ESG I unterliegt Krefeld I knapp mit 3,5:4,5

Im Aufstiegsduell der Regionalliga hatten wir den verlustpunktfreien und leicht favorisierten Tabellenführer aus Krefeld in Bestbesetzung zu Gast.
Aufgrund beidseitiger kompakter und umsichtiger Spielweise fiel beim hart umkämpften Stand von 3,5 : 3,5 die Entscheidung erst in den letzten Minuten zugunsten der Krefelder.
Alle Partien boten hohes Niveau mit spannendem und wechselhaftem Verlauf. Siege gegen starke Gegner erzielten Helge Hintze vs Roman Kistella und Frank Noetzel vs Guido Kern.

[Gerd Kurr]

ESG I gewinnt souverän in Heinsberg

In der fünften Runde der Regionalliga hatte es die erste Mannschaft auswärts mit dem Tabellenletzten Heinsberg zu tun und gewann nach einigen wilden Scharmützeln doch deutlich mit 6,5 :1,5 Punkten.

Der ersatzgeschwächte Gegner stand vor allem an den hinteren Brettern etwas wackelig, so dass nicht ganz unerwartet Topscorer Marco Rebbe wieder einen vollen Punkt einfuhr. Auch Gerhard Arold hatte frühzeitig eine Figur gewonnen und entschied die Partie schnell für sich. Beim beruhigenden Stand von 2:0 für die ESG fiel es Reiner Odendahl und Achim Tymura nicht schwer, ungefragt in ein Remis einzuwilligen. An den übrigen Brettern hatte sich lediglich Rekonvaleszent Gerd Kurr einen immer deutlicheren Stellungsvorteil erarbeitet. Nach einem etwas plötzlichen  Punktgewinn von Helge Hintze gelang es auch Gerd, seine Partie im Königsangriff zu entscheiden. Eine wilde taktische Partie überstand schließlich Frank Noetzel mit einem gewonnenen Endspiel, während Maik Naundorf sich in seinem Endspiel noch etwas mühen musste, um  eine Punkteteilung zu erzwingen.

Beide Mannschaften konnten sich in der Tabelle um einen Platz verbessern, d.h. die ESG ist nach einer gleichzeitigen Niederlage von Solingen III nunmehr wieder Zweiter in der Regionalliga.

In drei Wochen, am 18. Februar, findet der finale Showdown im heimischen Luftschloss statt, wo Verfolger Elberfeld auf den Tabellenführer aus Krefeld trifft. Ein Leckerbissen für alle Fans.

[FN]

ESG I verliert Spitzenspiel in der Regionalliga

In der vierten Runde zog die erste Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison den Kürzeren und verlor ihr Heimspiel gegen die SG Solingen III verdient mit 3:5.
Damit tauschten zum Jahresende die beiden Verfolger des Spitzenreiters Krefeld die Plätze 2 und 3 in der Tabelle.

Unser Nachbar aus Solingen kam nicht mit seiner nominell besten, aber einer guten Mannschaft nach Elberfeld. Auch der Ersatz mit Schockenbäumer, Erkay und Görke rekrutierte sich aus erfahrenen Spielern.
Der Kampfverlauf wies auch nach zwei Stunden an keinem Brett nennenswerte Vorteile für die ESG auf. In den Fidemeisterpartien an Brett 1 und 2 boten die Gegner von Reiner Odendahl (T. Michalczak) und Helge Hintze (O. Kniest) denn auch frühzeitig und vielleicht auch taktisch motiviert Remis an, was jeweils zu einer Punkteteilung führte. Glücklich konnte sich nach 3 Stunden auch Gerhard Arold eines Unentschiedens erfreuen, während Thomas Fuchs in besserer Stellung zum Remis einschlug. In diesem Stadium sah es für uns allerdings schon an den restlichen Brettern schlecht aus. Achim Tymura und Maik Naundorf waren mit den schwarzen Steinen in die Defensive gedrängt worden. Marco Rebbe nahm, ebenfalls mit Schwarz, das Remisangebot seines Gegners dankbar an, während sich Frank Noetzel (krank) in einer wilden, unübersichtlichen Stellung verrechnet hatte und zwar 4 Bauern mehr, aber dafür 2 Figuren weniger hatte.

