Bezirksviererpokal-Halbfinale erreicht -2,5:1,5 gegen SF Vonkeln

Im Bezirksviererpokal wurden uns im Viertelfinale die Schachfreunde Vonkeln zugelost, auch in der 3. Runde ein Gegner auf Verbandsliga bzw. klasse. Die Aufstellung der Truppe änderte sich wieder nur an Brett 4, diesmal wurde Babak Aranifar eingesetzt, die vorderen drei Bretter besetzten erneut Reiner Odendahl, Ronny Müller und Michael Podder.

Vonkeln trat mit drei Leuten aus der 1. Mannschaft an, sodass ein knappes Ergebnis zu erwarten war. Frühzeitig im Kampfverlauf war zu erkennen, dass Michael keine optimale Eröffnung gewählt hatte und  nach dem schnellen Damentausch eigentlich alle seine Figuren schlecht standen, während Babak mit Weiß seine Eröffnung gut gewählt hat und Druckspiel gegen den gegnerischen König entwickelte. Am Spitzenbrett  traf Reiner auf Patrick Florath, beide spielten die Eröffnung schnell herunter, das Mittelspiel hatte es aber in sich. Reiner fand ein Springeropfer, welches die schwarze Stellung aushebelte und den Weg zum König freimachte. An Brett 2 offerierte Ronny Müller nach dem Springeropfer von Reiner ein taktisches Remis, welches angenommen wurde. Kurz darauf musste Michael zwar die Waffen strecken, aber der Königsangriff von Reiner schlug durch und es stand 1,5:1,5. Babak gewann zuerst einen Bauern, stand klar überlegen und bei der Abwicklung der Schwerfiguren gewann er noch einen Läufer.  Kurz darauf gab der Gegner auf und wir konnten bereits vor der Zeitkontrolle ins Halbfinale einziehen.

[RM]

ESG II siegt – auch wenn es manchmal länger dauert…

Zweites Heimspiel, zweiter Sieg, zweiter Platz in der Tabelle – optimaler Saisonstart für die zweite Mannschaft. Gegner diesmal war im Luftschloß die SG Meiderich/Ruhrort, die wir mit 6:2 besiegen konnten. Aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Ahmed Agic mussten wir Babak Aranifar als Ersatz aufstellen, da durch den Ferienbeginn auch bei uns einige Spieler fehlten. Duisburg hatte es jedoch noch härter getroffen, Brett 3 wurde freigelassen, sodass Ludger Schmidt kampflos zum ganzen Punkt kam.  Danach passierte bis 13 Uhr nicht viel, die Partien wurden interessant. Das erste Remis nahm Andrea Schmidt an, die ihre Schwarzpartie solide angelegt hatte. Am Brett 8 hatte Babak 500 DWZ-Punkte mehr zu bieten und überspielte seinen Gegner.  2,5:0,5! Die Zeitkontrolle nahte und am Brett 2 und 4 standen Thomas Kley und MF Ronny Müller schlecht, aber durch ungenauer Züge ihrer Gegner retteten sich beide ins Remis. Am Spitzenbrett hatte Stefan Pfeiffer einen Bauern erobert und wollte diesen mit Springer gegen Läufer verwerten, aber sein Gegner schaffte den 40. Zug nicht mehr. Am Brett 7 teilte sich Gerhard Arold nach der Zeitkontrolle den Punkt. Somit verblieb nur noch Michael Podder, der bereits früh im Mittelspiel einen Bauern gewonnen hatte, aber sich mit der Verwertung des Vorteiles Zeit ließ. Die weißen Figuren wurden alle optimal positioniert und anschließend nacheinander abgetauscht. Im Damenendspiel behielt Michael die Übersicht und wickelte solide ab, da schaffte auf beiden Flügeln Freibauern. Keine Chance für den zentralen schwarzen König und somit 6:2!

