Öffnungszeiten und Turnierbeginn

 

Spielabende sind Mittwoch und Freitag.

Mittwochs:
– Training mit FIDE-Meistern
– freies Spiel

Freitags:
– Jugendtraining
– Jugendturniere
– Seniorenturniere
– freies Spiel

Mittwoch ist ab 18:00 geöffnet.
Freitags ist ab 16:00 geöffnet.

Samstags:
– Jugend-MannschaftskĂ€mpfe

Sonntags:
– Senioren-MannschaftskĂ€mpfe

Alle Termine findet Ihr hier:
Terminkalender

ESG II sichert sich den Klassenerhalt vorzeitig

FĂŒr die Mission Klassenerhalt konnte die 2. Mannschaft die ESG-Endspielwochen ebenfalls erfolgreich bestreiten und mit dem Heimsieg gegen Hilden 2 genug Vorsprung auf die AbstiegsrĂ€nge herausarbeiten. Somit wird ESG 2 auch nĂ€chstes Jahr wieder in der Verbandsliga mitmischen können.

Der Tabellenvorletzte aus Hilden kam nicht unbedingt mit grĂ¶ĂŸtem Siegeswillen zu uns gereist und schien auf ein 4:4 zu hoffen. Die Eröffnungen liefen fĂŒr uns zumeist positiv, sodass wir an einigen Brettern bereits Materialvorteile verbuchen konnte. Die ersten beiden Remis steuerten Alexander Pertschik und Ronny MĂŒller bei, die Partien endeten vor dem 20 Zug. An Brett 5 stand Topscorer Merlin MĂ€nken klar auf Gewinn und dazu hatte an Brett 8 Michael Podder bereits im Endspiel gegen 2 TĂŒrme, seinerseits einen Turm und 2 LĂ€ufer aufgeboten. Merlin gewann problemlos, Michael wackelte etwas und konnte in ein gutes Turmendspiel mit entfernter Bauernmehrheit abwickeln und dieses auch gewinnen. Somit 3:1 fĂŒr uns und das Signal an Thomas Kley auch zu remisieren um mannschaftsdienlich den Sieg abzusichern. Am Spitzenbrett hatte nĂ€mlich Gerhard Arold bereits einen Mehrbauern und eine QualitĂ€t mehr, musste jedoch einen Königsangriff sauber abwehren um dann ebenfalls den ganzen Punkt einzufahren. An Brett 5 hatte Dominik Hirsch sich bereits in der Eröffnung verzettelt und stand sehr schlecht. In der Folge verlor er nacheinander drei Bauern, hatte jedoch durch die unĂŒbersichtliche Stellung sich einige Fallstricke fĂŒr den Gegner aufgebaut und prompt Griff dieser Fehler und verlor einen Springer. Die Stellung öffnete sich und Dominik konterte seinen Gegner gekonnt aus und sicherte sich den vollen ZĂ€hler. Zuletzt kĂ€mpfte Stefan Pfeiffer noch an Brett 3, die Eröffnung sah vielversprechend aus, jedoch konnte Stefan den geopferte Bauern nicht zurĂŒckbekommen und geriet mehr und mehr in eine schlechtere Stellung. Zur Zeitkontrolle war die Hoffnung noch auf einen halben ZĂ€hler da, jedoch spielte der Hildener Gegner sehr solide und konnte alles abwehren. Stefan gab dann die verlorene Stellung fairerweise auf, da der Mannschaftskampf eh bereits entschieden war.

Am Ende eine klarer 5,5:2,5 Sieg gegen Hilden 2, sodass es in der letzten Runde gegen den SV Oberbilk fĂŒr beide Teams nur noch um die goldene Ananas geht.

