Mülheimer Stadtmeisterschaft 2019

Mit 52 Teilnehmern begrüßt der SV Mülheim Nord eine Rekordkulisse zur Mülheimer Stadtmeisterschaft 2019, die gleichzeitig die Essener Bezirkseinzelmeisterschaft ist. Unter den Teilnehmern FM Jürgen Kaufeld, Eugen Heinert, Dennis Liedmann, Andreas Walter, Jurij Vasiljev und der Elberfelder Thomas Falk, der in der ersten Runde auf Hermann Kucki vom SC Mülheim (DWZ 1749) traf.

Auch im vergangenen Jahr trafen beide in Mülheim in der dritten Runde aufeinander, und der Elberfelder konnte die Partie remis halten. Auch in diesem Jahr war Caissa dem Elberfelder günstig gestimmt. Nach dem ungenauen Vorstoß 45…g4 ergriff der Elberfelder die Chance zum remis.

46. Kf2 Kf5 47. Kg3 Tc5 48. Tb4 Td5 49. Tb3 Kg5 50. Tb4

Der Elberfelder trifft am 21. Januar in der zweiten Runde auf den gleichstarken Essener Dr. Ralf Lange, der ebenfalls in der ersten Runde überraschend gegen Friedel Meyer vom SC Mülheim ein remis erreichen konnte.

[thf]

Antonia Ciliox für NRW-Meisterschaften qualifiziert !

Bei den Verbandsmeisterschaften in Kranenburg wurde es am Sonntag noch einmal richtig spannend. In der U12w landete Antonia Ciliox nach sieben Runden mit 4,5 Punkten auf dem geteilten dritten Platz, so dass sich ein Stichkampf im Blitzschach anschloss, den sie gewann. Sie qualifizierte sich damit zum zweiten Mal nach 2017 für die NRW-Einzelmeisterschaften, die in der Osterwoche ebenfalls in Kranenburg stattfinden.

Antonia Ciliox

!!! Herzlichen Glückwunsch !!!

In der parallelen U12 der Jungs hatten Merlin Mänken und Ferdinand Schneider leider nicht so viel Glück. In einem sehr ausgeglichenen Turnier, in dem nach Reiners Beobachtung teilweise deutlich stärkere Leistungen als in den höheren Altersklassen zu sehen waren, kamen Merlin als Neuling im Turnier und Ferdinand, der sich  traditionell mit den Spielbedingungen in Kranenburg schwer tut, auf 2,5 bzw. 3 Punkte. Doch bei beiden bin ich mir sicher, dass auch wieder andere Zeiten kommen. Alles Gute dafür !

Dominik Hirsch kam in der U14 auf 4 Punkte. Zwei Schlussrundenremis bescherten ihm den guten 6. Platz. Er darf auch nächstes Jahr wieder in dieser Altersklasse antreten, da wird dieses erste Kranenburg-Turnier eine gute Vorbereitung gewesen sein.

Immanuel Schneider und Anthony Tong hatten als (fast zu) Jüngste im U16-Turnier das Ziel mitgenommen, in einem stärkeren Teilnehmerfeld gut mitzuspielen und Anschluss zu halten, was auch beiden absolut gelang. Mit 2 bzw. 2,5 Punkten haben sie auf jeden Fall über ihren nominellen Erwartungen abgeschnitten, und das unter schwierigen Bedingungen.

Für die erste Teilnahme – nach Jahren der Pause – einer ESG-Gruppe an den Jugendverbandseinzelmeisterschaften in Summe ein ordentliches Ergebnis, auf dem es nun in der zweiten Saisonhälfte aufzubauen und die gewonnene Spielstärke und Erfahrung nun auch in geschlossene und gute Mannschaftsleistungen umzusetzen gilt. Viel Glück !

[MB]

1. Blitzrunde in 2019

Zum Start in das Jahr 2019 fand am 4.01.2019 die monatliche Runde der Blitzvereinsmeisterschaft statt. Hierzu fanden sich stattliche 20 Teilnehmer ein, somit wurde es ein langer Abend mit spannenden Finale. Erst in der letzten Runde fiel die Entscheidung, in der Partie Helge Hintze gegen den bis dahin Führenden Markus Boos konnte Helge gewinnen und verhalf Frank Noetzel zum Turniersieg.

