Solingen III ÔÇô ESG I 4,5:3,5

In der letzten Runde der Regionalliga kam es noch zum Lokalkampf┬á bei unseren bergischen Nachbarn. Es ging f├╝r beide Mannschaften um nichts mehr. So spielten denn auch wegen kurzfristiger Krankheitsausf├Ąlle nur jeweils 7 Spieler pro Team und es stand nach einer Stunde 1:1. Reiner hatte kampflos gewonnen, Marko kampflos verloren. Trotz sch├Ânstem Wetter gestaltete sich aber ein kampfbetonter Verlauf an den restlichen 6 Brettern, an denen sich nach 3 Stunden Spielzeit deutliche Vorteile bei den Wei├čpartien der Gastgeber abzeichneten. Helge geriet in eine aussichtlose Stellung gegen einen sehr gut vorbereiteten Schockenb├Ąumer und musste schlie├člich die franz├Âsischen Waffen strecken. Gerd und Michael (Bubu) hatten ihre Gegner Peschel und Alt-ESGer Scheffner mit Schwarz scharf angegriffen, wurden aber unter Materialverlust zur├╝ckgeworfen. Pl├Âtzlich stand es 4:1 f├╝r Solingen. Die restlichen Stellungen von Frank, Achim und Gerhard sahen f├╝r Elberfeld gut aus, lie├čen aber offen, ob man sie alle gewinnen w├╝rde. Das Gl├╝ck des T├╝chtigen hatten dann auch Frank und Achim, die ihre Partien gegen Flesch und Borkert kontinuierlich zum Sieg f├╝hren konnten. Leider blieb das Gl├╝ck Gerhard verweht, der in einem Turmendspiel mit Materialvorteil nur eine Remisfortsetzung gegen Erkay w├Ąhlte und so den ungl├╝cklichen Endstand von 3,5:4,5 herstellte.

ESG I schlie├čt die Saison mit dem 5.Tabellenplatz ab. Die Planungen f├╝r die n├Ąchste Saison laufen schon.

[FN]

ESG I – Ratingen II 5:3

Im vorletzten Saisonspiel der Regionalliga verteidigte die erste Mannschaft ihren f├╝nften Tabellenplatz mit einem erk├Ąmpften Sieg gegen die zweite Mannschaft aus Ratingen.

Friedlich trennten sich zun├Ąchst Reiner Odendahl, Frank Noetzel und Gerd Kurr nach 2,5 Stunden Spielzeit mit ihren Gegnern auf┬á Remis , ehe es an den anderen Brettern ordentlich zur Sache ging. Im Laufe des Kampfes entwickelten sich ein Stellungsvorteil bei Thomas Fuchs und ein Materialvorteil bei Achim Tymura. An den anderen Brettern sah es f├╝r uns augenscheinlich schlechter aus. Kein Elberfelder gab sich jedoch geschlagen und der ESG gelang die von Au├čenstehenden beurteilte optimale Punkteausbeute . Achim und Thomas gewannen in ├╝berzeugender Weise ihre Endspiele aus besseren Stellungen, w├Ąhrend Helge Hintze, Markus Rebbe und Gerhard Arold den Gewinnversuchen ihrer Gegner standhielten und Remis spielten. Der Mannschaftssieg und das letzte Heimspiel dieser Saison fanden im ESG-Stammlokal am Loh ihren fr├Âhlichen Ausklang.

Ende April geht es noch um die goldene Ananas zum Lokalrivalen nach Solingen. Im n├Ąchsten Jahr d├╝rfte es ESG I in der Regionalliga eher mit Ratingen I als mit Ratingen II zu tun bekommen, aber in der Mannschaft steckt immer noch Luft nach oben.

