Auswärtsschwäche bei ESG II?

Beim Gastspiel in der Zitadelle von Wesel (siehe Bild), eine der ältestesten preussischen Festungsanlagen im Rheinland, verlor die Zweite Mannschaft das zweite Mal in dieser Saison. Mit nun 6:4 Punkten bleiben wir aber überraschend auf Tabellenplatz 2.

Alles klappte diesmal reibungslos, die Anfahrt im strömenden Regen, die Aufstellung und die ersten 3 Stunden im Mannschaftskampf. Die ersten Punkte sammelten Ludger Schmidt, remis gegen einen holländischen Spieler mit DWZ knapp über 2100 und Michael Podder überspielte mit Weiß seinen jugendlichen Gegner. Danach musste Ahmed Agic aufgeben, er stand bereits aus der Eröffnung schlechter. Die Partien von David Bachmann und Ronny Müller endeten remis, hier war vielleicht bei beiden mehr drin. In der Zeitnotphase wurde es an den Brettern 1 und 2 hektisch, Thomas Kley stand eigentlich gut, verlor aber die Übersicht und beim Versuch ein Matt zu konstruieren, stellte er 2 Figuren weg und schaffte den 40. Zug nicht mehr. An Brett 1 schaffte Stefan Pfeiffer die Zeitkontrolle und kämpfte sich in ein etwas schlechteres Endspiel. Mit dem Gewinn seiner Partie an Brett 6 konnte Gerhard Arold zum 3,5:3,5 ausgleichen, profitierte jedoch von Fehlern seines Gegners.

Am Spitzenbrett endete die Partie in einer Zeitnotschlacht, leider musste sich Stefan am Ende geschlagen geben, sodass wir ohne Punkt nach Hause fahren mussten.

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1. Blitzrunde in 2019

Zum Start in das Jahr 2019 fand am 4.01.2019 die monatliche Runde der Blitzvereinsmeisterschaft statt. Hierzu fanden sich stattliche 20 Teilnehmer ein, somit wurde es ein langer Abend mit spannenden Finale. Erst in der letzten Runde fiel die Entscheidung, in der Partie Helge Hintze gegen den bis dahin Führenden Markus Boos konnte Helge gewinnen und verhalf Frank Noetzel zum Turniersieg.

Endstand: 1. Frank Noetzel 16,5 Punkte, 2. Markus Boos und Helge Hintze je 16 Punkte

Blick in den Turniersaal (vorne rechts Helge Hintze, vorn links Reiner Odendahl, Markus Boos und Frank Noetzel)

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Bezirksviererpokal-Finale erreicht!

Im Halbfinale des Bezirksviererpokals hatten wir Solingen III als Gegner. Da Solingen mit zwei Spielern aus der Regionalliga-Mannschaft antrat, wurde es wieder ein interessantes Pokal-Match.

Fast drei Stunden passierte nicht viel, der Kampf stand ausgeglichen, einzig an Brett 2 hatte Ronny Müller klare Raumvorteile und den Gegner zur Verteidigung der Königsstellung gezwungen. Das Malheur des Tages passierte an Brett 1, wo die Uhr bereits nach 30 Zügen in die 2. Periode wechselte. Reiner Odendahl stand zum dem Zeitpunkt leicht besser und regte in der Aufregung jedoch an, die Partie zu remisieren. Kurz danach musste Michael Podder seine Gewinnversuche einstellen, da einfach kein Material mehr auf dem Brett war. An Brett 4 konnte Gerhard Arold im Damen/Läuferendspiel nun seine DWZ-Vorteile ausspielen und gewann. Am 2. Brett ging die Partie ins Springerendspiel, wo der Mehrbauer auf d5 den Sieg von Ronny sicherte. Damit ein klarer 3:1 Sieg und der Einzug ins Finale – Gegner dort: die BSW.

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ESG II zurück in der Erfolgsspur…

Im Luftschloß traf die Zweite Mannschaft heute auf ihren Angstgegner: den OSC Rheinhausen. Nach drei Niederlagen in den vergangenen Jahren gelang uns diesmal ein 5:3 Heimsieg.