Lasker Köln – ESG I 3:5

Die erste Mannschaft holt weiter auf und kommt dem Klassenerhalt nĂ€her. Es ist der dritte Sieg in Folge bei den sympathischen Schachfreunden aus Köln und danach sah es lange Zeit nicht aus. Die Partien von Reiner und Helge verflachten wieder recht frĂŒhzeitig. Zu beiden Unentschieden gesellten sich im Verlauf Remisen von Achim und Torsten. Nach der ersten Zeitkontrolle entwickelten sich fĂŒr uns die Partien von Mykyta und Gerd ĂŒberraschend positiv. Topscorer Mykyta, der sehr wahrscheinlich in KĂŒrze nĂ€chste TiteltrĂ€ger in der ESG, erlangte schließlich Übergewicht und wickelte souverĂ€n in ein gewonnenes Endspiel ab. Die ESG-FĂŒhrung baute Gerd unmittelbar mit seinem unnachahmlichen GespĂŒr fĂŒr kleine Stellungsvorteile und praktischer Umsetzung zum 4:2 aus. Damit war der Kampf jedoch noch nicht entschieden, zumal sich Frank seit Stunden in der Defensive befand und um Ausgleich bemĂŒht war. Uli hatte aber eine feste Stellung und macht einen insgesamt zufriedenen Eindruck. Beide Partien gingen in die letzte Viertelstunde. Die Gewinnversuche des Gegners von Frank fĂŒhrten in einem unĂŒbersichtlichen Endspiel zu spĂ€teren Computerbewertungen von +4,5 bis -7,3. Da beide Spieler die maßgeblichen Gewinnwege nicht fanden, blieben letztlich nur noch die blanken Könige ĂŒbrig. Remis und auch gleichzeitig stellte der Gegner von Uli fest, dass es kein Durchkommen gegen die solide Aufstellung unseres Seniors gab, ebenfalls remis.
Der Mannschaftssieg und der Sprung von Platz 9 auf 7 wurde anschließend noch bei sommerlichen Temperaturen in der Kölner SĂŒdstadt begossen.
Vor der letzten Runde befinden sich 6 von 10 Mannschaften im Abstiegskampf. Die HĂ€lfte der Teams darf in der Klasse bleiben. ESG I erwartet am 28.April im Heimspiel den Tabellenneunten aus Welper zum Showdown.
[FN]

Überzeugender Sieg vor dem „Finale“

1. Bezirksliga: SC Solingen 1928 – ESG III 1,5 : 6,5

Mit dem ĂŒberzeugenden Sieg hat die Drittvertretung die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Nun steht am letzten Spieltag wie erwartet ein echtes „Finale“ an.

Zu einem Zeitpunkt, als andere Partien noch in der Eröffnungsphase waren, hatte Denis Krzysztala an Brett sechs bereits das Endspiel erreicht. Dort lockte er seinen Gegner Martino-Groß in eine Mattfalle, die auch prompt zuschnappte. MannschaftsfĂŒhrer Thomas Falk konnte ebenfalls im Endspiel triumphieren: Er opferte an Brett fĂŒnf gegen Malkeit einen Bauern, um den gegnerischen König nach vorn zu locken:

Falk – Malkeit nach 35…Kxf5

Nach 36.d6 war der König zwar noch im berĂŒchtigten Quadrat, allerdings konnte er den Bauern nicht mehr vor dem Umwandlungsfeld aufhalten, da dieser von seinem Turm unterstĂŒtzt wurde. Folglich spielte Malkeit 36
Td3, um die TĂŒrme zu tauschen. Nach 37.Txd3 cxd3 38.d7 jedoch befand sich der König dennoch einen Schritt zu weit vorne und Malkeit gab die Partie auf.

Nervenkitzel bei Dietmars Partie

Nichts fĂŒr schwache Nerven war Dietmar Kaufmanns Partie am 3. Brett: Mit einem starken LĂ€uferopfer hatte sich Dietmars Gegner Hammermeister bereits eine zweizĂŒgige Mattmöglichkeit erspielt, diese aber ĂŒbersehen. Im weiteren Spielverlauf glich Dietmar zunĂ€chst den Materialnachteil aus, um dann im Endspiel sogar noch den vollen Punkt zu holen. Drei erfolgreiche Partien, die im Endspiel entschieden wurden – eine tolle Zwischenbilanz des Mannschaftskampfes!

Martin Keller konnte am 4. Brett zudem ein sicheres Remis mit den schwarzen Steinen erreichen. Auch Martin bewies gegen Lange ein gutes VerstĂ€ndnis des Endspiels, sodass sein Gegner keine gefĂ€hrlichen Drohungen aufbauen konnte. Eben jenen Drohungen hatte sich vielmehr Thorben Mantler am Spitzenbrett zu erwehren. Thorben hatte seinem Gegner Marcel DĂŒxmann das Zentrum und teilweise sogar die Initiative ĂŒberlassen. DĂŒxmann griff jedoch zu ĂŒberhastet an, ohne zuvor die Entwicklung aller Figuren abzuschließen, sodass Thorben doch noch einen Sieg vermelden konnte.

