Ausschreibung für den Dähne-Pokal 2014/2015

Die Bedenkzeit beträgt pro Spieler 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie plus 30 Sek. pro Zug.

Termine:

  1. Runde am Freitag, dem 22.05.2015, 19:00 Uhr im Schachzentrum Solingen, Birkerstr. 31, 42651 Solingen,
  2. Runde zu spielen bis zum 21.06.2015,
  3. Runde zu spielen bis zum 12.07.2015,
  4. Runde zu spielen bis zum 02.08.2015.

Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen der Vorjahre ist eine Voranmeldung über die Webseite des SBBL

http://www.sbbl.org/spielbetrieb/pokal-em/pokal-em-anmeldung/

zwingend erforderlich! Anmeldeschluss ist der 20.05.2015, 24:00 Uhr.

Ausschreibung-BEP-2014-2015

Grundschulmeisterschaft 2015

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123 Schachjünger von 23 Wuppertaler Grundschulen ermittelten heute in 9 Runden Blitzschach ihre Besten.

Die Gesamtwertung konnte Johannes Reinking von der GS Hütterbusch vor Hendrik Mordos, Ferdinand Schneider (Sieger der Klassen 1-2) und Kennedy Boos gewinnen. Auf den Plätzen in der Wertung für Erst- und Zweitklässler landeten Uzay Mermertas und Alexander Schulz. Die Mädchenwertung gewann Carina Schmidt vor Mercedes Thrun und Olga Wolf.

Die Schulwertung konnte die GS Hütterbusch vor der KGS St. Michael und der GGS Kruppstr. gewinnen.

Unser Dank gilt allen freiwilligen Helfern, die für leckere Kuchen und Kaffee sorgten und allen Schiedsrichtern, der ausrichtenden Schule KGS St. Michael und der Stadtsparkasse für die gestifteten Pokale.

Impressionen gibt es hier und die Ergebnisse hier.

Jugend-Regionalliga

ESG – Düsseldorf-Süd : 8 – 15

Berner: Leander traf am ersten Brett auf einen wie erwartet sehr starken Gegner, der ihn im Verlaufe des Spiels immer mehr in die Defensive drückte. Nachdem dann die ersten Figuren getauscht worden waren, konnte Leander nur zuschauen, als die gegnerischen Figuren in seine Stellung eindrangen und schließlich seine Dame eroberten. Kurz darauf war die Niederlage besiegelt.

Haringer gewinnt kampflos, wobei die Gegner behaupteten, die Karenzzeit betrage 1 Stunde.

Vorwerg: Am Anfang hab ich ein Schach nicht abhalten können, damit war meine Stellung die ganze Zeit schlechter.

Park: Seitdem ich meinen Springer in der Sizilianischen Verteidigung verloren hatte, ging meine Stellung auseinander.

Schmitz: Ich hatte relativ schlecht gespielt, weshalb ich früh einen Bauern verlor.

Rawe: Nachdem mein erster Läufer geschlagen wurde, ist meine Stellung durcheinander gekommen.

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Einen Achtungserfolg…

… gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, die Schachfreunde aus Unterbarmen, erzielten heute die vom Abstieg bedrohten Spieler der ESG IV – vollzählig und in Stammbesetzung sind sie heute mit Kampfwillen angetreten. Zwar geriet die ESG mit Jan Beumker in Rückstand, der in der italienischen Eröffnung einen Springer einstellte und später sich einem gegnerischen Springer im Zentrum gegenübersah. Mit geschicktem Flügelwechsel und Springertausch spielte er weiterhin auf Angriff und drohte die eine oder andere Gabel, doch sein Gegner blieb wachsam und eroberte dann selbst mit einer Gabel einen Turm und zwang unseren Youngstar zur Aufgabe.

