Solinger Stadtmeisterschaften starten mit Rekordbeteiligung

Seit 2009 werden die Solinger Stadtmeisterschaften als offenes Turnier von September-Dezember ausgetragen. Die diesjährige Auflage brachte mit 46 Spielern einen neuen Teilnehmerrekord für dieses Format, wodurch der Spielsaal im Schachzentrum wirklich absolut ausgebucht war.

Zudem ist die Meisterschaft auch die qualitativ stärkste der vergangenen Jahre. Hinter dem klaren Favoriten IM Bernd Schneider tummeln sich nicht nur die Titelträger der letzten drei Jahre, Thomas Lemanczyk, Joachim Görke und Oliver Kniest. Zudem sind mit Markus Boos, Kevin Zolfagharian, Dirk Schockenbäumer und Heiko Kesseler weitere erfahrene Akteure dabei, die sich alle Hoffnungen auf die Spitzenplätze machen können.

In der Auftaktrunde hielten sich die Topgesetzten alle schadlos. Für die größte Überraschung des Tages sorgte Bundesliga-Schiedsrichter Dieter von Häfen (SV Hennef), der Stefan Speck bezwingen konnte.

Im Teilnehmerfeld der Elberfelder Thomas Falk, der auf den Solinger Hans-Joachim Boschek traf und nach 67 Zügen aufgeben musste [Anm: thf]

Die nächste Runde steht am 29.09. auf dem Programm.

[SG Solingen]

Schadensbegrenzung in Bayern

… beim Schachopen in Ortenburg hieß es für den Neu-Elberfelder Maik Naundorf nach der verpatzten zweiten Partie gegen Manuel Albrecht vom SK Landau-Dingolfing: „ ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll, bei mir lief es in der 2. Runde so schlecht (Remis gegen fast 400 Punkte weniger), dass ich ab da nur noch Schadensbegrenzung betrieben habe… verliere etwa 1-3 DWZ-Punkte am Ende, Elo ist unsicher, vielleicht bleibe ich da im Soll… Vermutlich bin ich auch einfach nur zu ehrgeizig…das wird es wohl sein!“
Und wurde mit 3,5 Punkten aus 5 Partien noch neunter. Ein weiterer Wuppertaler war im Teilnehmerfeld, René Tückmantel (BSW), der jedoch mit 2,5 Punkten nur 32-ter wurde: „Den René habe ich dort leider nicht kennenlernen dürfen, doch bei ihm lief es noch so viel schlechter… Ach ja, dafür habe ich den IM Christof Sielecki kennengelernt und kann das Turnier empfehlen. Es gab sogar einen Abholservice vom Bahnhof, und das Hotel lag gemütlich, doch konnte man dort nicht viel unternehmen, und vielleicht gibt es ja auch bald auf deren Vereinsseite ein paar Bilder davon, selbst habe ich keine gemacht, nur fand ich die Figuren etwas gewöhnungsbedürftig…“

Vielleicht war das ja der Grund.

Weitere Informationen hier.

[Maik Naundorf]

Springerwanderung

In der zweiten Runde der Vereinsmeisterschaft der Elberfelder Schachgesellschaft kam es am Freitag zur Begegnung zwischen Michael Podder und Thomas Falk. Und es entwickelte sich eine spannendere Partie, als dies ein Blick auf die Spielstärke nach DWZ vermuten ließ, was hin und wieder die neugierigen Blicke von unter anderen Reiner Odendahl, Lahcen Saoudi und Ahmec Agic anlockte.

Falk vs Podder nach 14. … a5

Nach dem schwarzen Zug 14. …. a5 von Michael musste Thomas sich entscheiden, wohin mit dem Springer, der schon von g1 über f3, e1, d3 nach b4 eine lange Reise hinter sich hatte: entweder zurück nach c2 oder nach vorn auf d5. Nach acht Minuten Bedenkzeit entschloss er sich für das aktivere 15. Sd5, auch wenn er den Bauern nach dem Springertausch nicht lange halten können würde. So versprach das mehr oder weniger gewollte Bauernopfer ein aktives Spiel. Der schwarze Mehrbauer zog sich im weiteren Spielverlauf durch; doch bedurfte es insgesamt 83 Züge, die Partie zugunsten von Michael zu entscheiden.

