Dreieinhalb Jugendkämpfe mit vielen Siegen und einer Niederlage

Am gestrigen Samstag war wieder Doppelspieltag für unsere beiden ersten Jugendmannschaften. Die U20 I spielte im Luftschloss gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Heinsberg und festigte mit einem ungefährdeten 4-2 (14-10) den 3. Platz in der Jugendregionalliga. Während Sören, Kevin, Ferdinand und Hendrik remisierten, gewannen Dominik und Anthony.
 
Die gleiche Platzierung erreichte auch unsere U20 II beim Auswärtsspiel in Mettmann, ebenfalls vor Spielbeginn punktgleicher Tabellennachbar. Dort gewann unser Nachwuchs mit 3,5-2,5 (13-11), wobei Alessandro, Batuhan und Hasangewannen, Florian und Antonia verloren und Bartu mit dem Remis den Mannschaftssieg sicherte. Beide U20-Teams erwarten in drei Wochen, am Samstag, 29.02. beim gemeinsamen Heimspiel den jeweiligen Tabellenführer der Liga !
 
Am heutigen Sonntagmorgen musste dann unsere U12 mit dem 0-4 (4-12) gegen den Düsseldorfer SV eine klare Saisonniederlage hinnehmen. Ferdinand, Merlin, Antonia und Moritz hatten gegen die im Schnitt (!) 400-DWZ-Punkte stärkeren Gegner keine Chance, können sich aber mit einem Unentschieden beim Tabellenletzten in drei Wochen das Ticket für die NRW-Meisterschaft sichern.
 
Parallel waren dann auch noch Dominik, Kevin und Hendrik beim Auswärtssieg der ESG IV erfolgreich, aber das ist eine andere Geschichte, die an anderer Stelle erzählt wird 🙂

[MB]

Neuer Rekord bei der Oberhausener Stadt-/Bezirkseinzelmeisterschaft

Genau 60 Teilnehmer zählt die Dienstag gestartete Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft/Bezirkseinzelmeisterschaft 2020. Dies bedeutet neuen Veranstaltungsrekord!

Überwiegend aus Oberhausen, Duisburg und Essen, aber auch je einer aus Wuppertal und Düsseldorf kamen die Schachfreunde, die der OSV 87 als Veranstalter in Anwesenheit von Philipp Horwat, Fachschaftsleiter Schach, und Manfred Gregorius, Präsident des Stadtsportbundes Oberhausen, begrüßen konnte.

In seiner Eröffnungsrede wies Manfred Gregorius daher darauf hin, dass  nicht nur die im Zuschauerfokus stehenden Sportarten wie Fußball, Handball oder Basketball boomen, sondern dass auch die Randsportart Schach sich offensichtlich hoher Beliebtheit erfreut. Gespielt wurde am ersten Turnierabend natürlich ebenfalls.

Die ganz großen Überraschungen blieben allerdings aus, sieht man einmal vom Remis des jungen Finn Blanc aus Gladbeck gegen seinen über 400 DWZ-Punkte stärkeren Gegner und dem Sieg von Maik Wilschinsky aus Duisburg über seinen ebenfalls deutlich besser eingeschätzten Spielpartner ab. Die zweite Runde wurde ausgelost und findet am 11.2. statt.

http://www.osv1887.de/neuer-rekord-bei-der-oberhausener-stadt-bezirkseinzelmeisterschaft/

[Thomas Groß, OSV 1887]

 

Hans-Werner Luft-Gedenkturnier

Schon lange Zeit sehnt man sich den legendären Zeiten nach, in den die Elberfelder Schachgesellschaft große Viererblitzturniere am 1. Mai veranstaltete. Aber die Zeiten haben sich geändert.

