ESG I unterliegt im Kellerduell

Knapp, aber nicht unverdient, verliert die ÔÇ×ErsteÔÇť gegen den Tabellenletzten M├╝nster II mit 3,5 : 4,5 und tauscht damit die Pl├Ątze.

Ohne Hendrik M., Heiko K. und Thomas F., aber immerhin mit David B., Stefan P. und Andrea S. ging unser Flaggschiff optimistisch in den Kampf.

Zum gro├čen Schrecken aller Elberfelder verlor Stefan recht fr├╝h seine anerkannte souver├Ąne ├ťbersicht und musste sich mit den schwarzen Steinen dem K├Ânigsangriff seines Gegners beugen.

Marco hatte mit Schwarz keine gute Er├Âffnungswahl getroffen und kam schnell ins Hintertreffen. Ebenfalls mit Schwarz k├Ąmpfte Gerd um Kompensation f├╝r einen geopferten Bauern, w├Ąhrend bei den Wuppertaler Wei├čspielern nur Helge deutliche Vorteile aus der Partie f├╝r sich verbuchen konnte. Reiner wartete geduldig auf einen Fehler des Gegners und wurde letztlich f├╝r seine Ausdauer mit dem Partiegewinn ┬ábelohnt. Den besiegelten Niederlagen von Marco und Stefan standen Siege von Helge und Reiner gegen├╝ber, w├Ąhrend Andrea, David und Frank erst im sp├Ąten Verlauf des Mannschaftskampfes zum Ausgleich kamen. Es reichte aber f├╝r keinen von ihnen zum vollen Punktgewinn.

Beim Stand von 3,5:3,5 hatte der Gegner von Gerd immer noch Mehrmaterial, inzwischen in einem Endspiel, was schlie├člich nicht mehr zu halten war.

Am 01.M├Ąrz geht es nach Erkenschwick, im vorletzten Kampf zu Hause gegen Oberhausen und im letzten Spiel dieser Saison nach Kamen. Dann wollen wir mal das Industriegebiet aufmischen.

[FN]

ESG II unterliegt Ratinger SK II

In der 6. Runde der Verbandsliga musste die 2. Mannschaft beim Regionalligaabsteiger Ratinger SK II antreten. Ratingen hat einen sehr ausgeglichenen Kader und ist sicherlich einer der Aufstiegsfavoriten – mehr als Au├čenseiterchanchen hatte wir uns an diesem Sonntag nicht ausgerechnet.┬áUnd so kam es auch: nach gerade mal 4 Spielstunden hatte sich der Favorit mit 5:3 durchgesetzt.

Ganze Punkte gelangen Gerhard Arold und Ronny M├╝ller, die Remise steuerten Stefan Pfeiffer und Andrea Schmidt bei.

Der n├Ąchste Gegner ist Turm Krefeld II im Heimkampf am 22.02.2015.

1. Bezirksliga: ESG III – Mettmann Sport 2 : 6

Die Drittvertretung hat das erwartet schwere Heimspiel gegen die deutlich favorisierten G├Ąste aus Mettmann mit 2:6 verloren und ist nun in den drei ausstehenden Runden gefordert, den Klassenerhalt zu sichern.

Gerade an den vorderen Brettern waren die DWZ-Unterschiede sehr deutlich. Folgerichtig fielen dort die ersten Entscheidungen zuungunsten der ESG: Dennis verlor an Brett drei gegen Tochtrop durch einen Doppelangriff eine Leichtfigur und musste sich ebenso geschlagen geben wie Thorben an Brett zwei, der gegen Meyer von einem Scheinopfer ├╝berrascht wurde.

Ein Lichtblick auf Seiten der Elberfelder war der Sieg von Ren├Ę am 8. Brett gegen Weyer. Mit kompromisslosem scharfem Angriffsspiel hatte sich der ESG-Ersatzmann eine vorteilhafte Stellung erspielt:
niebergall_beyer
Ren├Ę spielte Db7, was Weyer mit dem Bauernvorsto├č d3 beantwortete. Sichtlich ├╝berrascht von dieser Antwort, stutzte Ren├Ę kurz, bevor er mit Df7 seinen Gegner mattsetzte.

