Caissas Kelch

des Aufstieges geht durch die Reihen der zweiten Bezirksklasse des SBBLs und die Fünfte der Elberfelder Schachgesellschaft greift zu. Das heißt, dass die ESG V in der kommenden Saison in der Ersten Bezirksklasse des SBBLs spielen wird.

Durch den starken Mitgliederzuwachs, vor allem im Jugendbereich, stellen wir ernsthafte Gedanken an, eine sechste Mannschaft für die Zweite Bezirksklasse aufzustellen. Mehr dazu in Kürze.

[thf] 

Rotationsglück…

… beschert Caissa dieses Jahr der Elberfelder Schachgesellschaft. Durch den Rotationsaufstiegsplatz, in dessen Genuss dieses Jahr der Bezirk Bergisch-Land kommt, steigt die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft als dritter Aufsteiger in die zweite Bezirksliga auf.

[thf]

NRW-Schnellschachmeisterschaft – wir sollten dabei sein!!!

Am Sonntag den 24.6. findet in Oer-Erkenschick die offene NRW-Schnellschachmeisterschaft 2018 statt. Beim ledendären Fronleichnam-Blitz in Waltrop (mit Rekordbeteiligung der ESG) waren sich einige von uns schnell einig darüber, uns diese Gelegenheit nicht entgehen zu lassen… – zumal auch keine nennenswerten WM-Vorrundenspiele an diesem Tag anstehen werden.
Geboten werden neben einer umfangreichen Verköstigung auch lukrative Preise in jeden der Leistungsklassen, die jeweils in 200er Gruppierungen eingeteilt werden. Für Spieler ab DWZ 2200 besteht zudem die Möglichekt sich für die Deutsche Schnellschaftmeisterschaft zu qualifizieren(!).
Das sollte Anreiz für uns genug sein, wieder einmal im Kollektiv dort einen netten und erfolgreifen Tag zusammen unter der ESG zu verbringen. Bei Interesse melden an: turnierleitung@esg1851.de
Weitere Infos
Die Teilnehmer der Elberfelder SG
[Stefan Pfeiffer]

Zum Vereinstreffen…

… der Elberfelder Schachgesellschaft entwickelte sich dieses Jahr das Fronleichnamsblitzturnier in Waltrop, bei dem die Elberfelder mit vier von siebenundzwanzig Mannschaften das größte Kontingent stellten.

Das Turnier war auch dieses Jahr wieder hochgradig besetzt. Von 111 Spielern waren 51 über 2000, so dass die Aussichten, ganz vorn mit dabei zu sein, nicht all zu hoch sind. In der ersten Runde kam es dann auch gleich zu zwei ESG-internen Vergleichsduellen: ESG I vs ESG III und ESG II vs ESG IV, siehe Titelfoto

Nach sieben Runden war dann klar, dass die ESG I (Reiner Odendahl, Helge Hintze, Frank Noetzel, Torsten Werbeck) nicht über den dritten Platz hinaus kommen würde. Alle Titelaspiranten hatte nun schon gegen einander gespielt, so dass nur noch Patzer etwas an der Tabellenführung etwas ändern würde.

In diesem hochkarätigen Feld ist der 17. Platz für die ESG II (Stefan Pfeiffer, Ludger Schmidt, Andrea Schmidt, Michael Podder) ein beachtliches Ergebnis.

Zwischen der ESG III (Samuel Haringer, Lukas Heynck, Leander Berner, Benedikt Abel) und der ESG IV (Achim Tymura, Lahcen Saoudi, Reinhard Schüller, Thomas Falk) entwickelte sich ein Kellerduel, das letztendlich die dritte ganz knapp mit dem 25. Platz vor der vierten gewann.

Zu den Ergebnissen

vlnr: Achim, Helge, Lahcen, Torsten, Reiner, Stefan, Michael, Benedikt, Ludger, Lukas, Leander, Samuel kniend: Andrea, Thomas, Frank

Während letztes Jahr die Elberfelder bei ähnlich schwülem Wetter eines der kalten Bierfässer gewinnen konnte, gingen die Elberfelder dieses Jahr trocken aus. Dafür wurde das Vereinsevent dann mit Currywurst und Eis begangen.

[thf]

Meisterschaft und Aufstieg!

1. Bezirksliga: ESG III – SF Anna Wuppertal 6,5 : 1,5

Was für eine Saison!?! Am letzten Spieltag hat sich die Drittvertretung mit einem 6,5:1,5-Kantersieg über die SF Anna an die Tabellenspitze der 1. Bezirksliga vorgeschoben und somit die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsklasse perfekt gemacht. Das Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung über alle neun Spieltage hinweg.

Die Rahmenbedingungen des Mannschaftskampfes hätten unterschiedlicher nicht sein können: Die Elberfelder wollten mit einem Sieg ihre Aufstiegschancen wahren, für die SF Anna dagegen waren zwei Punkte Pflicht, um den Abstiegsrang zu verlassen. Noch vor der Saison hätte man dieses Szenario wohl eher mit vertauschten Rollen erwartet.

Den ersten Zähler für die Gastgeber holte Alfred Güthler an Brett sechs gegen Kerpen, obwohl Alfred zunächst gar nicht so gut stand, sich aber eindrucksvoll in die Partie zurückkämpfte. Harald Kurz erhöhte wenig später auf 2:0, nachdem ihm am 8. Brett gegen Christoph Meyer ein Springervorstoß mit Figurengewinn geglückt war und er in der Folge auch Meyers Königsangriff abwehren konnte.

