Jugendregionalliga

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Leander, Brett 1, sagt, dass er durch mangelnde Theoriekenntnis in eine schlechte Stellung mit einem Bauern weniger geraten ist. Er hat zwar mit einem Königsangriff versucht, noch etwas herauszuholen, was jedoch scheiterte.- Leon Klemmer: Eine sehr aggressive bzw. Druck ausübende Partie meinerseits. Es war meiner Gegnerin nur schwer möglich, der Angriffswand zu entkommen, wodurch auch das Matt erzielt wurde. Mike Rauter bot seinem Gegner ein Remis an, was dieser im Endspiel bei besserer Bauernstruktur ablehnte.- Pascal war mit seiner Partie überhaupt nicht zufrieden, beging mehrere Fehler, die über Materialverlust zum Matt führten.- Der Jüngste, Leander Rawe, kämpfte hochkonzentriert, verlor aber im Mittelspiel eine Figur (Offizier). Ein Partieverlust war nicht mehr aufzuhalten.

[NS]

Gegen den Schachverein Erkenschwick wird es sehr schwer …

Unser Saisonziel in der NRW-Klasse war von Anfang an der Klassenerhalt. Wir wussten es wird kein leichter Gang sein. Nach der etwas unerwarteten knappen Heimniederlage gegen die Reserve von Münster finden wir uns drei Runden vor Schluss dennoch etwas unerwartet am Tabellenende wieder. Um den Abstieg noch zu verhindern, müssen Punkte her. Egal wie. Kein leichtes Unterfangen bei dem Restprogramm. Der Tabellenerste Oberhausen sowie Kamen und Erkenschwick sind die Gegner.
Eine sehr schwere Aufgabe hat unser Team jetzt am Sonntag mit dem Schachverein Erkenschwick 1923. Das Team aus dem Ruhrpott ist allein mit 5 Internationalen Meistern gespickt. Dazu hat man Heimrecht. Der Kampf beginnt um 11.00 Uhr im „Haus Zoranski“ an der Westerbachstraße 87 in 45739 Oer-Erkenschwick.
[HK]

ESG II kann noch siegen…

Im Duell der Zweiten Mannschaften gelang ESG II ein wichtiger Sieg zum Klassenerhalt. Mit 5:3 wurde der Krefelder SK Turm II zu Hause bezwungen.

Hochmotiviert und gestärkt durch ein gemeinsames Frühstück vor dem Mannschaftskampf wurde heute ein richtig guter Kampf geliefert. Krefeld trat mit der stärksten Mannschaft an – ebenso ESG II, daher Krefeld nominell mit leichten DWZ-Vorteilen.

Als Zeichen des Elberfelder Kampfgeistes lehnte Stefan an Brett 1 das Remis seines Gegners nach knapp 15 Minuten Spielzeit ab. Als erstes Brett endete frühzeitig die Partie von Thomas Schubert, der ein Dauerschach übersah und damit remisieren musste. Danach endeten ca. 1 h vor der Zeitkontrolle die Partien von Andrea Schmidt und Stefan Pfeiffer remis. Die Führung erzielte Michael Podder der mit Schwarz und Zügen „a tempo“ seinen Gegner in Zeitnot trieb und im Bauernendspiel gewann. Danach stellte Alfred seine Dame und die Partie ein.  An Brett 5 gewann Ronny Müller aus gedrückter Stellung, in dem er den falschen Plan seines Gegners widerlegte und in Zeitnotphase mehrere Bauern gewann.  3,5:2,5 für Elberfeld! Die beiden übrigen Partien sahen remisverdächtig aus, sodass wir uns auf der Gewinnerseite wähnen konnten. Ahmed konnte sein Schwerfigurenendspiel remis halten und Gerhard Arold hatte im Damenendspiel einen Mehrbauern gewonnen, aber bis zur letzten Sekunde zu kämpfen um seinen Gewinn einzufahren.  Mit verbliebenen 15 Sekunden setzte er seinen Gegner matt.

Mit nun 7:7 Punkten sind wir im vorerst gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

[RM]

ESG I unterliegt im Kellerduell

Knapp, aber nicht unverdient, verliert die „Erste“ gegen den Tabellenletzten Münster II mit 3,5 : 4,5 und tauscht damit die Plätze.