An den übrigen 3 Brettern bauten die Gegner von Maik (K. Zolfagharian) und Achim (A.Peschel) ihre Initiative zu den beiden Solinger Siegen aus, während es in der letzten laufenden Partie noch zu einem (unübersichtlichen) Remis für Frank (gegen S.Borchert) reichte. So hat es die erste Mannschaft der zweiten Mannschaft gleich getan und sammelt ihre Kräfte neu für das Jahr 2018.

Der Jahresausklang wurde mit einem Abendessen beim Chinesen in angemessenem Rahmen eingeläutet.

ESG I weiter auf Erfolgskurs

In der dritten Runde der Regionalliga gewann die erste Mannschaft am Sonntag verdient gegen Tornado Hochneukirch mit 5:3

Der Plan ging auf, diesmal an den unteren Brettern zu punkten. So gewannen überzeugend Achim Tymura, Marco Rebbe und Thomas Fuchs. Sie ließen ihren Gegnern keine wirkliche Chance. Auch Gerhard Arold steuerte auf einen ganzen Punkt zu, gab aber seine Initiative etwas ab und bot schließlich Remis an, um seinem Gegner noch eine Heimfahrt im Hellen zu ermöglichen. Das war bei einem Spielbeginn von 13.00 Uhr (Volkstrauertag) nicht selbstverständlich.

Differenzierter sah der Kampfverlauf in der oberen Mannschaftshälfte aus. Während Reiner Odendahl und Maik Naundorf mit schwarzen Steinen in ein frühes Remis einwilligten, hatten Helge Hintze und Frank Noetzel mit ihren über 80 Jahre alten Gegnern schwer zu kämpfen. Frank erholte sich aus einer mäßigen Eröffnungsbehandlung und konnte im Mittelspiel das Gleichgewicht noch gerade zum Remis halten. Schlechter erging es Helge gegen den frischgebackenen deutschen Seniorenmeister Jefim Rotstein, der seinen Stellungsvorteil in ein gewonnenes Läuferendspiel ummünzen konnte.

Die Mannschaft bleibt ungeschlagen Zweiter in der Tabelle und trifft im ersten Spitzenspiel am 17.12. zu Hause auf den Tabellennachbarn Solingen III.

[FN]

Elberfelder Schachgesellschaft im Halbfinale…

… des Viererpokals des Schachbezirks Bergisch-Land.

Am Sonntag empfing die ESG I die Gäste aus Remscheid, und man merkte ihnen die Anspannung an; denn mit einem Sieg würde man ins Halbfinale mit guten Aussichten auf die Qualifikation für den Niederrheinischen Verband einziehen.

Der Mannschaftsführer von Remscheid schritt schnurstracks auf Maik Naundorfs Brettseite zu und schob, um sich Platz zum Ausfüllen der Spielberichtskarten zu schaffen, alles beiseite, beziehungsweise legte seine Sachen darauf. Der nicht weit entfernt stehende Maik bittet ihn, verwundert über das an den Tag gelegte Verhalten, sich einen anderen Tisch zu suchen, woraufhin er beschimpft und gar beleidigt wird. Erst das beherzte Einschreiten Reiner Odendahls, ihn des Hauses zu verweisen, bot dem seltsamen Gehabe des Remscheiders Einhalt.

Parallel zum Viererpokal spielte auch die Zweite der Elberfelder Schachgeselschaft ihren Mannschaftskampf gegen den Rheydter SC, so dass der Viererpokal im kleinen Spielsaal ausgetragen wurde.

„Die Partie von Reiner Odendahl mit den schwarzen Figuren am Brett 1 war für mich ziemlich undurchschaubar, doch ich dachte Weiß steht besser. Nachdem meine Partie beendet war (davor war Brett 4 schon entschieden) bot Reiner Remis an, und sein Gegner nahm das Angebot an. Es war so eine Art Kan-Variante/Igelstellung ohne weißes c4 und mit frühem f4-f5-Angriff, in der Schwarz auf f5 nimmt und Druck auf den e4-Bauern mittels Umgruppierung des Läufers von e7 über f8 nach g7 und Tfe8 hält.

