Titelverteidigung im 4er-Pokal

Völlig entspannt verlief am vergangenen Freitag in Solingen das Pokalendspiel gegen die Erstvertretung der SG Solingen. Obwohl beide Teams als Pokalfinalisten bereits fĂĽr die Nrw-Ebene qualifiziert waren, ging es doch um die Ehre, den Pokal fĂĽr die nächste Zeit in den Händen zu halten, weshalb auch die Solinger eine sehr starke Truppe an den Start brachten. Mit erfreulicher Kontinuität haben wir vom ersten Kampf an das Turnier mit der exakt gleiche Aufstellung bestritten: Reiner Odendahl, Mykyta Volkov, Gerd Kurr und Torsten Werbeck. Uns gegenĂĽber saĂź auf der Seite der Solinger das gleiche Team, welches bereits im Halbfinale BSW 1 mit 3,5 : 0,5 deutlich in die Schranken verwiesen hat: Kevin Zolfagharian, Jan Hobusch, Stefan Wickenfeld und Stephan Borchert. Wir waren also gewarnt. Anders als im Pokalfinale der vergangenen Saison, bei dem wir mit einem ungefährdeten Sieg gegen BSW 1 den Titel erringen konnten, entwickelte sich hier ein Kampf auf Augenhöhe, bei dem alle 8 Akteure sehr konzentriert und vorsichtig agieren mussten, konnte doch der geringste Fehler das Aus fĂĽr die Partie und eventuell fĂĽr den kompletten Kampf bedeuten. Nachdem die erste „Welle von Remisangeboten“ verebbt war, wurden an Brett 2 dann auch die Waffen niedergelegt, während an den hinteren Bretten Gerd Kurr und Stephan Borchert ihre Partien fortsetzen wollten. Währenddessen trĂĽgerische Ruhe am Spitzenbrett. Als sich dann an den Brettern 3 und 4 der Pulverdampf verzogen hatte, verblieben Gerd und Torsten jeweils mit einem Mehrbauern bei ungleichen Läufern, allerdings ohne jede konkrete Gewinnchance, also 1,5 : 1,5. Danach erstmal 2 Stunden gähnende Flaute, in welcher sich aber an Brett 1 Reiners Partie gegen den Solinger Stadtmeister Kevin Zolfagharian bei beginnender Zeitnot immer weiter zuspitzte. Das etwas ĂĽberraschende Remisangebot in komplizierter Stellung nahm Reiner dann zum 2 : 2 bei natĂĽrlich auch gleicher „Berliner Wertung“ an. Blitzstechen !!! Mit vertauschten Farben ging es abschlieĂźend noch einmal gegen denselben Gegner, wobei wir uns dann mit 3:1 durchsetzen und den Bezirkspokal verteidigen konnten.

[GK]

Doch nur Brettpunkte…

… konnte die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft im Heimspiel gegen die Schachfreunde Vonkeln holen.

Ein Blick auf die Tabelle am Vorabend des Turniers ließ Hoffnung aufkommen, man könnte gegen den Absteigeraspiranten einen oder vielleicht auch beiden Mannschaftspunkte erspielen, um sich deutlich von ihnen zu distanzieren.

Leider musste man stark ersatzgeschwächt, ohne Rüdiger und Kevin, antreten. Auch wenn Mannschaftsführer Thomas Falk mit Reinhard, Renè und Norbert so ziemlich das Beste requirieren konnte, was die Fünfte so zu bieten hat, waren die Vonkelner in Bestbesetzung papiermäßig überlegen.

Überraschend kam ein Remis an Brett acht durch Norbert; doch wenig später musste Peter, unser Remisgarant auch gegen deutlich stärkere Gegner, seine Partie nach Figureneinsteller aufgeben. An Brett sieben geriet Renè vollkommen unter die Räder von Gernot Krakat. Auch wenn Renè in seiner ihm bekannter Art bis zum Schluss kämpft, war der Mannschaftskampf damit schon entschieden. Das wussten sowohl die Elberfelder als auch die Vonkelner. Es folgte eine Reihe von Punkteteilung.