Ohne Hendrik M., Heiko K. und Thomas F., aber immerhin mit David B., Stefan P. und Andrea S. ging unser Flaggschiff optimistisch in den Kampf.

Zum großen Schrecken aller Elberfelder verlor Stefan recht früh seine anerkannte souveräne Übersicht und musste sich mit den schwarzen Steinen dem Königsangriff seines Gegners beugen.

Marco hatte mit Schwarz keine gute Eröffnungswahl getroffen und kam schnell ins Hintertreffen. Ebenfalls mit Schwarz kämpfte Gerd um Kompensation für einen geopferten Bauern, während bei den Wuppertaler Weißspielern nur Helge deutliche Vorteile aus der Partie für sich verbuchen konnte. Reiner wartete geduldig auf einen Fehler des Gegners und wurde letztlich für seine Ausdauer mit dem Partiegewinn  belohnt. Den besiegelten Niederlagen von Marco und Stefan standen Siege von Helge und Reiner gegenüber, während Andrea, David und Frank erst im späten Verlauf des Mannschaftskampfes zum Ausgleich kamen. Es reichte aber für keinen von ihnen zum vollen Punktgewinn.

Beim Stand von 3,5:3,5 hatte der Gegner von Gerd immer noch Mehrmaterial, inzwischen in einem Endspiel, was schließlich nicht mehr zu halten war.

Am 01.März geht es nach Erkenschwick, im vorletzten Kampf zu Hause gegen Oberhausen und im letzten Spiel dieser Saison nach Kamen. Dann wollen wir mal das Industriegebiet aufmischen.

[FN]

1. Bezirksliga: ESG III – Mettmann Sport 2 : 6

Die Drittvertretung hat das erwartet schwere Heimspiel gegen die deutlich favorisierten Gäste aus Mettmann mit 2:6 verloren und ist nun in den drei ausstehenden Runden gefordert, den Klassenerhalt zu sichern.

Gerade an den vorderen Brettern waren die DWZ-Unterschiede sehr deutlich. Folgerichtig fielen dort die ersten Entscheidungen zuungunsten der ESG: Dennis verlor an Brett drei gegen Tochtrop durch einen Doppelangriff eine Leichtfigur und musste sich ebenso geschlagen geben wie Thorben an Brett zwei, der gegen Meyer von einem Scheinopfer überrascht wurde.

Ein Lichtblick auf Seiten der Elberfelder war der Sieg von Renè am 8. Brett gegen Weyer. Mit kompromisslosem scharfem Angriffsspiel hatte sich der ESG-Ersatzmann eine vorteilhafte Stellung erspielt:
niebergall_beyer
Renè spielte Db7, was Weyer mit dem Bauernvorstoß d3 beantwortete. Sichtlich überrascht von dieser Antwort, stutzte Renè kurz, bevor er mit Df7 seinen Gegner mattsetzte.

Martin (Brett sieben gegen Hiltmann) und Peter (Brett sechs gegen Hartwig) konnten zudem je ein Hälftchen zum Mannschaftsergebnis beitragen, bevor die noch ausstehenden Partien allesamt an die Gäste gingen. Josef mühte sich am Spitzenbrett vergeblich, das Endspiel mit einem Minusbauern gegen Griebl noch zu retten, und auch Alexandr konnte sein Endspiel gegen Schatzschneider nicht halten.

Sehr unglücklich aus ESG-Sicht verlief die Partie von Lukas gegen Stanislowski am 4. Brett. In optischer guter Stellung hatte Lukas das Remisangebot seines Gegners abgelehnt, das folgende Turmendspiel dann jedoch schon mit Nachteilen bestreiten müssen. Eine sich bietende Remischance übersah der Student und gab nach knapp fünf Stunden Spielzeit in verlorener Stellung auf.

[TM]

Vizemeister

wurde die ESG II im Viererpokal und trat heute im Finale mit Spielern der dritten Mannschaft, als da wären: Josef Krük, Thorben Mantler, Lukas Heynck und Alexandr Pertschik

Viererpokal - Finale

gegen BSW I an, die in der zweiten Runde des Viererpokals die ESG I besiegte. Heute boten sie das Beste auf, was sie in ihren Reihen wissen: Savchenko Senior und Junior, Khanukov und Tückmantel – DWZ zwischen 2100 und 2350 und somit im Durchschnitt 433 DWZ-Punkte mehr als die ESG-Recken.