Meine Partie am Brett 2 mit weiß verlief erstaunlich einseitig, und ich wunderte mich auch während meiner Partie darüber. Vermutlich darf Schwarz nicht so früh den Läufer nach c6 stellen (ohne frühes Sf3 und Sf6) und seinen c-Bauern blockieren.

Die Partie von Gerhard Arold am Brett 3 lief meiner Meinung nach für uns von Beginn an gut finde, und Gerhard spielte eine saubere und vielleicht etwas technische Partie gegen dieses Dd6-Skandinavisch.

Am Brett 4 verlief die seltsamste Partie, geführt von Alfred Güthler; da gab es ein Opfer (Ich meine es war 1.e4 e5 2.Sf3 d6 3.d4 f5) und irgendwie stand Alfred meiner Meinung nach immer schlechter, so dass der „liebe“ Herr Schikowsky seine Partie gewann. Ich sprach nicht mit ihm und er auch nicht mit mir.“

So setzte sich die Elberfelder Schachgesellschaft mit 2,5:1,5 gegen Remscheid durch und trifft im Halbfinale auf Vohwinkel.

[Maik Naundorf]

 

Kamp-Lintfort – ESG I 3,5: 4,5

In der zweiten Runde der Regionalliga wollte die erste Mannschaft an ihren gelungenen Saisonauftakt anknüpfen und zum ersten Auswärtsspiel in der Favoritenrolle antreten. Kamp-Lintfort war nach Papierform eher schwächer als der NRW-Klasse Absteiger Ratingen einzustufen, der ja mit 6:2 im Heimspiel besiegt werden konnte. Ferner gingen die beiden letzten Begegnungen mit der Mannschaft vom Niederrhein zu unseren Gunsten aus. Leider mussten wir auf Helge und Maik verzichten, also unserer nominellen Nummern 2 und 3. Doch mit Michael Podder und Stefan Pfeiffer hatten wir gute Ersatzleute im Gepäck.

Da der Gegner fast in Bestbesetzung antrat, entwickelte sich der schon erwartete Kampf auf Augenhöhe. Nach drei Stunden liefen noch alle Partien, bis die ESG durch Marco etwas überraschend in Führung ging. Gute Stellungen zeichneten sich langsam auch bei den anderen Brettern ab, ehe Vereinfachungen zu Remisen bei Gerd und Achim führten. Michael wollte sein Endspiel unbedingt noch weiterspielen und hätte dabei beinahe noch verloren. Auch er schloss mit einem Remis die Partie ab. Unglücksrabe des Tages aus unserer Sicht war Stefan, der den Gegner mit seinem Londoner System massiert hatte, besser stand, aber durch Unachtsamkeit einen wichtigen Bauern und schließlich sogar die Partie verlor.

Die Führung für die ESG konnte durch Frank (in holländischem Stil) wieder sichergestellt werden. Reiner und Gerhard bissen sich die Zähne mit Weiß aus, um jeweils noch einen vollen Punkt zur Ergebnisverschönerung beisteuern zu können, es reichte aber nur zum Unentschieden.

Als Fazit darf festgehalten werden, dass es an diesem Spieltag nur Schwarzsiege gab, Kamp-Lintfort nicht zuletzt dank seiner sympathischen Mannschaft immer ein nettes Ausflugsziel darstellt und Elberfeld I mit reiner Weste auf Platz 2 der Regionalligatabelle steht.

[FN]

ESG I – Ratingen II 5:3

Im vorletzten Saisonspiel der Regionalliga verteidigte die erste Mannschaft ihren fünften Tabellenplatz mit einem erkämpften Sieg gegen die zweite Mannschaft aus Ratingen.

Friedlich trennten sich zunächst Reiner Odendahl, Frank Noetzel und Gerd Kurr nach 2,5 Stunden Spielzeit mit ihren Gegnern auf  Remis , ehe es an den anderen Brettern ordentlich zur Sache ging. Im Laufe des Kampfes entwickelten sich ein Stellungsvorteil bei Thomas Fuchs und ein Materialvorteil bei Achim Tymura. An den anderen Brettern sah es für uns augenscheinlich schlechter aus. Kein Elberfelder gab sich jedoch geschlagen und der ESG gelang die von Außenstehenden beurteilte optimale Punkteausbeute . Achim und Thomas gewannen in überzeugender Weise ihre Endspiele aus besseren Stellungen, während Helge Hintze, Markus Rebbe und Gerhard Arold den Gewinnversuchen ihrer Gegner standhielten und Remis spielten. Der Mannschaftssieg und das letzte Heimspiel dieser Saison fanden im ESG-Stammlokal am Loh ihren fröhlichen Ausklang.

