Tag der Überraschung bei der Solinger Stadtmeisterschaft

Die 2.Runde der Solinger Stadtmeisterschaften brachte an den Spitzenbrettern gleich diverse überraschende Resultate. Dabei trumpften insbesondere die beiden vereinslosen Akteure Andreas Lux und Wolfgang Steinbach auf. Steinbach profitierte von einem taktischen Aussetzer von Markus Schmuck, während Lux den erfahrenen Dr. Stefan Flesch bezwingen konnte.

Ebenfalls in Topform präsentierte sich Dr. Hans-Joachim Boschek, der die Ungenauigkeiten von Dirk Schockenbäumer konsequent ausnutzte und mit seinem Angriff einen unerwarteten Sieg einfuhr. Dagegen konnte sich Markus Boos nach einem Bauerneinsteller gegen Stephan Borchert mit zäher Verteidigung noch ins Remis retten.

Nach zwei Runden sind insgesamt nur noch 8 Spieler verlustpunktfrei.

[SG Solingen]

Der Elberfelder Thomas Falk konnte „zuglos“ nach Hause fahren, da sein Gegner Tayfun Ipekyilmaz auf dem Weg zum Spiellokal mit dem Wagen liegen blieb. [thf]

Gerhard Arold im Führungstrio der Einzelmeisterschaft des SBBLs

Nach zwei von sieben Runden gehört Thomas Lemanczyk zusammen mit René Tückmantel (BSW) und Gerhard Arold (ESG) zum verlustpunktfreien Führungstrio bei der Bezirkseinzelmeisterschaft. Während Lemanczyk dabei von der krankheitsbedingten Absage von Markus Schmuck profitierte, konnte Helmut Busse den Widerstand von Ulrich Waagener (Remscheid) nicht brechen und büsste seinen ersten halben Zähler ein.

Helmut Meckel konnte den Überraschungsmann der ersten Runde Michael Ehringfeld bezwingen, so dass beide nun ebenso wie Dr. Marius Fränzel nach dessen Sieg im Duell der Bezirks-Spielleiter gegen Thomas Falk (ESG) bei einer Bilanz von 1/2 stehen. Einen halben Zähler weniger weisen Wolfgang Zimdars und Dr. Hans-Joachim Boschek auf, die gegeneinander remisierten.

[Marius Fränzel]

17. Benefiz-Schnellschachturnier Herne

Jedes Jahr lockt das Benefiz-Turnier zugunsten des Kinderheims Herne Schachspieler aus nah und fern an, darunter viele Titelträger aus Deutschland und den Nachbarländern wie Europameister, Deutsche Meister und sogar die US-Meisterin WGM Anna Zatonskih.

Insgesamt sind wieder 2.000 Euro Preisgeld zu verteilen, unabhängig von der Teilnehmerzahl. Es gibt Sonderpreise für den besten Herner Schachspieler, beste Frau und bester Jugendlicher.

Im Teilnehmerfeld auch  Spieler der Elberfelder Schachgesellschaft 1851.
zur Ausschreibung

Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, bitte bei turnierleitung@esg1851.de melden.

[thf]

27. Horremer Schnellschachturnier

Stefan Pfeiffer und Michael Podder erfolgreich in Horrem…

Am Dienstag den 3.10.2017 wurde in Horrem ein Schnellschachturnier (9 Runden/2 x 15 Min.) ausgetragen… – wir waren dabei!!!

Inspiriert durch das gute Abschneiden von Reiner Odendahl und Michael Podder beim letzten Schnellschachturnier in Dortmund, machten sich am Tag der Deutschen  Einheit gleich sechs(!) Spieler der Elberfelder Schachgesellschaft 1851 auf nach Horrem, um neben Spielpraxis für die schweren Aufgaben in der kommenden Saison vielleicht auch auf den Gewinn von Preisgeldern zu hoffen. Neben Reiner Odendahl und Michael Podder waren diesmal auch Ahmed Agic, Dennis Peters, Lahcen Saoudi und Stefan Pfeiffer mit dabei, dass richtige Turnier- und Mannschaftsstimmung unter uns herrschte.