Die Ersatzspieler punkten voll

An Brett sieben rechtfertigte Ersatzmann Benedikt Abel seinen Einsatz mit einem schönen Sieg gegen Kamphausen:

Abel – Kamphausen nach 19…cxd4

Nach dem Abtausch einiger Bauern fand Benedikt den spektakulÀren Abzug 20.La5! Kamphausen versuchte noch 20
b6, doch nach 21.Lxb6 Dxb6 22.Txc8 hatte der ESG-Spieler die QualitÀt gewonnen und sich eine solide Gewinnstellung erspielt.

Etwas lĂ€nger als zwischendurch erwartet dauerte die Partie von Frank Tiegs am 8. Brett gegen Dirk DĂŒxmann. Frank hatte in der geschlossenen Stellung zwei LĂ€ufer erobern können und nach Abtausch der Damen jedes Gegenspiel seines Gegners unterbunden. DĂŒxmann stemmte sich jedoch noch ĂŒber zahlreiche ZĂŒge gegen die Niederlage – letztlich jedoch ließ sich Frank nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Einziger Wehmutstropfen war die Niederlage von Peter Wiesemann, der es an Brett zwei allerdings auch mit dem DWZ-stĂ€rksten Akteur der Gastgeber Robert Jenusch zu tun hatte. Peter konnte mit einem schönen Bauernopfer die Partie ausgleichen, setzte die Partie danach jedoch zu inkonsequent fort. Jenusch tauschte schließlich sĂ€mtliche Offiziere ab und nahm den Mehrbauern in ein gewonnenes Endspiel mit, sodass Peter aufgeben musste.

Somit könnten die Voraussetzungen vor dem letzten Spieltag nicht spannender sein: Die ESG III empfĂ€ngt zu Hause SW Remscheid, den punktgleichen Konkurrenten auf dem Nichtabstiegsplatz. Ein Sieg wĂŒrde der Drittvertretung somit den Klassenverbleib sichern, ein Unentschieden dagegen wĂŒrde nicht ausreichen.

[TM]

Jugend Oster Turnier

Liebe Schachfreunde,
am 05.04.2024 veranstalten wir ein Jugendturnier.

Beginn ist um 16:30 Uhr.

Im Vordergrund stehen Spiel und Spaß.

Benedikt und Dominik haben ein paar Überraschungen fĂŒr Euch parat.

Danach gibt es Pizza!

Über eine rege Teilnahme freuen wir uns.

Eure Jugendtrainer

Weitere RĂŒckfragen beantworten wir euch gern.

Fronleichnamsblitz Waltrop 2024

Blitzfreunde der Elberfelder Schachgesellschaft

am Donnerstag, den 30. Mai geht es wieder nach Waltrop zum Fronleichnamsblitz. Meldeschluss vor Ort 13:15. Dabei sind

Senioren: Reiner Odendahl, Frank Noetzel, Michael Podder, Mykyta Volkov, Gerd Kurr

Junioren:

Fahrer/Betreuer: Thomas Falk

Wer dabei sein möchte, der schreibe an: turnierleitung@esg1851.de

Vereinspokal 2024

Glorreiche Sieben aus vier ESG-Mannschaften trafen sich am Freitag, um die erste Runde im Vereinspokal auszutragen, nĂ€mlich FM Ulrich Dresen, Mykyta Volkov, Dr. Thomas Kley, Ronny MĂŒller, Michael Podder, Thomas Falk und Frank-Peter Tiegs.

Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Auch wenn dieses Mal kein SaarbrĂŒckener unter ihnen war, so bescherte das LosglĂŒck andere Paarungen als die, die einem das Schweizer System bereiten.

So wurde aus der ersten Pokalrunde ein Vergleichskampf unter Mannschaftskameraden. In der ersten Mannschaft bezwang Mykyta Volkov seinen Mannschaftskollegen Ulrich Dresen und in der zweiten Mannschaft Dr. Thomas Kley seinen MannschaftsfĂŒhrer Ronny MĂŒller. Ein etwas leichteres Los hatte Michael Podder gegen Thomas Falk, der vor zwei Wochen in Wesel als Ersatz aus der dritten noch neben ihm saß. Frank-Peter Tiegs ist mit einem Freilos ebenfalls in der nĂ€chsten Runde, die am 12. April ausgetragen wird.

