Interner ESG IV Mannschaftskampf

Schachfreunde der ESG IV,

zur Einstimmung auf die neue Saison (nun nach dem zweiten Tabellenplatz wieder in der 1. Bezirksklasse des Bergischen Landes, in der wir nun auch wieder an acht Brettern spielen werden, f├╝r die wir uns ein wenig verst├Ąrkt haben) m├Âchten wir ein kleines, feines und internes Schnellschachturnier am Sonntag, den 17. Juli 2016 um 10:00 veranstalten. N├Ąheres findet Ihr hier. Zuschauer und Talentsucher sind nat├╝rlich auch herzlich eingeladen.

[thf]

Schaulaufen…

… war heute f├╝r die Spieler der ESG IV beim Tabellenvorletzten Velbert III angesagt; denn es ging um nichts mehr, konnte man doch im vorletzten Mannschaftskampf der Saison mit einem Sieg ├╝ber Ronsdorf die Erstklassigkeit f├╝r die n├Ąchste Saison klarmachen. Dennoch darf man seinen Gegner nicht untersch├Ątzen; denn der vorletzte Tabellenplatz von Velbert III ist vor allem der Ersatzschw├Ąche geschuldet – nicht nur einmal musste ein Brett freigelassen werden.

So hat Velbert heute alle Bretter besetzt, auch wenn es f├╝r sie genauso wenig noch um etwas ging; denn wie die ESG IV unverr├╝ckbar auf dem zweiten Tabellenplatz stand und steht, so stand und steht Velbert unverr├╝ckbar auf dem vorletzten Tabellenplatz. So hatte man heute ins Ausweichquartiert in die Musikschule eingeladen, was wohl Yadollah Zargari nicht mitbekommen hatte und statt dessen vor dem Hauptquartier herumirrte, und die ESG IV ging damit nach drei├čig Minuten mit 1:0 in R├╝ckstand.

Doch nicht f├╝r lange, denn kurz darauf konnte Mannschaftsf├╝hrer Thomas Falk am Brett 5 den Anschlusstreffer erzielen.

Falk vs Petersdorf nach 11. Dxe3
Falk vs Petersdorf nach 11. Dxe3

Droht hier etwa mehr als nur Dxa7 ? Sein Gegen├╝ber Lion Petersdorf glaubte nicht daran, wie er in der nachtr├Ąglichen Analyse erkl├Ąrte, dass die Dame allein matt setzen k├Ânnte, dass es einer Hilfsfigur, wie zum Beispiel eines Springer, bedarf und glaubte vielmehr an ein Gegenspiel auf dem K├Ânigsfl├╝gel. So spielte Lion dann auch 11. … d5 ??, und Thomas r├╝ckte mit 12. Dxa7 dem K├Ânig gef├Ąhrlich nahe, der nun ein Schlupfloch brauchte, aber es kam 12. … Tdf8 und das Matt mit 13. Da8.

Am Brett 4 sah es f├╝r Josef Komeinda mit den schwarzen Figuren gegen Simon H├╝lsemeyer ebenfalls sehr vielversprechend aus. Schon fr├╝hzeitig beherrschte Josef die Partie und konnte dann die Partie

H├╝lsemeier vs Komeinda nach 18. ... Sd7
H├╝lsemeier vs Komeinda nach 18. … Sd7

f├╝r sich entscheiden, nachdem wei├č mit 19. f3 ihm den Springereinfall auf g3 erlaubte. Es folgten dann 20. Dd3, Te3; 21. Dd1, Sxf1; 22. Df1, Lh4. Wei├č versuchte nun noch den Turm auf e3 mit 23. Lc1 zu vertreiben, doch daf├╝r war es zu sp├Ąt, und Josef zog 23. … Dg3+; 24. Kh, Te1 und wei├č gab zum Zwischenstand 1:2 auf.

