AUS im Viererpokal !

Nach vielen erfolgreichen K√§mpfen in diesem Wettbewerb hat es uns nun auf NRW-Ebene in einem spannenden Match auf Augenh√∂he doch noch erwischt. Unser Gegner war kein Geringerer als der frischgebackene NRW-Mannschaftsblitzmeister aus D√ľsseldorf, DSK 1.
 
Mit ELO-Vorteilen an fast allen Brettern zogen diese dann auch als leichter Favorit ins Rennen, zumal sie insbesondere an den Spitzenbrettern mit IM Lars Stark und FM Michael Coenen schwere Gesch√ľtze aufgefahren haben, so dass sich tabellarisch folgendes Bild bot:
 
DSK 1 : ESG 1 (2,5 : 1,5)
 
Stark, Lars (ELO 2362)  : Odendahl, Reiner (ELO 2368)            (0,5 :0,5)
 
Coenen, Michael (ELO 2368) : Kurr, Gerd (ELO 2198)                 (0,5 :0,5)    
 
von B√ľnau, Heinrich (ELO 2181) : Arold, Gerhard (ELO 2076)¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† (1 : 0)
 
Kesseler, Heiko (ELO 2035) : Aranifar, Babak (ELO 1863)        (0,5 :0,5)
 
 
Zun√§chst trennten sich die Kontrahenten an Brett 1 nach relativ ereignisarmem Verlauf „auf Augenh√∂he“ remis, bevor an Brett¬†4 unser „ELO-Leichtgewicht“ Babak ebenfalls einen sehr ordentlichen halben Punkt beisteuerte, nachdem er seinen Gegner¬†zuvor ordentlich ins Schwitzen gebracht hat.
 
Da leider Gerhards heldenhafte und z√§he Verteidigung gegen den Mehrbauern seines Gegners nicht fruchtete, musste Gerd eine un√ľbersichtliche, sehr taktisch gepr√§gte Stellung mit ungleicher Materialverteilung und dynamischer Remisbreite ¬†bei knappster Bedenkzeit „auf Biegen und Brechen“ gewinnen. Nach √ľber 70 Z√ľgen konnte sich sein Gegner am Rand der Niederlage dann doch noch in¬†ein Remis retten, weil sich¬†bei der Jagd auf den wei√üen K√∂nig zwar keine Zugwiederholung, aber irgendwann eine dreimalige Stellungswiederholung ergab.
 
Trotz dieser etwas ungl√ľcklichen und denkbar knappen Niederlage sind wir weit gekommen und k√∂nnen noch weiter verst√§rkt in der n√§chsten Saison¬†sowohl in der NRW-Liga als auch im Viererpokal mit einem TOP-TEAM antreten.
 
[GK]

Elberfelder Schachgesellschaft in der Zwischenrunde des NRW-Viererpokals

F√ľr das Pokalspiel gegen die SG Ennepe-Ruhr-S√ľd wechselten wir im Vergleich zum Vortag dreimal durch, konnten aber wieder eine Mannschaft mit einem DWZ-Schnitt von √ľber 2100 ans Brett bringen. Das bedeutete jedoch nicht die Favoritenrolle, denn die S√ľdwestfalen, deren Jugendmannschaft parallel in Solingen NRW-Liga spielte und die somit ihre beiden 14j√§hrigen Jugendlichen mit √ľber DWZ 2000 „ersetzen mussten“, traten nicht etwa mit einer schw√§cheren Mannschaft an, sondern brachten an allen vier Brettern Spieler ihrer Ersten Mannschaft zum Einsatz, darunter einen IM !

Helge Hintze f√ľhrte am Brett 2 wieder die wei√üen Steine und gegen den Solinger Lokalmatador Achim Heller spielte er genauso gut und erfolgreich wie am Vortag, gewann und sorgte f√ľr die 1-0 F√ľhrung. An Brett 1 spielte Reiner Odendahl gegen Stefan Arndt, und sein Sieg bedeutete bereits das Weiterkommen, w√§hrend Stefan Pfeiffer, in dieser Saison durchweg mit sehr starken Gegnern gesegnet, gegen IM Eugen Tripolsky ran „durfte“ und leider verlor. Gerhard Arold machte an Brett 4 gegen Martin Sch√§fer den dritten Treffer zum 3-1 Endstand !