Alle Informationen zum Vereinspokal

[thf]

Elberfelder Schachgesellschaft qualifiziert sich fĂŒr NRW-Mannschaftsblitz

Im Rahmen seines Programms zum JubilÀum des 100-jÀhrigen Bestehens hat der OSC Rheinhausen nicht nur die Blitzeinzelmeisterschaft des Niederrheinischen Schachverbandes 1901 im vergangenen Monat ausgetragen, sondern hatte sich auch angeboten, die Mannschaftsmeisterschaft im Blitzen auszutragen.

So kamen dann am vergangenen Samstag siebzehn Mannschaften nach Duisburg, unter ihnen zwei Mannschaften der Elberfelder Schachgesellschaft. Die Aufteilung der Spieler erfolgte kurzfristig vor Ort unter BerĂŒcksichtigung der gegnerischen Mannschaften. Da diese sehr stark auftraten, entschloss man sich, auf eine Karte zu setzen, um sich fĂŒr NRW zu qualifizieren.


So traten fĂŒr die erste Mannschaft FM Reiner Odendahl, Mykyta Volkov, FM Frank Noetzel und Gerd Kurr (hier gegen OSC Rheinhausen I) an und



 FM Helge Hintze, Achim Tymura, CM Torsten Werbeck und Michael Podder (hier gegen Turm Kamp-Lintfort).

Undank der Rangnummer startete unsere erste mit einer spielfreien Runde, und es begann eine Aufholjagd zur Spitze. Nach siebzehn Runden standen mit 28 Mannschaftspunkten der Krefelder SK Turm, die SG Solingen I und die Elberfelder SG I auf den vorderen PlĂ€tzen. Lediglich die Brettpunkte bescherten unserer ersten „nur“ den dritten Platz, was angesichts eines GM, drei IM und zehn weiteren TiteltrĂ€gern ein tolle Leistung ist.

Unsere zweite landete mit vierzehn Mannschaftspunkten auf den neunten Platz.

Am 8. Juni geht es dann nach Hamm auf den NRW-Mannschaftsblitz, um sich fĂŒr den Deutschen Schachbund zu qualifizieren.

Alle Informationen hierzu findet Ihr hier:
NSV-MM-Blitz

[thf]

Dinslaken – ESG I 4:4

Zu wenig um zu leben und zu viel um zu sterben.

Die erste Mannschaft spielte auswÀrts beim SV Dinslaken unentschieden und befindet sich nach der 7.Runde weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

Der mit Spannung erwartete Kampf gegen den Tabellennachbarn und ehemaligen Zweitligisten wurde immerhin mit 10 TiteltrĂ€gern ausgetragen. Nachdem Helge Hintze krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt hatte, stellte sich glĂŒcklicherweise Uli Dresen noch zur VerfĂŒgung, obwohl er nach eigenem Bekunden auch nicht gesund war. Nach umfangreicher Abstimmung kam die erste Mannschaft dann noch rechtzeitig nach Dinslaken.

Reiner Odendahl, Mykyta Volkov und Uli Dresen hielten den Ball flach und verstĂ€ndigten sich nach rund 2,5 Stunden mit ihren Gegnern auf ein Remis. Dem schloss sich Thomas Neuer an Brett 8 nach 3 Stunden Gesamtspielzeit an. Vorteile hatten sich Gerd Kurr und Frank Noetzel erspielt, und bei Benjamin Ries und Achim Tymura schaute es unklar aus. Im Laufe des Kampfes reichten die vorteilhaften Stellungen von Gerd und Frank sogar zum erfreulichen Partiegewinn aus, wĂ€hrend Benjamin leider verlor. Mit 4:3 FĂŒhrung der ESG ging es fĂŒr Achim in die sechste Stunde. Es sah zwischenzeitlich gut um ihn aus, weil er den heftigen Königsangriff seines Gegners abwehren konnte. Leider fĂŒhrten die folgenden Vereinfachungen am Brett zu einem ungĂŒnstigen Turmendspiel, das letztlich nicht mehr zu halten war.

Schade, aber der Kampfeswille war bei allen zu erkennen.

In den letzten beiden Runden kĂ€mpfen noch 6 Teams um den Klassenerhalt, 3 mĂŒssen absteigen. ESG I spielt noch gegen Lasker Köln (A) und Welper (H), die ebenfalls im Abstiegskampf stecken.

[FN]