Viererpokal: ESG I erreicht die nächste Runde

In der Zwischenrunde des Bezirksviererpokal mussten wir gegen SV Wermelskirchen antreten. Von der Besetzung her hatten wir leichte Vorteile, da wir an Brett 4 mit Gerhard Arold nochmals eine Verstärkung aufbieten konnten – die übrigen 3 Partien schienen von der DWZ-Zahl ausgeglichen. Doch wie so oft hatte der Pokal seine eigenen Gesetze… so passierte Ronny Müllers Gegner an Brett 2 nach 10 Zügen ein Figurenverlust, und somit führten wir bereits nach 20 Minuten mit 1:0. Nach zwei Stunden Spielzeit musste überraschend jedoch Gerhard Arold aufgeben, nach ungenauer Eröffnungsbehandlung  gegen Ex-ESGler Matthias Poetsch war die Partie verloren, 1:1. Ab dem 30 Zug brannte im Spitzenduell zwischen FM Reiner Odendahl und Sascha Mohaupt das Brett, Weiß versuchte, mit Figurenopfer Reiners Königsstellung zu knacken, Reiner verteidigte zäh und konnte die Damen vom Brett tauschen. Im anschließende Endspiel gewann er schnell einen weiteren Bauern und gewann die Partie. (In der späteren Analyse wurden aber Verbesserungen für den weißen Angriff gefunden, sodass dieser hätte erfolgreich sein können.) An Brett 3 hatte Michael Podder einen Bauern gewonnen und versuchte, im Bauerendspiel diesen zu verwerten, nicht ganz einfach, da die Struktur der Bauern nicht optimal war. Michael fand jedoch den richtigen Plan und erzielte den 3:1 Endstand.

[RM]

 

ESG II startet mit Arbeitssieg

Zum Auftakt der Verbandsliga hatte die 2. Mannschaft den Ratinger SK III zu Gast. Auf dem Papier eine machbare Aufgabe, aber wir wollten uns nicht überraschen lassen. Es kam natürlich wieder anders…

Zuerst passierte 2 Stunden nicht viel und die ersten beiden Remisangebote an den mittleren Brettern wurden abgelehnt. Nach 3 Stunden Spielzeit sah es schon kritisch aus, da an Brett 2, 5 und 8 Materialverluste entstanden waren. Die übrigen Bretter waren ok, optisch etwas besser.

Thomas Schubert musste als erster aufgeben, er ließ einen Turm stehen und gab prompt auf.  Vor der ersten Zeitkontrolle gelangen uns noch drei volle Zähler durch Ludger Schmidt, David Bachmann und Gerhard Arold. Kurz danach schaffte Andrea Schmidt die Zeitkontrolle jedoch nicht und verlor ihre Partie. An Brett 2 remisierte Stefan Pfeiffer „mit“ Weniger-Figur für 3 Bauern  (siehe Diagramm), sodass wir wieder gute Chancen hatten, den Mannschaftssieg zu erarbeiten. Michael Podder hatte 2 Bauern weniger, versuchte aber noch im Spiel zu bleiben, musste aber nach 5 Stunden Spielzeit die Segel streichen.

Verblieb noch das Spitzenbrett, wo Neuzugang Markus Boos im Doppelturmendspiel mit Mehrfigur gegen 2 Bauern einen aufgerückten Freibauern blockieren musste, aber Gewinnaussichten besaß. Nach dem Tausch eines Turmes schien die Partie gewonnen, jedoch musste Markus noch einige Finten beachten, um den Mannschaftssieg einzufahren.

Nach fast 6 Stunden Spielzeit war es jedoch soweit, und der Arbeitssieg mit 4,5:3,5 gelungen.

[RM]

ESG I – Erste Pokalrunde knapp überstanden

In der ersten Runde des Bezirksviererpokals musste die ESG I nach Remscheid. Mit der Besetzung FM Reiner Odendahl dazu aus der Zweiten Ronny Müller, Michael Podder und David Bachmann war ein knappes Ergebnis zu erwarten, da Remscheid mit 4  Spielern aus der Verbandsklassenmannschaft antrat, davon 3 der vorderen Bretter. Klare DWZ-Vorteile hatten wir aber am 1. Brett, was uns zum leichten Favoriten machte.

Zu Beginn des Kampfes gab es erstmal Probleme, die Uhren auf den Fischer-Modus zu stellen, was zu einem verspäteten Beginn führte.

Nach 2 Stunden Spielzeit sah es nicht gut für uns aus, Ronny hatte seinen Isolani verloren und Michael bereits eine Figur weniger. Reiner stand optisch besser, David ausgeglichen, aber schon sehr verschachtelt. Nach einer weiteren Stunde Spielzeit lehnte David das Remisgebot zuerst ab, um nach wenigen Zügen einzusehen, dass die Stellung nicht mehr als Remis hergibt. Kurz darauf musste Michael aufgeben, die weißen Figuren hatten seine Königsstellung erobert. Kurz vor der Zeitnotphase unterlief am Brett 2 dem Remscheider Spieler ein Fehler, und der Mehrbauer war verloren – Ronny bot nun auch remis, was der Gegner annahm. Am Spitzenbrett hatte Reiner die C-Linie unter Kontrolle und die Figuren seines Gegners in die Verteidigung gebunden. Mit einem Angriff der Dame auf h7 konnte er Material gewinnen und wickelte anschließend ins Damenendspiel mit 2 Mehrbauern ab.  Musste hier aber nochmals aufpassen, um nicht in ein Dauerschach zu laufen.

