VP 2016 – März-Begegnungen

Am 11. März treffen im Viertelfinale des ESG-Vereinspokals 2016 die folgenden Spieler aufeinander:

Reiner Odendahl vs Stefan Pfeiffer                     Heiko Kesseler vs Bernd Mühlinghaus
Martin Keller vs Eugen Morgun                           Samuel Haringer vs Ludger Schmidt
Helge Hinze vs Carl Vorwerg                                Frank Noetzel vs Matthias Weiß
Benedikt Abel vs Thomas Symank                      Fabio Santiago vs Ahmed Agic

Vereinspokal 2016 – reloaded…

… sprich, die zweite Runde im Vereinspokal der Elberfelder Schachgesellschaft findet am 19. Februar statt, in der:

L. Heynck auf R. Odendahl            G. Arold auf C. Vorwerg          T. Fuchs auf S. Harringer
A. Tymura auf S. Pfeiffer                A. Güthler auf B. Abel              F. Noetzel auf H. Kurz
M. Keller auf M. Biedermann        E. Koch auf T. Symank             M. Weiß auf B. Weick
S. Park auf E. Morgun                     H. Kesseler auf L. Pott             U. Müller auf F. Santiago
H. Hintze auf R. Niebergall            B. Mühlinghaus auf J. Krük      L. Berner auf A. Agic

treffen werden. Vorgezogen konnte Ludger Schmidt sich gegen Thomas Falk durchsetzen.

Blitznachwuchs…

… reihte sich gestern in den Wettstreit um die Elberfelder Blitzkrone ein. Kein geringerer als der amtierende U12-Einzelbezirksmeister des Bergischen Landes, Jan Beumker, maß sich gestern, mit den ganz Großen des Elberfelder Schachs, die erst kürzlich die Fahrkarten zum Blitzkampf auf NRW-Ebene gelöst hatten. Zwar reichte es für Jan dieses Mal noch nicht für einen Zähler, doch in der einen oder anderen Partie fehlte nicht viel dazu – eine starke Ansage !

Im Kampf um die Krone konnte Frank Noetzel seinen Vorsprung auf Reiner Odendahl mit einer Ausbeute von 95% ausbauen. Mit Gerd Kurr und Ronny Müller traten zwei neue, jedoch alt bekannte Gesichter in den Wettstreit ein, nicht um noch ganz vorne mitzumischen, jedoch um noch ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitzureden. Ergebnisse hier.

Die siebte Runde findet am 4. März statt, die schon eine Art Vorentscheidung bringen könnte.

… und leere Bretter

So eng liegen Erfolg und Miserfolg beieinader. So kamen am Freitag der vergangenen Woche noch sechsundzwanzig Schachspieler zur ersten Runde der offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft (lediglich zwei Spieler nahmen von dem Recht Gebrauch, die erste Runde nachträglich zu spielen, so kamen gestern zur ersten Runde des Vereinspokals im neuen Gewand zwar vierzehn Schachspieler (eine merkliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr); doch blieben die Bretter angesichts des 64er Teilnemerfeldes verwaist – lediglich zwei Schachspieler fanden einander, um ihre Partien auszutragen. Die anderen warteten (un-)geduldig und vergeblich das akademische Viertel ab…

Die zweite Runde findet dann am 19. Februar statt.

Full House…

… neudeutsch für „volles Haus“ bescherte gestern die erste Runde der „offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2016“ dem Luftschloss. Achtundzwanzig Schachspieler aus Wuppertal und umzu fanden sich im Vereinsheim der Elberfelder Schachgesellschaft ein, um nach der Krone des Wuppertalers Schachs zu greifen, darunter viele bekannte Gesichter, sowie auch noch unbekannte.

