JHV 2016

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Wie jedes Jahr wurden gestern auf der Jahreshauptversammlung die Sieger der Vereinsturniere geehrt im Blitzen, im Pokal und der Meisterschaft: Stefan Pfeiffer (3. im Blitzen), Gerhard Arold (Vereinsmeister), Reiner Odendahl (Pokalsieger 2015 und 2016, Sieger im Blitzen), Frank Noetzel (2. im Blitzen), Thomas Symank (3. der Vereinsmeisterschaft). Nicht im Bild ist der 2. der Vereinsmeisterschaft Heiko Kesseler.

Dähne-Pokal hoch 3

Gleich drei Spieler der Elberfelder Schachgesellschaft (Gerard Arold, Heiko Kesseler und Thomas  Falk) sind gestern nach Solingen ausgezogen, um im Dähnepokal anzugreifen. Nicht weniger als zehn Schachspieler hatten sich zum Pokal angemeldet – so viel wie schon lange nicht mehr.

Gestern wurden davon vier Partien ausgetragen, da sich Heiko derzeit in Reha befindet. Wir wünschen ihm auch dort großen Erfolg. Schachfreund Reinhard Schüler vom Vohwinkler SC zeigte schachliches Herz und Sportgeist und war bereit, nicht ausgelost, sondern gegen Heiko gesetzt zu werden. Heiko konnte die Partie gewinnen.

Auch Gerhard Arold hatte in der ersten Runden Glück in der Auslosung. Fortuna bescherte ihm Bernhard Fodor von SG Solingen als Gegner, und Gerhard hatte mit den schwarzen Figuren keine Mühen, sich gegen ihn durchzusetzen.

Weniger Glück mit der Auslosung hatte Thomas, der mit den schwarzen Figuren gegen den deutlich stärkeren Helmut Meckel antreten musste, ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und suchte seine Chancen, so auch in dieser Stellung.

Meckel vs Falk nach 20. 0-0
Meckel vs Falk nach 20. 0-0

und sah hier unter Abzug 20. … Tg5. Es folgten 21. Te1, Dd5, 22. Sf3, und Thomas freute sich über das Geschenk der Solinger Gastgeber. Das muss man dann jedoch auch noch zu Ende spielen, ohne dabei einen Turm einzustellen, und so lachte dann doch am Ende der Solinger.

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Pokal-Einzelmeisterschaft

Im Halbfinale der Pokal-Einzelmeisterschaft auf Niederrheinebene, siehe Pokal Einzelmeisterschaft, konnte sich am vergangenen Freitag der Elberfelder Recke Heiko Kesseler überraschend gegen den sicherlich als Favorit geltenden FIDE-Meister Marcel Harff im Blitz-Stechen durchsetzen und trifft nun im Finale auf Volker Bub, der sich ebenfalls eher überraschend gegen Eugen Heinert durchsetzen konnte.
Heiko dürfte gute Chancen haben, nun auch das Finale zu gewinnen, und wir drücken ihm dazu die Daumen.

[thf]

ESG II beendet die Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz

Im Abstiegsendspiel beim OSC Rheinhausen unterlag die Zweite Mannschaft deutlich mit 6,5:1,5. Durch Ausfälle der Stammspieler Ahmed Agic und Thomas Schubert mussten die Ersatzmänner Ronny Müller und Thomas Kley antreten, was uns an den beiden hinteren Bretter klare DWZ-Vorteile verschaffen sollten.

Die erneute Niederlage zeichnete sich frühzeitig ab, da Gerhard Arold und Michael Podder nach der Eröffnung fehlgriffen und Material einbüßten. Auf die Niederlage von Gerhard folgte der nächste Rückschlag, da Ronny Müller im Endspiel Läufer vs. Springer sich ziemlich ungeschickt den Läufer einsperren ließ und den b-Bauern anschließend nicht mehr aufhalten konnte. In der Zeitnotphase übersah Thomas Kley ebenfalls einen vorrückenden Bauern und musste seinen bereits eroberten Materialvorteil wieder abgeben – nur noch Remis. Ebenfalls mit Remis endete die Partie von Andrea Schmidt an Brett 4, in der Analyse ärgerte sich Andrea über ihr Remis, da doch mehr in der Stellung möglich gewesen wäre. Nach dem Partieverlust von Lukas Heynck gelang David Bachmann noch ein Remis, die Stellung war die gesamte Zeit im Gleichgewicht. Die beiden verbleibenden Partien an den Brettern 1 und 3 durch Stefan Pfeiffer und Michael Podder endeten erst kurz vor 16 Uhr – ebenfalls mit Elberfelder Niederlagen. In der Partie von Stefan

