Schöner Vereinsausflug nach Waltrop

An der wie immer gut organisierten Fronleichnamsveranstaltung fanden bei durchwachsenem Wetter in angenehmer Atmosphäre gleich 2 parallel verlaufende Blitzturniere statt, wobei die ESG mit insgesamt 7 Teams die meisten Teilnehmer stellte.

Diesmal hatte die Jugend die Nase vorn, gelang dem 1. Jugendteam im Jugendturnier doch der Sprung aufs Siegertreppchen und der Gewinn einer wohlverdienten Bronzemedaille, während ESG 1 im allerdings sehr stark besetzten Seniorenturnier mit nur einem Mannschaftspunkt Abstand sehr knapp den 2. Platz und noch knapper mit nur einem Brettpunkt Abstand den 3. Rang verpasste und sich mit Platz 4 begnügen musste, dicht gefolgt von der 2. Jugendmannschaft mit einem ebenfalls hervorragenden 5. Rang im Jugendturnier. 

Auch unsere „Drittvertretung“ schloss das Jugendturnier mit einem sehr starken 10. Platz ab, ebenso wie im Seniorenbereich ESG 2 um „Jugendorganisator“ Markus Boos (Auch an dieser Stelle ebenso wie an die begleitenden Eltern herzlichen Dank !), hauchdünn und punktgleich vor ESG 3 auf Rang 11. 

Auf dem etwas unglücklichen 25. Platz von 29 teilnehmenden Mannschaften im Seniorenturnier war unsere „Vierte“ mit ihrem Abschneiden sicherlich nicht zufrieden, aber unabhängig von Platzierungen und Ergebnissen hat unser Ausflug sicherlich allen Freude bereitet und die diesjährige erfolgreiche Turnierteilnahme verlangt nach einer Wiederholung im Jahr 2020.

[GK]

ESG bei der NRW-Schnellschachmeisterschaft…

Stefan Pfeiffer gewinnt die NRW-Schnellschachmeisterschaft in der Gruppe C
 
Am Sonntag ging es für einige Akteure auf zur offiziellen „NRW-Schnellschachmeisterschaft“, die wie immer in unterschiedlichen Leistungsklassen (7 Runden, 15 Minuten plus 10 Sekunden pro Zug) stattfindet, was zeittechnisches Gezocke verhindern und das qualitative Spielen in den Vordergrund setzen soll.
 
Reiner Odendahl (Rangliste 9) befand sich in einem starken Feld der A-Gruppe. Umso erstaunlicher war es, dass er nach fünf Runden  gegen den punktgleichen Favoriten IM Zelbel (4/5) um den „NRW-Meistertitel“ spielte. Reiner konnte als Nachziehender eine vorteilhafte und aussichtsreiche Stellung mit Materialvorteil gegen den IM erspielen, verlor aber leider im hochkomplizierten Mittelspiel dann irgendwie den Faden und verlor leider diese richtungsweisende Partie… (ebenso dann die letzte Begegnung gegen einen stark aufspielenden FM Hecht); am Ende langte es für ihn zu Rang 7.
 
Stefan Pfeiffer und Lahcen Soudi spielten in der stark besetzten C-Gruppe mit. Während Stefan (Rangliste 9) einen ganz guten Tag erwischt hatte, immerhin konnte er die Meisterschaft mit einem ganzen Punkt (6/7) ungeschlagen vor der Konkurrenz gewinnen und den ersten Platz samt Titelgewinn einnehmen, blieb Lahcen an diesem Tag leider unter seinen gesteckten Erwartungen zurück.
 
Michael Podder startete diesmal in der stark besetzten Seniorengruppe, wo er nach sieben Runden mit vier Punkten einen guten Platz im Mittelfeld erspielte.
 
Hervorzuheben ist die Teilnahme von Alessandro Kronz, der uns erstmalig auf einen unserer Schnellschachturniere begleitete und dabei viel Freude hatte. Er verabschiedete sich in der G-Gruppe mit nicht schlechten 4,5 Punkte (Platz 10 von 32 Teilnehmern) aus sieben Runden und hat vielleicht einige Strategien für die Vergangenheit verbuchen können.
 
Und ein weiterer Elberfelder war mit in Oer-Erkenschwig, Thomas Falk, nicht als Spieler sondern als Schiedsrichter der Gruppe B.
 
