Viererpokal: ESG I erreicht die nächste Runde

In der Zwischenrunde des Bezirksviererpokal mussten wir gegen SV Wermelskirchen antreten. Von der Besetzung her hatten wir leichte Vorteile, da wir an Brett 4 mit Gerhard Arold nochmals eine Verstärkung aufbieten konnten – die übrigen 3 Partien schienen von der DWZ-Zahl ausgeglichen. Doch wie so oft hatte der Pokal seine eigenen Gesetze… so passierte Ronny Müllers Gegner an Brett 2 nach 10 Zügen ein Figurenverlust, und somit führten wir bereits nach 20 Minuten mit 1:0. Nach zwei Stunden Spielzeit musste überraschend jedoch Gerhard Arold aufgeben, nach ungenauer Eröffnungsbehandlung  gegen Ex-ESGler Matthias Poetsch war die Partie verloren, 1:1. Ab dem 30 Zug brannte im Spitzenduell zwischen FM Reiner Odendahl und Sascha Mohaupt das Brett, Weiß versuchte, mit Figurenopfer Reiners Königsstellung zu knacken, Reiner verteidigte zäh und konnte die Damen vom Brett tauschen. Im anschließende Endspiel gewann er schnell einen weiteren Bauern und gewann die Partie. (In der späteren Analyse wurden aber Verbesserungen für den weißen Angriff gefunden, sodass dieser hätte erfolgreich sein können.) An Brett 3 hatte Michael Podder einen Bauern gewonnen und versuchte, im Bauerendspiel diesen zu verwerten, nicht ganz einfach, da die Struktur der Bauern nicht optimal war. Michael fand jedoch den richtigen Plan und erzielte den 3:1 Endstand.

[RM]

 

Gelungener Saisonauftakt ESG 1

Nach zwei mehr oder minder knappen Siegen gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte stehen wir verlustpunktfrei ganz vorne in der Regionalliga. Nur das Team von Kleve, gegen das wir am 11.11. in der 3. Runde den nächsten Heimkampf bestreiten, liegt momentan mannschaftspunktgleich mit uns an der Tabellenspitze. Doch nun zum Kampfverlauf.

Anders als im 1. Kampf gegen die starke Seniorentruppe aus Hochneukirch, in dem wir mit 3 Siegen gegenüber 2 Niederlagen denkbar knapp die Nase vorne hatten, verlief gestern der Kampf gegen Ratingen in zunächst ruhigerem Fahrwasser. Nach wieder früher Punkteteilung am Spitzenbrett war an den übrigen Brettern ein zähes Ringen um kleine Vorteile in zumeist ausgeglichenen Stellungen zu beobachten. Den ersten Sieg konnte Edeljoker Markus Boos in vorteilhaftem Läuferendspiel einfahren und damit Ruhe ins Spiel bringen, zumal die ersten Partien zu kippen drohten. Insbesondere Torsten hat sich gegen das langjährige Spitzenbrett der Ratinger in einem Turm / Läuferendspiel mit zeitweise 3 Minusbauern findig und zäh in ein theoretisches Remisendspiel gerettet und damit die Kampfmoral der Gegner endgültig gebrochen. Einen weiteren Sieg konnte Gerd beisteuern, dessen Gegner in letztendlich ausgeglichener Stellung die Zeit überschritt, so dass sich das Endergebnis besser darstellte als der Kampfverlauf.

In den nächsten Kämpfen werden wir uns noch steigern müssen. Hervorzuheben bleibt die wie immer hervorragende Betreuung des Auswärtskampfes durch Frau Klöckner, die auch durch Freigetränke und die Bereitstellung vielseitiger Snacks erneut eine entspannte und freundschaftliche Stimmung unterstützte.

[Gerd Kurr]

Großer Regionalligatag in Krefeld

Zur siebten Runde der Regionalliga waren wir zu Gast bei der 2. Mannschaft unserer Schachfreunde aus Krefeld, während unsere Nachbarn aus Solingen gegen die 1. Mannschaft, gegen die wir in der letzten Runde nur knapp verloren haben, klar mit 6:2 unterlagen.

Für den Auftakt zum klaren 6:2 Sieg sorgte Ronny Müller mit einer schönen Schwarzpartie, deren erfolgreicher Ausgang sich schon früh abzeichnete. Anschließend erzielte Stefan Pfeiffer am 7. Brett ein Remis gegen die einzige Dame der Gastgeber.

Mit Blick auf die solide 1,5:0,5 Führung und guten Stellungen an den meisten Brettern steuerte dann Frank aus zumindest ausgeglichener Position einen mannschaftsdienlichen halben Punkt bei.

