Kraftvoll in die Saison

startet am Sonntag auch die 4. Mannschaft mit vielen neuen Spieler wie Jan, RenĂ© und Josef zuhause gegen Ronsdorf in die neue Saison und zog damit mit den Kameraden der ESG gleich. Am Spitzenbrett konnte Thomas wie schon in der vergangenen Saison mit einer kampflosen Partie die ESG in FĂŒhrung bringen. Unser Youngster Jan ließ sich nicht von einem alten Haudegen beeindrucken und wickelte nach etwas mehr als einer halben Stunde in ein Remis ab. Da wĂ€re vielleicht mehr drin gewesen und lĂ€sst fĂŒr die Zukunft hoffen. RenĂ© konnte nach Skandinavischer Eröffnung im Endspiel einen Turm erobern und somit die gegnerische Festung, wĂ€hrend Markus von seiner Lieblingseröffnung der Jugend dem HollĂ€ndischen ĂŒberrascht wurde, aber das remis halten konnte. Josef steuerte das dritte Remis in einer geschlossenen Stellung bei. In der anschließenden Analyse wurde auch kein Gewinn bringender Zug gefunden. Es folgten Siege von Katharina und Fabio. Den Schlusspunkt setzte Yadi am Brett 2. Im Endspiel tauschte sein Gegner mit blankem DamenflĂŒgel die TĂŒrme ab, und sein Angriff mit einem weit vorgerĂŒckten Bauern fiel in sich zusammen, und Yadi setzte zum erfolgreichen Gegenangriff an und erhöhte auf 6,5 Punkte.
[Spieler der ESG IV]

1. Bezirksliga: SG Solingen V – ESG III 1 : 7

Der dritten Mannschaft ist zum Saisonstart ein Kantersieg geglĂŒckt, der sie zum ersten TabellenfĂŒhrer der laufenden Bezirksligasaison gemacht hat. Übrigens entgegen eines anderslautenden, voreilig verfassten Berichtes, der seit letzter Woche im Netz kursiert.

Die erste Ergebnismeldung erfolgte gestern am 3. Brett, an dem sich Dennis mit Bezirksspielleiter FrĂ€nzel in einer unspektakulĂ€ren Partie frĂŒh auf Remis verstĂ€ndigte. Deutlich aufregender verlief die Partie an Brett acht: Dort hatte Martin nach einem LĂ€uferopfer seines Gegners Rist zunĂ€chst einen Bauern verloren, gewann danach jedoch deutlich mehr Material zurĂŒck, als Rist einen riskanten Mattangriff startete. Martin wehrte den Angriff ab und entschied die Partie somit doch noch fĂŒr sich. Ebenfalls einen vollen Punktgewinnung konnte Harald an Brett sieben vermelden. Er hatte gegen Falge mit seinen Schwerfiguren Druck auf die Bauern am DamenflĂŒgel gemacht und dabei entscheidendes Material gewonnen. MannschaftsfĂŒhrer Peter konnte an Brett sechs gegen Zimdars auf 3,5:0,5 erhöhen, nachdem er seine TĂŒrme auf der 7. Reihe verdoppelt und damit zwingend Material erobert hatte.

Auch Lukas konnte an Brett vier einen vollen Punkt fĂŒr die ESG holen, dafĂŒr musste er sich jedoch gegen Ferger lange Zeit umsichtig verteidigen. Ferger hatte eine Figur geopfert, konnte den daraus resultierenden Königsangriff allerdings nicht in den erhofften Matterfolg ummĂŒnzen. Thorben bewies am 2. Brett gegen Meckel, dass er auch am korrekt aufgebauten Brett eine gute Figur machen kann und erlegte den Orang-Utan seines Gegners in einer von beiden Seiten scharf gefĂŒhrten Partie. Da der Mannschaftskampf entschieden war, verstĂ€ndigte sich Alexandr am 5. Brett mit seinem Gegner Naupold in ausgeglichener Stellung auf eine Punkteteilung. Den Schlusspunkt zum 7:1-Endstand setzte Altmeister Josef, der am Spitzenbrett gegen Mentzel einmal mehr seine ZĂ€higkeit unter Beweis stellte und das remisverdĂ€chtige Endspiel doch noch zum Sieg „knetete“.

Thorben

Wer wird siegen im Pokalderby der beiden Wuppertaler Spitzenteams?