Endstand: 1. Frank Noetzel 16,5 Punkte, 2. Markus Boos und Helge Hintze je 16 Punkte

Blick in den Turniersaal (vorne rechts Helge Hintze, vorn links Reiner Odendahl, Markus Boos und Frank Noetzel)

[RM]

Verbandseinzelmeisterschaften der Schachjugend Niederrhein

91 TeilnehmerInnen umfasst das Feld der Verbandseinzelmeisterschaften der Schachjugend Niederrhein, die derzeit in Kranenburg, knapp vor Holland, stattfinden, aufgeteilt in acht Turniere von U12-U18 bzw. U12w-U18w.

Der Düsseldorfer SV, in den letzten Jahren groß aufkommend und gerade eben vor Jahresfrist auf Platz 3 bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft U10 gelandet, stellt dabei mit dreizehn TeilnehmerInnen noch vor der „Heimmannschaft“ des SK Turm Kleve mit acht Jugendlichen das stärkste Kontingent. Dahinter stellen wir mit sechs Kindern bzw. Jugendlichen bereits das drittgrößte Team, allerdings im Gegensatz zu den beiden Vorgenannten ohne Titelkandidaten.

Auch hat von den ESG´lern bis auf Ferdinand als Jüngstem niemand Erfahrung mit diesem Turnier, in dem man sich erst einmal zurecht finden muss. Von daher geht hier ein großer Dank an Reiner Odendahl, der die ersten drei Tage vor Ort verbringt und somit den Verein gegenüber unserem Nachwuchs sehr gelungen vertritt und als Begleiter und Trainer sehr hilfreich ist!

v.l.n.r.: Antonia Ciliox, Immanuel Schneider, Ferdinand Schneider, Dominik Hirsch, Anthony Tong, Merlin Mänken, Reiner Odendahl

In Anbetracht unserer Alterstruktur ist es nicht überraschend, dass wir in der U18 bzw. bei den älteren Mädchenturnieren (noch) nicht vertreten sind.

Unsere beide Ältesten, Anthony Tong und Immanuel Schneider, spielen, obwohl eigentlich noch U14, über Nachrückerplätze in der U16, weil sich aus dem Bezirk Bergisch Land sonst keiner getraut hat, dort mitzuspielen. So sind auch unsere beiden Jungs in dem U16-Teilnehmerfeld an Nummer 12 und 14 (von 14 gesetzt) und kämpfen damit gegen ältere und stärkere Schachfreunde bei ihrer ersten Verbandseinzelmeisterschaft. Erfreulicherweise haben beide in ihren ersten drei Runden des Schweizer Systems bereits gepunktet, Anthony mit einem Sieg in der dritten Runde, Immanuel sogar mit Remis und Sieg am zweiten Turniertag !

Dominik Hirsch hat sich für „seine“ Altersklasse U14 qualifiert. An Rangnummer 9 von 17 gesetzt, durfte er gegen den Turnierfavoriten in der ersten Runde verlieren, aber erholte sich scheinbar davon schnell und gewann die beiden folgenden Partien.

Antonia Ciliox in der U12w gehört bei acht Teilnehmerinnen, die ein Rundenturnier spielen, zur großen Verfolgergruppe der mit Abstand an eins gesetzten Yaroslava Sereda aus Solingen, gegen die sich sogar schon Spieler unserer Ersten und Zweiten bei Schnellschachturnieren schwer getan haben. Antonia gewann ihre Erstrundenpartie, verlor heute aber nach der Partie gegen Yaroslava leider auch in der dritten Runde.

Ebenfalls einen Punkt aus drei Partien haben Ferdinand Schneider und Merlin Mänken in der U12. Für alle drei unserer Jüngsten gilt damit, dass „da noch was geht“, und wir drücken die Daumen für die zweite Turnierhälfte am Wochenende nach dem morgigen spielfreien „Ausschlafvormittag“. Die Auslosung, Ergebnisse und Tabellen sind zu finden unter:

Turnierseite

Also: Daumen drücken und Gut Holz nach Kranenburg !

[MB]

1. Krefelder Neujahrs-Open

Am 01.01.2019 wurde das Neujahrsopen vom Krefelder Schachclub Turm ausgetragen. Das Turnier war insgesamt sehr stark besetzt. Am Start waren 53 Teilnehmer, darunter 3 GM und 6 IM. Die knappe Hälfte aller Teilnehmer wiesen eine ELO/DWZ > 2000 auf.

