Einen schweren Gang…

… hatte heute die Dritte der Elberfelder Schachgesellschaft mit der Begegnung in Uedem vor sich. Gleich drei Spieler (Martin, R√ľdiger, Thomas) musste Mannschaftsf√ľhrer Thorben f√ľr sich und seine Mannschaft von der Vierten anfordern.

Und dennoch ist man nur zu siebt an den Niederrhein gefahren. Schadensbegrenzung war angesagt, nach der fr√ľhen F√ľhrung f√ľr die Niederrheiner. Leider ging die Strategie von R√ľdiger und Thomas, die Bretter m√∂glichst lange im Gleichgewicht zu halten, nicht auf: nach neunzig Minuten war klar, dass diese Bretter verloren waren. Bei dem Zwischenstand musste das Remis, das Dennis angeboten wurde, abgelehnt werden.

Aufatmen hieß es, als Babak seinen Gegner nach einem Turmopfer zur Aufgabe zwang; doch nach dem erzwungenen Remis durch Dauerschach gegen Peter war klar, dass auch kein Punkt mehr zu holen war, da Alfred sich in einer hoffnungslosen Stellung verstrickt hatte.

So willigten dann Martin und Dennis in ein Remis ein, während Alfred noch weiterkämpfte und das Gegenspiel suchte; doch nach dem Vormarsch des gegnerischen Bauern auf h4, der Alfreds König das Fluchtfeld g3 nahm, gab Alfred auf. Das Grundlinienmatt war nicht mehr abwendbar.

So musste man heute, zwar stark ersatzgeschwächt, eine bittere 5,5:2,5-Niederlage einstecken.

[thf]