Elberfelder h.c. gewinnt die 42. Erkrather Stadtmeisterschaft im Schnellschach

Heute am 01.11.2017 ging es zur Erkrather Stadtmeisterschaft im Schnellschach…

Angesagt waren 9 Runden/15 Minuten bei einem sehr famillär geführten Turnier mit Wohlfühlcharakter und freier Bewirtung!!! ;-)))

Ein Turnier, das mit 6 Spielern über DWZ 2000 und vielen Akteuren auch oberhalb von 1900er Wertungszahlen heute mit einem Teilnehmerrekord von 62 Akteuren im vollbesetzten Spielsaal der Caritas-Begegnungsstätte in der Spitze und Breite sehr viel besser besetzt war, als es in der Vergangenheit der Fall gewesen war. Da liefen heute auch viele Spieler mit DWZ-Zahlen um 1800 den 2000er den sogenannten Rang unter den ersten 10 Teilnhmern ab.

Diesmal waren neben Gerhard Arold, Stefan Pfeiffer, Michael Podder, Ahmed Agic und Thomas Falk auch der Ex-Elberfelder Markus Ecker am Start, der am Ende nicht nur (mit 7,5 Pkt. aus 9 Runden) den Sieg einfuhr, sondern auch den Wanderpokal des Erkrather Schachclub 1973 mit nach Hause entführen durfte.

Markus dominierte das Turnier aus der vorderen Reihe und hatte nach sieben Runden nur ein einziges Remis abgegeben. Dann kam in Runde 8 ein vielleicht etwas glücklicher Sieg (gegen Achim Heller aus Ennepe) sowie in Runde 9 eine Niederlage (gegen Dennis Liedmann von den Sfr. Gerresheim) hinzu, was seine Leistung aber nicht schmälern sollte und den besagten Turniersieg vor dem punktgleichen Dennis Liedmann bedeutete. Auf Platz 3 gesellte sich der Schachfreunde Wolfgang Harter Südlohner SV).

Bester ESG-Akteur war heute der sehr kämpferisch eingestellte Ahmed, der mit 6 Punkten und Platz 8 nicht nur einen Platz vor Gerhard (Platz 9), der (ebenso wie Stefan) etwas mit dem heutigen Tag haderte, landete, sondern sich damit auch den wohlverdienten Seniorenpreis in Erkath sicherte – ein sehr gut gespieltes Turnier für ihn.

Noch schlimmer erwischte es heute Stefan, der die erste Runde gewann, dann anschließend zwei klare Gewinnstellungen zum Verlust verschenkte und sich dann im Sog der Verlustserie nach 5 Runden mit nur einem einzigen Punkt fast ans Ende der Tischreihe (des ersten von drei Spielsäalen) begeben musste, ehe er dann die letzten 4 Runden gewinnen konnte (5 Pkt. und Rang 28). Etwas besser machte es Michael, der nach Höhen und Tiefen in den Stellungen mit 5,5 Punkten auf Rang 19 vor Stefan landete und ordentlich bei Käsekuchen zulangte. Unser Spielleiter Thomas, dem der Dank des Fahrers gilt, hat mit 3,5 Punkten ( Platz 49) seine neue Eröffnungswahl auf e4 erstmals in einem Schnellschachturnier mit 9 Runden erproben dürfen und war damit heute nicht unbedingt unzufrieden.

Rangliste – Endstand

Als Fazit bleibt heute zu ziehen, dass das gemeinsame Zusammensein und der Spass bei dem Turnier überwiegte, manche ESG`ler mehr, manche weniger Glück im Spiel hatten als erhofft; das Turnier aber sehr nett gestaltet war. Zudem konnte man sich in den Pausen über dies und das rege austauschen und alte Kontakte begrüßen dürfen.

Alle Infos demnächst hier.
Das nächste geplante Schnellschachturnier mit folgenden ESG-Akteuren findet dann auch schon nächste Woche am 18.11. in Dortmund (Ausschreibung WHH) statt.

Hier ist dann mit 11 Runden zu je 15 Minuten Kondition und auch wieder etwas Fortune gefragt.

