ESG III: Viererpokal

mit der Jugend trat heute die dritte der Elberfelder Schachgesellschaft im Viererpokal des SBBL an und begrüßte die Gäste von Tornado in den neuen Räumlichkeiten im Konsum, die mit der zweiten Garde angereist waren, wenn auch nur zu dritt.
Kurzfristig hatte ihr vierter Spieler absagen müssen, zu kurzfristig, um noch Ersatz herbeizuschaffen. Und so gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung; und Mannschaftsführer Thomas konnte sich auf die Aufgaben als Schiedsrichter und Gastgeber konzentrieren.

Doch hielt die Führung nicht lange; denn Hendrik geriet nach der Eröffnung schnell unter Druck und musste bald die Qualität geben. Er kämpfte noch länger, musste dann aber nach Figurentausch aufgeben.

Währenddessen versuchte Merlin an Brett 3, die gegnerische Dame zu fangen, und war jedoch einen Zug unaufmerksam und verlor den Springer. Auch er versuchte, das Unvermeidliche zu vermeiden – vergeblich.

Nur noch ein Sieg an Brett 1 durch Dominik hätte das Remis gesichert und die Chance, im Blitzen schneller zu ziehen als Tornado, doch mit Minusbauer war das eine Herkulesaufgabe. Heute war uns Caissa leider nicht wohlgesonnen. Sein Gegner willigte in ein Remis ein, um den Mannschaftssieg zu sichern und im Damenendspiel nicht doch noch fehl zu greifen.

[thf]

ESG gewinnt NRW-Cup in Erkenschwick

Der SV Erkenschwick war für den Schachbund Nordrhein-Westfalen am 17.10. Ausrichter des NRW-Cup für Vierermannschaften. 27 Mannschaften spielten in knapp sieben Stunden sieben Runden, bis die Sieger feststanden.

Die Elberfelder SG gewann in der Aufstellung Reiner Odendahl, Frank Noetzel, Gerd Kurr und Markus Boos souverän. Erst in der letzten Runde leistete sich das Team gegen den Gastgeber beim 2:2 einen Punktverlust, so dass am Ende 13 Mann-schaftspunkte auf dem Konto standen.

Platz zwei belegte die SG Ennepe-Ruhr-Süd mit 11 Mannschaftspunkten und Platz drei der KS Iserlohn mit 10 Mannschaftspunkten. Namhafte Mannschaften wie SF Katernberg, Düsseldorfer SK oder der Godesberger SK landeten nur im Mittelfeld. Der zweite Wuppertaler Vertreter, der Bahn Schachclub, musste mit Platz 21 Vorlieb nehmen.

Alle Teilnehmer waren mit den Turnierbedingungen und dem Catering in der Stadthalle Oer-Erkenschwick sehr zufrieden. Der SBNRW plant die Wiederholung des Turniers im nächsten Jahr zusätzlich zur Einzelschnellschachmeisterschaft.

[FN]

Auftakt zur Bezirkseinzelmeisterschaft

Offenbar gibt es ein großes Bedürfnis, endlich wieder Schach am Brett und nicht nur auf dem Bildschirm zu spielen. So haben sich heute 22 Teilnehmer in den neuen Räumlichkeiten der Elberfelder Schachgesellschaft im Konsum getroffen, um die erste Runde der Bezirkseinzelmeisterschaft auszutragen.

Wenn auch die großen Überraschungen in der ersten Runde ausblieben, so konnten mit einem Remis Reinhard Schüller gegen Siegbert Richert und Thomas Falk gegen Wolfgang Steinbach Achtungserfolge erzielen.

Am 16. Oktober geht es dann in die zweite Runde.

Thomas Falk, 2. Spielleiter SBBL

29. Internationaler Dreikampf

Nach dem pandemiebedingten Ausfall fand, wenn auch später als üblich im Jahr, die Neuauflage des berühmten Vonkelner Turniers statt. Aus ESG-Sicht schon ein Ritual. Leider konnten nicht alle, die sich drauf gefreut hatten teilnehmen, so dass wir uns mit Ersatzleuten des Gastgebers verstärken mussten. Dass es nicht nur einfach Ersatz war, bewiesen Lisa, Felix und Stefan gleich in der Hinrunde: alle Teams wurden klar bezwungen und wir zogen souverän ins Halbfinale ein. Hier trafen wir auf den langjährigen Konkurrenten BSW, die sich im Vergleich zur ersten Runde deutlich steigerten (oder wir ließen deutlich nach…). Hier kam es dann erst im Stechen (Picken) zum glücklicheren Ende für uns und so zogen wir schließlich ins Finale ein.

