Vereinspokal 2015

Gestern fand mit 9 Spielern die erste Runde des Vereinspokals 2015 mit folgenden Ergebnissen statt:

Reiner Odendahl vs Ren├Ę Niebergall: 2:0
Markus Biedermann vs Lukas Heynck: 0:2
Ronny M├╝ller vs Thomas Symank: 2:0
Thomas Falk vs Martin Keller: 1,5:0,5
Heiko Kesseler freilos

Vereinspokal

Gegen den Tabellenf├╝hrer

Langenberg konnte die ESG IV am Sonntag nur 2,5 Punkte holen. Markus zog im 6. Zug in der Damenindischen Verteidigung fatalerweise e5 und verlor daraufhin 3 Bauern und damit das gesamte Zentrum. Sein Gegner tauschte daraufhin bis auf die T├╝rme alles ab und droht a1D, dem Markus mit beiden T├╝rmen begegnen musste und somit kein Gegenspiel mit drei isolierten Bauern. Das Matt verhindernd gab es dann auf. Thomas ├╝bersah in der F ranz├Âsischen Verteidigung im Angriff den Spie├č und musste die Qualit├Ąt f├╝r den schwarzfeldrigen L├Ąufer geben. Er versuchte noch auf dem Damenfl├╝gel ein Gegenspiel, doch gelang es seinem Gegner, den Damentausch zu erzwingen und so die Bauerumwandlung mit Turm gegen Springer. Auch Jan, Ren├Ę und Josef mussten ihre Partien verloren geben. Lediglich Lorin und Fabio konten ├╝berzeugen. Fabio stand zwar anfangs mit den schwarzen Figuren sehr passiv, jedoch gelang es ihm dann, seinen Springer auf e4 zu verankern, den er dann gegen Turm und Bauer gern eintauschte. Danach hie├č es f├╝r ihn nur noch auf dem K├Ânigsfl├╝gel angreifen, da sein Gegner kurz, Fabio aber lang rochiert hatte. Sein Angriff konzentrierte sich auf den verbleibenden Springer und Fabio konnte die Vergeidigung des Springers ├╝berlasten, und sein Gegner gab auf. Lorins Partie war nach e4 und Sf6 sehr offen, und alles sah lange nach einem remis aus. Er hatte zwar das bessere Figurenspiel, jedoch keinen konkreten Angriffsplan. Als er mit De4 ein Matt auf b7 drohte, sah er dass der Damenzug nicht korrekt war, denn schwarz hatte alles gedeckt, und Lorin musste Dame und Turm f├╝r zwei T├╝rme geben, und die Mattdrohung war weg. Doch nun zahlten sich die von Lorin besser entwickelten Leichtfiguren aus. Mit Turm und L├Ąuferpaar gegen Dame und gefesselten Springer war der Sieg nur noch Formsache. Norbert steuerte den letzten Z├Ąhler mit einem remis bei. Es gelang ihm zwar, im 24. Zug die Qualit├Ąt zu gewinnen, ging danach jedoch auf den Turmtausch ein und einigte sich mit seinem Gegner auf remis. Vielleicht h├Ątte die Verdopplung der T├╝rme ihm mehr Opportunit├Ąt gegeben.

[Spieler der ESG IV]

Vizemeister

wurde die ESG II im Viererpokal und trat heute im Finale mit Spielern der dritten Mannschaft, als da w├Ąren: Josef Kr├╝k, Thorben Mantler, Lukas Heynck und Alexandr Pertschik

Viererpokal - Finale

gegen BSW I an, die in der zweiten Runde des Viererpokals die ESG I besiegte. Heute boten sie das Beste auf, was sie in ihren Reihen wissen: Savchenko Senior und Junior, Khanukov und T├╝ckmantel – DWZ zwischen 2100 und 2350 und somit im Durchschnitt 433 DWZ-Punkte mehr als die ESG-Recken.

Auch wenn das Ergebnis absehbar war, so lie├čen sich die ESG-Spieler von der nominellen Spielst├Ąrke der BSW-Spieler nicht beeindrucken. So sind wir angetreten, um ihnen die Stirn zu bieten und ihnen den einen oder anderen Punkt abzuluchsen; denn kampflos aufgeben gibt es bei der ESG nicht!