Nach der knappen Niederlage gegen Hochneukirch rotierte die Mannschaft wieder, durch zwei kurzfristige Ausfälle (Gerhard – gute Besserung!) traten wir jedoch mit 3 Ersatzleuten an. Rheinhausen hatte ebenfalls Personalprobleme und ließ Brett 2 frei. Ludger Schmidt gewann somit kampflos. 

Zum Kampfverlauf: die Bretter 3 und 4 waren recht zügig unterwegs, unterschiedlichen Ergebnisse. Michael Podder konnte seine Partie mit einer Gabel gewinnen, während an Brett 3 Ronny Müller bereits in der Eröffnung patzte und die Niederlage nur noch hinauszögern konnte. Vor der Zeitkontrolle gewann Babak Aranifar seine Partie und wir führten mit 3:1. Erst nach weiteren 1,5 Stunden endeten die nächsten Partien. Lukas Heynck (Riesendank für das echt kurzfristige Aushelfen) konnte eine interessante Partie durch seine starkplatzierten Läufer gewinnen und wurde somit zum Matchwinner. Thorben remisierte danach mannschaftsdienlich, nachdem sein Mehrbauer abhanden kam. An Brett 5 war Ahmed Agic von Beginn an klar, dass seine Partie remis enden würde und bot daher im 6. Zug Remis an. Erst nach über 60 weiteren Zügen erkannte sein Gegner dies auch und man einigte sich. Am Brett 1 wieder die Partie von Stefan Pfeiffer gegen Eugen Heinert. Am Ende auch wieder das bessere Ende für den Rheinhausener. 

Mit dem Sieg haben wir nun 6:2 Mannschaftspunkte und klettern wieder auf Tabellenplatz 2.

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Rückschlag im Aufstiegsrennen

Einen gebrauchten Sonntag erwischte die Zweite Mannschaft am Volkstrauertag. Aufgrund dieses Feiertages begann der Mannschaftskampf erst um 13 Uhr und wir erreichten das Spiellokal aufgrund Verkehrsstau auch erst 1 Minute nach der angesetzten Uhrzeit.

Der Mannschaftskampf selbst lief auch nicht besser, zuerst verlor Ahmed Agic und danach warf Ronny Müller seine klar bessere Stellung weg. Michael Podder verschlief die Zeitkontrolle und überschritt die Zeit im 38. Zuge. Dazwischen folgten 2 Remise durch Thomas Schubert und Markus Boos (sah zwischenzeitlich auch noch einem Sieg aus). Dem ganzen Punkt von Thomas Kley folgte eine Remis von Stefan Pfeiffer, das Endspiel war nicht mehr zu gewinnen. Die letzte Partie des Tages gewann Ludger Schmidt im Doppelturmendspiel, damit am Ende 4,5:3,5 für die SG Hochneukirch.

Bezirksviererpokal-Halbfinale erreicht -2,5:1,5 gegen SF Vonkeln

Im Bezirksviererpokal wurden uns im Viertelfinale die Schachfreunde Vonkeln zugelost, auch in der 3. Runde ein Gegner auf Verbandsliga bzw. klasse. Die Aufstellung der Truppe änderte sich wieder nur an Brett 4, diesmal wurde Babak Aranifar eingesetzt, die vorderen drei Bretter besetzten erneut Reiner Odendahl, Ronny Müller und Michael Podder.

Vonkeln trat mit drei Leuten aus der 1. Mannschaft an, sodass ein knappes Ergebnis zu erwarten war. Frühzeitig im Kampfverlauf war zu erkennen, dass Michael keine optimale Eröffnung gewählt hatte und  nach dem schnellen Damentausch eigentlich alle seine Figuren schlecht standen, während Babak mit Weiß seine Eröffnung gut gewählt hat und Druckspiel gegen den gegnerischen König entwickelte. Am Spitzenbrett  traf Reiner auf Patrick Florath, beide spielten die Eröffnung schnell herunter, das Mittelspiel hatte es aber in sich. Reiner fand ein Springeropfer, welches die schwarze Stellung aushebelte und den Weg zum König freimachte. An Brett 2 offerierte Ronny Müller nach dem Springeropfer von Reiner ein taktisches Remis, welches angenommen wurde. Kurz darauf musste Michael zwar die Waffen strecken, aber der Königsangriff von Reiner schlug durch und es stand 1,5:1,5. Babak gewann zuerst einen Bauern, stand klar überlegen und bei der Abwicklung der Schwerfiguren gewann er noch einen Läufer.  Kurz darauf gab der Gegner auf und wir konnten bereits vor der Zeitkontrolle ins Halbfinale einziehen.

