ESG III „Herbstmeister“ der 1. Bezirksliga

1. Bezirksliga: SC Tornado Wuppertal – ESG III 2 : 6

Die Drittvertretung kann den Jahreswechsel als „Herbstmeister“ der 1. Bezirksliga begehen: Nach dem gerade in der Höhe unerwarteten 6:2-AuswĂ€rtserfolg bei Tornado Wuppertal bleibt die ESG III zumindest bis Ende Januar weiterhin ungeschlagener TabellenfĂŒhrer.

Zu Beginn des Mannschaftskampfes um 10 Uhr blieben zunĂ€chst noch drei StĂŒhle unbesetzt, wobei sich Tornado-Spieler Arne Beckmann recht bald nach Spielbeginn einfand, Dennis Peters auf ESG-Seite knapp vier Minuten vor Ablauf der Karenzzeit das Spiellokal betrat und Fabian Wendt gar nicht erschien, sodass ESG-Altmeister Josef KrĂŒk an Brett drei zu einem kampflosen Erfolg kam.

Leider agierte Dennis am 6. Brett gegen JĂŒhrs aufgrund des Zeitnachteils etwas zu hektisch und tappte in eine Falle mit Doppelangriff, der einige ZĂŒge spĂ€ter ein Turm zum Opfer fiel. Es folgte kurze Zeit spĂ€ter ein Remis von Peter Wiesemann gegen Runge am 7. Brett, wobei Peter nach der Eröffnung Raumvorteil besaß, nach einem Generalabtausch jedoch kein Kapital mehr daraus schlagen konnte.

Beim Zwischenstand von 1,5:1,5 folgte nun eine Siegesserie der ESG-Akteure, die den Mannschaftskampf entschieden und fĂŒr die ĂŒberraschende Höhe des Sieges sorgten: ZunĂ€chst gewann Alexandr Pertschik an Brett zwei gegen den gewohnt offensiv spielenden SC-MannschaftsfĂŒhrer Wegner mit einem feinen Angriff auf die entblĂ¶ĂŸte Königsstellung seines Kontrahenten. Bald darauf konnte auch Harald Kurz am 8. Brett sein vorteilhaftes wenn auch nicht unkompliziertes Turmendspiel gegen Matthey zum vollen Punktgewinn fĂŒhren.

An Brett fĂŒnf ging es hoch her: SC-Spieler Beckmann hatte zwei Figuren geopfert, um einen Bauern durchzubringen. Die neue Dame wurde allerdings bald darauf gefangen und ESG-Akteur Alfred GĂŒthler verblieb mit einer Mehrfigur und einer klaren Gewinnstellung. Eine ebensolche hatte zum Schluss auch ESG-KapitĂ€n Thorben Mantler am Spitzenbrett gegen Nikolik auf dem Brett. Zuvor hatte Thorben einen Gambitbauern halten sowie die QualitĂ€t gewinnen können, was sich fĂŒr Nikolik letztlich als zu hohe Hypothek erwies.

Den Schlusspunkt setzten Hagen Woldt und Kissing mit einem Remis an Brett vier. Obwohl er einen Mehrbauern verzeichnen konnte, fand Hagen im komplizierten Leichtfigurenendspiel letztlich keinen Gewinnweg und stellte mit dem HĂ€lftchen den 6:2-Endstand her.

[TM]

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