[Stefan Pfeiffer]

22. WHH Schnellschach

Das Turnier ist nicht spielstärkebegrenzt, sondern für jedermann offen!
Gespielt werden 11 Runden Schweizer System nach FIDE-Regeln (mit Ranglistenkorrektur). Feinwertung ist die Buchholzzahl abzgl. 1 Streichwertung. Die Startrangliste ergibt sich aus der vom DSB publizierten oder unpubliziert intern verwalteten DWZ vom 16. November 2017. FIDE-Elo wird nur berücksichtigt, falls eine Leistungszahl nicht anders ermittelt werden kann.  Die Bedenkzeit beträgt 15 Minuten pro Spieler und Partie.

Unsere Teilnehmer findet Ihr hier.
Zur Ausschreibung hier

17. Benefiz-Schnellschachturnier in Herne…

Heute am 28.10. ging es für uns zum Benefiz-Schnellschachturnier (9 Runden à 15 min) nach Herne!!!

Leicht getrübt startete man heute, da nicht nur unser Spielleiter Thomas Falk wegen einer Erkrankung kurzfristig am Freitag absagen musste, sondern auch weil der ansonsten vorbildliche Fahrer wohl leider etwas verschlafen hatte und nach ca. 30 Minuten verspätet an den jeweiligen Treffpunkten eintraf und zudem der Verkehr recht zähflüssig war. Trotz dieser herben Rückschläge machten sich FM Reiner Odendahl, Stefan Pfeiffer, Michael Podder und Ahmed Agic auf, um vielleicht den einen oder anderen Erfolg an unsere letzten Aktivitäten in diesem uns „neuen“ Betätigungsbereich „Gemeinsames Auftreten auf externen Schnellschachturnieren“ anknüpfen zu lassen.

Schnell wurde dann nicht nur erkannt, dass ein weiteres Mitglied in Form von unserem FM Helge Hintze sich am Spielort des Geschehens eingefunden hatte, da er wohl die anstehende Langeweile eines 4 Tages xxl-Wochenendes nutzvoll angehen wollte. Das Teilnehmerfeld war nicht nur vorne mit IM Podzielny (alleiniger Turniersieger mir 7,5 Punkten!), FM Buchenau, IM Schneider, Sandkamp… (jeweils 7 Punkte), IM Zaitsev mit 6,5 Punkten… – auf den Plätzen) sowie weiteren 8 FIDE-Meistern (u.a. auch Reiner und Helge) vorne recht gut besetzt, sondern auch in zweiter Reihe saßen viele gute Spieler unter den hochmotivierten 97 Teilnehmern.

Recht frühzeitig wurde zudem auch leider klar, dass es nicht undedingt unser Turnier werden sollte. So hatte Stefan immer im Wechsel schwache vs. starke Gegner (u.a. frühzeitig FM Wengenroth 2250 DWZ und FM Ackermann 2237 DWZ in Runde 2 und 4) mit den schwarzen Steinen bekommen und sowohl in ausgeglichenen Stellungen, als auch dann zum Abschluss in guter Stellung die falsche Entscheidung getroffen. Die Computeranalyse bezgl. Verbesserungen in diesen engen Partien wurde noch am gleichen Abend eingeleitet… (5,5, Punkte und Platz 28 bei Rangnr. 33).

FM Reiner Odendahl, der in der ersten Runde gleich auf seinen Vereinskollegen Ahmed Agic traf, war heute vielleicht der Pechvogel dieses Turniers, da er nach zwei Niederlagen in der Mitte des Turniers (gegen Podzielny und Buchenau in Runde 5. und 6.) dann zwar gekonnt aufgeholt hat, in der letzten Runde jedoch gegen FM Muschik (SK Münster, 2236 DWZ) dann jedoch vorzeitig mit Schwarz remisierte und mit mit 6,5 Punkte den „undankbaren“ 6. Platz (bei 5 Geldpreisen) erspielte.

Helge holte indessen wie Stefan 5,5 Punkte, diese jedoch gegen stärkere Gegner und blieb heute leider in einigen sehr vorteilhaften Stellungen ohne Glück in Bezug auf eine durchaus verdiente höhere Platzierung (Platz 20), Michael erziehlte 4,5 Punkte und Ahmed letztendlich 3,5 Punkte…

Alle Infos zum Benefiz-Schnellschachturnier Turnier hier.