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ESG II siegt – auch wenn es manchmal länger dauert…

Zweites Heimspiel, zweiter Sieg, zweiter Platz in der Tabelle – optimaler Saisonstart für die zweite Mannschaft. Gegner diesmal war im Luftschloß die SG Meiderich/Ruhrort, die wir mit 6:2 besiegen konnten. Aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Ahmed Agic mussten wir Babak Aranifar als Ersatz aufstellen, da durch den Ferienbeginn auch bei uns einige Spieler fehlten. Duisburg hatte es jedoch noch härter getroffen, Brett 3 wurde freigelassen, sodass Ludger Schmidt kampflos zum ganzen Punkt kam.  Danach passierte bis 13 Uhr nicht viel, die Partien wurden interessant. Das erste Remis nahm Andrea Schmidt an, die ihre Schwarzpartie solide angelegt hatte. Am Brett 8 hatte Babak 500 DWZ-Punkte mehr zu bieten und überspielte seinen Gegner.  2,5:0,5! Die Zeitkontrolle nahte und am Brett 2 und 4 standen Thomas Kley und MF Ronny Müller schlecht, aber durch ungenauer Züge ihrer Gegner retteten sich beide ins Remis. Am Spitzenbrett hatte Stefan Pfeiffer einen Bauern erobert und wollte diesen mit Springer gegen Läufer verwerten, aber sein Gegner schaffte den 40. Zug nicht mehr. Am Brett 7 teilte sich Gerhard Arold nach der Zeitkontrolle den Punkt. Somit verblieb nur noch Michael Podder, der bereits früh im Mittelspiel einen Bauern gewonnen hatte, aber sich mit der Verwertung des Vorteiles Zeit ließ. Die weißen Figuren wurden alle optimal positioniert und anschließend nacheinander abgetauscht. Im Damenendspiel behielt Michael die Übersicht und wickelte solide ab, da schaffte auf beiden Flügeln Freibauern. Keine Chance für den zentralen schwarzen König und somit 6:2!

Viererpokal: ESG I erreicht die nächste Runde

In der Zwischenrunde des Bezirksviererpokal mussten wir gegen SV Wermelskirchen antreten. Von der Besetzung her hatten wir leichte Vorteile, da wir an Brett 4 mit Gerhard Arold nochmals eine Verstärkung aufbieten konnten – die übrigen 3 Partien schienen von der DWZ-Zahl ausgeglichen. Doch wie so oft hatte der Pokal seine eigenen Gesetze… so passierte Ronny Müllers Gegner an Brett 2 nach 10 Zügen ein Figurenverlust, und somit führten wir bereits nach 20 Minuten mit 1:0. Nach zwei Stunden Spielzeit musste überraschend jedoch Gerhard Arold aufgeben, nach ungenauer Eröffnungsbehandlung  gegen Ex-ESGler Matthias Poetsch war die Partie verloren, 1:1. Ab dem 30 Zug brannte im Spitzenduell zwischen FM Reiner Odendahl und Sascha Mohaupt das Brett, Weiß versuchte, mit Figurenopfer Reiners Königsstellung zu knacken, Reiner verteidigte zäh und konnte die Damen vom Brett tauschen. Im anschließende Endspiel gewann er schnell einen weiteren Bauern und gewann die Partie. (In der späteren Analyse wurden aber Verbesserungen für den weißen Angriff gefunden, sodass dieser hätte erfolgreich sein können.) An Brett 3 hatte Michael Podder einen Bauern gewonnen und versuchte, im Bauerendspiel diesen zu verwerten, nicht ganz einfach, da die Struktur der Bauern nicht optimal war. Michael fand jedoch den richtigen Plan und erzielte den 3:1 Endstand.

