Stadtmeisterschaft – Finale

Die Paarungen des Finales der diesjährigen Offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft versprachen schon im Vorfeld Spannung pur. Gute Voraussetzungen hatte Schachfreund Peter Große-Hering mit seinem zweiten Matchball, musste allerdings gegen den deutlich Wertungszahl-stärkeren Schachfreund Björn Augner antreten, für den es im bisherigen Verlauf nicht so optimal lief. So entwickelte sich in einem Königsinder eine verwickelte Partie mit unsymmetrischer Materialverteilung, die bis zum Ende, als man sich wegen knapper Zeit auf Remis einigte, relativ unklar blieb. So war der Weg frei für die Setzlistenfavoriten, mit einem Sieg vorbeizuziehen. Dies gelang Markus Boos, der im Endspiel Lukas Heynck noch überlisten konnte. Das reichte aber am Ende nicht zum Sieg, denn auch Reiner Odendahl konnte seine Partie gewinnen, die sein Gegner Heiko Kesseler – um eigene Ambitionen zu wahren – scharf angelegt hatte.

So ist der neue Stadtmeister Meister Reiner Odendahl vor Markus Boos und Peter Große-Hering. Ratingpreise erhielten in ihren jeweiligen Gruppen die Schachfreunde Josef Krük, Thomas Bratz und Uwe Kowalzick.

oWSM 2015

Wir gratulieren herzlich!

[MK]

Vonkeln – Dreikampf 2015

Die Sieger: holländische Gastmannschaft

Das Oranje-team

Beim gestrigen internationalen Dreikampf – zum 24. Mal bereits ausgetragen – war uns das Losglück nicht hold. In der Vorrunde wurden wir dem Titelverteidiger Vonkeln, dem späteren Sieger Holland und den süddeutschen Gästen aus Steinsfurt zugelost. Vonkeln und unser team überstanden die Vorrunde nicht 😥

Schachlich hatten sich einige teams verstärkt – es waren Internationale Meister im Schach mit am Start – aber das allein reichte noch nicht zum Gewinnen, da ja noch zwei weitere Disziplinen zu absolvieren waren. Obwohl wir gute Schiessergebnisse und viele Pinne beim Picken abräumten, reichte es am Ende nur zu einem siebten Platz, dennoch konnten wir wie in jedem Jahr die Veranstaltung geniessen und hatten sehr viel Spaß.

[MK]

16 ESG-Spieler beim Fronleichnam-Blitz in Waltrop – Erste siegt überlegen.

DSC_0278

Großer Triumpf für 16 ESG-Blitzer in Waltrop: Untere Reihe von links: Leander Berner, Elias Koch, Lukas Heynck, Andrea Schmidt, Dennis Peters; mittlere Reihe von links: Marco Kühne, Samuel Haringer, Michael Podder, Gerd Kurr, Frank Noetzel, Heiko Kesseler, Achim Tymura; hintere Reihe von links: Helge Hintze, Stefan Pfeiffer, Reiner Odendahl, Gerhard Arold

Blitzschach – die schnellste Spielart des königlichen Spiels mit nur fünf Minuten Bedenkzeit für jeden Spieler pro Partie – ist traditionell die Domäne der Elberfelder Schachgesellschaft 1851. Seit Jahren sind die ESG-Teams bei den traditionellen 4er-Blitzturnieren immer vorne dabei. Die letzten großen Erfolge unseres Spitzenteams mit Reiner Odendahl, Helge Hintze, Frank Noetzel und Gerd Kurr liegen nicht weit zurück: Kürzlich bei der NRW-Meisterschaft in Düsseldorf qualifizierten sie sich als Dritter hinter dem mehrfachen Deutschen Meister aus Solingen und Bundesligaaufsteiger Aachen für die „Deutsche“, die am letzten Mai-Wochenende in Garching stattfand. Dort belegte man unter 26 Clubteams aus ganz Deutschland einen guten Rang 16.

Beim traditionellen „4er-Blitz“ zu Fronleichnam in Waltrop kam für das ESG-Quartett jetzt ein weiterer wichtiger Erfolg hinzu. Mit 37:3 Mannschaftspunkten gewannen unsere „Blitzer“ überlegen den begehrten Waltroper Wanderpokal und das Preisgeld. Ganze fünf Punkte Vorsprung hatte man am Ende vor den nachfolgenden Teams aus Schwelm und Nordhorn.

