ESG II – das war nix…

Viele Worte m√∂chte man √ľber so einen Mannschaftskampf nicht verlieren, also kurz knapp :1,5 zu 6,5 gegen den zugegebenerma√üen Aufstiegsfavoriten SF D√ľsseldorf-S√ľd verloren, aber die Entt√§uschung nach dem MK ist doch gro√ü.¬†

Den einzigen vollen Punkte holt Dr. Lahcen Saoudi, dazu ein Remis von Ludger Schmidt, der sich und den Gegner qu√§lte, um doch noch etwas Vorteilhaftes aus der Remisstellung zu holen. Sonst noch sechs Niederlagen, einige unverdient – was soll’s.

Nächste Runde gegen den OSC Rheinhausen werden wir in besserer Verfassung antreten und hoffentlichen die ersten Mannschaftspunkte in der Regionalliga einfahren.

[RM]

ESG I & II Admiral’s Cup 2019

Auch die Erste und Zweite stimmten sich mit einem weiteren Turnier auf die neue Saison ein.

Am Geburtstage von Captain Franky und in Abwesenheit mancher Urlaubsreisender gen Nord und S√ľd trafen sich acht Spieler (Spielerin Andrea musste kurz vorher absagen), um ein bisschen die H√∂lzer zu bewegen und zu trainieren.

Man einigte sich ziemlich schnell auf einen einrundigen Modus mit 10-Minuten-Partien, ein Fehler ūüôā , wie sich herausstellen sollten, denn diese Bedenkzeit ging auf Kosten der Lautst√§rke im Luftschloss, und es war w√§hrend der Runden gespenstisch ruhig…sollte tats√§chlich versucht werden, ernsthafte Ideen und √úberlegungen aufs Brett zu bringen? Oder lag die Turnierruhe mehr an der Abwesenheit einzelner eher lauterer Spieler ūüôā und dem Fehlen des √ľblichen Blitzschach-Zockermodus !?

Auf jeden Fall konnte Mykyta um 23 Uhr mit 5,5 Punkten aus sieben Runden den Siegerpokal wohlverdient in Empfang nehmen. Er hatte sich von einer Niederlage gegen Reiner, der mit f√ľnf Punkten Zweiter wurde, nicht aus dem Konzept bringen lassen. ¬†Nach einem beiderseitigem Angsthasenremis gegen den Verfasser dieser Zeilen r√§umte er alle anderen ‚ÄěHindernisse‚Äú aus dem Weg und gewann damit bei seinem ersten Auftritt direkt den Admiral¬īs Cup.

Platz 3 sicherte sich Gerhard mit einem coolen Remis in der Schlussrunde gegen jemanden, der √ľberhaupt zu viele Remis spielte.

Gl√ľckwunsch an Mykyta und alles Gute der Ersten und Zweiten. Wenn weiter mit soviel Spa√ü und dennoch so ernsthaft gespielt und auch hinterher bis in die Nacht hinein diskutiert wird, kann es auch in der neuen Saison doch nur gut laufen!

[MB]

ESG II siegt – auch wenn es manchmal l√§nger dauert…

Zweites Heimspiel, zweiter Sieg, zweiter Platz in der Tabelle – optimaler Saisonstart f√ľr die zweite Mannschaft. Gegner diesmal war im Luftschlo√ü die SG Meiderich/Ruhrort, die wir mit 6:2 besiegen konnten. Aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Ahmed Agic mussten wir Babak Aranifar als Ersatz aufstellen, da durch den Ferienbeginn auch bei uns einige Spieler fehlten. Duisburg hatte es jedoch noch h√§rter getroffen, Brett 3 wurde freigelassen, sodass Ludger Schmidt kampflos zum ganzen Punkt kam.¬† Danach passierte bis 13 Uhr nicht viel, die Partien wurden interessant. Das erste Remis nahm Andrea Schmidt an, die ihre Schwarzpartie solide angelegt hatte. Am Brett 8 hatte Babak 500 DWZ-Punkte mehr zu bieten und √ľberspielte seinen Gegner.¬† 2,5:0,5! Die Zeitkontrolle nahte und am Brett 2 und 4 standen Thomas Kley und MF Ronny M√ľller schlecht, aber durch ungenauer Z√ľge ihrer Gegner retteten sich beide ins Remis. Am Spitzenbrett hatte Stefan Pfeiffer einen Bauern erobert und wollte diesen mit Springer gegen L√§ufer verwerten, aber sein Gegner schaffte den 40. Zug nicht mehr. Am Brett 7 teilte sich Gerhard Arold nach der Zeitkontrolle den Punkt. Somit verblieb nur noch Michael Podder, der bereits fr√ľh im Mittelspiel einen Bauern gewonnen hatte, aber sich mit der Verwertung des Vorteiles Zeit lie√ü. Die wei√üen Figuren wurden alle optimal positioniert und anschlie√üend nacheinander abgetauscht. Im Damenendspiel behielt Michael die √úbersicht und wickelte solide ab, da schaffte auf beiden Fl√ľgeln Freibauern. Keine Chance f√ľr den zentralen schwarzen K√∂nig und somit 6:2!