Verdienter Sieger wurde ungeschlagen IM Podzielny (7,0/9) vor dem ELO-Favoriten GM Hausrath (7,0/9) und dem Überraschungsdritten FM Rechmann (6,5/9) sowie FM Harff (6,5/9).

Die 5 ESG-Teilnehmer schnitten insgesamt gut ab gegen nominell meist stärkere Gegner, auch wenn nicht jeder von uns mit seinem Ergebnis wirklich zufrieden war.

12. Reiner Odendahl (5,5/9) (Scoring #12, Rangliste #10)

14. Gerhard Arold (5,5/9) (Scoring #14, Rangliste #20)

26. Michael Podder                (4,5/9) (Scoring #26, Rangliste #33)

38. Dr. Lahcen Saoudi (3,5/9) (Scoring #38, Rangliste #18)

46. Thomas Falk (3,0/9) (Scoring #46, Rangliste #45)

Reiner hat wie immer oben gut mitgespielt und als Kompensation für zwei Verlustpartien in der letzten Runde GM Levin geschlagen. Oben ist die Luft sehr dünn. Sehr stark hat Gerhard gespielt, der mit der gleichen Punktzahl wie Reiner einen Rating-Preis gewinnen konnte. Sehr gute Leistung. Michael hat bis Runde 7 auch recht weit oben mitgespielt, konnte in den beiden letzten Runden aber nur ein Hälftchen ergattern. Da war mehr drin. Lahcen lag bis zur Pause gut im oberen Mittelfeld; ist danach aber abgetaucht. Thomas landete exakt dort, wo die Rangliste vor Turnierbeginn ihn ausgewiesen hatte. Punktlandung.

Turnierseite

[MP]

offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft

Paarungen der ersten Runde am 18. Januar 2019

  • Brett 01: Odendahl vs Büttgenbach 
  • Brett 02: Lackner vs Boos
  • Brett 03: Mantler vs Soechting
  • Brett 04: Meyer vs Loriguillo
  • Brett 05: Oler vs Buhren
  • Brett 06: Falk vs Kowalzick
  • Brett 07: Beil vs Rousselet
  • Brett 08: Schneider vs Becker
  • Brett 09: Keller vs Schüller
  • Brett 10: Kronz vs Wiesemann
  • Brett 11: Cziudai vs Calik
  • Brett 12: Gülcan vs Michalik

Wohin mit der Vereinsschnellschachmeisterschaft

Eine Frage, mit der sich der erste Spielleiter der Elberfelder Schachgesellschaft, Thomas Falk, lange beschäftigte. In den beiden vergangenen (ersten) Jahren fand das Turnier am Anfang der Spielsaison statt. Der Zuspruch war gering, waren da viele Vereinskameraden noch im Urlaub, bevor es so richtig in die neue Schachsaison geht.

Aber wo ist noch Platz neben der Vereinsmeisterschaft im Blitz und Turnier und der Bezirkseinzelmeisterschaft, die in dieser Saison wieder bei der Elberfelder Schachgesellschaft ausgetragen wird: zwischen den Jahren, so dachte es sich der Spielleiter.

Leider wusste er nichts von der Vorliebe seiner Vereinskameraden für das Schwelmer Weihnachtsblitz am letzten Freitag des Jahres, wo nun die Vereinsschnellschachmeisterschaft stattfinden sollte. Nach Hinweis und mehrfachem Wunsch wurde sie kurzerhand auf den letzten Sonntag des Jahres, den 30. Dezember verlegt.

Fünfzehn Spieler kamen um in sieben Runden Schnellschach mit 15 Minuten Bedenkzeit und klassischen Blitzregeln die Schnellschachmeisterschaft zum dritten Male auszutragen, darunter fünf Jugendliche – ein voller Erfolg.

Nach sieben Runden stand der Vereinsmeister fest: Gerhard Arold, der sich nur dank der Feinwertung gegen Stefan Pfeiffer durchsetzen konnte; denn ausgerechnet seinem Gegner der letzten Runde, Dominik Hirsch, der ein hervorragendes Turnier spielte, gelang eine große Überraschung und gewann die Partie. Den dritten Platz teilen sich Markus Boos (Gewinner des Vorjahres) und Lahcen Saoudi.

