Gelungener Saisonauftakt ESG 1

Nach zwei mehr oder minder knappen Siegen gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte stehen wir verlustpunktfrei ganz vorne in der Regionalliga. Nur das Team von Kleve, gegen das wir am 11.11. in der 3. Runde den nächsten Heimkampf bestreiten, liegt momentan mannschaftspunktgleich mit uns an der Tabellenspitze. Doch nun zum Kampfverlauf.

Anders als im 1. Kampf gegen die starke Seniorentruppe aus Hochneukirch, in dem wir mit 3 Siegen gegenüber 2 Niederlagen denkbar knapp die Nase vorne hatten, verlief gestern der Kampf gegen Ratingen in zunächst ruhigerem Fahrwasser. Nach wieder früher Punkteteilung am Spitzenbrett war an den übrigen Brettern ein zähes Ringen um kleine Vorteile in zumeist ausgeglichenen Stellungen zu beobachten. Den ersten Sieg konnte Edeljoker Markus Boos in vorteilhaftem Läuferendspiel einfahren und damit Ruhe ins Spiel bringen, zumal die ersten Partien zu kippen drohten. Insbesondere Torsten hat sich gegen das langjährige Spitzenbrett der Ratinger in einem Turm / Läuferendspiel mit zeitweise 3 Minusbauern findig und zäh in ein theoretisches Remisendspiel gerettet und damit die Kampfmoral der Gegner endgültig gebrochen. Einen weiteren Sieg konnte Gerd beisteuern, dessen Gegner in letztendlich ausgeglichener Stellung die Zeit überschritt, so dass sich das Endergebnis besser darstellte als der Kampfverlauf.

In den nächsten Kämpfen werden wir uns noch steigern müssen. Hervorzuheben bleibt die wie immer hervorragende Betreuung des Auswärtskampfes durch Frau Klöckner, die auch durch Freigetränke und die Bereitstellung vielseitiger Snacks erneut eine entspannte und freundschaftliche Stimmung unterstützte.

[Gerd Kurr]

ESG U20-II gewinnt auch zweites Saisonspiel

Unsere zweite Jugendmannschaft durfte nach dem klaren Auftaktsieg gegen Neviges nun gegen eine der stärksten Mannschaften in der Jugendbezirksliga antreten, die U20 des BSC Wuppertal.

Das Spiel fand im Luftschloss statt, weil der BSW ihr Spiellokal nicht zur Verfügung stand. Ahmet Gülcan hatte am Vorabend kurzfristig den Schlüssel zum Spiellokal bekommen (vielen Dank fürs Einspringen !) und empfing zusammen mit Florian, Batuhan, Anthony und Annika die Gäste. Leider waren nur drei Spieler der BSW gekommen, sodass Anthony zwar einen kampflosen Punkt bekam, aber leider nicht spielen durfte.

Durch die im Jugendbereich angewendete Drei-Punkte-Regel war allerdings damit klar, dass uns ein weiterer Gewinn am Brett zum Mannschaftssieg reichen würde. Zwei Stunden wurde gut gespielt und gekämpft. Die beiden gegnerischen Spitzenbretter, die ihre Mannschaft beim DWZ-U-1000-Turnier vor den Sommerferien noch zum Turniersieg und sich selber weit über die genannte DWZ-Grenze gebracht hatten, erwiesen sich im Endeffekt als zu stark für Florian und Batuhan, aber Annika konnte wie schon vor zwei Wochen einen Sieg einfahren und damit endete der Kampf BSC Wuppertal U20I – ESG U20II 7-9.

Herzlichen Glückwunsch!

[Markus Boos]

ESG II startet mit Arbeitssieg

Zum Auftakt der Verbandsliga hatte die 2. Mannschaft den Ratinger SK III zu Gast. Auf dem Papier eine machbare Aufgabe, aber wir wollten uns nicht überraschen lassen. Es kam natürlich wieder anders…

Zuerst passierte 2 Stunden nicht viel und die ersten beiden Remisangebote an den mittleren Brettern wurden abgelehnt. Nach 3 Stunden Spielzeit sah es schon kritisch aus, da an Brett 2, 5 und 8 Materialverluste entstanden waren. Die übrigen Bretter waren ok, optisch etwas besser.

