ESG II verteidigt den 3. Tabellenplatz

Im Spitzenspiel der Verbandsliga trafen in der Schlußrunde die Zweitvertretungen von Elberfeld und Ratingen aufeinander und kämpften um den 2. Tabellenplatz. Das 4:4 Unentschieden reichte uns leider nicht, um die Ratinger noch einzuholen. Im Kampfverlauf deuteten sich leichte Vorteile für uns an, da Michael Podder schnell zwei Mehrbauern besaß und Ahmed Agic eine Qualität gewinnen konnte. Die ersten Partien endeten jedoch Remis Thomas Schubert, Thomas Kley und Ronny Müller remisierten vor der 1. Zeitkontrolle. In der Partie von Andrea Schubert kam Andrea immer besser ins Spiel und konnte mit einem schönen Mattangriff den ganzen Punkt einfahren. An Brett 8 spielte David Bachmann die Eröffnung unorthodox und stand gedrückt. Im Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufer gelang im jedoch ein Kunststück, nämlich den weißen König in der Mitte des Brettes Matt zu setzen.

Die beiden vorteilhaften Partien von Michael und Ahmed wurden immer schwierigen, beide kämpften mit Angriffen der gegnerischen Damen. Michael  wurde böse ausgekontert und Ahmed stand im Schwerfigurenendspiel trotz Mehrqualität zu passiv und verlor ebenfalls.

Somit verblieb nur noch die Partie am Spitzenbrett, wo Stefan Pfeiffer eine taktische Partie spielte, sich aber nach Beendigung der anderen Partien mit seinem Gegner auf Remis einigte.

Zum Abschluß des Tages ging es dann zum geselligen Pizzaessen nach Wuppertal zurück (verstärkt durch FM Reiner Odendahl).

Fazit  beim Essen: Nächstes Jahr greift diese eingeschworene Truppe wieder an und wir wollen wieder um den Aufstieg mitspielen.[RM]

Auslaufen…

… in die Sommerpause. Das war das Motto, unter dem die letzte Begegnung in der Saison 2017/18 der Vierten der Elberfelder Schachgesellschaft gegen die Gäste aus Solingen stand.

Wie ein Fels in der Brandung, so standen die Elberfelder auf dem dritten Tabellenplatz, und daran würden die Ergebnisse des letzten Spieltages auch nichts ändern, und so stehen die Elberfelder mit zwei Punkten Abstand zu den Aufstiegsplätzen Lennep und Vonkeln und mit drei Punkten Abstand zum Lokalkonkurrenten BSW auf den dritten Tabellenplatz.

Kein Grund, dem Brett fern zu bleiben, sondern für die Vierte nochmals Grund, sich von der besten Seite zu zeigen. Lediglich Josef Komeinda war schon fern im Urlaub. Für ihn spielte wieder Cudi Cesen.

Die siebte der Klingenstadt kam an den hinteren Brettern mit zwei sehr jungen Ersatzspielern, die von ihrem Trainer noch eindringlich auf die Begegnung eingestimmt wurden. Die Punkte dieser Bretter gingen schnell an die Elberfelder. Die nächste Erfolgsmeldung zum 3:0 konnte Martin Keller am Spitzenbrett gegen Michael Ehringfeld vermelden, der ein sehr starkes Turnier bei der Einzelmeisterschaft des Bezirks gespielt hat. Martin überzeugte jedoch in dieser Partie.

Hier stand Martin mit den schwarzen Figuren schon deutlich besser, und 17. Lxd2 wäre die bessere Fortsetzung für Ehringfeld gewesen; doch dieser setzte mit 17. exf7+ fort, was Martin mit 17… Dxf7; 18. e5 Sxf3+ beantwortete, und weiß steht sicher auf Gewinn. Die Aufgabe kam im 24. Zug.

Es folgten zwei Remis am Brett 3 (Rüdiger Horn vs Capelan) und am Brett 4 (Yadollah Zargari vs Fodor) zum Mannschaftsremis. Den Mannschaftssieg steuerte Mannschaftsführer Thomas Falk gegen Mix bei, der frühzeitig einen Zentralbauern einstellte. Thomas wickelte dann in das vorteilhafte Endspiel ab.

