ESG-Nachwuchs auch im Schulschach erfolgreich

An den diesjährigen Stadtmeisterschaften der weiterführenden Schulen, ausgerichtet im Gymnasium Bayreuther Straße, nahmen sieben ESG´ler teil. Dabei dominierte das WDG – in folgender Besetzung: Dominik Hirsch, Ferdinand Schneider, Florian Turzynski und Immanuel Schneider – das Turnier in der WK IV (Unterstufe/U14-Jahrgang) und gewann alle (!) acht Mannschaftskämpfe und holte dabei auch 31 von 32 möglichen Brettpunkten ! Der fehlende Brettpunkt wurde im Duell gegen den späteren Zweiplatzierten, das CFG – mit vier Vonkelnern besetzt – abgegeben, denn U14-Bezirksmeister David Siegler konnte sich hier gegen Dominik Hirsch durchsetzen.

Uzay Mermertas und Antonia Ciliox hätten war vom Alter auch noch in der WK IV starten können, wurden allerdings schulintern an die Spitzenbretter des ausrichtenden Gymnasiums gesetzt, und zwar in der WK III (U16). Dort zeigten die beiden, zusammen mit ihren Mitschülern, das man sie trotz ihres Alters nicht unterschätzen darf und wurden herausragend Stadtmeister ! Somit dürfen die beiden, zusammen mit den vier oben genannten Vereinskameraden, am 08. März bei den NRW-Schulschachmeisterschaften im Castello in Düsseldorf antreten. Viel Erfolg!

In der WK I (Oberstufe) bestand zwar keine Qualifikationsmöglichkeit, aber den Stadtmeistertitel holte sich Sören Matthey, zusammen mit seinen Freunden vom CFG und von Tornado Wuppertal wie im Vorjahr ganz souverän ab.

[MB]

Die Kurve bekommen…

Erst allmählich trafen die Schachfreunde heute im Luftschloss zur Begegnung zwischen der Vierten der Elberfelder Schachgesellschaft und der Zweiten von SW Remscheid ein. Zu chaotisch war die Parkplatzsituation an diesem Sonntag in der Elberfelder City.

Leider hat es einer aus Remscheid nicht geschafft, und die Elberfelder gingen gegen die favorisierten Gäste nach dreißig Minuten durch eine kampflose Partie für Martin Keller mit 1:0 in Führung. Es folgten zwei wichtige Remis der Ersatzspieler Denis Krzyzstalla und Benedikt Abel an den Brettern sieben und acht.

Aufatmen konnten die Elberfelder, nachdem fast zeitgleich Mannschaftsführer Thomas Falk an Brett 6 und Fabio Santiago an Brett 4 ihre Partien zum 4:1 Zwischenstand gewinnen konnten. Den Mannschaftssieg steuerte Harald Kurz an Brett drei mit einem remis bei.

Es verblieben die Partien von Rüdiger Horn, die verlustig stand, und die von Samuel Haringer am Spitzenbrett mit unklarem Stellungsbild. Rüdiger versuchte, das remis zu retten, doch das Endspiel war hoffnungslos verloren.

Die Partie am Spitzenbrett ging in die zweite Zeitperiode, und Samuel schaffte es, in ein günstiges Endspiel Turm plus Freibauer gegen Springer abzuwickeln. Den Ausgang wollte sich sein Gegner nicht mehr als bis zum sechzigsten Zug zeigen lassen.

Heute konnte die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft einen wichtigen 5,5:2,5 Sieg im Abstiegskampf gegen SW Remscheid 2 einfahren und sich auf den sechsten Tabellenplatz vorarbeiten.

In einem Monat geht es dann zu den Schachfreunden nach Lennep.