Weniger Gl├╝ck hatte Markus Biedermann am Brett 6 mit den schwarzen Figuren. Zwar konnte er fr├╝h eine Figur gegen Birgit Gillessen gewinnen, doch vers├Ąumte er es, von nun an gezielt auf Figurenabtausch zu spielen, sondern versuchte weiterhin, die Partie kompliziert zu halten. So kam Birgit zu Gegenspiel und drang ins schwarze Lager ein. Es drohte nichts konkretes, war jedoch be├Ąngstigend, und so sah Markus „Gespenster“ und schlug mit dem Bauern einen sich opfernden L├Ąufer, ├Âffnete damit aber den Weg des gegnerischen Bauern auf den K├Ânig zu. Das war der Anfang vom Ende – Ausgleich 2:2.

Erfreulich sah es daf├╝r am Brett 3 f├╝r Udo K├Ânig aus, der extra Termine mit seinen T├Âchtern verschoben hatte, um am Mannschaftskampf der ESG teilzunehmen, ging es f├╝r ihn doch um mehr als nur ums Schaulaufen und darum, sich f├╝r die 1. Kreisklasse in der n├Ąchsten Saison zu empfehlen, sondern um die Krone des Topscorers der Liga. Mit nur einen halben Z├Ąhler Differenz auf den F├╝hrende, der heute spielfrei hatte, lag er auf Platz 2. Mit einem Sieg w├╝rde er die Krone an sich rei├čen. So dominierte auch er mit den wei├čen Figuren in der Partie gegen Julius Kanigowski und sah

K├Ânig vs Kanigowski nach 20. ... Tb8
K├Ânig vs Kanigowski nach 20. … Tb5

mit 21. Sd5 eine Sprigergabel auf c7, die sein Gegen├╝ber wohl auch sah und seinen K├Ânig mit 21. … Kd7 aus der Gabel, aber in einen m├Âglichen Abzug durch 22. Tfd1 brachte. Diesen Abzug f├╝rchtend, zum Beispiel durch Se3, zog er den K├Ânig mit 22. … Ke6 in die Springergabel und gab auf, bevor Udo diesen Zug ausf├╝hren konnte, und Udo setzte sich mit 7,5 Punkten aus 8 Partien die Krone des Topscorers auf.

Jetzt bedurfte es lediglich noch eines remis f├╝r den Mannschaftssieg; doch ging es in diesem Mannschaftskampf f├╝r beide Seiten um nichts mehr. Mannschaftsdisziplin war also nicht wichtig, sondern es gab Raum f├╝r pers├Ânliche Entfaltung, den Bernd M├╝hlinghaus anfangs auch gestaltete und so gegen Lukas R├Âger leicht in F├╝hrung kam, aber nicht die zwingenden Z├╝ge fand, so dass sechs Bauern, ein Turm und eine Dame auf beiden Seiten auf dem Brett standen – eigentlich eine Remis-Stellung, wie Thomas Falk und Herr Gillessen von Velbert I fand, doch wollte Bernd dem unvermeidlichen remis ausweichen und weiterhin auf Sieg spielen, den er dann verspielte. Am Ende musste sein Turm den K├Ânig besch├╝tzen, w├Ąhrend seine Dame abseits auf b3 stand, w├Ąhrend der gegnerische Turm und die Dame auf den offenen e- und d-Linien standen. So wurde aus dem Mannschaftssieg mit einem remis am Spitzenbrett nur ein Mannschaftsremis.

Auch wenn es im letzten Mannschaftskampf gegen Velbert nur zu einem Remis reichte, hat die ESG IV eine ├╝beraus erfolgreiche Saison gespielt und verdient den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse geschafft.

[thf]

 

Nichts anbrennen lassen…

… lautete die Devise der ESG IV im vorletzten Mannschaftskampf der Saison 2015/16 gegen Ronsdorf, denn ein Sieg gegen Ronsdorf d├╝rfte vorzeitig den zweiten Tabellenplatz sichern, der den Aufstieg bedeuten w├╝rde. Nur Verfolger Tornado k├Ânnte den Aufstieg noch theoretisch streitig machen; doch mussten sie heute in ihrem letzten Mannschaftskampf (die zweite Kreisklasse spielt nur mit neun Mannschaften) ausgerechnet gegen den unangefochtenen Tabellenf├╝hrer Lennep antreten – ein Sieg w├Ąre mehr als eine ├ťberraschung gewesen.

