NRW-Viererpokal – WeiĂźe Weste in Runde 2

Nach unserem gestrigen Erfolg erwarteten uns heute die Hennefer in ähnlicher Aufstellung wie bei ihrem kampflosen Sieg gestern. Lediglich an Brett 1 tauchte Altmeister FM Neese nicht wieder auf, dafĂĽr ein weiterer Spieler aus deren Zweiter, fĂĽr die das eine der ersten Schachpartien nach Corona war. An Brett 1-3 lag daher ähnlich wie gestern ein starker ELO-Vorteil auf unserer Seite, da wir tatsächlich die drei gleichen Spieler einsetzen konnten. Nur an Brett 4 rochierten wir, hier kam nun der nächste starke Jugendliche zum Einsatz. Reiner, Markus und Uli gewannen dann auch nach ca. drei Stunden in genau dieser Reihenfolge und nach mehr oder minder ähnlichem Verlauf ihrer Partien. Den krönenden Schlusspunkt gegen nette Hennefer setzte dann aber Hendrik, der, nachdem er in eine gefährliche Eröffnungsvariante geraten war, sich mit ruhigem und durchdachten Spiel dort sehr gut „rausarbeitete“ und ĂĽber vier Stunden eine ziemlich fehlerlose Partie aufs Brett zauberte, um somit das 4-0 zu erzielen. Ende Juli geht es dann mit der Zwischenrunde weiter, am 30./31. Juli, mitten in den Sommerferien, wir dĂĽrfen also ĂĽber uns und die Gegner gespannt seind, wer dann kann und kommt.

[MB]

Sommerpause Jugendtraining

In den Sommerferien (24.06-09.08) findet das Jugendtraining am  01.07 und 08.07 statt.

Danach pausiert das Jugendtraining fĂĽr drei Wochen.
In der letzten Ferienwoche geht es dann am 05.08 um 16.00 Uhr  mit dem Jugendtraining wieder weiter.

NRW-Viererpokal – Erfolgreicher Start

Die erste Runde führte uns nach Essen-Rüttenscheid. Die Fahrt führte uns in ein sehr schönes Spiellokal, das dazu noch gut gelüftet werden konnte, in Anbetracht von Pandemie und Sommerwetter keine unwichtige Kleinigkeit.
Die uns zugelosten sympathischen Gastgeber erwarteten uns mit der Kampfkraft eines Verbandsliga-Aufsteigers und wollten damit die DWZ-Nachteile an den ersten drei Brettern und das Fehlen ihres Spitzenmannes kompensieren, was ihnen in den ersten drei Stunden auch gut gelang. Der Sieg von Uli an Brett 2 knackte dann diese „Ruhrgebietsnuss“. Kurz darauf konnte sich unser an Brett 4 eingesetzter Jugendspieler Merlin gegen einen stärkeren Gegner in ein Endspielremis retten, nachdem zuvor fĂĽr die Kiebitze noch unklar war, welcher der beiden Spieler denn mehr auf Matt spielte. Die nominelle Ăśberlegenheit setzte sich dann an Brett 1 und 3 durch, sowohl Reiner als auch Markus konnten schlussendlich mit mehr oder weniger GlĂĽck den vollen Punkt einfahren. Morgen erwarten uns die Schachfreunde aus Hennef, die an diesem ersten Schulferiensamstag extra frĂĽh losgefahren waren, um den Stau am Kölner Ring usw. zu umfahren. 220 gefahrene Kilometer und 3,5 Stunden Hin- und RĂĽckfahrt waren allerdings „umsonst“, da die vierte Mannschaft an diesem Spielort, die SF DĂĽsseldorf-SĂĽd, nicht auftauchten. Hoffentlich setzen die Hennefer diesen berechtigten Frust morgen nicht allzusehr in Elo-Punkte am Brett gegen uns um.