Lediglich Dominik versuchte noch etwas zu reiĂźen, doch auch er geriet in eine gedrĂĽckte Stellung und fand dann doch die Drohung zum Dauerschach, so dass die Elberfelder nur drei Brettpunkte aufs Konto einzahlen konnten.

Am 9. Februar geht es dann nach Velbert mit hoffentlich etwas mehr GlĂĽck.

[thf]

Start in die offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2020

Mit zwanzig Teilnehmern startete am vergangenen Freitag die 2020er offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft, darunter viele bekannte Gesichter aber auch neue.

Dass Schach heute nicht nur im Internet, sondern auch in privater Runde gespielt wird, zeigen Andreas Tümmler und Se-il Son, die sich nach der Teilnahme an der Qualifikation zur Deutschen Amateurmeisterschaft entschlossen haben, nun an der Stadtmeisterschaft in Wuppertal teilzunehmen. Dass man solche „Amateur“-Spieler, ohne DWZ, nicht unterschätzen darf/sollte, bekam Marc Soechting in der ersten Runde gegen Se-il Son zu spüren. Dank eines Einstellers konnte er sich aus der paralysierenden Unklammerung retten und die Partie dann noch gewinnen.

Die zweite Ăśberraschung des Abends legte Batuhan GĂĽlcan aufs Brett, der zuvor noch in der Jugendvereinsmeisterschaft spielte, gegen keinen Geringeren als Richert Siegbert. Nach einigem hin und her auf dem Brett einigte man sich auf Punkteteilung.

Die zweite Runde findet am 14. Februar 2020 statt.

[thf]

Nichts fĂĽr schwache Nerven

1. Bezirksliga: ESG III – Ohligser TV 4 : 4

Wie schrieb der Autor dieser Zeilen noch vor ziemlich genau drei Monaten?! „Die Drittvertretung macht es gerne spannend“ – dies war auch am 5. Spieltag im Heimspiel gegen den Ohligser Turnverein wieder der Fall.

Denn viel schlechter hätte der erste Mannschaftskampf des Kalenderjahres 2020 für die Elberfelder gar nicht beginnen können. Das Remis von Martin Keller an Brett acht gegen den starken OTV-Ersatzmann Nareike war durchaus noch als Erfolg zu werten, danach wurde es für den Gastgeber jedoch bitter. Am 4. Brett war Samuel Harringer eigentlich sehr gut aus der Eröffnung gekommen und konnte sogar materielle Vorteile verbuchen. OTV-Spieler Ommer machte jedoch das Beste aus der Situation und nutzte die durch Bauernverluste halboffenen Linien zu einem letztlich erfolgreichen Mattangriff.

Ähnlich erging es Thorben Mantler an Brett zwei, der gegen Preuss zwar einen Mehrbauern aus der Eröffnung mitnahm, im Endspiel jedoch dem erfahrenen Routinier nicht gewachsen war. Und auch Sören Matthey am 3. Brett blieb nach einem Figurenverlust nichts anderes übrig, als seinem Gegenüber Winkelrath zum Sieg zu gratulieren. Somit lagen die bis dahin verlustpunktfreien ESG-Akteure bereits nach drei Stunden Spielzeit mit 0,5:3,5 zurück. Eine Aufholjagd musste her!

Carstens Kavallerie bläßt zur Aufholjagd

Diese begann mit dem Erfolg von Carsten Becker an Brett sechs ĂĽber Zymeri.

Becker – Zymeri nach 17…Tde8

 

Schwarz hat einen Mehrbauern, WeiĂź dafĂĽr die Initiative und einen konkreten Plan: In bester Metzger-Manier fĂĽhrte Carsten sein Ross zum Schlachthof und spielte 18.Sxc7. Zymeri hätte hier die Qualität geben und mit 18…Dd7 fortfĂĽhren können, doch er forderte einen Nachweis ĂĽber die Korrektheit des Opfers an. Dieses erbrachte Carsten nach 18…Kxc7 19.Db6+ Kc8 20.Lxc6 bxc6 21.Dxc6+ Kb8 22.Db6+ Kc8 23.Dxa6+ Kb8 24.La7+ Ka8 25.Lb6 mit nachfolgendem Matt!

