Stadtmeisterschaft 2018

Der Auftakt zur offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2018 brachte am Ende keine Überraschung, auch wenn der ein oder andere nominelle Favorit lange bangen musste. Mit 28 Teilnehmern ist die diesjährige Ausgabe qualitativ und quantitativ gut besetzt. Die Ergebnisse im Einzelnen und die Auslosung zur nächsten Runde am 16. Februar gibt es hier.

Elberfelder SG wird Vize im Viererpokal des SBBLs

Im Finale des SBBL-Viererpokals setzte sich heute die SG Solingen gegen den Mitfavoriten Elberfelder SG 1851 (Reiner Odendahl, Maik Naundorf, Gerhard Arold, Reinhard Schüller) mit 3:1 durch. Im parallel ausgespielten Kleinen Finale sicherte sich der SC Solingen 1928 mit einem 4:0 gegen den Vohwinkeler SC den dritten Qualifikationsplatz für die NRW-Ebene.

Wir gratulieren!

Zur Seite des Viererpokals mit allen Einzelergebnissen.

[Marius Fränzel]

Vereinspokal 2018 – Viertelfinale

Im Viertelfinale des Vereinspokals 2018 der Elberfelder Schachgesellschaft trafen aufeinander:

  • Samuel Haringer vs Marc Soechting 1,5:0,5
  • Reiner Odendahl vs Dr. Lahcen Saoudi 2:0
  • Thomas Falk vs Reinhard Schüller 0,5:1:5

Kampflos für das Halbfinale qualifizierte sich Martin Keller.

Das Halbfinale findet am Freitag, den 23. Februar,
das Finale am Freitag, den 20. April statt.

[thf]

Auftakt zur Mülheimer Stadtmeisterschaft 2018

42 Teilnehmer spielen im Jahr 2018 den Mülheimer Stadtmeister aus. Topgesetzt ist abermals Jürgen Kaufeld, gefolgt von Titelverteidiger Eugen Heinert und dem am höchsten gesetzten Mülheimer Andreas Walter.

Im Teilnehmerfeld auch ein Elberfelder, Thomas Falk, der in der ersten Runde am Montag auf den Mülheimer Hermann Kucki traf. Thomas gelang es in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abzuwickeln. Nachdem er alles auf schwarz gestellt hatte,

Falk vs Kucki nach 52. Le3

bot er mit 52. Le3 seinem Gegenüber remis an, was dieser mangels Gewinnplan annahm.

[thf]

Winterschlaf

Den Jahreswechsel verbrachte die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft auf dem zweiten Tabellenplatz, doch in guter Position, die Tabellenspitze zu übernehmen, da man das Dezemberspiel wegen Schnee abgesagt hatte.

Nun ging es im jungen neuen Jahr zu den Schachfreunden Unterbarmen – ein unangenehmer Gegner, da er die vorderen Bretter oft frei lässt und mit starken Spielern Punkte an den hinteren Brettern holt. Keine leichte Aufgabe, auch wenn Unterbarmen auf dem letzten Tabellenplatz liegt.

Am frühen Morgen teilte Yadollah Zargari dem Mannschaftsführer mit, dass er noch in Berlin verweile, zu spät um noch Ersatz zu bekommen, wenn auch noch fünf angefragt wurden. So zog man dann nur mit sieben Spielern an den Loh und traft dort auf sechs Unterbarmer, die das erste Brett und ebenfalls das fünfte Brett freiließen. Die ESG ging dann sogleich mit 0:1 in Führung.

Am Brett 7 konnte Mannschaftsführer Thomas Falk nach ungenauem Abspiel von Achim Schad einen Läufer für einen Bauern gewinnen,

Falk vs Schad nach 12… Sc3xe2+

durch 13. Dxe2, Txc2; 14. Txc2, Lxc2; 15 Tc1, vermochte dies jedoch nicht in einen Sieg umzumünzen, da Schad ihn mit den schwarzen Figuren erst von der C-Linien vertrieb, dann in die Stellung eindrang und die weißen Figuren auf den beiden Grundreihen band. Thomas verteidigte die gedrückte Stellung, so dass schwarz am Ende nur ein Dauerschach blieb.

