Rückschlag statt Befreiungsschlag

1. Bezirksliga: SF Neviges – ESG III 5,5 : 2,5

Eigentlich wollte sich die Drittvertretung beim Tabellenschlusslicht aus Velbert ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. Aus dem geplanten Befreiungsschlag wurde indes ein Rückschlag, denn die Schachfreunde Neviges siegten am Ende verdient mit 2,5:5,5.

Dabei begann der Mannschaftskampf relativ vielversprechend: Thomas Falk bot an Brett acht mit den schwarzen Steinen seinem 300 DWZ stärkeren Gegner Göhre die Stirn und holte ein sicheres Hälftchen. Dieses Ergebnis hatte man im ESG-Lager auch Josef Krük zugetraut, der sich am 2. Brett gegen Klaus-Dieter Friedrich lange gut verteidigte hatte. Der Altmeister griff dann jedoch im Endspiel fehl und verlor eine Figur.

Dieses Schicksal ereilte auch Dennis Peters an Brett fünf gegen Klaus Meyer, wobei Dennis sogar nach der Eröffnung gut gestanden und die Initiative übernommen hatte. Der Figurenverlust war dann allerdings der spielerische Genickbruch und Dennis gab sich geschlagen. Seit er am Spitzenbrett spielt wählt Thorben Mantler wieder bevorzugt eine ruhigere Spielweise, was sich gegen Gockel auch als zweckdienliche Taktik erwies, um das angestrebte Remis zu erreichen.

Im Hinblick auf den Mannschaftskampf war das Remis allerdings zu wenig und so standen die übrigen ESG-Akteure zunehmend in der Pflicht, ihre Partien zu gewinnen. Dies gelang Martin Keller an Brett sieben gegen Ebenhan leider nicht, obwohl Martin über die gesamte Spielzeit die Initiative behielt und die Partie optisch überlegen gestaltete. Einen klaren Gewinnweg fand er allerdings nicht, sodass die Partie mit einem weiteren Remis endete.

Sehr unglücklich aus ESG-Sicht verlief die Partie von Alfred Güthler am 4. Brett gegen Rohleder:

Rohleder-Güthler nach 35. De1

Rohleder-Güthler nach 35. De1

Mit 35…Sd3 hätte Alfred an dieser Stelle deutlich in Vorteil kommen können. Dem erzwungenen Damenrückzug, z.B. 36. Df1 folgt 36…Sxc5! was Weiß seiner Trumpfkarte, die Bauernmehrheit am Damenflügel, beraubt. Alfred spielte jedoch 35…Lb3 und tauschte mit 36. h4 De2 seine aktive Dame ab. Dieses Manöver entpuppte sich lediglich als Wasser auf die Mühlen des Velberters, der die Partie am Ende auch gewann.

Die einzige Gewinnpartie der Gäste erspielte Hagen Woldt an Brett drei gegen Armin Meyer:

Woldt-A. Meyer nach 28...Th6

Woldt-A. Meyer nach 28…Th6

Meyer hatte mit 28…Th6 eine zu passive Verteidigung gegen Hagens Angriff gewählt. Nach 29. f5 exf5 30. e6 De8 31. Txf7+ Dxf7 32. exf7 Txh4 33. De7 gab sich Meyer geschlagen.

In der letzten noch laufenden Partie am 6. Brett wehrte sich Peter Wiesemann noch einige Zeit tapfer aber letztlich vergeblich gegen das materielle Übergewicht seines Gegners Binas, sodass am Ende eine verdiente 2,5:5,5-Niederlage zu Buche stand.

[TM]

ESG I verliert gegen den Tabellenführer

In der vierten Runde der Regionalliga empfing die erste Mannschaft den Tabellenführer aus Düsseldorf. Die Reserve des Bundesligisten hat 20 Spieler gemeldet, so dass nicht klar war, welche Mannschaft die Landeshauptstädter ins Rennen schicken würden. Auf den ersten Blick beruhigend war dann am Sonntag die Feststellung, dass die Düsseldorfer bis auf M. Harff am ersten Brett mit einer aus früheren Begegnungen bekannten Besetzung antraten. ESG I durfte zum ersten Mal in dieser Saison vollständig antreten, so dass einem spannenden Wettkampf nichts im Wege stand.