Es bleibt leider zu resümieren, dass aufgrund der gewählten Auslosungsmethode sich das Turnier mit 7,5 Stunden(!) etwas zäh gestaltete, dieser Tag aber ansonsten wieder viel Spielpraxis, Teamgeist/-Turnierstimmung bei allen ESG-Beteiligten lieferte (bei wirklich sehr fairer Bewirtung) und dass es am 18.11. in Dormund (11. Runden Schnellschach à 15 min.) für uns weitergehen soll, siehe Ausschreibung.

Zuvor steht jedoch für Interessierte noch das familläre Schnellschachturnier am 1.11.  (Allerheiligen) in Erkrath an – ohne Startgeld, mit kleiner Bewirtung und Sachpreise für die ersten 3 Plätze lt. den Erfahrungswerten, zu dem sich schon einige Elberfelder angemeldet haben.

[Stefan Pfeiffer]

 

ESG IV verteidigt erfolgreich die Tabellenführung

ESG IV vs SC Vohwinkel II 6:2

Obwohl stark ersatzgeschwächt (ohne Martin Keller, Samuel Haringer und Thomas Falk) angetreten, haben wir auch im zweiten Spiel überzeugend gewonnen.
Los ging es direkt mit einem kampflosen Punktgewinn für Rüdiger Horn an Brett 1. Es folgte ein Remis von Yadolla Zargari an Brett 3. Er hatte sich durch ein schönes Läuferopfer etwas mehr vorgestellt, musste aber dann das Remis durch Dauerschach erzwingen.

Als nächstes punktete Renè Niebergall am Brett 5. Auch hier ging eine sehr schöne Opferkombination voraus.

Federn lassen musste dann am Brett 8 unser Nachwuchsspieler Hendrik Mordos von der ESG V. Joseph Komeinda an 4 remisierte und Fabio Santiago an 2 brachte seine Partie problemlos nach Hause. Er hatte bereits im Mittelspiel eine Figur gewonnen.

Nun stand es 4 : 2 für uns.

Benedikt Abel an Brett 7 gelang dann eine schöne Grundlinienmatt-Kombination und machte den Sack zu.

Udo Königs Sieg an Brett 6 war dann noch eine Verschönerung des Erfolges.

[Rüdiger Horn]

Kamp-Lintfort – ESG I 3,5: 4,5

In der zweiten Runde der Regionalliga wollte die erste Mannschaft an ihren gelungenen Saisonauftakt anknüpfen und zum ersten Auswärtsspiel in der Favoritenrolle antreten. Kamp-Lintfort war nach Papierform eher schwächer als der NRW-Klasse Absteiger Ratingen einzustufen, der ja mit 6:2 im Heimspiel besiegt werden konnte. Ferner gingen die beiden letzten Begegnungen mit der Mannschaft vom Niederrhein zu unseren Gunsten aus. Leider mussten wir auf Helge und Maik verzichten, also unserer nominellen Nummern 2 und 3. Doch mit Michael Podder und Stefan Pfeiffer hatten wir gute Ersatzleute im Gepäck.

Da der Gegner fast in Bestbesetzung antrat, entwickelte sich der schon erwartete Kampf auf Augenhöhe. Nach drei Stunden liefen noch alle Partien, bis die ESG durch Marco etwas überraschend in Führung ging. Gute Stellungen zeichneten sich langsam auch bei den anderen Brettern ab, ehe Vereinfachungen zu Remisen bei Gerd und Achim führten. Michael wollte sein Endspiel unbedingt noch weiterspielen und hätte dabei beinahe noch verloren. Auch er schloss mit einem Remis die Partie ab. Unglücksrabe des Tages aus unserer Sicht war Stefan, der den Gegner mit seinem Londoner System massiert hatte, besser stand, aber durch Unachtsamkeit einen wichtigen Bauern und schließlich sogar die Partie verlor.

Die Führung für die ESG konnte durch Frank (in holländischem Stil) wieder sichergestellt werden. Reiner und Gerhard bissen sich die Zähne mit Weiß aus, um jeweils noch einen vollen Punkt zur Ergebnisverschönerung beisteuern zu können, es reichte aber nur zum Unentschieden.