ESG II baut Tabellenf√ľhrung aus

Mit nun 6:0 Punkten f√ľhrt die Zweite Mannschaft die Tabelle der Verbandsliga Gruppe 1 alleine an. Durch den Mannschaftssieg gegen den Rheydter SV wurde der Vorsprung sogar auf 2 Punkt ausgebaut, da die Verfolger Punkte abgaben.

Mit der Devise „motiviert bis in die Zehenspitzen“ traten wir gegen Rheydt mit viel Selbstbewusstsein an, trotz prominenter Ausf√§lle an den vorderen Bretten.

Im Kampfverlauf wurde im Mittelspiel friedlich an Brett 7 remisiert und ebenfalls Remis endete die wechselhafte Partie von Thomas Schubert. In der Zeitnotphase kippten dann die Partien von Andrea Schmidt, Ahmet Agic und Michael Podder zu unseren Gunsten, sodass wir hier drei volle Z√§hler einfahren konnten. An Brett 8 hatte sich unser Ersatz von der Dritten Mannschaft Thorben Mantler einen Mehrbauern erk√§mpft, jedoch im ungleichfarbigen L√§uferendspiel keine Siegchancen und gab seine Partie remis. An den Brettern 1 und 2 standen wir schlechter, aber k√§mpften noch um’s Remis. Der Gegner von Ronny M√ľller ersp√§hte in h√∂chster Zeitnot ein Matt, erkannte mit der Figur in der Hand seinen Fehler (sein Turm war dann ungedeckt) und stellte den L√§ufer auf eine anderes Feld. Dadurch fiel jedoch ein wichtiger Bauer und die Partie war wieder im Gleichgewicht – zwei Z√ľge sp√§ter einigte man sich auf ein Remis. An Brett 1 hatte Stefan im Mittelspiel eine kritische Stellung (siehe Bild), aber √ľbersah den vorteilbringenden Zug Sxd4 mit Bauerngewinn.¬† Im Endspiel war dann die wei√üe Bauernkette zu stark, sodass diese Partie f√ľr uns verloren ging.

Nächster MK ist am 03.12.2017 zu Hause gegen Turm Kleve.

[RM]

Mission Klassenerhalt erf√ľllt

In der Verbandsliga fehlte der 2. Mannschaft noch ein Mannschaftspunkt zum Klassenerhalt. Gegen die bereits gerettete SG Solingen IV war daher nochmals eine solide Leistung notwendig und das Team lieferte. Mit einem knappen 4,5:3,5 Sieg erreichten wir unser Saisonziel.

Gegen ersatzgeschw√§chte Solinger versuchten wir, mit sicheren Remisen den fehlenden Punkt zu erreichen. Die Schwarzpartien von David Bachmann und Ronny M√ľller (dieses Jahr Topscorer mit 5,5 aus 9) endeten nach einigen Z√ľgen bereits mit Remis. Aufgrund der deutlichen DWZ-Vorteile am Brett 7 und 8 schien uns diese Taktik vorteilhaft. Ersatzmann Thomas Symank beendete als N√§chster seine Partie. Er √ľberspielte seinen Gegner und gewann nach nur 15 Z√ľgen. Ein kleiner Fauxpas unterlief Thomas Schubert, indem er den Mattangriff¬†mittels Dxg6 √ľbersah und prompt aufgeben musste. Am Brett 5 musste Michael Podder erneut gegen FM Dr. Scheffner antreten.¬†Beide Spieler trafen als Ersatzm√§nner in der Regionalliga bereits vor zwei Wochen aufeinander und¬†diesmal konnte Michael Revanche nehmen. Er spielte eine¬†souver√§ne Partien und gewann mit einer Kombination:

Auf den schwarzen Zug Tf6 gewinnt Dxf6 einen Turm, dank der h√ľbschen Drohung Ta8++!