Thomas Schubert musste als erster aufgeben, er ließ einen Turm stehen und gab prompt auf.  Vor der ersten Zeitkontrolle gelangen uns noch drei volle Zähler durch Ludger Schmidt, David Bachmann und Gerhard Arold. Kurz danach schaffte Andrea Schmidt die Zeitkontrolle jedoch nicht und verlor ihre Partie. An Brett 2 remisierte Stefan Pfeiffer „mit“ Weniger-Figur für 3 Bauern  (siehe Diagramm), sodass wir wieder gute Chancen hatten, den Mannschaftssieg zu erarbeiten. Michael Podder hatte 2 Bauern weniger, versuchte aber noch im Spiel zu bleiben, musste aber nach 5 Stunden Spielzeit die Segel streichen.

Verblieb noch das Spitzenbrett, wo Neuzugang Markus Boos im Doppelturmendspiel mit Mehrfigur gegen 2 Bauern einen aufgerückten Freibauern blockieren musste, aber Gewinnaussichten besaß. Nach dem Tausch eines Turmes schien die Partie gewonnen, jedoch musste Markus noch einige Finten beachten, um den Mannschaftssieg einzufahren.

Nach fast 6 Stunden Spielzeit war es jedoch soweit, und der Arbeitssieg mit 4,5:3,5 gelungen.

[RM]

Toller Saisonauftakt ESG-Schachjugend

Hatten sich vor zwei Wochen noch alle vier spielenden Kinder/Jugendlichen unseres Vereins bei ihrem Einsatz im Bezirks-Viererpokal eine „Lehrstunde“ durch wesentlich stärkere (und ältere…) Gegner geben lassen dürfen, zeigte sich heute das (hoffentlich 🙂  richtige Gesicht unserer Kinder- und Jugendabteilung.

Nach dem Motto „Getrennt spielen – gemeinsam gewinnen“ waren

– vier Kids beim Benefiz-Schnellschachturnier in Alpen-Issum und

– vier Kids beim Heimkampf der U20-II gegen Neviges im Einsatz.

Eigentlich gab es dabei nur einen gewinnenden(!) Pechvogel: Immanuel, in großer Vorfreude auf sein erstes Saisonspiel, musste mit einem kampflosen Punkt vorlieb nehmen, weil die Gäste aus dem Wallfahrtsdorf leider nur drei Spieler mitbrachten…

Sein Bruder Ferdinand, in Alpen-Issum im Einsatz, spielte, wie schon letzte Woche beim ersten Erwachsenen-Vereinsblitz, ein tolles Turnier, verlor nur gegen Vereinskollege Dominik und remisierte gegen Joris Minneken (DWZ 1363), holte wie auch Dominik 5,5 aus 7.

Am Ende waren in der Gruppe der 5./6.- Klässler vier Kinder punktgleich und so wurden aufgrund der Feinwertung Ferdinand und Dominik 2. und 3. hinter dem punktgleichen Joris Minneken !

Antonia hatte sich mit 4/6 in der Schlussrunde an Brett 3 hochgearbeitet und durfte gegen Ferdinand spielen, verlor leider, aber konnte sich damit trösten, nur gegen die ersten drei verloren zu haben !

Das Turnier der 3./4.-Klässler wurden vom vierten ESG-Spieler deutlich dominiert und gewonnen: Batuhan gewann mit 7/7 !

Am Ende durften sich Dominik und Ferdinand noch über einen extra Pokal freuen; obwohl nur zu zweit angetreten, gewannen sie die Schulwertung in einem ausgeglichenen Turnier. Vielen Dank an Gundi und Ines, als Fahrerinnen und Elli als treuesten Fan und Mannschaftsmaskottchen 🙂

Währenddessen schlug sich unsere Jugendmannschaft U20-II im Luftschloss unter der Leitung von Norbert Schröder (Danke für den kurzfristigen Einsatz!) souverän, es punkteten Anthony, Annika und Merlin und so stand es am Schluss hier 4-0 (12-3 in der Jugendwertung) in der ersten Runde der Jugendbezirksliga gegen die Sfr. Neviges !

Herzlichen Glückwunsch und weiter so !