Nach 3 Spielstunden war noch kein Brett entschieden und überschlägig standen alle Weißspieler etwas besser. Schwierig war von Beginn an die Partie von Reiner Odendahl mit Schwarz, der sich in einer Dauerdefensive befand. Die zunehmend aktiven Züge seines Gegners führten schließlich zu einem Materialvorteil, der die Aufgabe von Reiner erzwang. Die besseren Nerven zeigte zudem der Gegner von Thomas Fuchs, der in einer offenen Stellung trotz des Nachteils einer Qualität Verwicklungen schaffte und glücklich das 0:2 erzielte. Nach der Zeitkontrolle hatte Frank Noetzel unter Mithilfe seines in Zeitnot geratenen Gegners einen Bauern gewonnen. Der Düsseldorfer sah sich daraufhin genötigt, für ein aktives Gegenspiel einen Springer zu opfern, was aber nicht mehr ausreichte. So erfolgte der Anschlusstreffer zum 1:2, ehe Marco Rebbe (für alle, die ihn noch unter Marco Kühne kennen, sei gesagt, er hat geheiratet) ein weiteres sicheres Schwarzremis beisteuerte. Aus einer besseren Stellung hatte sich Gerhard Arold leider in eine Verluststellung hineinmanövriert. Das gegnerische Läuferpaar dominierte im Endspiel das Geschehen und entschädigte ganz für die schlechte Bauernstruktur, so dass Gerhard in der fünften Stunde aufgeben musste. Als auch Achim Tymura feststellen musste, dass die beiden Türme seines Gegners nicht nur besser waren als seine Dame im Endspiel, sondern sogar gewinnbringend, war der Kampf leider entschieden. Zwei positionell sehenswerte Partien von Helge Hintze und Gerd Kurr entschädigten etwas für den Kampfverlauf, wobei Letzterem leider der Sieg verwehrt blieb und man sich auf Remis einigte. Helge Hintze gewann seine schwierige Partie mit einer Kette richtiger Züge (wie die Analyse später zeigte) und stellte den Endstand von 3:5 her.

Im letzten Mannschaftskampf dieses Jahres geht es nach Kamp-Lintfort.

[FN]

Brötchenblitzturnier 2016

Am diesjährigen Freitagsturnier in Erftstadt nahmen erneut rekordverdächtige 61 Vierermannschaften teil, darunter 3 Mannschaften der ESG.

ESG I gelang die Titelverteidigung nicht. Nach langem Ringen musste man sich der Düsseldorfer Übermacht geschlagen geben. Die Düsseldorfer wurden verlustpunktfrei Sieger des Turniers. Aussetzer in den letzten Runden führten sogar dazu, dass Koblenz noch Zweiter vor der ESG I wurde, die sich mit 25:5 Punkten den dritten Platz sicherte. ESG II wurde in dem Feld Neunter mit 18:12 Punkten, was beachtlich ist vor dem Hintergrund, dass Ludger Schmidt  aus akutem Anlass den größten Teil des Abends nicht am Brett, sondern in der Nähe der Toilette verbrachte. ESG III kam  kurzfristig nur mit 3 Leuten , erhielt aber vom Veranstalter noch einen Ersatzspieler und  war ganz zufrieden mit der Ausbeute von 13:17 Punkten und Platz 47. Insgesamt wieder eine gelungene, dezibelträchtige Veranstaltung, die erst um 01.30 Uhr morgens und vielen gegessenen Brötchen später endete.

[FN]

Ohne zwei spiel vier…

… empfing heute die U20 der Elberfelder Schachgesellschaft die Gäste aus Remscheid zum Saisonauftakt, und lag somit gleich mit 0:2 hinten. Auf den Brettern entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit offenem Visier, beim dem die Remscheider oft das glücklichere Händchen (durch längeres Überlegen) hatten. Nur am Brett 6 konnte der Elberfelder Kevin Born die Glückwünsche seines Gegenübers Leben in Empfang nehmen.