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze so sagt man, weil es immer wieder vorkommt, dass im DFB-Pokal der Amateurverein ĂŒberraschend dem Bundesligisten ein Bein stellt. Gerade in den ersten Runden kommt es immer wieder zu „David gegen Goliath“.
Anders im Schach: Schon zum zweiten Mal hintereinander stehen sich mit der Elberfelder Schachgesellschaft 1851 und „Ersten“ des Lokalrivalen BSW Wuppertal die neben dem Bundesligisten Solingen stĂ€rksten Teams frĂŒhzeitig gegenĂŒber. War es im letzten Jahr in der dritten Runde findet das Pokalderby diesmal schon in der zweiten Runde statt. Nicht zu Unrecht wird in diesem Zusammenhang kritisiert, dass der Viererpokal auf Bezirksebene nicht mehr öffentlich von Bezirksspielleiter Dr. Marius FrĂ€nzel ausgelost wird.
Sei es drum. Der Kampf an vier Brettern steht, und verspricht Spannung pur. Setzen beide Vereine die nominell besten Spieler ein, haben die Schachfreunde von der Bahn mit 2325 gegenĂŒber 2293 den leicht besseren Elodurchschnitt und sind leicht favorisiert. Dann wĂŒrden mit Vyacheslav Savchenko und Boris Khanukov zwei internationale Meister an den beiden Spitzenbrettern sitzen. Dazu kommt FIDE-Meister Roman Bashilin und Aleksij Savchenko. Sollte einer der „Profis“ nicht spielen, könnte Rene TĂŒckmantel oder CM – die AbkĂŒrzung fĂŒr Candidate Master – Thorsten Werbeck zum Einsatz kommen, wĂ€hrend wir mit Reiner Odendahl, Helge Hinze und Frank Noetzel drei FIDE-Meister in unseren Reihen haben. Da wir auswĂ€rts in den RĂ€umen der BSW antreten, haben wir am Brett 1 und 4 die weißen Steine und an den mittleren Brettern die Schwarzen. Analog zur Tordifferenz beim Fußball entscheidet bei einem Unentschieden am Sonntag die Berliner Wertung ĂŒber das Weiterkommen.
FĂŒr interessierte Zuschauer: Der Kampf findet am Sonntag, 28.09.14, im Pfarrsaal der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien, Hardtstraße 18 in 42107 Wuppertal statt. Kampfbeginn ist pĂŒnktlich um 10.00 Uhr. Es wird mit einer Bedenkzeit pro Spieler von 120 Minuten fĂŒr die ersten 40 ZĂŒge gefolgt von einer Zusatzbedenkzeit von 60 Minuten fĂŒr alle weiteren ZĂŒge bis zum Ende der Partie gespielt.
[HK]

Jugendblitzrunde

Die nachgeholte September-Blitzrunde konnte Lorin Pott vor Gesamtspitzenreiter Leander Berner fĂŒr sich entscheiden und es bleibt nach 6 gespielten Runden weiter spannend. Noch ist nichts entschieden.

Vereinspokal

In einem packende Zweikampf auf Augenhöhe konnte sich „heute morgen“ Heiko Kesseler im zweiten Halbfinale des Vereinspokals gegen Ludger Schmidt mit 3:2 durchsetzen – die Entscheidung brachte erst die dritte Blitzpartie.

Im Finale am 17. Oktober treffen nun Heiko Kesseler und Reiner Odendahl aufeinander.

GM Schmittdiel – FM Odendahl

GM Schmittdiel wĂ€hlt die Sizilianisch-Variante mit 2.c3 – eine Lieblingsvariante des frĂŒheren deutschen Einzelmeisters, mit der er sehr gute Ergebnisse aufweist. Aber auch Meister Odendahl ist nicht ganz unvorbereitet und findet immer besser in das Spiel:

ein Fragment vom vergangenen Sonntag nach 25…Sg4!?

HK - Schach - Odendahl nach 25....Sg4+

Weiss setzte mit 26.Kg3!? fort und nach einigen Ungenauigkeiten schlÀgt der Angriff von Schwarz durch.

Schlusstellung nach 31…Tg2:

HK - Schach - Odendahl - Schmittdiel DiagrammPos1

Es droht ein LĂ€uferzug mit anschliessendem Damenschwenk nach h7 oder Tg4 mit Matt. Verhindert wird dies nur durch De2, was aber auch perspektivlos ist, daher 0-1 fĂŒr Reiner.

Gratulation!

Partienotation Schmittdiel vs Odendahl – 2014-09-14      (kommentiert von R. Odendahl)