[Markus Boos]

Einen sonnigen Schach-Sonntag in Solingen…

… verbrachte heute die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft. Die Besonderheit des Mannschaftspokals ist, dass alle Mannschaften des Bezirks in einer Liga spielen, und Caissa bescherte dieses Jahr der ESG IV in der ersten Runde einen der Hauptpreise: Solingen 1.

So fuhren dann Thomas Falk, Ferdinand Schneider, Denis Krzyzstala und Kevin Born in die Klingenstadt, um sich mit den ganz großen des Bezirks zu messen und um ein paar schöne Stunden Schach zu spielen. Alles andere als ein klares 4:0 für die Gastgeber wäre eine Sensation gewesen.

[thf]

Meisterschaft und Aufstieg!

1. Bezirksliga: ESG III – SF Anna Wuppertal 6,5 : 1,5

Was für eine Saison!?! Am letzten Spieltag hat sich die Drittvertretung mit einem 6,5:1,5-Kantersieg über die SF Anna an die Tabellenspitze der 1. Bezirksliga vorgeschoben und somit die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsklasse perfekt gemacht. Das Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung über alle neun Spieltage hinweg.

Die Rahmenbedingungen des Mannschaftskampfes hätten unterschiedlicher nicht sein können: Die Elberfelder wollten mit einem Sieg ihre Aufstiegschancen wahren, für die SF Anna dagegen waren zwei Punkte Pflicht, um den Abstiegsrang zu verlassen. Noch vor der Saison hätte man dieses Szenario wohl eher mit vertauschten Rollen erwartet.

Den ersten Zähler für die Gastgeber holte Alfred Güthler an Brett sechs gegen Kerpen, obwohl Alfred zunächst gar nicht so gut stand, sich aber eindrucksvoll in die Partie zurückkämpfte. Harald Kurz erhöhte wenig später auf 2:0, nachdem ihm am 8. Brett gegen Christoph Meyer ein Springervorstoß mit Figurengewinn geglückt war und er in der Folge auch Meyers Königsangriff abwehren konnte.

Es folgten zwei schöne Siege von Alexandr Pertschik und Hagen Woldt, mit denen das Mannschaftsremis bereits gesichert war. Alex traf an Brett zwei auf Monastyrjow und erreichte nach 20 Zügen folgende Stellung:

Pertschik – Monastyrjow nach 19… Dd7

Der Zug 20. De2 droht neben dem offensichtlichen Dxh5 auch den Bauernvorstoß b5, was den Läufer gewinnen würde. Monastyrjow entschied sich zugunsten seines Läufers, geriet jedoch nach 20… Lxa4 21. Dxh5 Tfc8 22. Dh7+ Kf8 in eine sehr prikäre Lage aus der er sich letztlich nicht mehr befreien konnte und im 27. Zug aufgab.

Hagen Woldt kam an Brett vier gegen Passon besser aus der Eröffnung und konnte früh Druck aufbauen:

Woldt – Passon nach 16… Sd7

Der Anna-Spieler hoffte, mit dem Springerrückzug Hagens aktivere Figuren abtauschen zu können, doch Hagen fand das feine Springeropfer 17. Sxf7! Nach 17… Kxf7 18. Lxe6+ Kf8 19. Dh5 Se5 20. Txe5 gewann der ESG-Akteur die Figur zurück und behielt zwei Mehrbauern, mit denen er die Partie siegreich gestalten konnte.

Angesicht des Zwischenstandes musste Anna-Mannschaftsführer Kuhnhenn das zu diesem Zeitpunkt realistische Remisangebot von Thorben Mantler am Spitzenbrett ablehnen und auf Sieg spielen. Thorben nutzte diesen Umstand, um seinen Gegner auszukontern und entscheidend Material zu gewinnen. Somit stand die ESG III als Sieger des Mannschaftskampfes bereits fest und die Niederlage von Lukas Heynck an Brett fünf gegen Rauter fiel nicht mehr ins Gewicht.

Letztlich konnte noch Peter Wiesemann am siebten Brett davon profitieren, dass sein Gegenüber Soechting die Stellung nach einem Damentausch falsch eingeschätzt hatte und quasi in ein verlorenes Endspiel abwickelte. Somit blieb Peter in sämtlichen neun Saisonspielen ungeschlagen und gleichzeitig Topscorer der abgelaufenen Spielzeit! Abschließend verständigten sich Josef Krük und Richert an Brett drei auf Remis, sodass die Mannschaftsführer ein 6,5:1,5 auf dem Spielbericht eintragen konnten.