[thf]

U20-I stürmt kampflos an die Tabellenspitze

In Runde 4 der Jugendverbandsliga der SJNR war eine deutliche Heimschwäche zu verzeichnen, da alle Gastteams gewinnen konnten. Unsere Jugendlichen hätten ihren Teil dazu beim Tabellenletzten in Düsseldorf beitragen wollen, aber die DSK rief eine Woche vor dem Spieltermin an und bat um Austragung im Luftschloss. Dennoch keine Sorge, daraus resultierte kein schlechtes Ergebnis auf Grund der oben erwähnten Heimschwäche…

…denn unsere Jungs (heute wären keine Mädels am Start gewesen) durften leider nicht spielen, weil Stunden vor dem Kampf die DSK abermals anrief und den Kampf absagte/aufgab. Summasummarum bedeutete das die alleinige Tabellenführung und die Hoffnung, in zwei Wochen beim nächsten Heimspiel der Liga auch am Brett zu zeigen, dass nicht immer der Gast gewinnen muss. Also: Daumen drücken!

[MB]

U12 zieht ohne Niederlage in die Verbands-Endrunde ein

Auch im vierten Spiel blieb unsere jüngste Schachmannschaft ohne Niederlage. Beim Heimkampf gegen die favorisierte DSV 1854 I mussten wir zwar auf unser Spitzenbrett verzichten, aber auch Düsseldorf trat ohne ihre beiden etatmäßigen Rangnummern 1+2 an. Von der Aufstellung her war ein spannendes Spiel zu erwarten, denn unsere Schachfreunde aus der Landeshauptstadt werden sich sicherlich auch dieses Jahr wieder anschicken, mit ihrer besten Aufstellung die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft erfolgreich zu absolvieren.

Batuhan Gülcan, heute am Spitzenbrett spielend, musste sich einem elfjährigen Gegner mit DWZ 1406 geschlagen geben, seine erste Niederlage nach 3 aus 3 in den vorherigen Spielen.

Uzay Mermertas gewann dafür am zweiten Brett und wurde damit Topscorer der gesamten Liga mit der Traumquote von 4 aus 4 !

Unsere Einzelqualifikantin für die U12w-NRW-Meisterschaften, Antonia Ciliox, musste leider eine Niederlage hinnehmen, aber an Brett 4 konnte Annika Haufegewinnen, sodass es am Schluss 2-2 (8-8 nach Jugendwertung) stand und beide Mannschaften in die Verbandsendrunde auf Niederrheinebene einzogen.

(Für diejenigen, die die Tabelle genau studieren, sei hier erklärt, dass im Jugendbereich auf Verbandsebene bei Punktgleichheit nicht die Anzahl der erzielten Brettpunkte für die Platzierung entscheidend ist, sondern der direkte Vergleich, ggfls. mit Berliner Wertung).

In der Niederrhein-Endrunde geht es am 24. Februar und im März mit drei Spielen gegen Kempen, Kleve und Düsseldorf weiter. Der heutige Punktgewinn könnte sich noch als Big Point erweisen, denn eine Qualifikation zum NRW-Turnier ist damit möglich und in Reichweite.

Herzlichen Glückwunsch dazu, den SpielerInnen heute ebenso wie den in den ersten drei Runden eingesetzten Nachwuchskräften. Merlin Mänken und Moses Boos holten aus je einer Partie einen Sieg und Ferdinand Schneider blockte erfolgreich an Brett 1 und holte dort gute 50% gegen drei jeweils nominell stärkere Gegner!

Vielen Dank an dieser Stelle auch unsere drei Kaffeeonkels 🙂 und BetreuerInnen: Ines Schneider, Sükrü Mermertas und Ahmet Gülcan. Weiter so!

[MB]

ESG 1 vs Hilden 1 – 5 :3

Gegen das sechsköpfige Team unserer Schachfreunde aus Hilden reichte es nach 2 kampflosen Siegen von Frank Noetzel und Marco Rebbe an den restlichen 6 Brettern gerade mal zu einem 3 : 3.

Nach frühen Remispartien von Reiner Odendahl und Gerd Kurr führten wir zunächst mit einem komfortablen Vorsprung und brauchten zum Sieg nur noch 1,5 Punkte aus den verbleibenden 4 Partien.