Am Brett 3 entwickelte sich dann eine für Elberfeld spannende Partie, in der Matthias Weiß, jedoch mit den schwarzen Figuren, weiß zusammenzuschieben drohte; doch Caissa wollte ihm den Erfolg scheinbar nicht gönnen und schaute kurz weg, als Matthias die weiße Dame mit dem Läufer angriff, glaubte er doch, der Läufer sei durch einen Bauern gedeckt, doch hinter dem Bauern stand seine ungedeckte Dame einem weißem Turm gegenüber; und weiß zog DxL. Wenig später gab Matthias auf.

[thf]

Ein nervenaufreibender Mannschaftskampf!

1. Bezirksliga: Ronsdorfer SV – ESG III 5 : 3

In einem nervenaufreibenden Mannschaftskampf unterlag die ESG-Dritte dem neuen Tabellenführer Ronsdorfer SV mit 3:5, was durchaus als „sehr unglückliche Niederlage“ bezeichnet werden kann. Nervenaufreibend war der Mannschaftskampf für die Elberfelder bereits, bevor überhaupt die Figuren auf- und die Uhren angestellt waren: Zunächst konnte kein Ersatzmann für den verhinderten Hagen Woldt aufgetrieben werden, dann gestaltete sich das Abholen von Dennis Peters schwieriger als gedacht und schließlich fehlte zu Spielbeginn auch noch von Thorben Mantler jede Spur.

Zu sechst trat die ESG also den Mannschaftskampf an, doch zumindest erreichte Thorben Mantler wenige Minuten vor Ablauf der Karrenzzeit doch noch das Spiellokal. Die Partien fügten sich dann teilweise nahtlos in das Chaos ein: So hatte Alfred Güthler an Brett vier gegen Thomas Schwarz eine Mehrfigur und starken Angriff vorzuweisen, fand bei einem Gegenangriff seines Gegners jedoch nicht die optimalen Verteidigungszüge und verhedderte sich in einem Mattnetz. Dennis Peters versuchte an Brett fünf bereits in der Eröffnung Schärfe in die Partie zu bringen, sein Gegner Kolander ließ sich jedoch nicht darauf ein um fuhr das Schiff mit sicheren Zügen in den Remishafen ein.

Danach wurde es aber wieder Zeit für Dramatik: Peter Wiesemann erprobte an Brett sechs gegen Freitag eine neue Eröffnungsvariante und lag bald mit der Qualität und einem Bauern vorne, ehe er von einem Damenschach Freitags überrascht und zwei Züge später matt gesetzt wurde. Sogar noch eine Spur dramatischer verlief die Partie von Harald Kurz am 7. Brett gegen Hellmann. Hier hatte Harald eine aussichtsreiche Stellung, unterschätzte jedoch die Gefahr seines aufgerückten Königs. Doch auch sein Gegner übersah das einzügige Matt zunächst, bemerkte es letztlich aber doch und baute den Vorsprung des Gastgebers weiter aus.

Immerhin eine wilde Partie konnten die Elberfelder aber doch gewinnen: Thomas Symank bestrafte am 8. Brett Büttgenbach für dessen lange Rochade auf den entblößten Damenflügel und konnte somit verkürzen. Einen souveränen strategischen Sieg konnte Josef Krük an Brett zwei vermelden, nachdem er Siegmund Beck mit der Bauernwalze am Königsflügel immer mehr in der Bredouille gebracht hatte. Und Thorben Mantler? Den selbstverschuldeten widrigen Umständen zum Trotz konnte er Jens Kosin immerhin ein Remis abtrotzen und damit erstmals in seiner schachlichen Laufbahn einem „Zweitausender“ stand halten.

Im nächsten Mannschaftskampf, der bereits in drei Wochen stattfindet, sollte es gegen Tabellenschlusslicht Neviges dann etwas entspannter zugehen – sowohl vor als auch während des Mannschaftskampfes.

Helge Hintze spielte Simultan in Hagen- Haspe für einen guten Zweck

Der König fällt für den guten Zweck. Am Samstag, den 22.Oktober  lud die gemeinnützige Georg-Kraus-Stiftung zum Simultan-Schachturnier gegen den Profi Helge Hintze ins Alte Stadtbad Haspe. Wie das Turnier verlief und warum diesmal der Nachwuchs im Fokus stand.

