ESG IV verteidigt erfolgreich die Tabellenführung

ESG IV vs SC Vohwinkel II 6:2

Obwohl stark ersatzgeschwächt (ohne Martin Keller, Samuel Haringer und Thomas Falk) angetreten, haben wir auch im zweiten Spiel überzeugend gewonnen.
Los ging es direkt mit einem kampflosen Punktgewinn für Rüdiger Horn an Brett 1. Es folgte ein Remis von Yadolla Zargari an Brett 3. Er hatte sich durch ein schönes Läuferopfer etwas mehr vorgestellt, musste aber dann das Remis durch Dauerschach erzwingen.

Als nächstes punktete Renè Niebergall am Brett 5. Auch hier ging eine sehr schöne Opferkombination voraus.

Federn lassen musste dann am Brett 8 unser Nachwuchsspieler Hendrik Mordos von der ESG V. Joseph Komeinda an 4 remisierte und Fabio Santiago an 2 brachte seine Partie problemlos nach Hause. Er hatte bereits im Mittelspiel eine Figur gewonnen.

Nun stand es 4 : 2 für uns.

Benedikt Abel an Brett 7 gelang dann eine schöne Grundlinienmatt-Kombination und machte den Sack zu.

Udo Königs Sieg an Brett 6 war dann noch eine Verschönerung des Erfolges.

[Rüdiger Horn]

Frisch vom Bord…

… munter ans Board setzte sich heute Udo König für die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft gegen SW Remscheid. Hatte doch Spiel- und Mannschaftsleiter Thomas Falk im Sommer Udo dazu überreden können, nach einjähriger Pause (mit vielen Kreuzfahrten) sich wieder für die Vierte aufstellen zu lassen, wenn auch nur als Ersatz.

Ersatz war dringend nötig an diesem Wahlsonntag; denn gleich zwei Stammspieler und der zweite Ersatzspieler Benedikt Abel sagten ab. Auch viele Spieler der Fünften waren verhindert, so dass Thomas froh war, mit Udo und Kevin Born mit voll besetzten Brettern nach Remscheid fahren zu können; denn Remscheid hatte um Verlegung auf den 17. September gebeten. Aber für diesen Spieltag war keine Mannschaft zusammen zu bekommen.

Und wie so oft machte der Mannschaftsleiter Thomas Falk gegen Ernst Casbach den Anfang mit den weißen Figuren, die dem schwarzen König schon früh auf dem Leib rückten.

Falk vs Casbach nach 25. Lxd5

Casbach setzte mit 25… Dxb4 fort, was Thomas mit 26. Dxb4, Txb4; 27. Lf3 beantwortete. Im 41. Zug gab Casbach zum 0:1 für die ESG IV auf.

Nur wenig später steuerte Martin Keller einen weiteren Zähler hinzu, der seine Stellung gegen Koslowski kontinuierlich verbessern konnte, bevor er im 32. Zug zum Schlussakkord ansetzte.

Keller vs Koslowski nach 32. Tcb1

War der Druck auf die schwarze Stellung zu groß. Es folgten 32… g4; 33. Lxc6, Lxc6; 34. Txb8. Martin erhöhte damit auf 0:2.

Am Brett 8 der ESG IV nahm der junge Spieler der Fünften, Kevin Born, Platz und entpuppte sich als freudige und positive Überraschung. Ihm gegenüber ebenfalls ein Jugendlicher, Erik Vöpel. So entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der die Waagschalen hin und her wogen. Unter hochgradiger Mattdrohung gelang es Kevin seinem Gegner so viel Sand in die Augen zu streuen,

Vöpel vs Born nach 37… Tc8

dass dieser die Mattkombination nicht sah, sondern die Dame mittels 38. Dxd7 einstellte. Im anschließenden Endspiel ließ Kevin nichts mehr anbrennen und promovierte seine drei Bauern souverän nach vorne zum 0:3.

Als nächster reihte sich Renè Niebergall ein, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, und tat sich dabei ein bisschen schwer.

Heemels vs Nibergall nach 19…Tag8

… und hatte mächtig Angst vor dem Freibauern, der sich aus der Abwicklung 20… gxf6; 21. Txg1, Txg1; 22. Txg1 entwickelte. Doch sein König auf g7 konnte den Bauern, der es noch auf f7 schaffte, unterstützt vom Läufer auf g6, zuverlässig aufhalten und somit das Mannschaftsremis sichern.

