Sechs trauten sich…

… nämlich Markus Biedermann, Thomas Falk, Rüdiger Horn, Denis Krzysztala, Soren Matthey und Marc Soechting, die Herausforderung des FIDE-Meisters Frank Noetzel anzunehmen, sich in einer Simultanpartie mit 90 min Bedenkzeit gegen ihn zu messen.

Abwechselnd mit den weißen und schwarzen Figuren ziehend, meisterte Frank souverän die Partien, auch wenn die eine oder andere Partie sich spannend entwickelte und länger unklar blieb, die dann noch anschließend mit dem FIDE-Meister analysiert wurde. Am Ende hieß es dennoch klar 6:0 für den FIDE-Meister.

Am Freitag, den 9. März wird FM Helge Hintze den Schlusspunkt der Trilogie „Turnier der FIDE-Meister 2017/18“  setzen.

[thf]

Czech Czech Matt

Die Czech Tour ist eine Turnierserien quer durch die tschechische Republik. Die Opens in den einzelnen Städten gehen je ca. eine Woche und bestehen aus einem Hauptturnier mit Langzeitpartien und einem offenen Schnellschach- und Blitzturnier. Lukas Heynck (3. Mannschaft) verband seine Auslandsreise mit den Opens in Prag und Marienbad und nutzte die Chance auf internatioanle Konkurrenz zu treffen.

Das Prague Open ging vom 12.-19. Januar. Lukas nahm am je eintägigen Schnellschachturnier (14.01.) und Blitzturnier (17.01.) teil.  Schnellschach wurde mit 10 min + 2 sec/Zug Bedenkzeit gespielt, also im Fischer-Modus. Bei diesem Zeitmodus muss man sich seine Bedenkzeit teilweise erspielen. Dafür muss man sich am Ende der Partie nicht abhetzen, um nicht auf Zeit zu verlieren. FM Ashvin Sivakumar aus Singapur gewann das Turnier mit 6,5 Punken aus 7 Runden, dicht gefolgt von GM Valeriane Gaprindashvili (Platz 2, 6 Punkte, Georgien) und Egor Chekletsov (Platz 3, 6 Punkte, Russland). Lukas belegte solide das Mittelfeld; Platz 37 von 68 Teilnehmern, 3,5 Punkte.

Der Turniersaal
Die Ergebnisse

 

 

 

 

 

 

 

 

Am folgenden Mittwoch wurde dann geblitz. Auch hier wieder Fischer-Modus: 3 min + 2 sec/Zug. Gewonnen hat IM Sebastian Mihajilov (Norwegen) mit 9 Punkten aus 11 Runden. Punktgleich, aber mit schlechtere Feinwertung, schnitt IM Michal Konopka (Tschechien) ab und belegte Platz 2. Lukas konnte nach einigen Verlusten in den ersten Runden noch das untere Mittelfeld erreichen und holte mit 5 Punkten den 59ten Platz unter den 84 Teilnehmern.

Über Marienbad sollte man wissen, dass es zwar ein Tourismusort ist, aber einer für Kuren und Wandertouren. Für Städtetourismus eignen sich Prag und Brünn besser. Dennoch: eine Wandertour durch Marienbad durch den Schnee ist herrlich. Es war kalt, aber das war es wert!

Marienbad bei Schnee, links das Pavilon „Karolínina pramene“ und rechts die Kirche „Mariä Himmelfahrt“

Das Schnellschachturnier (10min + 5 sec/Zug) war an Qualität auch beeindruckend. Von den 52 Teilnehmern hatten 13 einen Meistertitel. Der Wertungsdurchschnitt lag bei 1700 rapid-ELO. IM Zhen Yu Cyrus Low (Singapur) gewann mit 7 Punkten aus 7 Runden das Turnier mit deutlich Vorsprung gegenüber seinen Mitstreitern. Platz 2 bis 4 holten je 5,5 Punkte. Lukas  gelang eine Überraschung, indem er sich 5 Punkte erspielte und sich so den 7ten Platz sicherte; der erste Platz in der Liste ohne Meister-Titel.

Marienbad war die vorletzte Station der Czech Tour in dieser Sasion. Von 24.02. bis 03.03. finden die letzten Open in der Stadt Liberec im Norden Tschechiens statt. Wir hoffen die Turnierserie wird dann auch in der nächsten Saison so stark besucht und so international sein. 🙂

Links: http://www.czechtour.net/

Turnier der FIDE-Meister

Nachdem FIDE-Meister Reiner Odendahl kurz vor Weihnachten den Anfang machte, bittet nun FIDE-Meister Frank Noetzel am kommenden Freitag, den 26. Januar unsere neuen Vereinsmitglieder und unsere ambitionierten Spieler zur Simultanpartie an die Bretter. Zahlreiches Erscheinen ist erwünscht.
[thf]

Durchstarten…

Nach dem etwas unglücklichen Remis vor zwei Wochen gegen Unterbarmen empfing die vierte der Elberfelder Schachgesellschaft die SG Solingen VIII. Da hieß es durchstarten, und man wollte wieder mit der Stammmanschaft antreten, doch blieb unerklärlicherweise dieses Mal das Brett vier verwaist. Zum Glück für die Elberfelder kamen die Gäste aus der Klingenstadt auch nur mit sieben Spielern, so dass es nach dreißig Minuten 1:1 stand.