In Summe also 2:2, dank der Berliner Wertung ziehen wir in die nächste Runde und treffen dort auf SV Wermelskirchen.

[RM]

ESG II verteidigt den 3. Tabellenplatz

Im Spitzenspiel der Verbandsliga trafen in der Schlußrunde die Zweitvertretungen von Elberfeld und Ratingen aufeinander und kämpften um den 2. Tabellenplatz. Das 4:4 Unentschieden reichte uns leider nicht, um die Ratinger noch einzuholen. Im Kampfverlauf deuteten sich leichte Vorteile für uns an, da Michael Podder schnell zwei Mehrbauern besaß und Ahmed Agic eine Qualität gewinnen konnte. Die ersten Partien endeten jedoch Remis Thomas Schubert, Thomas Kley und Ronny Müller remisierten vor der 1. Zeitkontrolle. In der Partie von Andrea Schubert kam Andrea immer besser ins Spiel und konnte mit einem schönen Mattangriff den ganzen Punkt einfahren. An Brett 8 spielte David Bachmann die Eröffnung unorthodox und stand gedrückt. Im Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufer gelang im jedoch ein Kunststück, nämlich den weißen König in der Mitte des Brettes Matt zu setzen.

Die beiden vorteilhaften Partien von Michael und Ahmed wurden immer schwierigen, beide kämpften mit Angriffen der gegnerischen Damen. Michael  wurde böse ausgekontert und Ahmed stand im Schwerfigurenendspiel trotz Mehrqualität zu passiv und verlor ebenfalls.

Somit verblieb nur noch die Partie am Spitzenbrett, wo Stefan Pfeiffer eine taktische Partie spielte, sich aber nach Beendigung der anderen Partien mit seinem Gegner auf Remis einigte.

Zum Abschluß des Tages ging es dann zum geselligen Pizzaessen nach Wuppertal zurück (verstärkt durch FM Reiner Odendahl).

Fazit  beim Essen: Nächstes Jahr greift diese eingeschworene Truppe wieder an und wir wollen wieder um den Aufstieg mitspielen.[RM]

ESG II verliert knapp mit 3,5:4,5

Im Endspurt der Verbandsliga geht uns leider nun die Luft aus. Nach der heutigen Niederlage gegen OSC Rheinhausen stehen wir mit 10:6 Punkten auf Tabellenplatz 3. Vorzeitiger Aufsteiger in die Regionalliga ist Turm Kleve, die ihren Mannschaftskampf gegen SF Moers knapp gewinnen konnten.

Wie gegen Moers traten mit der Stammbesetzung an und wollten an den hinteren Brettern voll punkten, da Rheinhausen an den vorderen Brettern stark besetzt ist. Beim Blick auf den Spielberichtsbogen musste uns aber nicht bange sein, da der Gegner mit 2 Ersatzspielern antrat.

Lange tat sich nicht viel im Kampfverlauf, an den Brettern 3 und 5 standen wir erstmal klar schlechter, aber noch nicht verloren. Die erste Partie endete jedoch an Brett 7, Michael Podder unterschätze den Springer auf f7 und konnte das Damenmatt nicht mehr verhindern. Danach remisierte Thomas Kley kurz vor der Zeitnot, mit nur noch 7 Minuten für 20 Züge wollte er kein Risiko eingehen. Den Ausgleichspunkt erzielte David Bachmann mit schönen Figurenmanövern spielte er seinen Gegner positionell an die Wand und eroberte Material. Auch kurz vor der Zeitkontrolle endeten die Partien von Andrea Schmidt und Thomas Schubert mir Remis. An Brett 8 hatte Ahmed Agic frühzeitig einen Bauern gewonnen und bis ins Endspiel verteidigt, im Bauernendspiel ließ Ahmed nichts anbrennen und fuhr den vollen Punkt ein.