Die ersten Lichtblicke lieferten Lorin Pott und Katharina Müller. Lorin spielte Caro-Kann, in der im 15. Zug die Damen getauscht wurden, und Lorin dann im 20. Zug remis anbot, das jedoch nach gründlicher Überlegung zunächst abgelehnt wurde, wohl zu recht, wie es der weitere Verlauf der Partie und die Nachbetrachtung zeigen sollte, denn nun sah sich Lorin einem starken Bauernangriff auf dem Damenflügel gegenüber, den er mit einer brillianten Abwehrleistung zum Stillstand brachte und so ein remis erwirkte.

Katharina konnte dann den ersten Zähler in einer anfangs ausgeglichenen Partie beisteuern, in der sie offensiver spielte als ihr schwarzer Kontrahent, so dass sie im 23. Zug mit La6 zu folgender Stellung kam:

Katharina

in der ihr Gegner nun Sxd4 ? zog. Katharina baute nun ihren Vorteil aus und konnte den gegnerischen Glückwunsch im 38. Zug entgegennehmen.

Es stand nun unentschieden, nach drei Partien. Und Markus Biedermann setzte nach. In der slawischen Damengambit-Variante zog sein Gegner überhastet b6, und der Bauer auf c6 war schutzlos. Doch damit nicht genug, im 14. Zug folgte ein weiterer Bauer, und Markus versuchte, den Damentausch zu erzwingen, was sein Gegner nicht zulassen wollen, vielleicht blindlings; denn keine zehn Züge später fiel der Turm, und die Partie war entschieden – Wir lagen in Führung, doch opferte Renè Niebergall in Skandinavischer Eröffnung den Springer für zwei Bauern, leider zu unrecht, wie sein Kontrahent ihm dann bewies.

Es liefen noch die Partien an den drei Spitzenbrettern, und wir brauchten noch 1,5 Punkte für den Sieg – das schien in greifbarer Nähe zu sein, doch die Partie an Brett 1 war unklar, an den beiden anderen Bretter hatten wir mit Materialvorteil der Gegner zu kämpfen.
Am Spitzenbrett überraschte der «Franzose» Thomas Falk seinen Gegner auf den Eröffnungszug e4  mit d6 und nahm nach 2. d4, Sf6, 3. Sf3 den Königsbauern mit Sxe4. Den Bauern muss Du ersteinmal zurückgewinnen, dachte er sich. Sein Gegner bekam zwar druckvolles Spiel im Zentrum, doch behielt Thomas den Überblick, so auch im 15. Zug, als er mit a6 den lästigen Läufer befragte…

Thomas

… und so seinen Gegner zu Lxc6 verleitete, anstatt Sxc6 zu spielen. Nach 16…. Sxc6 und 17. Sf3 hatte weiß kein Druck mehr im Zentrum aber immer noch einen Minusbauern. Thomas spielte nun konsequent auf Abtausch, um den Wert des Mehrbauern zu steigern, und kam dann zu einem gewinnbringenden entfernten Freibauern auf dem Damenflügel.
Wir lagen in Führung, aber es sah nicht hoffnungsvoll aus auf den beiden verbleibenden Brettern, aber vielleicht war da noch irgendwo ein remis versteckt, das uns wenigstens die Punkteteilung sichern würde, und Josef Komeinda kämpfte wie ein Löwe, versuchte das Unmögliche und ließ seinen Gegner beweisen, dass dieser mit König, Turm und drei Bauern gegen König, Turm und blockierten Bauern gewinnen kann, und er ließ sich Zeit, wollte mit den verbleibenden Figuren mattsetzen, anstatt den Turm zum Schlagen einer blutjungen Dame zu zwingen.
Nun stand es wieder unentschieden, und die letzte Partie an Brett 2, an dem Yadollah Zargari die weißen Figuren zog, würde alles entscheiden, doch die Materialüberlegenheit war erdrückend.