Studieren von Tabellen und DWZ ist eine Sache – am Brett die theoretische ├ťberlegenheit auszuspielen eine andere. Daher war Mannschaftsdisziplin angesagt, um nichts anbrennen zu lassen. So ist die ESG IV ein weiteres Mal in Stammbesetzung angetreten, um vorzeitig den Aufstieg in die 1. Kreisklasse klarzumachen. Auch Starersatzspieler Markus Biedermann liess es sich nicht nehmen, moralische Unterst├╝tzung zu leisten und notfalls sich noch ans Brett zu setzen, sollte jemand kurzfristig verhindert sein.

Am Brett 5 sah sich Thomas Falk dem Vier-Bauernangriff im K├Ânigsinder gegen├╝ber. Es gelang ihm, einen Gegenangriff mit der Dame auf dem Damenfl├╝gel aufzubauen, so dass sein Gegen├╝ber Oberhaus ihm im 19. Zug remis bot, was Thomas annahm, und so den ersten halben Z├Ąhler verbuchte.

Oberhaus vs Falk nach 19. De3
Oberhaus vs Falk nach 19. Dd3

Auch seinem Kollege Yadollah Zargari am Brett 2 wurde durch Schneider fr├╝hzeitig remis angeboten, was Yadi zun├Ąchst ablehnte und weiterspielte – vielleicht bedeutet ein remis-Angebot ja, dass sein Gegner keine Ideen mehr h├Ątte, doch dem war nicht so, so dass Yadi wenige Z├╝ge sp├Ąter in das Remis einwilligte: 1:1.

Sollte das etwa mit den Remisen weitergehen ? Das kann nicht im Sinne der ESG sein. Es m├╝ssen Siege auf den Brettern her, und Bernd M├╝hlinghaus am Brett 1 gab der Begegnung eine andere Richtung, indem sein Gegner Czornyckyj ├╝berraschend nach einem Fehlgriff aufgab: 2:1 Und┬áRen├Ę Niebergall am Brett 6 setzte nach, als sein Gegen├╝ber Bickel 18. … fxe5 spielte,

Niebergall vs Bickel nach 18. ... fxe5
Niebergall vs Bickel nach 18. … fxe5

führte er 19. Td1 Sd5??, 20. e4  aus. Im 31. Zug gab Bickel nach einer falschen Abwicklung auf, weil einzügig Matt drohte.  Damit hatten wir das Mannschaftsremis in der Tasche. Das war zwar noch nicht das, was wir brauchten, doch zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Es waren noch zwei Partien offen, da sollte doch noch ein remis drin sein, doch die Partien waren nicht klar. Notfalls müsste der Aufstieg im letzten Mannschaftskampf am 24. April gegen Velbert klar gemacht werden.

Doch Udo K├Ânig am Brett 3 wollte sich die Option, am 24. April auf eine Geburtstagsfeier zu gehen, offenhalten und spielte gegen den jungen Halbach auf Sieg und konnte nach 23. Ta3

Halbach vs K├Ânig nach 23. ... Ta3
Halbach vs K├Ânig nach 23. … Ta3

mit 23. … Lc4, 24. dxc4 Txd1, 25. Lxd1 Txd1, 26. Kf2 Td4 alles klar machen, auch wenn sein Gegen├╝ber von Udo noch eine Endspiel-├ťbungsstunde einforderte: 4:1. Den Schlusspunkt zum 5:1 konnte dann Josef Komeinda am Brett 4 gegen Boschen setzen, der bei folgender Stellung aufgab.

Komeinda vs Boschen
Komeinda vs Boschen

Damit liegt die ESG IV mit 11 Mannschaftspunkten vor dem letzten Mannschaftskampf am 24. April gegen Velbert sicher auf dem zweiten Tabellenplatz.

