Das Halbfinale…

… im Vereinspokal der Elberfelder Schachgesellschaft bestreiten am 22. April 2016
Reiner Odendahl vs Thomas Symank        sowie       Heiko Kesseler vs Frank Noetzel.

ESG II im Abstiegskampf

Im Mannschaftskampf gegen den SV Wesel gelang es uns wieder nur mit 7 Mann anzutreten und verloren klar mit 2,5:5,5. Brett 4 ging kampflos an Wesel und dann konnte der Mannschaftskampf beginnen. Der Matchplan war einfach: den Punkt wollte der MF selbst holen und der Rest der Truppe sollte remisieren.

Als Erster remisierte Gerhard Arold an Brett 2 und direkt danach verlor Ahmed Agic seine Partie, nachdem ein Opfer seine Königsstellung komplett zerstörte. An Brett 8 kam eine interessantes Gambit auf das Brett, was der Schwarze mit Figurenopfer „annahm“. Nach dem 15. Zug war die Partie jedoch bereits vorüber, als die 2. Figur abhanden kam. Dieser Teil des Matchplan wurde vom MF eingehalten. Stefan Pfeiffer erreichte ebenfalls ein Remis, aber  danach ging die Partie von Michael Podder verloren.  Zwischenstand kurz vor der Zeitkontrolle somit 2:4. Lukas lehnte das Remisangebot  -trotz Wenigbauern – danach ab, fand aber keinen Gewinnplan. Nach der Zeitkontrolle stellte er einen weiteren Bauern und die Partie ein. Auch die Gewinnversuche an Brett 6 durch Thomas Schubert scheiterten, da sich sein Gegner im Turm+Springerendspiel korrekt verteidigte.

In der letzten Runde steht somit ein Endspiel an, wo es gilt einen Punkt in Rheinhausen zu holen und den 8. Platz zu verteidigen.

Niederlage an 6 Brettern

Der Auswärtskampf am Niederrhein zum Rheydter SV ging denkbar schlecht los, da David Bachmann sich morgens krankheitsbedingt abmeldete. Am Spielort eingetroffen wurde uns das gleiche Los vom Gegner berichtet, sodass wir Brett 4 kampflos verloren und Brett 5 durch Ahmed Agic gewannen. Beide Mannschaften traten ohne Ersatzspieler an und waren DWZ-Schnitt ungefähr auf Augenhöhe. Leider entwickelte sich die Partie von Andrea Schubert an Brett 3 nicht nach ihrem Geschmack und sie stand frühzeitig auf Verlust, kämpfte aber gegen die drohende Niederlage. Besser aus der Eröffnung kam an Brett 8 Ronny Müller und hatte leichte Vorteile am Damenflügel erreicht. Nach seinem Zug e6 verfing sich jedoch sein Läufer in einen Bauernnetz und er musste ins Endspiel abwickeln. Da nun die Bauern e6 und c6 ziemlich wackelig waren, bot er seinem Gegner Remis, was angenommen wurde. Andrea verlor danach ihre Partie, ebenso Thomas Schubert am 6. Brett. Ein Lichtblick gelang Lukas Heynck, der einen starken Mattangriff initiierte und einen vollen Punkt einfuhr. Die beiden vorderen Bretter standen jedoch bereits schlechter, Stefan Pfeiffer übersah im Endspiel einen Zug und musste den gegnerischen Turm in seine Stellung lassen, was zum Verlust der Partie führte. Am 2. Brett kämpfte Michael Podder mal wieder umsonst, auch er musste sich dem starken Turm des Gegners geschlagen gegeben.

Nun erwarten wir am 3.04. den SV Wesel und müssen am letzten Spieltag zum OSC Rheinhausen.