Damit haben wir die Runde der besten 16 auf NRW-Ebene erreicht, und das n√§chste „Final-Four“ Wochenende findet am 25./26. Mai statt, hoffentlich dann zum Ausgleich f√ľr die kurzfristige Verlegung bei uns im Luftschloss. Insgesamt hat unser Pokalteam in den 7 Spielen seit Beginn auf Bezirksebene zw√∂lf verschiedene Spieler ans Brett gebracht, womit das Erreichen der NRW-Zwischenrunde ein echter Gemeinschaftserfolg ist !

[MB]

Erfolgreicher Start in den NRW-Viererpokal

Nach dem sch√∂nen Derbysieg gegen die BSW und dem Gewinn des Bezirkspokals im Januar hofften wir auf ein nettes¬† Heimspielwochenende im Luftschloss zur Vorrunde des NRW-Viererpokals. Doch entgegegen der urspr√ľnglichen Auslosung wurden wir – wegen des R√ľckzugs einer Mannschaft aus dem SB Essen und der Absage des Schiedsrichters – kurzfristig zur Pokalrunde nach Solingen „verlegt“ und bekamen den Bochumer SV zugelost, der in der Vergangenheit schon h√§ufiger mit Spielern seiner Zweitligamannschaft antrat.

Der neue Spielort lie√ü „Bef√ľrchtungen“ aufkommen, dass Bochum uns mit dem Solinger Urgestein IM Bernd Schneider an Brett 3 begegnen w√ľrde… So war es zu Spielbeginn eine positive √úberraschung, dass unsere Gegner nicht ihre beste Besetzung an den Start bringen konnten, aber auch wir hatten vier ESG¬īler parallel beim Porzer Schnellschachturnier im Einsatz.

Nominell begann das Spiel dann an den ersten drei Brettern mit gleichstarken Gegnern, lediglich¬†Markus Boos¬†an Brett 4 war favorisiert und das deutlich mit einem Plus von 400 DWZ-Punkten. Hier kam dann nach einer Stunde auch schon die bessere Stellung und nach zwei Stunden die 1-0 F√ľhrung.

Bereits kurz nach der Zeitnotphase war der Kampf dann entschieden.¬†Helge Hintze¬†hatte an Brett 1 mit den wei√üen Steinen die ganze Zeit seinen Gegner samt Stellung unter Kontrolle und au√üerdem knapp eine Stunde Bedenkzeit weniger als sein Gegen√ľber verbraucht. Er gewann erst einen Mehrbauern und dann im Turmendspiel die Partie.

Achim Tymura an Brett 2 zauberte zusammen mit seinem Spielpartner eine spannende Partie mit heterogenen Rochaden aufs Brett und nach der beiderseitigen Zeitnot setze er wunderschön Matt.

Auch Lahcen Saoudi hatte nach taktischen Verwicklungen am Ende der vierten Spielstunde eine bessere Stellung mit zwei Leichtfiguren gegen einen Turm heraus bekommen, aber in Anbetracht des entschiedenen Mannschaftskampfes, der netten Atmosphäre, des guten Wetters und der Aussicht auf ein abschließendes Mannschaftsessen remisierte er zum 3,5-0,5 Endstand.

Sonntag geht es weiter gegen die die SG Ennepe Ruhr, viel Erfolg !

[MB]

Chancenlos in Iserlohn

Bei herrlichstem Sommerwetter machte sich die Elberfelder Schachgesellschaft leicht ersatzgeschw√§cht, dennoch mit einer guten Mannschaft: Reiner Odendahl, Helge Hintze, Gerhard Arold und Thomas Falk, auf nach Iserlohn zur Zwischenrunde des NRW-Viererpokals und traf dort auf den Gastgeber K√∂nigsspringer Iserlohn, der mit Julian Scheider, Joshua Eckardt, Bertram Kind und Kai L√ľck die Bretter besetzte. Ein Blick aufs Papier lie√ü die Herausforderung nicht unm√∂glich erscheinen, auch am Sonntag nochmals nach Iserlohn fahren zu d√ľrfen; doch das Geschehen auf den Brettern zeigte ein anderes Bild. Nacheinander mussten Thomas, Helge und Reiner die Niederlage eingestehen. Lediglich Gerhard hielt die Partie ausgleglichen (anfangs vorteilhaft), wollte jedoch das Gesamtergebnis besser aussehen lassen. Letztlich musste er doch eingestehen, dass in seinem Turmendspielen mit drei gegen zwei Bauern nur sein Randbauer √ľbrigbleiben w√ľrde – remis. So fuhr die ESG mit dem etwas entt√§uschendem 0,5:3,5 Ergebnis nach Hause.

[thf]