Pfeiffer vs Heinert
Pfeiffer vs Heinert

waren im Mittelspiel einige Male taktische Springeropfer möglich, die jedoch erst in der Analyse auffielen, nämlich 25. Sxd5! Im Endspiel wurde Stefan vom amtierenden Verbandsmeister Eugen Heinert „ausgespielt“.

Aufsteiger in die Regionalliga wurde der SV Wesel, der gegen den SV Oberbilk mit 5,5:2,5 siegte und die Oberbilker gleichzeitig absteigen ließ. Für ESG II steht eventuell noch ein Stichkampf um den Verbleib in der Verbandsliga an, sofern aus der NRW-Klasse ein Verein in den Verband Niederrhein absteigt.

 

Das Halbfinale…

… im Vereinspokal der Elberfelder Schachgesellschaft bestreiten am 22. April 2016
Reiner Odendahl vs Thomas Symank        sowie       Heiko Kesseler vs Frank Noetzel.

ESG II im Abstiegskampf

Im Mannschaftskampf gegen den SV Wesel gelang es uns wieder nur mit 7 Mann anzutreten und verloren klar mit 2,5:5,5. Brett 4 ging kampflos an Wesel und dann konnte der Mannschaftskampf beginnen. Der Matchplan war einfach: den Punkt wollte der MF selbst holen und der Rest der Truppe sollte remisieren.

Als Erster remisierte Gerhard Arold an Brett 2 und direkt danach verlor Ahmed Agic seine Partie, nachdem ein Opfer seine Königsstellung komplett zerstörte. An Brett 8 kam eine interessantes Gambit auf das Brett, was der Schwarze mit Figurenopfer „annahm“. Nach dem 15. Zug war die Partie jedoch bereits vorüber, als die 2. Figur abhanden kam. Dieser Teil des Matchplan wurde vom MF eingehalten. Stefan Pfeiffer erreichte ebenfalls ein Remis, aber  danach ging die Partie von Michael Podder verloren.  Zwischenstand kurz vor der Zeitkontrolle somit 2:4. Lukas lehnte das Remisangebot  -trotz Wenigbauern – danach ab, fand aber keinen Gewinnplan. Nach der Zeitkontrolle stellte er einen weiteren Bauern und die Partie ein. Auch die Gewinnversuche an Brett 6 durch Thomas Schubert scheiterten, da sich sein Gegner im Turm+Springerendspiel korrekt verteidigte.

In der letzten Runde steht somit ein Endspiel an, wo es gilt einen Punkt in Rheinhausen zu holen und den 8. Platz zu verteidigen.

Niederlage an 6 Brettern

Der Auswärtskampf am Niederrhein zum Rheydter SV ging denkbar schlecht los, da David Bachmann sich morgens krankheitsbedingt abmeldete. Am Spielort eingetroffen wurde uns das gleiche Los vom Gegner berichtet, sodass wir Brett 4 kampflos verloren und Brett 5 durch Ahmed Agic gewannen. Beide Mannschaften traten ohne Ersatzspieler an und waren DWZ-Schnitt ungefähr auf Augenhöhe. Leider entwickelte sich die Partie von Andrea Schubert an Brett 3 nicht nach ihrem Geschmack und sie stand frühzeitig auf Verlust, kämpfte aber gegen die drohende Niederlage. Besser aus der Eröffnung kam an Brett 8 Ronny Müller und hatte leichte Vorteile am Damenflügel erreicht. Nach seinem Zug e6 verfing sich jedoch sein Läufer in einen Bauernnetz und er musste ins Endspiel abwickeln. Da nun die Bauern e6 und c6 ziemlich wackelig waren, bot er seinem Gegner Remis, was angenommen wurde. Andrea verlor danach ihre Partie, ebenso Thomas Schubert am 6. Brett. Ein Lichtblick gelang Lukas Heynck, der einen starken Mattangriff initiierte und einen vollen Punkt einfuhr. Die beiden vorderen Bretter standen jedoch bereits schlechter, Stefan Pfeiffer übersah im Endspiel einen Zug und musste den gegnerischen Turm in seine Stellung lassen, was zum Verlust der Partie führte. Am 2. Brett kämpfte Michael Podder mal wieder umsonst, auch er musste sich dem starken Turm des Gegners geschlagen gegeben.

