Weichenstellung…

… hie√ü es nach zwei klaren Siegen der Vierten der Elberfelder Schachgesellschaft gegen Remscheid und Vohwinkel. Will man weiter um die Tabellenspitze und um den Aufstieg k√§mpfen, so musste heute gegen BSW VI ein dritter Sieg her, da man sich mit ihnen bei den letzten beiden Begegnungen unn√∂tig schwertat.

Ein Blick auf die Mannschaftsaufstellung ließ einen heißen Mannschaftskampf erwarten; denn beide Mannschaften traten in Stammbesetzung an.

So lie√ü es sich Mannschaftskapit√§n Thomas Falk am Brett 7 nicht nehmen, seinen Mannschaftskollegen zu zeigen, wohin es gehen muss: nach vorne. Nach Marschschritt durch die Er√∂ffnung zwang er seinen Gegen√ľber Decker im 17. Zug zur Aufgabe und hatte noch 1:29 auf der Uhr.

Auch sein Mannschaftskollege Martin Keller am Spitzenbrett wusste, was die Stunde geschlagen hatte. Zwar stellte Martin in der Er√∂ffnung nach ungenauem Tausch einen Bauern ein, gewann dann aber wieder die Intiative. Nachdem sein Turm schon √ľber den Damenfl√ľgel in die gegnerische Stellung eingedrungen war, drohte er nun, auch mit der Dame √ľber den K√∂nigsfl√ľgel einzudringen. Sein Gegen√ľber sah keine andere M√∂glichkeit, dies zu verhindern, als den L√§ufer f√ľr einen Bauern zu opfern. Die Dame drang dennoch ein und r√ľckte dem K√∂nig zum 2:0 auf den Leib.

Weniger gl√ľcklich lief es am Brett 3 bei R√ľdiger Horn, der beim ersten Mannschaftskampf verhindert war und beim zweiten einen kampflosen Sieg geschenkt bekam. Wollte er doch heute unbedingt gewinnen und √ľberzog die Stellung. Verbissen k√§mpfte er ums remis, doch musste er letztendlich die Niederlage akzeptieren.

Die Punkte wurden weiter an den hinteren Brettern gemacht, so von Fabio Santiago. Auch bei Yadollah Zargari sah es nach einem fulminanten K√∂nigsangriff danach aus, als ob er zum 4:1 erh√∂hen k√∂nnte, da er die gesamte Bauernkette auf dem K√∂nigsfl√ľgel abger√§umt hatte und somit gleich drei verbundene Freibauern hatte. Leider verstolpertete er sich, als er seine Freibauern am K√∂nigsfl√ľgel promovierte und lenkte dann ins remis ein.

Den Mannschaftssieg steuerte dann Josef Komeinda bei. Wenig sp√§ter konnte auch Ren√® Niebergall eine Erfolgsmeldung zum 5,5 zu 1,5 machen. Es verblieb die letzte Partie von Samuel Haringer. In einer verschachtelten Stellung wurde mit vier T√ľrmen viel geschoben, bis sich pl√∂tzlich alle Figuren tauschten. Das nun anstehende Bauernendspiel schien beiden Spielern unklar, und so einigte man sich auf remis zum 6:2 Endstand.

Mit drei Siegen in Folge konnte die ESG IV ihren F√ľhrungsanspruch behaupten. Am 10. Dezember geht es dann nach Unterbarmen.

[thf]

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