Hans-Werner Luft-Gedenkturnier

Schon lange Zeit sehnt man sich den legendären Zeiten nach, in den die Elberfelder Schachgesellschaft große Viererblitzturniere am 1. Mai veranstaltete. Aber die Zeiten haben sich geändert.

Nun wollte man hier zumindest in einem kleinen Rahmen an diese Tradition ankn√ľpfen und hat dazu eine Reihe von Schachvereinen aus nah und fern eingeladen. Und sie sind gekommen, der SC Hansa Dortmund (IM Kalka, FM Ackermann, FM Kotter, Zelt), K√∂nigsspringer Hagen (Klinkmann, Weber, Kamrath), SG Solingen (Hobusch, Fichtner, Borchert, G√∂rke), SG Niederkassel (Mauelshagen, Stanetzek, Schnellbacher, Neu), SF Schwerte (Vicktor, Zarges, Fleischhauer, D√ľrwald), Ennepe-Ruhr S√ľd (Arakelian, Garweg, Bruchmann, Nasoyan), SV M√ľlheim-Nord (Walter, Grodotski, Kuipers, Schmidt) und wurden von den Elberfeldern (Mykyta Volkov, Gerd Kurr, Torsten Werbeck und Gerhard Arold) empfangen. Da die K√∂nigsspringer nur drei Spieler aufbringen konnte, erkl√§rte sich kurzerhand Lahcen Saoudi bereit, sich zu ihnen ans Brett zu setzen.

Und dann wurde Schach in vierzehn Runden gespielt, nicht ganz in der Tradition von Hans-Werner Luft, sondern tatsächlich um kurz nach 11:00.

Zwischenzeitlich schaute Frank Noetzel vorbei, der sich vom Hochzeitstag loseisen konnte, um die zahlreichen G√§ste pers√∂nlich zu begr√ľ√üen.

Am Ende der vierzehn Runden konnte sich der Favorit SC Hansa Dortmund durchsetzen. Auf Platz 2 landete die SG Solingen vor der SG Niederkassel. Der Gastgeber, die Elberfelder SG, landete auf den vierten Platz.

Wir gratulieren herzlich und w√ľnschen, dass es f√ľr alle ein sch√∂nes und erfolgreiches Turnier war, das einer Wiederholung bedarf.

Zur Turnierseite:
http://www.esg1851.de/hans-werner-luft-gedaechtnisturnier-2/

[thf]

Karnevalsturnier der Jugend am 21.02

Wie in den letzten Jahren findet dieses Jahr wieder am 21.02 um 17.00Uhr das j√§hrliche Karnevalsturnier der Jugend statt. Nur, dass sich hier nicht die Kinder, sondern die Schachregeln verkleiden! Es wird wieder √úberraschungsschach, R√§uberschach, M√§rchenschach, W√ľrfelschach und Co. gespielt. Hier gewinnt nicht zwangsl√§ufig der st√§rkste Spieler, sondern der flexibelste und kreativste. Das Turnier ist offen f√ľr alle Kinder und Jugendlichen.¬†
Anmeldung per Mail bei Alexander Buhren (alexander.buhren@esg1851.de) oder durch Eintragung in die Teilnehmerliste am Schwarzen Brett im Verein.
 
[AB]

Vereinspokal 2020 – Halbfinale

Am vergangenen Freitag, den 24. Januar wurde das Halbfinale im Vereinspokal zwischen
‚ÄĘ Dominik Hirsch vs Dr. Lahcen Saoudi
‚ÄĘ Alessandro Kronz vs Thomas Falk
ausgetragen. Beide Begegnungen gingen 0,5:1,5 aus. Nach der ersten gewonnenen Partie einigte man sich dann auf eine Punkteteilung in der zweiten.

Im Finale am 21. Februar treten dann Dr. Lahcen Saoudi und Thomas Falk an.

[thf]

Doch nur Brettpunkte…

… konnte die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft im Heimspiel gegen die Schachfreunde Vonkeln holen.

Ein Blick auf die Tabelle am Vorabend des Turniers ließ Hoffnung aufkommen, man könnte gegen den Absteigeraspiranten einen oder vielleicht auch beiden Mannschaftspunkte erspielen, um sich deutlich von ihnen zu distanzieren.