Nun erwarten wir am 3.04. den SV Wesel und müssen am letzten Spieltag zum OSC Rheinhausen.

Knapper Sieg gegen 7 Oberbilker

Einen hart umkämpfter 6 Stunden Sieg erreichte die zweite Mannschaft heute gegen den SV Oberbilk. Die Düsseldorfer Schachfreunde mussten krankheitsbedingt Brett 5 freilassen und trat mit zwei Ersatzspielern an. Somit hieß es nach der 1. Stunde 1:0 für uns! Zumal waren wir zumindest an den hinteren Brettern klarer Favorit, aber es kam wieder anders als gedacht. Die ersten 3 Stunden tat sich an den Brettern nicht viel, erst kurz vor der 1. Zeitkontrolle endete die Partie an Brett 7 mit einem Schwarzsieg von Thomas Schubert. Wenige Minuten einige sich Ronny Müller an Brett 8 auf remis, nachdem er die falsche Abwicklung gewählt hatte und danach im Doppelturmendspiel zu ungenau spielte. Danach verloren Michael Podder und Ahmed Agic ihre Partien und es stand ein Unentschieden zu Buche. Die restlichen Partien waren eher schlechter für uns, aber wir hatten wohl heute zumindest die bessere Kondition! ;-))) Etwas unverdient gewann überraschenderweise Gerhard Arold an Brett 2 seine Partie und da Andrea Schmidt nun im Turmendspiel mit einem Bauern weniger gelandet war, schien zumindest ein Punkt zu greifen nahe. Kurz vor 16 Uhr endete zuerst Andrea’s Partie remis und wenige Minuten später auch die Partie von Stefan Pfeiffer gegen FM Mühlenhaus, der eine Woche zuvor im Solinger Karnevalsturnier seine gute Form mit einem 3. Platz bestätigte, in einem hart umkämpften strategischen Spiel bis zum beiderseitigem Ende der Bedenkzeit mit einem Remis… – zum letztendlichen 4,5 : 3,5.

Kamellen für die Kleinen!

Am letzten Freitag war es wieder so weit! Noch einmal wurde dem Karnevalsfieber freien Lauf gelassen. Die ESG-Jugend feierte wieder ihr traditionelles Karnevalsturnier!

Wie jedes Jahr waren aber nicht nur die Kinder, sondern der Tradition entsprechend auch die Regeln des königlichen Spiels „verkleidet“. Von den 7 Runden Blitzschach mit jeweils 5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler hatte jede Runde ihre eigenen Regeln und Modifikationen. So wurde Münzschach, das bekannte Räuberschach und Go-Schach gespielt, sowie weitere zahlreiche Variationen. Hier ist nicht der stärkste Schachspieler im Vorteil, sondern der flexibelste und kreativste.

Damit das Schach seinem Ruf als Sport gerecht wird, darf auf einem solchen Turnier das „Sportschach“ selbstverständlich nicht fehlen. Hierbei muss der Spieler, der am Zug ist, stehen und der, der nicht am Zug ist, sitzen. Der Sieger der Partie gewinnt einen Cola-Flasche, welche während der gesamten Partie dekorativ mitten auf dem Schachbrett steht.

Neben dem Spaß stehen bei diesem Turnier natürlich auch die Süßigkeiten im Vordergrund. Es konnten Süßigkeiten gegen Schachfiguren (in der laufenden Partie versteht sich!) eingetauscht werden. Neu: Die Kleinen bekamen allerlei Leckereien, wenn sie im Gegenzug einen Würfel geworfen haben. Die gewürfelte Augenzahl wurden ihnen dann an Figuren vom Schachbrett genommen. Wer was Süßes will, muss bei diesem Turnier was riskieren!

Am Ende gab es dann noch einmal Süßigkeiten-Preise für alle!