Kamellen für die Kleinen!

Am letzten Freitag war es wieder so weit! Noch einmal wurde dem Karnevalsfieber freien Lauf gelassen. Die ESG-Jugend feierte wieder ihr traditionelles Karnevalsturnier!

Wie jedes Jahr waren aber nicht nur die Kinder, sondern der Tradition entsprechend auch die Regeln des königlichen Spiels „verkleidet“. Von den 7 Runden Blitzschach mit jeweils 5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler hatte jede Runde ihre eigenen Regeln und Modifikationen. So wurde Münzschach, das bekannte Räuberschach und Go-Schach gespielt, sowie weitere zahlreiche Variationen. Hier ist nicht der stärkste Schachspieler im Vorteil, sondern der flexibelste und kreativste.

Damit das Schach seinem Ruf als Sport gerecht wird, darf auf einem solchen Turnier das „Sportschach“ selbstverständlich nicht fehlen. Hierbei muss der Spieler, der am Zug ist, stehen und der, der nicht am Zug ist, sitzen. Der Sieger der Partie gewinnt einen Cola-Flasche, welche während der gesamten Partie dekorativ mitten auf dem Schachbrett steht.

Neben dem Spaß stehen bei diesem Turnier natürlich auch die Süßigkeiten im Vordergrund. Es konnten Süßigkeiten gegen Schachfiguren (in der laufenden Partie versteht sich!) eingetauscht werden. Neu: Die Kleinen bekamen allerlei Leckereien, wenn sie im Gegenzug einen Würfel geworfen haben. Die gewürfelte Augenzahl wurden ihnen dann an Figuren vom Schachbrett genommen. Wer was Süßes will, muss bei diesem Turnier was riskieren!

Am Ende gab es dann noch einmal Süßigkeiten-Preise für alle!

OWSM 2016

Die 2. Runde der offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft brachte erwartungsgemäß keine großen Überraschungen. Das große „Hauen und Stechen“ dürften die kommenden Runden bringen. Freuen wir uns also auf schöne und faire Kampfpartien!

Am 26.2. geht es mit der 3. Runde weiter.

Vereinspokal 2016 – reloaded…

… sprich, die zweite Runde im Vereinspokal der Elberfelder Schachgesellschaft findet am 19. Februar statt, in der:

L. Heynck auf R. Odendahl            G. Arold auf C. Vorwerg          T. Fuchs auf S. Harringer
A. Tymura auf S. Pfeiffer                A. Güthler auf B. Abel              F. Noetzel auf H. Kurz
M. Keller auf M. Biedermann        E. Koch auf T. Symank             M. Weiß auf B. Weick
S. Park auf E. Morgun                     H. Kesseler auf L. Pott             U. Müller auf F. Santiago
H. Hintze auf R. Niebergall            B. Mühlinghaus auf J. Krük      L. Berner auf A. Agic

treffen werden. Vorgezogen konnte Ludger Schmidt sich gegen Thomas Falk durchsetzen.

Blitznachwuchs…

… reihte sich gestern in den Wettstreit um die Elberfelder Blitzkrone ein. Kein geringerer als der amtierende U12-Einzelbezirksmeister des Bergischen Landes, Jan Beumker, maß sich gestern, mit den ganz Großen des Elberfelder Schachs, die erst kürzlich die Fahrkarten zum Blitzkampf auf NRW-Ebene gelöst hatten. Zwar reichte es für Jan dieses Mal noch nicht für einen Zähler, doch in der einen oder anderen Partie fehlte nicht viel dazu – eine starke Ansage !

Im Kampf um die Krone konnte Frank Noetzel seinen Vorsprung auf Reiner Odendahl mit einer Ausbeute von 95% ausbauen. Mit Gerd Kurr und Ronny Müller traten zwei neue, jedoch alt bekannte Gesichter in den Wettstreit ein, nicht um noch ganz vorne mitzumischen, jedoch um noch ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitzureden. Ergebnisse hier.

Die siebte Runde findet am 4. März statt, die schon eine Art Vorentscheidung bringen könnte.

ESG I – Düsseldorfer SK II 4:4

In der Regionalliga kam die erste Mannschaft gegen den Tabellennachbarn aus der Landeshauptstadt  nicht über ein Unentschieden hinaus und konnte so den Ausrutscher des Mitfavoriten Solingen III gegen Kamp-Lintfort nicht richtig ausnutzen.
Es war allen bewusst, dass sich ein Kampf auf Augenhöhe entwickeln würde. Leider nahm DSK als erstes Team das Zepter in die Hand. Eine Ungenauigkeit in der Eröffnungsbehandlung führte zu einem raschen Partieverlust von Heiko Kesseler. Ebenso unterschätzte Michael Podder in positionell guter Stellung die taktischen Ressourcen seines Gegners und musste sich als zweiter Elberfelder geschlagen geben. Während Marco Kühne aus der Eröffnung bereits mit einem Mehrbauern einem gewonnenen Bauernendspiel zusteuerte, remisierten Reiner Odendahl in verflachter Stellung und Achim Tymura in bereits schlechterer Stellung. Auch Gerd Kurr hatte sein Gewinnbestreben eingestellt und  Remis gemacht. Beim Stand von 3,5:2,5 für Düsseldorf sah es dennoch ganz gut aus für uns in den verbliebenen Partien. Sowohl Helge Hintze als auch Frank Noetzel hatten nach schwierigem Mittelspiel jeweils ein Endspiel mit 2 Mehrbauern erreicht. Während Helge keine Probleme bei der Verwertung dieser Bauern hatte, konnte Frank das Endspiel, das sich auf einen Flügel beschränkte, nicht gewinnen. Übrig blieben für ihn ein Mehrläufer und der Randbauer, dessen Einzugsfeld vom Läufer nicht gedeckt wird, also das theoretische Remis.

