1. Runde der Jugendbezirkseinzelmeisterschaft

Nach dem spannenden Start der ESG-Jugendvereinsmeisterschaft unter der Woche mit 13 TeilnehmerInnen hieß es am Samstag wieder wie in der Vorwoche: „Getrennt spielen – gemeinsam gewinnen“

Sechs ältere Nachwuchsspieler nahmen am ersten Spieltag der Jugendbezirkseinzelmeisterschaft in Solingen teil. 7,5 aus 12 war die Punktausbeute am ersten Turniertag durch Kevin (U16) und Kennedy, Anthony, Hendrik, Dominik und Immanuel (alle U14). Alles Weitere hier.

Drei unser jüngeren Spieler nahmen am Jugendschnellschachturnier in Rheydt teil, das mit dem Großteil des Jugendkaders der Schachjugend Niederrhein sowohl qualitativ als auch quantitativ sehr gut besetzt war. Ferdinand (mit derm Silberpokal in der U10-Wertung!), Batuhan und Uzay holten hier alle 4/7, ein sehr gutes Ergebnis. Alles Weitere (bald) hier

Herzlichen Glückwunsch !

[Markus Boos]

Aufruf zum 4er-Mannschaftsblitz des SBBLs

Wer Interesse hat, am Vierermannschaftsblitz des Schachbezirks Bergisch-Land am Samstag, den 27. Oktober um 14:00 in Solingen hat, der möge sich bis zum Sonntag, den 21. Oktober um 18:00 bei turnierleitung@esg1851.de melden.

[thf]

Überraschender Auftakt zur Einzelmeisterschaft

Dreizehn Schachspieler des SBBL treten in der Saison 2018/2019 in der Einzelmeisterschaft an. Dreizehn, dem einen eine Unglückszahl, dem anderen offensichtlich eine Glückszahl, wie die Ergebnisse der ersten Runde zeigten. Gleich drei der sechs Partien endeten überraschend mit einem Remis, so die Partie zwischen Michael Podder (Elberfelder SG) und Christoph Meyer (SF Anna), zwischen Uwe Kowalzick(Velberter SG) und Michael Ehringfeld (SG Solingen), sowie zwischen Sascha Runge(SC Tornado) und Reinhard Schüller (Elberfelder SG). Auch DWZ-Favorit Markus Boos (Elberfelder SG) entging nur knapp dem Remis, nachdem Jörg Spreu (SW Remscheid) nach der Zeitkontrolle seinen König in eine Läufergabel stellte.

Lediglich Hajo Boschek (SG Solingen) und Sören Matthey (SC Tornado) wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Das lässt auf weitere spannende Runden hoffen.

Turnierseite

[thf]

Markus Boos verteidigt den Dähnepokal

In einem mit zwanzig Teilnehmern außergewöhnlich gut besetzten Turnier konnte Markus Boos (Elberfelder SG) seinen Titel im Einzelpokal verteidigen. Er setzte sich im Finale gegen seinen Vereinskollegen Maik Naundorf durch. Die Turnierpartie endete mit einem Remis, Naundorf verzichtete jedoch auf ein Blitzstechen.

Da Maik Naundorf zukünftig wieder für Hagen/Wetter spielen wird, ist er nicht berechtigt, für den SBBL am Einzelpokal des Niederrheinischen Schachverbandes teilzunehmen. Statt seiner hat sich der Sieger des kleinen Finales, Lukas Heynck(Elberfelder SG), der gegen Dieter Wegner (Tornado Wuppertal) gewinnen konnte, für den Einzelpokal des NSV qualifiziert.

Wir gratulieren!

Seite des SBBLs

 

Aufruf zur Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Bergisch-Land

wir, die Elberfelder Schachgesellschaft 1851, tragen in dieser Saison wieder die Einzelmeisterschaft des SBBLs aus.
Die Ausschreibung wurde auf der Webseite des SBBL eröffentlicht.
Zur Teilnahme ist eine Anmeldung über das Formular zwingend erforderlich.
Die erste Runde wird am Freitag, dem 31. August 2018, 19:00 Uhr gespielt.
Anmeldeschluss: Mittwoch, der 29. August 23:59

Rotationsglück…

… beschert Caissa dieses Jahr der Elberfelder Schachgesellschaft. Durch den Rotationsaufstiegsplatz, in dessen Genuss dieses Jahr der Bezirk Bergisch-Land kommt, steigt die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft als dritter Aufsteiger in die zweite Bezirksliga auf.

[thf]

Meisterschaft und Aufstieg!