Yadi
Es drohte immerhin Matt, wenn schwarz es einmal nicht gelingen sollte, Schach zu geben, zumal schwarz versuchte, selbst mit Se4+ mattzusetzen, anstatt über ein geschicktes Schach mit Dc1+ auf die Grundreihe zurückzukommen und alle weißen Hoffnungen auf einen lucky punch zu vernichten. Aber es kam, wie es kommen musste, Yadi zog Kb3, und die schwarze Mattdrohung war erdrückend – vielleicht wäre Kb4, gefolgt von Ka5 und Kb6 noch eine Hoffnung gewesen.
Alles in allem eine hervorragende Mannschaftsleistung gegen die Tabellenspitze nach den vergangenen hohen Niederlagen.

ende
(alle warten gespannt darauf, wie die letzte entscheidende Partie ausgeht)

[Spieler der ESG IV]

Stadtmeisterschaft 2015

Die zweite Runde brachte erste nicht unbedingt erwartete Ergebnisse. So konnte sich Lukas Heynck für seine Niederlage bei der ESG-Meisterschaft beim frisch gebackenen Vereinsmeister Heiko Kesseler revanchieren. Altmeister Josef Krük lieferte eine starke Partie gegen seinen um Jahrzehnte jüngeren Gegner Björn Augner, der aber noch ins Remis entweichen konnte und am Spitzenbrett konnte Peter Große-Hering den höher gesetzten Vonkelner Markus Boos, der wohl etwas zu passiv agierte, in einer sehenswerten Angriffspartie niederringen.

Die nächste Runde findet in 2 Wochen am 27.3. statt. Die Ergebnisse gibt es hier und Impressionen wie immer im Archiv

[MK]

Im Achtelfinale von Nordrhein Westfalen

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Für jeden gilt: Es gibt keine zweite Chance. Dies gilt in allen Sportarten gleich. Erschwerend kommt beim Schach allerdings hinzu, dass die Mannschaftsstärke im Pokal zusätzlich halbiert ist. Dadurch ist jedes Brett gleich „doppelt wichtig“. Verständlich, dass der Druck auf alle Akteure damit gleich um ein Vielfaches höher liegt. Der kleinste Fehler an einem Brett kann ja gleich schon das Aus für das gesamte Quartett bedeuten. Hinzu kommt im Schach erschwerend dazu, dass auch bei einem 2:2 Gleichstand bereits die Würfel über das Weiterkommen in der Regel gefallen sind. Dies regelt die „Berliner Wertung“, die die Bretter mit unterschiedlichen Punkten (Brett 1 = 4 Punkte, Brett 2 = 3 Punkte usw.) bewertet. Nur wenn auch hier Gleichstand ist – was in der Praxis eher selten vorkommt – kommt es zum Showdown im Blitzstechen.

Am Wochenende stand in den ESG-Räumen die erste Doppelrunde des NRW-Pokal an. Unsere Kontrahenten waren die drei Verbandsligisten SV Bochum-Linden (Verband Ruhrgebiet), Bergische SF (Verband Mittelrhein) und SV Bergneustadt/Derschlag (Verband Südwestfalen). Erst am Samstag kurz vor Spielbeginn wurden die beiden Halbfinalbegegnungen und Farbverteilungen ausgelost. Eine Vorbereitung auf den jeweiligen Gegner durch die vielen Möglichkeiten daher quasi unmöglich. Schachgöttin Caissa bescherte uns gleich zu Beginn mit dem Quartett aus dem „Pott“ den schwersten Brocken. Das zeigte sich auch später im gesamten Verlauf des Kampfes.

