Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung 2022 findet am 13. Mai um 19:00 in unserem Vereinsheim in der Konsumstraße 45 statt

Tagesordnungspunkte:

1. Feststellung der Anwesenheit und Stimmberechtigung, Wahl des Protokollführers
2. Ehrungen
3. Berichte des Vorstands
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes
6. Wahlen
6.1. Wahl des 2. Vorsitzende
6.2. Wahl des 1. Spielleiters
6.3. Wahl des Archivars
6.4. Wahl des Pressereferenten
6.5. Wahl der Kassenprüfer
6.6. Wahl des Spielausschusses
7. Beitragsfestsetzung
8. Anträge
9. Verschiedenes

Anträge zur Mitgliederversammlung sind schriftlich an den 1. Vorsitzenden bis zum 5. Mai 2022 zu richten.

ESG I: Mageres 4:4 gegen Mülheim 3

Ohne Frank und Torsten startete unser Heimkampf unter gelockerten Corona-Regeln gegen das junge Team von der Ruhr. Dem ältesten Gegner knöpfte Reiner mit Schwarz schnell ein Remis ab, um dann „Captain Frank“ als Mannschaftsführer würdig zu vertreten.

Würdig vertreten wurde auch Torsten von Thomas, der danach mit Weiß einen ungefährdeten halben Punkt einfahren konnte, gefolgt von Mykyta, dessen Gegner durch solides Spiel ebenfalls eine Punkteteilung zum 1,5:1,5 Zwischenstand erreichen konnte.

Inzwischen hatten sich die restlichen Partien zunächst recht positiv entwickelt. Markus mit Weiß und insbesondere Achim mit Schwarz haben ihre Gegner überspielt und hatten gute bis sehr gute Stellungen. Helge stand mit Weiß wie immer gut, und die Gegner von Ulrich und Gerd haben jeder erstmal einen Bauern eingestellt.

Während Helge und Markus dann leider bei ungleicher Materialverteilung in jeweils besserer Stellung über eine Punkteteilung nicht hinauskamen, entwickelten sich die verbleibenden Schwarzpartien recht unterschiedlich.

Achim hat in Gewinnstellung den letzten Trick des Gegners übersehen und musste enttäuscht die Segel streichen. Gerd hat im Springerendspiel einen zweiten Bauern gewonnen und trotz langer Gegenwehr den Ausgleich erzielt. Bei Uli ist bei ungleichen Läufern aus dem Mehrbauern ein Minusbauer geworden, wonach wir mit dem remis und dem 4:4 letztlich auch noch zufrieden sein mussten.

Um noch die letzten Aufstiegschancen zu wahren, sollten wir die restlichen drei Kämpfe gewinnen!

[GK]

Ein netter Nachmittag am Niederrhein

Bestes Wetter und beste Stimmung begleiteten die beiden ESG-Teams  zur Niederrheinblitzmannschaftsmeisterschaft nach Kamp Lintfort. In diesem Jahr verlief die Meisterschaft für die ESG besonders erfolgreich, weil wir nicht nur beide Teams für die NRW-Meisterschaft qualifizieren konnten, sondern „nebenbei“ auch noch den Titel gewonnen haben.
Die ESG 2 hat in der Aufstellung Mykyta Volkov, Achim Tymura, Torsten Werbeck und Lahcen Saoudi einen sehr starken dritten Platz erzielt und landeten nur noch hinter den auf dem Papier leicht favorisierten Düsseldorfern, die ebenfalls ein starkes Turnier spielten und sogar die meisten Brettpunkte erspielten.
Den entscheidenden Kampf um die Meisterschaft gewann aber die ESG 1 in der Aufstellung Reiner Odendahl, Helge Hintze, Frank Noetzel und Gerd Kurr. Matchwinner war Helge, der im richtigen Moment ein Remisangebot ablehnte, „Elberfelder Tugenden“ zeigte und den Internationalen Meister de Gleria über die Zeit zog.
Eine satte Teamleistung, die dann noch durch den an- und diesen tollen Tag abschließenden Besuch beim Italiener gekrönt wurde und die
Vorfreude auf die NRW-Meisterschaft im Mai weckt.
[GK]

Fischer-Random 2022

960 verschiedene Aufstellungen gibt es, wenn man die Aufstellung der Figuren freigibt und lediglich fordert, dass die Bauern auf der zweiten Reihe stehen, dass die beiden Läufer auf unterschiedlichen Farben stehen und dass der König zwischen den beiden Türmen stehen muss.

Eine Spielidee, die unter anderem von Weltmeister Robert Fischer propagiert wurde, um vom Eröffnungspauken wegzukommen, hin zum Schachverständnis. Es geht also darum, sich schnell in ungewohnte Stellungen hineinzufühlen, oder die Stellung in gewohnte zu überführen.

Dies versuchten am Freitag die sechs Elberfelder, Reiner, Mykyta, Samuel, Hendrik, Merlin und Thomas in einem dreirundigen Rapidturnier. Am Ende setzte sich dann doch Reiners Erfahrung durch, der sich in der dritten Runde einem starken Angriff Merlins zur Wehr setzten musste. So hieß die Reihenfolge am Ende Reiner, Merlin, Mykyta, Samuel, Hendrik, Thomas.

[thf]

Blitzauswahlturnier

Bei nur vier Interessen, darunter zwei Mannschaften der Elberfelder Schachgesellschaft, wurde der Mannschaftsblitz des Schachbezirks Bergisch-Land nicht ausgetragen, sondern alle vier gemeldeten Mannschaften, neben uns noch Solingen und Bahn-SC Wuppertal nehmen am Mannschaftsblitz des Niederrheinischen Schachverbandes am 26. März in Kamp-Lintfort teil.