Den ersten erspielten Punkt an den vorderen Brettern konnte dann Samuel Haringer gegen Granitzki beisteuern, der in der folgenden Stellung

Granitzki vs Haringer nach 27. Dc3

mit 27… Td1 die Entscheidung hätte erzwingen können, zog stattdessen 27… Dxc3. Den moralisch sehr wichtigen Sieg holte Samuel dann im 37. Zug.

Weniger Glück hatte Fabio Santiago am Brett 4, der die Partie verlor. An den Brettern 3 (Rüdiger Horn vs Pies) und 6 (Hennlein vs Josef Komeinda) sah es nicht vielversprechend aus. Zwar war die Partie am Brett 3 noch in Remis-Breite,  vielmehr war aber auch nicht zu erwarten. Am Brett 6 musste Josef gegen den sehr starken Hennlein spielen – ein Himmelfahrtskommando.

Deshalb musste Renè Niebergall am Brett 8 unbedingt einen Sieg für das Mannschaftsremis erzwingen, und konnte mit einer kleinen Kombination eine Leichtfigur erobern und hätte in der folgenden Stellung

Rodler vs Niebergall nach 31. Dxa7

den Sack zumachen und sämtliches gegnerisches Figurenspiel unterbinden können. Renè wählte den etwas schlechteren 31… Lc6. Das nun folgende Gegenspiel von Dame und Turm gegen den Bauern g7 raubte dem ESG-Mannschaftsführer fast die Nerven, bis Rodler im 40. Zug (mit noch 1,5 min auf der Uhr) die Dame einzügig einstellte.

Das Mannschaftsremis war gerettet. Mehr wurde es dann auch nicht; denn kurz darauf wurde Josef matt gesetzt, bevor er die Partie aufgeben konnte. Rüdiger versuchte noch ein paar Minuten, die verlorene Partie auf Remis zu spielen, musste nach Figurentausch doch die Hoffnungslosigkeit eingestehen.

Die ESG IV bleibt nach vier Spieltagen ungeschlagen, auch wenn das 3,5:3,5 etwas enttäuschend ist. Am 21. Januar empfängt die ESG IV Solingen VIII mit der Chance, die Tabellenspitze zurück zu erobern.

[thf]

Helge Hintze wird Zweiter beim 39. Schwelmer Weihnachtsblitz

Zum 39. Mal fand zwischen Weihnachten und Neujahr das traditionelle Schwelmer Einzelblitzturnier statt. Unter den 28 Teilnehmern spielten diesmal nur 3 Elberfelder und ein Ex-Elberfelder mit, was der Qualität des Turniers aber nur unwesentlich schadete, da auch einige andere Blitzspezialisten angereist waren.

Sieger wurde wieder der russische IM Mihael Zaitsev mit 25,5 Punkten aus 27 Partien. Ungefährdet Zweiter bis Dritter mit 23,5 Punkten wurden FM Helge Hintze und unser früheres Vereinsmitglied Markus Ecker, der auch ein sehr starkes Turnier spielte. FM Frank Noetzel musste sich erneut mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben, was ihn in der Gesamtwertung der 39 Turnierjahre nicht weiter voranbrachte. Dort führt bisher unangefochten FM Reiner Odendahl. 

[FN]

2018

Wir wünschen allen Schachfreunden ein frohes, gesundes und schachlich erfolgreiches Neues Jahr 2018!

Troika

Gestern endete mit der Begegnung «Biedermann vs Falk» die Vereinsmeisterschaft 2017 der Elberfelder Schachgesellschaft, die jedoch keine Änderung in der Tabelle brachte.
Den Titel „Vereinsmeister“ teilen sich Martin Keller, Michael Podder und Thomas Symank. Selbst zwei Feinwertungen brachten keinen eindeutigen Vereinsmeister hervor.
Wir gratulieren.
[thf]