Leider musste man stark ersatzgeschw√§cht, ohne R√ľdiger und Kevin, antreten. Auch wenn Mannschaftsf√ľhrer Thomas Falk mit Reinhard, Ren√® und Norbert so ziemlich das Beste requirieren konnte, was die F√ľnfte so zu bieten hat, waren die Vonkelner in Bestbesetzung papierm√§√üig √ľberlegen.

Überraschend kam ein Remis an Brett acht durch Norbert; doch wenig später musste Peter, unser Remisgarant auch gegen deutlich stärkere Gegner, seine Partie nach Figureneinsteller aufgeben. An Brett sieben geriet Renè vollkommen unter die Räder von Gernot Krakat. Auch wenn Renè in seiner ihm bekannter Art bis zum Schluss kämpft, war der Mannschaftskampf damit schon entschieden. Das wussten sowohl die Elberfelder als auch die Vonkelner. Es folgte eine Reihe von Punkteteilung.

Lediglich Dominik versuchte noch etwas zu rei√üen, doch auch er geriet in eine gedr√ľckte Stellung und fand dann doch die Drohung zum Dauerschach, so dass die Elberfelder nur drei Brettpunkte aufs Konto einzahlen konnten.

Am 9. Februar geht es dann nach Velbert mit hoffentlich etwas mehr Gl√ľck.

[thf]

Start in die offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2020

Mit zwanzig Teilnehmern startete am vergangenen Freitag die 2020er offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft, darunter viele bekannte Gesichter aber auch neue.

Dass Schach heute nicht nur im Internet, sondern auch in privater Runde gespielt wird, zeigen Andreas T√ľmmler und Se-il Son, die sich nach der Teilnahme an der Qualifikation zur Deutschen Amateurmeisterschaft entschlossen haben, nun an der Stadtmeisterschaft in Wuppertal teilzunehmen. Dass man solche ‚ÄěAmateur‚Äú-Spieler, ohne DWZ, nicht untersch√§tzen darf/sollte, bekam Marc Soechting in der ersten Runde gegen Se-il Son zu sp√ľren. Dank eines Einstellers konnte er sich aus der paralysierenden Unklammerung retten und die Partie dann noch gewinnen.

Die zweite √úberraschung des Abends legte Batuhan G√ľlcan aufs Brett, der zuvor noch in der Jugendvereinsmeisterschaft spielte, gegen keinen Geringeren als Richert Siegbert. Nach einigem hin und her auf dem Brett einigte man sich auf Punkteteilung.

Die zweite Runde findet am 14. Februar 2020 statt.

[thf]

960…

… verschiedene Aufstellungen der Schachfiguren gibt es, wenn man die Regeln f√ľr ihre Aufstellung in der Grundstellung auf

‚ÄĘ der K√∂nig muss zwischen den beiden T√ľrmen stehen,
‚ÄĘ beiden L√§ufer m√ľssen auf unterschiedlichen Farben stehen

reduziert.

Alle andere Regeln sind die gleichen, doch das 960-Schach, so die offizielle Bezeichnung, dem einen oder anderem auch als Fischer-Random bekannt, ist alles andere als gleich. Nicht nur dass alle Figuren deplaziert ausschauen, sondern vor allem die Rochade sorgt immer wieder f√ľr Erstaunen und √úberraschung: Wie auch immer K√∂nig und Turm stehen, nach der Rochade steht der K√∂nig immer entweder auf g oder c und der Turm immer auf f oder d. Doch dabei kann aus der kurzen Rochade (g-Rochade) eine ‚Äělange‚Äú werden, wenn der K√∂nig vorher auf b stand, was sich das eine oder andere Mal als Gewinnzug entpuppte.¬†

Nicht ganz 960 Spieler kamen zum ersten Versuch, 960-Schach bei der Elberfelder Schachgesellschaft zu etablieren; doch immerhin trauten sich acht, sich ans Brett zu setzen. Nach anf√§nglicher Ber√ľhrungsangst wurde das Turnier √ľber sieben Runden (jeder gegen jeden) mit 10min +10sec sehr ernsthaft gespielt.