Die Partie zwischen Markus Biedermann und Martin Keller wird am 29. September ausgetragen.

[thf]

Reiner Odendahl & Michael Podder erfolgreich in Dortmund

Am Samstag, den 26.08.2017 wurde in Dortmund ein Schnellschachturnier ausgetragen mit 11 Runden à 2×15 Minuten.
Turniersieger GM Vladimir Epishin (rechts) und IM Karl-Heinz Podzielny trennten sich in der 6. Runde remis [Foto: P. Schulenburg]
Turniersieger wurde GM Epishin in einem Feld von 134 Spielern, davon mehr als 30 Spieler mit DWZ > 2000 und 9 FIDE-Titelträgern.
Reiner Odendahl, nominell Nr. 6 der DWZ-Turnierrangliste spielte immer ganz vorne mit und belegte mit 8,5/11 einen hervorragenden 3. Platz bei stärkster Konkurrenz. Michael Podder, nominell Nr. 43 der DWZ-Turnierrangliste spielte auch immer vorne mit und belegte mit 7,5/11 einen sehr guten 13. Platz bei sehr starker Konkurrenz.
Beide Spieler wurden mit einem ordentlichem Preisgeld belohnt, wobei Michael Podder nicht nur DWZ-Rating Bester seiner Rating-Gruppe wurde sondern zudem auch noch DWZ-Rating Bester der nächst höheren Rating Gruppe.
Alle Informationen hier.
[Michael Podder]

Vereinsmeisterschaft 2017/18

Traditionell startet die Elberfelder Schachgesellschaft 1851 ihre Saison mit der ersten Runde der Vereinsmeisterschaft. Wie schon im vergangenen Jahr trafen sich gestern fünf Elberfelder um nach dem Titel zu greifen und um sich auf der schwarzen Ehrentafel im Spielsaal hinter dem Spitzenbrett zu verewigen.

Alle Informationen hier.

[thf]

Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft 2017

Im englischen bezieht sich der Begriff „Senior“ nicht unbedingt auf das Alter, sondern auch auf die Erfahrung. Dass der Elberfelder Senior Josef Komeinda nicht nur zur ersten Gruppe, sondern auch zur zweiten zu zählen ist, zeigte er auf der Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft Anfang August in Berlin.

Wir gratulieren herzlich !

[thf]

Und es wurden dann noch zehn,…

… die am Freitag um die offene Elberfelder Schnellschachmeisterschaft spielten; denn bei Anmeldeschluss waren es deren nur vier, Gerhard Arold, Andrea Schmidt, Michael Podder, und Turnierleiter Thomas Falk . Im Verlaufe der Diskussion, wie man mit vier Spielern neun Runden, zum Beispiel doppelrundig oder irgendwie anders, die Meisterschaft spielen könnte, kam dann noch der eine oder andere Spieler, darunter Hochkaräter wie Reiner Odendahl, Frank Noetzel, oder auch Lahcen Saoudi.

So wurde dann gemeinschaftlich beschlossen, die Schnellschachmeisterschaft sieben Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit nach Schweizer System auszutragen, die Frank Noetzel für sich entscheiden konnte, gefolgt von Michael Podder, und auf Platz drei Reiner Odendahl.

Wir gratulieren herzlich !

Zu den Ergebnissen

[thf]

ESG IV Captain’s Cup

Fünf Freunde (Benedikt, Rüdiger, Renè, Thomas, Martin) kamen, um sich mit einem kleinen aber feinen Schnellschachturnier jeder gegen jeden auf die kommende Saison in der 1. Bezirksklasse einzustimmen und vorzubereiten.