[MB]

Markus Boos erneut Wuppertaler Stadtmeister

Nachdem die offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft im März 2020 jäh nach nur drei Runden wegen der ersten Corona-Welle abgebrochen werden musste und im darauffolgenden Januar 2021 Schach am Brett wegen der zweiten Welle schier undenkbar war, konnte wir nun nach zarten Wiederanfängen des Schachs im Herbst 2021 die Stadtmeisterschaft im Januar 2022 starten.

Wenn auch die Teilnehmerzahl der diesjährigen Stadtmeisterschaft noch nicht an die der Vor-Corona-Zeiten heranreicht, so ist es ein wichtiger Schritt zurück zur Schachnormalität. Schaut man auf das Teilnehmerfeld, die u.a. aus Witten und Köln-Worringen kommen, so kommt man schnell zum Schluss, dass Schach am Brett gespielt werden will, dass die Stadtmeisterschaft eines der wenigen offenen Turniere im Winter 2021/22 war.

Die diesjährige Stadtmeisterschaft wurde durch Markus Boos (Elberfelder SG) dominiert. Mit 7/7 Punkten ließ er nie einen Zweifel daran, wem der Titel gehört, auch wenn er sich in der letzten Runde gegen Oskar Feldhammer (BSW) schwer mit seiner nicht ganz korrekten Geheimwaffe, den Geier, tat; denn sein Gegenüber kannte ihn oder fand am Brett die richtigen Züge. Ein Mehrbauer und die bessere Bauernstruktur reichten Markus dann aus, die Partie gegen den sich zäh verteidigen Oskar zu gewinnen.

Den zweiten Platz belegt Dirk Leimkühler (SV Welper) mit 5,5/7 Punkten, der in der ersten Runde gegen Ahmad Alsaad (BSW) ein Hälftchen abgeben musste.

Mit Merlin Mänken steigt ein weiterer Elberfelder auf das Siegertreppchen mit 4,5/7 Punkten.

[thf]

Regionalliga: Ratinger SK II – ESG II 4,5:3,5

Da wir vor der Partie in Ratingen wiederum Personalprobleme aufgrund eines Coronafalls, Urlaub und weiterer GrĂĽnde hatten, reisten wir nur zu siebt und mir 3 Jugendlichen als Ersatz an. Die knappe Niederlage können wir durchaus als Erfolg verbuchen, wobei sogar noch mehr drin war… Ganze Punkte fuhren Gerhard Arold und Michael Podder ein, dazu Remise von Lahcen Saoudi, Ronny MĂĽller und Hendrik Mordos. In allen 3 Partien war sicherlich  hatten wir bessere Stellungen erreicht, gingen aber zu frĂĽh ins Remis, dazu noch die unglĂĽckliche Niederlage an Brett 8 von Julian Brandt, der in besserer Stellung das Doppel-Turmendspiel noch verlor. Auch der zweite Youngster an Brett 7 Berk Bayacioglu spielte eine sehr interessante Partie und musste sich erst im Endspiel Springer vs. Läufer geschlagen geben.

Fazit: die Truppe hat mega gekämpft und darauf sollten wir aufbauen!

Schiedlich-friedliches 4:4 zum Saisonabschluss

1. Bezirksliga: ESG III – SC Tornado Wuppertal 4 : 4

Ein schiedlich-friedliches 4:4-Unentschieden gab es im letzten Saisonspiel der Drittvertretung gegen den Stadtkonkurrenten aus Barmen. Dabei handelte es sich allerdings keinesfalls um ein schnelles 4:4, wie es zum Saisonende gerne vereinbart wird, denn an sieben Brettern wurde verbissen gekämpft.