Der Blick auf die verbleibenden vier Bretter ließ Hoffnung aufkeimen, dass es nicht nur beim Remis bleiben würde/könnte, sondern dass da mehr drin ist. Und so war es dann Samuel Haringer am Brett 2, der den Mannschaftssieg sicherte,

Lai vs Haringer nach 35… Lc7

indem Lai die Mattdrohung auf der Grundreihe übersah und arglos 36. Te7 spielte.

Wenig später konnte auch Fabio Santiago am Brett 3 eine Erfolgsmeldung zum 0:6 machen. Damit hätte die vierte mindestens ein so gutes Ergebnis wie die Erste und die Dritte vom vergangenen Sonntag, und leichte Hoffnungen kamen auf, man könnte heute mit einem Kantersieg nach Hause fahren. Doch die Hoffnungen platzten am Brett Josef Komeindas, der sich im Stollwerks Mattnetz verstrickte.

Den Schlusspunkt für die ESG IV setzte dann Udo König mit einem Sieg zum 7:1 Mannschaftssieg, der zeigte, dass er auf den Kreuzfahrten des letzten Jahres nichts verlernt hat. Ein solch hoher Sieg musste natürlich im Loher Grill gefeiert werden.

Am Sonntag, den 22. Oktober empfängt die ESG IV den Vohwinkeler SC

[thf]

Wiedergutmachung…

… war heute für die ESG IV angesagt für die bittere 1:5 Niederlage gegen Lennep I aus der letzten Saison. Doch das ist keine leichte Aufgabe; spielen doch mit Erik Stokkentreeff und Frank Frese zwei 1700er an den ersten beiden Brettern. Da galt die Devise: vorne remis halten und hinten punkten – auch das keine leichte Aufgabe, denn die ESG IV musste heute stark ersatzgeschwächt antreten. Nicht nur Starersatzspieler Markus Biedermann sprang für den verhinderten Renè Niebergall ein, sondern auch das bekannte Ersatzduo Benedikt-Norbert von der ESG V, die schon gegen Remscheid brillierten und kurzfristig für den erkrankten Fabio Santiago und den kurzfristig verhinderten Yadi Zargari einsprangen.

So kam es zu einer frühen Punkteilung am Brett 6 zwischen Ramsel und Markus Biedermann, und das zweite remis folgte am Brett 1 zwischen Bernd Mühlinghaus und Stokkentreeff – Mission erfüllt: das Spitzenbrett nicht verloren.

Zur selben Zeit zog Frese am Brett 2 gegen Martin Keller in der folgenden Stellung nach 16…Sf6

17. Sd2, und Martin antwortete mit 17…. Sxd2. Es folgten noch 18. Kxd2, Se4+;  19. Kc1, Dxh4 und Aufgabe. So ging die ESG IV dann mit 2:1 in Führung, und Mannschaftskapitän Thomas Falk am Brett 5 legte nach. Nachdem sein Gegenüber, Klaus Koch, 21…Lc4+ zog,

Falk vs Koch nach 21. Sc6

überlegte Thomas zwei Sekunden, wohin sein König ziehen könnte, bevor er 22. Txc4 fand, und Koch verfiel in minutenlanges Nachdenken und setzte mit 22… Lxf4; 23.Sxd8, bxc4; 24.exf4. Es brauchte nochmals 26 Züge, bevor schwarz aufgab.

Etwas weniger erfreulich sah es am Brett 8 aus, an dem Norbert in einer passiven Stellung gegen einen Mehrbauern kämpfte. Umso erfreulicher und überraschend kam das Remisangebot von Ungermann, das Norbert sofort annahm. Sein Mannschaftskollege Benedikt Abel konnte dagegen eine vorteilhafte Stellung gegen Stracke erreichen, die er immer mehr ausbaute, und dann aus folgender Stellung nach 52…Ta2

Abel vs Stracke nach 52…Ta2

zum Mattagriff mit 53. Tf1+, Ke4; 54. T7xf5, Kd3; 55. T5f3+, Kc2; 56. T3f2+ und Aufgabe überging und die Begegnung für die ESG entschied. Es verblieben nur noch zwei Bretter, am Brett 3 Samuel Haringer gegen Hosniak und am Brett 4 Josef Komeinda gegen Müller. Der Blick auf die Bretter war vielversprechend. In aussichtsreicher Stellung nach 25… Ta5

Haringer vs Hosniak nach 25…Ta5

konnte Samuel mit 26. Txb4, Txd5; 27. Dxd5, Dxb4 und 28. Lc5 alles klar machen. Auch Josef Komeinda hatte anfangs einen Mehrbauern, den er sich jedoch wieder abluchsen ließ und zu guter letzt mit einem Minusbauern ums remis kämpfte.