Die Entscheidung musste an den Brettern 1 bzw. 3 fallen. An Brett 3 stand der Berichterstatter nach der Eröffnung auf Verlust und konnte sich noch ins Endspiel Dame gegen 2 Türme retten. Nach einer Königswanderung von Weiß gingen mir allerdings die Schachs aus und der weiße Freibauer konnte sich umwandeln, damit war die Partie dann endlich verloren.

Am Spitzenbrett traf Stefan Pfeiffer auf den amtierenden NRW-Meister Eugen Heinert. Die positionellen Partie endete in den letzten Sekunden der kompletten Spielzeit, leider zu Ungunsten von Stefan. In der Partie war sicherlich mehr drin, beide Spieler übersahen einen Bauerngewinn für Stefan im Mittelspiel. Danach wurde der Raum für die schwarzen Steine immer enger und mit dem Eindringen von Turm und Dame in die Stellung musste Schwarz aufgeben.

Letzter Mannschaftskampf ist am 15.04. in Ratingen, gegen die Zweite Mannschaft.

[RM]

Ausgeträumt?

Nach einer knappen 3,5:4,5 Niederlage bei den SF Moers sind die Aufstiegschancen der Zweiten Mannschaft rapide gesunken, da Kleve parallel den Kampf gegen SF Düsseldorf-Süd mit 6,5:1,5 gewann.

Zum Mannschaftskampf traten beide Mannschaften in ziemlicher Bestbesetzung an, bei uns besetzte David Bachmann das 8. Brett, Moers holte sich als Verstärkung das 1. Brett der Zweiten. Im DWZ-Vergleich waren wir daher wieder weit hinten, was aber diese Saison überhaupt nichts bedeutet.

Die erste Partie des Kampfes endete nach ca. 50 Minuten, Brett 7 Moers bat um remis, da er gesundheitliche Probleme hatte und nur eingeschränkt hätte weiterspielen können. Michael Podder nahm fairerweise das Remis an und musste sich frühzeitig als Zuschauer beschäftigen. Die nächsten Partien endeten vor der Zeitkontrolle – ebenfalls remis durch Ahmed Agic und David Bachmann. Vielversprechend die Stellung von Thomas Schubert, der seinerseits das Remis ablehnte, da Andrea Schmidt am Nachbarbrett in unübersichtlicher Stellung schlechter stand und in Folge dessen die Zeitkontrolle auch nicht schaffte. Den Ausgleich erzielte der Elberfelder Topscorer Thomas Kley, der in schlechterer Stellung einen Springer einkreisen konnte. Danach musste sich Thomas Schubert geschlagen geben, auch er hatte in der Zeitnotphase Material verloren und gab mit vier Bauern weniger auf. An Brett 1 bahnte sich schon länger eine Überraschung an, Stefan Pfeiffer spielte gegen den „Deutschen Meister im Problemschach“ Boris Tummes und  konnte mit einer hübschen Kombination einen Bauern gewinnen. Im weiteren Partienverlauf kontrollierten seine Figuren das komplette Spielfeld, was Stefan blitzsauber in einen vollen Punkt einbrachte. In der letzten Partie des Tages hatte Mannschaftsführer Ronny Müller bereits in der Eröffnung geschlafen und sich mit einer sehr passiven Stellung herumzuschlagen. Die Stellung bekam immer mehr Löcher und nach einem Qualitätsopfer von Schwarz, fiel die Entscheidung zu Gunsten der Moerser.

Tabellenplatz 3 zu verteidigen ist nun das Saisonziel, weiter geht es Mitte März mit einem Heimkampf gegen den Angstgegner OSC Rheinhausen.

[rm]

 

 

ESG II weiter mit im Aufstiegsrennen dabei

Im Spitzenspiel der Verbandsliga gelang der Zweiten Mannschaft ein knapper 4,5:3,5 Sieg gegen SFD Düsseldorf-Süd. Zum Duell traten beide Mannschaften in Bestbesetzung an, wir hatten an Brett 8 Dr. Lahcen Saoudi aufgeboten und uns hinten zu verstärken. Der DWZ-Vergleich sprach zwar klar gegen uns, aber dafür konnten dem Verbandsligaaufsteiger unser jahrelange Verbandsliga-Erfahrung gegenhalten.