Der direkte Wiederaufstieg ist geschafft – Das muss gefeiert werden, und der Verein gibt einen Zuschuss !┬á

Cherchez la femme

Nach der herben Niederlage gegen Lennep am Valentinstag musste heute unbedingt ein Sieg gegen Tornado her, wollte man am Traum des direkten Wiederaufstieges festhalten. So ist die ESG IV dann auch heute in Starbesetzung nach Unterbarmen gefahren. Selbst Starersatzspieler Markus Biedermann reiste an, um gegebenenfalls einzuspringen, sollte einer der Stammspieler kurzfristig verhindert sein.

So waren es denn die Tornados, die verhindert waren. Beim Uhrenandr├╝cken setzten sich nur zwei Tornados an die Bretter 5 und 6. Die Bretter 1 und 2 folgten dann doch noch, die Bretter 3 und 4 blieben weiterhin unbesetzt, so dass Udo K├Ânig und Josef Komeinda die ESG mit zwei kampflosen zum 2:0 in F├╝hrung brachten.

Am Brett 5 dachte sich Mannschaftsf├╝hrer Thomas Falk mit den wei├čen Figuren, als sein Gegen├╝ber Frericks auf 1. e4, e5, 2. Sf3 mit Sf6 antwortete: „Russisch kann ich auch, nicht nur sprechen, sondern auch spielen“; und scheuchte die schwarze Dame mit Tempogewinn ├╝bers Brett. Als Frericks dann im neunten Zug Lf5 spielte und damit der eigenen Dame die Diagonal zur├╝ck nach Hause nahm, ┬ásogar „Cherchez la femme“ oder besser gesagt „Attrapez la dame“…

Falk vs Frericks nach 9. ... Lf5
Falk vs Frericks nach 9. … Lf5

… und zog 10. Sg5 mit der Idee: 10. … Dh4; 11. h3, Dh6; 12. Sxf7, Dh4; 13. Sxh8 – aber Frericks zog 11. … h6, was Thomas mit 12. g3 beantwortete. Zweiunddrei├čig Z├╝ge sp├Ąter gab schwarz auf – 3:0 f├╝r die ESG und damit mindestens einen Mannschaftspunkt.

Ein Mannschaftspunkt ist jedoch zuwenig, das wusste auch Ren├Ę Niebergall am Brett 6 mit den schwarzen Figuren. „Was Thomas kann, das kann ich auch“, dachte er sich in der Skandinavischen Er├Âffnung, in der er schon fr├╝hzeitig im zehnten Zug mit der Dame den Bauern auf b2 schlug und Oberwasser bekam. ┬áAls Ren├Ę 28. … Lb6 spielte, wollte Ebersbach mit 29. Da3 den Springer decken…

Ebersbach vs Niebergall nach 28. ... Lb6
Ebersbach vs Niebergall nach 28. … Lb6

… und Ren├Ę nahm ┬ádas Damengeschenk dankend an – 4:0 und damit hatten wir den Mannschaftssieg in der Tasche.

Weniger Gl├╝ck hatte Yadollah Zargari am Brett 2, der den Spruch Gligoritschs „Ich spiele gegen die Figuren“ nicht beherzigte, als er seinen jungen Gegen├╝ber Kortwig anschaute und verlor so die Partie. Auch Bernd M├╝hlinghaus am Brett 1 tat sich schwer gegen den jungen J├╝rhs. Wir hatten ja schon gewonnen, da kann man mal im zwanzigsten Zug „remis“ anbieten und fr├╝h nach Hause fahren, was J├╝rhs ablehnte. Er wollte weiterspielen – berechtigt, wie die nachtr├Ągliche Computeranalyse zeigte; lag doch schwarz mit 2 Bauerneinheiten vorn. In hochgradiger Zeitnot – J├╝hrs hatte noch sechzig Minuten, Bernd etwa 10 f├╝r die verbleibenden 10 Z├╝ge bis zur Zeitkontrolle – fand Bernd nicht die richtigen Z├╝ge, um das remis zu erzwingen; anders L├╝hrs, der die gewinnbringenden Z├╝ge fand, so nach 31. Df2

M├╝hlinghaus vs J├╝rhs nach 31. Df2
M├╝hlinghaus vs J├╝rhs nach 31. Df2

und J├╝hrs f├╝hrte 31. … Tc2; 32. Td2, Tc1; 33. Ke2 ??, La5; 34. Txc1, Txc1; 35. Td1, Da6+ aus, und Bernd gab auf.