Babak Arani Far fĂĽhrte die Aufholjagd fort und zwang am Spitzenbrett seinen Gegner Baumann mit einem Damengewinn in die Knie. An Brett fĂĽnf dagegen sah es zunächst nicht nach einem ESG-Erfolg aus: Alexandr Pertschik schob zwar mutig die Königsbauern nach vorne, sein Gegner Hammerschmidt hatte jedoch die Initiative und war mit drei Offizieren in Alex‘ Stellung eingedrungen. Kurioserweise wurde dabei allerdings die Dame des OTV-Spielers immer weiter eingezwängt, bis sie kein Fluchtfeld mehr hatte – Hammerschmidt gab auf und der Mannschaftskampf war wieder ausgeglichen und bei einer noch ausstehenden Partie denkbar spannend!

Entscheidung oder Unentschieden an Brett sieben?

Knapp fünf Stunden kämpften Dennis Peters und sein Gegenüber Özlügedik an Brett sieben um jeden noch so kleinen Vorteil. Am Ende sah es wohl deutlich besser für Dennis aus, doch müde vom harten schachlichen Duelle willigte er ins Remisangebot des OTV-Mannschaftsführers ein. Somit bleibt die ESG III weiterhin ungeschlagen und ein heißer Kandidat im Aufstiegsrennen der 1. Bezirksliga.

[TM]

960…

… verschiedene Aufstellungen der Schachfiguren gibt es, wenn man die Regeln fĂĽr ihre Aufstellung in der Grundstellung auf

• der König muss zwischen den beiden Türmen stehen,
• beiden Läufer müssen auf unterschiedlichen Farben stehen

reduziert.

Alle andere Regeln sind die gleichen, doch das 960-Schach, so die offizielle Bezeichnung, dem einen oder anderem auch als Fischer-Random bekannt, ist alles andere als gleich. Nicht nur dass alle Figuren deplaziert ausschauen, sondern vor allem die Rochade sorgt immer wieder für Erstaunen und Überraschung: Wie auch immer König und Turm stehen, nach der Rochade steht der König immer entweder auf g oder c und der Turm immer auf f oder d. Doch dabei kann aus der kurzen Rochade (g-Rochade) eine „lange“ werden, wenn der König vorher auf b stand, was sich das eine oder andere Mal als Gewinnzug entpuppte. 

Nicht ganz 960 Spieler kamen zum ersten Versuch, 960-Schach bei der Elberfelder Schachgesellschaft zu etablieren; doch immerhin trauten sich acht, sich ans Brett zu setzen. Nach anfänglicher Berührungsangst wurde das Turnier über sieben Runden (jeder gegen jeden) mit 10min +10sec sehr ernsthaft gespielt.

Vor der letzten Runde gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem Spitzentrio, und am Ende konnte sich Mykyta Volkov mit 5,5 Punkten dank besserer Feinwertung den ersten Vereinstitel in dieser Disziplin sichern. Auf Platz 2 landete Reiner Odendahl und hinter ihm Gerhard Arold mit einem Punkt Abstand.

Die Begeisterung, trotz anfänglicher Skepsis, zwingt uns, dies im kommenden Jahr zu wiederholen.

[thf]

ESG Jugend holt mehrfach Bronze – Ferdinand Schneider qualifiziert sich für NRW Meisterschaft !

Am Ende der Niederrheinmeisterschaften stand ein fünfköpfiges Blitzstechen in der U12.
 