Lediglich Moritz Beck hatte einen entspannten Vormittag, da er an Brett sechs kampflos gewann. An Brett acht hatte Fabian Werner gegen Block in der Eröffnung eine Figur verloren, was seine Spielfreude jedoch nicht minderte. Viele Züge lang wehrte er sich noch, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

ESG geht in FĂĽhrung

Jonatan Freund konnte mit einem Erfolg ĂĽber Schulte am 7. Brett die ESG-FĂĽhrung wieder herstellen, ehe Thomas Falk den Spielstand sogar auf 3:1 ausbaute. Thomas spielte dabei eine sehr wilde Partie an Brett vier gegen Lydia Baumgarten:

Falk – Baumgarten nach 10.0-0

Baumgarten witterte einen Bauerngewinn und spielte 10…Sxd4?? 11.exd4 Dxf4. An dieser Stelle hätte Thomas mit der Springergabel 12.Sd3 eine Figur gewinnen können, übersah diese taktische Möglichkeit jedoch und spielte stattdessen 12.a3. Die Partie wurde bis zum Schluss von beiden Seiten scharf geführt, wobei Thomas trotz zwischenzeitlicher Verluststellung am Ende doch noch einen vollen Punkt erobern konnte.

Hoffnung auf einen siegreichen Saisonabschluss

Renè Niebergall hatte am 5. Brett gegen Frericks einen riskanten Bauernraub unternommen, der jedoch ohne schlimmere Konsequenzen blieb. Zwar gelang ihm die Verteidigung des Mehrbauern, aufgrund der positionellen Vorteile seines Gegners willigte Renè jedoch ins Remis ein.
Angesichts der 3,5:1,5-Führung wuchsen im ESG-Lager die Hoffnungen auf den dritten Sieg in Folge. Die Tornado-Spieler hingegen wollten keine Gastgeschenke in Elberfeld lassen, was zunächst Merlin Mänken an Brett drei zu spüren bekam. In seinem Endspiel sah es zunächst nach einem Wettrennen zwischen Merlins f-Bauern und dem d-Bauern seines Gegners Jürhs aus. Der Tornado-Spieler opferte jedoch überraschend seinen aufgerückten Bauern, um daraufhin eine unabwendbare Mattdrohung aufzustellen – eine starke Taktik!

Ähnlich wild wie an Brett vier ging es von der Eröffnung an am 2. Brett zwischen Dietmar Kaufmann und Beckmann zu. Interesse weckte dabei die Schlussstellung, in der Dietmar aufgab, während seine Mannschaftskollegen durchaus noch Chancen für ihn sahen:

Kaufmann – Beckmann nach 20…c5

21.Lc3 lässt Weiß die Möglichkeit, 21…c4 mit 22.Lb4 zu kontern. Nach dem Abspiel 22…Dc7 23.Lxf8 Txf8 24.Sd4 axb3 25.axb3 verbleibt Weiß allerdings mit zwei Minusbauern, sodass Dietmars Aufgabe gerechtfertigt war.

In der letzten noch laufenden Partie am Spitzenbrett hatte Thorben Mantler seinem Gegner Wegner eine Falle stellen und einen Bauern erobern können:

Mantler – Wegner nach 16…Sh5

Nach 17.g4 schnappte die Falle mit 17…Lxe5 zu. 18.Txh3 und 18.gxh5 wären jeweils mit 18…Lxd4+ beantwortet worden, die Partiefortsetzung 18.dxe5 Lxg4 19.Tf1 sicherte Weiß immerhin genügend Kompensation für den Minusbauern aufgrund der starken Zentrumsbauern. Dementsprechend verständigte man sich einige Züge später auf Remis, was das eingangs erwähnte schiedlich-friedliche 4:4-Unentschieden im Mannschaftskampf bedeutete.

Die ESG Dritte schloss die erste Saison seit der Pandemiepause somit auf einem ordentlichen fĂĽnften Platz ab und konnte dabei viele Jugendliche an das Turnierschach im Seniorenbereich heranfĂĽhren.

Auf einmal läuft’s!

1. Bezirksliga: SG Solingen VI – ESG III 3 : 5

So schleppend und teilweise sogar frustrierend der Saisonbeginn war, so erfolgreich klingt die aktuelle Spielzeit aus. Man könnte auch sagen: Auf einmal läuft’s!  Denn mit dem 5:3-Erfolg in Solingen gelang der Drittvertretung nunmehr der zweite Sieg in Serie.

