Heiko Kesseler Zweiter in Bergisch-Gladbach

Beim 25. Helmut-Stuhlmüller-Gedächtnisturnier in Bergisch-Gladbach belegte der ESG’ler Heiko Kesseler den zweiten Rang, siehe Tabelle. Nach neun Spielrunden Schnellschach mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Partie und Spieler hatte Heiko genauso wie Tobias Kügel vom früheren Bundesligisten SK Delmenhorst 7,5 Zähler aufzuweisen. Im entscheidenden Blitzstechen unterlag er dann dem starken Spitzenspieler des norddeutschen Oberligisten leider wie zuvor im Turnier. Den halben Zähler gab der Elberfelder gegen Christian Bussard aus Niederkassel ab. Gegen die beiden nominell stärksten Kontrahenten hatte Heiko leider in beiden Partien die schwarzen Steine.

[HK]

Taktik an der Junior Uni

Nachdem die beiden ESG-Vereinsspieler Leander Berner (17) und Elias Koch (18) bereits im Frühjahr erfolgreich einen Kurs an der Wuppertaler Junior Uni zum Thema Schachstrategie geleitet haben, folgte nun in den Sommerferien ein Kurs zum Thema Taktik. Dabei trafen sich eine Woche lang jeden Nachmittag 11 Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 14 Jahren unter Anleitung der beiden Dozenten, um Grundlagen der Taktik wie Gabeln, Fesselungen und Mattkombinationen zu üben und anschließend anzuwenden. Die Gruppe hatte dabei sehr viel Spaß und sowohl Jungen als auch Mädchen grübelten gemeinsam über Aufgaben und Kombinationsbeispielen und wurden dabei während der Schach-Woche immer besser und gefährlicher.

Der Junior Uni Kurs endete mit einem umkämpften Turnier und begründet damit hoffentlich eine neue Tradition der von ESG Spielern geleiteten Schachkurse – im Wintersemester ist ein weiterer Kurs an der Junior Uni geplant.

[LB]

ESG IV – Mannschaftskampf 2016

Die neue Saison 2016/17 nähert sich, in der die ESG IV wieder erstklassig in der Bezirksklasse spielt und sich dafür mit Martin Keller, Samuel Haringer und Fabio Santiago verstärkt hat, auf die man sich mit einem kleinen internen Turnier vorbereiten wollte.

So sind dann heute sechs Spieler der ESG IV ins Luftschloss gekommen, um sich zum einen (besser) kennen zu lernen und zum anderen um sich mit den Mannschaftskameraden zu messen, die normalerweise auf der gleichen Seite des Tisches spielen. Mit fünzehnminütigen Schnellschachpartien jeder gegen jeden wurde die Mannschaftsmeisterschaft ausgetragen, die viele Überraschungen hervorbrachte, so dass das Teilnehmerfeld am Ende nach fünf Runden ganz eng bei einander lag: drei Punkte bedeutete die obere Tabellenhälfte, zwei Punkte die untere Tabellenhälfte, so dass immer die Feinwertung über die Plazierung entschied.

Nach fünf Runden konnte Mannschaftsführer Thomas Falk mit der besseren Feinwertung das Turnier vor Bernd Mühlinghaus, beide trennten sich in der letzten Runde mit einem verdienten remis voneinander, und Martin Keller für sich entscheiden. Auf den weiteren Plätzen der Tabelle Renè Niebergall, Markus Biedermann und Josef Komeinda.

[thf]

offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2017

Auch im kommenden Jahr werden wir die Offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft, sieben Runden – 90 min (30 Züge), 30 min (Rest), 30 sec (je Zug) – nach Schweizer System mit DWZ-Auswertung, im Zeitraum Januar bis Juni 2017 austragen, zu der wir Euch herzlich einladen möchten.

Nähere Informationen dazu  auf oWSM 2017

[thf]

Saisonvorbereitung 2016/17

Auf der internen Seite findet Ihr die erste Revision zum Entwurf zur Mannschaftsaufstellung für die kommenden Saison, sowie unter der Rubrik „Mannschaften“ den Spielplan 2016/17. Die Tabellen (Mannschaften und Viererpokal) sind bis auf die Nominierung der Spieler erstellt.

[thf]

25. Vonkeln-Dreikampf

Der Vonkeln-Dreikampf feierte am Samstag sein 25. Jubiläum! Wie jedes Jahr luden die Schachfreunde aus Vonkeln zu den drei Disziplinen Picken, Schießen und Schach ein.

Dieses Jahr war das Wetter definitiv nicht auch unserer Seite. Starker Regen und Outdoor-Aktionen vertragen sich normalerweise nicht. Doch die Gastgeber hatten vorgesorgt und alles mit Zelten und Schirmen überdacht. Von etwas Wetter wollte man sich den Saisonausklang nicht verderben lassen. Selbes dachte sich das Team ESG; dieses Jahr bestehend aus Reiner Odendahl, Lukas Heynck, Heiko Kesseler und Thomas Kley. Gestärkt wurde unser Team von den Vonkelnern Kollegen Sascha Plenus, Falk König und Detlef Stanislowski. Mit viel Spaß und Freunde bei den Spielen, dem Grill und dem Kuchenbuffet teilen wir uns am Ende den 4ten Platz mit den Freunden aus Steinsfurt.