Ferdinand , der im Turnier wie die anderen Erstplatzierten fünf aus sieben geholt hatte, landete dabei schlussendlich auf dem 3. Platz, welcher zur Teilnahme an den NRW-Jugendmeisterschaften berechtigt. Für ihn wird es die dritte NRW-Endrunde in vier Jahren sein. Herzlichen Glückwunsch ! Batuhan, der in Kranenburg lange alleine geführt, dann aber zu häufig remisiert hatte, landete gleichzeitig leider nur auf dem 5. Platz. Er muss darauf hoffen, dass der Turniersieger, der noch in der U10 startberechtigt ist, sich am kommenden Wochenende in dieser U10 für NRW qualifiziert, um dessen Platz einzunehmen und gemeinsam mit Ferdinand in der Osterwoche am Landesfinale teilnehmen zu dürfen.
 
In den Mädchenturnieren der U12w und U14w gab es zwei weitere dritte Plätze. Annika holte dabei viereinhalb Punkte und auch für Sarah von den Sfr. Vonkeln gab es mit vier Punkten den alleinigen Bronzerang.
 
Diese Platzierung holte auch der nur an zehn gesetzte Kevin in der U16. Mit einem starken Endspurt kämpfte er sich auf den geteilten zweiten Platz vor, der hier die NRW-Qualifikation bedeutet hätte. Im Blitzstechen erwies sich dann allerdings sein 582 DWZ-Punkte stärkerer Kontrahent als zu große Hürde.
 
Herzlichen Glückwunsch zu diesen Leistungen und auch vielen Dank allen unseren ESG´lern vor Ort und besonders Reiner für seine Betreuung unseres Nachwuchses. Die Tabellen finden sich unter der Rubrik Einzelmeisterschaften auf folgender Seite: http://www.schachjugend-niederrhein.de/index.php
 
[MB]

ESG Jugend in „Fußballmannschaftsstärke“ in Kranenburg

 
Bei den diesjährigen Verbandseinzelmeisterschaften der Schachjugend Niederrhein sind wir mit einem großen Team vertreten, insgesamt dreizehn von uns sind bis kurz vor die holländische Grenze gefahren und dabei ist erfreulicherweise auch unsere Mädchenquote höher als sonst im Schach. Wir stellen außerdem zumindest 🙂 quantitativ das stärkste Vereinskontingent !
 
Im Einzelnen gehen in der von knapp hundert Kindern, Jugendlichen und BetreuerInnen belagerten Jugendherberge auf dem Wolfsberg bei Kleve fĂĽr die ESG vom 2. bis 6. Januar 2020 an den Start:
 
U12: Batuhan Gülcan , Ferdinand Schneider und Merlin Mänken haben als Nummern 3, 4 und 8 der Startrangliste Chancen auf einen der voraussichtlich vier NRW-Qualifikationsplätze im zwanzigköpfigen Teilnehmerfeld der jüngsten Schachspieler.
 
U12 w: Annika Haufe wird hier versuchen, sich nach 2017 ein zweites Mal fĂĽr die NRW-Meisterschaften in der Osterwoche zu qualifizieren.
 
U14: Dominik Hirsch war im Vorjahr auf Rang 6 als bester des jĂĽngeren Jahrgangs gelandet und ist motiviert, seine damalige Endplatzierung zu verbessern.
 
U14w: Antonia Ciliox und unsere Jugendgastspielerin Sarah Pflaum von den SF Vonkeln spielen um die abermalige NRW-Qualifikation bzw. um den Titel mit.
 
U16: Anthony Tong, Kevin Born und Hendrik Mordos bilden unser „Ältesten-Triumvirat“ in der U16. Man darf gespannt sein, wie sie sich bei der erstmaligen Teilnahme in dieser starken Altersklasse schlagen.
 
U16w: FĂĽr Gamze GĂĽlcan ist es ihre erste Verbandseinzelmeisterschaft und erst ihr zweites Turnier ĂĽberhaupt, sodass hier Training und Praxisgewinn im Vordergrund stehen.
 
U18: Bartu Gülcan ist ganz kurzfristig am ersten Turniertag nach krankheitsbedingter Absage eines anderen Teilnehmers und als jüngster Nachrücker ins Feld der höchsten Altersgruppe gerückt, weswegen wohl auch für ihn im Olympiajahr das entsprechende Motto in den Vordergrund rückt.
 