Martin (Brett sieben gegen Hiltmann) und Peter (Brett sechs gegen Hartwig) konnten zudem je ein H├Ąlftchen zum Mannschaftsergebnis beitragen, bevor die noch ausstehenden Partien allesamt an die G├Ąste gingen. Josef m├╝hte sich am Spitzenbrett vergeblich, das Endspiel mit einem Minusbauern gegen Griebl noch zu retten, und auch Alexandr konnte sein Endspiel gegen Schatzschneider nicht halten.

Sehr ungl├╝cklich aus ESG-Sicht verlief die Partie von Lukas gegen Stanislowski am 4. Brett. In optischer guter Stellung hatte Lukas das Remisangebot seines Gegners abgelehnt, das folgende Turmendspiel dann jedoch schon mit Nachteilen bestreiten m├╝ssen. Eine sich bietende Remischance ├╝bersah der Student und gab nach knapp f├╝nf Stunden Spielzeit in verlorener Stellung auf.

[TM]

Vereinspokal 2015

Gestern fand mit 9 Spielern die erste Runde des Vereinspokals 2015 mit folgenden Ergebnissen statt:

Reiner Odendahl vs Ren├Ę Niebergall: 2:0
Markus Biedermann vs Lukas Heynck: 0:2
Ronny M├╝ller vs Thomas Symank: 2:0
Thomas Falk vs Martin Keller: 1,5:0,5
Heiko Kesseler freilos

Vereinspokal

Gegen den Tabellenf├╝hrer

Langenberg konnte die ESG IV am Sonntag nur 2,5 Punkte holen. Markus zog im 6. Zug in der Damenindischen Verteidigung fatalerweise e5 und verlor daraufhin 3 Bauern und damit das gesamte Zentrum. Sein Gegner tauschte daraufhin bis auf die T├╝rme alles ab und droht a1D, dem Markus mit beiden T├╝rmen begegnen musste und somit kein Gegenspiel mit drei isolierten Bauern. Das Matt verhindernd gab es dann auf. Thomas ├╝bersah in der F ranz├Âsischen Verteidigung im Angriff den Spie├č und musste die Qualit├Ąt f├╝r den schwarzfeldrigen L├Ąufer geben. Er versuchte noch auf dem Damenfl├╝gel ein Gegenspiel, doch gelang es seinem Gegner, den Damentausch zu erzwingen und so die Bauerumwandlung mit Turm gegen Springer. Auch Jan, Ren├Ę und Josef mussten ihre Partien verloren geben. Lediglich Lorin und Fabio konten ├╝berzeugen. Fabio stand zwar anfangs mit den schwarzen Figuren sehr passiv, jedoch gelang es ihm dann, seinen Springer auf e4 zu verankern, den er dann gegen Turm und Bauer gern eintauschte. Danach hie├č es f├╝r ihn nur noch auf dem K├Ânigsfl├╝gel angreifen, da sein Gegner kurz, Fabio aber lang rochiert hatte. Sein Angriff konzentrierte sich auf den verbleibenden Springer und Fabio konnte die Vergeidigung des Springers ├╝berlasten, und sein Gegner gab auf. Lorins Partie war nach e4 und Sf6 sehr offen, und alles sah lange nach einem remis aus. Er hatte zwar das bessere Figurenspiel, jedoch keinen konkreten Angriffsplan. Als er mit De4 ein Matt auf b7 drohte, sah er dass der Damenzug nicht korrekt war, denn schwarz hatte alles gedeckt, und Lorin musste Dame und Turm f├╝r zwei T├╝rme geben, und die Mattdrohung war weg. Doch nun zahlten sich die von Lorin besser entwickelten Leichtfiguren aus. Mit Turm und L├Ąuferpaar gegen Dame und gefesselten Springer war der Sieg nur noch Formsache. Norbert steuerte den letzten Z├Ąhler mit einem remis bei. Es gelang ihm zwar, im 24. Zug die Qualit├Ąt zu gewinnen, ging danach jedoch auf den Turmtausch ein und einigte sich mit seinem Gegner auf remis. Vielleicht h├Ątte die Verdopplung der T├╝rme ihm mehr Opportunit├Ąt gegeben.

[Spieler der ESG IV]

ESG I wird Vizemeister beim NSV Mannschafts Blitz

In der Besetzung Odendahl, Hintze, Noetzel und Kurr wurde die erste Blitzmannschaft in Krefeld nach spannendem Verlauf Zweiter hinter Solingen. Die zweite Blitzmannschaft in der Besetzung Arold, Pfeiffer, Podder und Kesseler landete im Mittelfeld. F├╝r die NRW-Blitz-MM qualifizierten sich SG Solingen, ESG I, SV Dinslaken und die SG Hochneukirch nach Stichkampf gegen Krefeld I.