In der nächsten Phase des Kampfes standen schöne Gewinnpartien von Reiner und Achim einer Niederlage von Maik gegenüber, wodurch der Vorteil zum 4:2 Zwischenstand weiter ausgebaut wurde.

Übrig blieben die Partien von Helge und Gerd, die sich zu später Stunde gleichzeitig gegen den zähen Widerstand ihrer Gegner zum 6:2 Endstand durchsetzen konnten.

Aktuell belegen wir den undankbaren zweiten Tabellenplatz, während dem Spitzenteam aus Krefeld bei 2 verbleibenden Runden und 4 Mannschaftspunkten Vorsprung der wohlverdiente Aufstieg wohl nicht mehr zu nehmen sein wird.

[Gerd Kurr]

ESG I unterliegt Krefeld I knapp mit 3,5:4,5

Im Aufstiegsduell der Regionalliga hatten wir den verlustpunktfreien und leicht favorisierten Tabellenführer aus Krefeld in Bestbesetzung zu Gast.
Aufgrund beidseitiger kompakter und umsichtiger Spielweise fiel beim hart umkämpften Stand von 3,5 : 3,5 die Entscheidung erst in den letzten Minuten zugunsten der Krefelder.
Alle Partien boten hohes Niveau mit spannendem und wechselhaftem Verlauf. Siege gegen starke Gegner erzielten Helge Hintze vs Roman Kistella und Frank Noetzel vs Guido Kern.

[Gerd Kurr]

ESG I gewinnt souverän in Heinsberg

In der fünften Runde der Regionalliga hatte es die erste Mannschaft auswärts mit dem Tabellenletzten Heinsberg zu tun und gewann nach einigen wilden Scharmützeln doch deutlich mit 6,5 :1,5 Punkten.

Der ersatzgeschwächte Gegner stand vor allem an den hinteren Brettern etwas wackelig, so dass nicht ganz unerwartet Topscorer Marco Rebbe wieder einen vollen Punkt einfuhr. Auch Gerhard Arold hatte frühzeitig eine Figur gewonnen und entschied die Partie schnell für sich. Beim beruhigenden Stand von 2:0 für die ESG fiel es Reiner Odendahl und Achim Tymura nicht schwer, ungefragt in ein Remis einzuwilligen. An den übrigen Brettern hatte sich lediglich Rekonvaleszent Gerd Kurr einen immer deutlicheren Stellungsvorteil erarbeitet. Nach einem etwas plötzlichen  Punktgewinn von Helge Hintze gelang es auch Gerd, seine Partie im Königsangriff zu entscheiden. Eine wilde taktische Partie überstand schließlich Frank Noetzel mit einem gewonnenen Endspiel, während Maik Naundorf sich in seinem Endspiel noch etwas mühen musste, um  eine Punkteteilung zu erzwingen.

Beide Mannschaften konnten sich in der Tabelle um einen Platz verbessern, d.h. die ESG ist nach einer gleichzeitigen Niederlage von Solingen III nunmehr wieder Zweiter in der Regionalliga.

In drei Wochen, am 18. Februar, findet der finale Showdown im heimischen Luftschloss statt, wo Verfolger Elberfeld auf den Tabellenführer aus Krefeld trifft. Ein Leckerbissen für alle Fans.

[FN]

ESG I verliert Spitzenspiel in der Regionalliga

In der vierten Runde zog die erste Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison den Kürzeren und verlor ihr Heimspiel gegen die SG Solingen III verdient mit 3:5.
Damit tauschten zum Jahresende die beiden Verfolger des Spitzenreiters Krefeld die Plätze 2 und 3 in der Tabelle.

Unser Nachbar aus Solingen kam nicht mit seiner nominell besten, aber einer guten Mannschaft nach Elberfeld. Auch der Ersatz mit Schockenbäumer, Erkay und Görke rekrutierte sich aus erfahrenen Spielern.
Der Kampfverlauf wies auch nach zwei Stunden an keinem Brett nennenswerte Vorteile für die ESG auf. In den Fidemeisterpartien an Brett 1 und 2 boten die Gegner von Reiner Odendahl (T. Michalczak) und Helge Hintze (O. Kniest) denn auch frühzeitig und vielleicht auch taktisch motiviert Remis an, was jeweils zu einer Punkteteilung führte. Glücklich konnte sich nach 3 Stunden auch Gerhard Arold eines Unentschiedens erfreuen, während Thomas Fuchs in besserer Stellung zum Remis einschlug. In diesem Stadium sah es für uns allerdings schon an den restlichen Brettern schlecht aus. Achim Tymura und Maik Naundorf waren mit den schwarzen Steinen in die Defensive gedrängt worden. Marco Rebbe nahm, ebenfalls mit Schwarz, das Remisangebot seines Gegners dankbar an, während sich Frank Noetzel (krank) in einer wilden, unübersichtlichen Stellung verrechnet hatte und zwar 4 Bauern mehr, aber dafür 2 Figuren weniger hatte.

