Fischer-Random 2022

960 verschiedene Aufstellungen gibt es, wenn man die Aufstellung der Figuren freigibt und lediglich fordert, dass die Bauern auf der zweiten Reihe stehen, dass die beiden Läufer auf unterschiedlichen Farben stehen und dass der König zwischen den beiden Türmen stehen muss.

Eine Spielidee, die unter anderem von Weltmeister Robert Fischer propagiert wurde, um vom Eröffnungspauken wegzukommen, hin zum Schachverständnis. Es geht also darum, sich schnell in ungewohnte Stellungen hineinzufühlen, oder die Stellung in gewohnte zu überführen.

Dies versuchten am Freitag die sechs Elberfelder, Reiner, Mykyta, Samuel, Hendrik, Merlin und Thomas in einem dreirundigen Rapidturnier. Am Ende setzte sich dann doch Reiners Erfahrung durch, der sich in der dritten Runde einem starken Angriff Merlins zur Wehr setzten musste. So hieß die Reihenfolge am Ende Reiner, Merlin, Mykyta, Samuel, Hendrik, Thomas.

[thf]

Blitzauswahlturnier

Bei nur vier Interessen, darunter zwei Mannschaften der Elberfelder Schachgesellschaft, wurde der Mannschaftsblitz des Schachbezirks Bergisch-Land nicht ausgetragen, sondern alle vier gemeldeten Mannschaften, neben uns noch Solingen und Bahn-SC Wuppertal nehmen am Mannschaftsblitz des Niederrheinischen Schachverbandes am 26. März in Kamp-Lintfort teil.

Doch wie sollten unsere beiden Mannschaften besetzt werden, Los, Blitz-Elo,… , und man entschied sich, die Aufstellung in einem kleinen Vergleichsturnier auszutragen. Durch kurzfristige Absagen konnten leider nur sieben Blitzer teilnehmen, und so ging das Turnier über vier Durchgänge jeder gegen jeden. Die ersten beiden Durchgänge wurden nach neuer Zeitvorgabe 3‘+2“ gespielt, während die beiden letzten Durchgänge nach alter Zeitvorgabe 5‘+0“ gespielt wurde, wie auch der Verbandsmannschaftsblitz ausgetragen wird.

Es zeigte sich tatsächlich, dass die beiden Zeitvorgaben ein anderes Spiel geben; denn die Tabelle nach der Halbzeit sah völlig anders aus als der Endstand.

Nach fast sechs Stunden und 28 Runden stand die Reihenfolge fest: Reiner, Gerd, Helge, Frank, Mykyta, Markus, Achim.

Wir drücken allen Teilnehmer am Verbandsmannschaftsblitz Ende März am Niederrhein die Daumen.

[thf]

offene Wuppertaler Schnellschach-Stadtmeisterschaft 2022

In 2016 nahmen wir die Tradition, am 1. Mai ein großes Schachturnier auszurichten, wieder auf, und in 2019 fand das Turnier schon so viel Zuspruch, dass die Teilnehmerzahl drohte, den Spielsaal im Luftschloss zu sprengen.

Doch dann kam die jähe Zäsur im Schachsport, die die Pandemie mit sich brachte. Zwar darf man seit Mitte des letzten Jahres wieder am Brett Schach spielen, wenn auch unter sich ständig ändernden Bedingungen (3G, 2G, 2G+, mit und ohne Maske); doch nicht längst alle Spieler haben wieder den Weg ans Brett gefunden.

Dennoch ist der Wunsch ungebrochen, Schach nicht im Internet auf dem Tablet, sondern im Spielsaal am Brett zu spielen. Das zeigte auch die diesjährige offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft im Schnellschach, zu dem heute 18 Teilnehmer kamen, unter ihnen zwei FIDE-Meister aber auch vier (noch) vereinslose.

Und so machten die achtzehn Schachspieler in neun Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit nach fast 5 Stunden den neuen Stadtmeister im Schnellschach aus: FM Benjamin Ries vom Bahn SC Wuppertal, der mit 8,5 Punkten aus 9 Runden klar gewann. Lediglich gegen FM Helge Hintze (Elberfelder SG), der zweiter wurde, gab er ein Hälftchen ab. Auf den dritten Platz landete mit Markus Boos ein weiterer Spieler der Elberfelder SG auf dem Treppchen.