[thf]

Matt in Magdeburg

Nein, das waren weder Eltern und Trainer (zumindest fast… 🙂 ), noch der Nachwuchs bei der Deutschen Meisterschaft nach drei Tagen, vielen Turnierpartien und Manchem mehr, denn es war eine schöne Zeit !

Zwei Teams aus dem Bergischen Land waren diesmal in Sachen Vereinsmeisterschaft der Deutschen Schachjugend unterwegs, zum einen die Mädchenmannschaft der Solinger Schachgesellschaft 1868 (sonst die einzige „Bergische Truppe“), nach mehreren Teilnahmen und Titeln (!) in den vergangenen Jahren nun in der höchsten Altersklasse U20w unterwegs; zum anderen unsere ESG 1851 in der jüngsten Altersklasse U10, wie bereits den ersten beiden Berichten zu entnehmen war. Einige weitere schöne Berichte, sowie die Ergebnisse und Links sind hier zu finden:

https://www.deutsche-schachjugend.de/sport/dvm/

Es war ein Wagnis, denn dieses offene Turnier ist seit vielen Jahren eine Erfolgsgeschichte, sodass alleine die 81 Teams in der U10-DMM und dem Begleitturnier, ca. 500-1000anwesende SchachspielerInnen, Eltern, Betreuer, Trainer, Schiedsrichter, Organisatoren usw. nicht nur für unseren Schachnachwuchs ein Augenöffner, eine Freude und eine Herausforderung zugleich waren! Aber es war ein Erfolg ! Vielleicht nicht ganz so sehr im sportlichen Sinne wie der bisherige Verlauf der Saison 2018-2019 der ESG-Jugend, denn das Ziel des Trainers, den 40./50. Platz zu erreichen, haben wir mit dem endgültigen 53. Platz nicht wirklich geschafft, auch wenn wir zumindest punktgleich mit dem 50. Platz waren… Aber Magdeburg war eine Reise wert. Und Ferdinand Schneider, Batuhan Gülcan, Moses Boos, Annika Haufe und Elisabeth Schneider auf dem Bild zusammen mit Trainingspartner und Maskottchen 🙂 Kennedy Boos zu sehen, schlugen sich tapfer. Insbesondere Elisabeth, die sich mit sechs (!) Jahren traute, zu einer Deutschen Meisterschaft zu fahren, und ihre allerersten (!) drei Turnierpartien überhaupt spielte !

Möglich wurde die Fahrt überhaupt erst durch das Mitwirken der Eltern aus dem Hause Gülcan, Haufe, Boos und vor allem Schneider, da Ines den kompletten Vorbereitungsaufwand, die Organisation und das Finanzmanagement – hierbei auch einen Dank für die Unterstützung von Seiten des Vorstandes der ESG – übernommen hatte. Ein ganz großes Dankeschön !

Auch dürfen wir uns hier sehr herzlich bei der Stadtsparkasse Wuppertal und der Firma Roompot Parcs für das Sponsoring der Reisekosten der Kinder bedanken, wie auch bei Maenken Systems für das Trikotsponsoring. Ich bin mir sicher, dass ohne die vielfältige Arbeit und Unterstützung diese Turnierteilnahme nicht stattgefunden hätte, was insbesondere deswegen schade gewesen wäre, weil eine Teilnahme bei einer Deutschen Mannschaftsmeisterschaft ab dem kommenden Jahr nicht mehr in der offenen U10-Klasse möglich ist. Und für eine Qualifikation über den Landesverband müssten sehr viele positive Faktoren zustande kommen. Dabei war ja schon dieses Turnier nach vielen, vielen Jahren die erste Deutsche Mannschaftsmeisterschaft überhaupt, an der ein Wuppertaler Schachteam teilgenommen hat.