An den übrigen 3 Brettern bauten die Gegner von Maik (K. Zolfagharian) und Achim (A.Peschel) ihre Initiative zu den beiden Solinger Siegen aus, während es in der letzten laufenden Partie noch zu einem (unübersichtlichen) Remis für Frank (gegen S.Borchert) reichte. So hat es die erste Mannschaft der zweiten Mannschaft gleich getan und sammelt ihre Kräfte neu für das Jahr 2018.

Der Jahresausklang wurde mit einem Abendessen beim Chinesen in angemessenem Rahmen eingeläutet.

ESG I weiter auf Erfolgskurs

In der dritten Runde der Regionalliga gewann die erste Mannschaft am Sonntag verdient gegen Tornado Hochneukirch mit 5:3

Der Plan ging auf, diesmal an den unteren Brettern zu punkten. So gewannen überzeugend Achim Tymura, Marco Rebbe und Thomas Fuchs. Sie ließen ihren Gegnern keine wirkliche Chance. Auch Gerhard Arold steuerte auf einen ganzen Punkt zu, gab aber seine Initiative etwas ab und bot schließlich Remis an, um seinem Gegner noch eine Heimfahrt im Hellen zu ermöglichen. Das war bei einem Spielbeginn von 13.00 Uhr (Volkstrauertag) nicht selbstverständlich.

Differenzierter sah der Kampfverlauf in der oberen Mannschaftshälfte aus. Während Reiner Odendahl und Maik Naundorf mit schwarzen Steinen in ein frühes Remis einwilligten, hatten Helge Hintze und Frank Noetzel mit ihren über 80 Jahre alten Gegnern schwer zu kämpfen. Frank erholte sich aus einer mäßigen Eröffnungsbehandlung und konnte im Mittelspiel das Gleichgewicht noch gerade zum Remis halten. Schlechter erging es Helge gegen den frischgebackenen deutschen Seniorenmeister Jefim Rotstein, der seinen Stellungsvorteil in ein gewonnenes Läuferendspiel ummünzen konnte.

Die Mannschaft bleibt ungeschlagen Zweiter in der Tabelle und trifft im ersten Spitzenspiel am 17.12. zu Hause auf den Tabellennachbarn Solingen III.

[FN]

Elberfelder Schachgesellschaft im Halbfinale…

… des Viererpokals des Schachbezirks Bergisch-Land.

Am Sonntag empfing die ESG I die Gäste aus Remscheid, und man merkte ihnen die Anspannung an; denn mit einem Sieg würde man ins Halbfinale mit guten Aussichten auf die Qualifikation für den Niederrheinischen Verband einziehen.

Der Mannschaftsführer von Remscheid schritt schnurstracks auf Maik Naundorfs Brettseite zu und schob, um sich Platz zum Ausfüllen der Spielberichtskarten zu schaffen, alles beiseite, beziehungsweise legte seine Sachen darauf. Der nicht weit entfernt stehende Maik bittet ihn, verwundert über das an den Tag gelegte Verhalten, sich einen anderen Tisch zu suchen, woraufhin er beschimpft und gar beleidigt wird. Erst das beherzte Einschreiten Reiner Odendahls, ihn des Hauses zu verweisen, bot dem seltsamen Gehabe des Remscheiders Einhalt.

Parallel zum Viererpokal spielte auch die Zweite der Elberfelder Schachgeselschaft ihren Mannschaftskampf gegen den Rheydter SC, so dass der Viererpokal im kleinen Spielsaal ausgetragen wurde.

„Die Partie von Reiner Odendahl mit den schwarzen Figuren am Brett 1 war für mich ziemlich undurchschaubar, doch ich dachte Weiß steht besser. Nachdem meine Partie beendet war (davor war Brett 4 schon entschieden) bot Reiner Remis an, und sein Gegner nahm das Angebot an. Es war so eine Art Kan-Variante/Igelstellung ohne weißes c4 und mit frühem f4-f5-Angriff, in der Schwarz auf f5 nimmt und Druck auf den e4-Bauern mittels Umgruppierung des Läufers von e7 über f8 nach g7 und Tfe8 hält.

Meine Partie am Brett 2 mit weiß verlief erstaunlich einseitig, und ich wunderte mich auch während meiner Partie darüber. Vermutlich darf Schwarz nicht so früh den Läufer nach c6 stellen (ohne frühes Sf3 und Sf6) und seinen c-Bauern blockieren.

