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Mit Kraftakt zum Klassenerhalt

1. Bezirksliga: ESG III – SG Solingen V 4 : 4

Die ESG-Dritte hat sich mit einem Kraftakt den Klassenverbleib in der 1. Bezirksliga gesichert. In einem echten Krimi reichte den Elberfeldern ein 4:4-Unentschieden, um in der Abschlusstabelle hauchdünn über dem „roten Strich“ zu stehen.

Der Mannschaftskampf begann für die Gastgeber allerdings sehr unerfreulich: Bereits zum fünften Mal in dieser Spielzeit wurde ein Partie kampflos abgegeben und die übrigen Akteure unnötig unter Druck gesetzt. In diesem Fall konnte Marius Fränzel an Brett drei nach Ablauf der halbstündigen Karenzzeit einen Sieg reklamieren. Einem schnellen Remis von Alexandr Pertschik am 2. Brett gegen Borkott, folgte am Spitzenbrett zudem die erste von zwei ausgespielten Niederlagen für die ESG. Thorben Mantler hatte gegen Vranidis im Mittelspiel zu forsch auf Sieg gespielt und wurde mit Materialverlust bestraft.

Es folgte ein schön herausgespielter Sieg von Dennis Peters an Brett sechs gegen Falge, doch wenig später auch eine weitere Niederlage: In aussichtsreich Stellung mit Materialvorteil unterlief Hagen Woldt an Brett vier gegen Naupold in Zeitnot ein schwerwiegender Fehler, der nicht nur seine Siegchancen vernichtete, sondern ihn sogar die Partie kostete. Beim Zwischenstand von 1,5:3,5 benötigte das ESG-Team somit 2,5 Punkte aus den verbliebenen drei Partien, um zumindest ein 4:4 zu sichern. Eine Niederlage hätte den sicheren Abstieg bedeutet.

Glücklicherweise zeigten sich die ESGler dem Druck gewachsen: Thomas Symank überführte an Brett acht gegen Fabian Beyer seine zähe positionelle Stellung in ein gewonnenes Endspiel und sicherte sich somit eine überragende Saisonbilanz von fünf aus fünf! Dennoch war im ESG-Lager weiterhin Fingernägelkauen angesagt, denn an Brett fünf hatte Alfred Güthler gegen Zimdars zwischenzeitlich zwei Minusbauern aufzuweisen. Zur Erleichterung seiner Mannschaftskameraden fand Alfred jedoch eine sehr gute Verteidigung im Endspiel, stellte das materielle Gleichgewicht wieder her und holte ein enorm wichtiges Hälftchen.

Den Schlusspunkt setzte Mannschaftsführer Peter Wiesemann, der es am 7. Brett gegen Skiber jedoch deutlich spannender als nötig machte. Zwei Bauern und einen ganzen Turm in Front, büßte Peter peu à peu seine materiellen Vorteile wieder ein, bis ihm nur noch die Mehrbauern blieben. Diese verwertete Peter dann aber gekonnt und fuhr den Ausgleichspunkt zum 4:4 ein. Die ESG behielt somit ihren knappen Vorsprung vor Solingen V und durfte erleichtert aufatmen, dass die Sechstvertretung der Solinger gegen die SF Anna „nur“ 5:3 gewannen und somit in der Tabelle zwei Brettpunkte hinter der ESG geblieben waren.

ESG II behält die Oberhand

In der vorletzten Runde der Verbandsliga stand der Abstiegsgipfel ESG II gegen Oberbilk an. Die Gäste reisten in der Top-Besetzung an, während wir unsere etatmäßige Nr. 1 schonen mussten.

Bereits vor dem Mannschaftskampf konnte man die Anspannung merken, alle Spieler setzen sich pünktlich an ihre Bretter. Auch einige interessierte Zuschauer – auch aus Düsseldorf – schauten heute im Luftschloß vorbei.