Ruhig schreitet Helge Hintze die Tischreihe entlang. Vor ihm liegen 23 Schachbretter, davor sitzen 23 Hagener. Kein ungleiches Duell, gehört Hintze doch zu den besten Schachspielern der Region und trägt den Meistertitel des Weltschachverbands „FIDE“. Seine Gegner: Eine Mischung aus Hobby-Spielern und Profis, darunter auch bekannte Hagener Gesichter wie Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der SPD-Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer oder WBH-Chef Hans-Joachim Bihs.
Sie alle waren vorher fest entschlossen, den Zwei-Meter-Mann Hintze auf dem Spielfeld zu Fall zu bringen. „Ich habe heute morgen gesagt, wir gehen dahin und gewinnen das Spiel“, sagte etwa David Diegel, Sohn von CDU-Landtagskandidat Helmut Diegel. Der 13-Jährige spielte zum ersten Mal gegen Hintze, im Schachverein ist er nicht. Seine Taktik gegen den Riesen: Augen zu und durch. „Ich habe keine Strategie“. Anders der Turnier-Teilnehmer Ulrich Hedtmann. Der Hasper setzte gegen den Champion auf Defensive: „Ich spiele lange auf Verteidigung und dann auf Halten“. Jedes Jahr kommt Hedtmann ins Alte Stadtbad, um Hintze Schachmatt zu setzen. „Einmal ist es mir gelungen“, erzählte er stolz.
Hintze behält die Oberhand

Diesmal war das Glück jedoch wieder auf der Seite des Champions. Egal ob Angriffs-Taktik oder Stellungskrieg – nach drei Stunden endeten fast alle Partien mit einem Sieg von Hintze. Welche Strategie führte zum Erfolg? „Jedes Spielfeld ist wie ein kniffliges Rätsel, das gelöst werden muss. Ich hatte für jede Partie vorher einen Plan im Kopf“, erklärte Diplom-Informatiker Hintze und fügte hinzu: „Trotzdem mache ich natürlich Fehler – und bei 23 Simultan-Partien auch nicht wenige“. Das wundert kaum, wird doch schon nach wenigen Spielzügen die Zahl der Möglichkeiten auf dem Schachbrett nahezu unendlich. Je mehr Räume sich für die Bauer, Königin oder Läufer öffnen, desto unübersichtlicher wird das Spielfeld.

An diesem Samstag konnten nur zwei Spieler die Fehler von Hintze zu ihrem Vorteil nutzen: Neben David Diegel schaffte es auch der elfjährige Leander Maass, den Schach-Riesen zu besiegen. „Meine Taktik kam erst im Laufe des Spiels“, erklärte Leander nach der Partie. Mit einer Finte setze er Hintze Schachmatt: „Er hat ein Feld freigemacht, da konnte ich dann mit meiner Dame angreifen“, schilderte Leander.

„Den Sieg habe ich ihnen nicht geschenkt, beide haben sehr gut gespielt“, sagt Hintze. Auch für die Organisatoren der Georg-Kraus-Stiftung war das Simultan-Turnier ein Erfolg. Rund 600 Euro gehen an Hilfsprojekte für Kinder in Indien.

(Westfalenpost vom 24.10.2016)

Regionalliga: ESG I – Dinslaken II 5,5:2,5

Nach den Aufstellungsproblemen in den ersten zwei Runden der Regionalliga konnte die Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison in fast voller Besetzung antreten. Es gestaltete sich ein Kampf auf Augenhöhe, denn der Gegner aus Dinslaken (Aufsteiger aus der Verbandsliga) hatte nicht die Absicht mitgebracht, als Punktlieferant für die Elberfelder zu dienen. So war es nach 2,5 Stunden Spielzeit für Frank Noetzel auch nicht einfach zu beurteilen, ob das Remisangebot seines Gegners mit dem Kampfverlauf in Einklang zu bringen sei. Dem  schließlich angenommenen Angebot folgte ein weiteres Remis von Thomas Fuchs, ehe Achim Tymura, der sich zur Zeit in bestechender Form präsentiert, wie er sagte glücklich gewann. Kurz vor der Zeitkontrolle war die Bilanz der aus unserer Sicht letzten geführten Schwarzpartie mit einem Kontersieg  von Reiner Odendahl  zufriedenstellend.