1. Bezirksliga: ESG III – SF Anna Wuppertal 6,5 : 1,5

Was für eine Saison!?! Am letzten Spieltag hat sich die Drittvertretung mit einem 6,5:1,5-Kantersieg über die SF Anna an die Tabellenspitze der 1. Bezirksliga vorgeschoben und somit die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsklasse perfekt gemacht. Das Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung über alle neun Spieltage hinweg.

Die Rahmenbedingungen des Mannschaftskampfes hätten unterschiedlicher nicht sein können: Die Elberfelder wollten mit einem Sieg ihre Aufstiegschancen wahren, für die SF Anna dagegen waren zwei Punkte Pflicht, um den Abstiegsrang zu verlassen. Noch vor der Saison hätte man dieses Szenario wohl eher mit vertauschten Rollen erwartet.

Den ersten Zähler für die Gastgeber holte Alfred Güthler an Brett sechs gegen Kerpen, obwohl Alfred zunächst gar nicht so gut stand, sich aber eindrucksvoll in die Partie zurückkämpfte. Harald Kurz erhöhte wenig später auf 2:0, nachdem ihm am 8. Brett gegen Christoph Meyer ein Springervorstoß mit Figurengewinn geglückt war und er in der Folge auch Meyers Königsangriff abwehren konnte.

Es folgten zwei schöne Siege von Alexandr Pertschik und Hagen Woldt, mit denen das Mannschaftsremis bereits gesichert war. Alex traf an Brett zwei auf Monastyrjow und erreichte nach 20 Zügen folgende Stellung:

Pertschik – Monastyrjow nach 19… Dd7

Der Zug 20. De2 droht neben dem offensichtlichen Dxh5 auch den Bauernvorstoß b5, was den Läufer gewinnen würde. Monastyrjow entschied sich zugunsten seines Läufers, geriet jedoch nach 20… Lxa4 21. Dxh5 Tfc8 22. Dh7+ Kf8 in eine sehr prikäre Lage aus der er sich letztlich nicht mehr befreien konnte und im 27. Zug aufgab.

Hagen Woldt kam an Brett vier gegen Passon besser aus der Eröffnung und konnte früh Druck aufbauen:

Woldt – Passon nach 16… Sd7

Der Anna-Spieler hoffte, mit dem Springerrückzug Hagens aktivere Figuren abtauschen zu können, doch Hagen fand das feine Springeropfer 17. Sxf7! Nach 17… Kxf7 18. Lxe6+ Kf8 19. Dh5 Se5 20. Txe5 gewann der ESG-Akteur die Figur zurück und behielt zwei Mehrbauern, mit denen er die Partie siegreich gestalten konnte.

Angesicht des Zwischenstandes musste Anna-Mannschaftsführer Kuhnhenn das zu diesem Zeitpunkt realistische Remisangebot von Thorben Mantler am Spitzenbrett ablehnen und auf Sieg spielen. Thorben nutzte diesen Umstand, um seinen Gegner auszukontern und entscheidend Material zu gewinnen. Somit stand die ESG III als Sieger des Mannschaftskampfes bereits fest und die Niederlage von Lukas Heynck an Brett fünf gegen Rauter fiel nicht mehr ins Gewicht.

Letztlich konnte noch Peter Wiesemann am siebten Brett davon profitieren, dass sein Gegenüber Soechting die Stellung nach einem Damentausch falsch eingeschätzt hatte und quasi in ein verlorenes Endspiel abwickelte. Somit blieb Peter in sämtlichen neun Saisonspielen ungeschlagen und gleichzeitig Topscorer der abgelaufenen Spielzeit! Abschließend verständigten sich Josef Krük und Richert an Brett drei auf Remis, sodass die Mannschaftsführer ein 6,5:1,5 auf dem Spielbericht eintragen konnten.

Für die Elberfelder bedeutet der Sieg die Meisterschaft in der 1. Bezirksliga, wie sich wenig später herausstellte. Die SF Anna dagegen müssen den schweren Gang in die 2. Bezirksliga antreten, wo sie mit Sicherheit nächste Saison den Wiederaufstieg anstreben werden.

[TM]

SBBL Dähne-Pokal 2018

Die erste Runde der Pokal-Einzelmeisterschaft (Dähne-Pokal) 2018 wird am Freitag, dem 25.05.2018, 19:00 Uhr im Spiellokal der Elberfelder SG 1851, Wiesenstraße 2, Wuppertal ausgetragen werden. Die Termine der weiteren Runden werden individuell zwischen den Spielern vereinbart.

Eine Anmeldung über das Webformular ist unbedingt erforderlich. Anmeldeschluss ist der Mittwoch, der 23.05.2018, 23:59 Uhr.

