Die Aufstiegsambitionen untermauert

1. Bezirksliga: Mettmann-Sport – ESG III 1 : 7

Mit einem 7:1-Kantersieg hat die Drittvertretung ihre Aufstiegsambitionen in der 1. Bezirksliga untermauert und f√ľhrt bei noch drei ausstehenden Spieltagen die Konkurrenz souver√§n mit drei Punkten Vorsprung an.

Die meisten Partien befanden sich noch im Er√∂ffnungsstadium, da konnte Topscorer Babak Arani Far am Spitzenbrett bereits den ersten vollen Punkt vermelden. Sein Gegner¬† Hartwig hatte ein Scheinopfer geplant, dann aber mit Erschrecken feststellen m√ľssen, dass sein Offizier tats√§chlich kompensationslos verloren ging. Auch Dennis Peters hatte in seiner Partie gegen Weyer an Brett sieben fr√ľh die Weichen auf Sieg gestellt:

Peters – Weyer nach 12…Db5

 

Vorsichtigen Spielern w√§re die Einschlagsdrohung Dxb2 vielleicht nicht ganz geheuer, doch ein taktischer Spieler wie Dennis l√§sst sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Nach 13.hxg6 Dxb2 14.Kd1 (hier w√§re sogar 14.g7 Dxc2 15.0-0 m√∂glich gewesen) 14…fxg6 15.Lxg6+hxg6 16.Dxg6 Kd7 17.Txh8 ist die Lage im schwarzen Lager hoffnungslos. Folglich gab Weyer wenige Z√ľge sp√§ter auf.

Thorbens Erfolg und Martin als „Kiebitz“

Zu diesem Zeitpunkt wurde Martin Keller an Brett acht von seinem jungen Kontrahenten K√∂hn ein Remisangebot unterbreitet. Kurioserweise untersch√§tzte K√∂hn hier wohl seine vielversprechende Stellung, die Martin hinterher als aus seiner Sicht „fast schon verloren“ einstufte. Dennoch lie√ü er sich Zeit und beobachtete in Ruhe den weiteren Verlauf des Mannschaftskampfes. So sah er an Brett vier die feine Mittelspielbehandlung Samuel Harringers, der seinem Gegner Turudic nach und nach Bauern raubte und ihn schlie√ülich zur Aufgabe zwang.

Dass an diesem Spieltag aus ESG-Sicht alles gelang, wurde dann auch an Brett zwei deutlich: Endlich konnte Thorben Mantler seinen ersten Saisonsieg feiern, wobei er gegen Stanislowski lange Zeit nicht gut gestanden und im sp√§ten Mittelspiel sogar einen Bauern verloren hatte. Ihm gelang es jedoch, Gegenspiel aufzubauen und die folgende Stellung herbeizuf√ľhren:

Stanislowski – Mantler nach 32.Df2

 

Urspr√ľnglich wollte Thorben hier lediglich den Minusbauern zur√ľckholen, doch dann stie√ü ihm ein noch besserer Zug ins Auge 32…e3. Die attackierte wei√üe Dame kann die 2. Reihe nicht verlassen und nach dem Damentausch 33.Dxd2 exd2 kann Wei√ü die Damenumwandlung auf d1 nicht mehr verhindern.

Nun konnte Martin guten Gewissens das Remisangebot annehmen und mit dem 4,5 : 0,5 den Mannschaftssieg eint√ľten! Fast zeitgleich baute Carsten Becker am 6. Brett den Vorsprung sogar noch weiter aus, indem √ľber Manfred Otto die Oberhand behielt. Carsten war gut und mit Stellungsvorteilen aus der Er√∂ffnung gekommen, fand allerdings keinen zwingenden Gewinnweg. Wie es dann so kommt – Hobbypsychologen m√∂gen hierzu wilde Thesen haben – entpuppte sich ausgerechnet der Zug als partieentscheidender Fehler, mit dem Otto sein Remisangebot unterbreitete. Carsten lehnte ab und gewann sicher.