Als Fazit darf festgehalten werden, dass es an diesem Spieltag nur Schwarzsiege gab, Kamp-Lintfort nicht zuletzt dank seiner sympathischen Mannschaft immer ein nettes Ausflugsziel darstellt und Elberfeld I mit reiner Weste auf Platz 2 der Regionalligatabelle steht.

[FN]

Überraschungserfolg in Unterzahl

1. Bezirksliga: ESG III – Vohwinkeler SC 4,5 : 3,5

Am Ende konnten sie es selber nicht so wirklich glauben: Mit sechs Mann waren die Spieler der Drittvertretung gegen den Verbandsklassenabsteiger aus Vohwinkel angetreten und behielten dennoch beide Mannschaftspunkte im Luftschloss!

Dabei deutete zunächst gar nicht so viel auf die Aufholjagd der ESG-Akteure hin, denn die erste ausgespielte Partie war ein Remis zwischen Alexandr Pertschik und Herbertz an Brett zwei. Allerdings verbuchte Alex lange optische Vorteile , sodass einige Mannschaftskameraden bereits Hoffnungen auf einen Anschlusspunkt hegten. Thorben Mantler dagegen ging aufgrund des Rückstandes allen remislichen Varianten aus dem Weg, geriet damit am Spitzenbrett gegen Hedge allerdings zusehends auf die Verliererstraße und suchte sein Heil letztlich in einem Opferangriff am Königsflügel.

In der Zwischenzeit konnte Hagen Woldt am 4. Brett gegen Nareike einen Sieg vermelden und sich damit für sein zähes Ringen und unermüdliches Kämpfen im Mittelspiel belohnen. Ebenfalls für seine Mühen belohnt wurde Alfred Güthler am 5. Brett: Fast die komplette Spieldauer über hatte sein Gegner Pellegrini das bequemere Spiel, Initiative und Angriff. Im Mittelspiel jedoch agierte der Vohwinkeler zu ungestüm und wurde von Alfred mit einem Grundreihenmatt überrascht.

Den Ausgleichspunkt zum 3,5:3,5 besorgte Peter Wiesemann an Brett sieben gegen VSC-Mannschaftsführer Knapp. Unaufgeregt und sicher führte Peter das komplizierte Endspiel mit ungleichfarbigen Läufer zum Sieg und machte den Mannschaftskampf somit wieder völlig offen. Wirklich spannend war es zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr, denn Harald Kurz stand gegen Pufal zu diesem Zeitpunkt bereits auf Gewinn. In der Eröffnung hatte Harald in der folgenden Stellung…

Kurz-Pufal nach 17…Ld7

…das feine Opfer 18. Lxh7+ gesehen und einen Bauern erobert. Es folgten weitere Angriffe auf den schwarzen König, wobei im 26. Zug eine Schlüsselstellung entstand:

Kurz-Pufal nach 26. e5

Mit 26…Sg8 hätte sich Pufal ein wenig befreien und die Partie mit einem Minusbauern fortsetzen können. Er spielte jedoch 26…g5 und fand sich nach 27. Dxg5 Dxh7 28. Txf6 Tg8 29. Df4 Tg6 30. Tf8+ Tg8 31. Df6+ in einer hoffnungslosen Lage wieder. Dennoch dauerte die Partie noch weitere 26 Züge, ehe sich Pufal geschlagen gab.

[TM]

Spitzenquartett bei der Solinger Stadtmeisterschaft

Bekanntermaßen gibt es unter Schachspielern eine nicht unerhebliche Zahl besonders abergläubischer Zeitgenossen. Diese hätten sicherlich zur Erklärung einiger Ereignisse der 3. Runde der Solinger Stadtmeisterschaft auf das heutige Datum, nämlich Freitag, den 13. verwiesen… So gab es einerseits leider eine sehr hohe Zahl von 6 durch kurzfristige Absagen kampflos entschiedenen Partien zu beklagen, wobei hier auch eher rationale Gründe wie Erkrankungen oder ein ausgefallener Urlaubsrückflug [im Falle des Elberfelder Thomas Falk, der so zu seinem zweiten kampflosen Sieg kam; Anm thf] eine Rolle spielten.

Zudem blieben in den vier Spitzenduellen der noch verlustpunktfreien Spieler zwar viermal die nominellen Favoriten siegreich, doch nur der Topgesetzte IM Bernd Schneider setzte sich mit Schwarz relativ glatt gegen Heiko Kesseler durch.