Vor der letzten Runde gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem Spitzentrio, und am Ende konnte sich Mykyta Volkov mit 5,5 Punkten dank besserer Feinwertung den ersten Vereinstitel in dieser Disziplin sichern. Auf Platz 2 landete Reiner Odendahl und hinter ihm Gerhard Arold mit einem Punkt Abstand.

Die Begeisterung, trotz anfänglicher Skepsis, zwingt uns, dies im kommenden Jahr zu wiederholen.

[thf]

ESG beim DSAM Qualifikationsturnier in D√ľsseldorf

(v.l.n.r: S√∂ren Matthey, Alessandro Kronz, Batuhan G√ľlcan, Merlin M√§nken und Hendrik Mordos)


Kurz vor Weihnachten fanden sich acht ESG¬īler zum Qualifikationsturnier der Deutschen ¬†Amateurmeisterschaft in D√ľsseldorf ein. Nach guten bis sehr guten Ergebnissen in den ersten beiden Runden am Freitag, darunter die Doppelsiege von Hendrik in Gruppe G, Alessandro in Gruppe F und Mykyta in Gruppe A, kam es f√ľr einige der acht am darauffolgenden zweiten Turniertag zu Turbulenzen. So konnten Mykyta und Ferdinand ihren Punktestand in Runde 3 und 4 leider nur um einen halben Z√§hler ausbauen und Torsten brach nach zwei wenig befriedigenden Remisen das Turnier vorzeitig mit 2,5 aus 4 Punkten in der Gruppe B ab.

Dennoch stand die ESG vor Beginn der finalen Runden noch ganz oben auf der Liste der Teamwertung, aber das strebsame Verfolgen des Remisplans einiger Spieler zum Sichern der Qualifikationspl√§tze f√ľr die bevorstehende Endrunde der Amateurmeisterschaft in Magdeburg f√ľhrte letztlich leider zum knappen Verfehlen eines dieser begehrten Teampreise.

Hochspannend war die Siegerehrung trotzdem, da drei ESG¬īler auf das Weiterkommen bzw. sogar den Gruppensieg hoffen konnten. Merlin und Mykyta erspielten je 3 Punkte in Gruppen G bzw. A ¬†und S√∂ren sowie Ferdinand blieben dahinter knapp zur√ľck.

Batuhan erk√§mpfte sich mit 3,5/5 und √ľberragender Buchholzwertung den 6. Platz, w√§hrend sich Alessandro mit 4/5 und gl√ľcklicher Feinwertung den 3. Platz der Gruppe F sichern konnte.

Hendrik, der die ersten vier Runden souver√§n f√ľr sich entscheiden konnte, jedoch in der letzten Runde die Remisbem√ľhungen seines Gegners nicht zu √ľberlisten vermochte, musste sich letztlich mit 4,5/5 der Feinwertung geschuldet ganz knapp mit dem Silberplatz in der Gruppe G begn√ľgen.

Link zum Turnier: https://www.dsam-cup.de/duesseldorf/

[Alessandro Kronz]

ESG 1 – Starkes 4:4 gegen Tabellenf√ľhrer

Mit √ľber 1100 DWZ-Punkten mehr und 6:0 Mannschaftspunkten im Gep√§ck reiste heute das Team von KKS 1 mit breiter Brust nach Elberfeld, um hier als klarer Favorit die geteilte Tabellenf√ľhrung in der NRW-Liga zu verteidigen. Wir hingegen mussten auf Helge verzichten und k√§mpften zun√§chst mit dem R√ľcken zur Wand, zumal Marco mit Wei√ü nach verkorkster Er√∂ffnung schon sehr fr√ľh unter die R√§der geriet.

Nach drei Schwarzremisen von Torsten, Markus und Reiner fiel endlich der Ausgleich durch eine starke Angriffspartie von Gerd und direkt darauf der F√ľhrungstreffer durch eine noch st√§rkere Verteidigungspartie von Mykyta gegen den gegnerischen Topscorer, IM Dieter Morawietz.