Am Brett 3 hatte sich Rüdiger Horn auf seinen Gegner Schweldler vorbereitet, vor allem auf seine Remisangebote. Prompt schlug Schweldler früh eine Punkteteilung vor. Zu früh, um sagen zu können, welches Ergebnis am Brett 3 für den Mannschaftssieg gebraucht wird. So musste die Devise lauten: „weiterspielen und nichts anbrennen lassen“. Die Partie endete später dennoch im Remis.

Leider verlor Yadollah Zargari am Brett 5 seine Partie gegen Kopernik; doch konnte Josef Komeinda am Brett 6 mit einem Sieg über Schubert wieder ausgleichen. Mit der Remis-Partie am Brett erzielten die Solinger ihren letzten Zähler; denn die noch laufenden Partien konnten die Elberfelder für sich entscheiden.

Am Brett 2 konnte Samuel Haringer gegen Grostat nach geschicktem Mittelspiel ein vorteilhaftes Endspiel erreichen

Haringer vs Grostat nach 33…Ke5

Samuel zog 34. Th4 mit der Drohung f4 matt und schwarz gab auf.

Am Brett 8 konnte Renè Niebergall seine Erfolgsserie gegen Yilmaz fortsetzen. Recht früh kam er durch eine Fesselung in Führung.

Niebergall vs Yilmaz nach 14. 0-0

Yilmaz zog 14… Lf6, woraufhin Renè nicht zögerte 15. Td1 zu ziehen. Auf den Versuch, den Springer mit 15…c6 zu decken, folgte 16. e4. Zwanzig Züge später gab Yilmaz auf.

Am Brett 7 kam Mannschaftsführer Thomas Falk früh zum Bauern- und Turmgewinn, brauchte dann aber noch einige Züge, um den Entwicklungsrückstand aufzuholen, bevor er seinen Turm auf die Gewinnroute schickte.

Schmidt vs Falk nach 27. Tf3
Schmidt vs Falk nach 27. Tf3

Es folgte 27…Tac8; 28.Ke1, Tc4; 29. c3, Txa4; 30. h4, Ta1+; 31. Kd2, Ta2+, und der junge David Schmidt nahm den Ratschlag seines Mannschaftsführers an, dass der Zeitpunkt gekommen sei aufzugeben.

Die ESG IV konnte heute überzeugend  gegen Solingen VIII mit 5,5 zu 2,5 gewinnen und wieder Kurs auf die Tabellenspitze nehmen. Am 4. Februar geht es dann nach Ronsdorf.

[thf]

ESG II siegt auch beim Düsseldorfer SV 1854

Wieder eine kleine Überraschung gelang der Zweiten Mannschaft im Auswärtsspiel in Düsseldorf. Mit einem knappen 4,5:3,5 bezwangen wir unseren Angstgegner der letzten Jahre. Mit dem Sieg haben wir nun 8:2 Mannschaftspunkte und stehen mit Ratingen II an der Tabellenspitze, die weiteren direkten Konkurrenten Kleve und Düsseldorf-Süd können noch nachziehen, spielen aber erst nächstes Wochenende.

Zum Kampf nach Düsseldorf mussten wir wieder zwei Ersatzspieler aus der Dritten aktivieren und fahren motiviert in die Landeshauptstadt, Spiellokal in der Diakonie war uns bestens auf den letzten Jahren bekannt. Diesmal wollten wir aber was zählbares mitbringen.

An Brett 1 wurde frühzeitig eine Einigung auf Remis erzielt, Düsseldorf hatte wohl die Absicht uns an den hinteren Brettern zu besiegen. Wenig späte erhielten an den Brett 3+4 Ronny Müller und Andrea Schmidt Remis-Angebot, während Andrea erstmal ablehnte, kurz analysierte der Mannschaftsführer seine Position und nahm das Remis an. Kurz darauf gewann überraschend Michael Podder seine Partie, er sorgte mit einem Springer in der weißen Stellung für Unruhe und gewann prompt eine Figur. Andrea remisierte daraufhin ebenfalls.  Die weiteren Partien waren alle hart umkämpft und gingen weiter über die Zeitkontrolle. An Brett 8 opferte Dennis Peters einen Springer und versuchte Matt zu setzen, mehr als Dauerschach war dann aber doch nicht drin. 3:2. Alfred Güthler spielte eine starke Partie und drang über die H-Linie in die gegnerische Stellung ein und konnte eine Figur gewinnen, Die Endspielkonstellation Turm+Springer+ 1 Bauer gegen Turm + 4 Bauern war jedoch aufgrund der vorgerückten Bauern nicht zu verwerten, da Alfreds König zu weit entfernt war. Die Partie endete auch Remis. Am 6. Brett  kippte die Partie von Thomas Schubert, der Angriff von Weiß schlug nicht durch und durch die geschwächte Königsstellung stand nun Thomas vor großen Problemen. Bei der Abwicklung ins Endspiel Springer gegen Läufer fehlt ihm ein Bauer und  der Läufer war auch die stärke Figur der beiden Leichtfiguren, Ausgleich für Düsseldorf 3,5:3,5. Somit verblieb nur noch die Partie an Brett 2, wo Thomas Kley mit den schwarzen Steinen gegen einen nur auf Verteidigung spielenden Gegner anrannte. Aufgrund des Raumvorteiles und des Läuferpaares boten sich ein paar Möglichkeiten, jedoch verblieb nicht mehr viel Bedenkzeit. Kurz vor 16 Uhr musste Weiß mit e4 einen offensiven Zug riskieren, der nach einer kleinen Abwicklung zu Figurenverlust führte. Verdienter Sieg für Tom.