Alex auf Nummer sicher, Sören kompromisslos

Die letzten noch ausstehenden Partien wurden ebenfalls bald beendet: Alex ging nach turbulentem Partieverlauf mit wechselnden Stellungs- und Materialvorteilen letztlich doch auf Nummer sicher und verst√§ndigte sich an Brett f√ľnf mit Schr√∂der auf eine Punkteteilung. S√∂ren Matthey dagegen war motiviert, das Ergebnis noch eindrucksvoller zu gestalten. Er hatte seinem Gegner Sprave an Brett drei zu keinem Zeitpunkt ein wirkliches Gegenspiel erlaubt und erntete daf√ľr folgerichtig den vollen Punkt, sodass der Endstand mit 7:1 unerwartet deutlich ausfiel.

Der Sieg wurde diesmal im TruckStop Cronenberg gefeiert und zwar geschlossen mit sämtlichen acht Akteuren!

[TM]

Nichts f√ľr schwache Nerven

1. Bezirksliga: ESG III – Ohligser TV 4 : 4

Wie schrieb der Autor dieser Zeilen noch vor ziemlich genau drei Monaten?! „Die Drittvertretung macht es gerne spannend“ – dies war auch am 5. Spieltag im Heimspiel gegen den Ohligser Turnverein wieder der Fall.

Denn viel schlechter h√§tte der erste Mannschaftskampf des Kalenderjahres 2020 f√ľr die Elberfelder gar nicht beginnen k√∂nnen. Das Remis von Martin Keller an Brett acht gegen den starken OTV-Ersatzmann Nareike war durchaus noch als Erfolg zu werten, danach wurde es f√ľr den Gastgeber jedoch bitter. Am 4. Brett war Samuel Harringer eigentlich sehr gut aus der Er√∂ffnung gekommen und konnte sogar materielle Vorteile verbuchen. OTV-Spieler Ommer machte jedoch das Beste aus der Situation und nutzte die durch Bauernverluste halboffenen Linien zu einem letztlich erfolgreichen Mattangriff.

√Ąhnlich erging es Thorben Mantler an Brett zwei, der gegen Preuss zwar einen Mehrbauern aus der Er√∂ffnung mitnahm, im Endspiel jedoch dem erfahrenen Routinier nicht gewachsen war. Und auch S√∂ren Matthey am 3. Brett blieb nach einem Figurenverlust nichts anderes √ľbrig, als seinem Gegen√ľber Winkelrath zum Sieg zu gratulieren. Somit lagen die bis dahin verlustpunktfreien ESG-Akteure bereits nach drei Stunden Spielzeit mit 0,5:3,5 zur√ľck. Eine Aufholjagd musste her!

Carstens Kavallerie bläßt zur Aufholjagd

Diese begann mit dem Erfolg von Carsten Becker an Brett sechs √ľber Zymeri.

Becker – Zymeri nach 17…Tde8

 

Schwarz hat einen Mehrbauern, Wei√ü daf√ľr die Initiative und einen konkreten Plan: In bester Metzger-Manier f√ľhrte Carsten sein Ross zum Schlachthof und spielte 18.Sxc7. Zymeri h√§tte hier die Qualit√§t geben und mit 18…Dd7 fortf√ľhren k√∂nnen, doch er forderte einen Nachweis √ľber die Korrektheit des Opfers an. Dieses erbrachte Carsten nach 18…Kxc7 19.Db6+ Kc8 20.Lxc6 bxc6 21.Dxc6+ Kb8 22.Db6+ Kc8 23.Dxa6+ Kb8 24.La7+ Ka8 25.Lb6 mit nachfolgendem Matt!

Babak Arani Far f√ľhrte die Aufholjagd fort und zwang am Spitzenbrett seinen Gegner Baumann mit einem Damengewinn in die Knie. An Brett f√ľnf dagegen sah es zun√§chst nicht nach einem ESG-Erfolg aus: Alexandr Pertschik schob zwar mutig die K√∂nigsbauern nach vorne, sein Gegner Hammerschmidt hatte jedoch die Initiative und war mit drei Offizieren in Alex‘ Stellung eingedrungen. Kurioserweise wurde dabei allerdings die Dame des OTV-Spielers immer weiter eingezw√§ngt, bis sie kein Fluchtfeld mehr hatte – Hammerschmidt gab auf und der Mannschaftskampf war wieder ausgeglichen und bei einer noch ausstehenden Partie denkbar spannend!