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 19. Runde
Rang MNr Mannschaft TWZ At S R V Man.Pkt. Brt.Pkt SoBerg
1. 6. SG Solingen 2326 18 1 0 37 – 1 63.0 1083.00
2. 10. Elberfelder SG 1 2289 15 2 2 32 – 6 55.0 904.00
3. 2. SV Dinslaken 1 2317 14 3 2 31 – 7 58.0 944.00
4. 5. SG Hochneukirch 2133 12 6 1 30 – 8 49.5 842.00
5. 20. Turm Krefeld 1 2225 14 2 3 30 – 8 54.0 847.50
6. 16. BSW Wuppertal 2178 11 3 5 25 – 13 46.5 750.00
7. 18. PSV Duisburg 1 2238 11 2 6 24 – 14 45.5 711.50
8. 9. D├╝sseldorfer SK 1 2148 8 4 7 20 – 18 40.0 639.50
9. 13. D├╝sseldorfer SV 2139 8 4 7 20 – 18 38.5 657.00
10. 17. SF Gerresheim 2077 8 4 7 20 – 18 38.5 565.00
11. 11. Elberfelder SG 2 2005 7 3 9 17 – 21 38.5 595.50
12. 14. Ratinger SK 2014 6 4 9 16 – 22 32.0 474.50
13. 3. PSV Duisburg 2 2041 7 1 11 15 – 23 27.5 393.50
14. 8. SF Erkelenz 2028 5 3 11 13 – 25 30.5 449.50
15. 4. SG Duisburg Nord 1939 6 1 12 13 – 25 29.5 423.00
16. 15. SC Kevelaer 2030 4 3 12 11 – 27 29.5 458.50
17. 1. Turm Krefeld 2 2055 3 3 13 9 – 29 27.0 441.50
18. 19. SV Dinslaken 2 1921 3 3 13 9 – 29 20.5 288.50
19. 12. D├╝sseldorfer SK 2 1847 1 2 16 4 – 34 18.5 281.00
20. 7. SF Moers 1897 1 2 16 4 – 34 18.0 285.50

Vizemeister

wurde die ESG II im Viererpokal und trat heute im Finale mit Spielern der dritten Mannschaft, als da w├Ąren: Josef Kr├╝k, Thorben Mantler, Lukas Heynck und Alexandr Pertschik

Viererpokal - Finale

gegen BSW I an, die in der zweiten Runde des Viererpokals die ESG I besiegte. Heute boten sie das Beste auf, was sie in ihren Reihen wissen: Savchenko Senior und Junior, Khanukov und T├╝ckmantel – DWZ zwischen 2100 und 2350 und somit im Durchschnitt 433 DWZ-Punkte mehr als die ESG-Recken.

Auch wenn das Ergebnis absehbar war, so lie├čen sich die ESG-Spieler von der nominellen Spielst├Ąrke der BSW-Spieler nicht beeindrucken. So sind wir angetreten, um ihnen die Stirn zu bieten und ihnen den einen oder anderen Punkt abzuluchsen; denn kampflos aufgeben gibt es bei der ESG nicht!

So spielte Lukas offensiv mit den schwarzen Figuren im Spanier gegen den etwa gleichaltrigen Savchenko und erreichte im 19. Zug folgende Stellung, die Computeranalyse sieht ihn mit fast einer Bauerneinheit vorne.

Lukas

Lukas opferte nun den Springer mit f5, um so mit den Zentrumsbauern durchzubrechen, doch zeigte Savchenko, dass dieses Opfer nicht korrekt war (Schredder empfielt Td8), und zwang Lukas im 32. Zug zur Aufgabe.

Auch Josef, unser Altmeister, am Spitzenbrett mit den wei├čen Figuren zeigte keinen Respekt gegen Savchenko, V., auch wenn er nach 1. e4, c5; 2. Sc3 durch den Zug a6 ├╝berrascht wurde, dem er bisher nie begegnet ist. So erreichte er in einer Partie, in der die Waagschalen immer um 0,5 Bauerneinheiten, mal f├╝r wei├č, mal f├╝r schwarz, hin und her pendelten, denn Josef fand immer wieder die richtigen Verteidigungsz├╝ge und das Gegenspiel. In hochgradiger Zeitnot erreichte er im 38. Zug die folgende Stellung, in der er einen halben Bauern im Vorteil war:

Josef

Um sich ├╝ber die Zeitkontrolle zu retten, zog er „├╝berhastet“ Ta5 (Schredder empfielt Lxd5). Danach gab Savchenko, den Vorteil nicht meht her und konnte dann im 46. Zug die Partie f├╝r sich entscheiden.

