Markus Boos erneut Wuppertaler Stadtmeister

Nachdem die offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft im MÀrz 2020 jÀh nach nur drei Runden wegen der ersten Corona-Welle abgebrochen werden musste und im darauffolgenden Januar 2021 Schach am Brett wegen der zweiten Welle schier undenkbar war, konnte wir nun nach zarten WiederanfÀngen des Schachs im Herbst 2021 die Stadtmeisterschaft im Januar 2022 starten.

Wenn auch die Teilnehmerzahl der diesjĂ€hrigen Stadtmeisterschaft noch nicht an die der Vor-Corona-Zeiten heranreicht, so ist es ein wichtiger Schritt zurĂŒck zur SchachnormalitĂ€t. Schaut man auf das Teilnehmerfeld, die u.a. aus Witten und Köln-Worringen kommen, so kommt man schnell zum Schluss, dass Schach am Brett gespielt werden will, dass die Stadtmeisterschaft eines der wenigen offenen Turniere im Winter 2021/22 war.

Die diesjĂ€hrige Stadtmeisterschaft wurde durch Markus Boos (Elberfelder SG) dominiert. Mit 7/7 Punkten ließ er nie einen Zweifel daran, wem der Titel gehört, auch wenn er sich in der letzten Runde gegen Oskar Feldhammer (BSW) schwer mit seiner nicht ganz korrekten Geheimwaffe, den Geier, tat; denn sein GegenĂŒber kannte ihn oder fand am Brett die richtigen ZĂŒge. Ein Mehrbauer und die bessere Bauernstruktur reichten Markus dann aus, die Partie gegen den sich zĂ€h verteidigen Oskar zu gewinnen.

Den zweiten Platz belegt Dirk LeimkĂŒhler (SV Welper) mit 5,5/7 Punkten, der in der ersten Runde gegen Ahmad Alsaad (BSW) ein HĂ€lftchen abgeben musste.

Mit Merlin MĂ€nken steigt ein weiterer Elberfelder auf das Siegertreppchen mit 4,5/7 Punkten.

[thf]

Ein netter Nachmittag am Niederrhein

Bestes Wetter und beste Stimmung begleiteten die beiden ESG-Teams  zur Niederrheinblitzmannschaftsmeisterschaft nach Kamp Lintfort. In diesem Jahr verlief die Meisterschaft fĂŒr die ESG besonders erfolgreich, weil wir nicht nur beide Teams fĂŒr die NRW-Meisterschaft qualifizieren konnten, sondern „nebenbei“ auch noch den Titel gewonnen haben.
Die ESG 2 hat in der Aufstellung Mykyta Volkov, Achim Tymura, Torsten Werbeck und Lahcen Saoudi einen sehr starken dritten Platz erzielt und landeten nur noch hinter den auf dem Papier leicht favorisierten DĂŒsseldorfern, die ebenfalls ein starkes Turnier spielten und sogar die meisten Brettpunkte erspielten.
Den entscheidenden Kampf um die Meisterschaft gewann aber die ESG 1 in der Aufstellung Reiner Odendahl, Helge Hintze, Frank Noetzel und Gerd Kurr. Matchwinner war Helge, der im richtigen Moment ein Remisangebot ablehnte, „Elberfelder Tugenden“ zeigte und den Internationalen Meister de Gleria ĂŒber die Zeit zog.
Eine satte Teamleistung, die dann noch durch den an- und diesen tollen Tag abschließenden Besuch beim Italiener gekrönt wurde und die
Vorfreude auf die NRW-Meisterschaft im Mai weckt.
[GK]

Fischer-Random 2022

960 verschiedene Aufstellungen gibt es, wenn man die Aufstellung der Figuren freigibt und lediglich fordert, dass die Bauern auf der zweiten Reihe stehen, dass die beiden LĂ€ufer auf unterschiedlichen Farben stehen und dass der König zwischen den beiden TĂŒrmen stehen muss.