Ende April geht es noch um die goldene Ananas zum Lokalrivalen nach Solingen. Im nächsten Jahr dürfte es ESG I in der Regionalliga eher mit Ratingen I als mit Ratingen II zu tun bekommen, aber in der Mannschaft steckt immer noch Luft nach oben.

[FN]

Nachlese Nachholespiel Regionalliga ESG I – SF Heinsberg

Ohne 2 Spiel 3 – Heinsberg ließ die Bretter 2 und 3 frei und unsere Meister Hintze und Noetzel konnten entspannen. Arbeiten hingegen musste unser Brett 1 Meister Odendahl gegen den jungen Holländer van Meegen. In einer Bogoindischen Verteidigung konnte er als Schwarzer abseits des mainstreams relativ schnell ausgleichen und Druck aufbauen:

Hier ist Weiss am Zug und wer hätte geglaubt, dass g4 jetzt schon ein Fehler ist? Reiner Odendahl gelingt es nun mit einer Folge genauer Züge beginnend mit Sfxg4 eine Bresche in die Verteidigungslinien des Weissen zu schlagen und kurze Zeit später folgende Stellung zu erreichen (Schwarz am Zug):

Auch hier findet Reiner den Zug, der den Druck auf den gegnerischen König weiter erhöht: f5! Weiss gelingt es weiterhin nicht, sich aus der Umklammerung zu befreien bzw. den Druck abzuschütteln und die Vorteile des Schwarzen verdichten sich (Schwarz am Zug):

Hier findet Schwarz das schöne Tf2 und nachdem es zwischenzeitlich für unsere Erste 4-0 steht hat der Weisse vermutlich ein Einsehen und es folgt für die Galerie 25.Dg4 Sf3 26.Dxd7 Th2#

Schön spielen kann man immer nur wenn der Gegner mitmacht…

[MK]

Kamp-Lintfort – ESG I 3:5

In der 5. Runde der Regionalliga wollte die erste Mannschaft ihr Punktekonto wieder ausgleichen. Aber auch der Gegner, die Heimmannschaft vom linken Niederrhein, hatte die feste Absicht, den letzten Tabellenplatz zu verlassen und spielte in dieser Saison erstmals in Bestbesetzung. Das im Vergleich zum letzten Jahr deutlich schönere und ruhigere Spiellokal und die Ambitionen beider Teams ließen einen interessanten Kampf erwarten. Die Einzelergebnisse wurden sofort ins Netz gestellt und via Monitor im Spielsaal visualisiert.

Sehr schnelle Zugfolgen führten an Brett 7 zu Stellungsvorteilen von Marco, der nach 2 Stunden dann auch prompt gewann. Zu diesem Zeitpunkt hatte Frank im Endspiel einen gesunden Mehrbauern, den er nach 3 Stunden Gesamtspielzeit zum beruhigenden 2:0 verwerten konnte. Hartnäckiger zeigten sich die Gegner an den beiden Spitzenbrettern, so dass Reiner und Helge auch in Anbetracht des Spielstandes in den Remishafen steuerten. Auch Gerd hielt den Ball flach zum 3,5:1,5 für die ESG, ehe Achim den Mannschaftssieg mit einer positionell überzeugenden Leistung sicherstellte. Taktisch wäre aber zwischendurch starkes Gegenspiel möglich gewesen, wie er nach der Partie betonte. Pechvogel des Tages war erneut Thomas, der aus einer überzeugenden Eröffnungsbehandlung und Stellungsvorteilen im Laufe des Spiels kein Kapital schlagen konnte und sogar noch verlor. Gerhard steuerte schließlich nach wechselhaftem Partieverlauf das Remis zum 5:3 Endstand bei. Damit ist ESG I nach 5 Runden Fünfter mit 5:5 Punkten (give me five !).