[FN]

Nachlese Nachholespiel Regionalliga ESG I – SF Heinsberg

Ohne 2 Spiel 3 – Heinsberg lie├č die Bretter 2 und 3 frei und unsere Meister Hintze und Noetzel konnten entspannen. Arbeiten hingegen musste unser Brett 1 Meister Odendahl gegen den jungen Holl├Ąnder van Meegen. In einer Bogoindischen Verteidigung konnte er als Schwarzer abseits des mainstreams relativ schnell ausgleichen und Druck aufbauen:

Hier ist Weiss am Zug und wer h├Ątte geglaubt, dass g4 jetzt schon ein Fehler ist? Reiner Odendahl gelingt es nun mit einer Folge genauer Z├╝ge beginnend mit Sfxg4 eine Bresche in die Verteidigungslinien des Weissen zu schlagen und kurze Zeit sp├Ąter folgende Stellung zu erreichen (Schwarz am Zug):

Auch hier findet Reiner den Zug, der den Druck auf den gegnerischen K├Ânig weiter erh├Âht: f5! Weiss gelingt es weiterhin nicht, sich aus der Umklammerung zu befreien bzw. den Druck abzusch├╝tteln und die Vorteile des Schwarzen verdichten sich (Schwarz am Zug):

Hier findet Schwarz das sch├Âne Tf2 und nachdem es zwischenzeitlich f├╝r unsere Erste 4-0 steht hat der Weisse vermutlich ein Einsehen und es folgt f├╝r die Galerie 25.Dg4 Sf3 26.Dxd7 Th2#

Sch├Ân spielen kann man immer nur wenn der Gegner mitmacht…

[MK]

Kamp-Lintfort – ESG I 3:5

In der 5. Runde der Regionalliga wollte die erste Mannschaft ihr Punktekonto wieder ausgleichen. Aber auch der Gegner, die Heimmannschaft vom linken Niederrhein, hatte die feste Absicht, den letzten Tabellenplatz zu verlassen und spielte in dieser Saison erstmals in Bestbesetzung. Das im Vergleich zum letzten Jahr deutlich sch├Ânere und ruhigere Spiellokal und die Ambitionen beider Teams lie├čen einen interessanten Kampf erwarten. Die Einzelergebnisse wurden sofort ins Netz gestellt und via Monitor im Spielsaal visualisiert.

Sehr schnelle Zugfolgen f├╝hrten an Brett 7 zu Stellungsvorteilen von Marco, der nach 2 Stunden dann auch prompt gewann. Zu diesem Zeitpunkt hatte Frank im Endspiel einen gesunden Mehrbauern, den er nach 3 Stunden Gesamtspielzeit zum beruhigenden 2:0 verwerten konnte. Hartn├Ąckiger zeigten sich die Gegner an den beiden Spitzenbrettern, so dass Reiner und Helge auch in Anbetracht des Spielstandes in den Remishafen steuerten. Auch Gerd hielt den Ball flach zum 3,5:1,5 f├╝r die ESG, ehe Achim den Mannschaftssieg mit einer positionell ├╝berzeugenden Leistung sicherstellte. Taktisch w├Ąre aber zwischendurch starkes Gegenspiel m├Âglich gewesen, wie er nach der Partie betonte. Pechvogel des Tages war erneut Thomas, der aus einer ├╝berzeugenden Er├Âffnungsbehandlung und Stellungsvorteilen im Laufe des Spiels kein Kapital schlagen konnte und sogar noch verlor. Gerhard steuerte schlie├člich nach wechselhaftem Partieverlauf das Remis zum 5:3 Endstand bei. Damit ist ESG I nach 5 Runden F├╝nfter mit 5:5 Punkten (give me five !).

[FN]

ESG I, II, III, IV…

… hie├č die Losung beim letzten Mannschaftskampf der ESG I in der Spielsaison 2015/16. Stark ersatzgeschw├Ącht mussten Reiner Odendahl, Helge Hintze, Heiko Kesseler, Achim Tymura und Thomas Fuchs nach J├╝chen zur SG Hochneukirch ausr├╝cken.

F├╝r die ESG I ging es um nichts mehr, lag man doch vor dem letzten Mannschaftskampf auf dem vierten Tabellenplatz – zu weit von Pl├Ątzen entfernt, die Hoffnung auf einen Aufstieg n├Ąhren oder Angst vor dem Abstieg sch├╝ren w├╝rden. Dennoch wollte man die Bretter nicht unbesetzt gegen den Tabellenletzten und Abstiegskandidaten SG Hochneukirch lassen, f├╝r die es noch Hoffnungen gab, am Tabellenvorletzten vorbeizuziehen. So sind dann die Legion├Ąre Lukas Heynck (ESG II), Dennis Peters (ESG III) und Thomas Falk (ESG IV) herbeigeeilt, um die Reihen der ESG I aufzuf├╝llen. So wurde aus dem Mannschaftskampf der ESG I (fast) ein Vereinskampf.