Auch wenn das Ergebnis absehbar war, so ließen sich die ESG-Spieler von der nominellen Spielstärke der BSW-Spieler nicht beeindrucken. So sind wir angetreten, um ihnen die Stirn zu bieten und ihnen den einen oder anderen Punkt abzuluchsen; denn kampflos aufgeben gibt es bei der ESG nicht!

So spielte Lukas offensiv mit den schwarzen Figuren im Spanier gegen den etwa gleichaltrigen Savchenko und erreichte im 19. Zug folgende Stellung, die Computeranalyse sieht ihn mit fast einer Bauerneinheit vorne.

Lukas

Lukas opferte nun den Springer mit f5, um so mit den Zentrumsbauern durchzubrechen, doch zeigte Savchenko, dass dieses Opfer nicht korrekt war (Schredder empfielt Td8), und zwang Lukas im 32. Zug zur Aufgabe.

Auch Josef, unser Altmeister, am Spitzenbrett mit den weißen Figuren zeigte keinen Respekt gegen Savchenko, V., auch wenn er nach 1. e4, c5; 2. Sc3 durch den Zug a6 überrascht wurde, dem er bisher nie begegnet ist. So erreichte er in einer Partie, in der die Waagschalen immer um 0,5 Bauerneinheiten, mal für weiß, mal für schwarz, hin und her pendelten, denn Josef fand immer wieder die richtigen Verteidigungszüge und das Gegenspiel. In hochgradiger Zeitnot erreichte er im 38. Zug die folgende Stellung, in der er einen halben Bauern im Vorteil war:

Josef

Um sich über die Zeitkontrolle zu retten, zog er „überhastet“ Ta5 (Schredder empfielt Lxd5). Danach gab Savchenko, den Vorteil nicht meht her und konnte dann im 46. Zug die Partie für sich entscheiden.

Auch Thorben konnte über lange Strecke gegen Khanukov, der in der zweiten Runde des Viererpokals Reiner Odendahl bezwingen konnte, mithalten. Im 19. Zug des königsindischen Angiffs ließ er sich auf den Damentausch ein, wodurch Khanukov zu zwei starken Türmen im Zentrum kam und im weiteren Verlauf einen Bauern zum Preis eines Doppelbauern erobern konnte. Dennoch hielt Thorben dagegen, glaubte aber im 51. Zug nicht mehr an ein remis und gab auf.

Thorben

In der Analyse versicherte Khanukov, dass die Stellung durchaus remis sei. Schredder sieht hier Khanukov mit 1,7 Bauerneinheiten klar im Vorteil, so dass die Aufgabe wohl zurecht erfolgte. Auch Alexandr konnte lange eine ausgeglichene Partie gegen Tückmantel führen; doch auch ihm fehlte zum Schluss das glückliche Händchen und musste seinem Gegener zum Sieg die Hand reichen.

[thf]

ESG I – Lippstadt 4:4

Die erste Mannschaft hat sich einen Punkt gegen den Tabellendritten aus Ostwestfalen erkämpft und damit wieder in die Spur gefunden.

Mit Hendrik Mantler, Heiko Kesseler und David Bachmann mussten gleich drei Stammspieler ersetzt werden. Die Ersatzleute in Person von Thomas Fuchs, Gerhard Arold und Michael Podder erwiesen sich dabei als Joker. Den Auftakt machte Gerhard, der die angriffslustige Endspielführung seines Gegners Chapman geschickt auskonterte und schließlich materialüberlegen einen vollen Punkt einfuhr.

Im Gegenzug haderte Reiner Odendahl mit seinem Angstgegner IM Wehmeyer ob der Korrektheit eines Scheinopfers. Das Lippstädter Spitzenbrett wiederlegte die Kombination und glich in der Folge aus.

Nichts anbrennen ließen Helge Hintze mit Punkteteilung gegen FM Matthias und Thomas Fuchs gegen Grobbel. Beim Stand von 2:2 entwickelte sich ein harter Kampf an den übrigen 4 Brettern. Während Michael Podder mit Weiß seine Stellung immer mehr verbessern konnte, verschlechterte sich die Situation für Gerd Kurr mit den schwarzen Steinen.