Beim Stand von 3:1 nach der Zeitkontrolle sah es aber bei den Weißpartien nicht überall rosig aus. Lediglich Helge Hintze stand recht gut. Nachdem Ersatzjoker Lukas Heynck aus einer positionell anrüchigen Stellung sogar kurzfristig eine Gewinnstellung machen konnte, einigte man sich nach einem Schlagabtausch auf Remis durch Zugwiederholung. Helge gewann zu Beginn der sechsten Stunde in der für ihn charakteristischen souverän ruhigen Spielart seine Partie und holte den Mannschaftssieg ein. Gerhard Arold und Gerd Kurr spielten bis in die Schnellschachphase hinein weiter, wobei beide lange Zeit mit 2 Bauern weniger auf dem Brett klarkommen mussten. Durch einen „Turmeinsteller“ des Gegners wendete sich das Verlustblatt von Gerhard, jedoch nur zum Unentschieden, weil der Mehrturm für weit vorgeschrittene Bauern wieder hergegeben werden musste. Ebenfalls Remis endet die Partie von Gerd, nachdem im Endspiel sein Springer trotz Materialnachteils gefährlicher  als der gegnerische Läufer wurde.

[FN]

Viererpokal – ESG I gewinnt 3:1 gegen Witzhelden

Zum Auswärtsspiel am sonnigen letzten Oktoberwochenende reiste die erste Pokalmannschaft fast in Bestbesetzung in den Leichlinger Ortsteil Witzhelden. Der Gegner aus der Verbandsklasse spielt immerhin an den Spitzenbrettern mit zwei ehemaligen Zweitligaspielern von der SG Solingen. Es entwickelten sich interessante Partien, wobei bereits nach 2 Stunden Spielzeit die aggressive Spielweise von Achim Tymuras Gegner mit einem Figurenverlust und der Partieaufgabe endete.

Mit einem entspannten Vorsprung konnte Reiner Odendahl zeitgleich seine Stellung positionell verstärken und gegen IM Becker in ein Springerendspiel mit Mehrbauer abwickeln. Helge Hintze hatte zwar derweil eine Qualität gegen FM Balduan weniger, aber dafür einen Bauern mehr und ein zusammenhängendes vorgerücktes Bauernpaar. In aussichtsreicher Stellung vereinbarte er mit seinem Gegner Remis, weil Reiner das Endpiel klar gewann. Frank Noetzel gab nach vier Stunden seine vergeblichen Gewinnversuche auf und steuerte das zweite Remis zum verdienten Mannschaftserfolg bei.

Im Halbfinale trifft ESG I auswärts auf Wermelskirchen. Alle Mannschaften des Halbfinales sind bereits für die NRW-Ebene qualifiziert, weil Solingen bereits vorqualifiziert ist.

[FN]

13 Teilnehmer, …

… davon gleich 4, die auf den Namen Thomas hörten, traten gestern zur dritten Runde der offenen Vereinsblitzmeisterschaft an. Im stark besetzten Rundenturnier ist sich nichts geschenkt worden; weder oben, noch unten in der Tabelle. So konnten weder Reiner Odendahl, noch Frank Noetzel, die am Ende mit Abstand Platz 1 und 2 besetzten, die Hundertprozent holen. Reiner musste einen halben Punkt gegen Thomas Schubert abgeben und Frank einen Ganzen gegen Reiner. Ebenso ging keiner der 13 Teilnehmer mit Null Punkten nach Hause.

Sieger wurde Reiner mit 11,5 aus 12 Partien, dicht gefolgt von Frank mit 11 aus 12 Partien. Den dritten Platz machte Gerhard Arold (9 aus 12 Partien). Die nächste Blitzrunde, und letzte im Jahre 2016, findet am 02.12. statt, wie immer um 20 Uhr mit vorhergehenden Themenabend.