„Gastgeschenke“ gibt es bei der Elberfelder Schachgesellschaft nicht, und so wurde an allen acht Brettern, wenn auch ersatzgeschw├Ącht, unter den Augen eines Schachfreundes aus Heinsberg, der seine Schachfreunde „live“ vom Mannschaftskampf des Abstiegskonkurrenten berichten wollte, gek├Ąmpft.

Als erster willigte Reiner Odendahl am Brett 1 gegen Marcel Harff in ein remis ein – war das schon ein Omen f├╝r den Ausgang der┬áBegegnung ? Am Brett acht hatte Thomas Falk mit Michael Aretz das schwerste Los der drei Legion├Ąren┬áund k├Ąmpfte verbissen um seinen a-Bauern…

Aretz vs Falk nach 23. Dg3
Aretz vs Falk nach 23. Dg3

und entschied sich im 23. Zug die Verteidigung dieses Bauern aufzugeben, um die Mattdrohung abwehren zu k├Ânnen, und zog Dg6. Wenige Z├╝ge sp├Ąter musste er dann nach „ber├╝hrt-gef├╝hrt“ aufgeben.

Zum Gl├╝ck konnte Helge Hintze mit einem Sieg ├╝ber Norbert Esser den Ausgleich wieder herstellen,

Esser vs Hintze nach 31. ... Tf1
Esser vs Hintze nach 31. … Tf1

nachdem er mit beiden T├╝rmen tief in die wei├če Stellung eindrang, zog Esser Tf2, was Helge mit T7c1 beantwortete. Wenige Z├╝ge sp├Ąter gab wei├č auf.

Es folgte am Brett 4 ein remis zwischen Achim Tymura und Patrick K├╝hn, und zwei Niederlagen am Brett 5 zwischen Thomas Fuchs und Dieter Komans, sowie am Brett 7 zwischen Dennis Peters und Olaf Rothberg. Dennis konnte zwar die schwarze gegnerische Dame mit dem Turm auf der 7. Reihe fesseln – es droht mit Dxh7 Matt.┬áF├╝r die Fesselung┬áhatte Dennis eine Leichtfigur geopfert; doch gelang es┬áschwarz mit seinen T├╝rmen die wei├če K├Ânigsstellung aufzurei├čen und die Partie f├╝r sich zu entscheiden.

So stand es bei noch zwei laufenden Partien (Lukas Heynck am Brett 6 gegen Hans Rombey und am Brett 3 Heiko Kesseler gegen Wilfried Harff) 4:2 f├╝r Hochneukirch. Das Brett 6 sah ganz hoffnungsfroh aus, nachdem Lukas in der folgenden Stellung

Rombey vs Heynck nach 29. Te1
Rombey vs Heynck nach 29. Te1

einfach 29. … Txe5 spielte. Im weiteren Verlauf konnte sich sein c-Bauer zu einem Freibauern entwickeln, der bis zur 6. Reihe vordrang und Anstalten machte, mit k├Âniglicher Unterst├╝tzung auch noch die letzten beiden Schritte zu machen. In Opposition gab der wei├če K├Ânig schlie├člich auf.

Dass bei der ESG gek├Ąmpft wird zeigte eindrucksvoll auch Heiko Kesseler am Brett 3 gegen den┬áDWZ-besseren Wilfried Harff bei einem Stand von 3:4 aus Sicht der ESG, nachdem┬áHarff Heiko dreimal remis anbot. Heiko lehnte aber jedes Mal ab,┬áwollte┬ádoch noch f├╝r das Mannschaftsremis k├Ąmpfen und erreichte die folgende Stellung,

Kesseler vs Harff, w.
Kesseler vs Harff, W.

in der Harff nun Sd4 zog, was Heiko mit Sb3 beantwortete. Im weiteren Verlauf konnte Heiko nach Turmtausch in ein Endspiel mit jeweils einem Springer auf beiden Seiten einleiten und┬áseine beiden verbleibenen Bauern auf g und h gegen den schwarzen h-Bauern mobilisieren und diesen schlie├člich erobern. Dennoch wehrte sich Harff vehement, verblieb doch die Chance, den eigenen Springer f├╝r einen Bauern so geschickt zu opfern, dass der andere dem K├Ânig zum Opfer fallen w├╝rde. Geschickt konnte Heiko den gegnerischen Springer von diesem Vorhaben abhalten und so das remis f├╝r die Mannschaft retten, die dann doch noch den dritten Tabellenplatz erobern konnte.