Trainer vor Ort: Reiner Odendahl, dem wir an dieser Stelle herzlich danken und gute Nerven wünschen 🙂
 
Tabellen und Infos sind bald voraussichtlich hier zu finden:
 
Wir drĂĽcken die Daumen, wĂĽnschen viel SpaĂź und Gut Holz !
 
[MB]

ESG beim DSAM Qualifikationsturnier in DĂĽsseldorf

(v.l.n.r: Sören Matthey, Alessandro Kronz, Batuhan Gülcan, Merlin Mänken und Hendrik Mordos)


Kurz vor Weihnachten fanden sich acht ESG´ler zum Qualifikationsturnier der Deutschen  Amateurmeisterschaft in Düsseldorf ein. Nach guten bis sehr guten Ergebnissen in den ersten beiden Runden am Freitag, darunter die Doppelsiege von Hendrik in Gruppe G, Alessandro in Gruppe F und Mykyta in Gruppe A, kam es für einige der acht am darauffolgenden zweiten Turniertag zu Turbulenzen. So konnten Mykyta und Ferdinand ihren Punktestand in Runde 3 und 4 leider nur um einen halben Zähler ausbauen und Torsten brach nach zwei wenig befriedigenden Remisen das Turnier vorzeitig mit 2,5 aus 4 Punkten in der Gruppe B ab.

Dennoch stand die ESG vor Beginn der finalen Runden noch ganz oben auf der Liste der Teamwertung, aber das strebsame Verfolgen des Remisplans einiger Spieler zum Sichern der Qualifikationsplätze für die bevorstehende Endrunde der Amateurmeisterschaft in Magdeburg führte letztlich leider zum knappen Verfehlen eines dieser begehrten Teampreise.

Hochspannend war die Siegerehrung trotzdem, da drei ESG´ler auf das Weiterkommen bzw. sogar den Gruppensieg hoffen konnten. Merlin und Mykyta erspielten je 3 Punkte in Gruppen G bzw. A  und Sören sowie Ferdinand blieben dahinter knapp zurück.

Batuhan erkämpfte sich mit 3,5/5 und überragender Buchholzwertung den 6. Platz, während sich Alessandro mit 4/5 und glücklicher Feinwertung den 3. Platz der Gruppe F sichern konnte.

Hendrik, der die ersten vier Runden souverän für sich entscheiden konnte, jedoch in der letzten Runde die Remisbemühungen seines Gegners nicht zu überlisten vermochte, musste sich letztlich mit 4,5/5 der Feinwertung geschuldet ganz knapp mit dem Silberplatz in der Gruppe G begnügen.

Link zum Turnier: https://www.dsam-cup.de/duesseldorf/

[Alessandro Kronz]

ESG-Jugend: Zwei Siege zum Jahresabschluss

Langsam neigt sich das Schachjahr dem Ende zu. Am dritten Adventswochenende gewann unsere U20 III mit 10-6 (3-1) in Remscheid. Es punkteten Uzay, Merlin und Hasan, nur Jonatan musste eine Niederlage quittieren. Damit geht unsere Mannschaft in der Jugendbezirksliga genauso wie die U20 I in der Regionalliga als geteilter TabellenfĂĽhrer in die Weihnachtspause. Beide Teams erwartet dann im Januar ein Duell mit dem Spitzenreiter.
 
Am Samstag der Vorwoche gewann unsere U20 II mit 15-7 (4,5-1,5) gegen Radevormwald. Batuhan und Bartu durften leider nur kampflose Punkte dazu beisteuern, Immanuel musste die Waffen strecken, Florian konnte remisieren und Gamze ihre erste Turnierpartie gewinnen, bevor zum Abschluss des Spieles Alessandro den aktuellen U18-Bezirksmeister am Spitzenbrett bezwingen konnte. Damit hat sich unsere Zweite, die letzte Saison nach 17 (!) Jahren „Pause“ in der Bezirksliga als „Trainingsmannschaft“ neu gegründet worden war, diese Saison als Aufsteiger in der Jugendverbandsliga im oberen Mittelfeld festgesetzt, kann im Januar durch einen Sieg auch mathematisch den vorläufigen Klassenerhalt sicher machen und vielleicht sogar nach oben „schielen“.
 