Dagegen hatten die positiven Überraschungen der zweiten Runde, Dr. Hans-Joachim Boschek und Andreas Lux, allen Grund, mit ihrem Schicksal an diesem Tag zu hadern. Boschek spielte mit Schwarz in einer stategisch komplexen Damengambit-Partie eine ausgezeichnete Partie und erhielt klaren Vorteil, als Oliver Kniest beim Übergang ins Endspiel gleich zwei schwache Züge hintereinander fabrizierte. Doch durch einen völligen Blackout, der ihm eine Figur kostete, brachte sich Boschek um den verdienten Lohn seiner starken Leistung und gab sehr enttäuscht etwas frühzeitig auf.

Ebenso wie Kniest kam auch der Titelträger von 2015, Thomas Lemanczyk, nur zu einem schmeichelhaften vollen Zähler, nachdem Andreas Lux nach einem taktischen Versehen von Lemanczyk auf einen Qualitätsgewinn verzichtete und sich schließlich im Endspiel noch ausmanövrieren ließ. Schließlich musste auch Kevin Zolfagharian in einer vorgespielten Partie eine heftige Schrecksekunde überstehen, als er gegen Wolfgang Steinbach in klar besserer Stellung das vermeintlich siegbringende Turmopfer anbrachte, dabei jedoch seine geschwächte eigene Grundreihe vergessen hatte. Doch Steinbach ging an dieser unerwarteten Chance vorbei, so dass diese Partie letztlich doch mit »korrektem« Ergebnis endete.

Hinter dem Führungsquartett liegen mit einem halben Zähler Rückstand die heute kampflos siegreiche Luisa Bashylina sowie Markus Boos und Stephan Borchert, die sich in interessanten Partien gegen Philipp Nguyen und Joachim Görke durchsetzen konnten.

[SG Solingen]

Gerhard Arold im Führungstrio der Einzelmeisterschaft des SBBLs

Nach zwei von sieben Runden gehört Thomas Lemanczyk zusammen mit René Tückmantel (BSW) und Gerhard Arold (ESG) zum verlustpunktfreien Führungstrio bei der Bezirkseinzelmeisterschaft. Während Lemanczyk dabei von der krankheitsbedingten Absage von Markus Schmuck profitierte, konnte Helmut Busse den Widerstand von Ulrich Waagener (Remscheid) nicht brechen und büsste seinen ersten halben Zähler ein.

Helmut Meckel konnte den Überraschungsmann der ersten Runde Michael Ehringfeld bezwingen, so dass beide nun ebenso wie Dr. Marius Fränzel nach dessen Sieg im Duell der Bezirks-Spielleiter gegen Thomas Falk (ESG) bei einer Bilanz von 1/2 stehen. Einen halben Zähler weniger weisen Wolfgang Zimdars und Dr. Hans-Joachim Boschek auf, die gegeneinander remisierten.

[Marius Fränzel]

17. Benefiz-Schnellschachturnier Herne

Jedes Jahr lockt das Benefiz-Turnier zugunsten des Kinderheims Herne Schachspieler aus nah und fern an, darunter viele Titelträger aus Deutschland und den Nachbarländern wie Europameister, Deutsche Meister und sogar die US-Meisterin WGM Anna Zatonskih.

Insgesamt sind wieder 2.000 Euro Preisgeld zu verteilen, unabhängig von der Teilnehmerzahl. Es gibt Sonderpreise für den besten Herner Schachspieler, beste Frau und bester Jugendlicher.

Im Teilnehmerfeld auch  Spieler der Elberfelder Schachgesellschaft 1851.
zur Ausschreibung

Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, bitte bei turnierleitung@esg1851.de melden.

[thf]

27. Horremer Schnellschachturnier

Stefan Pfeiffer und Michael Podder erfolgreich in Horrem…

Am Dienstag den 3.10.2017 wurde in Horrem ein Schnellschachturnier (9 Runden/2 x 15 Min.) ausgetragen… – wir waren dabei!!!