Mit 28. e4 setzte Thomas den Hebel an die schwarze Stellung an. Nach 28… Kd7, 29. exf5 exf5 war der schwarze König an den gedeckten weißen Freibauern wie an einer Hundeleine gefesselt, und der weiße König wanderte zu den Bauern auf dem Damenflügel. Im 35. Zug gab schwarz auf.

Am Brett 2 zwischen Samuel Haringer und Schubert entwickelte sich ein verbissener Zweikampf um die Vorherrschaft im Zentrum, stets mit leichten Vorteilen für weiß. Nachdem Samuel seinen zweiten Turm von a1 über a3 mit 25. Taf3 in den Königsangriff integrierte,

versuchte schwarz mit 25… Tf4 die Situation zu entschärfen; jedoch mit 26. Txf4 Dxf4 ließ er mit 27. De6 die weiße Dame ins schwarze Lager und geriet mit 27… Df8; 28. Tf3 De8; 29. Tf7 Sc8; 30. Sg3 unter Druck und zog 30… Kg8. Samuel runzelte kurz verwundert die Stirn und zog 31. Txe7+.

Den Abschluss dieser Begegnung und dieser Saison machte dann Fabio Santiago mit einem Remis gegen Barche zum 6,5:1,5 Endstand.

[thf]

offene Solinger Blitz-Stadtmeisterschaft 2018

Wer Interesse hat, am Freitag, den 20. April um 19:30 an der offenen Solinger Blitz-Stadtmeisterschaft

3-Minuten + 2 Sekunden/Zug pro Partie und Spieler
bis zu 16 Teilnehmern: Rundensystem
17–24 Teilnehmer: 11 Runden CH-System
mehr als 24 Teilnehmer: 13 Runden CH-System
Das Turnier wird Elo-ausgewertet

teilzunehmen, der möge sich bei turnierleitung@esg1851.de melden.
Teilnehmer der ESG

Frank Noetzel Achter der Weltrangliste im Internetblitz auf Schach.de

Was tun, wenn man krank ist und leider mal nicht in den Verein kommen kann? Für den amtierenden Vereinsblitzmeister und Teilnehmer der Deutschen Blitzmeisterschaft Frank Noetzel kommt dann Blitzen im Internet in Betracht, obwohl ich klarstellen möchte, dass das kein vollwertiger Ersatz für ein Spielchen im Vereinsheim von Angesicht zu Angesicht ist. Auf dem Schachserver schach.de spielen in der Regel zwischen 1500 und 2000 Spieler aus allen Ländern der Welt. Die Wertungszahlen stiegen vor einem Jahr für ganz Erfolgreiche bis auf ELO 3000. Dieser inflationären Tendenz wurde durch einen neuen Berechnungsalgorithmus entgegengetreten. Mit ELO 2450 befinde ich mich zum Frühlingsanfang auf Ranglistennummer 8, was aber nur eine Momentaufnahme darstellt.

Nachstehend einige erfolgreiche Matches gegen bekannte Großmeister (Gutman, Nunn, Shaw).

[FN]

Fronleichnamsblitz

wer Interesse hat, am Fronleichnamsblitz in Waltrop teilzunehmen, der möge sich bei mir, turnierleitung@esg1851.de melden.
Unsere Teilnehmer findet Ihr hier

ESG II verliert knapp mit 3,5:4,5

Im Endspurt der Verbandsliga geht uns leider nun die Luft aus. Nach der heutigen Niederlage gegen OSC Rheinhausen stehen wir mit 10:6 Punkten auf Tabellenplatz 3. Vorzeitiger Aufsteiger in die Regionalliga ist Turm Kleve, die ihren Mannschaftskampf gegen SF Moers knapp gewinnen konnten.

Wie gegen Moers traten mit der Stammbesetzung an und wollten an den hinteren Brettern voll punkten, da Rheinhausen an den vorderen Brettern stark besetzt ist. Beim Blick auf den Spielberichtsbogen musste uns aber nicht bange sein, da der Gegner mit 2 Ersatzspielern antrat.