Ein besonderer Dank gilt der Stadtsparkasse Wuppertal, die mit zehn wertvollen Sachpreisen, die unter den „leer ausgegangenen“ Spielern verlost wurden, das Preisgeld erheblich aufbesserten. Dank an der Stelle auch am FM Benjamin Ries für die Organisation der Sachpreise.

Alle weiteren Informationen zur Wuppertaler Schnellschach-Stadtmeisterschaft findet Ihr hier:
Mai-Turnier

[thf]

Durststrecke überwunden

1. Bezirksliga: ESG III – Ohligser TV 5 : 3

Die Drittvertretung hat ihr ihre Durststrecke überwunden und am 6. Spieltag nun endlich den langersehnten ersten Mannschaftssieg einfahren können. Im Hinblick auf die kommende Saison war dies auch notwendig, um das Punktepolster auf mögliche Abstiegsplätze zu vergrößern.

Relativ frühzeitig verständigte sich Thorben Mantler am Spitzenbrett mit seinem Gegner Baumann auf Remis, da kurioserweise beide Seiten unzufrieden mit ihren Stellungen waren. Ebenfalls mit einer Punkteteilung trennte sich Dietmar Kaufmann an Brett vier von seinem Gegenüber Özlügedik, nachdem in der Schlussstellung niemand mehr ein unnötiges Risiko eingehen wollte.

Merlin und Thomas bringen den Gastgeber auf Kurs

Auch an Brett fünf sah es zunächst sehr „remislich“ aus, doch Merlin Mänken verleitete den Solinger Jorke zu folgendem Fehlgriff:

Jorke – Mänken nach 33…Sxa2

Jorke war das Abspiel 34.Txa2 Lxb3 35.Tad2 nicht ganz geheuer und er vertraute auf 34.Ld5, was allerdings nach 34…Td7 35.Txa2 Txd5 in einer für Schwarz sehr vorteilhaften Stellung mündet. Merlin erobert einige Züge später dank seines starken Läuferpaares erhebliches Material und gewann die Partie.

Kurz darauf konnte auch Thomas Falk einen Sieg an Brett sieben vermelden: Thomas hatte seinem Gegenüber Colajanni zunächst bei einem Königsangriff die Qualität, dieser versuchte daraufhin mit einem Figurenopfer zumindest ein Dauerschach zu finden. Thomas konnte jedoch seinen König in Sicherheit bringen und den vollen Punkt einfahren.

Der angestrebte Mannschaftserfolg geriet allerdings noch einmal in Gefahr, denn an Brett sechs übersah Rüdiger Horn einen taktischen Einschlag seines Gegners Reiz, dem ein Bauer zum Opfer fiel. Beim Versuch, die Bauernmehrheit seines Gegners am Damenflügel zu attackieren, verlor Rüdiger dann sogar noch den Turm und gab auf. Und da auch Renè Niebergall am achten Brett das Turmendspiel mit Minusbauer gegen Pasic nicht halten konnte, stand der Mannschaftskampf plötzlich wieder ausgeglichen – 3:3!

Die Youngsters sind gefordert

Nun waren unsere Youngsters gefordert: Bei Dominik Hirsch an Brett zwei sah es zwischenzeitlich nach einem ungefährdeten Erfolg aus, doch der erfahrene Preuss brachte den ESG-Jugendspieler im Endspiel noch einmal ordentlich in Bedrängnis. Dominik konnte jedoch den weit aufgerückten Freibauern seines Gegners an die Kette nehmen und seinerseits einen Freibauern auf die Reise schicken. Diesen vermochte Preuss nicht zu stoppen, sodass er sich geschlagen gab. Im Gegensatz zu Dominik geriet Hendrik Mordos am dritten Brett bereits im frühen Mittelspiel in Bedrängnis, was seinen Gegner Hammerschmidt allerdings dazu verleitete, seine Stellung zu überziehen:

Hammerschmidt – Mordos nach 23…Td8

Der Solinger probierte das Doppelopfer 24.Sxf7 Kxf7 25.Txe6!, was durchaus spielbar ist, denn eine Annahme des Turmopfers ist nicht ratsam. Hendrik spielte deshalb 25…Db7, was ihn nach 26.Dg6+ Kg8 27. f3 Sf8 auch tatsächlich auf die Siegerstraße brachte.

