) noch die SG Solingen und SW Remscheid.

Gleich in der ersten Runde traf man auf die SG Solingen und musste sich ihr unglĂŒcklich mit 1,5:2,5 geschlagen geben, die dann in der nĂ€chsten Runde mit 3,5:0,5 SW Remscheid schlugen und sich die Meisterschaft holten. Im letzten Spiel der Meisterschaft traten wir dann gegen SW Remscheid an, und dieses Mal konnten wir mit 2,5:1,5 gewinnen und so die Vizemeisterschaft. Remscheid landete auf den dritten Platz.

Wir gratulieren unser Jugend herzlich zur Vizemeisterschaft !

[thf]

Gerhard Arold gewinnt die Stadtmeisterschaft 2023

Auch in diesem Jahr ist das Teilnehmerfeld der offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft mit fĂŒnfzehn Teilnehmern recht ĂŒbersichtlich – noch sind die Vor-Corona-Zahlen nicht erreicht.

Doch in diesem Jahr trat Gerhard Arold an, um den Titelverteidiger Markus Boos herauszufordern. So wurde es ein spannendes Turnier um die Stadtmeisterschaft. Im direkten Vergleich trennte man sich nach Punkteteilung, doch gab Gerhard nur noch ein weiteres HĂ€lftchen ab, was mit 6/7 Punkten zum Titelgewinn reichte. Markus dahingegen musste noch zwei weitere Remis abgeben und landete dann auf den dritten Platz. An ihm vorbei schob sich Gregorio Loriguillo.

Ein weiteres Mal zeigte sich, dass die Stadtmeisterschaft ein Tor zum Vereinssport ist. Gleich fĂŒnf vereinslose Spieler nahmen an der Stadtmeisterschaft. Drei von ihnen, Moritz, Valeria und Oleksandr sind dann im Verlaufe des Turniers  der Elberfelder Schachgesellschaft beigetreten.

Wir gratulieren ganz herzlich Gerhard Arold zum Gewinn der Stadtmeisterschaft

[thf]

Vereinsevent Waltrop

Endlich wieder nach der Corona-Pause konnte in diesem Jahr das traditionsreiche Blitzturnier zu Fronleichnam in Waltrop fortgefĂŒhrt werden; das dieses Jahr zum 64. Male ausgetragen wurde.

Wir, die Elberfelder Schachgesellschaft, hatten zwar nicht die lĂ€ngste Anreise, sondern die niedersĂ€chsischen Schachfreunde aus Nordhorn, doch haben wir mit drei Mannschaften im Seniorenbereich mit Reiner, Mykyta, Helge, Torsten, Gerhard, Samuel, Benedikt, Michael, Sören, Merlin, Dominik, Hendrik und einer Mannschaft im Jugendbereich mit Lian, Julian, Arthur und Valeria das grĂ¶ĂŸte Aufgebot gestellt. Unsere Mannschaften wurden dabei durch die Team-Assistenz RĂŒdiger Horn und Thomas Falk unterstĂŒtzt.

Nach der Ansprache durch den BĂŒrgermeister von Waltrop ging es dann fĂŒr unsere Jugend

Lian, Julian, Arthur, Valeria

ĂŒber elf Runden im Feld von 17 Mannschaften um Titel und Preise. Man verlor nur zweimal (gegen Waltrop und Essen-Werden) und gab ein Remis ab und sicherte sich in der letzten Runde mit einem klaren Sieg die Bronze-Medaille.

Im Seniorenbereich traten wir mit drei Mannschaften an und mussten ĂŒber 17 Runden gehen. Recht frĂŒh traf die ESG I auf die Lokalkonkurrenz aus Solingen, setzte sich durch und stellte die Signale auf Titelgewinn.

Reiner, Mykyta, Helge, Torsten

In der vorletzten Runde musste man sich gegen Waltrop geschlagen geben und machte den Wettkampf nochmal spannend. In der letzten Runde ließ man nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit 29 Punkten den Wanderpokal.