Für die Elberfelder bedeutet der Sieg die Meisterschaft in der 1. Bezirksliga, wie sich wenig später herausstellte. Die SF Anna dagegen müssen den schweren Gang in die 2. Bezirksliga antreten, wo sie mit Sicherheit nächste Saison den Wiederaufstieg anstreben werden.

[TM]

Auslaufen…

… in die Sommerpause. Das war das Motto, unter dem die letzte Begegnung in der Saison 2017/18 der Vierten der Elberfelder Schachgesellschaft gegen die Gäste aus Solingen stand.

Wie ein Fels in der Brandung, so standen die Elberfelder auf dem dritten Tabellenplatz, und daran würden die Ergebnisse des letzten Spieltages auch nichts ändern, und so stehen die Elberfelder mit zwei Punkten Abstand zu den Aufstiegsplätzen Lennep und Vonkeln und mit drei Punkten Abstand zum Lokalkonkurrenten BSW auf den dritten Tabellenplatz.

Kein Grund, dem Brett fern zu bleiben, sondern für die Vierte nochmals Grund, sich von der besten Seite zu zeigen. Lediglich Josef Komeinda war schon fern im Urlaub. Für ihn spielte wieder Cudi Cesen.

Die siebte der Klingenstadt kam an den hinteren Brettern mit zwei sehr jungen Ersatzspielern, die von ihrem Trainer noch eindringlich auf die Begegnung eingestimmt wurden. Die Punkte dieser Bretter gingen schnell an die Elberfelder. Die nächste Erfolgsmeldung zum 3:0 konnte Martin Keller am Spitzenbrett gegen Michael Ehringfeld vermelden, der ein sehr starkes Turnier bei der Einzelmeisterschaft des Bezirks gespielt hat. Martin überzeugte jedoch in dieser Partie.

Hier stand Martin mit den schwarzen Figuren schon deutlich besser, und 17. Lxd2 wäre die bessere Fortsetzung für Ehringfeld gewesen; doch dieser setzte mit 17. exf7+ fort, was Martin mit 17… Dxf7; 18. e5 Sxf3+ beantwortete, und weiß steht sicher auf Gewinn. Die Aufgabe kam im 24. Zug.

Es folgten zwei Remis am Brett 3 (Rüdiger Horn vs Capelan) und am Brett 4 (Yadollah Zargari vs Fodor) zum Mannschaftsremis. Den Mannschaftssieg steuerte Mannschaftsführer Thomas Falk gegen Mix bei, der frühzeitig einen Zentralbauern einstellte. Thomas wickelte dann in das vorteilhafte Endspiel ab.

Mit 28. e4 setzte Thomas den Hebel an die schwarze Stellung an. Nach 28… Kd7, 29. exf5 exf5 war der schwarze König an den gedeckten weißen Freibauern wie an einer Hundeleine gefesselt, und der weiße König wanderte zu den Bauern auf dem Damenflügel. Im 35. Zug gab schwarz auf.

Am Brett 2 zwischen Samuel Haringer und Schubert entwickelte sich ein verbissener Zweikampf um die Vorherrschaft im Zentrum, stets mit leichten Vorteilen für weiß. Nachdem Samuel seinen zweiten Turm von a1 über a3 mit 25. Taf3 in den Königsangriff integrierte,

versuchte schwarz mit 25… Tf4 die Situation zu entschärfen; jedoch mit 26. Txf4 Dxf4 ließ er mit 27. De6 die weiße Dame ins schwarze Lager und geriet mit 27… Df8; 28. Tf3 De8; 29. Tf7 Sc8; 30. Sg3 unter Druck und zog 30… Kg8. Samuel runzelte kurz verwundert die Stirn und zog 31. Txe7+.

Den Abschluss dieser Begegnung und dieser Saison machte dann Fabio Santiago mit einem Remis gegen Barche zum 6,5:1,5 Endstand.

[thf]

Nur zum Schachspielen…

… ist heute die Vierte der Elberfelder Schachgeselschaft zu den Schachfreunden ins Grüne nach Vonkeln gefahren; denn der Vonkelner Dreikampf ist erst im Sommer.