Spannender Saisonendspurt

1. Bezirksliga: ESG III – Ohligser TV 4,5 : 3,5

Dank eines knappen aber verdienten 4,5:3,5-Heimsieges hat die Drittvertretung nach wie vor realistische Meisterschaftschancen in der 1. Bezirksliga. Zwei Runden vor Saisonende steht nunmehr ein Spitzentrio punktgleich auf den Plätzen eins bis drei – für einen spannenden Saisonendspurt ist also gesorgt!

Das Heimspiel gegen das bisherige Verfolgerteam aus Solingen begann vielversprechend, da die ESG-Aktuere Thorben Mantler, Dennis Peters und Harald Kurz bereits nach der Eröffnung Vorteile verbuchen konnten. Harald profitierte an Brett acht vom zu passiven Igelaufbau seines Gegners Sandow, indem er die größere Mobilität seiner Figuren ausspielte:

Kurz – Sandow nach 20… g5

Den schwarzen Versuch um Gegenspiel konterte Harald mit 21. Sc6 und hätte nach 21… Dd7 22. Sxe7+ Dxe7 mit dem feinen Zug 23. Dg3 laut Stockfish bereits eine Gewinnstellung herbeiführen können. Doch auch der Partiezug 23. Lh2 sicherte Weiß bequemes und vorteilhaftes Spiel, in dessen Folge Harald später die Qualität gewann und verdient den vollen Punkt einfuhr.

Nach wie vor ungeschlagen blieb Peter Wiesemann, der an Brett sieben Özlügedik gegenübersaß und von diesem mit seiner bevorzugten Weiß-Eröffnung konfrontiert wurde. Peter ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und holte ein sicheres Hälftchen. Es sollte das einzige Remis des Mannschaftskampfes bleiben. Die zuvor erwähnten Eröffnungsvorteile konnte Dennis Peters am 6. Brett gegen Zymeri nicht nur nicht mit ins Mittelspiel nehmen, er verlor sogar im Endspiel Material und musste letztlich eine unglückliche Niederlage einstecken.

Zwischenzeitlich gingen die Gäste sogar in Führung, als Alexandr Pertschik im hoffnungslosen Endspiel gegen Winkelrath die Waffen strecken musste, doch im Duell der Altmeister an Brett drei behielt Josef Krük gegen Ommer die Oberhand, sodass der Ausgleich bald wieder hergestellt war. Josef gelang es sehr gut, seine Türme aktiver zu positionieren und einen Freibauern zu schaffen, der am Ende die Partie entschied. Dann gingen wieder die Gastgeber in Führung, da Thorben Mantler am Spitzenbrett seine taktisch geprägte Partie gegen Preuss zum Sieg führen konnte. Zwischenzeitlich stand das Brett mächtig in Flammen, sodass die kiebitzenden Mitspieler teilweise recht verdutzt auf das Brett schauten.

Da Alfred Güthler an Brett fünf gegen Baumann das Turmendspiel mit Minusbauer nicht mehr halten konnte und aufgab, bekam beim Zwischenstand von 3,5:3,5 die letzte noch laufende Partie am 4. Brett den alles entscheidenden Charakter: Hierbei gelang es Hagen Woldt, seinen Gegner Hammerschmidt in eine immer prikärere Position zu bringen. Raum- und Stellungsvorteile nutzte Hagen aus, um den Druck auf den gegenerischen König zu erhöhen und kurz vor Schluss folgende Stellung herbeizuführen:

Woldt – Hammerschmidt nach 44… Kg8

Der letzte Zug von Schwarz (Kf8-g8) war gegen die Drohung 45. Txf6 gxf6 46. Dh6+ mit nachfolgendem erzwungenem Matt gerichtet, entschärfte diese aber nicht. Hagen spielte nämlich trotzdem 45. Txf6 und Hammerschmidt hätte nach 45… gxf6 46. Sxf6+ die Dame verloren. Ohne seinen Läufer wollte der Solinger die Partie allerdings auch nicht fortsetzen und reichte Hagen dementsprechend die Hand zur Aufgabe. Der knappe Heimsieg stand somit unter Dach und Fach.

[TM]

Zurück in der Erfolgsspur

1. Bezirksliga: Schachfreunde Neviges – ESG III 2,5 : 5,5

Die Drittvertretung hat in die Erfolgsspur zurückgefunden und sich nach der Derbyniederlage vor drei Wochen im Aufstiegskampf zurückgemeldet. Trotz des Ausfalls dreier Stammspieler sowie aller drei Stammersatzkräfte konnten die Elberfelder einen sicheren 5,5:2,5-Sieg in Velbert-Neviges erringen.