Entscheidung oder Unentschieden an Brett sieben?

Knapp f√ľnf Stunden k√§mpften Dennis Peters und sein Gegen√ľber √Ėzl√ľgedik an Brett sieben um jeden noch so kleinen Vorteil. Am Ende sah es wohl deutlich besser f√ľr Dennis aus, doch m√ľde vom harten schachlichen Duelle willigte er ins Remisangebot des OTV-Mannschaftsf√ľhrers ein. Somit bleibt die ESG III weiterhin ungeschlagen und ein hei√üer Kandidat im Aufstiegsrennen der 1. Bezirksliga.

[TM]

Tabellenf√ľhrung verteidigt

1. Bezirksliga: ESG III – Ronsdorfer SV 5,5 : 2,5

Die Drittvertretung hat die Tabellenf√ľhrung in der 1. Bezirksliga mit einem klaren Heimerfolg verteidigt: Gegen die zu Saisonbeginn als Aufstiegskonkurrenten gehandelten Ronsdorfer gl√ľckte den Elberfeldern ein 5,5:2,5.

Der Mannschaftskampf war etwa 90 Minuten alt, da erhielt Carsten Becker am 6. Brett in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot seines Gegners Hellmann. Soweit nichts Ungew√∂hnliches m√∂chte man meinen, aber dazu sp√§ter mehr. W√§hrend Carsten sich noch Bedenkzeit nahm, reichten sich an Brett zwei Thorben Mantler und Langensiepen bereits die H√§nde und verst√§ndigten sich in einer ereignislosen Partie auf eine Punkteteilung. F√ľr Thorben war es im dritten Spiel der erste z√§hlbare Erfolg.

Deutlich erfolgreicher ist diese Saison Martin Keller unterwegs, der diesmal am 8. Brett gegen Petry jedoch etwas Gl√ľck hatte, nicht schon in der Er√∂ffnung in eine schlechte Stellung geraten zu sein:

Keller – Petry nach 8… Db6

 

Dem alternativlosen 9. De2 folgte 9… Sc5 10. h3 Sf6 11. Le3 Da5 und Martin konnte sich konsolidieren. Nach 10… Sd3+! h√§tte Martin allerdings wertvolles Material verloren: z.B. 11. Dxd3 Sxf2 12. De2 Sxh1 13. Le3 c5 und Wei√ü hat keine M√∂glichkeit, den vorwitzigen Sh1 zu fangen.

Im Laufe der Partie bekam Martin dann aber noch einmal die Möglichkeit, seine bislang starken Leistungen zu bestätigen

Keller – Petry nach 29. Lb7

 

Das starke Qualit√§tsopfer 30. Txd6 ebnete ihm n√§mlich den Weg zum dritten Sieg im dritten Spiel. Auf 30… Txd6 folgte 31. Dc7 Tc6 32. Txc6 Lxc6 33. Sf5 Db7 34. Dd8+ und Wei√ü verbleibt mit einem Mehrbauern und Stellungsvorteilen.

Die Uhr tickt, Carsten bleibt cool

√úber eine halbe Stunde stand nun schon das Remisangebot an Brett sechs im Raum, doch Carsten blieb cool und blickte weiter auf die anderen Bretter, beispielsweise auf Brett sieben, an dem sich Dennis Peters gegen Boschen eine vielversprechende Stellung mit Mehrbauern erspielt hatte. Aus seiner Sicht ungl√ľcklich verspielte er seinen Vorteil jedoch wieder und die Partie endete Remis. Auch Samuel Haringer hatte am 4. Brett gegen Beck einen Mehrbauern, nachdem er seinem Gegner erfolgreich eine Falle gestellt hatte. Das Turmendspiel war allerdings trotz des materiellen Vorteils nicht zu gewinnen.