Die Ergebnisse:
 
[SP]
 

ESG Jugend gewinnt SJBL U1000-Turnier

Seit mehreren Jahren richtet die Schachjugend Bergisch-Land unter der Leitung von SF Holger Freiknecht (Dankeschön!) am Saisonende ein 4er-Mannschaftsturnier für Kinder und Jugendliche aus, das neben dem Spaß besonders auch der Wettkampfvorbereitung dienen soll und den Akteuren die Möglichkeit ergibt, sich eine DWZ zu erspielen.

In diesem Jahr nahmen sieben Teams daran teil, und der ESG-Nachwuchs gewann alle sechs Mannschaftskämpfe und damit das Turnier souverän mit 12-0 Punkten.

Insgesamt acht Kinder und Jugendliche der ESG kamen an den drei Turniertagen zum Einsatz und holten dabei aus 24 einzelnen Partien 19 Siege, 3 Remis und nur 2 Niederlagen. Für einige war es der erste Einsatz in Mannschaftskämpfen bzw. die erste Turnierpartie überhaupt, andere halfen schon deutlich routinierter aus und dürfen nächstes Jahr am Turnier wohl nicht mehr teilnehmen, weil es ja ein „Unter“-DWZ-1000 Turnier ist.

Herzlichen Glückwunsch an Bartu, Gökce, Moritz, Paul Hendrik, Antonia, Annika, Batuhan und insbesondere an Alessandro, der nach seinem Vereinseintritt im Januar überhaupt das erste Mal in seinem Leben an Turnieren teilgenommen hat. Und im Gegensatz zum Lehrgeld, das er in der Stadtmeisterschaft der Erwachsenen zahlen musste, legte er hier die Top-Performance von 5,5 Punkten aus 6 Partien am 1. Brett hin, übernahm gleichzeitig auch die Aufgabe der Mannschaftsführung und ließ sich bei der Bezirksjugendversammlung am letzten Turniertag auch zum Bezirksjugendsprecher der SJBL wählen.

Ein starker Auftritt und nach den Aufstiegen unserer ersten und zweiten U20-Jugendmannschaft nun noch ein toller Turniersieg am Ende einer Saison, die wir hoffentlich mit einer wunderschönen „Vereinsfahrt“ an Fronleichnam zum Waltroper Turnier krönen, an dem wir ja das erste Mal am Jugendturnier teilnehmen, und das direkt mit drei Teams und insgesamt 15 Kindern und Jugendlichen.

Viel Spaß und Gut Holz – natürlich auch den Erwachsenen !

Ergebnisse und Fotos des U1000-Turniers unter: https://www.sbbl.org/schachjugend/u1000-turnier/

[MB]

ESG IV hält die Klasse

Liebe Schachfreunde,

gerade hat der BSW seine 4. Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen. Diese bedauerliche Tatsache hat zur Konsequenz, dass BSW 4 der erste Absteiger in der 1. Bezirksliga wird und sich die Anzahl der Absteiger in den beiden Bezirksligen auf 2 und in der 1. Bezirksklasse auf 1 reduziert. 
 
  • Vohwinkel 1 verbleibt in der 1. Bezirksliga,
  • ESG IV verbleibt in der 2. Bezirksliga,
  • Tornado 2 verbleibt in der 1. Bezirksklasse.

Gruß, Marius Fränzel
1. Spielleiter SBBL

Markus Boos verteidigt die Stadtmeisterschaft

Am vergangenen Freitag, bei sommerlicher Schwüle wurde die letzte Runde der offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2019, zu der sich fünfundzwanzig Spieler anmeldetet hatten, ausgetragen, in der die Favoriten Markus Boos und Reiner Odendahl nichts mehr anbrennen ließen.

Markus Boos musste sich dabei am Brett 1 gegen den jungen Eren Cakir von der BSW, der ein überaus starkes Turnier spielte, durchsetzen und konnte damit mit 6,5 Punkten aus sieben Partien dank bessere zweiter Feinwertung die Führung vor Herausforderer Reiner Odendahl halten und den Titel „Wuppertaler Stadtmeister“ verteidigen.

Reiner Odendahl hatten an Brett 2 mit dem Vereinskollegen von Eren Cakir, Klaus Michalik, einen nicht leichteren Gegner. Mit einem Sieg über ihn sicherte sich Reiner Odendahl den zweiten Platz vor Eren Cakir.

Die Ratingpreise gingen an Peter Wiesemann und Klaus Michalik (DWZ 1500 -1700); Uwe Büttgenbach und Marc Soechting (DWZ 1400 – 1500), Reinhard Schüller und Ferdinand Schneider (DWZ < 1400).

