Sieg und Niederlage gegen Tornado Wuppertal

Gleich zweimal gab es an diesem Wochenende das Lokalderby zwischen der ESG und den (Unter)Barmern vom und am Hesselnberg.
Der Jugendkampf unserer U20-I war dabei am Samstag bereits nach einer Dreiviertelstunde entschieden. Da das gegnerische Brett 3 gegen Hendrik Mordos frei gelassen wurde, bedeuteten die beiden schnellen Siege von Immanuel Schneider und Uzay Mermertasan den Brettern 5+6 auf Grund der Jugendwertung; die das kampflose Freilassen von Brettern mit einem 0-3 „bestraft“, wohingegen eine am Brett erspielte Niederlage mit 1-3 gewertet wird; bereits den Mannschaftssieg.

An manchen Stellen wird diese Wertung kritisiert, aber unabhĂ€ngig von unserem diesbezĂŒglichen Profitieren hat das ganz generell meiner Meinung nach zwei Vorteile: Das „Spielen“ mit Strohmann an den oberen Brettern wird erschwert wird und gleichzeitig der Einsatz auch schwĂ€cherer Spieler aufgewertet, da ihr „Antrittspunkt“ auch bei einer am Brett erlittenen Niederlage zu einem eventuellen Erfolg der Mannschaft beitrĂ€gt!

Der Zwischenstand von 9-2 (3-0) wurde dann sehr schön durch einen weiteren Sieg von Dominik Hirsch an Brett 4 erhöht, genauso wie durch das auf Grund des Partieverlaufs eher unglĂŒcklich zu nennende Remis nach mehr als zwei Stunden durch Carl Christian Vorwerg an Brett 2. Im Mannschaftssinne fiel dann die Niederlage von Ferdinand Schneider am Spitzenbrett nach 2,5 Stunden gegen unser passives Mitglied Sören Matthey, der hier mit gut 300 DWZ-Punkten im Vorteil auf, nicht mehr allzusehr ins Gewicht, auch wenn sie fĂŒr Ferdinand schade war.

Endstand: 15-8 (4,5-1,5), gleichbedeutend mit dem geteilten Spitzenblatz in der Jugendverbandsliga.

Der Mannschaftskampf der ESG V am Sonntag in der 1. Bezirksklasse gegen Tornado II dauerte zwar lĂ€nger, und war an den Brettern 5-8 auch ein fast Jugendkampf (das Durchschnittsalter der ESG war hier 12 Jahre gegen 19 Jahre von Tornado), aber ging leider verloren. Die Gastgeber hatten auch hier einen Spieler weniger eingesetzt, was aber wegen der „normalen“ Punktewertung weniger ins Gewicht fiel, Brett 1 betraf und dafĂŒr sorgte, dass damit an den folgenden Brettern die Tornado-Spieler etwas tiefer spielten konnten.

Neben dem kampflosen Punkt fĂŒr Josef Komeinda am ersten Brett kam leider nur Batuhan GĂŒlcanan Brett 8 zu einem Sieg und MF Reinhard SchĂŒller konnte ein gutes Remis gegen einen stĂ€rkeren Gegner erringen. Somit bleibt unsere FĂŒnfte, als Aufsteiger und neu zusammengewĂŒrfelte Truppe auf dem Abstiegsplatz, aber mit einem Spiel weniger und der Hoffnung, es im neuen Jahr erfolgreicher zu gestalten!

[MB]

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