So spielte Lukas offensiv mit den schwarzen Figuren im Spanier gegen den etwa gleichaltrigen Savchenko und erreichte im 19. Zug folgende Stellung, die Computeranalyse sieht ihn mit fast einer Bauerneinheit vorne.

Lukas

Lukas opferte nun den Springer mit f5, um so mit den Zentrumsbauern durchzubrechen, doch zeigte Savchenko, dass dieses Opfer nicht korrekt war (Schredder empfielt Td8), und zwang Lukas im 32. Zug zur Aufgabe.

Auch Josef, unser Altmeister, am Spitzenbrett mit den wei├čen Figuren zeigte keinen Respekt gegen Savchenko, V., auch wenn er nach 1. e4, c5; 2. Sc3 durch den Zug a6 ├╝berrascht wurde, dem er bisher nie begegnet ist. So erreichte er in einer Partie, in der die Waagschalen immer um 0,5 Bauerneinheiten, mal f├╝r wei├č, mal f├╝r schwarz, hin und her pendelten, denn Josef fand immer wieder die richtigen Verteidigungsz├╝ge und das Gegenspiel. In hochgradiger Zeitnot erreichte er im 38. Zug die folgende Stellung, in der er einen halben Bauern im Vorteil war:

Josef

Um sich ├╝ber die Zeitkontrolle zu retten, zog er „├╝berhastet“ Ta5 (Schredder empfielt Lxd5). Danach gab Savchenko, den Vorteil nicht meht her und konnte dann im 46. Zug die Partie f├╝r sich entscheiden.

Auch Thorben konnte ├╝ber lange Strecke gegen Khanukov, der in der zweiten Runde des Viererpokals Reiner Odendahl bezwingen konnte, mithalten. Im 19. Zug des k├Ânigsindischen Angiffs lie├č er sich auf den Damentausch ein, wodurch Khanukov zu zwei starken T├╝rmen im Zentrum kam und im weiteren Verlauf einen Bauern zum Preis eines Doppelbauern erobern konnte. Dennoch hielt Thorben dagegen, glaubte aber im 51. Zug nicht mehr an ein remis und gab auf.

Thorben

In der Analyse versicherte Khanukov, dass die Stellung durchaus remis sei. Schredder sieht hier Khanukov mit 1,7 Bauerneinheiten klar im Vorteil, so dass die Aufgabe wohl zurecht erfolgte. Auch Alexandr konnte lange eine ausgeglichene Partie gegen T├╝ckmantel f├╝hren; doch auch ihm fehlte zum Schluss das gl├╝ckliche H├Ąndchen und musste seinem Gegener zum Sieg die Hand reichen.

[thf]

Souver├Ąn zum remis…

mit nur f├╝nf Spielern f├╝hrte Leander Berner als neuer Mannschaftsf├╝hrer die ESG V. Nachdem Leon Klemmer, Neuzugang von den Schachfreunden Anna, in einer sehr spannenden Partie immer wieder von den Z├╝gen seiner Gegners ├╝berrascht wurde und so seinen Spielplan nicht umsetzen konnte, lag die ESG mit 2:0 hinten. Samuel Haringer spielte mit den schwarzen Figuren die Abtauschvarianten in der Franz├Âsischen Verteidigung, in der sein Gegner die Drohung des L├Ąufers auf der Diagonale nach f2 ├╝bersah und so Springer und Bauer verlor. Gegen Ende des Mittelspiels gelang es Samuel nur mit Springer und L├Ąufer in einer aufgerissenen wei├čen Stellung matt zu setzen. Auch Simon Parks Gegner ├╝bersah die Matt-Drohung, so dass Simon ├╝berraschend ausgleichen konnte, hatte er doch zuvor durch einen unklugen Zug den L├Ąufer verloren. Mit Leander Berner und Benedikt Abel an den Brettern 1 und 3 bestanden nun gute Chancen, zwei Punkte nach Hause zu bringen, doch musste Benedikt seine Partie verloren geben, w├Ąhrend Leander in der Steinitz-Verteidigung des Spaniers seinen Gegner mit aggressiven Spiel ├╝berraschte und im zw├Âlften Zug diese vollkommen ausgegliche Stellung erreichte:

LeanderB

Sein Gegner zog nun 12. … Sxe4 ?? und lie├č Leander die wundersch├Âne Kombination: Sxe4, Lxf5, Dh5+, Ke7, Lxg5+, hxg5, Dxh8 ausspielen. Im weiteren Verlauf gelang es Leander nicht nur die Damen, sondern auch die Leichtfiguren abzutauschen und so ein sehr vorteilhaftes Endspiel zu erreichen, in der sein Gegner keine Chancen mehr sah und so zum 3:3 Endstand aufgab.

[Spieler der ESG V]

Starke Aushilfe…

… von der f├╝nften mit Bennedikt Abel, Samuel Haringer und Pascal Schmitz bekam die ESG IV heute gegen SW Remscheid III. Pascal konnte in der Abtauschvariante des Franz├Âsischen einen Turm f├╝r zwei Bauern gewinnen, jedoch gelang es seinem Gegner sich ins remis per Stellungswiederholung zu retten. Samuel beherrschte das Zentrum im Damengambit, nachdem er seinen L├Ąufer ├╝ber f4 im vierten Zug auf d6 verankerte und so beide Rochaden des Gegners verhindern konnte. Nach Abtausch L├Ąufer gegen Springer machte Samuel unaufh├Ârlich Druck mit dem L├Ąuferpaar, der seinen Gegner den Springer einstellen lie├č. Nach Damenabtausch gab sein Gegner auf. Auch Bennedikt konnte seine Partie gewinnen, w├Ąhrend Jan eine Springergabel ├╝bersah und daraufhin das Matt nicht verhindern konnte. Fabio machte mit einem Zentrumsbauern und drei Leichtfiguren im Zentrum Druck, und dr├╝ckte e5 mit Angriff auf die Dame auf f6 durch und machte so die Diagonale f├╝r seinen L├Ąufer frei. Unterst├╝tzt durch die Dame auf h5 brach Fabio die K├Ânigsfestung auf, und das Matt auf h7 folgte. Markus konnte dem Druck im Zentrum standhalten. Nach Damentausch war die Stellung mit gleichfeldrigen L├Ąufern und Bauernmehrheit auf dem einen Fl├╝gel f├╝r wei├č auf dem anderen f├╝r schwarz ausgeglichen, und man einigte sich auf remis.
So lag die ESG mit 4:2 in F├╝hrung, und nun galt es f├╝r Thomas oder Josef, den Sieg nach Hause zu tragen. Thomas konnte nach Sizilianischer Er├Âffnung mit am Rand eingeklemmten Leichtfiguren auf beiden Seiten das Zentrum mit beiden T├╝rmen besetzen, jedoch nicht dauerhaft. Nach erzwungenem Tausch beider Turmpaare gelang es seinem Gegner, die Leichtfiguren schneller aus der Isolierung zu aktivieren und so die Partie zu entscheiden. Josef verteidigte sich z├Ąh und wagte das Unm├Âgliche, mit Turm und Springer einen entfernten Freibauern auf der a-Linie gegen zwei T├╝rme aufzuhalten, doch sein Gegner behielt die Nerven und die ├ťbersicht, so dass es am Ende nur zu einem Unentschieden reichte.
[Spieler der ESG]

Lokalderby der Bezirksklasse

Im Lokalderby gegen BSW V geriet die ESG IV schnell ins Hintertreffen. Nicht nur die beiden Youngstars Lorin und Jan mussten ihre Partie verloren geben, sondern auch Markus, der zwar nach slawischer Er├Âffnung mit einem Angriff am Damenfl├╝gel einen Springer gegen einen Bauern gewinnen konnte, jedoch im weiteren Verlauf der Partie einen weiteren Bauern geben musste. Seinem Gegner gelang es, seinen L├Ąufer ins Spiel zu bringen, so dass Markus neben seinem Mehrspringer noch weitere Bauern und die Partie verlor. Den ersten Z├Ąhler konnte Thomas mit einem Remis beisteuern, indem er die Stellung gegen einen Mehrbauern geschlossen hielt, nachdem er im K├Ânigsinder nicht ganz korrekt den Vorsto├č e5 wagte.