Mit dem 4:2 Sieg ├╝ber den direkten Konkurrenten auf den zweiten Tabellenplatz, der den Aufstieg bedeuten w├╝rde, konnte die ESG IV heute diesen Tabellenplatz zur├╝ckerobern.

Am 3. April empf├Ąngt die ESG IV Ronsdorf.

 

F├╝nf Freunde…

… der ESG IV zogen nach Mettmann aus und mussten das Brett 2 freilassen – eine schwere B├╝rde – stand man doch schon beim Uhrenandr├╝cken mit 1:0 hinten – doch nicht lange; denn Thomas Falk konnte am Brett 5 seinen jungen Gegner David Nelles, der die Skandinavische Er├Âffnung nur so runter spulte, mit dem L├Ąufereinschlag auf h6 ├╝berraschen.

Falk vs Nelles
Falk vs Nelles nach 16. … Te8

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Wieder auf Kurs…

… brachte man heute den Sechser ESG-IV im Heimspiel gegen die zweite aus Oligs. Auch wenn in der zweiten sehr viele junge Leute spielen, sollte man nicht auf deren DWZ schauen und dann wie Josef Komeinda ├╝berrascht werden, sondern getreu dem Motto des jugoslawischen Gro├čmeisters Gligoric spielen. Die G├Ąste kamen heute leider nur mit f├╝nf Spielern nach Wuppertal, und so brachte Bernd M├╝hlinghaus die ESG in F├╝hrung und in Stimmung auf weitere Siege. Ersatzmann Markus Biedermann, der f├╝r den verhinderten Yadollah Zargari einsprang, steckte sich von der Siegesstimmung an und kam mit Sprigergabel zu Material├╝berlegenheit. Im Endspiel erinnerte er sich nach wenigen Z├╝gen, wie das ging mit L├Ąuferpaar auf der Grundreihe matt zu setzen, wenn der K├Ânig durch den Turm an die Grundreihe gefesselt ist. Dem wollte auch Ren├Ę Niebergall in nichts nachstehen und hatte im Bauernendspiel einen Mehrspringer. Geschickt r├Ąumte er den Damenfl├╝gel f├╝r seine Bauern frei – das Ende wollte sich sein Gegner nicht mehr vorf├╝hren lassen.

Auch Thomas Falk an Brett vier sa├č einem Gegner gegen├╝ber, der deutlich besser spielte und sich gut in der Skandinavischen Verteidigung auskannte, als die DWZ (bisher ohne) vermuten lie├č. Nach f├╝nfzehn Z├╝gen waren nur zwei Bauern getauscht, und Thomas entschloss sich, zwei Leichtfigurenpaare zu tauschen, um mehr Platz f├╝r die anderen zu bekommen, standen seine Figuren doch ein wenig besser. Kurz darauf ergab sich folgende Stellung,

Falk vs Colajanni
Falk vs Colajanni

in der Thomas dxe5 spielte, in der Erwartung der Erwiderung durch Dxe5; doch es folgte v├Âllig ├╝berraschend: Se4. Beherzt zog wei├č Lxe4, gefolgt von dxe4, Dxd8+, Dxd8, Txd8+, Kh7 und wenige Z├╝ge sp├Ąter gab sein Gegen├╝ber Colajanni auf.

Es folgte noch der Sieg von Udo K├Ânig. Lediglich Josef Komeinda konnte nicht mit der Schlagzahl der anderen ESGler mithalten, sondern lie├č sich vom kindlichen Gesicht seines Gegen├╝bers blenden. Am Ende einigte man sich verdient auf remis. Das waren 5,5 wichtige Punkte auf dem Weg zum Wiederaufstieg. Die n├Ąchste Etappe ist am 20. Dezember in Mettmann.