Nun wollte man hier zumindest in einem kleinen Rahmen an diese Tradition anknüpfen und hat dazu eine Reihe von Schachvereinen aus nah und fern eingeladen. Und sie sind gekommen, der SC Hansa Dortmund (IM Kalka, FM Ackermann, FM Kotter, Zelt), Königsspringer Hagen (Klinkmann, Weber, Kamrath), SG Solingen (Hobusch, Fichtner, Borchert, Görke), SG Niederkassel (Mauelshagen, Stanetzek, Schnellbacher, Neu), SF Schwerte (Vicktor, Zarges, Fleischhauer, Dürwald), Ennepe-Ruhr Süd (Arakelian, Garweg, Bruchmann, Nasoyan), SV Mülheim-Nord (Walter, Grodotski, Kuipers, Schmidt) und wurden von den Elberfeldern (Mykyta Volkov, Gerd Kurr, Torsten Werbeck und Gerhard Arold) empfangen. Da die Königsspringer nur drei Spieler aufbringen konnte, erklärte sich kurzerhand Lahcen Saoudi bereit, sich zu ihnen ans Brett zu setzen.

Und dann wurde Schach in vierzehn Runden gespielt, nicht ganz in der Tradition von Hans-Werner Luft, sondern tatsächlich um kurz nach 11:00.

Zwischenzeitlich schaute Frank Noetzel vorbei, der sich vom Hochzeitstag loseisen konnte, um die zahlreichen Gäste persönlich zu begrüßen.

Am Ende der vierzehn Runden konnte sich der Favorit SC Hansa Dortmund durchsetzen. Auf Platz 2 landete die SG Solingen vor der SG Niederkassel. Der Gastgeber, die Elberfelder SG, landete auf den vierten Platz.

Wir gratulieren herzlich und wünschen, dass es für alle ein schönes und erfolgreiches Turnier war, das einer Wiederholung bedarf.

Zur Turnierseite:
http://www.esg1851.de/hans-werner-luft-gedaechtnisturnier-2/

[thf]

Karnevalsturnier der Jugend am 21.02

Wie in den letzten Jahren findet dieses Jahr wieder am 21.02 um 17.00Uhr das jährliche Karnevalsturnier der Jugend statt. Nur, dass sich hier nicht die Kinder, sondern die Schachregeln verkleiden! Es wird wieder Überraschungsschach, Räuberschach, Märchenschach, Würfelschach und Co. gespielt. Hier gewinnt nicht zwangsläufig der stärkste Spieler, sondern der flexibelste und kreativste. Das Turnier ist offen für alle Kinder und Jugendlichen. 
Anmeldung per Mail bei Alexander Buhren (alexander.buhren@esg1851.de) oder durch Eintragung in die Teilnehmerliste am Schwarzen Brett im Verein.
 
[AB]

Vereinspokal 2020 – Halbfinale

Am vergangenen Freitag, den 24. Januar wurde das Halbfinale im Vereinspokal zwischen
• Dominik Hirsch vs Dr. Lahcen Saoudi
• Alessandro Kronz vs Thomas Falk
ausgetragen. Beide Begegnungen gingen 0,5:1,5 aus. Nach der ersten gewonnenen Partie einigte man sich dann auf eine Punkteteilung in der zweiten.

Im Finale am 21. Februar treten dann Dr. Lahcen Saoudi und Thomas Falk an.

[thf]

Doch nur Brettpunkte…

… konnte die Vierte der Elberfelder Schachgesellschaft im Heimspiel gegen die Schachfreunde Vonkeln holen.

Ein Blick auf die Tabelle am Vorabend des Turniers ließ Hoffnung aufkommen, man könnte gegen den Absteigeraspiranten einen oder vielleicht auch beiden Mannschaftspunkte erspielen, um sich deutlich von ihnen zu distanzieren.

Leider musste man stark ersatzgeschwächt, ohne Rüdiger und Kevin, antreten. Auch wenn Mannschaftsführer Thomas Falk mit Reinhard, Renè und Norbert so ziemlich das Beste requirieren konnte, was die Fünfte so zu bieten hat, waren die Vonkelner in Bestbesetzung papiermäßig überlegen.