Der Mannschaftskampf entwickelte sich von Anfang an positiv für uns, an Brett 5 remisierte Ahmed Agic frühzeitig und Andrea Schmidt hatte da bereits eine Mehrfigur für zwei Bauern gewonnen. Vor der Zeitkontrolle gab es mehrere ganze Punkte zu vermelden, zunächst gewannen Thomas Kley und Joker Lahcen ihre Partie, als danach am Spitzenbrett Stefan Pfeiffer seinen Gegner besiegte.  An Brett 4 stellte Andrea jedoch unnötigerweise einen Bauern ein und bot mit nur noch 30 Sekunden für 3 Züge Remis, was ihr Gegner annahm. Mit 4:1 konnten wir entspannt in die Verlängerung gehen.

Hier gelang Michael Podder ein weiteres Remis und somit war der Mannschaftssieg perfekt. Die beiden restlichen Partien wurden verloren, Mannschaftsführer Ronny Müller versuchte auf der a-Linie in die weiße Stellung zu kommen, hatte aber den falschen Plan gewählt und stand nach der Zeitkontrolle mit einem Turm weniger da. Thomas Schubert kämpft mit einem Bauern weniger im Endspiel, hatte aber am Ende die schlechtere Leichtfigur und wurde austempiert.

An der Tabellenspitze der Verbandsliga sind nun drei Mannschaften punktgleich, je 10:2 Punkte haben Kleve, Ratingen II und wir.

 

[RM]

ESG II siegt auch beim Düsseldorfer SV 1854

Wieder eine kleine Überraschung gelang der Zweiten Mannschaft im Auswärtsspiel in Düsseldorf. Mit einem knappen 4,5:3,5 bezwangen wir unseren Angstgegner der letzten Jahre. Mit dem Sieg haben wir nun 8:2 Mannschaftspunkte und stehen mit Ratingen II an der Tabellenspitze, die weiteren direkten Konkurrenten Kleve und Düsseldorf-Süd können noch nachziehen, spielen aber erst nächstes Wochenende.

Zum Kampf nach Düsseldorf mussten wir wieder zwei Ersatzspieler aus der Dritten aktivieren und fahren motiviert in die Landeshauptstadt, Spiellokal in der Diakonie war uns bestens auf den letzten Jahren bekannt. Diesmal wollten wir aber was zählbares mitbringen.

An Brett 1 wurde frühzeitig eine Einigung auf Remis erzielt, Düsseldorf hatte wohl die Absicht uns an den hinteren Brettern zu besiegen. Wenig späte erhielten an den Brett 3+4 Ronny Müller und Andrea Schmidt Remis-Angebot, während Andrea erstmal ablehnte, kurz analysierte der Mannschaftsführer seine Position und nahm das Remis an. Kurz darauf gewann überraschend Michael Podder seine Partie, er sorgte mit einem Springer in der weißen Stellung für Unruhe und gewann prompt eine Figur. Andrea remisierte daraufhin ebenfalls.  Die weiteren Partien waren alle hart umkämpft und gingen weiter über die Zeitkontrolle. An Brett 8 opferte Dennis Peters einen Springer und versuchte Matt zu setzen, mehr als Dauerschach war dann aber doch nicht drin. 3:2. Alfred Güthler spielte eine starke Partie und drang über die H-Linie in die gegnerische Stellung ein und konnte eine Figur gewinnen, Die Endspielkonstellation Turm+Springer+ 1 Bauer gegen Turm + 4 Bauern war jedoch aufgrund der vorgerückten Bauern nicht zu verwerten, da Alfreds König zu weit entfernt war. Die Partie endete auch Remis. Am 6. Brett  kippte die Partie von Thomas Schubert, der Angriff von Weiß schlug nicht durch und durch die geschwächte Königsstellung stand nun Thomas vor großen Problemen. Bei der Abwicklung ins Endspiel Springer gegen Läufer fehlt ihm ein Bauer und  der Läufer war auch die stärke Figur der beiden Leichtfiguren, Ausgleich für Düsseldorf 3,5:3,5. Somit verblieb nur noch die Partie an Brett 2, wo Thomas Kley mit den schwarzen Steinen gegen einen nur auf Verteidigung spielenden Gegner anrannte. Aufgrund des Raumvorteiles und des Läuferpaares boten sich ein paar Möglichkeiten, jedoch verblieb nicht mehr viel Bedenkzeit. Kurz vor 16 Uhr musste Weiß mit e4 einen offensiven Zug riskieren, der nach einer kleinen Abwicklung zu Figurenverlust führte. Verdienter Sieg für Tom.

Das anschließende Essen wurde diesmal in Sonnborn im Da Vinci abgehalten, danke für den Tipp und die Einladung an Michael! Ein rundum gelungener Tag.

[RM]