Auch Thorben konnte ├╝ber lange Strecke gegen Khanukov, der in der zweiten Runde des Viererpokals Reiner Odendahl bezwingen konnte, mithalten. Im 19. Zug des k├Ânigsindischen Angiffs lie├č er sich auf den Damentausch ein, wodurch Khanukov zu zwei starken T├╝rmen im Zentrum kam und im weiteren Verlauf einen Bauern zum Preis eines Doppelbauern erobern konnte. Dennoch hielt Thorben dagegen, glaubte aber im 51. Zug nicht mehr an ein remis und gab auf.

Thorben

In der Analyse versicherte Khanukov, dass die Stellung durchaus remis sei. Schredder sieht hier Khanukov mit 1,7 Bauerneinheiten klar im Vorteil, so dass die Aufgabe wohl zurecht erfolgte. Auch Alexandr konnte lange eine ausgeglichene Partie gegen T├╝ckmantel f├╝hren; doch auch ihm fehlte zum Schluss das gl├╝ckliche H├Ąndchen und musste seinem Gegener zum Sieg die Hand reichen.

[thf]

ESG I ÔÇô Lippstadt 4:4

Die erste Mannschaft hat sich einen Punkt gegen den Tabellendritten aus Ostwestfalen erk├Ąmpft und damit wieder in die Spur gefunden.

Mit Hendrik Mantler, Heiko Kesseler und David Bachmann mussten gleich drei Stammspieler ersetzt werden. Die Ersatzleute in Person von Thomas Fuchs, Gerhard Arold und Michael Podder erwiesen sich dabei als Joker. Den Auftakt machte Gerhard, der die angriffslustige Endspielf├╝hrung seines Gegners Chapman geschickt auskonterte und schlie├člich material├╝berlegen einen vollen Punkt einfuhr.

Im Gegenzug haderte Reiner Odendahl mit seinem Angstgegner IM Wehmeyer ob der Korrektheit eines Scheinopfers. Das Lippst├Ądter Spitzenbrett wiederlegte die Kombination und glich in der Folge aus.

Nichts anbrennen lie├čen Helge Hintze mit Punkteteilung gegen FM Matthias und Thomas Fuchs gegen Grobbel. Beim Stand von 2:2 entwickelte sich ein harter Kampf an den ├╝brigen 4 Brettern. W├Ąhrend Michael Podder mit Wei├č seine Stellung immer mehr verbessern konnte, verschlechterte sich die Situation f├╝r Gerd Kurr mit den schwarzen Steinen.

Scharf und unklar waren die Stellungen von Frank Noetzel und Marco K├╝hne, die beide ihr Heil in einem K├Ânigsangriff suchten. Im Endspiel gewann schlie├člich Michael Podder mit einer Mehrqualit├Ąt gegen G├╝nther, w├Ąhrend Marcos Angriff abgeblockt wurde und der jugendliche Gegner Hecht sein ├ťbergewicht am Damenfl├╝gel zum Gewinn nutzen konnte.

Nach der Zeitkontrolle musste Gerd Kurr gegen seinen in der Liga bisher sehr erfolgreich aufspielenden Gegner Wagner die Waffen strecken. Beim Stand von 3:4 aus Elberfelder Sicht sah die Lage von Frank Noetzel nicht gerade gut aus, zumal sein Angriff ins Stocken geraten war und sein Gegner, der deutsche U-14 Meister Schroeder, das ├ťbergewicht zu erlangen schien. Mit einem Bauernopfer setzte der Teamchef nochmal alles auf eine Karte um finalen Angriff zu erhalten und das Mannschaftsunentschieden zu retten. W├Ąhrend das gegen die SG Ennepe-Ruhr misslang, hatte Fortuna diesmal ein Einsehen und bescherte ihm etwas gl├╝cklich nach knapp 6 Stunden und 80 Z├╝gen einen solchen Angriff, der die Partie zu seinen Gunsten entschied.

[FN]