Auslaufen…

… in die Sommerpause. Das war das Motto, unter dem die letzte Begegnung in der Saison 2017/18 der Vierten der Elberfelder Schachgesellschaft gegen die G├Ąste aus Solingen stand.

Wie ein Fels in der Brandung, so standen die Elberfelder auf dem dritten Tabellenplatz, und daran w├╝rden die Ergebnisse des letzten Spieltages auch nichts ├Ąndern, und so stehen die Elberfelder mit zwei Punkten Abstand zu den Aufstiegspl├Ątzen Lennep und Vonkeln und mit drei Punkten Abstand zum Lokalkonkurrenten BSW auf den dritten Tabellenplatz.

Kein Grund, dem Brett fern zu bleiben, sondern f├╝r die Vierte nochmals Grund, sich von der besten Seite zu zeigen. Lediglich Josef Komeinda war schon fern im Urlaub. F├╝r ihn spielte wieder Cudi Cesen.

Die siebte der Klingenstadt kam an den hinteren Brettern mit zwei sehr jungen Ersatzspielern, die von ihrem Trainer noch eindringlich auf die Begegnung eingestimmt wurden. Die Punkte dieser Bretter gingen schnell an die Elberfelder. Die n├Ąchste Erfolgsmeldung zum 3:0 konnte Martin Keller am Spitzenbrett gegen Michael Ehringfeld vermelden, der ein sehr starkes Turnier bei der Einzelmeisterschaft des Bezirks gespielt hat. Martin ├╝berzeugte jedoch in dieser Partie.

Hier stand Martin mit den schwarzen Figuren schon deutlich besser, und 17. Lxd2 w├Ąre die bessere Fortsetzung f├╝r Ehringfeld gewesen; doch dieser setzte mit 17. exf7+ fort, was Martin mit 17… Dxf7; 18. e5 Sxf3+ beantwortete, und wei├č steht sicher auf Gewinn. Die Aufgabe kam im 24. Zug.

Es folgten zwei Remis am Brett 3 (R├╝diger Horn vs Capelan) und am Brett 4 (Yadollah Zargari vs Fodor) zum Mannschaftsremis. Den Mannschaftssieg steuerte Mannschaftsf├╝hrer Thomas Falk gegen Mix bei, der fr├╝hzeitig einen Zentralbauern einstellte. Thomas wickelte dann in das vorteilhafte Endspiel ab.

Mit 28. e4 setzte Thomas den Hebel an die schwarze Stellung an. Nach 28… Kd7, 29. exf5 exf5 war der schwarze K├Ânig an den gedeckten wei├čen Freibauern wie an einer Hundeleine gefesselt, und der wei├če K├Ânig wanderte zu den Bauern auf dem Damenfl├╝gel. Im 35. Zug gab schwarz auf.

Am Brett 2 zwischen Samuel Haringer und Schubert entwickelte sich ein verbissener Zweikampf um die Vorherrschaft im Zentrum, stets mit leichten Vorteilen f├╝r wei├č. Nachdem Samuel seinen zweiten Turm von a1 ├╝ber a3 mit 25. Taf3 in den K├Ânigsangriff integrierte,

versuchte schwarz mit 25… Tf4 die Situation zu entsch├Ąrfen; jedoch mit 26. Txf4 Dxf4 lie├č er mit 27. De6 die wei├če Dame ins schwarze Lager und geriet mit 27… Df8; 28. Tf3 De8; 29. Tf7 Sc8; 30. Sg3 unter Druck und zog 30… Kg8. Samuel runzelte kurz verwundert die Stirn und zog 31. Txe7+.

Den Abschluss dieser Begegnung und dieser Saison machte dann Fabio Santiago mit einem Remis gegen Barche zum 6,5:1,5 Endstand.

[thf]

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