Im Gegensatz zu seinen Mannschaftskollegen war S√∂ren Matthey an Brett drei gegen Kolander derjenige, der sich verteidigen und um das Remis k√§mpfen musste. Er tat dies jedoch souver√§n und abgekl√§rt, sodass es nie wirklich brenzlig wurde. Brenzlig wurde es h√∂chstens beim Blick auf Carstens noch immer tickende Uhr: ein Ausschlagen des Remisangebotes schien bereits nicht mehr praktikabel, doch Carsten blieb betont locker: „Du wei√üt doch, wie gut ich blitzen kann“, raunte er dem Schreiber dieser Zeilen mit einem verschmitzten L√§cheln zu.

Am Ende wurde es deutlich

Mit dem Sieg von Alexandr Pertschik an Brett f√ľnf √ľber Cziudai war das Thema Weiterspielen f√ľr Carsten dann aber auch erledigt und er nahm das vor √ľber einer Stunde ausgesprochene Remisangebot an. Doch auch bei Alex‘ Partie sah es zun√§chst sehr remislich aus:

Cziudai – Pertschik nach 40… f6

 

41. Txe4 h√§tte das materielle Gleichgewicht wieder hergestellt, den Turmtausch erzwungen und in ein Endspiel abgewickelt, dass nur durch einen groben Fehler zu verlieren gewesen w√§re. Cziudai spielte jedoch 41. e3 und Alex nutzte die Gunst der Stunde: 41… Kd5 42. Td4+ Kc5 43. Txe4 Txe4+ 44. Kxe4 Kc4 und acht Z√ľge sp√§ter gab der Ronsdorfer in hoffnungsloser Stellung auf.

Den Schlusspunkt setzte Babak Aranifar, der in einer z√§hen 6-Stunden-Partie RSV-Mannschaftsf√ľhrer Kosin bezwang. Der 5,5:2,5-Erfolg wurde im ESG-Lager wie gewohnt geb√ľhrend mit Pizza gefeiert!

[TM]

Die Drittvertretung macht es gerne spannend

1. Bezirksliga: SC Tornado Wuppertal – ESG III 3,5 : 4,5

Ein gutes Pferd – oder f√ľr Schachspieler: ein guter Springer – springt bekanntlich nur so hoch wie es muss. Daran scheinen sich die Spieler der Drittvertretung in dieser Spielzeit ein Beispiel genommen zu haben, denn auch das zweite Saisonspiel wurde knappstm√∂glich mit 4,5:3,5 gewonnen!

Zu Beginn hatten die Gastgeber sogar vorgelegt, da Thorben Mantler in der Er√∂ffnung ein Bauernraub riskierte, in der Folge allerdings in der Entwicklung zur√ľckblieb, was Tornado-Mannschaftsf√ľhrer Wegner mit mutigen Angriffen auszunutzen wusste. Postwendend gelang Alexandr Pertschik jedoch der Ausgleich, indem er am 5. Brett seinen Gegner J√ľrhs bezwang.

Pertschik – J√ľrhs nach 15… Se4

 

Aufgrund des vollen Brettes deutete sich zunächst eine Positionsschlacht an, doch mit 16. Sxc4 gelang Alex ein taktischer Schlag ins Kontor des Gegners. Der Zug erobert einen Bauern, bietet Gardez und deckt zudem noch b2. Ein feines Scheinopfer, dass Alex den Weg zum späteren Sieg ebnete.

Keine F√ľhrung hatte lange Bestand

Am dritten Brett lieferte sich S√∂ren Matthey ein positionelles Geduldsspiel mit seinem Gegen√ľber Kissing. Keiner der beiden lie√ü sich jedoch zu einem Fehler verleiten, und so endete die Partie folgerichtig mit einem Remis. Auf ein solches hatte auch Tornado-Spieler Nahr gehofft, als er gegen ESG-Mannschaftsf√ľhrer Martin Keller ins Leichtfigurenendspiel abwickelte. Martin bekam jedoch Oberwasser und nutzte die gegnerischen positionellen Schw√§chen geschickt zum vollen Punktgewinn aus. Doch auch die ESG-F√ľhrung w√§hrte nicht lange, da Samuel Harrringer gegen Beckmann mit einer Minusfigur auf verlorenem Posten stand und trotz tapferer Gegenwehr schlie√ülich aufgeben musste.

