Full House in Dortmund

Am  Samstag, den 18.11. ging es für fünf ESG’ler zum Stresstest beim WHH-Turmier nach Dortmund, das mit elf Runden Schnellschach à 15 Minuten Bedenkzeit souverän von Pit Schulenberg organisiert und geleitet wurde!!!

Mit dabei waren Reiner Odendahl, Gerhard Arold, Stefan Pfeiffer, Michael Podder und Ahmed Agic, die dem angesagtem schlechten Wetter trotzten und dem verregneten Samstag einen „schachlichen“ Sinn geben wollten. Also ging es in einem bis zum letzten Platz vollbesetzten Auto gegen 9:45 Uhr auf nach Dortmund.

Das Turnier war zwar in der Spitze nicht extrem stark besetzt. So fehlten eigentlich alle bekannten Namen aus der russischen Schnellschachszene; aber an Spielstärke fehlte es bezüglich teilnehmender vier IMs und sechs FMs, sowie vielen bekannten Spielern im Gefahrenbereich von DWZ/Elo 2200 +/- dennoch nicht.

Leider habe ich selber dort aufgrund ständig harter Partien wenig von den Partieentwicklungen meiner Mitspieler mitbekommen, kann jedoch für fast alle ESG’ler feststellen, dass elf Runden vielleicht dann doch zwei Runden zuviel sind.

So spielte Reiner bis zur 9. Runde eine sehr starkes Turnier und lag mit 7 Punkten ganz vorne in der Spitzengruppe (Platz 2, glaube ich zumindest), verlor dann aber in Runde 10 gegen IM Roman Tomaszewski (SK Sodingen) und überzog dann in der Schlussrunde seine Partie, da er unbedingt gewinnen musste, um an den Anschluss an die Spitze und einen verdienten Preis glauben zu können. Am Ende lieb es für ihn leider bei 7 Punkten und einem 14. Platz bei jedoch extrem weitem Abstand in Bezug auf die zweitbeste(!) Buchholzzahl hinter IM Karl-Heinz Podzielny, den es mit dem 8. Rang heute auch kalt erwischte.

Platz zwei unter den Elberfelder ging an Stefan mit Platz 25, der heute nicht das nötige Glück bzw. das nötige Können gegen die im forderen Bereich gelandeten drei FIDE-Meister hatte und insgesamt 6,5 Punkte bei halbwegs guter Feinwertung einsammeln konnte, obwohl er die letzte sehr taktische Partie mit verteilten Materialanteilen durchaus auch auf Gewinn hätte spielen können, anstatt Remis-Angebot vom Gegner anzunehmen, um auf einen besseren 17./18. Platz zu landen; jedoch auch ohne Preisoption.

Gerhard erzielte ebenso 6,5 Punkte und landete Platz 31, wobei ihm wohl am Ende leider etwas die Kondition wegen dem recht langen Spielabend am Vortag bei der ESG fehlte, um sich weiter vorzuschieben.

Michael erzielte mit 6 Punkten Platz 41 und Ahmed ebenfalls mit 6 Punkten Platz 48.

Als Endergebnis ist zu verzeichnen, dass wir doch alle halbwegs teamorientiert gespielt haben und in Bezug auf die Punkte heute dann doch kein allzu großer Abstand in Bezug auf die erzielten Punkte; in der Feinwertung aber dann vielleicht doch mehr oder weniger unter uns herrschte. Wenigstens Ahmed profitierte heute vom „Senioren-Startgeld“ (5 Euro Startgeld ermäßigt!) sowie von einem Buchpreis am Ende des Turniers.

Jedenfalls war es ein sehr gut organisiertes Turnier des Turnierleiters Pit Schulenberg, das jedoch mit elf Runden Schnellschach recht viel Kondition erfordert.

Die Ergebnisse

Am kommenden Freitag, den 24. November geht es dann mit drei Mannschaften zum Brötchenturnier nach Erftstadt.

[Stefan Pfeiffer]

Schach in Tschechien

Brünn („Brno“) ist die zweitgrößte Stadt der tschechischen Republik. Vom 11.11. bis zum 18.11.2017 ist sie auch der Austragungsort eines großen Schachturniers, dem „Brno Open“. Das Turnier besteht aus einem Hauptturnier mit Langzeitpartien (90min + 30sec/Zug), das sich über eine Woche hinzieht, sowie 2 je eintägigen Turnieren; einem Blitzturnier mit 3min + 2sec/Zug als Bedenkzeit und einem Schnellschachturnier mit 10min 5sec/Zug Bedenkzeit.