Somit konnte nach etwa fünfstündiger Spielzeit der herbeigesehnte erste Mannschaftserfolg in der laufenden Spielzeit gefeiert werden!

[TM]

Jugend forscht

1. Bezirksliga: Ronsdorfer SV – ESG III 5 : 3

„Jugend forscht“ war das Motto der ESG Dritten beim Auswärtsspiel in Ronsdorf, als gleich fünf jugendliche Spieler aufgeboten wurden. Zwei von ihnen, Moritz Beck und Julian Brandt wurden sogar sprichwörtlich ins kalte Wasser geschmissen und waren erstmals in einer Erwachsenenmannschaft aktiv.

Für Moritz und Julian ging es deshalb auch in erster Linie darum, Erfahrung zu sammeln, und so wurden die Niederlagen der beiden Nachwuchsspieler an den hinteren Brettern getrost als „Lehrgeld“ verbucht. Doch auch die im Seniorenbereich schon etablierten Jugendlichen hatten einen schweren Stand mit ihren Gegnern.

Mannschaftskampf war früh entschieden

Dominik Hirsch beispielsweise wählte an Brett zwei gegen Langensiepen einen ungewöhnlichen Doppelfianchetto-Aufbau im Sizilianer, konnte allerdings im weiteren Spielverlauf den Königsangriff seines Gegners nur unzureichend parieren. Unzureichend war leider auch die Kompensation, die Hendrik Mordos an Brett drei für seine Dame bekam. Diese hatte Hendrik im Duell mit dem langjährigen ESG-Akteur Dennis Peters geopfert und dafür Turm und Springer sowie eine Bauernmajorität am Damenflügel erhalten. Mit einer starken Taktik gewann Peters jedoch weiteres Material und zwang Hendrik zur Aufgabe.

Bereits zuvor hatte sich Rüdiger Horn am sechsten Brett nach durchweg ausgeglichenem Spielverlauf mit seinem Gegner Boschen auf Remis verständigt. Der Mannschaftskampf war somit bereits früh entschieden. Somit wog es nicht so schwer, dass Thorben Mantler am Spitzenbrett seinen zwischenzeitlichen Mehrbauern gegen Kosin nicht verteidigen konnte und letztlich auch „nur“ eine Punkteteilung heraussprang.

Merlins kurioser Sieg

Mit zwei Siegpartien konnten die Elberfelder zum Abschluss immerhin noch für ein wenig Ergebniskosmetik sorgen: Merlin Mänken an Brett fünf auf besonders kuriose Art und Weise, denn er hatte nach Meinung der Kiebitze gegen Stiel zumindest eine dreifache Stellungswiederholung erwirkt. Stiel reklamierte jedoch nicht und nach etlichen weiteren Zügen hatte Merlin schließlich die gewünschte Gewinnstellung auf dem Brett. Auch Dietmar Kaufmann bewies an Brett vier gegen Cziudai Beharrlichkeit und knetete die späte Mittelspielstellung so lange durch, bis er einen Figurengewinn realisieren konnte.

Somit bleibt die Drittvertretung weiterhin sieglos im Tabellenkeller, doch die kommenden Aufgaben dürften ein wenig leichter werden. Zumindest verspricht die Tabelle durchweg Kräftemessen mit Teams aus der unteren Tabellenhälfte.

Buchtipp

Liebe Schachfreunde,

vielleicht kennen mich noch einige: Ich hatte in den 90er Jahren eine Menge Spaß beim Schach spielen in den verschiedenen Mannschaften der ESG. Es war eine richtig gute Zeit, die ich nie vergessen werde.