Die Meisterschaft selber war für unsere Jungs und Mädchen eine Deutschlandreise. Nacheinander spielten wir gegen Teams aus Baden-Würtemberg, Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Bayern und Schleswig-Holstein. „Leider“ wurde diese bunte Mischung nicht durch ein achtes Bundesland neben Nordrhein Westfalen in der Schlussrunde ergänzt, aber in Anbetracht des abschließenden Sieges wollen wir das mal akzeptieren 🙂

Aber warum „Matt in Magdeburg“ ? Nun ja, abschließend gewannen unsere Nachwuchskräfte alle durch Mattsetzen im Mittelspiel, also nicht etwa durch ein Mattsetzen mit der Dame nach Bauernumwandlung im Endspiel oder durch vorherige Aufgabe oder so, sondern folgendermaßen:

Erstes Matt durch Moses

Zweites Matt durch Annika

Drittes Matt durch Ferdinand

und der Schlusspunkt, das vierte Matt durch Batuhan

womit der 4-0 Endstand manch schwierige vorherige Partie und Runde im Turnier vergessen ließ und bei allen zu abschließenden Jubelstürmen führte. Herzlichen Glückwunsch ! Wir wünschen allen damit einen guten Rutsch ins neue Jahr und der ganzen ESG eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte ! Gut Holz !

[MB]

Schwerer Tag nach kurzer Nacht in Magdeburg

Nach einer kurzen Nacht starteten wir müde in den zweiten Tag. Moses wollte ausschlafen und pausiere in der frühen Runde. Elli rückte in die Mannschaft und verlor erwartungsgemäß ihre erste Turnierschachpartie. Da leider auch Batuhan noch total müde war, war mehr als ein 2:2 gegen Freital (Sachsen) nicht drin.

Turniersaal

Unsere Deutschland-Tour ging um 11 Uhr weiter mit dem Spiel gegen TSG Oberschöneweide (Brandenburg) . Die Gegner waren deutlich stärker und leider endete die Runde 0:4.

Nach einer Mittagspause und dem Versuch, sich etwas zu entspannen, spielten wir erneut mit Elli statt Moses, und das Unheil nahm gegen SK Neumarkt (Bayern) seinen Lauf. Zunächst verloren Annika und Elli leider synchron an den Brettern 3 und 4, bevor Batuhan sich mit seinem Gegner auf Remis einigte. Leider lief auch Ferdinand in die Vorbereitung seines Gegners und verlor zunächst die Leichtfigur und dann die Partie.

Alles in allem ein Tag, an dem viel gelernt wurde. Wir werden versuchen, am Abend die Stimmung mit Kinobesuch und gutem Essen zu verbessern und es morgen besser zu machen.

[InS]

U10: Magdeburg, wir kommen

Zur ganz und gar nicht ferientauglichen Zeit um 7:45 machten sich 6 Eltern und 6 Kinder der Elberfelder Schachgesellschaft auf nach Magdeburg zur Deutschen Vereinsmeisterschaft U10. Nach reibungsloser Anfahrt erwartete uns die obligatorische deutsche Bürokratie noch etwas ausgeprägter als anderswo. Es galt Formulare auszufüllen, Unterschriften zu leisten und sich in lange Schlangen einzureihen, um eines der reservierten Zimmer zu ergattern. Markus nahm an der Mannschaftsbetreuer Sitzung teil, während der Rest von uns ein bekanntes Fastfood Restaurant aufsuchte.

Die erste Runde verlief dann besser als befürchtet. An Nr. 38 von 63 gesetzt, erwartete die Kids die an Nr. 7 gesetzte Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde: an jedem Brett 200-300 DWZ Punkte stärker. Doch am Ende hieß es lediglich 1:3! Batuhan konnte sich nach anfänglichem Figurenverlust ins Spiel zurück kämpfen, musste aber im Endspiel leider die Segel streichen. Dafür konnte Ferdinand nach 90 min “Victoria” verkünden. Er hatte seinen Gegner stets beherrscht und profitierte von seinen guten Endspielkenntnissen. Moses und Annika mussten die Stärke ihrer Gegner anerkennen und verloren leider. Doch die Stimmung blieb gut und der Trainer war zufrieden.

Nach einer ca. 1 stündige Pause startete um 17:40 (fast) pünktlich die zweite Runde. Paarung diesmal ESG – Empor Erfurt, auf dem Papier eine lösbare Aufgabe. Als erste spielten Annika und Moses Remis, bevor Batuhan eine schön gespielte gewinnen konnte. Schlussendlich lieferte Ferdinand noch den fehlenden halben Punkt zum Mannschaftssieg. Glücklich

Danach geht es erstmal zum Italiener um die Ecke Pizza Essen und gemeinsam den gelungenen ersten Tag ausklingen lassen. Wer mitfiebern möchte, dem sei die Seite der Deutschen Schachjugend empfohlen.

[InS]