Das anschließende Essen wurde diesmal in Sonnborn im Da Vinci abgehalten, danke für den Tipp und die Einladung an Michael! Ein rundum gelungener Tag.

[RM]

 

Gerhard Arold wird sechster bei der Einzelmeisterschaft des SBBLs

In der letzten Runde der SBBL-Einzelmeisterschaft ließ Helmut Busse (SC Solingen 1928) nichts mehr anbrennen: Mit einem Sieg erreichte er 5½/7 Punkten und gewann damit die Einzelmeisterschaft zum dritten Mal innerhalb den vergangenen vier Jahren. Punktgleich auf dem zweiten Platz, doch mit der etwas schlechteren Buchholzzahl, landete René Tückmantel (BSW), dem der heutige Sieg nicht reichte, um die Meisterschaft zu gewinnen. Einen halben Punkt dahinter reihte sich auf den dritten Platz Ulrich Waagener (SW Remscheid) ein, gefolgt mit einem weiteren halben Punkt Abstand von Helmut Meckel (SG Solingen) auf dem vierten Platz, der ein überragendes Turnier spielte.

Alle vier sind für die Einzelmeisterschaft des Niederrheinischen Schachverbandes Ende März qualifiziert, die in Solingen ausgetragen werden wird. Auf den weiteren Plätzen folgen mit 4/7 Thomas Lemanczyk (SG Solingen), Gerhard Arold (Elberfelder SG) und Dr. Marius Fränzel (SG Solingen).

[thf]

Stadtmeisterschaft 2018

Der Auftakt zur offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2018 brachte am Ende keine Überraschung, auch wenn der ein oder andere nominelle Favorit lange bangen musste. Mit 28 Teilnehmern ist die diesjährige Ausgabe qualitativ und quantitativ gut besetzt. Die Ergebnisse im Einzelnen und die Auslosung zur nächsten Runde am 16. Februar gibt es hier.

Elberfelder SG wird Vize im Viererpokal des SBBLs

Im Finale des SBBL-Viererpokals setzte sich heute die SG Solingen gegen den Mitfavoriten Elberfelder SG 1851 (Reiner Odendahl, Maik Naundorf, Gerhard Arold, Reinhard Schüller) mit 3:1 durch. Im parallel ausgespielten Kleinen Finale sicherte sich der SC Solingen 1928 mit einem 4:0 gegen den Vohwinkeler SC den dritten Qualifikationsplatz für die NRW-Ebene.

Wir gratulieren!

Zur Seite des Viererpokals mit allen Einzelergebnissen.

[Marius Fränzel]

Vereinspokal 2018 – Viertelfinale

Im Viertelfinale des Vereinspokals 2018 der Elberfelder Schachgesellschaft trafen aufeinander:

  • Samuel Haringer vs Marc Soechting 1,5:0,5
  • Reiner Odendahl vs Dr. Lahcen Saoudi 2:0
  • Thomas Falk vs Reinhard Schüller 0,5:1:5

Kampflos für das Halbfinale qualifizierte sich Martin Keller.

Das Halbfinale findet am Freitag, den 23. Februar,
das Finale am Freitag, den 20. April statt.

[thf]

Auftakt zur Mülheimer Stadtmeisterschaft 2018

42 Teilnehmer spielen im Jahr 2018 den Mülheimer Stadtmeister aus. Topgesetzt ist abermals Jürgen Kaufeld, gefolgt von Titelverteidiger Eugen Heinert und dem am höchsten gesetzten Mülheimer Andreas Walter.

Im Teilnehmerfeld auch ein Elberfelder, Thomas Falk, der in der ersten Runde am Montag auf den Mülheimer Hermann Kucki traf. Thomas gelang es in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abzuwickeln. Nachdem er alles auf schwarz gestellt hatte,

Falk vs Kucki nach 52. Le3

bot er mit 52. Le3 seinem Gegenüber remis an, was dieser mangels Gewinnplan annahm.

[thf]