Daher wurde sich weder nichts geschenkt noch Remis geschoben, sondern bis zum letzten Zug gekämpft, wollte doch jeder den Cup nach Hause nehmen. Auf den Brettern entschied oft Caissa über den Ausgang der Partie. Am Ende konnte Martin Keller den Pokal ergreifen und wiederholte somit seinen Anspruch auf das Spitzenbrett der vierten Garde der Elberfelder Schachgesellschaft. Den zweiten Platz belegte Neuzugang Rüdiger Horn, gefolgt dank besserer Buchholzwertung Aufsteiger Benedikt Abel.

Zu den Ergebnissen.

Die Saison, die mit der Viererpokalbegegnung «BSW III vs ESG III» am 3. September beginnen wird (die ESG IV läuft beim Viererpokal im Gewand der ESG III auf), kann kommen.

[thf]

Andrea Schmidt: Dritte im NRW-Blitz der Damen

Am 08. Juli 2017 fand im Schachzentrum Mülheim die NRW Blitzeinzelmeisterschaft der Damen und Herren 2017 statt.
Für den Niederrheinischen Schachverband hatten sich zwei Vereinsvertreter, Frank Noetzel und Gerd Kurr, qualifiziert. In dem stark besetzten Turnier in Mühlheim konnte sich Frank bei hohen Temperaturen am Tag und im Spiellokal bis 2/3 des Turniers große Hoffnungen auf einen der drei Qualifikationsplätze machen, da er ganz vorne dabei war, leider reichte es zum Schluss nur zum fünften Platz.
Gerd kam nicht so richtig in seinen Blitzrythmus, man spielte 3 Minuten plus 2 Sek pro Zug, was gewönungsbedürftig ist. Zum Schluss landete Gerd auf den 16. Platz.

Dr. Johannes Baier: „Bei den heutigen Blitz-Einzelmeisterschaften des SBNRW in Mülheim setzten sich jeweils die Favoriten durch. In der offenen Klasse holte Lokalmatador GM Daniel Hausrath (SV Mülheim Nord) erwartungsgemäß den Titel mit einem komfortablen 2-Punkte-Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Jonas Freiberger (SK Werther). Der Platz 3, der ebenfalls noch die Qualifikation für die „Deutsche“ bedeutet, ging an Michael Coenen vom Düsseldorfer SK.

Bei der NRW Blitzeinzelmeisterschaft der Damen setzte sich WFM Jevgenija Leveikina (SV Wattenscheid) knapp vor WIM Amina Sherif (SG Solingen) durch. Dritte wurde Andrea Schmidt von der Elberfelder SG“, was zur Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 2017 reichte, die Anfang August in Erfurt stattfindet. Das Turnier wurde mit der alten Bedenkzeit von 5 Minuten gespielt, und man spielte doppelrundig.

Die Ergebnisse im einzelnen.

[AS]

Internationaler Dreikampf Vonkeln 2017

Wie man schön sehen kann, wäre es 2017 wieder soweit gewesen, sich als ESG in die Siegertafel eintragen zu lassen.

Bis zum Finale lief es denn auch recht gut – im Halbfinale wurde Seriensieger und Gastgeber Vonkeln bezwungen, denen dann auch noch im kleinen Finale die Luft ausging und am Ende hinter Wermelskirchen nur den undankbaren vierten Platz belegten.

Im Finale mussten wir dann gegen die Holländer antreten, die uns schon in der Vorrunde klar besiegt hatten. Schachlich war kein Kraut gegen die wie immer stark aufspielenden Niederländer am gestrigen Tag für uns gewachsen. Allerdings konnten wir im Schiessen den Spieß umdrehen und gewinnen. Blieb als letzte und Königsdisziplin des Dreikampfes das Picken. Hier fehlte uns dann am Ende wohl etwas die Kraft zum Gegenhalten und der Joker Marten legte uneinholbar zum Sieg vor.

Herzlichen Glückwunsch den Siegern und ein Dank an die Ausrichter für die wieder einmal gelungene Veranstaltung.

[MK]