Aufgrund meines Umzuges im Jahr 2000 nach Hamburg bin ich jetzt Mitglied beim HSK. Der Humboldt-Verlag bot mir letztes Jahr ganz plötzlich die Möglichkeit, das Schachbuch „Goldene Regeln im Schach: Mit Taktik und Strategie erfolgreich Schach spielen. Verständlich erklärt – mit QR-Codes zum Nachspielen der Züge“ zu schreiben. Das war für mich eine wunderbare Gelegenheit, kreativ zu sein und meine langjährigen Trainingserfahrungen in dieses Werk einfließen zu lassen.

Goldene Regeln im Schach“ erscheint am 2.3.22 und ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Vor allem über die QR-Codes, welche meine Analysen im Buch verlinken. Ihr könnt also die Züge und meine Analysen direkt auf dem Handy nachspielen!

Das Buch spricht eigentlich die breite Masse der Hobbyschachspieler an, aber es ist sicher auch für Schachfreunde bis DWZ 1300 ein guter Ratgeber.

silkeeinacker

Interessierten Schachfreunden schicke ich das Buch auch gern persönlich zu. Bitte schreibt mir in diesem Fall: silkeeinacker@gmx.de.

Merlin Mänken verpasst knapp die Verbandsqualifikation

Am vergangenen Samstag ging die Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Bergisch-Land, die von der Elberfelder Schachgesellschaft ausgetragen wurde, erfolgreich zu Ende, zu der sich 22 Spieler gemeldet hatten. Unter ihnen vier Elberfelder der dritten Mannschaft: Dominik Hirsch, Hendrik Mordos, Merlin Mänken und Thomas Falk.

Während des gesamten Turniers hing wie ein Damocles-Schwert die Drohung in der Luft, dass aufgrund von steigenden Inzidenzen das Turnier abgebrochen werden müsste oder zumindest unterbrochen. Nahezu jede Runde wurde unter anderen Hygienemaßnahmen gespielt: 3G, 2G, 2G+, Booster-Impfung, mit/ohne Maske.

Nach sieben Runden landete Merlin Mänken, der kürzlich bei der Jugendverbandseinzelmeisterschaft mit 7/7 Punkten brillierte, auf den sechsten Platz mit 4,5 Punkten und verpasste denkbar knapp die Qualifikation für die Verbandseinzelmeisterschaft. Schon in der ersten Runde zeigte er sein Können gegen Marc Soechting. Im Blitztempo (bei Partieende zeigte seine Uhr noch 1:27 von den ursprünglichen 1:30) besiegte er seinen Gegner schier mühelos und unterstrich den Titel des berühmten Schachbuch von Svetozar Gligorić: igram protiv figura (ich spiele gegen die Figuren). In der letzten Runde spielte Merlin mit schwarz dann gegen Ulrich Waagener, und die Partie verließ nie die Remis-Breite, so dass Ulrich ihm Remis anbot.

Deutlich weiter hinten, nämlich auf dem dreizehnten Platz, landete der zweite Elberfelder, Thomas Falk, dem in der ersten Runde mit einem Remis durch Dauerschach mit 28.… Db1+ gegen den Sieger des Turniers Wolfgang Steinbach ein Achtungserfolg gelang.

In der letzten Runde spielte er gegen seinen Mannschaftskameraden Dominik Hirsch. Dominiks isolierter Mehrbauer reichte nicht zum Partiegewinn, sondern nur zum Remis, so dass Dominik hinter Thomas auf Platz vierzehn landete. Ohne zwei kampflos abgegebene Punkte wäre sicherlich eine bessere Platzierung für Dominik drin gewesen.

Auch Hendrik Mordos gab zwei Punkte kampflos ab und landete damit auf Platz fünfzehn.

[thf]

Elf Freunde müsst Ihr sein…

… so sagt man im Fußball. In einem Schachturnier darf es gern auch mehr sein. Der Zuspruch war anfangs recht verhalten, so dass schon drohte, die Stadtmeisterschaft auch in 2022 nicht auszutragen.

Doch dank verlängerter Anmeldefrist und dem Glück, dass das Turnier doch den Eingang auf die Homepage des OSC fand (vielen Dank an dieser Stelle), sind dann doch noch einige Schachspieler auf dieses Turnier aufmerksam geworden. So kamen dann am Freitag elf Spieler ins Spiellokal der Elberfelder Schachgesellschaft im Konsum, um den Stadtmeister unter sich auszumachen.