Gewonnen hat am Ende ein internationales Team und zwar Team Holland; nun schon das sechste Mal in Folge! Wir gratulieren herzlich und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

An die Freunde aus Vonkeln, die im Finale knapp den Holländern unterlagen und den verdienten zweiten Platz belegten: vielen Dank für dieses wunderbare Turnier!

[LH]

ESG I, II, III, IV…

… hieß die Losung beim letzten Mannschaftskampf der ESG I in der Spielsaison 2015/16. Stark ersatzgeschwächt mussten Reiner Odendahl, Helge Hintze, Heiko Kesseler, Achim Tymura und Thomas Fuchs nach Jüchen zur SG Hochneukirch ausrücken.

Für die ESG I ging es um nichts mehr, lag man doch vor dem letzten Mannschaftskampf auf dem vierten Tabellenplatz – zu weit von Plätzen entfernt, die Hoffnung auf einen Aufstieg nähren oder Angst vor dem Abstieg schüren würden. Dennoch wollte man die Bretter nicht unbesetzt gegen den Tabellenletzten und Abstiegskandidaten SG Hochneukirch lassen, für die es noch Hoffnungen gab, am Tabellenvorletzten vorbeizuziehen. So sind dann die Legionäre Lukas Heynck (ESG II), Dennis Peters (ESG III) und Thomas Falk (ESG IV) herbeigeeilt, um die Reihen der ESG I aufzufüllen. So wurde aus dem Mannschaftskampf der ESG I (fast) ein Vereinskampf.

„Gastgeschenke“ gibt es bei der Elberfelder Schachgesellschaft nicht, und so wurde an allen acht Brettern, wenn auch ersatzgeschwächt, unter den Augen eines Schachfreundes aus Heinsberg, der seine Schachfreunde „live“ vom Mannschaftskampf des Abstiegskonkurrenten berichten wollte, gekämpft.

Als erster willigte Reiner Odendahl am Brett 1 gegen Marcel Harff in ein remis ein – war das schon ein Omen für den Ausgang der Begegnung ? Am Brett acht hatte Thomas Falk mit Michael Aretz das schwerste Los der drei Legionären und kämpfte verbissen um seinen a-Bauern…

Aretz vs Falk nach 23. Dg3

Aretz vs Falk nach 23. Dg3

und entschied sich im 23. Zug die Verteidigung dieses Bauern aufzugeben, um die Mattdrohung abwehren zu können, und zog Dg6. Wenige Züge später musste er dann nach „berührt-geführt“ aufgeben.

Zum Glück konnte Helge Hintze mit einem Sieg über Norbert Esser den Ausgleich wieder herstellen,

Esser vs Hintze nach 31. ... Tf1

Esser vs Hintze nach 31. … Tf1

nachdem er mit beiden Türmen tief in die weiße Stellung eindrang, zog Esser Tf2, was Helge mit T7c1 beantwortete. Wenige Züge später gab weiß auf.

Es folgte am Brett 4 ein remis zwischen Achim Tymura und Patrick Kühn, und zwei Niederlagen am Brett 5 zwischen Thomas Fuchs und Dieter Komans, sowie am Brett 7 zwischen Dennis Peters und Olaf Rothberg. Dennis konnte zwar die schwarze gegnerische Dame mit dem Turm auf der 7. Reihe fesseln – es droht mit Dxh7 Matt. Für die Fesselung hatte Dennis eine Leichtfigur geopfert; doch gelang es schwarz mit seinen Türmen die weiße Königsstellung aufzureißen und die Partie für sich zu entscheiden.

So stand es bei noch zwei laufenden Partien (Lukas Heynck am Brett 6 gegen Hans Rombey und am Brett 3 Heiko Kesseler gegen Wilfried Harff) 4:2 für Hochneukirch. Das Brett 6 sah ganz hoffnungsfroh aus, nachdem Lukas in der folgenden Stellung

Rombey vs Heynck nach 29. Te1

Rombey vs Heynck nach 29. Te1

einfach 29. … Txe5 spielte. Im weiteren Verlauf konnte sich sein c-Bauer zu einem Freibauern entwickeln, der bis zur 6. Reihe vordrang und Anstalten machte, mit königlicher Unterstützung auch noch die letzten beiden Schritte zu machen. In Opposition gab der weiße König schließlich auf.

Dass bei der ESG gekämpft wird zeigte eindrucksvoll auch Heiko Kesseler am Brett 3 gegen den DWZ-besseren Wilfried Harff bei einem Stand von 3:4 aus Sicht der ESG, nachdem Harff Heiko dreimal remis anbot. Heiko lehnte aber jedes Mal ab, wollte doch noch für das Mannschaftsremis kämpfen und erreichte die folgende Stellung,

Kesseler vs Harff, w.

Kesseler vs Harff, W.

in der Harff nun Sd4 zog, was Heiko mit Sb3 beantwortete. Im weiteren Verlauf konnte Heiko nach Turmtausch in ein Endspiel mit jeweils einem Springer auf beiden Seiten einleiten und seine beiden verbleibenen Bauern auf g und h gegen den schwarzen h-Bauern mobilisieren und diesen schließlich erobern. Dennoch wehrte sich Harff vehement, verblieb doch die Chance, den eigenen Springer für einen Bauern so geschickt zu opfern, dass der andere dem König zum Opfer fallen würde. Geschickt konnte Heiko den gegnerischen Springer von diesem Vorhaben abhalten und so das remis für die Mannschaft retten, die dann doch noch den dritten Tabellenplatz erobern konnte.

[thf]