Die Partie von Gerhard Arold am Brett 3 lief meiner Meinung nach für uns von Beginn an gut finde, und Gerhard spielte eine saubere und vielleicht etwas technische Partie gegen dieses Dd6-Skandinavisch.

Am Brett 4 verlief die seltsamste Partie, geführt von Alfred Güthler; da gab es ein Opfer (Ich meine es war 1.e4 e5 2.Sf3 d6 3.d4 f5) und irgendwie stand Alfred meiner Meinung nach immer schlechter, so dass der „liebe“ Herr Schikowsky seine Partie gewann. Ich sprach nicht mit ihm und er auch nicht mit mir.“

So setzte sich die Elberfelder Schachgesellschaft mit 2,5:1,5 gegen Remscheid durch und trifft im Halbfinale auf Vohwinkel.

[Maik Naundorf]

 

Kamp-Lintfort – ESG I 3,5: 4,5

In der zweiten Runde der Regionalliga wollte die erste Mannschaft an ihren gelungenen Saisonauftakt anknüpfen und zum ersten Auswärtsspiel in der Favoritenrolle antreten. Kamp-Lintfort war nach Papierform eher schwächer als der NRW-Klasse Absteiger Ratingen einzustufen, der ja mit 6:2 im Heimspiel besiegt werden konnte. Ferner gingen die beiden letzten Begegnungen mit der Mannschaft vom Niederrhein zu unseren Gunsten aus. Leider mussten wir auf Helge und Maik verzichten, also unserer nominellen Nummern 2 und 3. Doch mit Michael Podder und Stefan Pfeiffer hatten wir gute Ersatzleute im Gepäck.

Da der Gegner fast in Bestbesetzung antrat, entwickelte sich der schon erwartete Kampf auf Augenhöhe. Nach drei Stunden liefen noch alle Partien, bis die ESG durch Marco etwas überraschend in Führung ging. Gute Stellungen zeichneten sich langsam auch bei den anderen Brettern ab, ehe Vereinfachungen zu Remisen bei Gerd und Achim führten. Michael wollte sein Endspiel unbedingt noch weiterspielen und hätte dabei beinahe noch verloren. Auch er schloss mit einem Remis die Partie ab. Unglücksrabe des Tages aus unserer Sicht war Stefan, der den Gegner mit seinem Londoner System massiert hatte, besser stand, aber durch Unachtsamkeit einen wichtigen Bauern und schließlich sogar die Partie verlor.

Die Führung für die ESG konnte durch Frank (in holländischem Stil) wieder sichergestellt werden. Reiner und Gerhard bissen sich die Zähne mit Weiß aus, um jeweils noch einen vollen Punkt zur Ergebnisverschönerung beisteuern zu können, es reichte aber nur zum Unentschieden.

Als Fazit darf festgehalten werden, dass es an diesem Spieltag nur Schwarzsiege gab, Kamp-Lintfort nicht zuletzt dank seiner sympathischen Mannschaft immer ein nettes Ausflugsziel darstellt und Elberfeld I mit reiner Weste auf Platz 2 der Regionalligatabelle steht.

[FN]

ESG I – Ratingen II 5:3

Im vorletzten Saisonspiel der Regionalliga verteidigte die erste Mannschaft ihren fünften Tabellenplatz mit einem erkämpften Sieg gegen die zweite Mannschaft aus Ratingen.

Friedlich trennten sich zunächst Reiner Odendahl, Frank Noetzel und Gerd Kurr nach 2,5 Stunden Spielzeit mit ihren Gegnern auf  Remis , ehe es an den anderen Brettern ordentlich zur Sache ging. Im Laufe des Kampfes entwickelten sich ein Stellungsvorteil bei Thomas Fuchs und ein Materialvorteil bei Achim Tymura. An den anderen Brettern sah es für uns augenscheinlich schlechter aus. Kein Elberfelder gab sich jedoch geschlagen und der ESG gelang die von Außenstehenden beurteilte optimale Punkteausbeute . Achim und Thomas gewannen in überzeugender Weise ihre Endspiele aus besseren Stellungen, während Helge Hintze, Markus Rebbe und Gerhard Arold den Gewinnversuchen ihrer Gegner standhielten und Remis spielten. Der Mannschaftssieg und das letzte Heimspiel dieser Saison fanden im ESG-Stammlokal am Loh ihren fröhlichen Ausklang.

Ende April geht es noch um die goldene Ananas zum Lokalrivalen nach Solingen. Im nächsten Jahr dürfte es ESG I in der Regionalliga eher mit Ratingen I als mit Ratingen II zu tun bekommen, aber in der Mannschaft steckt immer noch Luft nach oben.

[FN]