Bereits vor und am ersten Advent hatten unsere Jugend-Viererteams ihr letztes Spiel in 2019:
 
Die U12 wurde einmal wieder sehr schön ihrer Favoritenstellung gerecht und gewann mit 3,5-0,5 durch Siege von Batuhan, Merlin und Moritz, sowie einem Remis durch Ferdinand am ersten Brett. Unsere Jüngsten sind damit Spitzenreiter und haben sich vorzeitig für die Verbandsendrunde qualifiziert, wobei sie bisher am Brett überhaupt nur zwei Remis abgegeben haben.
 
Die U14 durfte in ihrem DebĂĽtjahr erst zweimal ran und verlor beide Spiele knapp, wenn auch verdient. Dennoch besteht Grund zur Hoffnung, dass sich bald neben weiterer Praxis auch die Erfolge einstellen. Siege von Ferdinand und Uzay, sowie ein sehr starkes Remis von Florian brachten hier die bisherigen Brettpunkte.
 
Die U16 tritt auch zum ersten Mal im Ligenbetrieb an und schlägt sich dabei nicht nur sportlich wacker. Unsere Gegner sind voll des Lobes darüber, dass wir die Organisation und Mannschaftsführung komplett an die Jugend übergeben haben. Die Truppe um MF Anthony gewann kampflos gegen Krefeld, verlor bei ihrem ersten Einsatz gegen Düsseldorf, gewann aber durch einen schönen Abschlusssieg von Hendrik an Brett 2 gegen Rheydt und hat damit im quantitativ kleinen, aber qualitativ feinen Feld bereits einen Podiumsplatz auf Niederrheinebene sicher. Hier holten Bartu und Hasan die anderen Punkte.
 
Über die Erfolge bei den Einzelmeisterschaften haben wir bereits berichtet, schlussendlich werden elf Nachwuchskräfte Anfang Januar nach Kranenburg fahren, um sich der Spitze des Niederrheinischen Schachverbandes in ihren Altersklassen zu stellen. Viel Erfolg !
 
SaisonĂĽbergreifend ist noch etwas anderes erfreulich zu berichten:
 
In insgesamt 34 Jugendmannschaftskämpfen im Kalenderjahr 2019 wurden auf Grund der großen Motivation und Einsatzbereitschaft der Kinder und Jugendlichen, der Unterstützung durch ihre Eltern und wegen des Mitwirkens von Ahmet, Alessandro, Alexander, Benedikt, Ines, Mykyta, Norbert, Reiner, Reinhard, Rüdiger und Sören als regelmäßige Trainer und/oder Mannschaftsführer, denen ich an diese Stelle ganz ganz herzlich danken möchte, insgesamt 158 Einsätze absolviert, ohne dass auch nur ein einziges Brett kampflos abgegeben werden musste! Außerdem kamen nach den Sommerferien 26 Kinder und Jugendliche zu ihrem schachlichen Einsatz, und vergleichbar hoch ist auch die Teilnahme am Training und den vereinsinternen Jugendturnieren. Somit basiert unser Erfolg auf vielen Schultern, wofür ich ebenfalls ganz herzlich danken möchte.
 
Nach dem Nikolausturnier in der Vorwoche geht es am kommenden Freitag, 20. Dezember für einige Kinder und Jugendliche mit der DSAM in Düsseldorf weiter, während die im Luftschloss Verbleibenden das Jahr mit einem gemütlichen Weihnachtsturnier ausklingen lassen.
 
Ich wünsche allen jetzt schon einmal ein gesegnetes Weihnachtsfest, eine erholsame Ferienzeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Freude bei den ersten schachlichen Aktivitäten in 2020 ! Liebe Grüße, Markus Boos