Und auch die neuerliche ESG-F√ľhrung hatte nicht lange Bestand, doch der Reihe nach: Edeljoker Thomas Symank erspielte sich an Brett acht gegen Herbergs die folgende vorteilhafte Stellung:

Herbergs – Symank nach 38. Kg2

 

Mit dem Zug 38… Db1 fesselte Thomas den gegnerischen Sc2 und drohte Sba3 mit Materialgewinn. Herbergs hoffte noch, mit dem Man√∂ver Sg3-f1-e3 etwas retten zu k√∂nnen, doch nach 39. Sf1 Sba3 w√§re 40. Sfe3 wegen 40… Sxe3 41. fxe3 Sxc2 oder Dxc2+ hoffnungslos gewesen. Herbergs entschied sich letztlich f√ľr 40. Dg3, um mittels Damenschachs noch auf Dauerschach zu hoffen, dieses Vorhaben unterband Thomas allerdings und konnte am Ende den verdienten vollen Punkt behaupten!

Wenig sp√§ter hie√ü es jedoch wieder „Ausgleich Tornado – 3,5:3,5“. Am 6. Brett hatte sich Carsten Becker gegen Runge bei einer Abtauschkombination verrechnet und seinen L√§ufer gegen einen Bauern eingeb√ľ√üt. Da auch der nachfolgende Versuch eines Qualit√§tsgewinns fehlschlug, stand Carsten fortan auf verlorenem Posten und konnte die Niederlage nicht mehr abwenden.

Entscheidung in der finalen Einzelpartie

Somit musste die letzte noch ausstehende Partie am Spitzenbrett √ľber den Ausgang des Mannschaftskampfes entscheiden: Hier hatte sich Babak Aranifar gegen Hemmerich im Mittelspiel mit einem sch√∂nen Springeropfer einen Mehrbauern erspielt und diesen bis ins Endspiel verteidigt. Dieses erwies sich jedoch als harte Nuss und Babak musste beharrlich Druck aus√ľben, bis er diese geknackt hatte. Letztlich gelang ihm dies und er fuhr den entscheidenden Punkt zum 4,5:3,5-Mannschaftserfolg ein!

[TM]

U14 und U12 Jugendeinzelmeisterschaft Bergisch Land

Bei der SJBL-EM U14 konnte Dominik mit zwei sch√∂nen Siegen am zweiten Turniertag sein Punktekonto auf 4 aus 4 ausbauen und spielt in der 5. Runde im Spitzenduell gegen den mit ihm f√ľhrenden Kian aus Solingen.

Florian liegt nach zwei Siegen in der heutigen Doppelrunde (einer davon gegen unser passives Jugendmitglied Sarah aus Vonkeln, die mit 2/4 aus diesem Turniertag geht) mit 3/4 im Verfolgerfeld dahinter, knapp vor Immanuel, der einer siegreichen Partie vor der Mittagspause ein schönes Remis gegen den Titelverteidiger David aus Vonkeln folgen ließ, und Uzay, der nach einem Vormittagsremis gegen Alejandro aus Vonkeln die andere Partie gewinnen konnte, beide haben somit 2,5 aus 4.

Antonia, die dank ihres Freiplatzes die Qualifikation f√ľr die Verbandseinzelmeisterschaften schon sicher hat, steht bei 2 aus 4, denn dem Punktgewinn folgte die vereinsinterne Niederlage gegen den Spitzenreiter. Bartu liegt ebenfalls bei 2/4, er holte sich die Punkte heute durch zwei sehenswerte Remis gegen nominell deutlich st√§rkere Gegner. Lediglich Fabian kassierte heute zwei Niederlagen bei seinem Deb√ľtturnier, aber darf sich Hoffnung auf den dritten Turniertag machen.

In der SJBL-EM U12 stand heute der erste Turniertag an, da diese Altersklasse nur mit verk√ľrzter Bedenkzeit von 30 min + 30 sec pro Zug spielt. Routinier Ferdinand, mit dem sicheren Kranenburg-Ticket in der Tasche, wurde seiner Favoritenstellung durch souver√§nes Spiel gerecht und f√ľhrt am Ende des Tage mit 4/4 das Feld deutlich und alleine an.