Dabei entuppte sich wenigstens das zweite Vorhaben bei der 27. Austragung dieses Turniers bei insgesamt 82 Teilnehmern leider als nicht ganz einfach, denn man erkannte schnell. dass dieses Turnier heute mit 12 Titelträgern (4 GM und 8 FM) und 29 Spielern über TWZ 2000 auch in der Breite stark besetzt war und alles andere als ein Selbstläufer werden würde…!!!

So siegte nach den 9 Runden letztendlich mit 7,5 Pkt. GM Andrey Orlov, einer der Topfavoriten, punktgleich vor GM Vladimir Epishin (ehemals Sekundant von Karpov), auf Platz 3 folgte mit 7 Punkten GM Felix Levin, Platz 4 ging an FM Michael Coenen mit 6,5 Punkten und bester Feinwertung… (vor weiteren starken Titelträgern).

So langte es dann heute für unser Spitzenbrett Reiner aufgrund einer fiesen Erkältung und dann auch etwas Pech in einigen sehr engen Partien leider nicht für einen Preis, obwohl er immer im forderen Feld anzutreffen war und so manch renomierten Gegner (wie z.B. FM Helbig) in vorteilhafter Stellung stark ins Schwitzen brachte… (dies war wohl auch die „Knackpartie“ in Runde 7) – am Ende blieb für ihn mit Platz 24 (5 Pkt.).
Dafür erwischte Stefan (Nr. 35) nach seiner herben Niederlage in der Mannschaftsmeisterschaft in einer überscharfen Karpov-Variante gegen S. Mohaupt 2209 DWZ (Wermelskirchen) heute einen glänzenden Tag und konnte sich mit einem 8. Platz (6,5 Pkt.) unter die Riege von Titelträger mischen, was ihm nicht nur die fehlende Spielpraxis gegen starke Gegner (4,5/7 gegen 4 FM, 2210, 2 x 2150; Schnitt ca. 2200 DWZ), sondern auch den 1. Ratingpreis in der Gruppe bis TWZ 2050 sowie etwas Aufbauarbeit in Bezug auf anstehende Aufgaben bescherte, da er heute nicht nur gegen S. Mohaupt (Remis), sondern auch in so mach heißer Partie gegen starke Gegner gut gegenhalten konnte und nur eine Partie unglücklich in aus besserer Stellung verlor…

Der zweite Erfolg ging dann wieder einmal an Michael (Nr. 40/Platz 34), der in seiner Ratinggruppe bis TWZ 1900 mit 5 Pkt. den 2. Ratingpreis erspielte und im Rahmen seiner Erwartungen so wieder für seinen Kämpfergeist belohnt wurde.
Über viel Spielpraxis und die eine oder andere förderliche Erkenntnis dürften sich dann auch Lahcen (4,5 Pkt./Platz 46), Ahmed (3,5 Pkt./Platz 60) und Dennis (3,5 Pkt./Platz 63) freuen, wobei auch hier so mache Überraschung erspielt wurde… – so z.B. von Ahmed, der gegen einen stärkeren FM (2250) remisieren und einen 2100er besiegen konnte und dem leider wegen diverser zeitlicher Probleme in Gewinnstellungen ein besserer Rang an diesem Tag verwehrt war.

Als Resümee bleibt… – es war ein sehr sehr gelungenes Beisammensam, welches extremen Spaß gemacht und wo man sich sofort einig war, dieses noch im gleichen Monat beim kommenden Benifiz-Schnellschachturnier in Herne (28.10.) zu wiederholen!!! (…auch das familliäre Schnellschachturnier in Erkrath (1.11.) steht kurz darauf auf dem Plan).

P.S.: Der Dank gilt auch den beiden Fahrern Michael und Lahcen…

Alle Informationen hier

[Stefan Pfeiffer]

Sie sind da…

… die neuen Notationsformulare mit Durchschlag des Schachbezirk Bergisch-Land. Bei Meisterschaften des Bezirks, wie unter anderen Mannschaftskämpfe und Viererpokal, sind diese Formulare zu verwenden. Der Mannschaftsführer ist verpflichtet, das Orginal bis zum Ende der Saison aufzubewahren und bei Bedarf vorzulegen.