Inspiriert durch das gute Abschneiden von Reiner Odendahl und Michael Podder beim letzten Schnellschachturnier in Dortmund, machten sich am Tag der Deutschen  Einheit gleich sechs(!) Spieler der Elberfelder Schachgesellschaft 1851 auf nach Horrem, um neben Spielpraxis für die schweren Aufgaben in der kommenden Saison vielleicht auch auf den Gewinn von Preisgeldern zu hoffen. Neben Reiner Odendahl und Michael Podder waren diesmal auch Ahmed Agic, Dennis Peters, Lahcen Saoudi und Stefan Pfeiffer mit dabei, dass richtige Turnier- und Mannschaftsstimmung unter uns herrschte.

Dabei entuppte sich wenigstens das zweite Vorhaben bei der 27. Austragung dieses Turniers bei insgesamt 82 Teilnehmern leider als nicht ganz einfach, denn man erkannte schnell. dass dieses Turnier heute mit 12 Titelträgern (4 GM und 8 FM) und 29 Spielern über TWZ 2000 auch in der Breite stark besetzt war und alles andere als ein Selbstläufer werden würde…!!!

So siegte nach den 9 Runden letztendlich mit 7,5 Pkt. GM Andrey Orlov, einer der Topfavoriten, punktgleich vor GM Vladimir Epishin (ehemals Sekundant von Karpov), auf Platz 3 folgte mit 7 Punkten GM Felix Levin, Platz 4 ging an FM Michael Coenen mit 6,5 Punkten und bester Feinwertung… (vor weiteren starken Titelträgern).

So langte es dann heute für unser Spitzenbrett Reiner aufgrund einer fiesen Erkältung und dann auch etwas Pech in einigen sehr engen Partien leider nicht für einen Preis, obwohl er immer im forderen Feld anzutreffen war und so manch renomierten Gegner (wie z.B. FM Helbig) in vorteilhafter Stellung stark ins Schwitzen brachte… (dies war wohl auch die „Knackpartie“ in Runde 7) – am Ende blieb für ihn mit Platz 24 (5 Pkt.).
Dafür erwischte Stefan (Nr. 35) nach seiner herben Niederlage in der Mannschaftsmeisterschaft in einer überscharfen Karpov-Variante gegen S. Mohaupt 2209 DWZ (Wermelskirchen) heute einen glänzenden Tag und konnte sich mit einem 8. Platz (6,5 Pkt.) unter die Riege von Titelträger mischen, was ihm nicht nur die fehlende Spielpraxis gegen starke Gegner (4,5/7 gegen 4 FM, 2210, 2 x 2150; Schnitt ca. 2200 DWZ), sondern auch den 1. Ratingpreis in der Gruppe bis TWZ 2050 sowie etwas Aufbauarbeit in Bezug auf anstehende Aufgaben bescherte, da er heute nicht nur gegen S. Mohaupt (Remis), sondern auch in so mach heißer Partie gegen starke Gegner gut gegenhalten konnte und nur eine Partie unglücklich in aus besserer Stellung verlor…

Der zweite Erfolg ging dann wieder einmal an Michael (Nr. 40/Platz 34), der in seiner Ratinggruppe bis TWZ 1900 mit 5 Pkt. den 2. Ratingpreis erspielte und im Rahmen seiner Erwartungen so wieder für seinen Kämpfergeist belohnt wurde.
Über viel Spielpraxis und die eine oder andere förderliche Erkenntnis dürften sich dann auch Lahcen (4,5 Pkt./Platz 46), Ahmed (3,5 Pkt./Platz 60) und Dennis (3,5 Pkt./Platz 63) freuen, wobei auch hier so mache Überraschung erspielt wurde… – so z.B. von Ahmed, der gegen einen stärkeren FM (2250) remisieren und einen 2100er besiegen konnte und dem leider wegen diverser zeitlicher Probleme in Gewinnstellungen ein besserer Rang an diesem Tag verwehrt war.

Als Resümee bleibt… – es war ein sehr sehr gelungenes Beisammensam, welches extremen Spaß gemacht und wo man sich sofort einig war, dieses noch im gleichen Monat beim kommenden Benifiz-Schnellschachturnier in Herne (28.10.) zu wiederholen!!! (…auch das familliäre Schnellschachturnier in Erkrath (1.11.) steht kurz darauf auf dem Plan).

P.S.: Der Dank gilt auch den beiden Fahrern Michael und Lahcen…

Alle Informationen hier

[Stefan Pfeiffer]