Sehr erfreulich war aus Wuppertaler Sicht nicht nur der Gesamtsieg der „Ersten“. Mit vier Teams und sechzehn Spielern stellten wir das größte Clubkontingent in der Mensa der Waltroper Gesamtschule „Brockenscheidter Straße“. Und auch unser neuformiertes U-20 Team war zum Schluss gleich zweimal Gewinner: Viele neue Turniererfahrungen in den 21 Spielrunden und zu guter Letzt bei der traditionellen Verlosung ein Fass Bier. Die „Siegerparty“ gab es dann bei „Curry Heini“, der weit über die Stadtgrenzen von Waltrop hinaus bekannten Currywurst-Bude. Danach gab es für Jeden noch ein Super-Eishörnchen vom Eis-Café „Dolomiti“ mit dem Resultat: Großer sportlicher Erfolg, gute Stimmung im ESG-Lager und am Ende hat es gleich zweimal sehr gut geschmeckt …

Noch mehr Fotos hier – wir bedanken uns bei dem Waltroper Schachfreund Frank Neumann für die „tollen“ Fotos.

[HK]

Vonkeln: Kinder-Zweikampf

20150531_DSC00683

Bei den Jüngsten errang gestern Nachmittag die ESG-Vertretung ungeschlagen einen geteilten zweiten Rang. Gewinnen konnte die GS Haarhausen, die sich damit im 5. Veranstaltungsjahr erstmalig in die Siegerliste eintragen konnte. Der liebevoll ausgetragenen Veranstaltung konnte selbst das durchwachsene Wetter nichts anhaben.

Nochmals ein Dankeschön an die Ausrichter und unseren Glückwunsch an alle Gewinner!

Ein paar Impressionen hier.

Mal sehen, ob die Seniorenvertretung in 2 Wochen das Ergebnis wiederholen oder gar verbessern kann?

[MK]

Deutsche Meisterschaft

Bei der Deutschen Mannschaftsblitzmeisterschaft in Garching erreichte unsere Vereinsvertretung einen 16. Platz und schlug sich damit sehr achtbar in einem großmeisterlich besetzten Feld:

Tabelle

Pl. Mannschaft MP BP
1. FC Bayern München 45:5 75.5
2. SF Berlin 1903 43:7 73.0
3. SG 1868 Solingen 42:8 70.0
4. TSV Schott Mainz 39:11 65.5
5. DJK Aufwärts Aachen 1920 36:14 64.5
6. SG Leipzig 33:17 61.0
7. Erfurter SK 30:20 51.5
8. SK Landau 29:21 56.0
9. SV Werder Bremen 29:21 54.5
10. SF Schwerin 28:22 53.5
11. SK Lister Turm 26:24 55.5
12. SG Pang-Rosenheim 1910 26:24 50.5
13. TSV Schönaich 25:25 51.5
14. Hannover 96 25:25 49.0
15. SF Schöneck 22:28 46.5
16. Elberfelder SG 1851 22:28 44.0
17. SF Deizisau 21:29 43.0
18. SC Untergrombach 46 21:29 42.5
19. TSG Oberschöneweide 21:29 40.5
20. SC Caissa Schwarzenbach 19:31 43.0
21. SG Grün-Weiß Dresden 15:35 42.0
22. SG 1871 Löberitz 15:35 36.0
23. Hamelner SV 14:36 34.5
24. SC Garching 1980 11:39 36.0
25. Queer-Springer SSV Berli 7:43 31.0
26. SC Unterhaching 6:44 29.5

Stadtmeisterschaft – des einen Pech des andern Glück

Bei der gestrigen vorletzten Runde der offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft gelang es Schachfreund Peter Große-Hering nicht seinen ersten Matchball zu verwerten und er musste nach einem langen Kampf eine Niederlage gegen Schachfreund Heiko Kesseler einstecken. Der konnte dadurch bis auf einen halben Punkt wieder an das Führungstrio heranrücken, da sich auch die anderen topgesetzten Spieler Markus Boos und Reiner Odendahl nur Remis trennten.

Es bleibt also extrem spannend und die Entscheidung – schön für das Publikum – fällt erst in der letzten Runde am 19.6.

[MK]

Bezirkspokal 2015: ESG auch im Einzelfinale dabei

Wie im Vorjahr schaffte Heiko Kesseler den Sprung ins Pokalfinale des Schachbezirks Bergisch-Land und damit die Qualifikation für den niederrheinischen Dähnepokal. Im Schachzentrum Solingen ließ Heiko gegen Volker Bertenrath (MTV Langenberg) mit den weißen Steinen nichts anbrennen und setzte im 32. Zug Matt. Das Finale ist übrigens diesmal eine reine „Wuppertaler Angelegenheit“. Markus Boos (Schachfreunde Vonkeln) sorgte im anderen Halbfinale mit den schwarzen Steinen für eine kleine Überraschung. Der ehemalige Wuppertaler Stadtmeister besiegte mit Jan Hobusch Solingens ganz große Nachwuchshoffnung. Das große Talent punktet bereits sehr erfolgreich in den Bundesligen und anderen Turnieren. Hobusch hatte in einer frühen Phase ein Remis-Angebot abgelehnt, dann durch gutes Spiel systematisch Vorteil erlangt um zu guter Letzt den schon sicher geglaubten Siegpunkt durch einen Fehler „wieder zu verlieren“. Hobusch trifft nun im „Spiel um Platz drei“ auf den Langenberger Bertenrath.