Dass Schach die Generationen zusammenbringt und vereint, zeigt der Blick auf das Geburtsdatum des Teilnehmerfeldes, darunter Altmeister Josef Krük, der in diesem Jahr 85 wird, sowie die neunjährige Schachhoffnung Luisa Bashylina. Aber spätestens, wenn die Uhren angedrückt sind, zählt weder Alter noch das eine oder andere Mal die Spielstärke auf dem Papier. So gab es die eine oder andere schachliche Überraschung, siehe Ergebnisse

Erstklassige Turnierstimmung durch Zweikämpfe an so vielen Brettern gleichzeitig erfüllte den Spielsaal, die sich nur schwerlich auf Bildern einfangen lassen; dennoch hier ein paar Impressionen.

Vorbei…

… sind die Feiertage, der Weihnachtsbraten verdaut und der Kopf wieder frei fürs Schachspiel.

So kamen dann gestern am ersten Blitzabend des Jahres 2016 zahlreich die Blitzfreunde der Elberfelder Schachgesellschaft mit freundlicher Unterstützung durch Schachfreund Udo Seidens vom Schachklub Schweinfurt, um ihr Können unter Beweis zu stellen, und legten spannende Zweikämpfe aufs Brett, in denen sich nichts geschenkt wurde – es geht schließlich um die begehrte Blitzschachkrone der ESG, in denen Reiner Odendahl gestern den Abstand zum Führenden Frank Noetzel ein wenig verkleinern konnte.

Für den einen oder anderen war das gestrige Kräftemessen sicherlich auch eine gute Standortbestimmung, geht es doch in gut zwei Wochen, am Samstag, den 23. Januar zur NSV-Meisterschaft nach Krefeld zum Mannschaftsblitz, zu dem sich die ESG mit zwei Mannschaften qualifiziert hat.

Die Blitzfreunde konnten sich an diesem Abend darüber freuen, dass die Getränke auf das Geburtstagskind Martin gingen. Wir gratulieren nochmals mit einem herzlichen „Danke schön“.

Fünf Freunde…

… der ESG IV zogen nach Mettmann aus und mussten das Brett 2 freilassen – eine schwere Bürde – stand man doch schon beim Uhrenandrücken mit 1:0 hinten – doch nicht lange; denn Thomas Falk konnte am Brett 5 seinen jungen Gegner David Nelles, der die Skandinavische Eröffnung nur so runter spulte, mit dem Läufereinschlag auf h6 überraschen.

Falk vs Nelles
Falk vs Nelles nach 16. … Te8

„Fünf Freunde…“ weiterlesen

Matchball zum Finale…

… des Viererpokals verwandelte heute Achim Tymura an Brett vier gegen den Witzheldener Theisen. Nach zwei frühen Punkteteilungen an Brett 1 (Reiner Odendahl) und Brett 3 (Heiko Kesseler) durch Zugwiederholung stand die Begegnung auf Messersschneide. An Brett 2 opferte Helge Hintze gegen Förtsch die Qualität, um Ungleichgewicht in die Partie zu bringen und Aussicht auf den Partiegewinn. Doch konnte sein Gegenüber das Ungleichgewicht besser für sich nutzen, und so sah es danach aus, dass Helge um das Remis kämpfen muss. Ein Remis war Muss, wenn man die Karte für die Vorrunde auf NRW-Ebene lösen wollte. So konnte Helge die Stellung abschließen und das Remis (ebenfalls) per Stellungswiederholung erzwingen.

Am Brett 4 konnte Achim folgende Stellung erreichen

Tymura

in der Theisen nicht ganz exakt 35. b4 zog, was Achim mit 35. … Tc7 beantwortete und so in Vorteil kam. Im weiteren Verlauf konnte Achim den Vorteil in einen Bauern ummünzen. Aber konnte er den Bauer auch gewinnbringend nutzen, was er dann eindrucksvoll unter Beweis stellte und den Matchball zum 2,5 zu 1,5 verwandelte.

Im Pokalfinale am 10. Januar trifft die ESG auf Solingen 1 in Solingen.