Beim Zwischenstand von 3,5:2,5 waren wir pl√∂tzlich dem Sieg sehr nahe, da Frank mit Schwarz in einer allerdings recht offenen und un√ľbersichtlichen Gewinnstellung √ľber eine Mehrqualit√§t verf√ľgte. Nachdem dann Achim nach lange ausgeglichenem Spiel seine sich zum Ende zusehends verschlechternde Stellung zum 3,5:3,5 aufgeben musste, gestattete Captain Frank seinem Gegner mannschaftsdienlich eine Zugwiederholung, da bei knapper Bedenkzeit das Spiel auf Gewinn bei sehr offenem K√∂nig nur unter h√∂chstem Risiko m√∂glich war und den kompletten Kampf gef√§hrdet h√§tte.

Nun √úberwintern wir mit 5:3 Mannschaftspunkten auf dem komfortablen 4.Tabellenplatz und haben dann am 26. Januar Gelegenheit, gegen Lasker K√∂ln weitere wichtige Punkte f√ľr den Klassenerhalt zu sammeln.

[GK]

Zu Ehren von Andrea Schmidt…

…, die am Vortag v√∂llig unerwartet verstarb, spielte heute die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft bei Schwarz-Wei√ü Remscheid und wollte ihr zu Ehren ihr bestes Schach zeigen.

Nach einer Schweigeminute am Brett gaben die Elberfelder gegen die leicht favorisierten Gastgeber alles und wurden mit einem fr√ľhen Remis an Brett 1 durch Peter Wiesemann, der mit Dauerschach drohte, belohnt. Und dann begann die Gl√ľcksstr√§hne der Elberfelder. An Brett 5 konnte Mannschaftsf√ľhrer Thomas Falk im elften Zug Bauer und Qualit√§t erobern und trug dann die Partie nach weiteren 35 Z√ľgen zum Sieg. Wenig sp√§ter erh√∂hte Leihgabe Alessandro Kronz zum 0,5:2,5, so dass Harald Kurz am zweiten Brett ein mannschaftsdienliches Remis beisteuerte.

Den halben Mannschaftspunkt machte dann Dominik Hirsch, unser Goal-Getter, mit einem Sieg nach einer sauber gef√ľhrten Partie klar. Nat√ľrlich klar, dass bei einem Zwischenstand von 1:4 die Gastgeber jedes weitere Remisangebot ablehnten, ablehnen mussten, so auch das Angebot von R√ľdiger Horn an Brett 4. Doch er verfolgte weiterhin konsequent den Remisplan, und schlie√ülich hatte sein Gegner ein Einsehen, dass in der Stellung nicht mehr drin war. Damit war der Mannschaftssieg erbracht und zwei wertvolle Mannschaftspunkte im S√§ckelchen.¬†

Und nun schien die Gl√ľckstr√§hne zu enden, denn an Brett 4 sah es so aus, als ob Neuzugang Dietmar Kaufmann wieder den vollen Punkt holen w√ľrde, und opferte daf√ľr seinen Turm. Leider kam dann sein K√∂nigsangriff zum Erliegen, doch nahm er das Dauerschach zum Remis. Bei einem Stand von 2:5 k√§mpfte Kevin Born an Brett 7 erfolgreich in vorteilhafter Stellung, lie√ü dann aber noch Gegenspiel zu. Nach beidseitiger Damenumwandlung standen sich je K√∂nig, Dame und Bauer gegen√ľber, wobei Kevins Bauer etwas weiter vorger√ľckt war. Aber war das zu gewinnen. Es schien, also ob die Partie mit Schachs noch ewig dauern k√∂nnte, am Volkstrauertag mit Spielbeginn um 13:00.

Erst der zarte Hinweis des Mannschaftsf√ľhrers, als beide das zweite Notationsblatt anfingen zu beschreiben, dass die Begegnung gewonnen ist und ein Remis reiche, lie√ü Einsicht in die beiden Schachspieler kehren, dass es Zeit ist, nach Hause zu fahren.

Mit einer √ľberragenden Mannschaftsleistung (3 Siege, 5 Remis, 0 Niederlagen) konnte die Vierte sich auf den dritten Tabellenplatz vorschieben und empf√§ngt am 8. Dezember die Vierte des Bahn-SC Wuppertal.

[thf]