Doch wie sollten unsere beiden Mannschaften besetzt werden, Los, Blitz-Elo,… , und man entschied sich, die Aufstellung in einem kleinen Vergleichsturnier auszutragen. Durch kurzfristige Absagen konnten leider nur sieben Blitzer teilnehmen, und so ging das Turnier über vier Durchgänge jeder gegen jeden. Die ersten beiden Durchgänge wurden nach neuer Zeitvorgabe 3‘+2“ gespielt, während die beiden letzten Durchgänge nach alter Zeitvorgabe 5‘+0“ gespielt wurde, wie auch der Verbandsmannschaftsblitz ausgetragen wird.

Es zeigte sich tatsächlich, dass die beiden Zeitvorgaben ein anderes Spiel geben; denn die Tabelle nach der Halbzeit sah völlig anders aus als der Endstand.

Nach fast sechs Stunden und 28 Runden stand die Reihenfolge fest: Reiner, Gerd, Helge, Frank, Mykyta, Markus, Achim.

Wir drücken allen Teilnehmer am Verbandsmannschaftsblitz Ende März am Niederrhein die Daumen.

[thf]

offene Wuppertaler Schnellschach-Stadtmeisterschaft 2022

In 2016 nahmen wir die Tradition, am 1. Mai ein großes Schachturnier auszurichten, wieder auf, und in 2019 fand das Turnier schon so viel Zuspruch, dass die Teilnehmerzahl drohte, den Spielsaal im Luftschloss zu sprengen.

Doch dann kam die jähe Zäsur im Schachsport, die die Pandemie mit sich brachte. Zwar darf man seit Mitte des letzten Jahres wieder am Brett Schach spielen, wenn auch unter sich ständig ändernden Bedingungen (3G, 2G, 2G+, mit und ohne Maske); doch nicht längst alle Spieler haben wieder den Weg ans Brett gefunden.

Dennoch ist der Wunsch ungebrochen, Schach nicht im Internet auf dem Tablet, sondern im Spielsaal am Brett zu spielen. Das zeigte auch die diesjährige offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft im Schnellschach, zu dem heute 18 Teilnehmer kamen, unter ihnen zwei FIDE-Meister aber auch vier (noch) vereinslose.

Und so machten die achtzehn Schachspieler in neun Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit nach fast 5 Stunden den neuen Stadtmeister im Schnellschach aus: FM Benjamin Ries vom Bahn SC Wuppertal, der mit 8,5 Punkten aus 9 Runden klar gewann. Lediglich gegen FM Helge Hintze (Elberfelder SG), der zweiter wurde, gab er ein Hälftchen ab. Auf den dritten Platz landete mit Markus Boos ein weiterer Spieler der Elberfelder SG auf dem Treppchen.

Ein besonderer Dank gilt der Stadtsparkasse Wuppertal, die mit zehn wertvollen Sachpreisen, die unter den „leer ausgegangenen“ Spielern verlost wurden, das Preisgeld erheblich aufbesserten. Dank an der Stelle auch am FM Benjamin Ries für die Organisation der Sachpreise.

Alle weiteren Informationen zur Wuppertaler Schnellschach-Stadtmeisterschaft findet Ihr hier:
Mai-Turnier

[thf]

Merlin Mänken verpasst knapp die Verbandsqualifikation

Am vergangenen Samstag ging die Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Bergisch-Land, die von der Elberfelder Schachgesellschaft ausgetragen wurde, erfolgreich zu Ende, zu der sich 22 Spieler gemeldet hatten. Unter ihnen vier Elberfelder der dritten Mannschaft: Dominik Hirsch, Hendrik Mordos, Merlin Mänken und Thomas Falk.

Während des gesamten Turniers hing wie ein Damocles-Schwert die Drohung in der Luft, dass aufgrund von steigenden Inzidenzen das Turnier abgebrochen werden müsste oder zumindest unterbrochen. Nahezu jede Runde wurde unter anderen Hygienemaßnahmen gespielt: 3G, 2G, 2G+, Booster-Impfung, mit/ohne Maske.

Nach sieben Runden landete Merlin Mänken, der kürzlich bei der Jugendverbandseinzelmeisterschaft mit 7/7 Punkten brillierte, auf den sechsten Platz mit 4,5 Punkten und verpasste denkbar knapp die Qualifikation für die Verbandseinzelmeisterschaft. Schon in der ersten Runde zeigte er sein Können gegen Marc Soechting. Im Blitztempo (bei Partieende zeigte seine Uhr noch 1:27 von den ursprünglichen 1:30) besiegte er seinen Gegner schier mühelos und unterstrich den Titel des berühmten Schachbuch von Svetozar Gligorić: igram protiv figura (ich spiele gegen die Figuren). In der letzten Runde spielte Merlin mit schwarz dann gegen Ulrich Waagener, und die Partie verließ nie die Remis-Breite, so dass Ulrich ihm Remis anbot.

Deutlich weiter hinten, nämlich auf dem dreizehnten Platz, landete der zweite Elberfelder, Thomas Falk, dem in der ersten Runde mit einem Remis durch Dauerschach mit 28.… Db1+ gegen den Sieger des Turniers Wolfgang Steinbach ein Achtungserfolg gelang.

In der letzten Runde spielte er gegen seinen Mannschaftskameraden Dominik Hirsch. Dominiks isolierter Mehrbauer reichte nicht zum Partiegewinn, sondern nur zum Remis, so dass Dominik hinter Thomas auf Platz vierzehn landete. Ohne zwei kampflos abgegebene Punkte wäre sicherlich eine bessere Platzierung für Dominik drin gewesen.

Auch Hendrik Mordos gab zwei Punkte kampflos ab und landete damit auf Platz fünfzehn.

[thf]