Bedingt durch die Ausfälle reisten die ESG-Akteure nur zu siebt zum Mannschaftskampf an, doch auch in Velbert hatte die Grippewelle zugeschlagen, sodass die Gastgeber ebenfalls ersatzgeschwächt und mit nur sieben Mann antraten. Somit stand es bereits zu Spielbeginn 1:1 und auch nach der ersten ausgespielten Partie blieb der Zwischenstand ausgeglichen: Thomas Falk war an Brett acht gegen Schneider zwar gut aus der Eröffnung gekommen, kam nach dem Abtausch aller Leichtfiguren dann allerdings nicht mehr dazu, genügend Druck aufzubauen, um mehr als die Punkteteilung herauszuholen.

An Brett fünf hatte Dennis Peters die ungewöhnliche van Geet Eröffnung (1. Sc3) gespielt, die vor 18 Jahren ein wenig ins Rampenlicht gerückt wurde, als Alexander Morosewitsch diese Eröffnung gegen Garri Kasparow wählte. Kasparow schüttelte daraufhin minutenlang den Kopf und fauchte „No respect!“ Derart empört reagierte Dennis‘ Gegenüber Meyer zwar nicht, ließ sich allerdings dazu hinreißen, sehr früh seine Stellung zu überziehen, sodass er bereits nach acht Zügen sehr bedenklich stand:

Peters – Meyer nach 8. Sxc7

Schwarz muss auf die Rochade verzichten, verliert Material und hat dafür keinerlei Kompensation. Meyer führte die Partie noch bis zum 22. Zug fort, bevor er sich schließlich geschlagen gab.

Einen weiteren vollen Punkt für die Gäste konnte Josef Krük am 3. Brett gegen Friedrich einfahren. In einer interessanten Partie mit gegensätzlichen Rochaden erwiesen sich die Raumvorteile des ESG-Altmeisters sowie ein Freibauer am Ende als Sieggaranten. Und auch Thorben Mantler konnte in einer ebenfalls spannenden Partie einen Sieg vermelden, wobei er gegen Gockel zwischenzeitlich gar nicht gut stand:

Mantler – Gockel nach 24. Ke2

24… Scb4 würde bereits eine Leichtfigur erobern, da 25. Dg2 mit 25… Tad8 gekontert wird. Gockel spielte jedoch 24… Sxd4+ und sah sich nach 25. Dxd4 plötzlich selber in der Situation, mit 25… Lf6 eine Figur opfern zu müssen. Entschieden war die Partie damit allerdings noch lange nicht, denn bei beidseitig knapp werdender Bedenkzeit gewährte Thorben seinem Kontrahenten noch einmal gefährliches Gegenspiel:

Mantler – Gockel nach 28. Tg1

Das eigentlich naheliegende 28… Dxh2 hätte Schwarz zurück in die Partie gebracht, jedoch reichte die Bedenkzeit nicht mehr für eine tiefere Variantenberechnung aus. Gockel entschied sich stattdessen für 28… Txd5, was Weiß allerdings vor keine Probleme stellte, sodass Thorben letztlich als glücklicher Sieger hervorging.

Weniger glücklich war Martin Keller an Brett sieben, der sich von einem Angriff auf die Königsstellung seines Gegners Ebenhan einiges versprochen hatte. Ebenhan wehrte den Angriff jedoch ab und ging sogar mit einem Mehrbauern in ein allerdings sehr remisverdächtiges Endspiel. Aufgrund des bereits entschiedenen Mannschaftskampfes verständigten sich die beiden Spieler ebenso auf eine Punkteteilung, wie Peter Wiesemann und Binas am 6. Brett. Dass es dort überhaupt zu einer Punkteteilung kam, darauf hätte wohl kein ESG-Akteur mehr zu hoffen gewagt, nachdem Peter in eine Eröffnungsfalle getappt war:

Binas – Wiesemann nach 11. Lf4

Eigentlich ist der Partiezug gar nicht so gut, denn er erlaubt Schwarz, sich mit 11… e5 zu konsolidieren. Peter spielte jedoch 11… h6 und Binas ließ mit 12. Sxc8 die Falle zuschnappen. 12… Dd8 verhinderte zumindest den Damenverlust, doch nach 13. Sd6 war die Stellung im Prinzip hoffnungslos. Binas tauschte im weiteren Spielverlauf folgerichtig alles ab und behielt die Mehrfigur bis in späte Mittelspiel:

Binas – Wiesemann nach 26… Lxc5

Hier war die Gier wohl einen Moment lang zu groß und Binas ließ sich zu 27. Te1 verleiten, was Peter mit 27… Lb4+ nutzte und in ein kompliziertes Endspiel abwickelte, in dem beide Seiten mit dem Remis zufrieden waren.

[TM]