Spielsaal im Bodycenter Hotel

ESGer Lukas Heynck hat dem Blitzturnier am 12.11. beigewohnt. Das Blitzevent war mit unter anderen 2 Fidemeistern und 2 internationalen Meistern stark besetzt. Ebenso war es mit 13 verschiedenen Nationalitäten bei 33 Teilnehmern eine sehr internationale Veranstaltung. Gewonnen hat der Fidemeister Khalil Bengherabi aus Algerien, dicht gefolgt vom tschechischen IM Milan Zurek. Lukas belegte mit 5 von 11 Punkten Platz 22.

Das „Brno Open“ ist eine von insgesamt 11 Stationen der „Czech Tour 2017/18“. An verschiedenen Orten des Landes werden nacheinander Schachturniere ausgetragen. Die internationale Schachserie verspricht neben spannenden Partien und Begegnungen also auch einige sehenswerte Orte. Vom 19.11. bis 25.11. findet das nächste Open der Reihe in der für die deutsche Bierkultur bedeutende Stadt Pilsen statt. Vom 12.01. bis 19.01. im nächsten Jahr 2018 wird in der Hauptstadt Prag ein Open ausgetragen.

Links: http://www.czechtour.net/

Die Czech Tour 2017/18 (siehe Link)

Ein Elberfelder am Tegernsee

Unter die 483 Teilnehmer aus 35 Nationen, darunter 83 Titelträger, der 21. Offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaft über neun Runden, die vom 27. Oktober bis zum 4. November am Tegernsee ausgetragen wurde, mischte sich auch ein Elberfelder: Josef Komeinda.

Gleich in der ersten Runde konnte Josef seinen Gegner, Jürgen Lackinger vom SC Pasing mit der Englischen Eröffnung überraschen und ihm ein remis abringen. Auch in der dritten Runde gelang ihm dieser Coup gegen FIDE-Meister Dr. Zunker vom SV Hofheim, dieses Mal mit Sizilianisch, der natürlich zuerst das Remisangebot von Josef ablehnte, zum Schluss jedoch „verärgert“ eingestehen musste, dass es nicht mehr als ein remis ist. Leider konnte Josef in den weiteren Partien nicht an die gute Leistung anknüpfen (1 Punkt aus 6 Partien), um eine vordere Plazierung zu erreichen, was die tolle Leistung der ersten und dritten Runde nicht schmälern soll.

[thf]

Ein überaus erfolgreiches Schach-Wochenende…

… bescherte Caissa der Elberfelder Schachgesellschaft

  • der ersten und zweiten die Qualifikation am 4er Blitz im Niederrheinischen Verband
  • der ersten den Einzug ins Halbfinale des 4er Pokals des Schachbezirks Bergisch-Land
  • der zweiten einen 5:3 Sieg gegen Rheydt
  • der vierten einen 6:2 Sieg gegen BSW VI

Das musste natürlich gefeiert werden. Natürlich im Loher Grill.

[thf]

Weichenstellung…

… hieß es nach zwei klaren Siegen der Vierten der Elberfelder Schachgesellschaft gegen Remscheid und Vohwinkel. Will man weiter um die Tabellenspitze und um den Aufstieg kämpfen, so musste heute gegen BSW VI ein dritter Sieg her, da man sich mit ihnen bei den letzten beiden Begegnungen unnötig schwertat.

Ein Blick auf die Mannschaftsaufstellung ließ einen heißen Mannschaftskampf erwarten; denn beide Mannschaften traten in Stammbesetzung an.

So ließ es sich Mannschaftskapitän Thomas Falk am Brett 7 nicht nehmen, seinen Mannschaftskollegen zu zeigen, wohin es gehen muss: nach vorne. Nach Marschschritt durch die Eröffnung zwang er seinen Gegenüber Decker im 17. Zug zur Aufgabe und hatte noch 1:29 auf der Uhr.

Auch sein Mannschaftskollege Martin Keller am Spitzenbrett wusste, was die Stunde geschlagen hatte. Zwar stellte Martin in der Eröffnung nach ungenauem Tausch einen Bauern ein, gewann dann aber wieder die Intiative. Nachdem sein Turm schon über den Damenflügel in die gegnerische Stellung eingedrungen war, drohte er nun, auch mit der Dame über den Königsflügel einzudringen. Sein Gegenüber sah keine andere Möglichkeit, dies zu verhindern, als den Läufer für einen Bauern zu opfern. Die Dame drang dennoch ein und rückte dem König zum 2:0 auf den Leib.

