Kraftvoll in die Saison

startet am Sonntag auch die 4. Mannschaft mit vielen neuen Spieler wie Jan, René und Josef zuhause gegen Ronsdorf in die neue Saison und zog damit mit den Kameraden der ESG gleich. Am Spitzenbrett konnte Thomas wie schon in der vergangenen Saison mit einer kampflosen Partie die ESG in Führung bringen. Unser Youngster Jan ließ sich nicht von einem alten Haudegen beeindrucken und wickelte nach etwas mehr als einer halben Stunde in ein Remis ab. Da wäre vielleicht mehr drin gewesen und lässt für die Zukunft hoffen. René konnte nach Skandinavischer Eröffnung im Endspiel einen Turm erobern und somit die gegnerische Festung, während Markus von seiner Lieblingseröffnung der Jugend dem Holländischen überrascht wurde, aber das remis halten konnte. Josef steuerte das dritte Remis in einer geschlossenen Stellung bei. In der anschließenden Analyse wurde auch kein Gewinn bringender Zug gefunden. Es folgten Siege von Katharina und Fabio. Den Schlusspunkt setzte Yadi am Brett 2. Im Endspiel tauschte sein Gegner mit blankem Damenflügel die Türme ab, und sein Angriff mit einem weit vorgerückten Bauern fiel in sich zusammen, und Yadi setzte zum erfolgreichen Gegenangriff an und erhöhte auf 6,5 Punkte.
[Spieler der ESG IV]

Wer wird siegen im Pokalderby der beiden Wuppertaler Spitzenteams?

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze so sagt man, weil es immer wieder vorkommt, dass im DFB-Pokal der Amateurverein überraschend dem Bundesligisten ein Bein stellt. Gerade in den ersten Runden kommt es immer wieder zu „David gegen Goliath“.
Anders im Schach: Schon zum zweiten Mal hintereinander stehen sich mit der Elberfelder Schachgesellschaft 1851 und „Ersten“ des Lokalrivalen BSW Wuppertal die neben dem Bundesligisten Solingen stärksten Teams frühzeitig gegenüber. War es im letzten Jahr in der dritten Runde findet das Pokalderby diesmal schon in der zweiten Runde statt. Nicht zu Unrecht wird in diesem Zusammenhang kritisiert, dass der Viererpokal auf Bezirksebene nicht mehr öffentlich von Bezirksspielleiter Dr. Marius Fränzel ausgelost wird.
Sei es drum. Der Kampf an vier Brettern steht, und verspricht Spannung pur. Setzen beide Vereine die nominell besten Spieler ein, haben die Schachfreunde von der Bahn mit 2325 gegenüber 2293 den leicht besseren Elodurchschnitt und sind leicht favorisiert. Dann würden mit Vyacheslav Savchenko und Boris Khanukov zwei internationale Meister an den beiden Spitzenbrettern sitzen. Dazu kommt FIDE-Meister Roman Bashilin und Aleksij Savchenko. Sollte einer der „Profis“ nicht spielen, könnte Rene Tückmantel oder CM – die Abkürzung für Candidate Master – Thorsten Werbeck zum Einsatz kommen, während wir mit Reiner Odendahl, Helge Hinze und Frank Noetzel drei FIDE-Meister in unseren Reihen haben. Da wir auswärts in den Räumen der BSW antreten, haben wir am Brett 1 und 4 die weißen Steine und an den mittleren Brettern die Schwarzen. Analog zur Tordifferenz beim Fußball entscheidet bei einem Unentschieden am Sonntag die Berliner Wertung über das Weiterkommen.
Für interessierte Zuschauer: Der Kampf findet am Sonntag, 28.09.14, im Pfarrsaal der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien, Hardtstraße 18 in 42107 Wuppertal statt. Kampfbeginn ist pünktlich um 10.00 Uhr. Es wird mit einer Bedenkzeit pro Spieler von 120 Minuten für die ersten 40 Züge gefolgt von einer Zusatzbedenkzeit von 60 Minuten für alle weiteren Züge bis zum Ende der Partie gespielt.
[HK]

Vereinspokal

In einem packende Zweikampf auf Augenhöhe konnte sich „heute morgen“ Heiko Kesseler im zweiten Halbfinale des Vereinspokals gegen Ludger Schmidt mit 3:2 durchsetzen – die Entscheidung brachte erst die dritte Blitzpartie.

Im Finale am 17. Oktober treffen nun Heiko Kesseler und Reiner Odendahl aufeinander.