Knapper Sieg gegen 7 Oberbilker

Einen hart umkämpfter 6 Stunden Sieg erreichte die zweite Mannschaft heute gegen den SV Oberbilk. Die Düsseldorfer Schachfreunde mussten krankheitsbedingt Brett 5 freilassen und trat mit zwei Ersatzspielern an. Somit hieß es nach der 1. Stunde 1:0 für uns! Zumal waren wir zumindest an den hinteren Brettern klarer Favorit, aber es kam wieder anders als gedacht. Die ersten 3 Stunden tat sich an den Brettern nicht viel, erst kurz vor der 1. Zeitkontrolle endete die Partie an Brett 7 mit einem Schwarzsieg von Thomas Schubert. Wenige Minuten einige sich Ronny Müller an Brett 8 auf remis, nachdem er die falsche Abwicklung gewählt hatte und danach im Doppelturmendspiel zu ungenau spielte. Danach verloren Michael Podder und Ahmed Agic ihre Partien und es stand ein Unentschieden zu Buche. Die restlichen Partien waren eher schlechter für uns, aber wir hatten wohl heute zumindest die bessere Kondition! ;-))) Etwas unverdient gewann überraschenderweise Gerhard Arold an Brett 2 seine Partie und da Andrea Schmidt nun im Turmendspiel mit einem Bauern weniger gelandet war, schien zumindest ein Punkt zu greifen nahe. Kurz vor 16 Uhr endete zuerst Andrea’s Partie remis und wenige Minuten später auch die Partie von Stefan Pfeiffer gegen FM Mühlenhaus, der eine Woche zuvor im Solinger Karnevalsturnier seine gute Form mit einem 3. Platz bestätigte, in einem hart umkämpften strategischen Spiel bis zum beiderseitigem Ende der Bedenkzeit mit einem Remis… – zum letztendlichen 4,5 : 3,5.

Kamellen für die Kleinen!

Am letzten Freitag war es wieder so weit! Noch einmal wurde dem Karnevalsfieber freien Lauf gelassen. Die ESG-Jugend feierte wieder ihr traditionelles Karnevalsturnier!

Wie jedes Jahr waren aber nicht nur die Kinder, sondern der Tradition entsprechend auch die Regeln des königlichen Spiels „verkleidet“. Von den 7 Runden Blitzschach mit jeweils 5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler hatte jede Runde ihre eigenen Regeln und Modifikationen. So wurde Münzschach, das bekannte Räuberschach und Go-Schach gespielt, sowie weitere zahlreiche Variationen. Hier ist nicht der stärkste Schachspieler im Vorteil, sondern der flexibelste und kreativste.

Damit das Schach seinem Ruf als Sport gerecht wird, darf auf einem solchen Turnier das „Sportschach“ selbstverständlich nicht fehlen. Hierbei muss der Spieler, der am Zug ist, stehen und der, der nicht am Zug ist, sitzen. Der Sieger der Partie gewinnt einen Cola-Flasche, welche während der gesamten Partie dekorativ mitten auf dem Schachbrett steht.

Neben dem Spaß stehen bei diesem Turnier natürlich auch die Süßigkeiten im Vordergrund. Es konnten Süßigkeiten gegen Schachfiguren (in der laufenden Partie versteht sich!) eingetauscht werden. Neu: Die Kleinen bekamen allerlei Leckereien, wenn sie im Gegenzug einen Würfel geworfen haben. Die gewürfelte Augenzahl wurden ihnen dann an Figuren vom Schachbrett genommen. Wer was Süßes will, muss bei diesem Turnier was riskieren!

Am Ende gab es dann noch einmal Süßigkeiten-Preise für alle!

Vereinspokal 2016

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Am 22.01. startet um 19 Uhr im Luftschloss die erste Runde des Vereinspokals. Wie im Viererpokal wird nach K.O.-System gespielt; das heißt, wer siegen will, darf sich in keiner Runde ausruhen! Gespielt wird wie immer im Schnellschach-Modus: 2 Partien mit je 60 Minuten Bedenkzeit. Steht nach den zwei Partien kein Sieger fest, so wird um den Sieg geblitzt mit 5 Minuten-Partien bis der Sieger feststeht. Wir hoffen auf ein spannendes Turnier und auf viele aufregende Partien!

Aufstellungssorgen?!