Die Formulare der ESG

können für Meisterschaften des Verbandes und für Vereinsmeisterschaften, sowie für die Stadtmeisterschaft verwendet werden.

[thf]

Frisch vom Bord…

… munter ans Board setzte sich heute Udo König für die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft gegen SW Remscheid. Hatte doch Spiel- und Mannschaftsleiter Thomas Falk im Sommer Udo dazu überreden können, nach einjähriger Pause (mit vielen Kreuzfahrten) sich wieder für die Vierte aufstellen zu lassen, wenn auch nur als Ersatz.

Ersatz war dringend nötig an diesem Wahlsonntag; denn gleich zwei Stammspieler und der zweite Ersatzspieler Benedikt Abel sagten ab. Auch viele Spieler der Fünften waren verhindert, so dass Thomas froh war, mit Udo und Kevin Born mit voll besetzten Brettern nach Remscheid fahren zu können; denn Remscheid hatte um Verlegung auf den 17. September gebeten. Aber für diesen Spieltag war keine Mannschaft zusammen zu bekommen.

Und wie so oft machte der Mannschaftsleiter Thomas Falk gegen Ernst Casbach den Anfang mit den weißen Figuren, die dem schwarzen König schon früh auf dem Leib rückten.

Falk vs Casbach nach 25. Lxd5

Casbach setzte mit 25… Dxb4 fort, was Thomas mit 26. Dxb4, Txb4; 27. Lf3 beantwortete. Im 41. Zug gab Casbach zum 0:1 für die ESG IV auf.

Nur wenig später steuerte Martin Keller einen weiteren Zähler hinzu, der seine Stellung gegen Koslowski kontinuierlich verbessern konnte, bevor er im 32. Zug zum Schlussakkord ansetzte.

Keller vs Koslowski nach 32. Tcb1

War der Druck auf die schwarze Stellung zu groß. Es folgten 32… g4; 33. Lxc6, Lxc6; 34. Txb8. Martin erhöhte damit auf 0:2.

Am Brett 8 der ESG IV nahm der junge Spieler der Fünften, Kevin Born, Platz und entpuppte sich als freudige und positive Überraschung. Ihm gegenüber ebenfalls ein Jugendlicher, Erik Vöpel. So entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der die Waagschalen hin und her wogen. Unter hochgradiger Mattdrohung gelang es Kevin seinem Gegner so viel Sand in die Augen zu streuen,

Vöpel vs Born nach 37… Tc8

dass dieser die Mattkombination nicht sah, sondern die Dame mittels 38. Dxd7 einstellte. Im anschließenden Endspiel ließ Kevin nichts mehr anbrennen und promovierte seine drei Bauern souverän nach vorne zum 0:3.

Als nächster reihte sich Renè Niebergall ein, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, und tat sich dabei ein bisschen schwer.

Heemels vs Nibergall nach 19…Tag8

… und hatte mächtig Angst vor dem Freibauern, der sich aus der Abwicklung 20… gxf6; 21. Txg1, Txg1; 22. Txg1 entwickelte. Doch sein König auf g7 konnte den Bauern, der es noch auf f7 schaffte, unterstützt vom Läufer auf g6, zuverlässig aufhalten und somit das Mannschaftsremis sichern.

Der Blick auf die verbleibenden vier Bretter ließ Hoffnung aufkeimen, dass es nicht nur beim Remis bleiben würde/könnte, sondern dass da mehr drin ist. Und so war es dann Samuel Haringer am Brett 2, der den Mannschaftssieg sicherte,

Lai vs Haringer nach 35… Lc7

indem Lai die Mattdrohung auf der Grundreihe übersah und arglos 36. Te7 spielte.