Den Punkt zum Klassenerhalt gelang danach Lukas Heynck, der bereits fr√ľhzeitig einen Bauern gewinnen konnte und mit ruhigem Spiel den vollen Punkt einfahren konnte. Kurz vor der Zeitkontrolle remisierte Thomas Kley seine Partie, und damit war auch der Mannschaftssieg in trockenen T√ľchern. In der verbliebenen Partie am Brett 1 versuchte Stefan Pfeiffer noch den sich anbahnenden Partieverlust zu verhindern, aber seine Figuren standen im Endspiel zu passiv. Nachdem ein Freibauer auf c3 gelangte, gab Stefan prompt die Partie verloren.

Dank unserer Erfolgsserie in 2017 mit 9:3 Punkten beenden wir die Saison auf Platz 6 (am Ende 9:9 Mannschaftspunkte mit 35 Brettpunkten).

 

Viererpokal ESG II vs SC Solingen 28 I – Das Unm√∂gliche wagen…

… k√∂nnte man die Begegnung zwischen der ESG II und der Solingen I im Viererpokal des SBBL 2016 nennen –¬†gelang es doch der Zweiten mit ¬†David Bachmann, Andrea Schmidt, Lukas Heynck und Leihgabe Thomas Symank von der ESG III sich gegen SC Solingen 28 durchzusetzen. Nach Andreas Remis, Lukas‘ Verlust und Thomas‘ Sieg stand es schlie√ülich 1,5:1,5. Im Falle eines Remis von David st√ľnde es nach der Berliner Wertung 4,5:5,5 gegen uns, da die h√∂heren Bretter mehr z√§hlen. Folglich mussten wir an Brett 1 gewinnen. David konnte mit Schwarz in der Er√∂ffnung schnell ausgleichen und anschlie√üend eine Druckstellung aufbauen. In der Hoffnung, den Bauern auf e5 zu verteidigen, spielte sein nominell st√§rkerer Gegner Stefan Speck, der sich in Zeitnot befand, 29. Sg4. David gewann die Partie daraufhin mit Matt und endschied den Kampf f√ľr uns.

Weiß am Zug

[LH]

Zweite Runde der Verbandsliga

Nach der 3:5-Niederlage gegen Krefeld II mussten wir in der zweiten Runde der Verbandsliga bei D√ľsseldorf Gerresheim antreten. Unser Gegner, SF Gerresheim II, hatte ebenfalls in der ersten Runde 3:5 verloren und so traten zwei sowohl etwa gleichstarke, als auch gleich motivierte Mannschaften gegeneinander an. Nach der knappen Niederlage wollten beide Teams nun mindestens knapp gewinnen.

An Brett 7 verlor Lukas Heynck mit Wei√ü gegen Wieslaw Sapkowski. Kurz darauf remisierte an Brett 4 Andrea Schmidt gegen Tatjana Rosenfeld und Ronny M√ľller an Brett 8 gewann mit Schwarz gegen Thorben Wehrmann.¬† Nach der ersten Zeitkontrolle nahm Thomas Schubert an Brett 6 das Remisgebot seiner Gegnerin Inna Orlova an und es stand 2:2.

Die weiteren Partien waren hart umk√§mpft, aber mit Vorteilen f√ľr uns. Zuerst siegte an Brett 5 Ahmed Agic (wei√ü) gegen Ahmet Yilmaz (schwarz) und mit dem Remis von Michael Podder an Brett 3 gegen Victor Maisels f√ľhrten wir nun 3,5:2,5 mit einen Punkt. Unser Gegner brauchte nun 2 Siege an den Brettern 1 und 2, um den Mannschaftskampf f√ľr sich zu entscheiden. Jedoch behielten wir unsere F√ľhrung und entschieden den Kampf mit 4,5:3,5 f√ľr uns. Stefan Pfeiffer (wei√ü) verlor gegen Michael Goldblat an Brett 1. Gerhard Arold (schwarz) gewann das Turmendspiel gegen Dirk Angerm√ľnde an Brett 2.

[LH]