Katharina

Auch Katharina steuerte ein Remis in hochkomplizierter Stellung bei. Trotz permanentem Angriffs des Gegners konnte sie mit den wei├čen Figuren alles verteidigen. Am Ende hatten beide Seiten keine wirklichen Drohungen mehr, und ihr Gegner bot Remis, das sie annahm. Ren├ę sah sich mit Dame nach Skandinavischer Er├Âffnung mit doppelten Fianchetto im Endspiel Dame und Freibauer gegen├╝ber, und er versuchte das Remis mit Dauerschach zu halten, musste aber im 62. Zug aufgeben, als es seinem Gegner gelang, den Freibauern durchzudr├╝cken. Den ersten Sieg f├╝r die ESG konnte Yadi verbuchen. Nachdem sein Gegner im Damenbauernspiel einen Springer einstellte, gab dieser dann im 31. Zug auf. Den Schlusspunkt setzte Josef, der mit einem Sieg auf 3:5 verk├╝rzen konnte.
[Spieler der ESG IV]

Im heimischen Luftschloss den ersten Saisonsieg landenÔÇŽ

Beim kommenden Heimkampf gegen die Schachgemeinschaft Niederkassel am Sonntag liegt das Ziel klar auf der Hand: Die ersten Saisonpunkte sollen am dritten Spieltag ÔÇ×eingefahrenÔÇť werden, um sich damit etwas Luft im Abstiegskampf der NRW-Klasse zu verschaffen. Ausgerechnet Niederkassel. Die Rheinl├Ąnder haben viele unserer Spieler bez├╝glich ÔÇ×Punkte gegen den AbstiegÔÇť aus der letzten Spielsaison noch in guter Erinnerung. Am letzten Spieltag sicherten wir damals mit einem 4,5:3,5 Heimerfolg den Klassenerhalt. Dabei trennte Niederkassel nur ein winziger halber Brettpunkt vom Abstieg. Spannung pur war es im Heimduell Ende April und wird es wohl auch diesmal wieder sein. Nach dem Weggang des starken Internationalen Meisters Dr. Christian Seel (Elo 2478) verf├╝gt das gegnerische Team nicht mehr ├╝ber herausragende Titeltr├Ąger. Die St├Ąrke ist vielmehr die gro├če Ausgeglichenheit der Niederkasseler Acht. Alle Spieler haben Elo-Zahlen zwischen 2130 und 2270. Die Reihenfolge der Aufstellung k├Ânnte man ohne Nachteile auch auslosen ÔÇŽ
Bleibt abzuwarten, ob wir wieder den Heimvorteil nutzen k├Ânnen. Unterst├╝tzung von interessierten Zuschauern kann unser Team gebrauchen. Los mit Schach spielen geht es p├╝nktlich um 11.00 Uhr. Der Aufbau erfolgt um 10.30 Uhr und das Ende wird voraussichtlich ca. 17.30 Uhr sein.
[HK]

Wie gewonnen, so zerronnen

Stark ersatzgeschw├Ącht trat die ESG IV gegen SG Solingen VIII an, und so wie die erste Runde klar gewonnen wurde, so mussten wir heute klar die Niederlage hinnehmen. Als erster gab Markus nach einer Reihe von Fehlern im fr├╝hen Mittelspiel des Damengambits auf. Es folgten die Niederlagen von Jan und Lorin.

Der erste Hoffnungsschimmer tauchte in der Partie von Fabio auf. Nach Englischer Er├Âffnung mit 1. d4 c5; 2. Sf3 Sc6; 3. c4 cxd4; 4. Lf4? kam Fabio mit schwarz in Vorteil. Sein Gegner zog im 12. Zug Lc2:

Fabio

Fabio zog konsequent Sxc2+, lie├č jedoch seinen Gegner noch recht lange zappeln, bevor Fabio den ersten Punkt verzeichnen konnte.