Es folgten zwei schöne Siege von Alexandr Pertschik und Hagen Woldt, mit denen das Mannschaftsremis bereits gesichert war. Alex traf an Brett zwei auf Monastyrjow und erreichte nach 20 Zügen folgende Stellung:

Pertschik – Monastyrjow nach 19… Dd7

Der Zug 20. De2 droht neben dem offensichtlichen Dxh5 auch den Bauernvorstoß b5, was den Läufer gewinnen würde. Monastyrjow entschied sich zugunsten seines Läufers, geriet jedoch nach 20… Lxa4 21. Dxh5 Tfc8 22. Dh7+ Kf8 in eine sehr prikäre Lage aus der er sich letztlich nicht mehr befreien konnte und im 27. Zug aufgab.

Hagen Woldt kam an Brett vier gegen Passon besser aus der Eröffnung und konnte früh Druck aufbauen:

Woldt – Passon nach 16… Sd7

Der Anna-Spieler hoffte, mit dem Springerrückzug Hagens aktivere Figuren abtauschen zu können, doch Hagen fand das feine Springeropfer 17. Sxf7! Nach 17… Kxf7 18. Lxe6+ Kf8 19. Dh5 Se5 20. Txe5 gewann der ESG-Akteur die Figur zurück und behielt zwei Mehrbauern, mit denen er die Partie siegreich gestalten konnte.

Angesicht des Zwischenstandes musste Anna-Mannschaftsführer Kuhnhenn das zu diesem Zeitpunkt realistische Remisangebot von Thorben Mantler am Spitzenbrett ablehnen und auf Sieg spielen. Thorben nutzte diesen Umstand, um seinen Gegner auszukontern und entscheidend Material zu gewinnen. Somit stand die ESG III als Sieger des Mannschaftskampfes bereits fest und die Niederlage von Lukas Heynck an Brett fünf gegen Rauter fiel nicht mehr ins Gewicht.

Letztlich konnte noch Peter Wiesemann am siebten Brett davon profitieren, dass sein Gegenüber Soechting die Stellung nach einem Damentausch falsch eingeschätzt hatte und quasi in ein verlorenes Endspiel abwickelte. Somit blieb Peter in sämtlichen neun Saisonspielen ungeschlagen und gleichzeitig Topscorer der abgelaufenen Spielzeit! Abschließend verständigten sich Josef Krük und Richert an Brett drei auf Remis, sodass die Mannschaftsführer ein 6,5:1,5 auf dem Spielbericht eintragen konnten.

Für die Elberfelder bedeutet der Sieg die Meisterschaft in der 1. Bezirksliga, wie sich wenig später herausstellte. Die SF Anna dagegen müssen den schweren Gang in die 2. Bezirksliga antreten, wo sie mit Sicherheit nächste Saison den Wiederaufstieg anstreben werden.

[TM]

Die ESG glänzt…

…bei der Solinger Stadtmeisterschaft im Blitzen:
Im Spiellokal der SG Solingen fanden sich am 20.04 fünf Spieler der ESG wieder, darunter Rainer Odendhal, Thomas Falk, Ahmed Agic, Michael Podder und Samuel Haringer. In einem stark besetzten Feld
versuchten die Schachfreunde ihr Bestes: Sei es die Blitz-ELO aufzupolieren, einen Preis abzustauben oder einfach nur Erfahrungen zu sammeln. Gespielt wurden 13 Runden im Schweizer System.

Für eine Überraschung sorgte sicherlich die Leistung von ESG-Youngster Haringer. Er spielte unter anderem gegen FM Dr. Kai, der nach raffiniertem Angriff von Samuel eine Qualität einbüßen musste, und es folglich im Endspiel mit einer neuen Dame zu tun bekam. Verärgert musste der Meister dann das Matt über sich ergehen lassen. Dieser Sieg machte natürlich Lust auf mehr, so punktete Haringer unter anderem gegen seinen Mentor Boos (mit dem er immer wieder Wetten bezüglich des nächsten Sieges schloss) und andere Hochkaräter. Samuel kam sogar Rainer, der mittlerweile nach anfänglicher Serie etwas Federn ließ, gefährlich nahe. Schließlich fand Haringer sich in der letzten Runde an Brett 1 wieder (an 2 gestartet) und remisierte mit Finesse gegen den ungeschlagenen Pawel Grabowski. Haringer konnte somit gegen sechs 2100er bzw. 2200er punkten und erreichte eine Gesamtpunktzahl von 8 aus 13 (Platz 11/45). Er gewann damit den 1. Ratingpreis (ELO 1751-2000).
Rainer, der eigentlich Platz 1 angepeilt hatte, musste sich schlussendlich „nur“ mit der Silbermedaille zufriedengeben, da er mit drei Niederlagen nicht gegen den ungeschlagenen Gewinner Grabowski ankam. Nichtsdestotrotz freute man sich über ein üppiges Preisgeld.

Foto: SG Solingen

Das Turnier war wieder mal ein Beweis dafür, dass die Königsdisziplin der ESG eines ist: Das Blitzen.

[Samuel Haringer]