Konnten die Gastgeber zu Beginn des Turniers noch klar bezwungen werden, ging es im Finale andersrum aus. Ein kleines Achtungszeichen konnten wir zum Ende doch noch setzen, als wir die Vonkelner einmal deutlich in Ihrer ureigenen Paradedisziplin zweistellig hinter uns lassen konnten.

Herzlichen Glückwunsch den Siegern!

Und noch einmal vielen Dank den erfolgreichen Gastspielern und den Gastgebern für die gelungene Durchführung der Veranstaltung!

[MK]

 

So langsam wird‘s*

Nachdem vor einem Monat viele fleißige Hände unser Hab und Gut vom Luftschloss zum Konsum gebracht hatten, waren ebenso viele fleißige Hände seitdem damit beschäftigt, Tische zu rücken sowie Schränke und Regale aufzubauen.

Besonders viel Zeit nahm das Einräumen des Archivs in Anspruch, dessen Inhalt mehr als sechzig Kartons verlangte, um in die neue Heimat zu kommen. Auch wenn noch nicht alle Kartons ausgepackt sind, so vermittelt das Archiv schon jetzt einen tollen Eindruck und lädt am kommenden Freitag bei der Jahreshauptversammlung zum Vorbeischauen ein.

*Zitat Rüdiger Horn

[thf]

ludi incipiant*

Nachdem am vorigen Wochenende viele fleißige Helfer unser Hab und Gut vom Luftschloss zum Konsum gebracht hatten, galt es an diesem Wochenende, es aufzustellen und einzuräumen, so dass mit dem Schachspielen bald begonnen werden kann.

In dem großen Spielsaal konnte wir sehr dekorativ die große Wohnzimmerzeile aus dem ehemaligen Raucherzimmer und einen neuen Stahlschrank sowie elf Tische für Mannschaftskämpfe und Turniere aufstellen.

Nach alter Zählweise könnten wir Turniere mit bis zu 44 Teilnehmern durchführen.

Viel gemütlicher sieht es im kleinen Spielsaal, in dem wir immerhin fünf Tische aufstellen konnten.

Auch wenn noch nicht alles aufgeräumt ist, so lud der Raum am Freitag schon zu einigen Blitzpartien ein, und alle waren froh, endlich mal wieder echte Figuren übers Brett ziehen zu können.

*ludi incipiant (lat.: die Spiele können beginnen)

[thf]

Wir ziehen um!

Umzugswagen

Zahlreich angetreten ist die Elberfelder Schachgesellschaft am Wochenende zum Umzug vom Luftschloss zum Konsum. Vieles ging mit unseren PKWs noch rüber ins neue Domizil; doch für die großen Sachen hatte Benedikt seine Freunde Roman und André zur Unterstützung mit ihrem LKW angefordert.

Nicht nur die Elberfelder staunten ob des ungewöhnlichen Umzugsautos, auch der Pförtner am Konsum, als er den US Army Truck von 1963 sah; und glaubte eher an eine Invasion als an einen Umzug. Erst nachdem Martin ihm versicherte, dass unter der Plane des Trucks Hilfsgüter für den Schachverein seien und keine GIs, hob der die Schranken.

Wir danken allen – das war eine starke Mannschaftsleistung !

Ihr Bücher könnt kommen…

Die Zeichen stehen auf Auszug aus dem Luftschloss; und seit längerem wartet unser Archiv in etwa sechzig Umzugkatons auf das neue Domizil.

Nun ist der Mietvertrag unterschrieben, doch es bedurfte noch Regale für unsere Büchersammlung, die in der Wiesenstraße eher lieblos in Schränken denn in vorzeigbaren Regalen untergebracht waren.

Durch die großzügige Spende von Stefan in Form von fünf Regalen mussten nun nur noch drei Regale für unsere neue Bibliothek gekauft werden. Dank Benedikt, der sich einen Sprinter von seinem Chef ausleihen konnte, war der Transport von acht Regalen ein Kinderspiel. Auch der Aufbau der Regale war dank Dietmar, Ludger, Alessandro und Thomas ein Kinderspiel.


 

Nun können die Bücher endlich umziehen, wahrscheinlich am übernächsten Wochenende.

[thf]