Doch woher nehmen? Achim Tymura und Lahcen Saoudi sind mit den schwarzen Steinen von Beginn an unter die Räder gekommen und mussten 2 Niederlagen hinnehmen. Helge Hintze stand dafür durchgängig besser und steuerte den wichtigen vierten Punkt bei. Ein Halber fehlte noch, aber Markus Boos stand ziemlich schlecht und wir hatten den ersten Punktverlust schon vor Augen. Zu unserem Glück hat sich sein Gegner in Zeitnot noch verhaspelt, was dann zu unserem mehr als glücklichen Sieg führte.

Hierdurch führen wir weiterhin mit weisser Weste das Feld mit 2 Punkten Vorsprung an. 

WIR HANGELN UNS SO DURCH !

[GK]

Anschluss verpasst

Nach der unglücklichen Heimniederlage im Dezember gegen Radevormwalde musste heute gegen BSW 5 unbedingt ein Sieg geholt werden, um nicht in den Tabellenkeller abzurutschen.

Vielleicht würde der Geist vom Freitag noch im Saale des Bahn SC hängen, als man im Finale des Viererpokals gewinnen konnte. Doch es schien, dass die BSW gut gelüftet hatte. Schnell lag man mit Niederlagen von Fabio Santiago und Ferdinand Schneider 2:0 hinten. Zwar konnte man sich mit Siegen von Denis Krzyzstala, Samuel Haringer und Harald Kurz auf 2:3 heranarbeitem, doch die drei verbleibenden Partien sahen nicht sehr vielversprechend aus. Lediglich das Brett von Thomas Falk sah unklar aus, während die beiden anderen Bretter auf Verlust standen.

Und so kam es dann auch, dass Renè Niebergall und Rüdiger Horn ihre Partien verloren, und Thomas Falk kämpfte noch, um mit einem weiteren Sieg wenigsten einen Punkt aus der Begegnung zu holen. Doch auch er verlor die Partie zum 3:5 Endstand.

Jetzt wird es sehr eng und am 10. Februar empfängt man SW Remscheid 2. Hoffentlich mit etwas mehr Glück.

[thf]

Kantersieg der ESG VI

Ein 100%iges Ergebnis ist selten und für den Gegner traurig. Dennoch darf man sich freuen. Einen Tag nach dem gewonnenen Jugendkampf verzichtete Mannschaftsführer Norbert Schröder beim Auswärtsspiel der ESG VI in der 2. Bezirksklasse gegen die Velberter SG II auf seinen eigenen Einsatz am Spitzenbrett und stellte sechs Kinder und Jugendliche auf, mit Erfolg.

Nach einer Viertelstunde stand es schon 1:0 durch Immanuel Schneider, der mit zwei Damen mattsetzte. Kurz darauf gab der Gegner von Batuhan Gülcan auf. Hervorzuheben ist Anthony, dessen Falle der Gegner erkannte, und plötzlich hatte er einen Läufer weniger. Er spielte beharrlich und konzentriert weiter. Währenddessen gewannen auch Hendrik Mordos, Kevin Born und Florian Turzynski. Als damit nun alle weiteren Partien entschieden waren, erreichte Anthony Tong eine Stellung, bei der er seine zwei Türme gegen Läufer und Dame des Gegners tauschte. Kurz darauf stellte sein Gegner noch einen Turm ein und gab auf: 6:0 für ESG VI !

Damit sprang unsere Mannschaft auch noch vom 8. Platz auf den 3. Platz, ein schöner Auftakt in das Jahr 2019.

Norbert Schröder / Markus Boos

Überraschungen in der Wuppertaler Stadtmeisterschaft

Fünfunzwanzig Spieler kamen am Freitag zur ersten Runde der Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2019. Erfreulich, dass sich die Stadtmeisterschaft von einer erweiterten Vereinsmeisterschaft des Gastgebers, die Elberfelder Schachgesellschaft, zu einer echten offenen Stadtmeisterschaft entwickelt. Waren in der Vergangenheit fast die Hälfte der Teilnehmer Mitglieder der ESG 1851, so sind es in diesem Jahr „nur“ ein Drittel.

Das Teilnehmerfeld ist zwar in der Spitze nicht so stark wie in vergangenen Jahren, nur FM Reiner Odendahl und Markus Boos weisen eine DWZ größer 2000 auf, dafür ist das Feld dahinter dicht gedrängt, was ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen in der Verfolgergruppe verspricht, das sicherlich nicht ohne Überraschung bleiben wird.