Die zweite Mannschaft


Michael, Benedikt, Samuel, Gerhard


 und die dritte Mannschaft


Merlin, Sören, Dominik, Hendrik

landeten auf den mittleren TabellenplÀtzen elf und zwölf, wobei die dritte zwar vor der zweiten plaziert, aber im direkten Vergleich unterlag.

Es war wieder ein heißer Sommertag in Waltrop, und so waren natĂŒrlich die unter den bisher leer ausgegangenen Mannschaften drei verlosten 5l BierfĂ€sser der eigentliche Hauptpreis in Waltrop. RĂŒdiger bot sich als GlĂŒcksfee an; hatte aber kein glĂŒckliches HĂ€ndchen – nicht ein Fass ging an die Elberfelder.

Auch in der Einzelwertung brillierten unsere Spieler. FM Helge Hintze trug mit 14 Brettpunkten zum Mannschaftsgewinn bei und wurde damit bester Einzelspieler. Ihm folgen Mykyta Volkov auf Platz 4 mit 13,5 Punkten, Torsten Werbeck auf Platz 5 mit ebenfalls 13,5 Punkte aber mir der schlechteren Feinwertung, FM Reiner Odendahl auf Platz 12 mit 12,5 Punkten, Merlin MÀnken auf Platz 22 mit 11 Punkten, Gerhard Arold auf Platz 23 mit 11 Punkten, Michael Podder auf Platz 24 mit 11 Punkten, Dominik Hirsch auf Platz 37 mit 9,5 Punkten, Samuel Haringer auf Platz 43 mit 9 Punkten und Sören Matthey auf Platz 49 mit 8,5 Punkten.

Das Vereinsevent und das tolle Ergebnis musste natĂŒrlich mit einem Essen gefeiert werden; und so ging man dann vom gewonnenen Preisgeld geschlossen traditionell zum Curry-Wurst mit Pommes-Essen.

[thf]

Frank Noetzel ist Vereinsblitzmeister 2022/23

SouverĂ€n konnte unser FM Frank Noetzel die diesjĂ€hrige Vereinsblitzmeisterschaft fĂŒr sich entscheiden. Mit bereits knapp 600 aus 700 möglichen ĂŒber die Saison erspielten ZĂ€hlern ließ er die finale Runde ruhiger angehen. StĂ€rker umkĂ€mpft waren dagegen die FolgeplĂ€tze. Letztlich war es FM Reiner Odendahl der im Endspurt die Silbermedaille errang. Dicht gefolgt von Gerhard Arold auf dem dritten Podiumsplatz.

Wir gratulieren den Gewinnern und bedanken uns bei allen Teilnehmern!

Die ganze Tabelle unter: https://www.esg1851.de/termine/vereinsblitzmeisterschaft/

[AK]

Was zÀhlt ist der Klassenerhalt!

1. Bezirksliga: ESG III – Schwarz-Weiß Remscheid 1,5 : 6,5

Stark ersatzgeschwÀcht musste die Drittvertretung zum Saisonabschluss eine deftige Klatsche einstecken, was allerdings nicht das Gesamtbild einer insgesamt zufriedenstellenden Spielzeit schmÀlern soll. Trotz aller Widrigkeiten hat die ESG III immerhin solide den Klassenerhalt geschafft.

Die Niederlage der Gastgeber zeichnete sich schon frĂŒh ab: An Brett fĂŒnf musste Hakan UludĂŒz gegen Ferger die Segel streichen, nachdem er beim Versuch eine Springergabel anzubringen, den Springer ohne Materialgewinn verloren geben musste. Am 2. Brett lieferte sich Martin Keller einen spannenden Schlagabtausch mit Barten. Beide Spieler hatten ihren Bauern bis kurz vors Umwandlungsfeld gezogen, Barten hĂ€tte jedoch mit Schach umgewandelt, was ihm den partieentscheidenden Vorteil gab. Am Spitzenbrett glaubte Thorben Mantler, angesichts schnell abgetauschter Damen auf die Rochade verzichten zu können. Sein Gegner Dr. MĂŒnich bestrafte den in der Mitte verbliebenen König jedoch und zwang Thorben zur Aufgabe.

