ESG II bleibt in der Verbandsliga

Zum Saisonabschluss gastierte Bayer Uerdingen im  Luftschloß und unsere Devise vor dem Kampf hieß: Wir gewinnen! Da Uerdingen bereits abgestiegen war, rechneten wir nicht mit allzu viel Gegenwehr, aber es kam mal wieder anders…

Als Erster remisierte Ronny Müller nach gerade mal 14 Zügen – mit Schwarz und nicht ganz zufriedenstellender Eröffnungsbehandlung konnte man das Remisangebot nicht ablehnen.

Danach setzte Ersatzmann Thomas Kley mit Damenopfer auf d4 Schachmatt und der Gegner von Michael Podder überschritt die Zeit – 2,5 : 0,5. Mit der folgenden Niederlage vor Gerhard Arold  verkürzte Uerdingen zwar wieder, aber in den restlichen Partien standen wir mindestens gleich.

In der Zeitnotphase überschlugen sich die Ereignisse, da Andrea und Alfred in höchste Zeitnot gerieten. Andrea schaffte ihre 15 Züge in knapp 1,5 Minuten und rettete wenigstens das Remis. Alfred ist leider kein Blitzspieler , sodass er in der Endstellung zwar mehr Material als sein Gegner hatte, jedoch die Zeit überschritt. Bei Stefan Pfeiffer zeichnete sich ebenfalls ein Remis ab und somit ruhten die Hoffnungen auf Thomas Schubert. In seiner Partie hatte er sich einen Mehrbauern und eine vorteilhafte Stellung erarbeitet. Mit dem richtigen Plan wären wir am Ziel gewesen… Nach eine weiteren Stunde und dem Versuch am Damenflügel die Bauern vorrücken zu lassen, wollte Thomas jedoch nicht in einen Konter laufen und bot Remis. Mit dem 4:4 haben wir die Klasse gesichert und beenden die Verbandsligasaison auf Platz 7.

Stadtmeisterschaft 2015

Die zweite Runde brachte erste nicht unbedingt erwartete Ergebnisse. So konnte sich Lukas Heynck für seine Niederlage bei der ESG-Meisterschaft beim frisch gebackenen Vereinsmeister Heiko Kesseler revanchieren. Altmeister Josef Krük lieferte eine starke Partie gegen seinen um Jahrzehnte jüngeren Gegner Björn Augner, der aber noch ins Remis entweichen konnte und am Spitzenbrett konnte Peter Große-Hering den höher gesetzten Vonkelner Markus Boos, der wohl etwas zu passiv agierte, in einer sehenswerten Angriffspartie niederringen.

Die nächste Runde findet in 2 Wochen am 27.3. statt. Die Ergebnisse gibt es hier und Impressionen wie immer im Archiv

[MK]

ESG II unterliegt Ratinger SK II

In der 6. Runde der Verbandsliga musste die 2. Mannschaft beim Regionalligaabsteiger Ratinger SK II antreten. Ratingen hat einen sehr ausgeglichenen Kader und ist sicherlich einer der Aufstiegsfavoriten – mehr als Außenseiterchanchen hatte wir uns an diesem Sonntag nicht ausgerechnet. Und so kam es auch: nach gerade mal 4 Spielstunden hatte sich der Favorit mit 5:3 durchgesetzt.

Ganze Punkte gelangen Gerhard Arold und Ronny Müller, die Remise steuerten Stefan Pfeiffer und Andrea Schmidt bei.

Der nächste Gegner ist Turm Krefeld II im Heimkampf am 22.02.2015.

Gegen den Tabellenführer

Langenberg konnte die ESG IV am Sonntag nur 2,5 Punkte holen. Markus zog im 6. Zug in der Damenindischen Verteidigung fatalerweise e5 und verlor daraufhin 3 Bauern und damit das gesamte Zentrum. Sein Gegner tauschte daraufhin bis auf die Türme alles ab und droht a1D, dem Markus mit beiden Türmen begegnen musste und somit kein Gegenspiel mit drei isolierten Bauern. Das Matt verhindernd gab es dann auf. Thomas übersah in der F ranzösischen Verteidigung im Angriff den Spieß und musste die Qualität für den schwarzfeldrigen Läufer geben. Er versuchte noch auf dem Damenflügel ein Gegenspiel, doch gelang es seinem Gegner, den Damentausch zu erzwingen und so die Bauerumwandlung mit Turm gegen Springer. Auch Jan, Renè und Josef mussten ihre Partien verloren geben. Lediglich Lorin und Fabio konten überzeugen. Fabio stand zwar anfangs mit den schwarzen Figuren sehr passiv, jedoch gelang es ihm dann, seinen Springer auf e4 zu verankern, den er dann gegen Turm und Bauer gern eintauschte. Danach hieß es für ihn nur noch auf dem Königsflügel angreifen, da sein Gegner kurz, Fabio aber lang rochiert hatte. Sein Angriff konzentrierte sich auf den verbleibenden Springer und Fabio konnte die Vergeidigung des Springers überlasten, und sein Gegner gab auf. Lorins Partie war nach e4 und Sf6 sehr offen, und alles sah lange nach einem remis aus. Er hatte zwar das bessere Figurenspiel, jedoch keinen konkreten Angriffsplan. Als er mit De4 ein Matt auf b7 drohte, sah er dass der Damenzug nicht korrekt war, denn schwarz hatte alles gedeckt, und Lorin musste Dame und Turm für zwei Türme geben, und die Mattdrohung war weg. Doch nun zahlten sich die von Lorin besser entwickelten Leichtfiguren aus. Mit Turm und Läuferpaar gegen Dame und gefesselten Springer war der Sieg nur noch Formsache. Norbert steuerte den letzten Zähler mit einem remis bei. Es gelang ihm zwar, im 24. Zug die Qualität zu gewinnen, ging danach jedoch auf den Turmtausch ein und einigte sich mit seinem Gegner auf remis. Vielleicht hätte die Verdopplung der Türme ihm mehr Opportunität gegeben.

[Spieler der ESG IV]

Neues

Auf unserer Seite gibt es immer mal wieder kleine Veränderungen, Optimierungen und Neuigkeiten für Schachinteressierte und Mitglieder.

Was? – einfach mal ein bisschen surfen…

(Man kann auch fragen.)