Die Elberfelder Schachgesellschaft 1851 ist somit in dieser Saison als einziger Verein in beiden Pokalfinalen (Vierermannschaft und Einzel) vertreten. Die starke Schachgesellschaft Solingen, die in der vergangenen Saison in beiden Wettbewerben den jeweiligen Sieger stellte, qualifizierte sich diesmal für keines der beiden Finale. Ganz sicher: Mit ihren vielen deutschen und internationalen Topspielern wird der mehrfache deutsche Meister und Pokalsieger sowie zweimalige Europapokalsieger wieder „angreifen“. Seinen Ehrgeiz zeigte er bereits beim Wettbewerb „Viererblitz“. Nachdem man im Vorjahr bereits auf Verbandsebene Niederrhein unglücklich „hängengeblieben“ war, ist man aktuell wieder voll auf der Erfolgsspur. Eindrucksvoll wurde das Solinger Team im „Blitzschach“ nacheinander Bezirksmeister, Niederrheinmeister und NRW-Meister. Bei der am kommenden Samstag in Garching bei München stattfindenden Deutschen Viererblitzmeisterschaften hört die Großmeistertruppe zu den ganz großen Favoriten. Mit dabei auch unser „Blitzquartett“ Reiner Odendahl, Helge Hintze, Frank Noetzel und Gerd Kurr. Ziel der ESGer für die „Deutschen“: Ein Platz im vorderen Mittelfeld.

[HK]

Hessische Seniorenmeisterschaft mit Wuppertaler Beteiligung

Auf starke nationale und internationale Konkurrenz – mehrere Meister waren am Start – hoffte ESG-Spieler Josef Komeinda in Bad Sooden-Allendorf bei der 11. Offenen Internationalen Hessischen Senioren-Einzelmeisterschaft zu treffen. Unter ihnen auch der internationale Meister Heinz Liebert, der vielen Lesern des ehemaligen Sportverlages ob seiner dort abgedruckten Partien bekannt sein dürfte.

Insgesamt waren über 200 Schachspieler am Start.

Für Josef endete das Turnier zufriedenstellend mit einem Ergebnis, das leicht über seiner Erwartung lag. Wichtig war ihm ein sportlicher fairer Wettkampf in angenehmen Ambiente.

[MK]

 

Bezirkseinzelpokal 2015: ESG-Spieler im Halbfinale

Ko-System – das ist der Modus im Pokalwettbewerb. Eine Turnierpartie und der Sieger ist weiter, der Verlierer ausgeschieden. Auch bei Remis gibt es kein zweites Spiel unter Turnierbedingungen. Was beim Fußball das Elfmeterschießen ist, ist beim königlichen Spiel die Entscheidung durch Blitzschach. Geht die Turnierpartie Remis aus werden Blitzpartien mit abwechselnden Farben gespielt. Weiter ist der Spieler, der zuerst zwei Blitzpartien für sich entscheiden konnte.

Die Pokaleinzelmeisterschaft auch Dähnepokal genannt startet jedes Jahr auf Bezirksebene und geht über Verbandsebene Niederrhein, Schachbund NRW bis auf deutsche Ebene. Der „letzte Spieler der übrigbleibt“ ist dann der Deutsche Pokalsieger, u.a. auch berechtigt an der Deutschen Einzelmeisterschaft teilzunehmen.

Beim Schachbezirk Bergisch-Land begann jetzt der neue Zyklus 2015/2016. Nach seinem Erfolg mit den schwarzen Steinen über Helmut Meckel (SG Solingen), dem Fünften der Bezirkseinzelmeisterschaft und „b4-Spezialist“ steht Heiko Kesseler, Spieler unserer Ersten, im Halbfinale. Gegner ist Volker Bertenrath vom Aufsteiger MTV Langenberg. Das andere Halbfinale bestreiten der frühere Wuppertaler Stadtmeister Markus Boos von den Schachfreunden Vonkeln und der bereits im Solinger Bundesligateam erfolgreiche Jugendliche Jan Hobusch. Die Sieger der beiden Halbfinale sind für Niederrhein beide automatisch qualifiziert und spielen im Finale noch den Bezirkspokalsieger 2015 aus.

[HK]

Stadtmeisterschaft

Die gestrige Runde blieb ergebnismäßig im Rahmen der Erwartungen obwohl es wieder heiß umkämpfte Spiele gab. So auch die Partie zwischen Peter Große-Hering und Josef Krük – hier hatte am Ende der Erstgenannte das Glück auf seiner Seite nach dem sich Josef in einer Opferkombi wohl verrechnet hatte.

In der nächsten Runde treffen die Verfolger des momentan Führenden Peter Große-Hering direkt aufeinander – Reiner Odendahl und Markus Boos. Bleibt die Frage: kann der Tabellenführer in seiner Partie gegen Heiko Kesseler die Chance nutzen und sich absetzen oder wird ihm selbst ein Bein gestellt?

[MK]