In (Un-)sicherheit…

wiegten sich die Schachspieler auf beiden Seiten des Brettes der Begegnung BSW VI gegen ESG IV. Ist doch die BSW VI ein Gegner, den man schlagen kann und muss, wenn, man den Wiederaufstieg schaffen und erstklassig spielen will. Entsprechend brachten die Recken der ESG Zuversicht und Sicherheit mit ans Brett, zwei Punkte zu holen; hatte man doch in der letzten Begegnung eindrucksvoll gegen den kleineren Bruder gewonnen.

Aber als die Uhren angedr├╝ckt wurden, nahmen nur drei ESGler am Brett Platz – wo waren die anderen, n├Ąmlich die drei ersten Bretter? Sollte man nun hoffen, dass sie noch kommen, oder sollte man den in letzter Minute auftauchende Ersatzmann Markus Biedermann einwechseln ?

Der frischgebackene Mannschaftskapit├Ąn Thomas Falk entschied sich f├╝r Hoffnung, war doch mit drei Spielern an den Bretter 4 bis 6 ein remis m├Âglich; und sollte auch nur einer von den dreien noch auftauchen, sogar mehr. Bis dahin hie├č es, an allen Brettern unbedingt auf Sieg spielen – eine gro├če B├╝rde. Zum Gl├╝ck liefen so nach und nach dann auch die „Stars“ der ESG IV ans Brett auf – der sonnt├Ągliche Gottesdienst macht es nicht leichter, auf der Hardt einen Parkplatz zu finden.

An Brett 5 lenkte der BSWler Overhoff mit den schwarzen Figuren in die Spanische Er├Âffnung ein, und Thomas Falk baute sich nach erfolgreicher Er├Âffnung zum Angriff auf den schwarzen K├Ânig auf. Da st├Ârte nur der Springer auf g3. Der muss weg, dachte sich Thomas

Falk vs Overhoff nach 15. ... Sg6
Falk vs Overhoff nach 15. … Sg6

und zog h4 mit der Drohung, h5 zu spielen und ├╝bersah den Zug Lxf3. Im 44. Zug musste er dann die Partie verlustig melden. Der Blick nach links und rechts fiel nicht besser aus. Auch Ren├Ę Niebergall und Josef Komeinda kamen nicht ins Spiel. Die Partien w├╝rde wohl BSW gewinnen. Da blieb nur die Hoffnung, an den vorderen Brettern zu gewinnen und wenigstens das Gesamtremis zu retten. Und so glich Yadollah Zargari gegen Schillings zum 1:1 aus.

Noch wird an vier Brettern gek├Ąmpft. Auf der linken Seite von vorn nach hinten: Bernd M├╝hlinghaus, Yadollah Zargari, Udo K├Ânig, josef Komeinda und Ren├Ę Niebergall
Noch wird an vier Brettern gek├Ąmpft. Auf der linken Seite von vorn nach hinten: Bernd M├╝hlinghaus, Yadollah Zargari, Udo K├Ânig, Josef Komeinda und Ren├Ę Niebergall

Als n├Ąchster legte Udo K├Ânig gegen Riechmann nach, 1:2. Doch die Hoffnung starb, am Brett 4 oder 6 noch ein remis zu erzwingen: erst gab Josef gegen Schnatz, dann auch Ren├Ę gegen Doolan auf. Jetzt musste Bernd M├╝hlinghaus gegen Kluge unbedingt gewinnen, um das remis zu retten. So bot dann Kluge auch klug mal das remis an, was Bernd jedoch ablehnte und folgende Stellung erreichte:

M├╝hlinghaus vs Kluge nach 23. Tae1
M├╝hlinghaus vs Kluge nach 23. Tae1

in der Kluge glaubte mit 23. … g5 in Vorteil zu gelangen, doch Bernd erwiderte mit Lxg5, und Kluge gab auf. Das remis war dann doch geschafft.

Am 22. November empfangen wir dann den OTV.

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