Mit einem Punkt Rückstand hinter Gerresheim und Krefeld befindet sich die ESG nunmehr auf dem dritten Tabellenplatz. In der nächsten Runde kommt Solingen in das Luftschloss und es wird eine erste Vorentscheidung um den Wiederaufstieg fallen.

[FN]

1:4-Rückstand mit toller Moral aufgeholt

1. Bezirksliga: Ronsdorfer SV – ESG III 4:4

Das 4:4 gegen den Tabellenschlusslicht Ronsdorf war sicherlich nicht das Wunschergebnis der ESG-Akteure vor dem Mannschaftsskampf, doch gemessen am Spielverlauf muss man eher von einem Punktgewinn denn von einem Punktverlust sprechen.

Die Voraussetzungen zu Spielbeginn waren bereits nicht optimal, da auf Elberfelder Seite das 7. Brett unbesetzt blieb und der damit verbundene Rückstand weitere negativen Folgen hatte: So wählte Thomas Falk an Brett acht gegen Pustlauk im Endspiel die aggressive statt der sicheren Fortsetzung, und verlor. Nachdem auch Josef Krük am Spitzenbrett gegen Jens Kosin verloren hatte sah sich Thorben Mantler am 2. Brett in der Pflicht, angesichts des 0:3-Rückstandes seine tote Remisstellung bedingungslos auf Sieg zu spielen. Der Schuss ging nach hinten los, denn Thorbens Gegner Beck konnten die Opferserie des Elberfelders widerlegen und einen weiteren vollen Punkt für die Gastgeber einfahren. Da kurz vor Thorbens Niederlage Leander Berner einen Sieg vermelden konnte, lautete der Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt 1:4 aus ESG-Sicht.

Leander hatte am 5. Brett gegen Kronenberg einen feinen Abzugsangriff zu einem Figurengewinn genutzt und die Partie auch danach mit der notwendigen Konsequenz zum Sieg fortgeführt. Einen weiteren vollen Punkt für die Gäste konnte Mannschaftsführer Peter Wiesemann an Brett sechs beisteuern. Dabei stand Peter gegen Cziudai lange Zeit sehr gedrückt, konnte sich aber nach und nach befreien und im Endspiel einen weit aufgerückten Bauern zum spielentscheidenden Angriff nutzen.

Da auch Dennis Peters am 4. Brett ein voller Punktgewinn gelang, keimten im ESG-Lager wieder Hoffnungen auf, zumindest noch einen Mannschaftspunkt erobern zu können. Dennis drückte seinen Gegner Karl Freitag in eine passive Stellung, unterband jedwedes Gegenspiel und griff gezielte die Schwachpunkte in der gegnerischen Stellung an – ein technisch blitzsauberer Erfolg! Der Erfolg von Alexandr Pertschik an Brett drei gegen Langensiepen stellte schließlich den 4:4-Endstand her. Zwar hatte Alex bei einem Königsangriff ein mehrzügiges Matt übersehen, er eroberte jedoch genügend Material um Langensiepen letztlich zur Aufgabe der Partie zu bewegen.

Angesichts des Spielverlaufs waren die ESG-Akteure mit dem 4:4 zufrieden, immerhin hatten sie tolle Moral bewiesen und einen deutlichen Rückstand egalisiert. Zudem ist die ESG-Dritte zumindest bis nächsten Sonntag wieder Tabellenführer der 1. Bezirksliga.

[TM]

ESG I wird Vizeniederrheinmeister im Mannschaftsblitz

Am Samstag, den 23.01., fand in Krefeld die Verbandsmeisterschaft im Mannschaftsblitz statt. In dem gut besetzten Feld (u.a. nach 20 jähriger schachlicher Abstinenz wieder mit dem ehemaligen deutschen Meister Stefan Ingenerf für Rheydt ) konnte die erste und erfolgsverwöhnte Blitzmannschaft der ESG in der Besetzung Odendahl, Hintze, Noetzel und Kurr den zweiten Platz mit 33:3 Punkten erzielen. Nur Düsseldorf war noch einen Punkt besser und wurde damit Niederrheinmeister. Für die NRW-Ebene haben sich neben DSK und ESG, Krefeld und Dinslaken qualifiziert. Die zweite Mannschaft der ESG landete in der Besetzung Kesseler, Pfeiffer, Arold, Schmidt und Podder im Mittelfeld. Der Vohwinkler SC mit den ehemaligen ESGlern Hegde und Knapp wurden Vorletzter. Beste Einzelausbeute von den Wuppertaler Vertretungen gelang Frank Noetzel mit 16:2 Punkten.