Scharf und unklar waren die Stellungen von Frank Noetzel und Marco Kühne, die beide ihr Heil in einem Königsangriff suchten. Im Endspiel gewann schließlich Michael Podder mit einer Mehrqualität gegen Günther, während Marcos Angriff abgeblockt wurde und der jugendliche Gegner Hecht sein Übergewicht am Damenflügel zum Gewinn nutzen konnte.

Nach der Zeitkontrolle musste Gerd Kurr gegen seinen in der Liga bisher sehr erfolgreich aufspielenden Gegner Wagner die Waffen strecken. Beim Stand von 3:4 aus Elberfelder Sicht sah die Lage von Frank Noetzel nicht gerade gut aus, zumal sein Angriff ins Stocken geraten war und sein Gegner, der deutsche U-14 Meister Schroeder, das Übergewicht zu erlangen schien. Mit einem Bauernopfer setzte der Teamchef nochmal alles auf eine Karte um finalen Angriff zu erhalten und das Mannschaftsunentschieden zu retten. Während das gegen die SG Ennepe-Ruhr misslang, hatte Fortuna diesmal ein Einsehen und bescherte ihm etwas glücklich nach knapp 6 Stunden und 80 Zügen einen solchen Angriff, der die Partie zu seinen Gunsten entschied.

[FN]

Jugendregionalliga

10.01.2015 – Die dritte Runde in der Jugendregionalrunde. Wie bereits in der letzten Saison, war das Spiel gegen den Schachklub Kleve ein Auswärtsspiel. Nach der Auswärtsniederlage in der ersten Runde gegen Kaarst (15:7), und einem Heimsieg in der zweiten Runde gegen Tornado Wuppertal (13:11), stand nun der Kampf gegen einen starken Gegner in der Jugendregionalliga an. Erwartungsgemäß gab es Punkteseitig keinen Erfolg zu vermelden, wenngleich einige der Partien sich bis ins Endspiel recht ausgeglichen darstellten. Sicherlich war es auch der recht jungen Mannschaft geschuldet, dass wir an diesem Tag keinen Sieg vermelden konnten. Positiv ist anzumerken, dass auch in diesem Spiel kein Brett kampflos abgegeben wurde, sondern dass es (inkl. Ersatzspieler) eine vollständige Liste der Spieler gab.

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Heraus zu heben sind die Partien von Katharina Müller (Brett 1), Samuel Haringer (Brett 2) und Mike Rauter (Brett 4). Alle Partien verliefen recht ausgeglichen und entschieden sich erst im späten Spielverlauf. Dies lässt auf die kommenden Spiele, mit dem erklärten Ziel des Klassenerhalts, hoffen.

[DA]

 

1. Bezirksliga: SF Vonkeln II – ESG III 4,5 : 3,5

Die Drittvertretung hat in der 1. Bezirksliga keinen guten Start ins neue Jahr erwischt. In Cronenberg lieferte man sich einen offenen und bis zuletzt spannenden Mannschaftskampf mit den heimischen Schachfreunden Vonkeln, die am Ende knapp triumphierten.

Die ESG geriet nach knapp zwei Stunden in Rückstand, als Thorben an Brett zwei gegen Felix Wassermann in positionell etwas schlechterer Stellung unnötig einen Bauern einstellte und die Partie daraufhin konsterniert aufgab. Kurze Zeit später verständigte sich Martin am 7. Brett mit seinem Gegner Dirk Schmidt in ausgeglichener Stellung auf Remis.
Die Führung der Gastgeber egalisierte Josef am Spitzenbrett, der seinen Gegenüber Andre Thomann mit druckvollem Spiel ins folgende Endspiel zwang:
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Die Verlockung, Txh4 zu spielen und sich damit verbundene Freibauern zu schaffen, ist natürlich groß. Unser Altmeister hatte jedoch einen besseren Plan und zog Tc8!, was den schwarzen Damenflügel für den Rest der Partie lähmt und jedwedes Gegenspiel unterbindet. Dies erkannte auch Thomann und gab auf.