[FN]

Acht Freunde…

… müssen wir sein, schoss es dem ersten Spielführer der Elberfelder Schachgesellschaft, Thomas Falk, durch den Kopf, als ihm der Mannschaftsführer der Ersten, Frank Noetzel, eröffnete, dass er ausgerechnet für den Kampf gegen den Titelaspiranten Turm Krefeld, gegen den man in der letzten Saison gewonnen hatte und somit den Traum auf den Aufstieg vermasselte, nur vier eigene Spieler rekrutiert bekäme und schon mit dem Gedanken spielte, die Begegnung kampflos zu geben.

Krefeld hatte sich für diese Saison verstärkt, um den Aufstieg sicher zu machen. Daher wollte man wertvolle Ersatzspieler aus der zweiten nicht gegen Krefeld einsetzen, sondern lieber in Begegnungen, in denen berechtigte Hoffnungen auf Punkte an den hinteren Brettern bestand.

Die erste der Elberfelder hat nicht nur Freunde in der zweiten, sondern auch in den anderen drei Mannschaften, und so rekrutierte Thomas schnell drei weitere Freunde aus der vierten, nämlich Bernd Mühlinghaus, Samuel Haringer und Fabio Santiago, da die Dritte ebenfalls ein Spiel am Sonntag hatte, bei dem Martin Keller ebenfalls Ersatz spielte und am Brett acht einen Punkt holte.

So fuhr man dann, immerhin mit acht Spielern, nach Krefeld, nicht um zu gewinnen, sondern um den einen oder anderen Brettpunkt an den vorderen Brettern zu gewinnen. Vielleicht würde es den Spielern der Vierten an den hinteren Brettern gelingen, die Partien lange unklar zu halten, so dass die Krefelder an den vorderen Bretern mehr riskieren mussten und stolpern würden. Und so sah es dann auch am Brett 5 «Borner vs Mühlinghaus» und am Brett 7 «Fehmer vs Santiago» länger danach aus, als ob man die Partien remis halten könnte. Weniger Glück hatten Thomas Falk am Brett 8 gegen Ingo Thomas, sowie Samuel Haringer gegen Winkel aus. Doch letztlich musste alle von der Vierten eingestehen, dass man gegegn einen 2000er keine Chance auf ein Remis hat. Dennoch war es ein Erlebnis, seine Kräfte mit einem solch starken Spieler unter ernsthaften Bedingungen zu messen.

Die Hoffnungen auf wertvolle Brettpunkte lagen nun auf den drei verbliebenen Spielern der Ersten, Reiner Odendahl, Helge Hintze und Achim Tymura, da in der Zwischenzeit auch Gerhard Arold seine Partie verloren gab. Danach einigten sich zuerst Reiner Odendahl mit van Gool und dann Helge Hintze mit Montignies auf ein Remis – immerhin ein Brettpunkt für die ESG.

Auch Achim Tymura, der mit weißem Turm, Springer, Bauer gegen Dame spielte, bot mal bei ausgeglichener Stellng remis an, doch sein Gegenüber Kistella wollte unbedingt auf Sieg spielen, so dann auch hier

Tymura vs Kistella nach 40. Kh2
Tymura vs Kistella nach 40. Kh2

nach dem vierzigsten Zug von weiß Kh2, die Achim in Zeitnot spielte – der Verband spielt noch ohne Fischer-Inkrement. Auch in Zeitnot spielte Kistella (schwarz), der seine Bauern auf dem Königsflügel gegen den weißen König anrollen ließ, 40… Dd1. Der Computer empfiehlt hier h4.

Achim, nun jenseits der Zeitkontrolle, hatte nun viel Zeit, den richtigen Zug zu finden: 41. Se5! und die Partie ist entschieden.Es droht Sc6+, und der Bauer geht zur Grundlinie.

Es folgten: 41… Dxd6; 42. Td7+, Dxd7; 43. Sxd7, Kxd7; und der weiße König ist schneller an den Bauern auf dem Königsflügel dran als schwarz, denen der schwarze König zur Hilfe eilen muss und so das anschießende Rennen auf den Damenflügel verliert. Er kann das wichtige Feld c7 nicht mehr rechtzeitig erreichen.

So errang Achim dann den einzigen Sieg am Brett und erhöhte immerhin auf 2:6.

[thf]