Wenig später konnte auch Fabio Santiago am Brett 3 eine Erfolgsmeldung zum 0:6 machen. Damit hätte die vierte mindestens ein so gutes Ergebnis wie die Erste und die Dritte vom vergangenen Sonntag, und leichte Hoffnungen kamen auf, man könnte heute mit einem Kantersieg nach Hause fahren. Doch die Hoffnungen platzten am Brett Josef Komeindas, der sich im Stollwerks Mattnetz verstrickte.

Den Schlusspunkt für die ESG IV setzte dann Udo König mit einem Sieg zum 7:1 Mannschaftssieg, der zeigte, dass er auf den Kreuzfahrten des letzten Jahres nichts verlernt hat. Ein solch hoher Sieg musste natürlich im Loher Grill gefeiert werden.

Am Sonntag, den 22. Oktober empfängt die ESG IV den Vohwinkeler SC

[thf]

Verbandsliga-Auftakt: ESG II – SV Wermelskirchen 5:3

Zum Saisonauftakt gelang der Zweiten Mannschaft ein hart erkämpfter Sieg gegen den SV Wermelskirchen. Alle Partien wurden heute ausgekämpft und keine einzige endete davon Remis.  Die letzte Partie endete nach fast 6 Stunden Spielzeit!

Im Kampfverlauf lagen wir immer wieder im Rückstand, da die Partien von Stefan Pfeiffer und Ronny Müller doch recht frühzeitig verloren gingen. Den Ausgleichstreffer zum zwischenzeitlichen 1:1 gelang Thoma Schubert, der mit einer schönen Mattkombination seine Partie gewinnen konnte. Brett 8 hatten wir heute Ludger Schmidt aktiviert,  der seine Technik stark ausspielen konnte.  Mit einem starken Läuferpaar (dafür aber eine Qualität ) gegeben hatte, dominierte er das Brett und mit Verstärkung einer Bauernkette am Damenflügel konnte Ludger den vollen Punkt einfahren. Postwendend wieder Rückstand, da an Brett 6 Ahmed Agic seine Stellung nicht halten konnte. An den drei verbliebenen Partien wurden die Elberfelder Stellungen jedoch von Zug zu Zug besser…

Als erster konnte Thomas Kley einen Bauern zu einer weiteren Dame umwandeln und musste nun noch dem Dauerschach aus dem Wege gehen, dies gelang jedoch recht schnell 3:3. An Brett 4 konnte Andrea Schmidt ihre schlechtere Stellung immer weiter verbessern und mit den aktivierten Figuren sich einen Mehrbauern erkämpfen. Nach dem Tausch der Figuren stand ihr König vor dem letzten Bauern, somit musste sie nur noch den gegnerischen König austempieren und brachte uns in Führung 4:3. In der letzten Partie hatte Michael Podder im Turmendspiel einen Bauern mehr und nach diversen Manövern gelang es ihm seine beiden Randbauern langsam nach vorne zu rücken. Als dann sein König zur Unterstützung eines Bauern eilte, war die Partie für Michael gewonnen.

Zum Abschluss des Tages wurde nun in der direkten Nachbarschaft der Imbiss ausprobiert und auf den erfolgreichen Auftakt angestoßen.

[RM]

 

Favoriten in Bedrängnis…

… in der dritten Runde der Vereinsmeisterschaft 2017 der Elberfelder Schachgesellschaft. Ein Blick auf die Paarungen:

Martin Keller vs Thomas Falk
Thomas Symank vs Markus Biedermann

ließ die dritte Runde wie ein Selbstläufer aussehen; doch brachten die beiden Herausforderer die Favoriten in Bedrängnis und erlangten zwischenzeitlich sogar Materialvorteil. Am Ende siegte dann doch der Überblick der Favoriten, so dass es zu den erwarteten Ergebnissen

Martin Keller vs Thomas Falk: 1:0
Thomas Symank vs Markus Biedermann: 1:0

kam.

[thf]

Saisonauftakt nach Maß

1. Bezirksliga: Mettmann-Sport – ESG III 2:6

Hohe Auftaktsiege haben bei der Drittvertretung mittlerweile Tradition: Mit dem 6:2-Erfolg bei Mettmann-Sport gelang den Elberfeldern bereits zum fünften Mal in Folge ein Sieg mit mindestens 3 Brettpunkten Differenz am ersten Spieltag. Eine beeindruckende Serie!