4erpokal

Kamp-Lintfort – ESG I 2,5 : 5,5

Aufregung vor dem Auswärtsspiel. Reiner Odendahl fehlte am Treffpunkt. Da er weder telefonisch noch per Mail erreichbar war, stellte sich die Frage, ob mit 7 Leuten spielen oder den Versuch starten, bei ihm zu Hause anzuschellen und anschließend eventuell auch mit 7 Leuten zu spielen und einer weiteren halben Stunde weniger Zeit auf der Uhr. Fortuna meinte es aber gut mit uns, und der sehr verschlafene Reiner stieg mit ins Auto. Der faire Gegner vom Niederrhein hatte sogar gewartet und dem Kampf stand nichts mehr im Weg.
Nach 2 Stunden führten wir bereits 2:0, weil Helge Hintze und Marco Kühne ihre sehr erfahrenen Gegner J. Westermann und E. Weiß souverän erwischt hatten. So sprach nach 3 Stunden auch nichts gegen eine Punkteteilung von Reiner Odendahl und Thomas Fuchs, zumal die restlichen vier Bretter nicht schlecht standen.
Ein lebhafter Kampf hatte sich an Brett 3 mit Vorteilen für Frank Noetzel entwickelt, bis sich folgende Stellung ergab:

Noetzel (ESG) vs Bosser (Kamp-Lintfort) nach 28. ... Td6
Noetzel (ESG) vs Bosser (Kamp-Lintfort)
nach 28. … Td6

Weiß spielte:

29. Tdxf7 Txf7
30. Txf7 Kh8
31. Df5 Td8
32. Txg7 !! Aufgabe wegen nachfolgendem Matt auf f6 oder h7

Gerd Kurr hatte interessant eine Figur für 3 Bauern im Endspiel gegeben. Der Gegner konnte die Bauern aber aufhalten und noch den Remishafen erreichen.
Das war aber bereits der Mannschaftssieg. Sowohl Heiko Kesseler als auch Achim Tymura versuchten ihrerseits noch, die Ergebnisspanne zu verbessern, mussten aber letztlich doch aufgrund der gegnerischen Gegenwehr in ein Remis einwilligen.

Mit 6:2 Punkten überwintert die „Erste“ auf dem zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga, in der es weiter spannend bleibt.

[FN]

SBBL-Einzelmeisterschaft: Heiko Kesseler wird Vierter

In einer spannenden letzten Runde konnte Helmut Busse (SG Solingen) mit ein wenig Glück seinen Vorjahreserfolg in der SBBL-Einzelmeisterschaft wiederholen und sich aufgrund der besseren Feinwertung vor dem punktgleichen Benjamin Ries (BSW) den Titel des SBBL-Einzelmeisters sichern.

Vor der letzten Runde lagen Busse und Ries mit 2½/4 und einem halben Punkt Rückstand hinter den beiden Führenden Thomas Lemanczyk (SG Solingen) und Heiko Kesseler (ESG). Doch konnte sich Ries in der Spitzenbegegnung wegen einer taktischen Unaufmerksamkeit Lemanczyks in einer Kurzpartie den Sieg sichern, so dass die Entscheidung über den Titel überraschend an Brett 2 fallen würde, wo Kesseler ein Remis gegen Busse genügt hätte. Kesseler war in einem Endspiel mit Minusqualität gelandet, hatte aber vermeintlich eine Festung errichtet. Doch fand Busse den schmalen Pfad zum Gewinn und konnte die Umwandlung seines a-Bauern und somit seinen Sieg und die Titelverteidigung erzwingen.

Aufgrund der Tatsache, dass Helmut Busse als Dritter der Einzelmeisterschaft des NSV der Vorsaison bereits für den Verband qualifiziert ist, haben sich zusätzlich die folgenden Spieler platziert und qualifiziert:

Benjamin Ries – 3½/5
Thomas Lemanczyk – 3/5
Heiko Kesseler – 3/5
Dr. Hans-Joachim Boschek (SG Solingen) – 2½/5
Außerdem ist René Tückmantel als Teilnehmer der letzten NRW-Einzelmeisterschaft bereits für die Verbandsebene vorqualifiziert.

[Marius Fränzel]