So ist man dann heute eher bei winterlichen Bedingungen angetreten; zum Glück schneelos und der Ofen brandte kräftig. Optimale Bedingungen, um den Schachfreunden zu zeigen, dass die Elberfelder ganz oben mitspielen, auch wenn  nur noch rein theoretische Chancen auf den Aufstieg bestanden. Zumal die Elberfelder wieder stark ersatzgeschwächt antreten mussten. Rüdiger Horn hatte abgesagt, wie auch Josef Komeinda wegen gebrochener Hand; und am morgen sagte auch noch kurzfristig Renè Niebergall wegen Krankheit ab.

Damit stand es dann bei Uhrenandrücken gleich 0:1 für die Gastgeber. Zum Glück konnte Benedikt Abel am Brett 7 gegen Ferdinand Schneider schnell den Ausgleich schaffen. Doch hielt sich die Freude am Ausgleich nicht lange;  denn am Brett 8 musste Denis Krzysztala sich gegen Siegler junior geschlagen geben. Nun war es Samuel Haringer, der am Brett 2 gegen Gerhard den Ausgleich herstellte. Im Königsangriffwettlauf konnte Samuel mit den schwarzen Figuren den Höhepunkt in der Partie setzen.

Gerhard versuchte sich mit 31. Sg3 zu verteidigen, und Samuel setzte mit 31…Sf3 fort. Es folgte noch 32. Kh1 Dxh3+ und Aufgabe.

Doch aufmatmen konnten die Elberfelder nicht, da die Partie von Martin am Brett 1 drohte verloren zu gehen, und so kam es dann auch, nachdem seine Dame verloren ging. Es folgten zwei Remis, am Brett 4 zwischen Yadollah Zargari und Ludwig und am Brett 3 zwischen Fabio Santiago und Ußling, so dass alle Hoffnungen auf das Mannschaftsremis auf Mannschaftsführer Thomas Falk lagen, der im 13. Zug mit einer Kombination seinem Gegenüber Krakat zwei Bauern abnehmen konnte. Nach Abtausch der Schwerfiguren versuchte Thomas in einem Bauernendspiel mit Springer, die Bauern am Damenflügel nach vorne zu treiben.

Krakat bot mit 49…Sxd4 remis, das Thomas mit der Idee 50. Sb5+ ablehnte. Nach langer Überlegung zog Karkat noch 50. Sxb5; 51.Kxb5 Kd7; 52.Ka6 Kc8; 53.Ka7 und Aufgabe zum Mannschaftsremis.

Am 15. April empfängt die ESG IV zum Saisonabschluss die SG Solingen VII.

[thf]

Großer Regionalligatag in Krefeld

Zur siebten Runde der Regionalliga waren wir zu Gast bei der 2. Mannschaft unserer Schachfreunde aus Krefeld, während unsere Nachbarn aus Solingen gegen die 1. Mannschaft, gegen die wir in der letzten Runde nur knapp verloren haben, klar mit 6:2 unterlagen.

Für den Auftakt zum klaren 6:2 Sieg sorgte Ronny Müller mit einer schönen Schwarzpartie, deren erfolgreicher Ausgang sich schon früh abzeichnete. Anschließend erzielte Stefan Pfeiffer am 7. Brett ein Remis gegen die einzige Dame der Gastgeber.

Mit Blick auf die solide 1,5:0,5 Führung und guten Stellungen an den meisten Brettern steuerte dann Frank aus zumindest ausgeglichener Position einen mannschaftsdienlichen halben Punkt bei.

In der nächsten Phase des Kampfes standen schöne Gewinnpartien von Reiner und Achim einer Niederlage von Maik gegenüber, wodurch der Vorteil zum 4:2 Zwischenstand weiter ausgebaut wurde.

Übrig blieben die Partien von Helge und Gerd, die sich zu später Stunde gleichzeitig gegen den zähen Widerstand ihrer Gegner zum 6:2 Endstand durchsetzen konnten.

Aktuell belegen wir den undankbaren zweiten Tabellenplatz, während dem Spitzenteam aus Krefeld bei 2 verbleibenden Runden und 4 Mannschaftspunkten Vorsprung der wohlverdiente Aufstieg wohl nicht mehr zu nehmen sein wird.