Weniger glücklich lief es am Brett 3 bei Rüdiger Horn, der beim ersten Mannschaftskampf verhindert war und beim zweiten einen kampflosen Sieg geschenkt bekam. Wollte er doch heute unbedingt gewinnen und überzog die Stellung. Verbissen kämpfte er ums remis, doch musste er letztendlich die Niederlage akzeptieren.

Die Punkte wurden weiter an den hinteren Brettern gemacht, so von Fabio Santiago. Auch bei Yadollah Zargari sah es nach einem fulminanten Königsangriff danach aus, als ob er zum 4:1 erhöhen könnte, da er die gesamte Bauernkette auf dem Königsflügel abgeräumt hatte und somit gleich drei verbundene Freibauern hatte. Leider verstolpertete er sich, als er seine Freibauern am Königsflügel promovierte und lenkte dann ins remis ein.

Den Mannschaftssieg steuerte dann Josef Komeinda bei. Wenig später konnte auch Renè Niebergall eine Erfolgsmeldung zum 5,5 zu 1,5 machen. Es verblieb die letzte Partie von Samuel Haringer. In einer verschachtelten Stellung wurde mit vier Türmen viel geschoben, bis sich plötzlich alle Figuren tauschten. Das nun anstehende Bauernendspiel schien beiden Spielern unklar, und so einigte man sich auf remis zum 6:2 Endstand.

Mit drei Siegen in Folge konnte die ESG IV ihren Führungsanspruch behaupten. Am 10. Dezember geht es dann nach Unterbarmen.

[thf]

Elberfelder Schachgesellschaft im Halbfinale…

… des Viererpokals des Schachbezirks Bergisch-Land.

Am Sonntag empfing die ESG I die Gäste aus Remscheid, und man merkte ihnen die Anspannung an; denn mit einem Sieg würde man ins Halbfinale mit guten Aussichten auf die Qualifikation für den Niederrheinischen Verband einziehen.

Der Mannschaftsführer von Remscheid schritt schnurstracks auf Maik Naundorfs Brettseite zu und schob, um sich Platz zum Ausfüllen der Spielberichtskarten zu schaffen, alles beiseite, beziehungsweise legte seine Sachen darauf. Der nicht weit entfernt stehende Maik bittet ihn, verwundert über das an den Tag gelegte Verhalten, sich einen anderen Tisch zu suchen, woraufhin er beschimpft und gar beleidigt wird. Erst das beherzte Einschreiten Reiner Odendahls, ihn des Hauses zu verweisen, bot dem seltsamen Gehabe des Remscheiders Einhalt.

Parallel zum Viererpokal spielte auch die Zweite der Elberfelder Schachgeselschaft ihren Mannschaftskampf gegen den Rheydter SC, so dass der Viererpokal im kleinen Spielsaal ausgetragen wurde.

„Die Partie von Reiner Odendahl mit den schwarzen Figuren am Brett 1 war für mich ziemlich undurchschaubar, doch ich dachte Weiß steht besser. Nachdem meine Partie beendet war (davor war Brett 4 schon entschieden) bot Reiner Remis an, und sein Gegner nahm das Angebot an. Es war so eine Art Kan-Variante/Igelstellung ohne weißes c4 und mit frühem f4-f5-Angriff, in der Schwarz auf f5 nimmt und Druck auf den e4-Bauern mittels Umgruppierung des Läufers von e7 über f8 nach g7 und Tfe8 hält.

Meine Partie am Brett 2 mit weiß verlief erstaunlich einseitig, und ich wunderte mich auch während meiner Partie darüber. Vermutlich darf Schwarz nicht so früh den Läufer nach c6 stellen (ohne frühes Sf3 und Sf6) und seinen c-Bauern blockieren.

Die Partie von Gerhard Arold am Brett 3 lief meiner Meinung nach für uns von Beginn an gut finde, und Gerhard spielte eine saubere und vielleicht etwas technische Partie gegen dieses Dd6-Skandinavisch.

Am Brett 4 verlief die seltsamste Partie, geführt von Alfred Güthler; da gab es ein Opfer (Ich meine es war 1.e4 e5 2.Sf3 d6 3.d4 f5) und irgendwie stand Alfred meiner Meinung nach immer schlechter, so dass der „liebe“ Herr Schikowsky seine Partie gewann. Ich sprach nicht mit ihm und er auch nicht mit mir.“

So setzte sich die Elberfelder Schachgesellschaft mit 2,5:1,5 gegen Remscheid durch und trifft im Halbfinale auf Vohwinkel.

[Maik Naundorf]

 

Elberfelder Schachgesellschaft qualifiziert sich mit zwei Mannschaften für den Verband Niederrhein

Blitzen und Elberfelder Schachgesellschaft muss man in einem Atemzug nennen. Das bewiesen am Samstag, den 11. November die Elberfelder wieder im Schachzentrum Solingen beim 4er Mannschaftsblitz.