Den Jugendpokal konnte sich  Batuhan Gülcan sichern.

Wir gratulieren herzlich

[thf]

Reiner Odendahl neuer Blitzvereinsmeister

Markus Boos gewinnt die letzte Runde der Blitzvereinsmeisterschaft

In einer wie immer in dieser Saison hochkarätig besetzten Monatsblitzrunde konnte es sich Reiner Odendahl mal erlauben, nicht mitzuspielen. Der Gesamtsieg war ihm rechnerisch nicht mehr zu nehmen.

Das Verfolgerfeld lieferte sich dennoch einen erbitterten Kampf um die Plätze. Erstmals gelang dem amtierenden Stadtblitzmeister Markus Boos der Monatsssieg  (9,5/11 Punkte), nachdem er bereits in der Mairunde denkbar knapp das Ziel durch eine Niederlage kurz vor Schluss verfehlt hatte. Zweiter wurde Helge Hintze (9/11 Punkte), der damit auch Zweiter der Gesamtwertung wurde. Den dritten Platz teilten sich Stefan Pfeiffer und Frank Noetzel (8,5/11 Punkte). Fünfter wurde Gerhard Arold (8/11 Punkte), der lange Zeit in Führung lag.

[FN]

Batuhan Gülcan neuer Jugendvereinsmeister !

Die Jugendvereinsmeisterschaft war ähnlich hart wie die Jugendvereinsblitzmeisterschaft umkämpft. Hier konnten nach einem Dreivierteljahr und vor der Schlussrunde von insgesamt dreizehn TeilnehmerInnen noch fünf Kinder/Jugendliche Vereinsmeister werden.

Durch ihre Siege landeten drei Spieler mit insgesamt 5 Punkten aus 7 Turnierpartien auf dem Treppchen. Da laut der Ausschreibung der direkte Vergleich heranzuziehen war, bedeutete das – weil er gegen die beiden anderen gewonnen hatte – die Jugendvereinsmeisterschaft und den Titel für Batuhan Gülcan !

Herzlichen Glückwunsch unserem jüngsten Teilnehmer ebenso wie dem ältesten jugendlichen Mitspieler, Kevin Born, der auf Platz 2 landete und dem Pechvogel des Tages, Dominik Hirsch, der nach langer Führung schlussendlich auf Platz 3 landete.

[MB]

Kevin Born neuer Jugendvereinsblitzmeister

In einer spannenden letzten Runde der Jugendblitzmeisterschaft konnte sich Kevin Born – siegreich mit 4,5 aus 5 – in der Gesamtwertung um knappe 5 Prozentpunkte und mit insgesamt 538%-Punkten vor dem abwesenden Dominik Hirsch (533%-Punkte) schieben.

Nicht minder spannend war der Kampf um Platz 3. Hier hatten vor der Schlussrunde noch acht Spieler Chancen auf Bronze; und Ferdinand Schneider gelang mit einem Sieg in der letzten Partie am zehnten Turniertag und ganzen 4 Prozentpunkten Vorsprung der Sprung aufs Treppchen.

Herzlichen Glückwunsch allen Dreien und Danke den insgesamt 25 TeilnehmerInnen für schöne und faire Turniere.

[MB]

Mit erhobenem Haupte…

… empfing am Sonntag die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft die Gäste aus Witzhelden zum letzten Mannschaftskampf in der Saison und in der Bezirksliga. Glaubte man bei vorherigen Kampf noch, sich mit Brettpunkten den Klassenerhalt sichern zu können, so stand durch den unglücklichen Abstieg des großen Bruders, die ESG III, fest, dass es einen dritten Absteiger in die Bezirksklasse geben wird, die ESG IV.

Dennoch gelang es Mannschaftsführer Thomas Falk acht motivierte Spieler ans Brett zu holen, auch wenn der dafür mit Yadollah Zargari und Norbert Schröder an den Brettern sieben und acht tief in die Ersatztrickkiste greifen musste.

Für die Gäste aus Witzhelden ging es in der Partie auch um nichts mehr. Der Klassenerhalt war geschafft, und so kam man dann mit sieben Spielern nach Elberfeld , um bei herrlichem Sommerwetter ein paar schöne Stunden mit Schach zu verbringen.