Unser Team: Helge Hintze vertrat Reiner, der zeitgleich in Amsterdam in der ersten niederländischen Liga agierte, an „Eins“ und hatte wie Marco Kühne am Brett vier die schwarzen Steine. Frank Noetzel und Heiko Kesseler spielten somit an den beiden mittleren Brettern mit „Weiß“. Der Kampf begann. Die Bochumer erwiesen sich als der erwartet starke Gegner. Allenfalls Heiko hatte in der ersten Phase einen kleinen leichten Eröffnungsvorteil gegen Henning Marx. Dann passierte für uns am Brett vier ein „Unglück“. Marco Kühne hatte ein Blackout, stellte für „Nichts“ seine Dame ein und sein Gegner Ralph Schmidt nahm sie dankend mit dem Springer vom Brett. Die Stellung war so „ausgeglichen“, dass dies von den meisten Beobachtern erst mit der Zeit überhaupt registriert wurde. Marco kämpfte verbissen aber eben ohne Dame. Am Ende musste er schließlich seinem überglücklichen Gegner die Hand reichen. Es stand 1:0 gegen uns. An den anderen Brettern sah es auch nicht gerade nach einem Einzelsieg zum Ausgleich aus. Frank schien gegen Ingo Böhm etwas im Nachteil zu sein, der winzige Vorteil von Heiko war verflüchtigt und Helges Bemühen im Spiel gegen Matthias Hahn hatte bis dato keinen Sieg bringenden Stellungsvorteil gebracht. Das Pokal-Aus drohte bereits in der ersten Runde. In der Zeitnotphase packte sich dann Frank ans Herz, das Brett 2 „brannte lichterloh“ und die Stellung kippte zu Gunsten von unserem Teamchef „Frankie“. Das war der Ausgleich.

No

Pos1 Frank

Schwarz ist am Zug und greift nach einem komplizierten Schlagabtausch hier mit Sc3 fehl. Frank hat keine Schwierigkeiten bei der Verwertung seines Vorteils.

Noch zwei Remis und wir wären dank besserer Berliner Wertung weiter. Und so kam es. Mit jeweils Turm und Bauer war es bei Heiko genauso wie im anderen Turmendspiel von Helge Remis. Huch 2:2! Wir waren „Weiter“ …

Endspielgegner am Sonntag die Bergischen Schachfreunde aus Bergisch Gladbach. Sie hatten das „Dreierteam“ aus Bergneustadt/Derschlag mit 2,5:1,5 aus dem Weg geräumt.

Im Vergleich zum Vortag stellten wir in der Besetzung zweimal um. Der „fliegende Holländer“ Reiner Odendahl kam für Frank und David Bachmann für Marco ins Spiel. Wieder waren wir laut DWZ-Wertungszahlen favorisiert. Kein Grund den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Vortagsmatch gegen Bochum sollte uns Warnung genug sein. Aber glatt lief es auch diesmal nicht. Heiko hatte mit Schwarz schon früh mit den schwarzen Steinen im Damenindisch „volles Spiel“, gab dann unnötig das Läuferpaar für eine eventuell mögliche „Traumkombi“ mit Matt oder Damengewinn“ her, um guter Letzt auch noch die Möglichkeit, mit einem Läuferopfer ein Remis durch Dauerschach zu haben, nicht zu nutzen. Danach war dem weißen Gegenangriff nicht mehr viel entgegenzusetzen. Sein Gegner Oswald Gut(t) machte seinem Namen in der Folge alle Ehre. 30 Züge später war es geschehen.

Das Unentschieden von David mit dem Bergischen Ersatzmann Günter Mann am Brett 4 war auf dem Brett wenig spektakulär. Trotz des Rückstandes durften wir zu Recht optimistisch sein.

An den beiden Spitzenbrettern spielten Helge mit Schwarz gegen Harm-Wulf Thelen…

Hi

Pos1 Helge

Helges Gegner ist hier mit Weiss am Zug und entscheidet sich fatalerweise für den falschen Bauern.

 

… und Reiner mit Weiß gegen Stefan Bosbach routiniert ihren „Stiefel runter“ und sorgten mit ihren verdienten Einzelsiegen für den 2,5:1,5 Gesamterfolg der Elberfelder Schachgesellschaft 1851. Der Einzug ins Achtelfinale des Schachbundes NRW war geschafft.

Od

Pos1 Reiner

Reiner übt schon geraume Zeit Druck auf die schwarze Stellung aus und der Schwarze möchte sich gern mit e5 befreien – geht hier aber nicht, wie Reiner überzeugend nachweisen kann.