Eine Spielidee, die unter anderem von Weltmeister Robert Fischer propagiert wurde, um vom Eröffnungspauken wegzukommen, hin zum SchachverstĂ€ndnis. Es geht also darum, sich schnell in ungewohnte Stellungen hineinzufĂŒhlen, oder die Stellung in gewohnte zu ĂŒberfĂŒhren.

Dies versuchten am Freitag die sechs Elberfelder, Reiner, Mykyta, Samuel, Hendrik, Merlin und Thomas in einem dreirundigen Rapidturnier. Am Ende setzte sich dann doch Reiners Erfahrung durch, der sich in der dritten Runde einem starken Angriff Merlins zur Wehr setzten musste. So hieß die Reihenfolge am Ende Reiner, Merlin, Mykyta, Samuel, Hendrik, Thomas.

[thf]

Blitzauswahlturnier

Bei nur vier Interessen, darunter zwei Mannschaften der Elberfelder Schachgesellschaft, wurde der Mannschaftsblitz des Schachbezirks Bergisch-Land nicht ausgetragen, sondern alle vier gemeldeten Mannschaften, neben uns noch Solingen und Bahn-SC Wuppertal nehmen am Mannschaftsblitz des Niederrheinischen Schachverbandes am 26. MĂ€rz in Kamp-Lintfort teil.

Doch wie sollten unsere beiden Mannschaften besetzt werden, Los, Blitz-Elo,
 , und man entschied sich, die Aufstellung in einem kleinen Vergleichsturnier auszutragen. Durch kurzfristige Absagen konnten leider nur sieben Blitzer teilnehmen, und so ging das Turnier ĂŒber vier DurchgĂ€nge jeder gegen jeden. Die ersten beiden DurchgĂ€nge wurden nach neuer Zeitvorgabe 3‘+2“ gespielt, wĂ€hrend die beiden letzten DurchgĂ€nge nach alter Zeitvorgabe 5‘+0“ gespielt wurde, wie auch der Verbandsmannschaftsblitz ausgetragen wird.

Es zeigte sich tatsÀchlich, dass die beiden Zeitvorgaben ein anderes Spiel geben; denn die Tabelle nach der Halbzeit sah völlig anders aus als der Endstand.

Nach fast sechs Stunden und 28 Runden stand die Reihenfolge fest: Reiner, Gerd, Helge, Frank, Mykyta, Markus, Achim.

Wir drĂŒcken allen Teilnehmer am Verbandsmannschaftsblitz Ende MĂ€rz am Niederrhein die Daumen.

[thf]

Elf Freunde mĂŒsst Ihr sein



 so sagt man im Fußball. In einem Schachturnier darf es gern auch mehr sein. Der Zuspruch war anfangs recht verhalten, so dass schon drohte, die Stadtmeisterschaft auch in 2022 nicht auszutragen.

Doch dank verlĂ€ngerter Anmeldefrist und dem GlĂŒck, dass das Turnier doch den Eingang auf die Homepage des OSC fand (vielen Dank an dieser Stelle), sind dann doch noch einige Schachspieler auf dieses Turnier aufmerksam geworden. So kamen dann am Freitag elf Spieler ins Spiellokal der Elberfelder Schachgesellschaft im Konsum, um den Stadtmeister unter sich auszumachen.

Und so wird das Teilnehmerfeld einer offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft mit Teilnehmer aus Hattingen und Köln seinem Namen gerecht. Unter den Teilnehmer auch drei Spieler ohne DWZ, davon zwei vereinslos; doch darf man sie nicht unterschĂ€tzen. Der junge Syrier Ahmad Alsaad nahm den routinierten  Welper Dirk LeimkĂŒhler ein Remis ab. Auch der junge Julian Gawlik schien dies gegen Martin Keller zu gelingen; doch behielt die Erfahrung im Endspiel die Oberhand.

Es warten am 25. Februar weitere spannende Partien in der zweiten Runde der offenen Stadtmeisterschaft.

