Ein grauer Tag…

… wurde es fĂĽr die ESG IV gegen die Gäste aus Velbert. Dabei hatte der Tag sonnig begonnen. Nicht nur die Sonne zeigte sich am Himmel, sondern der Blick auf die Tabelle zauberte ein sonniges Lächeln auf den Gesichtern der ESG IV-Spieler, hatte man doch als Aufsteiger nach vier Partien den dritten Tabellenplatz, also einen Platz von einem Aufstiegsplatz entfernt, erobert. Wuchs da etwa ein zartes Pflänzchen des Durchmarsches durch die erste Bezirksklasse in die Bezirksliga ?

Auch der Blick aufs Papier ließ die bevorstehende Aufgabe gegen Velbert nicht als unlösbar erscheinen, trat man doch erstmalig n dieser Saison mit der Stammmannschaft an, und es begann auch sehr hoffnungsfroh; denn Bernd Mühlinghaus konnte am Spitzenbrett gleich mit einem kampflosen Sieg den ersten Punkt einfahren. Kurz danach erhöhte Martin Keller am Brett 2 auf 2:0 gegen Helmut Krüger, der in seiner ihm gewohnten Art, durch die Partie raste, wie Blücher nach Waterloo. Martin ließ sich zum Glück nicht zum Blitzstil verleiten und holte den Punkt.

Doch dann zogen graue Wolken auf, als erster musste Mannschaftskapitän Thomas Falk am Brett 7 die Niederlage eingestehen, gefolgt von Josef Komeinda, am Brett 6 – Ausgleich fĂĽr Velbert. Daran änderten auch die Punkteteilungen von Samuel Haringer am Brett 3 und von Yadi Zargari am Brett 5, der glaubte, er mĂĽsse sich ins Dauerschach retten und ĂĽbersah das Mattbild, nichts.

Jetzt lagen die Hoffnungen auf den beiden letzten Brettern (Fabio Santiago am Brett 4 und Renè Niebergall am Brett 8). Fabio verlor zunächst die Initiative, und dann verfing sich sein König in den Mattfäden von Dame und Turm. Renè versuchte wie immer bis zur letzten Figur zu kämpfen; doch der Gegner blieb besonnen und bot ihm keine Möglichkeit zum Gegenspiel.

Am Ende hieĂź es nur 3:5 – da wäre mehr drin gewesen. Es bleiben zwei Wochen, um die Wunden zu lecken, und am 19. Februar in Lennep wieder zu glänzen.

[thf]

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