Dabei ging es nicht nur ums erfolgreich sein, sondern auch ums Teilnehmen. So kamen dann gleich ein Dutzend Elberfelder und stellten mit drei Mannschaften die Hälfte aller Mannschaften.

Kam am vergangenen Wochenende noch die Hoffnung auf, man könnte sich sogar mit drei Mannschaften kampflos für den Verband qualifizieren, weil Solingen wegen Terminfindungsschwierigkeiten eine von zwei Mannschaften zurückgezogen hatte, so dass man in Witten bei der Stadtmeisterschaft hätte mitspielen können. So zerplatzten diese Hoffnungen am Donnerstag durch Anmeldung von Witzhelden, BSW und Vohwinkel, und Solingen zog nun (sie sind vorqualifiziert) auch die letzte Mannschaft zurück.

Das waren erstklassige Aussichten auf die Qualifikationsplätze, musste doch die ESG I krankheitsbedingt ohne den Stammblitzer Gerd Kurr antreten. Für setzte sich Neu-Elberfelder Lahcen Saoudi neben Reiner Odendahl, Helge Hintze und Frank Noetzel ans Brett. Starke Konkurrenz kam aus den eigenen Reihen, durch die ESG II mit Gerhard Arold, Ludger Schmidt, Stefan Pfeiffer und Andrea Schmidt, der es in der Hinrunde gelang, der große Schwester die Show mit einem 3:1 Sieg zu stehlen und sich an die Tabellenspitze zu setzen. Daran änderte auch die Niederlage in Rückrunde nichts, und die ESG II wurde knapp vor der ESG I Bezirksmeister.

Im Gewand der ESG III traten, ohne Aussicht, ganz vorne mitzuspielen, aber mit der Gekegenheit gegen das Beste, was der Bezirk aufzubieten hat, Samuel Harringer, Martin Keller, Rüdiger Horn und Thomas Falk von der ESG IV an. Zwar verlor man gegen die Vereinskollegen immer mit 0:4; doch gegen Witzhelden und Vohwinkel erkämpften man sich immer das Remis. Damit landete die dritte der Elberfelder auf den ersten Nachrückerplatz.

Ergebnisse

[thf]

 

ESG II baut Tabellenführung aus

Mit nun 6:0 Punkten führt die Zweite Mannschaft die Tabelle der Verbandsliga Gruppe 1 alleine an. Durch den Mannschaftssieg gegen den Rheydter SV wurde der Vorsprung sogar auf 2 Punkt ausgebaut, da die Verfolger Punkte abgaben.

Mit der Devise „motiviert bis in die Zehenspitzen“ traten wir gegen Rheydt mit viel Selbstbewusstsein an, trotz prominenter Ausfälle an den vorderen Bretten.

Im Kampfverlauf wurde im Mittelspiel friedlich an Brett 7 remisiert und ebenfalls Remis endete die wechselhafte Partie von Thomas Schubert. In der Zeitnotphase kippten dann die Partien von Andrea Schmidt, Ahmet Agic und Michael Podder zu unseren Gunsten, sodass wir hier drei volle Zähler einfahren konnten. An Brett 8 hatte sich unser Ersatz von der Dritten Mannschaft Thorben Mantler einen Mehrbauern erkämpft, jedoch im ungleichfarbigen Läuferendspiel keine Siegchancen und gab seine Partie remis. An den Brettern 1 und 2 standen wir schlechter, aber kämpften noch um’s Remis. Der Gegner von Ronny Müller erspähte in höchster Zeitnot ein Matt, erkannte mit der Figur in der Hand seinen Fehler (sein Turm war dann ungedeckt) und stellte den Läufer auf eine anderes Feld. Dadurch fiel jedoch ein wichtiger Bauer und die Partie war wieder im Gleichgewicht – zwei Züge später einigte man sich auf ein Remis. An Brett 1 hatte Stefan im Mittelspiel eine kritische Stellung (siehe Bild), aber übersah den vorteilbringenden Zug Sxd4 mit Bauerngewinn.  Im Endspiel war dann die weiße Bauernkette zu stark, sodass diese Partie für uns verloren ging.

Nächster MK ist am 03.12.2017 zu Hause gegen Turm Kleve.