An Brett fünf verständigte sich Alexandr mit Lisa Molitor im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern auf eine Punkteteilung, sodass es nach vier Entscheidungen im Mannschaftskampf 2:2 unentschieden stand. Eine unglückliche Niederlage musste dann jedoch Peter am 6. Brett einstecken. Der ESG-Mannschaftsführer hatte gegen Rolf Lindemann einen Bauernverlust zu verdauen und versuchte diesen durch forsche Angriffe zu kompensieren. Dabei geriet er jedoch in eine Fesselung, die ihm die Qualität kostete und damit auch zur Aufgabe der Partie nötigte.

Seinen spannungsmäßigen Höhepunkt erlebte der Mannschaftskampf in den drei noch ausstehenden Partien, die teilweise kuriose Spielverläufe boten. So hatte Dennis am 3. Brett im Damengambit keine Kompensation für den geopferten Bauern erhalten und musste im Turmendspiel ums Remis kämpfen. Fast hätte er dort einen weiteren Bauern verloren, da unterlief Vonkeln-Akteur Wolfgang Kuhn ein Fehler, den Dennis zum Turmtausch und dem Gewinn zweier Bauern nutzte. Nun war es Kuhn, der ums Remis kämpfen musste, und dies dank der Opposition auch schaffte.

Noch spektakulärer verlief die Partie an Brett acht zwischen Thomas Symank und Vonkelns Mannschaftsführer Frederic Baier. Beide Spieler gerieten bereits vor dem 30. Zug in Zeitnot, wobei Thomas die besseren Züge fand und bereits einen Turm mehr hatte, bevor er wiederum eine Leichtfigur verlor. Schließlich wurde die folgende Stellung erreicht:
baier_symank
Mit Kf8 oder Te8 ist die Partie leicht zu gewinnen. Thomas spielte jedoch das verführerische Txc6, was optisch sehr gut aussieht, da Schwarz auf h1 mit Schach umwandeln kann, wenn der weiße König zurückschlägt. Baier antwortete allerdings mit b7! und konnte somit tatsächlich noch eine Punkteteilung erzwingen.

In der letzten noch laufenden Partie erreichte Lukas (Brett vier) gegen Leckebusch eine vom Spielverlauf her beachtliche Punkteteilung, die jedoch auch die Niederlage der Elberfelder Gäste besiegelte.

[TM]

Souverän zum remis…

mit nur fünf Spielern führte Leander Berner als neuer Mannschaftsführer die ESG V. Nachdem Leon Klemmer, Neuzugang von den Schachfreunden Anna, in einer sehr spannenden Partie immer wieder von den Zügen seiner Gegners überrascht wurde und so seinen Spielplan nicht umsetzen konnte, lag die ESG mit 2:0 hinten. Samuel Haringer spielte mit den schwarzen Figuren die Abtauschvarianten in der Französischen Verteidigung, in der sein Gegner die Drohung des Läufers auf der Diagonale nach f2 übersah und so Springer und Bauer verlor. Gegen Ende des Mittelspiels gelang es Samuel nur mit Springer und Läufer in einer aufgerissenen weißen Stellung matt zu setzen. Auch Simon Parks Gegner übersah die Matt-Drohung, so dass Simon überraschend ausgleichen konnte, hatte er doch zuvor durch einen unklugen Zug den Läufer verloren. Mit Leander Berner und Benedikt Abel an den Brettern 1 und 3 bestanden nun gute Chancen, zwei Punkte nach Hause zu bringen, doch musste Benedikt seine Partie verloren geben, während Leander in der Steinitz-Verteidigung des Spaniers seinen Gegner mit aggressiven Spiel überraschte und im zwölften Zug diese vollkommen ausgegliche Stellung erreichte:

LeanderB

Sein Gegner zog nun 12. … Sxe4 ?? und ließ Leander die wunderschöne Kombination: Sxe4, Lxf5, Dh5+, Ke7, Lxg5+, hxg5, Dxh8 ausspielen. Im weiteren Verlauf gelang es Leander nicht nur die Damen, sondern auch die Leichtfiguren abzutauschen und so ein sehr vorteilhaftes Endspiel zu erreichen, in der sein Gegner keine Chancen mehr sah und so zum 3:3 Endstand aufgab.

[Spieler der ESG V]