[thf]

Kamp-Lintfort – ESG I 2,5 : 5,5

Aufregung vor dem Ausw├Ąrtsspiel. Reiner Odendahl fehlte am Treffpunkt. Da er weder telefonisch noch per Mail erreichbar war, stellte sich die Frage, ob mit 7 Leuten spielen oder den Versuch starten, bei ihm zu Hause anzuschellen und anschlie├čend eventuell auch mit 7 Leuten zu spielen und einer weiteren halben Stunde weniger Zeit auf der Uhr. Fortuna meinte es aber gut mit uns, und der sehr verschlafene Reiner stieg mit ins Auto. Der faire Gegner vom Niederrhein hatte sogar gewartet und dem Kampf stand nichts mehr im Weg.
Nach 2 Stunden f├╝hrten wir bereits 2:0, weil Helge Hintze und Marco K├╝hne ihre sehr erfahrenen Gegner J. Westermann und E. Wei├č souver├Ąn erwischt hatten. So sprach nach 3 Stunden auch nichts gegen eine Punkteteilung von Reiner Odendahl und Thomas Fuchs, zumal die restlichen vier Bretter nicht schlecht standen.
Ein lebhafter Kampf hatte sich an Brett 3 mit Vorteilen f├╝r Frank Noetzel entwickelt, bis sich folgende Stellung ergab:

Noetzel (ESG) vs Bosser (Kamp-Lintfort) nach 28. ... Td6
Noetzel (ESG) vs Bosser (Kamp-Lintfort)
nach 28. … Td6

Wei├č spielte:

29. Tdxf7 Txf7
30. Txf7 Kh8
31. Df5 Td8
32. Txg7 !! Aufgabe wegen nachfolgendem Matt auf f6 oder h7

Gerd Kurr hatte interessant eine Figur f├╝r 3 Bauern im Endspiel gegeben. Der Gegner konnte die Bauern aber aufhalten und noch den Remishafen erreichen.
Das war aber bereits der Mannschaftssieg. Sowohl Heiko Kesseler als auch Achim Tymura versuchten ihrerseits noch, die Ergebnisspanne zu verbessern, mussten aber letztlich doch aufgrund der gegnerischen Gegenwehr in ein Remis einwilligen.

Mit 6:2 Punkten ├╝berwintert die ÔÇ×Erste“ auf dem zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga, in der es weiter spannend bleibt.

[FN]

ESG I gewinnt 6:2 gegen Heinsberg

Nach 6 spannenden Kampfstunden konnte die erste Mannschaft ihren zweiten Sieg in der Regionalliga einfahren.

Das Ergebnis gibt nicht ganz den Spielverlauf wieder. Der Gegner von der holl├Ąndischen Grenze zeigte sich in den ersten Stunden ebenb├╝rtig, bis sich Thomas Fuchs ein Herz nahm, das Remisangebot seines Kontrahenten ablehnte und unwiderstehlich den K├Ânig in der Brettmitte angriff; mit dem verdienten Erfolg eines ganzen Punktes. Unser Neuzugang Achim Tymura konnte trotz Er├Âffnungsproblemen im Mittelspiel ebenso die klare Oberhand und den Punkt gewinnen. Das motivierte offensichtlich Marco K├╝hne, seinen Brettnachbarn nicht nachzustehen, auch wenn es sich in dieser Partie um ein eher undurchsichtiges Endspiel gehandelt hatte, so dass die ESG unerwartet klar nach 3 Stunden 3:0 f├╝hrte. Noch vor der ersten Zeitkontrolle bot der schwer besch├Ąftigte Gegner von Reiner Odendahl Remis an, was Reiner bei diesem Zwischenstand beruhigt annehmen konnte. Leider zog Frank Noetzel den K├╝rzeren gegen einen holl├Ąndischen Youngster, der auff├Ąllig gut spielte und aus einer bekannten italienischen Pianissimostellung seinen Vorteil kontinuierlich zum Sieg ausbaute (sagte der Computer).