[RM]

Elberfelder h.c. gewinnt die 42. Erkrather Stadtmeisterschaft im Schnellschach

Heute am 01.11.2017 ging es zur Erkrather Stadtmeisterschaft im Schnellschach…

Angesagt waren 9 Runden/15 Minuten bei einem sehr famillär geführten Turnier mit Wohlfühlcharakter und freier Bewirtung!!! ;-)))

Ein Turnier, das mit 6 Spielern über DWZ 2000 und vielen Akteuren auch oberhalb von 1900er Wertungszahlen heute mit einem Teilnehmerrekord von 62 Akteuren im vollbesetzten Spielsaal der Caritas-Begegnungsstätte in der Spitze und Breite sehr viel besser besetzt war, als es in der Vergangenheit der Fall gewesen war. Da liefen heute auch viele Spieler mit DWZ-Zahlen um 1800 den 2000er den sogenannten Rang unter den ersten 10 Teilnhmern ab.

Diesmal waren neben Gerhard Arold, Stefan Pfeiffer, Michael Podder, Ahmed Agic und Thomas Falk auch der Ex-Elberfelder Markus Ecker am Start, der am Ende nicht nur (mit 7,5 Pkt. aus 9 Runden) den Sieg einfuhr, sondern auch den Wanderpokal des Erkrather Schachclub 1973 mit nach Hause entführen durfte.

Markus dominierte das Turnier aus der vorderen Reihe und hatte nach sieben Runden nur ein einziges Remis abgegeben. Dann kam in Runde 8 ein vielleicht etwas glücklicher Sieg (gegen Achim Heller aus Ennepe) sowie in Runde 9 eine Niederlage (gegen Dennis Liedmann von den Sfr. Gerresheim) hinzu, was seine Leistung aber nicht schmälern sollte und den besagten Turniersieg vor dem punktgleichen Dennis Liedmann bedeutete. Auf Platz 3 gesellte sich der Schachfreunde Wolfgang Harter Südlohner SV).

Bester ESG-Akteur war heute der sehr kämpferisch eingestellte Ahmed, der mit 6 Punkten und Platz 8 nicht nur einen Platz vor Gerhard (Platz 9), der (ebenso wie Stefan) etwas mit dem heutigen Tag haderte, landete, sondern sich damit auch den wohlverdienten Seniorenpreis in Erkath sicherte – ein sehr gut gespieltes Turnier für ihn.

Noch schlimmer erwischte es heute Stefan, der die erste Runde gewann, dann anschließend zwei klare Gewinnstellungen zum Verlust verschenkte und sich dann im Sog der Verlustserie nach 5 Runden mit nur einem einzigen Punkt fast ans Ende der Tischreihe (des ersten von drei Spielsäalen) begeben musste, ehe er dann die letzten 4 Runden gewinnen konnte (5 Pkt. und Rang 28). Etwas besser machte es Michael, der nach Höhen und Tiefen in den Stellungen mit 5,5 Punkten auf Rang 19 vor Stefan landete und ordentlich bei Käsekuchen zulangte. Unser Spielleiter Thomas, dem der Dank des Fahrers gilt, hat mit 3,5 Punkten ( Platz 49) seine neue Eröffnungswahl auf e4 erstmals in einem Schnellschachturnier mit 9 Runden erproben dürfen und war damit heute nicht unbedingt unzufrieden.

Rangliste – Endstand

Als Fazit bleibt heute zu ziehen, dass das gemeinsame Zusammensein und der Spass bei dem Turnier überwiegte, manche ESG`ler mehr, manche weniger Glück im Spiel hatten als erhofft; das Turnier aber sehr nett gestaltet war. Zudem konnte man sich in den Pausen über dies und das rege austauschen und alte Kontakte begrüßen dürfen.

Alle Infos demnächst hier.
Das nächste geplante Schnellschachturnier mit folgenden ESG-Akteuren findet dann auch schon nächste Woche am 18.11. in Dortmund (Ausschreibung WHH) statt.

Hier ist dann mit 11 Runden zu je 15 Minuten Kondition und auch wieder etwas Fortune gefragt.

[Stefan Pfeiffer]

22. WHH Schnellschach

Das Turnier ist nicht spielstärkebegrenzt, sondern für jedermann offen!
Gespielt werden 11 Runden Schweizer System nach FIDE-Regeln (mit Ranglistenkorrektur). Feinwertung ist die Buchholzzahl abzgl. 1 Streichwertung. Die Startrangliste ergibt sich aus der vom DSB publizierten oder unpubliziert intern verwalteten DWZ vom 16. November 2017. FIDE-Elo wird nur berücksichtigt, falls eine Leistungszahl nicht anders ermittelt werden kann.  Die Bedenkzeit beträgt 15 Minuten pro Spieler und Partie.

Unsere Teilnehmer findet Ihr hier.
Zur Ausschreibung hier