Die Veranstaltung war nicht nur sportlich ein voller Erfolg. Viel Lob gab es für unser Organisationstrio. „Chef“ Martin Keller sowie die beiden Spielleiter Thomas Falk und Ronny Müller hatten ganze Arbeit geleistet. Das viele Lob von allen drei Gegnern und aus den eigenen ESG-Reihen haben sie sich sehr verdient. Bei toller guter Atmosphäre waren insbesondere die frischen Brötchen sehr begehrt. So kann es weiter gehen … am 16. und 17. Mai.

[HK]

 

NRW 4er Mannschaftspokal

Die heutige erste Runde konnten wir nach spannendem und dramatischem Kampfverlauf gegen die Schachfreunde aus Bochum für uns entscheiden. Im Parallelkampf mit ebenfalls sehenswerten Partien siegten die Schachfreunde aus Bergisch Gladbach gegen die Bergneustädter Spieler. Morgen treffen dann also die Sieger aufeinander und machen den Einzug in die nächste Runde unter sich aus.

NRW-Viererpokal in den ESG-Räumen

Am kommenden Wochenende findet in unseren ESG-Räumen die erste Doppelrunde des NRW-Pokal statt. Spielbeginn ist sowohl Samstag (07.03.) als auch Sonntag (08.03.) jeweils um 11.00 Uhr. Unser Viererteam trifft dabei auf die drei Verbandsligisten SV Bochum-Linden (Verband Ruhrgebiet), Bergischer SF (Verband Mittelrhein) sowie SV Bergneustadt/Derschlag (Verband Südwestfalen). Am Samstag vor Spielbeginn werden die beiden Halbfinalbegegnungen ausgelost. Die beiden Sieger der Samstagbegegnungen ermitteln am Sonntag den Qualifikanten für die nächste Runde. An beiden Tagen sind Blitzstechen bei Unentschieden unter Turnierbedingungen und gleicher Berliner Wertung möglich. Mit etwas Glück sollte für unsere Mannschaft ein Weiterkommen möglich sein.

Über die Unterstützung von vielen Zuschauern würden sich alle Teams sehr freuen. Der Eintritt ist kostenlos.

Knappe 3,5:4,5 Niederlage nach hartem Kampf …

Punkte müssen her, egal wie“ – dies war die Losung für die letzten drei Spielrunden in der NRW-Klasse um noch dem Abstieg zu entgehen. Dabei war das Team des Schachvereins Erkenschwick in der siebten Spielrunde der NRW der erwartet starke Gegner. Fünf niederländische Schachlegionäre, darunter drei Internationale Schachmeister, machten unsere Aufgabe, im Auswärtskampf zu punkten von Beginn an nicht gerade leicht. Dazu kam, dass wir aufgrund des Krankenhausaufenthaltes von Gerd nur zu siebt waren. Aber die Zeichen standen auf Kampf. Man wollte dem internationalen Team aus dem Pott Paroli bieten und für den Klassenerhalt punkten. Auch wenn die Lichtverhältnisse im „Haus Zoranski“ wieder einmal nicht vom Besten waren. Für Brillenträger an einigen Brettern ein klarer Nachteil.

In der ersten Spielphase gab es jedoch den ersten Wermutstropfen für uns zu verdauen 0,5:1,5 .