Durch das freie erste Brett konnte Samuel Haringer gleich den ersten kampflosen Punkt für die Elberfelder einfahren, und Martin Keller erhöhte dann schnell auf 2:0. Sollte da heute mehr als eine knappe Niederlage drin sein. Die Hoffnung nährte sich mit einem Remis am Brett acht durch Ersatzspieler Norbert Schröder von der ESG VI. Der Blick auf die Bretter der laufenden Partien sah hoffnungsfroh aus. Mannschaftsführer Thomas Falk kontrollierte die Partie, doch verkeilte man sich und einigte sich auf Remis.

Die Hoffnung auf den dritten Mannschaftssieg in dieser Saison zerschlugen sich dann durch Verlustpartien von Denis Krzysztala, Benedikt Abel und Yadollah Zargari, so dass es nun 3:4 stand. Waren da wenigsten noch Chancen auf ein Mannschaftsremis mit einem Sieg an Brett drei durch Harald Kurz, ein Leichtfigurenendspiel mit zwei gleichfarbigen Läufern. Anfangs sah es eher nach einem Remis aus, wenn auch mit leichten Vorteilen für Harald; doch dann tauschte sein Gegner zur Überraschung aller die Läufer ab, und es war allen klar, wohl nur nicht ihm, dass die Partie verloren war, was er sich dann gerne noch zeigen ließ.

Die ESG IV konnte mit einem 4:4 Unentschieden noch ein bisschen Ergebniskosmetik machen und mit einer guten Mannschaftsleistung sich von der Bezirksliga Abschied nehmen.

[thf]

ESG I: Letzte Hürde 4,5-3,5 genommen

Trotz vorzeitigem Aufstieg in die NRW-Liga ging es im letzten Regionalliga-Mannschaftskampf der ESG I auswärts gegen SV Dinslaken II noch um die Bilanz und um einen positiven Saisonabschluss.

Die Dinslakener als Vorletzter der Tabelle hatten zwar die Relegation sicher, könnten sich aber durch einen Überraschungscoup gegen ESG I noch aus der Abstiegszone retten.

So entwickelte sich ein beidseitiges zähes Ringen, und auf dem Ergebnisformular passierte die ersten 3 Stunden lang erst mal nichts.

Zwischen der dritten und vierten Stunde passierte dann um so mehr, es trotteten sechs Remisen ein, so dass es zunächst 3,0-3,0 stand. Die beiden Spitzenbretter waren jedoch voll auf Trab.

Helge Hintze mit Schwarz konnte zwar Materialvorteil aufweisen, nämlich Turm, Springer, Läufer und fünf Bauern gegen zwei Türme, Springer und zwei Bauern; Helges Springer wurde aber von den gegnerischen Türmen und vom König quer über das gesamte Brett  gejagt. So hoppelte der Springer von einem Feld zum anderem und konnte einfach kein sicheres Plätzchen, sprich eine Bauernstruktur zum Festklinken finden.

Zudem wurden die beiden Türme und der König des Gegners immer aktiver aufgestellt, was für den weiteren Verlauf eine latente Schwächung von Helges Königsstellung und Eindringen in seine Bauernstruktur zur Folge hätte.

Reiner Odendahl mit Weiß hatte bei gleichem Material und zunächst unklarem Spiel durch ein Springer-Dame-Turm-Manöver Positionsvorteil herausgearbeitet, der darin mündete, dass sein Springer sich am Damenflügel entscheidend festsetzen konnte und dem schwarzfeldrigen Läufer des Gegners überlegen war. Zudem war Reiners Dame hyperaktiv und wirkte über das gesamte Brett.

So gallopierte Reiner Odendahl nach Turmtausch mit Dame, Springer und reichlich Bauern gegen Dame, Läufer und ebenfalls reichlich Bauern einem Bauerngewinn entgegen. In der Folge konnte Reiners Gegner dem Druck und den taktischen Drohungen nicht mehr standhalten, versuchte jedoch noch Dauerschachs und taktische Manöver. Dies fruchtete aber nicht, und Reiners fortgeschrittener Freibauer war nicht mehr aufzuhalten. F. Pöss hatte in hoffnungsloser Position  dann ein Einsehen und gab auf zum 4,0-3,0 für ESG I in der fünften Stunde.

Inzwischen hatte A. Borchert am zweiten Brett auch eingesehen, dass die Springerjagd noch endlos ohne klares Resultat so weitergehen kann, er die Partie auch nicht überziehen wollte, und man verständigte sich auf Remis zum 4,5-3,5 Endergebnis für ESG I.

Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss!

[Michael Podder]