[Gerd Kurr]

Spannender Saisonendspurt

1. Bezirksliga: ESG III – Ohligser TV 4,5 : 3,5

Dank eines knappen aber verdienten 4,5:3,5-Heimsieges hat die Drittvertretung nach wie vor realistische Meisterschaftschancen in der 1. Bezirksliga. Zwei Runden vor Saisonende steht nunmehr ein Spitzentrio punktgleich auf den Plätzen eins bis drei – für einen spannenden Saisonendspurt ist also gesorgt!

Das Heimspiel gegen das bisherige Verfolgerteam aus Solingen begann vielversprechend, da die ESG-Aktuere Thorben Mantler, Dennis Peters und Harald Kurz bereits nach der Eröffnung Vorteile verbuchen konnten. Harald profitierte an Brett acht vom zu passiven Igelaufbau seines Gegners Sandow, indem er die größere Mobilität seiner Figuren ausspielte:

Kurz – Sandow nach 20… g5

Den schwarzen Versuch um Gegenspiel konterte Harald mit 21. Sc6 und hätte nach 21… Dd7 22. Sxe7+ Dxe7 mit dem feinen Zug 23. Dg3 laut Stockfish bereits eine Gewinnstellung herbeiführen können. Doch auch der Partiezug 23. Lh2 sicherte Weiß bequemes und vorteilhaftes Spiel, in dessen Folge Harald später die Qualität gewann und verdient den vollen Punkt einfuhr.

Nach wie vor ungeschlagen blieb Peter Wiesemann, der an Brett sieben Özlügedik gegenübersaß und von diesem mit seiner bevorzugten Weiß-Eröffnung konfrontiert wurde. Peter ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und holte ein sicheres Hälftchen. Es sollte das einzige Remis des Mannschaftskampfes bleiben. Die zuvor erwähnten Eröffnungsvorteile konnte Dennis Peters am 6. Brett gegen Zymeri nicht nur nicht mit ins Mittelspiel nehmen, er verlor sogar im Endspiel Material und musste letztlich eine unglückliche Niederlage einstecken.

Zwischenzeitlich gingen die Gäste sogar in Führung, als Alexandr Pertschik im hoffnungslosen Endspiel gegen Winkelrath die Waffen strecken musste, doch im Duell der Altmeister an Brett drei behielt Josef Krük gegen Ommer die Oberhand, sodass der Ausgleich bald wieder hergestellt war. Josef gelang es sehr gut, seine Türme aktiver zu positionieren und einen Freibauern zu schaffen, der am Ende die Partie entschied. Dann gingen wieder die Gastgeber in Führung, da Thorben Mantler am Spitzenbrett seine taktisch geprägte Partie gegen Preuss zum Sieg führen konnte. Zwischenzeitlich stand das Brett mächtig in Flammen, sodass die kiebitzenden Mitspieler teilweise recht verdutzt auf das Brett schauten.

Da Alfred Güthler an Brett fünf gegen Baumann das Turmendspiel mit Minusbauer nicht mehr halten konnte und aufgab, bekam beim Zwischenstand von 3,5:3,5 die letzte noch laufende Partie am 4. Brett den alles entscheidenden Charakter: Hierbei gelang es Hagen Woldt, seinen Gegner Hammerschmidt in eine immer prikärere Position zu bringen. Raum- und Stellungsvorteile nutzte Hagen aus, um den Druck auf den gegenerischen König zu erhöhen und kurz vor Schluss folgende Stellung herbeizuführen:

Woldt – Hammerschmidt nach 44… Kg8

Der letzte Zug von Schwarz (Kf8-g8) war gegen die Drohung 45. Txf6 gxf6 46. Dh6+ mit nachfolgendem erzwungenem Matt gerichtet, entschärfte diese aber nicht. Hagen spielte nämlich trotzdem 45. Txf6 und Hammerschmidt hätte nach 45… gxf6 46. Sxf6+ die Dame verloren. Ohne seinen Läufer wollte der Solinger die Partie allerdings auch nicht fortsetzen und reichte Hagen dementsprechend die Hand zur Aufgabe. Der knappe Heimsieg stand somit unter Dach und Fach.

[TM]