Nach der Zeitkontrolle entwickelte sich an den ├╝brigen drei Brettern eine rege Endspielt├Ątigkeit, wobei man den Eindruck hatte, dass alle 6 Akteure auf Gewinn spielten. Nach Vereinfachungen zeichnete sich aber bei Gerd Kurr eine Punkteteilung ab, die trotz besserer Bauernstruktur f├╝r Gerd nicht zu vermeiden war. Beim Stand von 4 :2 hatten aber alle Anwesenden dann doch den Eindruck, dass der Mannschaftskampf irgendwie gewonnen ist.

Sowohl Helge Hintze als auch Heiko Kesseler behandelten ihre Turmendspiele sehr sorgf├Ąltig und konnte leichte Stellungsvorteile schlie├člich zu klaren Gewinnstellungen umwandeln.

Damit steht ESG I mit 4:2 Punkten zwei  Mannschaftspunkte hinter Krefeld  und einen Brettpunkt hinter Solingen III auf dem dritten Platz in der Tabelle der Regionalliga.

Bereits in 2 Wochen geht es zum Ausw├Ąrtsspiel nach Kamp-Lintfort. Wir h├Ątten da noch Weihnachtsw├╝nsche. ­čśÄ

(FN)

Bezirkspokal: Im Halbfinale kommt Gegner TV Witzhelden mit Internationalen Meister Martin Alexander Becker

Im Viererpokal des Schachbezirks Bergisch-Land sind alle W├╝rfel im Viertelfinale gefallen. Das Halbfinale ist bereits ausgelost. Unser Gegner ist der starke Turnverein Witzhelden. Die Begegnung findet am Sonntag, 20.12.15, im ÔÇ×LuftschlossÔÇť der Elberfelder Schachgesellschaft 1851 statt. Spielbeginn ist 10.00 Uhr. An den Spitzenbrettern hat der Club aus dem bergischen ÔÇ×H├ÂhendorfÔÇť mit dem Internationalen Meister Martin Alexander Becker und FIDE-Meister Markus Balduan dann wohl gleich zwei Titeltr├Ąger an den beiden Spitzenbrettern. Beim Einzug unter die letzten Vier besiegte das Duo gemeinsam mit Dieter F├Ârtsch und Markus Becker das Quartett von Schwarz-Wei├č Remscheid klar mit 3:1. In der anderen Halbfinal-Begegnung trifft der deutsche Rekordmeister, die Schachgesellschaft Solingen, zeitgleich auf die Mannen von den Schachfreunden Vonkeln. F├╝r den NRW-Pokal qualifizieren sich die beiden Finalisten sowie der Sieger des Spiels um den dritten Platz.

[HK]

Regionalliga ÔÇô Ratinger Reserve schl├Ągt Favorit SG Solingen III

In der Regionalliga bleibt es spannend. In einem Nachholspiel bezwang die Reserve des Schachverein Ratingen ├╝berraschend mit der Dritten des Schachbundesligisten SG Solingen einen der zwei Aufstiegsfavoriten. Die ersatzgeschw├Ąchten Solinger schickte die Ratinger Bestbesetzung mit 3,5:4,5 zur├╝ck nach Hause. Die Ratinger besiegten wir zu Saisonbeginn mit 6:2.

Somit haben mit den Klingenst├Ądtern und unserer Mannschaft beide Co-Tabellenf├╝hrer bereits in der zweiten Spielrunde nicht eingeplante herbe Niederlagen einstecken m├╝├čen. Beide Teams stehen nun unter Zugzwang. In der kommenden Runde wird es insbesondere f├╝r die Solinger ÔÇ×FIDE-MeistertruppeÔÇť schwer weiteren Punkteverlust zu vermeiden. Heimgegner sind die verlustpunktfreien Schachfreunde Gerresheim, der aktuelle Tabellenzweite. Die starken Landeshauptst├Ądter haben zahlreichen Internationale Titeltr├Ąger im Aufgebot. Tabellenf├╝hrer mit einem Vorsprung von einem halben Brettpunkt ist das Team von Turm Krefeld 1851.