Den ersten Vorgeschmack auf Überraschungen gab dann auch schon die erste Runde. So konnte Marc Soechting gegen Thorben Mantler gewinnen. Daneben wurde zwei überraschende Remis erzwungen, nämlich zwischen Alexander Buhren und Gürkan Oler, sowie zwischen Eren Cakir und Robert Cziudai.

Auch in diesem Jahr nehmen wieder drei Jugendliche, Ferdinand Schneider, Batuhan Gülcan und Eren Cakir teil. Der älteste im Bunde: ESG-Urgestein Josef Krük.

v.l.n.r.: Gürkan Oler, Alexander Buhren, Thorben Mantler, Marc Soechting, Reiner Odendahl, Uwe Büttgenbach, Andreas Lackner, Markus Boos, Christoph Meyer, Gregorio Loriguillo, Thomas Falk

Turnierseite

[thf]

Kein Grund zur Panik!

Verbandsklasse Gruppe 2: ESG III – Brett vor’m Kopp Duisburg 1 : 7

Im ersten echten Heimspiel der Saison hat die Drittvertretung eine erwartete aber dennoch schmerzliche 1:7-Klatsche kassiert. Gegen die aufstiegsambitionierten Duisburger mit dem witzigen Vereinsnamen „Brett vor’m Kopp“ waren die Gastgeber chancenlos, können aber nach wie auf ein sicheres Punktepolster gegenüber der Abstiegszone vertrauen.

Der Mannschaftskampf gegen die favorisierten Duisburger begann bereits wenig erfolgversprechend: Alexandr Pertschik hatte an Brett drei gegen Muranyi ein Matt übersehen, Dennis Peters an Brett acht gegen Hartmann eine Figur eingestellt. Somit stand es nach noch nicht einmal einer Stunde Spielzeit 0:2 aus ESG-Sicht; und die Stellungen an den übrigen Brettern stimmten auch nicht unbedingt optimistisch.
So war Alfred Güthler am 5. Brett vom Duisburger Mannschaftsführer Junicke in eine sehr passive Position gedrückt worden und konnte sich nur mit Materialverlust aus der Umklammerung befreien. Das anschließende Endspiel war indes hoffnungslos verloren für den Elberfelder. Ähnlich erging es Peter Wiesemann, der am 8. Brett gegen Langner das gegnerische Läuferpaar nicht bändigen konnte und schließlich ebenfalls verlor. ESG-Kapitän Thorben Mantler gelang an Brett sieben gegen Holtappel zumindest ein Teilerfolg, was den Spielstand geringfügig aufhübschte. Beide Kontrahenten spielten sehr solide, verbrauchten viel Bedenkzeit (17 Züge in dreieinhalb Stunden) und waren am Ende mit dem Remis zufrieden.
Es folgten noch zwei Niederlagen, wobei Josef Krük an Brett zwei eine zwischenzeitlich sehr spannende Partie auf den 64 Feldern hatte, sein Gegner Drescher allerdings den klareren Gewinnplan verfolgte. Einen klaren Gewinnplan verfolgte auch Babak Aranifar am Spitzenbrett gegen Potempa. Sein Mattangriff war jedoch nicht vom Erfolg gekrönt und im Endspiel musste er mit materiellem Nachteil die Segel streichen.
Den Schlusspunkt setzte Lukas Heynck mit einem Hälftchen gegen Germann, das den 1:7-Endstand besiegelte. Doppeltürme auf der halboffenen g-Linie, ein starker Läufer, ein mutiges Damenopfer – Lukas ließ nichts unversucht, doch Germann verteidigte sich trotz der Zeitnot umsichtig und solide, sodass der ESG-Akteur dann doch ins Remis einwilligte.

Im Kampf um den Klassenerhalt ist die Niederlage auch in der Höhe zu verschmerzen, da in den ersten drei Saisonspiel gleich alle direkten Konkurrenten besiegt werden konnten.

[TM]