Lange tat sich nicht viel im Kampfverlauf, an den Brettern 3 und 5 standen wir erstmal klar schlechter, aber noch nicht verloren. Die erste Partie endete jedoch an Brett 7, Michael Podder unterschätze den Springer auf f7 und konnte das Damenmatt nicht mehr verhindern. Danach remisierte Thomas Kley kurz vor der Zeitnot, mit nur noch 7 Minuten für 20 Züge wollte er kein Risiko eingehen. Den Ausgleichspunkt erzielte David Bachmann mit schönen Figurenmanövern spielte er seinen Gegner positionell an die Wand und eroberte Material. Auch kurz vor der Zeitkontrolle endeten die Partien von Andrea Schmidt und Thomas Schubert mir Remis. An Brett 8 hatte Ahmed Agic frühzeitig einen Bauern gewonnen und bis ins Endspiel verteidigt, im Bauernendspiel ließ Ahmed nichts anbrennen und fuhr den vollen Punkt ein.

Die Entscheidung musste an den Brettern 1 bzw. 3 fallen. An Brett 3 stand der Berichterstatter nach der Eröffnung auf Verlust und konnte sich noch ins Endspiel Dame gegen 2 Türme retten. Nach einer Königswanderung von Weiß gingen mir allerdings die Schachs aus und der weiße Freibauer konnte sich umwandeln, damit war die Partie dann endlich verloren.

Am Spitzenbrett traf Stefan Pfeiffer auf den amtierenden NRW-Meister Eugen Heinert. Die positionellen Partie endete in den letzten Sekunden der kompletten Spielzeit, leider zu Ungunsten von Stefan. In der Partie war sicherlich mehr drin, beide Spieler übersahen einen Bauerngewinn für Stefan im Mittelspiel. Danach wurde der Raum für die schwarzen Steine immer enger und mit dem Eindringen von Turm und Dame in die Stellung musste Schwarz aufgeben.

Letzter Mannschaftskampf ist am 15.04. in Ratingen, gegen die Zweite Mannschaft.

[RM]

NSV-Blitz-Einzelmeisterschaft 2017/18

Die NSV-Blitz-Einzelmeisterschaft 2017/2018 wird am 28.04.2018 ab 15:15 Uhr im Spiellokal des SC Kevelaer, Begegnungsstätte, Bury St. Edmunds-Str. 7, 47623 Kevelaer ausgetragen werden. Die Ausschreibung steht auf der Download-Seite und der Seite der Blitz-EM bereit. Eine Voranmeldung über die Anmeldeseite ist unbedingt erforderlich. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 40 begrenzt; es gilt die Reihenfolge der Anmeldung. Anmeldeschluss ist Freitag, der 27.04.2018, 22:00 Uhr.

[Marius Fränzel]

Stadtmeisterschaft der Wuppertaler Grundschulen 2018

Nun schon zum 11. Mal in Folge fand dieses Turnier im Gemeindesaal in der Leipziger Str. unter Leitung der Ausrichter-Schule St. Michael statt. Mit 64 Grundschülern aus 14 Wuppertaler Schulen war es dieses Mal nicht so zahlreich besetzt wie in den vergangenen Jahren – aber nichtsdestotrotz wurde hart um jeden Punkt gekämpft und nach 9 Runden stand fest, dass das Turnier eine Beute unseres Vereinsnachwuchses wurde. Ungeschlagen konnte Batuhan Gülcan den Sieg an seine Fahnen heften und den Pokal mit nach Hause nehmen. Wie immer gab es weitere Preise für die besten Mädchen und eine Extra-Wertung für die 1.- und 2.-Klässler. Als beste Schule konnte die GS Birkenhöhe einen Pokal mit nach Hause nehmen.

[MK]

Nur zum Schachspielen…

… ist heute die Vierte der Elberfelder Schachgeselschaft zu den Schachfreunden ins Grüne nach Vonkeln gefahren; denn der Vonkelner Dreikampf ist erst im Sommer.