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ESG II startet mit Arbeitssieg

Zum Auftakt der Verbandsliga hatte die 2. Mannschaft den Ratinger SK III zu Gast. Auf dem Papier eine machbare Aufgabe, aber wir wollten uns nicht überraschen lassen. Es kam natürlich wieder anders…

Zuerst passierte 2 Stunden nicht viel und die ersten beiden Remisangebote an den mittleren Brettern wurden abgelehnt. Nach 3 Stunden Spielzeit sah es schon kritisch aus, da an Brett 2, 5 und 8 Materialverluste entstanden waren. Die übrigen Bretter waren ok, optisch etwas besser.

Thomas Schubert musste als erster aufgeben, er ließ einen Turm stehen und gab prompt auf.  Vor der ersten Zeitkontrolle gelangen uns noch drei volle Zähler durch Ludger Schmidt, David Bachmann und Gerhard Arold. Kurz danach schaffte Andrea Schmidt die Zeitkontrolle jedoch nicht und verlor ihre Partie. An Brett 2 remisierte Stefan Pfeiffer „mit“ Weniger-Figur für 3 Bauern  (siehe Diagramm), sodass wir wieder gute Chancen hatten, den Mannschaftssieg zu erarbeiten. Michael Podder hatte 2 Bauern weniger, versuchte aber noch im Spiel zu bleiben, musste aber nach 5 Stunden Spielzeit die Segel streichen.

Verblieb noch das Spitzenbrett, wo Neuzugang Markus Boos im Doppelturmendspiel mit Mehrfigur gegen 2 Bauern einen aufgerückten Freibauern blockieren musste, aber Gewinnaussichten besaß. Nach dem Tausch eines Turmes schien die Partie gewonnen, jedoch musste Markus noch einige Finten beachten, um den Mannschaftssieg einzufahren.

Nach fast 6 Stunden Spielzeit war es jedoch soweit, und der Arbeitssieg mit 4,5:3,5 gelungen.

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ESG I – Erste Pokalrunde knapp überstanden

In der ersten Runde des Bezirksviererpokals musste die ESG I nach Remscheid. Mit der Besetzung FM Reiner Odendahl dazu aus der Zweiten Ronny Müller, Michael Podder und David Bachmann war ein knappes Ergebnis zu erwarten, da Remscheid mit 4  Spielern aus der Verbandsklassenmannschaft antrat, davon 3 der vorderen Bretter. Klare DWZ-Vorteile hatten wir aber am 1. Brett, was uns zum leichten Favoriten machte.

Zu Beginn des Kampfes gab es erstmal Probleme, die Uhren auf den Fischer-Modus zu stellen, was zu einem verspäteten Beginn führte.

Nach 2 Stunden Spielzeit sah es nicht gut für uns aus, Ronny hatte seinen Isolani verloren und Michael bereits eine Figur weniger. Reiner stand optisch besser, David ausgeglichen, aber schon sehr verschachtelt. Nach einer weiteren Stunde Spielzeit lehnte David das Remisgebot zuerst ab, um nach wenigen Zügen einzusehen, dass die Stellung nicht mehr als Remis hergibt. Kurz darauf musste Michael aufgeben, die weißen Figuren hatten seine Königsstellung erobert. Kurz vor der Zeitnotphase unterlief am Brett 2 dem Remscheider Spieler ein Fehler, und der Mehrbauer war verloren – Ronny bot nun auch remis, was der Gegner annahm. Am Spitzenbrett hatte Reiner die C-Linie unter Kontrolle und die Figuren seines Gegners in die Verteidigung gebunden. Mit einem Angriff der Dame auf h7 konnte er Material gewinnen und wickelte anschließend ins Damenendspiel mit 2 Mehrbauern ab.  Musste hier aber nochmals aufpassen, um nicht in ein Dauerschach zu laufen.

In Summe also 2:2, dank der Berliner Wertung ziehen wir in die nächste Runde und treffen dort auf SV Wermelskirchen.

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