 

 

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 19. Runde

 

Rang MNr Mannschaft TWZ At S R V Man.Pkt. Brt.Pkt SoBerg
1. 17. Düsseldorfer SK 1 2259 16 2 0 34 – 2 59.0 952.50
2. 18. Elberfelder SG 1 2289 16 1 1 33 – 3 56.5 882.50
3. 20. Turm Krefeld 1 2248 15 1 2 31 – 5 53.5 843.50
4. 8. SV Dinslaken 1 2223 13 2 3 28 – 8 54.0 802.50
5. 11. SG Solingen 1 2279 12 1 5 25 – 11 49.5 741.00
6. 19. PSV Duisburg 1 2105 10 5 3 25 – 11 45.5 689.50
7. 15. Rheydter SV 2073 11 1 6 23 – 13 41.0 554.50
8. 16. SG Hochneukirch 2104 10 2 6 22 – 14 35.5 478.50
9. 14. Ratinger SK 2096 10 1 7 21 – 15 37.0 477.50
10. 1. Turm Krefeld 2 2052 7 2 9 16 – 20 34.0 467.50
11. 5. Tornado Hochneukirch 1962 6 2 10 14 – 22 34.5 483.50
12. 7. SF BvK Duisburg 2025 5 4 9 14 – 22 28.5 343.50
13. 3. Elberfelder SG 2 2021 5 3 10 13 – 23 30.0 376.50
14. 13. SV Dinslaken 2 2027 6 1 11 13 – 23 26.5 325.00
15. 12. Düsseldorfer SV 2124 5 2 11 12 – 24 29.0 395.00
16. 2. PSV Duisburg 2 2056 3 4 11 10 – 26 29.5 423.00
17. 4. Düsseldorfer SK 2 1973 3 0 15 6 – 30 20.5 243.50
18. 9. Vohwinkler SC 1659 1 0 17 2 – 34 8.0 97.50
19. 6. SF Moers 1847 0 0 18 0 – 36 12.0 187.50

 [FN]

… und leere Bretter

So eng liegen Erfolg und Miserfolg beieinader. So kamen am Freitag der vergangenen Woche noch sechsundzwanzig Schachspieler zur ersten Runde der offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft (lediglich zwei Spieler nahmen von dem Recht Gebrauch, die erste Runde nachträglich zu spielen, so kamen gestern zur ersten Runde des Vereinspokals im neuen Gewand zwar vierzehn Schachspieler (eine merkliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr); doch blieben die Bretter angesichts des 64er Teilnemerfeldes verwaist – lediglich zwei Schachspieler fanden einander, um ihre Partien auszutragen. Die anderen warteten (un-)geduldig und vergeblich das akademische Viertel ab…

Die zweite Runde findet dann am 19. Februar statt.

Full House…

… neudeutsch für „volles Haus“ bescherte gestern die erste Runde der „offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2016“ dem Luftschloss. Achtundzwanzig Schachspieler aus Wuppertal und umzu fanden sich im Vereinsheim der Elberfelder Schachgesellschaft ein, um nach der Krone des Wuppertalers Schachs zu greifen, darunter viele bekannte Gesichter, sowie auch noch unbekannte.

Dass Schach die Generationen zusammenbringt und vereint, zeigt der Blick auf das Geburtsdatum des Teilnehmerfeldes, darunter Altmeister Josef Krük, der in diesem Jahr 85 wird, sowie die neunjährige Schachhoffnung Luisa Bashylina. Aber spätestens, wenn die Uhren angedrückt sind, zählt weder Alter noch das eine oder andere Mal die Spielstärke auf dem Papier. So gab es die eine oder andere schachliche Überraschung, siehe Ergebnisse

Erstklassige Turnierstimmung durch Zweikämpfe an so vielen Brettern gleichzeitig erfüllte den Spielsaal, die sich nur schwerlich auf Bildern einfangen lassen; dennoch hier ein paar Impressionen.

Vereinspokal 2016

Pokal-a

Am 22.01. startet um 19 Uhr im Luftschloss die erste Runde des Vereinspokals. Wie im Viererpokal wird nach K.O.-System gespielt; das heißt, wer siegen will, darf sich in keiner Runde ausruhen! Gespielt wird wie immer im Schnellschach-Modus: 2 Partien mit je 60 Minuten Bedenkzeit. Steht nach den zwei Partien kein Sieger fest, so wird um den Sieg geblitzt mit 5 Minuten-Partien bis der Sieger feststeht. Wir hoffen auf ein spannendes Turnier und auf viele aufregende Partien!