So ist man dann heute eher bei winterlichen Bedingungen angetreten; zum Glück schneelos und der Ofen brandte kräftig. Optimale Bedingungen, um den Schachfreunden zu zeigen, dass die Elberfelder ganz oben mitspielen, auch wenn  nur noch rein theoretische Chancen auf den Aufstieg bestanden. Zumal die Elberfelder wieder stark ersatzgeschwächt antreten mussten. Rüdiger Horn hatte abgesagt, wie auch Josef Komeinda wegen gebrochener Hand; und am morgen sagte auch noch kurzfristig Renè Niebergall wegen Krankheit ab.

Damit stand es dann bei Uhrenandrücken gleich 0:1 für die Gastgeber. Zum Glück konnte Benedikt Abel am Brett 7 gegen Ferdinand Schneider schnell den Ausgleich schaffen. Doch hielt sich die Freude am Ausgleich nicht lange;  denn am Brett 8 musste Denis Krzysztala sich gegen Siegler junior geschlagen geben. Nun war es Samuel Haringer, der am Brett 2 gegen Gerhard den Ausgleich herstellte. Im Königsangriffwettlauf konnte Samuel mit den schwarzen Figuren den Höhepunkt in der Partie setzen.

Gerhard versuchte sich mit 31. Sg3 zu verteidigen, und Samuel setzte mit 31…Sf3 fort. Es folgte noch 32. Kh1 Dxh3+ und Aufgabe.

Doch aufmatmen konnten die Elberfelder nicht, da die Partie von Martin am Brett 1 drohte verloren zu gehen, und so kam es dann auch, nachdem seine Dame verloren ging. Es folgten zwei Remis, am Brett 4 zwischen Yadollah Zargari und Ludwig und am Brett 3 zwischen Fabio Santiago und Ußling, so dass alle Hoffnungen auf das Mannschaftsremis auf Mannschaftsführer Thomas Falk lagen, der im 13. Zug mit einer Kombination seinem Gegenüber Krakat zwei Bauern abnehmen konnte. Nach Abtausch der Schwerfiguren versuchte Thomas in einem Bauernendspiel mit Springer, die Bauern am Damenflügel nach vorne zu treiben.

Krakat bot mit 49…Sxd4 remis, das Thomas mit der Idee 50. Sb5+ ablehnte. Nach langer Überlegung zog Karkat noch 50. Sxb5; 51.Kxb5 Kd7; 52.Ka6 Kc8; 53.Ka7 und Aufgabe zum Mannschaftsremis.

Am 15. April empfängt die ESG IV zum Saisonabschluss die SG Solingen VII.

[thf]

Großer Regionalligatag in Krefeld

Zur siebten Runde der Regionalliga waren wir zu Gast bei der 2. Mannschaft unserer Schachfreunde aus Krefeld, während unsere Nachbarn aus Solingen gegen die 1. Mannschaft, gegen die wir in der letzten Runde nur knapp verloren haben, klar mit 6:2 unterlagen.

Für den Auftakt zum klaren 6:2 Sieg sorgte Ronny Müller mit einer schönen Schwarzpartie, deren erfolgreicher Ausgang sich schon früh abzeichnete. Anschließend erzielte Stefan Pfeiffer am 7. Brett ein Remis gegen die einzige Dame der Gastgeber.

Mit Blick auf die solide 1,5:0,5 Führung und guten Stellungen an den meisten Brettern steuerte dann Frank aus zumindest ausgeglichener Position einen mannschaftsdienlichen halben Punkt bei.

In der nächsten Phase des Kampfes standen schöne Gewinnpartien von Reiner und Achim einer Niederlage von Maik gegenüber, wodurch der Vorteil zum 4:2 Zwischenstand weiter ausgebaut wurde.

Übrig blieben die Partien von Helge und Gerd, die sich zu später Stunde gleichzeitig gegen den zähen Widerstand ihrer Gegner zum 6:2 Endstand durchsetzen konnten.

Aktuell belegen wir den undankbaren zweiten Tabellenplatz, während dem Spitzenteam aus Krefeld bei 2 verbleibenden Runden und 4 Mannschaftspunkten Vorsprung der wohlverdiente Aufstieg wohl nicht mehr zu nehmen sein wird.

[Gerd Kurr]