Viererpokal-Joker…

… und Urgestein der Elberfelder¬†Schachgesellschaft, Josef Kr√ľk, legte heute den Grundstein f√ľr den Sieg unserer Ersten gegen Velbert I, nachdem Thomas Falk seine Partie gegen Helmut Kr√ľger im Morra-Gambit nicht remis halten konnte, wie er es sich erhofft hatte. Kaum hatte Thomas einen Zug ausgef√ľhrt, pr√§sentierte sein Gegen√ľber sofort die Antwort. Nach siebzig Z√ľgen musste Thomas die Hoffnung, einen halben Punkt beisteuern zu k√∂nnen, aufgeben.

Da sah es am Brett 3, an dem Josef die wei√üen Figuren gegen den bei der ESG wohl bekannten Uwe Kowalzick f√ľhrte, deutlich erfreulicher aus, w√§hrend es an den beiden ersten Brettern noch unklar war, wie der Ausgang aussehen w√ľrde. Gekonnt drang Josef in die schwarze Stellung ein, holte sich eine zweite Dame, opferte dann die erste gegen den Turm, um dann den K√∂nig samt Dame mit der eingewechselten Dame aufzuspie√üen – Ausgleich f√ľr die ESG.

Aber Josefs Sieg am Brett 3 bedeutete nicht nur den Ausgleich, sondern einen Punkt Vorsprung in der Berliner Wertung. Die ESG br√§uchte nur noch zwei remis an den beiden ersten Brettern. Vieleicht war es das, was Schachfreund Sch√∂nen am Brett 2 gegen Gerhard Arold dachte und sah, dass Reiner Odendahl am Brett 1 druckvoll, wenn auch (noch) nicht erdr√ľckend gegen Christian Diesing spielte. Er musste auf Sieg spielen und √ľbersah, dass Gerhards Kombination nicht korrekt war. Am Ende sah er sich mit K√∂nig, Turm und einem Bauern dem wei√üen K√∂nig mit Turm und drei Bauern gegen√ľber. Als der letzte verbliebene schwarze Bauer nicht mehr zu halten war, gab Schachfreund Sch√∂nen auf.

Jetzt stand es 2:1 f√ľr die ESG, und ein remis am Brett 1 w√ľrde reichen; und so sah es auch zun√§chst am Brett 1 aus; denn Diesing verteidigte mit Dame, Turm und L√§ufer z√§h seine K√∂nigsstellung, die Reiner mit Dame, Turm und Springer massierte – mal den empfindlichen f-Bauern, mal die Dame, mal den Turm, bis dann Diesing die Dame ungenau zog, und Reiners Springer auf f4 auftauchte. Die Stellung lie√ü sich nicht mehr halten, und Reiner erh√∂hte zum 3:1 Endstand.

[thf]