Zumindest nicht „Schwarz gespielt“

Zwischenzeitliche BefĂŒrchtungen, man könne gar „Schwarz gespielt“ werden – also 0:8 verlieren – konnte Peter Wiesemann am 4. Brett gegen Kittling zerstreuen. Peter spielte solide, tauschte viel ab und konnte am Ende immerhin ein HĂ€lftchen erspielen. Lange sah es auch bei RenĂš Niebergall  an Brett acht nach einer Punkteteilung aus. Im ausgeglichenen Mittelspiel ließ sich RenĂš jedoch zu einem riskanten Springermanöver verleiten, dass sein Gegner Stiller zu einem Bauerngewinn nutzte, mit dem er die Partie fĂŒr sich entschied.

„Am schwersten ist es, ein gewonnenes Spiel zu gewinnen“, wusste bereits der deutsche Weltmeister Dr. Emmanuel Lasker. Leider musste auch RĂŒdiger Horn an Brett fĂŒnf diese Erfahrung machen, als er gegen Löffler folgende Stellung auf dem Brett hatte:

Löffler – Horn nach 26.h4

Offenkundig steht Schwarz dank QualitĂ€tsvorteils und Mehrbauern auf Gewinn, doch die weiße Drohung h5 ist nicht zu unterschĂ€tzen. RĂŒdiger versuchte mit dem Damentausch 26…Dg7 den weißen Angriff zu stoppen, geriet aber nach 27.Dxg7+ Kxg7 28.Sxc5 plötzlich in eine missliche Lage und fand auch nicht mehr in die Partie zurĂŒck.
Ähnlich unglĂŒcklich verlief die Partie von Julian Brandt, der am 6. Brett gegen Vöpel bereits in der Eröffnung zwei Bauern erobern konnte. Bei einem dritten Bauerngewinn ließ Julian jedoch einen Offizier ungedeckt, sodass eine unklare Stellung entstand. Letztlich geriet der ESG-Akteur in ein Mattnetz, als er seine Bauern Richtung Umwandlungsfelder nach vorn schicken wollte.

Dietmar betreibt Ergebniskosmetik

Zum Abschluss des Mannschaftskampfes konnte Dietmar Kaufmann an Brett drei noch einmal Ergebniskosmetik betreiben. Sein GegenĂŒber, Freiknecht, hatte bereits in der Eröffnung einen Offizier eingebĂŒĂŸt, aber ungeachtet des Materialnachteils weiter gekĂ€mpft. Dietmar parierte jedoch sĂ€mtliche Königsangriffe und fuhr die Partie sicher nach Hause.

Die Drittvertretung verabschiedet sich mit einem soliden Mittelfeldplatz in die Sommerpause und hat ihr Saisonziel somit erreicht. In der kommenden Saison dĂŒrften die Trauben etwas höher hĂ€ngen, da mehrere Teams aus der Verbandsklasse in die Bezirksliga absteigen und das Niveau der höchsten Spielklasse im Bezirk noch einmal anheben dĂŒrften.

[TM]

ESG II: Saisonausklang mit dem MK beim SV Wesel

Zum Saisonabschluß hatte die 2. Mannschaft eine weite Reise vor sich, wir mussten in der letzten Runde nach Wesel fahren. Das Wetter war wunderbar und die Autobahn auch frei – also Vollgas nach Wesel.

Im letzten Kampf ging es fĂŒr uns um nichts mehr, Platz 3 oder 4 – das ist am Ende auch egal. Wir verloren gegen Wesel mit 6,5:1,5 – die 3 Remise gelangen Thomas Falk, Hendrik Mordos und Alexander Pertschik. Die ĂŒbrigen Partien waren nicht so dolle von uns, zu der Partie von Michael Podder kann man noch erwĂ€hnen, dass er am Ende eine unvorsichtige Variante wĂ€hlte und damit ins Verderben lief (O-Ton).

RĂŒckreise nach Wuppertal, nach dem wir noch ein kurzes Sightseeing am Spiellokal, nĂ€mlich der Zitadelle in Wesel unternommen haben und Ausklang beim ĂŒblichen griechischen Stammlokal von uns. Dank an Michael fĂŒr die Übernahme der Rechnung.