[HK]

Regionalliga 2. Runde – Das hatten wir uns anders vorgestellt …

Dass es gegen die Schachfreunde Gerresheim in der zweiten Spielrunde der Regionalliga schwer werden w├╝rde, davon durften wir aufgrund des starken Gerresheimer Spielerkaders mit mehreren Internationalen Titeltr├Ągern ausgehen. Dass wir uns aber mit 2:6 eine deutliche ÔÇ×KlatscheÔÇť in der Landeshauptstadt abholen w├╝rden, damit hatte keiner auf ESG-Seite vor Spielbeginn gerechnet. Ganz im Gegenteil: Nach dem deutlichen 6:2-Erfolg am ersten Spieltag ├╝ber die Reserve von Ratingen war man optimistisch, auch in Gerresheim bestehen zu k├Ânnen. Letzendlich machten am Ende aber die vier ausl├Ąndischen Akteure auf D├╝sseldorfer Seite mit ihrer 100% Ausbeute den gro├čen Unterschied aus. Darunter an den Brettern eins und acht zwei extra angereiste Internationale Schachmeister aus der Ukraine.

Dabei sah es in der ersten ÔÇ×Spielh├ĄlfteÔÇť noch sehr ÔÇ×sch├ÂnÔÇť aus. Wundersch├Ânes Herbstwetter zu Allerheiligen und mehrere vorteilhafte Spielpositionen ÔÇô richtig schlecht stand keiner der ESG-Spieler ÔÇô spiegelten sich in den Gesichtern der Elberfelder Spieler wider. Recht fr├╝h endeten dann auch noch zwei Partien, in denen die D├╝sseldorfer den Anzugsvorteil hatten, mit Remis. Im Duell der FIDE-Meister am Brett zwei einigte sich Helge Hintze mit dem aus China angereisten fr├╝heren Bundesligaspieler Ulrich Dresen auf eine Punkteteilung und am Brett sechs teilten sich unser Neuzugang Achim Tymura mit Gerresheims Vorsitzenden Tobias Finke den Punkt. Nach dem Wei├č-Erfolg von unserem Teamkapit├Ąn Frank Noetzel am Brett vier ├╝ber Dennis Liedmann und der fast zeitgleichen Niederlage von Ersatzmann Stefan Pfeiffer gegen den jungen 19j├Ąhrigen Internationalen Meister Evor Bogdanov stand es leistungsgerecht 2:2. Auf Elberfelder Seite war man optimistisch, die Tabellenf├╝hrung weiter behaupten zu k├Ânnen. Die Spielpositionen an den vier restlichen Brettern sahen ganz gut f├╝r uns aus. Aber dann lief alles gegen uns. Zuerst verlor Thomas Fuchs am Brett sieben gegen Markus K├Âhler bei gegnerischer Zeitnot erst den Faden und dann die Partie. Am Brett f├╝nf kam dagegen Heiko Kesseler gegen den Niederl├Ąnder Jan Selten in hochgradige Zeitnot und verdarb in dieser seine gute Stellung unmittelbar vor der Zeitkontrolle. Auch wenn die Partie noch weitere zwanzig Z├╝ge andauerte ÔÇô am Ende, nach sechzig Z├╝gen mu├čte Heiko aufgeben. Genauso wie Gerd Kurr am vierten Brett gegen Toon van Lanen, dem zweiten Niederl├Ąnder in der Gerresheimer Acht. Dieser hatte an der entscheidenen Stelle der Partie weitergerechnet als das ESG-Urgestein. Auch unser Bester, FIDE-Meister Reiner Odendahl, konnte am Ende dem ukrainischen Internationalen Meister Dmitry Stets am Spitzenbrett nicht mehr Paroli bieten. Letztendlich mu├čte auch er seinem Kontrahenten als Zeichen der Aufgabe die Hand reichen. Endstand 2:6 gegen uns. Eine herbe Niederlage. Unsere Aufstiegsambitionen haben schon im zweiten Ligamatch einen deutlichen D├Ąmpfer bekommen. Jetzt gilt es den Kopf nicht in den Sand zu stecken und mit neuer Kraft die n├Ąchsten K├Ąmpfe zu bestreiten. Wer wei├č welchen Verlauf die Spielsaison noch nehmen wird.
[HK]