Im Kampfverlauf gingen wir früh in Führung, an Brett 5 gewann Michael Podder, dank des Fehlaufbaus seines Gegners schnell einen Turm und konnte die Partie sicher nach Hause fahren. Danach wurde bis zur Zeitnotphase hart gekämpft, Oberbilk stand bis dahin an den meisten Bretter leicht besser. Kurz vor der Zeitkontrolle musste Ronny Müller die Dame gegen Turm und Bauern geben, konnte damit jedoch auch seine passiven Figuren wieder aktivieren. Bei nur noch 3 Minuten Restzeit des Gegners einigte man sich auf Remis. Kurz danach folgte ein weiteres Remis an Brett 7, wo Thomas Schubert nach diversen Figurenabtauschen wieder im Spiel war. Bei beiderseitiger hoher Zeitnot entschied man sich für die Punkteteilung. An Brett 3 folgte dann das Drama, hier stand Thomas Kley auf Verlust und versuchte die Zeitnotphase mit 24 Sekunden für 4 Züge zu überstehen. Da beide Könige gefährdet standen, war jeder ungenaue Zug ein Risiko. Tom’s Gegner sah einen schönen Figurengewinn, wo die Dame nach einer Springergabel wieder zurückgewonnen wurde und verzockte sich. Statt die Dame zu schlagen, konnte Tom einzügig Mattsetzen! An den Bretter 2 und 8 konnten danach Daivd Bachmann (ungleiches Läuferendspiel) und Ahmed Agic (im Turmendspiel) beruhigt ins Remis einwilligen, da an den verbliebenen Brettern 1 und 6 auch Björn und Andrea nun Materialvorteil besaßen. Mit einer ganz starken Partie gelang Björn Weick gegen FM Mühlenhaus der Punkt zum 5:2, womit der Mannschaftssieg gesichert war. Andrea Schmidt spielte ihre Partie danach souverän zu Ende und holten den Punkt zum Endstand 6:2.

In 2017 sind wir damit weiterhin ungeschlagen und auf dem besten Weg die Klasse zu halten.

Halbfinale steht fest

Vereinspokal

Nach dem gestrigen Viertelfinale stehen nun die Teilnehmer des Halbfinales am 19.05. fest. Es spielen:

Samuel Haringer vs Thomas Falk

Michael Podder vs Reiner Odendahl

Die Wittener Stadtmeisterschaft im Schnellschach…

… gewann am Freitag Zaitsev, Mikhail vom Bochumer SV mit 6 aus 7 Punkten. Ihm folgten auf den Plätzen zwei und drei Mainka, Gregor und Al Ali, Mohammad, beide vom Gastgeber Sport Union Annen. Der Elberfelder Thomas Falk ging als 14. von insgesamt 16 Spielern an den Start und konnte sich mit drei Punkten (ein Sieg und vier Remis) den 11. Platz sichern. Dabei gelang ihm gleich in der ersten Runde gegen Peter Bortel (DWZ 1800) ein Überraschungssieg, nachdem Bortel auf das Schach durch die Dame den Turm zwischenzog und Thomas den Turm dann mit einem Bauern befrug.
Die anderen Ergebnisse hier.

[thf]

Oster Open Oberhausen

Wer Interesse hat, vom Donnerstag, den 13. April (Gründonnerstag) bis zum 17. April (Ostermontag) am „Oster Open Oberhausen“ teilzunehmen, siehe Ausschreibung, kann sich bei mir turnierleitung@esg1851.de melden.

ESG-Teilnehmer findet Ihr auf der Internen Seite.

[thf]

Chance verpasst!

In der Verbandsliga trennte sich die 2. Mannschaft mit 4:4 von der Velberter SG und verpasste damit den Sprung auf die Nichtabstiegsplätze. Der Reihe nach: als erste Partie remisierte heute Thomas Schubert an Brett 6 seine Partie, im Mittelspiel wurden die Türme getauscht und die verflachte Stellung ins Remis „abgetauscht“. Ebenfalls Remis im Mittelspiel endete am Spitzenbrett die Partie von Stefan Pfeiffer, bevor unser Youngster Lukas Heynck mit eine sauber zu Ende gespielten Partie uns in Führung brachte. Kurz darauf verlor Michael Podder, der zu optimistisch am Damenflügel auf Bauernjagd ging und von den schwarzen Figuren am Königsflügel Matt gesetzt wurde. Die erneute Führung gelang danach Ahmed Agic, der im Endspiel besser seine Figuren manövrierte. Das folgende Remis an Brett 2 durch David Bachmann brachte uns weiter Richtung Mannschaftssieg, da die beiden verbliebenen Bretter besser für uns standen. Also ruhig bleiben und die Partien nach Hause fahren… In der Zeitnotphase übersah Thomas Kley jedoch ein simples Abzugsschach und verlor seine Dame und die Partie. Die Entscheidung musste also an Brett 4 fallen, Mannschaftskapitän Ronny Müller musste gegen Thomas Wille antreten. Im Mittelspiel patzte der Velberter Spieler und verlor beim Damentausch gleich 2 Bauern. Nun musste nur noch die Figuren in die richtigen Positionen geschoben werden und die Bauern kontrolliert nach vorne laufen… Dabei übersah Ronny jedoch einen Zug und stand nicht mehr so klar auf Gewinn, da alle vom weißen König entfernten Bauern auf dem Damenflügel abgeräumt wurden. Die verbliebenen h und e-Bauern waren schwer zu verteidigen und der h-Bauern fiel auch bald.  Der folgende Turmtausch verhieß auch nichts Gutes, sodaß am Ende nur noch ein Bauer mit Springer gegen Läufer verblieb. Auch dieser verbliebene Bauern wurde Opfer des Läufers und die Partie endete mit Remis.