[thf]

Torsten Werbeck qualifiziert sich fĂŒr den NRW-Einzelblitz

Am vergangenen Samstag wurde im pittoresken Kevelaer die Blitzeinzelmeisterschaft des Niederrheinischen Schachverbandes mit fĂŒnfzehn Teilnehmern ausgetragen.

Torsten Werbeck startete mit drei Niederlagen hintereinander sehr unglĂŒcklich in das Turnier, konnte dann aber in der zweiten HĂ€lfte des Turnieres, in der er keine Partie mehr verlor, zur Spitzengruppe aufschließen.

In der letzten Runden reichte ihm dann sogar ein Remis fĂŒr den vierten Platz mit 8Âœ/14 Punkten (+7/=3/-0), der die Qualifikation fĂŒr die NRW-Meisterschaft bedeutet. Damit wiederholt er seine Platzierung von 2020.

Wir gratulieren herzlich und wĂŒnschen viel GlĂŒck im MĂ€rz bei der NRW-Meisterschaft.

[thf]

Merlin MĂ€nken U14-Niederrhein-Meister

In der Alterklasse U14 blieb Merlin MĂ€nken ungeschlagen, gab nur zwei Remisen ab und konnte sich mit 6/7 nach einem spannenden und ausgeglichenen Stichkampf mit 3:2 gegen Niels Fietz seine erste Verbandsmeisterschaft sichern.

In derAltersklasse U16 konnte Dominik Hirsch mit 4Âœ ZĂ€hlern sich den fĂŒnften Platz sichern.

Zum Artikel des Schachbezirks Bergisch-Land.

[thf]

Nikolaus im Konsum

„Endlich mal wieder am Brett Schach spielen“



 das war der meist gehörte Kommentar am Freitag auf dem Nikolaus-Turnier der Elberfelder Schachgesellschaft 1851. Nach drei Jahren konnten wir nun endlich wieder unser geliebtes Traditionsturnier zum Dank an unsere Mitglieder fĂŒr Ihre Treue zum Verein veranstalten.

Aber nicht nur Vereinsmitglieder kamen, sondern auch langjÀhrige Freunde des Vereins, und so wurde aus dem Turnier auch eine Begegnung mit alten Freunden nach langer Zeit.

Im Mittelpunkt stand natĂŒrlich das Schnellschachturnier ĂŒber sieben Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit. Gegen Mitternacht stand dann der Gewinner fest: mit sechs Punkten aus sieben Runden dominierte Mykyta Volkov das Teilnehmerfeld. Mit einem Punkt Unterschied konnte sich Neuzugang FM Ulli Dresen den zweiten Platz sichern und somit seine VerstĂ€rkung fĂŒr die ESG unterstreichen. Auf den dritten Platz landete dann FM Frank Noetzel, gefolgt von Markus Boos und CM Torsten Werbeck.

Die Jugend konnte zeigen, dass sie die Corona-Zeit nicht geschlafen haben, sondern große Fortschritte machten. So wurde sie fĂŒr den einen oder den anderen zum PrĂŒfstein. Da war dann auch mal ein Remis gegen FM Reiner Odendahl drin; und Merlin MĂ€nken wurde zehnter.

Das Turnier wurde durch ein hervorragendes MenĂŒ durch den Haus-Caterer abgerundet.

Wir bedanken uns bei allen, die gekommen sind, und wĂŒnschen noch eine frohe Adventszeit.

die Ergebnisse

[thf]

Hertener Stadtmeisterschaft 2021

In einen stark besetzten Feld mit 39 Teilnehmern konnte Andreas Pohl mit 6 Punkten den 3.Platz in der Gesamtwertung belegen. Er war damit bester Hertener und durfte den Stadtmeisterpokal aus der Hand des stellvertretenden BĂŒrgermeister Grunwald ĂŒbernehmen.

Das Turnier gewann Michael Coenen vom DĂŒsseldorfer SK ĂŒberlegen mit 8.5 Punkten vor Torsten Werbeck als Zweitplazierte von der Elberfelder SG mit 6.5 Punkten. Auf den fĂŒnften Platz landete mit einem halben Punkt Abstand der zweite Elberfelder, Markus Boos.