Der Erfolg der Gäste zeichnete sich bereits relativ früh ab, zumal Alexandr Pertschik am zweiten Brett zu einem kampflosen Punktgewinn kam und sowohl Josef Krük (Brett drei) als auch Hagen Woldt (Brett vier) schon nach der Eröffnung sehr gut, wenn nicht sogar auf Gewinn standen. Bekräftigt durch diesen Umstand nahm Thorben Mantler im Duell der Mannschaftsführer am Spitzenbrett das Remisangebot Stanislowskis an, womit die erste ausgespielte Partie bereits nach 13 Zügen endete. Den ersten vollen Punkt für die ESG erspielten sich aber weder Hagen noch Josef, sondern Lukas Heynck, der an Brett fünf gegen Heines zunächst 10 Züge lang der Eröffnungstheorie folgte:

Heynck – Heines nach 10…b5

Mit 11. f5 verließ Lukas die Theoriepfade und entschied sich für eine besonders scharfe Fortsetzung der Partie. Heines ließ sich in der Folge ebenfalls zu riskantem Spiel und zum folgenden Bauernvorstoß verleiten:

Heynck – Heines nach 20…e5

Auf den ersten Blick machte der Zug einen guten Eindruck, jedoch nach 21. Tg4 Tg5 22. Dd8+ Kf7 23. Txg5 konnte Lukas entscheidendes Material gewinnen und Heines zur Aufgabe zwingen.

Schwieriger als zunächst vermutet gestaltete sich Hagens Partie gegen Kolek an Brett vier. Nach einem Figurengewinn sah sich der ESG-Akteur zusehends in die Defensive gedrängt, ehe er mit einer feinen Kombination Figuren abtauschen und das Gegenspiel seines jugendlichen Kontrahenten zum Erliegen bringen konnte. Auch Peter Wiesemann profitierte an Brett acht gegen Otto vom Abtausch sämtlicher Schwerfiguren, was ihm ein Endspiel mit zwei Mehrbauern einbrachte, welches er sicher zum Sieg führte.

In Gambitlaune präsentierte sich Dennis Peters am 7. Brett gegen Weyer: In der Eröffnung opferte der Doktorand zunächst zwei Bauern, was jedoch nur der Vorgeschmack auf die folgende Opferserie sein sollte:

Peters – Weyer nach 16…Sxd7

17. Sd5 Lxd5 18. Lxh7 Kxh7 19. Dh5+ Kg8 20. Lxg7 – gleich drei Figuren brachte Dennis der Schachgöttin Caïssa als Opfer dar, um seinen Mattangriff zu initiieren. Weyer zeigte sich angesichts des Materialvorteils jedoch ebenfalls opferbereit und spielte 20…Lxg2, was nach 21. Kxg2 Kxg7 zur folgenden Stellung führte:

Peters – Weyer nach 21…Kxg7

Nun fehlen Weiß die Offiziere, um den Mattangriff zu vollenden; ein zwischenzeitliches Tf3 wurde mit Dc6 beantwortet, was den Turm fesselt. Somit entschied sich Dennis, mit der Dame Dauerschach zu geben und der Mannschaft somit ein Hälftchen zu sichern.

Die beiden noch verbliebenen Partien endeten so, wie man es nach der Eröffnung eigentlich überhaupt nicht hätte vermuten können. Alfred Güthler stand an Brett sechs gegen Sprave durchweg passiv und gedrängt, ehe er sich im Endspiel befreien und einen isolierten Freibauern aufs Umwandlungsfeld durchbringen konnte. Josef Krük dagegen sah an Brett drei mit zwischenzeitlich fünf gegen drei Bauern bereits wie der sichere Sieger aus, verlor gegen Hartwig jedoch im Laufe des Spiel alle seine Bauern und gab am Ende konsterniert auf. Den Mannschaftserfolg der Elberfelder konnte dies freilich nicht mehr schmälern.

[TM]