Nächster MK ist am 23.04. gegen den SV Oberbilk.

Frank Noetzel und Gerd Kurr qualifizieren sich für den NRW-Blitz

Bei der heute in Solingen mit 24 Spielern ausgetragenen NSV-Blitz-Einzelmeisterschaft konnte IM Lars Stark (Düsseldorfer SK) seine Erfolge aus den Jahren 2013 und 2015 wiederholen und sich mit 11½/15 den Titel sichern. Auf dem zweiten Platz landete sein Vereinskollege Michael Coenen mit einem halben Punkt Abstand. Danach folgen auf den Plätzen 3 bis 5 drei Spieler mit je 10½ Punkten: Moritz Schaum (SF Erkelenz), Gerd Kurr und FM Frank Noetzel (beide Elberfelder SG 1851). Zwischen diesen drei Spielern mussten in einem kleinen Rundenturnier die beiden verbliebenen Qualifikationsplätze ausgetragen werden: Hier setze sich Noetzel mit 2½/4 vor Kurr (2/4) und Schaum (1½/4) durch, so dass die Qualifikationsplätze beide nach Wuppertal fielen.

[Marius Fränzel]

ESGII weiter im Aufwind

Nach den überraschenden Punktgewinnen gegen Kevelaer und Krefeld, stand in der 6. Runde ein Heimspiel gegen den Aufsteiger Concordia Viersen an. Viersen hatte bereits 5 Punkte gesammelt, daher musste ein Sieg heute gelingen um den Anschluß an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Hochmotiviert hatte sich die Mannschaft bereits 10 Tage vor dem Mannschaftskampf selbst aufgestellt…

Gemäß Aufstellung waren wir leichter Favorit, da Viersen an Brett 8 mit einer Ersatzfrau antreten musste und dafür Brett 4 ausfiel. Optimismus war also angesagt. Als erste Partie remisierte an Brett 2 David Bachmann, nach diversen Figurentauschen blieb auf dem Brett nicht viel übrig. Danach gewann Andre Schmidt souverän ihre Weißpartie und Stefan Pfeifer übersah eine Kombination und verlor eine Figur und seine Partie. Die restlichen Partien gingen über die erste Zeitkontrolle und nachdem diese von allen geschafft wurde, remisierte Thomas Kley am 3. Brett.. Ahmed Agic überspielte seine Gegnerin nach der Eröffnung, verpasste aber Materialvorteil daraus zu erzielen, sodass er im Endspiel kämpfen musste. Hier aber fand er die optimalen Zügen und gewann. An Brett 4 musste Ronny Müller heute wieder sein Adrenalin auf Vordermann bringen um seine Partie zu gewinnen. Mit wenig Zeit auf der Uhr und unter Mithilfe des Gegners gelang ihm dieses, die Partie drehte in der Zeitnotphase nochmal und er konnte am Ende mit schönen Figurenmanövern Matt setzen. Damit waren 4 Brettpunkte erreicht und Michael Podder willigte nun doch in das Remisangebot seines Gegner ein um den Mannschaftssieg unter Dach und Fach zu bringen. Die letzte Partie des Tages endete auch mit einem Remis, hier hatte Thomas Schubert im Turmendspiel einen Bauern weniger, jedoch den aktiveren König. Remis war sicherlich ok.

Mit nun 4 Mannschaftspunkten stehen wir weiterhin auf Tabellenplatz 9, aber die Tendenz spricht für uns. Mit 4:2 Punkten in 2017 – werden wir weiter um den Klassenerhalt kämpfen..