Dahinter liegen Batuhan und Merlin mit 3/4 gemeinsam auf Platz 2, und es eint sie neben dem Tabellenplatz auch die Tatsache, dass beide sich ihren einzigen Verlustpunkt gegen den Mannschaftskollegen und Tabellenf√ľhrer eingefangen haben.

Annika, die auch bereits den Startplatz f√ľr Verband sicher hat, und Paul Hendrikhaben beim Stand von 2/3 noch eine Partie gegeneinander ausstehen und k√∂nnen somit mit den beiden Vereinskameraden gleichziehen.

Gökce liegt nach Sieg und Niederlage bei 2/4, Moritz bei 1,5 aus 4 und Dogan, der kurzfristig an seinem ersten offiziellem Schachturnier teilnahm, bei 1/4.

Herzlichen Gl√ľckwunsch – und in der U12 geht es erst am 30.11. weiter !

Bereits am 09.11. spielen die U14, die heute pausierende U16 und auch die U10 geht dann noch an den Start.

Vielen Dank an die fahrenden Eltern und die begleitenden Analysepartner Mykyta, Gerd, Markus, Sören und Anthony.

Tabellen und weitere Infos wie immer unter:

http://www.sbbl.org/schachjugend/sjbl-einzelmeisterschaft/

[MB]

Mission Wiederaufstieg erfolgreich gestartet

1. Bezirksliga: ESG III – SF Neviges 4,5 : 3,5

Die dritte Mannschaft ist erfolgreich in die neue Bezirksliga-Saison gestartet und hat mit einem 4,5:3,5-Heimsieg seine Aufstiegsambitionen unterstrichen. Die Gäste aus Velbert erwiesen sich dennoch als der erwartet schwere Gegner, sodass es bis zuletzt spannend blieb.

Obwohl die G√§ste das 4. Brett unbesetzt lie√üen, wanderten immer wieder nerv√∂se Blicke aus dem ESG-Lager zu eben jenem Brett: Samuel Harringer hat wohl bereits das akademische Viertel verinnerlicht, erschien aber schlie√ülich doch noch komfortabel vor Ablauf der Karrenzzeit und reklamierte das 1:0 f√ľr die Gastgeber.

Licht und Schatten bei den ausgespielten Partien

Ein durchaus achtbares Remis steuerte Alexandr Pertschik an Brett f√ľnf gegen den nominell st√§rksten G√§steakteur Armin Meyer bei, wobei er sich mit den schwarzen Steinen stets umsichtig verteidigte. Mannschaftsf√ľhrer Martin Keller fuhr zudem einen nie gef√§hrdeten Sieg gegen Schneider ein, sodass eigentlich alles auf einen sicheren Heimerfolg hindeutete. In der Folge verlor allerdings Thorben Mantler nach misslungenem Springeropfer seine Partie an Brett zwei gegen Friedrich und bei S√∂ren Matthey an Brett drei wurde die Bedenkzeit langsam bedrohlich knapp.

In der Zwischenzeit hatte Dennis Peters an Brett sieben ein weiteres H√§lftchen f√ľr sein Team geholt und Babak Aranifar am Spitzenbrett den sich z√§h verteidigenden Klaus Meyer niedergek√§mpft. Somit war die Tatsache zu verschmerzen, dass S√∂ren in Zeitnot eine Figur verlor und nach erzwungenem Damentausch seinem Gegner Rohleder die Hand zur Aufgabe reichte.

Dramatischer Schlussakkord

Die B√ľhne war somit f√ľr Neuzugang Carsten Becker bereitet, der sich an Brett sechs gegen Ebenhan folgende vielversprechende Stellung erspielt hatte:

Becker – Ebenhan nach 26… Le8

 

Ebenhan hatte zuvor fehlgegriffen und Carsten mit seinem L√§uferzug den Weg f√ľr 27. Txd8 Txd8 28. Lb4+ er√∂ffnet, was den verbliebenen schwarzen Turm erobert und h√∂chstwahrscheinlich die Partie entschieden h√§tte. Carsten hatte allerdings nicht mit einem Patzer seines Gegen√ľbers gerechnet, obwohl er das Motiv vier Z√ľge zuvor bereits im Hinterkopf hatte, und sich f√ľr den Bauernvorsto√ü 27. f5 entschieden. Angesichts der 4:3-F√ľhrung seines Teams wickelte Carsten mannschaftsdienlich ins Remis ab. Der erste m√ľhsame Schritt Richtung Wiederaufstieg war somit getan!