Und so wird das Teilnehmerfeld einer offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft mit Teilnehmer aus Hattingen und Köln seinem Namen gerecht. Unter den Teilnehmer auch drei Spieler ohne DWZ, davon zwei vereinslos; doch darf man sie nicht unterschätzen. Der junge Syrier Ahmad Alsaad nahm den routinierten  Welper Dirk Leimkühler ein Remis ab. Auch der junge Julian Gawlik schien dies gegen Martin Keller zu gelingen; doch behielt die Erfahrung im Endspiel die Oberhand.

Es warten am 25. Februar weitere spannende Partien in der zweiten Runde der offenen Stadtmeisterschaft.

[thf]

Aufholjagd wurde nicht belohnt

1. Bezirksliga: ESG III – SV Wermelskirchen II 3,5 : 4,5

Die Drittvertretung tut sich in der Bezirksliga nach wie vor schwer, im Heimspiel gegen Wermelskirchens Reserve stimmten jedoch definitiv Einstellung und Moral. Denn wie die ESG-Spieler nach einem 0:3-Rückstand  zurückkamen und den Mannschaftskampf noch einmal spannend machten, kann als positives Element in die kommenden Mannschaftskämpfe mitgenommen werden. Aber der Reihe nach…

Ein fast aussichtsloser Rückstand

Der zuletzt in bärenstarker Form auftretende Merlin Mänken gab an Brett fünf gegen Mischke zunächst die Dame für zwei Türme plus einen Bauern, was an sich ein guter Tausch ist. Leider erwies sich die gegnerische Dame als derartiger Störenfried, dass weiteres Material verloren ging und letztlich auch die Partie. Einen ähnlichen Verlauf nahm die Partie von Mannschaftführer Thomas Falk, der sich am siebten Brett gegen Faupel zunächst eine bequeme Stellung erspielt hatte, dann aber immer mehr in die Bredouille geriet und schließlich aufgeben musste. Einen gebrauchten Tag erwischte Hendrik Mordos: Er kam an Brett drei gegen Dudek schon nicht gut aus der Eröffnung, musste auf die Rochade verzichten und Material opfern, nur um am Ende doch vor einer verlorenen Stellung zu stehen.

Die Aufholjagd beginnt

0:3 aus Sicht der Gastgeber, die aber nun zur Aufholjagd bliesen! Zunächst behielt Renè Niebergall an Brett acht gegen Zamfirescu die Oberhand, dann konnte auch Thorben Mantler am Spitzenbrett einen Sieg vermelden. Renè glückte bereits in der Eröffnung ein Bauerngewinn und im weiteren Spielverlauf ein Figurenfang, sodass sein Gegner während des gesamten Spiels chancenlos blieb. Thorben gelang in einer beiderseits scharf geführten Partie der entscheidende Durchbruch im Zentrum, den sein Gegner Hermes mit der Aufgabe quittierte.

Und schließlich gelang Dominik Hirsch an Brett zwei sogar der Ausgleichspunkt, nachdem er seinen Gegenüber Charbonnier am Damenflügel angriff und dessen lang rochierten König ins Visier nahm.
Mit der Niederlage von Rüdiger Horn am sechsten Brett erhielt die Euphorie der Gastgeber allerdings wieder einen Dämpfer. Dabei war Rüdiger gegen Kubiak gut und mit Materialgewinn aus der Eröffnung gekommen, geriet dann aber am Königsflügel in höchste Not und konnte am Ende das Matt nicht mehr verhindern.

Kein Happy End

Den Schlusspunkt setzen am vierten Brett Dietmar Kaufmann und sein Wermelskirchener Gegner Müller mit der einzigen Punkteteilung des Mannschaftskampfes. Auch hier ist auf ESG-Seite die Moral hervorzuheben, denn Dietmar verteidigte sich trotz knapper Bedenkzeit und Qualitätsrückstand ebenso verbissen wie umsichtig und verdiente sich so das „Hälftchen“.

[TM]