Mannschaftsführer Thomas Falk hatte im Vorfeld der Partie so einige Steine aus dem Weg zu räumen, was die Mannschaftsaufstellung betraf. Er machte jedoch aus der Not eine Tugend und nahm insgesamt fünf Jugendspieler mit nach Solingen, was sich noch als cleverer Schachzug entpuppen sollte.

Der erste Joker sticht

An Brett sieben stach der erste Joker bereits sehr früh im Mannschaftskampf: Julian Brandt stellte gegen Kopernok die Weichen von Beginn an auf Königsangriff und war damit erfolgreich. Dominik Hirsch gehört an Brett zwei bereits zu den etablierten Jugendlichen und zeigte auch gegen Fränzel wieder eine solide Leistung, die mit einer Punkteteilung belohnt wurde.

Mannschaftsführer Thomas hatte unterdessen am 5. Brett seine Kavallerie ins Lager seines Gegners Scheidtmann einfallen lassen, dabei jedoch zu übermütig agiert. Schließlich gingen beide Springer für einen Turm verloren, was angesichts einer nunmehr kritischen Stellung mit der Aufgabe quittiert wurde. Und auch der junge Moritz Beck musste dieses Mal noch Lehrgeld bezahlen. Moritz wurde an Brett sechs von Schneider mit einem Königsangriff überrascht, der er nicht parieren konnte.

Die Stunde der Elberfelder Jugendlichen

Nun aber schlug die Stunde der Elberfelder Jugendlichen, die den Mannschaftskampf eindrucksvoll drehten: Zunächst stellte Merlin Mänken an Brett vier seinem Gegner Schüller eine Falle.

SchĂĽller – Mänken nach 29…Df4

30.Txe7 sah wirklich verlockend aus, wurde jedoch von Merlin mit 30…Tc1+ bestraft. SchĂĽller sah nun auch das Grundreihenmatt nach 31.Lxc1 Dxc1+ 32.Te1 Dxe1+ 32.Lf1 Dxf1# und gab auf.
Ebenfalls mit den schwarzen Steinen war Berk Boyacioglu am 8. Brett gegen Pernizki erfolgreich. Berk gelang es erfolgreich, einen gegnerischen Springer zu fangen und das Endspiel mit Mehrfigur sicher zum Sieg zu fĂĽhren.

Den Schlusspunkt durften zwei routiniertere Kräfte der ESG setzen: Dietmar Kaufmann fand an Brett drei gegen Malkeit einen Bauerngewinn:

Kaufmann – Malkeit nach 18…g6

Malkeit wollte seinen Läufer nachträglich fianchettieren, doch der Partiezug raubt dem Springer ein wichtiges Rückzugsfeld. Nach 19.f4 Sd7 20.Dxd6 verspeiste Dietmar genüsslich einen Bauern und behielt seinen Vorteil bis ins Endspiel, was ihm letztlich eine Bauernumwandlung und den Partieerfolg bescherte.
Bei bereits entschiedenem Mannschaftskampf reichten sich Thorben Mantler und Christopher Blomel am Spitzenbrett die Hände zum Remis.

Somit stand nach etwa drei Stunden Spielzeit der zweite Saisonerfolg der ESG Dritten fest.

[TM]

Meister Weinstein besiegt die Weltelite

Taktische Kombinationen aus ausgewählten Partien waren u.a. Thema am ersten Dienstags-Trainingsabend. Häufig war der erste Zug der Kombination auch von den Teilnehmern zu finden – der Zauber bzw. das groĂźe Können des Meisters offenbarte sich aber oft erst mit dem dritten oder vierten Zug innerhalb der Folge.

Weiteres Thema war die Planfindung im Doppelturmendspiel mit Damen anhand einer aktuellen Regionalligapartie.

[MK]

Zweiter Vereinsabend

Ab sofort möchten wir einen weiteren Vereinsabend etablieren – immer dienstags ab 18:00 in unseren Räumen.

Dieser Trainingstag soll unseren Turniertag am Freitag ergänzen: Partieanalyse, Vor- und Nachbereitung von Spieltagen, individuellesTraining für jedes Alter oder auch einfach nur Schach spielen.