Die Vorzeichen standen nicht gut. Aber ein Lichtblick: Die sechs spielenden ESGer kämpften gegen teilweise nominell übermächtige Gegner wie Löwen, auch wenn der Unterschied teilweise bis zu zweihundert Elopunkte betrug. Allen voran der in dieser Saison bisher etwas unglücklich spielende Marco Kühne. Mit einem glatten Sieg mit den schwarzen Steinen über Routinier Christoph Krings sorgte er für den verdienten Ausgleich. Nach dem Remis von „Fucki“ Thomas Fuchs mit NRW-Spielleiter Frank Strozewski stand es nun 2:2 Unentschieden. Hoffnung keimte auf, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Die Partien der vier Haudegen Reiner Odendahl, Helge Hintze, Frank Noetzel und Heiko Kesseler waren in der entscheidenden Phase und standen alle auf des Messers Schneide. Spannung pur …

Am Spitzenbrett merkte man, beide Kontrahenten haben großen Respekt voreinander. Folgerichtig einigte sich unser Spitzenspieler Reiner Odendahl mit seinem Gegenüber Jens Jelmer, einem Internationalen Meister aus den Niederlanden, auf eine Punkteteilung. Zwischenstand: 2,5:2,5. Alles blieb weiter offen …

Dann passierte es: Unser mit den schwarzen Steinen aufopferungsvoll kämpfender Teamkapitän Frank Noetzel konnte seinem sehr starken Gegner nicht mehr Paroli bieten. In einer Partie mit „vielen Matts“ setzte der stark spielende Frank Erwich „zuerst Matt“. Leider dadurch nun 2,5:3,5 gegen uns. Jetzt kam alles auf Helge und Heiko an. Würden sie das Blatt noch drehen können?

Die Hoffnung war da und nicht unberechtigt. Kurz vor der Zeitkontrolle bekam Heiko dann von seinem nominell deutlich stärkeren Gegner, dem Niederländer Guust Homs (Elo 2217) ein Remis Angebot. Was war zu tun? War doch die andere Stellung von Helge und seinem Gegner Alexander van Beek, für alle Kiebitze alles andere als klar. Helge gab sich optimistisch und Heiko willigte der Punkteteilung am Brett 5 ein. 3:4 der Zwischenstand nun.

Alles hing jetzt an der letzten Partie. Würde Helge den Internationalen Meister Alexander van Beek besiegen und damit das 4:4 Unentschieden besiegeln. Leider klappte es nicht ganz. Der Niederländer spielte mit großer Übersicht in der komplexen Stellung, schaffte das Remis am Brett 2 und sicherte seinem Team den knappen Sieg und beide Mannschaftspunkte. Schade …

[HK]

4. Mannschaft ersatzgeschwächt

Der einzige Punktsammler heute: Samuel Haringer schreibt: Ich spielte mit weiß an Brett 7 Englisch. Im 10. Zug rochierte ich groß und machte Druck auf den rückständigen Bauern auf d6. Unter dem ständigen Druck des Läuferpaars stellte der Gegner einen Springer und 2 Bauern ein. Gegen Ende des Mittelspiels gab schwarz unter Materialmangel auf.- Katharina versuchte im Endspiel mit einem Springer gegen 3 Bauern zu bestehen, jeder hatte auch noch einen Turm und 2 weitere Bauern. Der Gegner lehnte ein Remisangebot von Katharina ab und bekam Recht, Katharina verwandelte einen Bauern in eine Dame, im direkt darauffolgenden Zug setzte weiß Katharina mit der Verwandlung eines Bauern in eine Dame auf der Grundlinie matt.- Leon: Ein angriffreiches Spiel mit vielen Abtauschvarianten, jedoch einem späteren Materialverlust, was dem taktischen Gegner einen guten Sieg ermöglichte.- Markus Karl Biedermann: Der Gegner spielte Königsindisch, fälschlicherweise opferte ich einen Läufer für 2 Bauern. Danach hätte ich mit g4! gewonnen. Leider sah ich das nicht und tauschte einen weiteren Läufer gegen Turm und Bauer. Dann kam zu starker Druck auf meinen König.- Dobrila verlor im 12. Zug eine Qualität, kämpfte mit der Hoffnung auf ein Patt am längsten.- Jan spielte die kürzeste Partie. (zeitlich) Norbert spielte schlecht, übersah im 12. Zug eine Gewinnchance, gab nach dem 15. Zug auf (die zügemäßig kürzeste Partie).

[NS]