Thomas sa├č V. Kublanov gegen├╝ber, der nach 1. e4, e5 und 2. Sf3 mit Sc6 in die Spanischer Er├Âffnung lenkte und nicht mit Sf6 in die Russische Verteidigung – nomen est omen. Thomas kam dann zwar zu zwei starken Zentrumsbauern auf d4 und e4, verlor jedoch die Initiative, entschied sich sp├Ąter dagegen, einen Springer zu geben und nahm stattdessen zwei L├Ąufer im Gegenzug f├╝r die Dame. Im Versuch, das remis zu retten, fiel dann noch ungl├╝cklich ein Turm und er gab auf.

Dobrila f├╝hrte mit schwarz eine lebendige Partie mit einem fr├╝hen Damentausch im 6./7. Zug sowie gro├čen Rochaden! Wei├č konnte seinen Vorteil nicht rechtzeitig nutzen, verlor im 34. Zug durch Abzugsschach einen Turm gegen Springer.┬áDie Partie endete remis durch Stellungswiederholung.

Norbert hatte lange Zeit mit wei├č eine ausgeglichene Partie mit Vorteilen f├╝r beide Seiten. Im Endspiel konnte er sich mit einem freien a-Bauern und einem Springer gegen einen schwarzen L├Ąufer durchsetzen, und schwarz gab im 71. Zug auf.

Jetzt lag die Hoffnung auf Josef, das Ergebnis kosmetisch aufzubessern. Er f├╝hrte an Brett 2 die schwarzen Figuren auf Sieg, sah dann jedoch im 38. Zug sein Bl├Ąttchen fallen.

[Spieler der ESG IV]

Bis zum bitteren Ende

In der Viererpokalbegegnung zwischen SG Solingen IV und der ESG II bewies Thomas heute am Brett 4, dass er sich nicht nur mit den schwarzen Figuren in der Franz├Âsischen Verteidigung wohl f├╝hlt, sondern auch die wei├čen gegen sie f├╝hren kann und kam in der Rubinstein-Variante zum Vorteil, setzte aber im 20. Zug vorschnell mit Dh5 zum Mattangriff an, anstatt mit Tg3, Te6, Lf6 und g6 in den Gewinnhafen zu fahren, und verlor im weiteren Verlauf die Partie.

Falk-Koremck - 2014-10-05

Aus der Jugoslawischen Verteidigung heraus erreichte Lukas am Brett 1 eine der Drachenvariante ├Ąhnliche Stellung, in der bei entgegengesetzter Rochade er am K├Ânigsfl├╝gel, sein Gegner am Damenfl├╝gel angriff, der schlie├člich ein Qualit├Ątsopfer wagte, das Lukas jedoch taktisch widerlegen konnte. Aufgrund des Materialverlustes musste Solingen am Spitzenbrett dann schnell aufgeben. Die ESG II glich damit aus.

Martin steuerte mit schwarz der Begegnung ein Unentschieden bei. Seine Partie hatte nie die Remisbreite verlassen, und somit ist die Punkteteilung gegen den h├Âher bewerteten Gegener durchaus ein gutes und leistungsgerechtes Ergebnis.

Aufgrund der Berliner Wertung bedurfte es am Brett 2 nur noch ein remis f├╝r die Elberfelder Schachgesellschaft, um die n├Ąchste Pokalrunde zu erreichen. Nach einigem hin und her konnte Harald eine vorteilhafte Stellung erreichen, die mindestens remis war. Das beeindruckte den Gegner jedoch gar nicht, und Harald musste bis zum bitteren Ende nach f├╝nfeinhalb Stunden beweisen, dass er die Endspieltheorie beherrscht und mit K├Ânig, Turm, einem Bauern auf dem Damenfl├╝gel und einem Bauern auf dem K├Ânigsfl├╝gel den Gegner mit K├Ânig und Turm besiegen kann.

[Spieler der ESG]