In der Verbandsliga stand in der 5. Runde das Derby gegen Solingen IV auf dem Spielplan. Zur Überraschung der Gegner nominierten wir an Brett 8 Thomas Kley um einen sicheren Punkt einzufahren. Nach Beginn des Mannschaftskampf stellten wir zur großen Verunsicherung fest, das die Aushänge im Spiellokal Thomas Kley als ersten Ersatzspieler führten und daher die Spieler an den Brettern 7 bzw. 8 verkehrt aufgestellt wären. Zu allem Überfluss verlor Lukas Heynck seine Partie frühzeitig nach einem Fehlgriff in der Eröffnung. Dadurch konnte er jedoch die Recherche durchführen, ob wir korrekt aufgestellt hatten und nur die Aushänge falsch waren. Zum Glück bestätigte sich das Letztere…

Leider ging es aber auch danach nicht besser weiter: 2 Figureneinsteller durch Thomas Schubert und Ronny Müller sorgten für besorgte Gesichter. Thomas gab seine Partie direkt auf und Ronny zockte noch weiter, da sein jugendlicher Gegner bereits in arge Zeitnot gekommen war. David Bachmann remisierte kurz vor der Zeitkontrolle und Thomas Kley am Brettchen verwertete seine 2 Mehrbauern mühelos. Einige Zeit später musste der Gegner von Ronny seine Figur zurückgeben und willigte ins Remis ein. Ebenso remis endete die Partie von Ahmed Agic, der die vorhandenen Bauernschwächen seines Gegners mit Damentausch ausnutzen wollte, aber hier die ungleichfarbigen Läufer unterschätzt hatte. Die Partien an den oberen beiden Brettern waren ausgekämpft, endeten jedoch beide mit einer Elberfelder Niederlage im Endspiel.

Nächster Mannschaftskampf ist am 14.02. im Luftschloß gegen den SV Oberbilk.

Vorbei…

… sind die Feiertage, der Weihnachtsbraten verdaut und der Kopf wieder frei fürs Schachspiel.

So kamen dann gestern am ersten Blitzabend des Jahres 2016 zahlreich die Blitzfreunde der Elberfelder Schachgesellschaft mit freundlicher Unterstützung durch Schachfreund Udo Seidens vom Schachklub Schweinfurt, um ihr Können unter Beweis zu stellen, und legten spannende Zweikämpfe aufs Brett, in denen sich nichts geschenkt wurde – es geht schließlich um die begehrte Blitzschachkrone der ESG, in denen Reiner Odendahl gestern den Abstand zum Führenden Frank Noetzel ein wenig verkleinern konnte.

Für den einen oder anderen war das gestrige Kräftemessen sicherlich auch eine gute Standortbestimmung, geht es doch in gut zwei Wochen, am Samstag, den 23. Januar zur NSV-Meisterschaft nach Krefeld zum Mannschaftsblitz, zu dem sich die ESG mit zwei Mannschaften qualifiziert hat.

Die Blitzfreunde konnten sich an diesem Abend darüber freuen, dass die Getränke auf das Geburtstagskind Martin gingen. Wir gratulieren nochmals mit einem herzlichen „Danke schön“.

Des Rätsels Lösung

Auflösung des Schachproblems: 1. Tb7+ und in weiteren 7 Zügen wird der gegnerische König zwangsläufig nach e5 gelockt und im 9. Zug setzt Weiss dann mit d4 (!) Matt.

Bedeutet das jetzt, dass man nicht immer gleich mit 1.d4 eröffnen sollte?

Leider hat kein Schachfreund die richtige Lösung gefunden – daher wird die nächste Aufgabe etwas leichter ausfallen 😎

Ein Frohes und gesundes Neues Jahr 2016!

Allen Schachliebhabern wünschen wir ein Frohes und gesundes Neues Jahr 2016 und in demselben natürlich auch den entsprechenden schachlichen Erfolg!

cinemagraph-silvester

Lassen wir es auch gleich dem Silvesterfeuerwerk krachen mit einer Kopfnuss zu Jahresbeginn aus dem Jahre 1851 (!) und dem „unsterblichen Problem“ von Konrad Bayer:

bayer problem

Wer schafft es, diesen „alten Hut“ zu knacken ohne fremde Hilfe? Weiss ist am Zug.

Der erste Einsender erhält als Preis einen Freiplatz beim Mai-Turnier…

Viel Spaß beim Lösen!

 

Kleiner Hinweis für diejenigen, die das Problem noch nicht kennen:

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