Müller vs Komeinda – schwarz am Zug

War hier für sein Gegenüber Müller mehr als ein remis drin? Anscheinend wollte er es zügelang nicht einsehen, aber am Ende war es nur ein remis.

So zeigte sich heute die ESG wieder in TOP-Form und konnte mit einem 6:2-Erfolg wieder zur Tabellenspitze anschließen. Am 5. März empfängt die ESG IV dann Solingen VIII.

[thf]

Drei Hoffnungsträger, …

… Martin Keller, Samuel Haringer und Fabio Santiago, verstärken den Kader der ESG IV in der neuen Saison nach dem Aufstieg aus der zweiten Bezirksklasse, in der an sechs Brettern gespielt wird, in die erste, in der an acht Brettern gespielt wird.

Leider setzt der Topscorer der letzten Saison Udo König in dieser Saison aus, so dass die ESG IV wie auch schon in der letzten Saison nur mit einem Stammspieler, Markus Biedermann, spielt, der heute für den verhinderten Renè Niebergall zum Einsatz gegen Mettmann Sport II kam.

Die Mettmanner waren so freundlich, ihre Spielstätte zur Verfügung zu stellen, damit die ESG IV und die ESG I nicht gleichzeitig im Luftschloss spielen müssen. Zudem zeigte der Mettmanner Mannschaftsführer, Joachim Döhring, sportliches Fair-Play, als er dem Mannschaftsführer der ESG IV, Thomas Falk, am Freitag mitteilte, dass das erste Brett unbesetzt bleiben wird. Dadurch brauchte Bernd Mühlinghaus sich nicht ans Brett setzten, sondern gewann die Partie kampflos.

Die Punkte für die ESG IV wurden schnell an den unteren Brettern gemacht: an Brett 8 durch Markus Biedermann gegen Heinz Müller, an Brett 7 durch Thomas Falk gegen Leonie Mueller, an Brett 6 durch Josef Komeinda gegen Nikolas Erhard, sowie an Brett 5 durch Yadollah Zargari gegen David Nelles; und die ESG IV lag mit 5:0 in Führung und hatte damit den Mannschaftssieg in der Tasche.

Jetzt lagen die Hoffnungen und Blicke auf den neuen, Martin, Samuel und Fabio. Würden sie die Erwartungen erfüllen können und die Aussicht auf den Klassenerhalt nähren können ? Relativ leichtes Spiel hatte Fabio Santiago am Brett 4 gegen Lukas Köhn. Am Ende gelang es Lukas Köhn noch, sich mit seinem König vor Fabio und dem drohenden Matt in den gegnerischen Reihen zu verstecken, bevor es Fabio dann schließlich gelang, den gegnerischen König aufs freie Feld zu jagen und ihn auf seiner eigenen Grundreihe mattzusetzen; und Fabio erhöhte damit auf 6:0 für die ESG IV

Nicht ganz so einfach hatte es Martin am Brett 2 gegen Manfred Otto. Zwar dominierte Martin die Geschehnisse auf dem Brett, doch konnte sein Gegenüber lange gegenhalten und sogar den Ausgleich erzielen, bis ihm in der folgenden Stellung

Keller vs Otto nach 42. b4

das Glück Caissa verließ und 42. … Tg4 zog (42. Lc6 würde noch die Bauern am Damenflügel aufhalten [+ 1, laut Shredder], was Martin konsequent mit 43. Tf7 beantwortete. Zwei Züge später gab Otto auf.

Sollte das etwa doch noch ein Kantersieg werden ? Doch sah das nicht danach aus, dass Samuel Haringer am Brett 3 gegen Joachim Döhring den achten Punkt holen würde, nachdem er  im 14. Zug nicht ganz korrekt einen Springer für zwei Bauern opferte, bekam jedoch dafür ein bisschen Initiative und erreichte nach 26. Lg5 folgende Stellung

Döhring vs Haringer nach 26. Lg5
Döhring vs Haringer nach 26. Lg5

und zog 26. … f6. Shredder schlägt hier 26. … Le6 mit Ausgleich vor. Zwar gelang es Samuel noch, den etwas verirrten und abgeschnittenen weißen Springer zu erobern, doch verlor er dabei wichtige Züge am Königsflügel und konnte das Eindringen der weißen Türme nicht verhindern.

So konnte die ESG IV heute mit einem kleinen Schönheitsfehler wertvolle Mannschafts- und Brettpunkte gegen Mitaufsteiger und direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt aus dem Neanderthal an die Wupper holen.

Am 16. Oktober geht es dann zur BSW VI.

[thf]