[TM]

Der Mannschaftserfolg wurde standesgemäß mit Pizza und Gyrosteller gefeiert!

SBBL-Einzelmeisterschaft gestartet

Mit diesmal 13 Teilnehmern zwischen 1982 und 1399 DWZ-Punkten (und einer Einsteigerin noch ohne Wertungszahl) startete heute die SBBL-Einzelmeisterschaft 2019/2020 im Solinger Schachzentrum. Dabei gab es zumeist die erwartbaren Favoritensiege, einzig Reinhard Sch√ľller (ESG 1851) gelang es, mit den schwarzen Steinen Helmut Meckel (SG Solingen) im Mittelspiel komplett zu √ľberspielen und so die Wertungsdifferenz von mehr als 400 Punkten bedeutungslos werden zu lassen.

Turnierseite des SBBL

Wir gratulieren zu diesem Erfolg!

[Marius Fränzel]

ESG stark bei der Jugendeinzelmeisterschaft

Mit 13 ESG¬īlern starteten wir am Samstagmorgen in die JBEM der h√∂heren Altersklassen, die in gewohnt guter Weise im Schachzentrum der SG Solingen ausgetragen wurden, und 45 (!) Schachspieler am Brett sah, und das, obwohl die Altersklassen U12 und U10 noch gar nicht dabei waren.

Kevin, Anthony und Hendrik √ľbernahmen am Ende des ersten Turniertages mit 2/2 die gemeinsame Tabellenf√ľhrung in der U16, so dass in der 3./4. Runde, die erst am 9. November ausgetragen wird, einige vereinsinterne Duelle anstehen. Jonatan und Gamze (f√ľr beide ist es ihr erstes Schachturnier) haben dieses bereits hinter sich, da sie beide nach einer Auftaktniederlage gegeneinander antreten ‚Äědurften‚Äú, hier gewann Jonatan.

In der U14 sind wir mit acht Nachwuchskräften am Start. Dominik liegt hier nach den ersten beiden Runden mit 2/2 in der Spitzengruppe des 24-köpfigen Teilnehmerfeldes. Jeweils einen Punkt aus zwei Runden haben Immanuel, Florian, Antonia, Uzay, Sarah und Bartu. Lediglich Fabian musste bei seiner ersten Turnierteilnahme doppelten Tribut zollen. In dieser Altersklasse geht es bereits in drei Wochen am 28. September weiter. Dann greift auch die U12 ins Turniergeschehen ein.

[MB]

Sören Matthey gewinnt den Einzelpokal des SBBL

In dem eher kleinen Teilnehmerfeld von nur zehn Spielern entwickelte sich dank der engen Leistungsbreite von 350 DWZ ein spannendes Turnier ohne klare Favoriten. Im Finale konnte sich dann S√∂ren Matthey (Elberfelder SG), der zum ersten Mal am Einzelpokal teilnahm, in einem Lokalderby gegen den leicht favorisierten Raimund Schr√∂der (Bahn SC Wuppertal) durchsetzen. Beide Finalisten sind f√ľr den Einzelpokal des Niederrheinischen Schachverbandes qualifiziert.

Im kleinen Finale des Einzelpokals konnte sich Helmut Meckel (SG Solingen) gegen Harald Kurz (Elberfelder SG) den dritten Platz des Einzelpokals des SBBL und damit den ersten Warteplatz f√ľr den Niederrhein sichern.

Wir gratulieren herzlich!

Alle
Ergebnisse
auf der Seite der Pokal-EM

Thomas Falk
2.Spielleiter SBBL

Pokalfinale

Am Freitag, den 25. Januar wird das Viererpokalfinale des Schachbezirks Bergisch-Land zwischen der BSW und der Elberfelder Schachgesellschaft ausgetragen.

Es w√§re super, wenn wir als Zuschauer unsere Spieler moralisch unterst√ľtzten. Gespielt um 20:00 in der Hardtstra√üe 18.

Ich bitte um zahlreiches Erscheinen.

[thf]