Überraschend kam ein Remis an Brett acht durch Norbert; doch wenig später musste Peter, unser Remisgarant auch gegen deutlich stärkere Gegner, seine Partie nach Figureneinsteller aufgeben. An Brett sieben geriet Renè vollkommen unter die Räder von Gernot Krakat. Auch wenn Renè in seiner ihm bekannter Art bis zum Schluss kämpft, war der Mannschaftskampf damit schon entschieden. Das wussten sowohl die Elberfelder als auch die Vonkelner. Es folgte eine Reihe von Punkteteilung.

Lediglich Dominik versuchte noch etwas zu reißen, doch auch er geriet in eine gedrückte Stellung und fand dann doch die Drohung zum Dauerschach, so dass die Elberfelder nur drei Brettpunkte aufs Konto einzahlen konnten.

Am 9. Februar geht es dann nach Velbert mit hoffentlich etwas mehr Glück.

[thf]

Start in die offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2020

Mit zwanzig Teilnehmern startete am vergangenen Freitag die 2020er offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft, darunter viele bekannte Gesichter aber auch neue.

Dass Schach heute nicht nur im Internet, sondern auch in privater Runde gespielt wird, zeigen Andreas Tümmler und Se-il Son, die sich nach der Teilnahme an der Qualifikation zur Deutschen Amateurmeisterschaft entschlossen haben, nun an der Stadtmeisterschaft in Wuppertal teilzunehmen. Dass man solche „Amateur“-Spieler, ohne DWZ, nicht unterschätzen darf/sollte, bekam Marc Soechting in der ersten Runde gegen Se-il Son zu spüren. Dank eines Einstellers konnte er sich aus der paralysierenden Unklammerung retten und die Partie dann noch gewinnen.

Die zweite Überraschung des Abends legte Batuhan Gülcan aufs Brett, der zuvor noch in der Jugendvereinsmeisterschaft spielte, gegen keinen Geringeren als Richert Siegbert. Nach einigem hin und her auf dem Brett einigte man sich auf Punkteteilung.

Die zweite Runde findet am 14. Februar 2020 statt.

[thf]

960…

… verschiedene Aufstellungen der Schachfiguren gibt es, wenn man die Regeln für ihre Aufstellung in der Grundstellung auf

• der König muss zwischen den beiden Türmen stehen,
• beiden Läufer müssen auf unterschiedlichen Farben stehen

reduziert.

Alle andere Regeln sind die gleichen, doch das 960-Schach, so die offizielle Bezeichnung, dem einen oder anderem auch als Fischer-Random bekannt, ist alles andere als gleich. Nicht nur dass alle Figuren deplaziert ausschauen, sondern vor allem die Rochade sorgt immer wieder für Erstaunen und Überraschung: Wie auch immer König und Turm stehen, nach der Rochade steht der König immer entweder auf g oder c und der Turm immer auf f oder d. Doch dabei kann aus der kurzen Rochade (g-Rochade) eine „lange“ werden, wenn der König vorher auf b stand, was sich das eine oder andere Mal als Gewinnzug entpuppte. 

Nicht ganz 960 Spieler kamen zum ersten Versuch, 960-Schach bei der Elberfelder Schachgesellschaft zu etablieren; doch immerhin trauten sich acht, sich ans Brett zu setzen. Nach anfänglicher Berührungsangst wurde das Turnier über sieben Runden (jeder gegen jeden) mit 10min +10sec sehr ernsthaft gespielt.

Vor der letzten Runde gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem Spitzentrio, und am Ende konnte sich Mykyta Volkov mit 5,5 Punkten dank besserer Feinwertung den ersten Vereinstitel in dieser Disziplin sichern. Auf Platz 2 landete Reiner Odendahl und hinter ihm Gerhard Arold mit einem Punkt Abstand.

Die Begeisterung, trotz anfänglicher Skepsis, zwingt uns, dies im kommenden Jahr zu wiederholen.

[thf]

ESG beim DSAM Qualifikationsturnier in Düsseldorf

(v.l.n.r: Sören Matthey, Alessandro Kronz, Batuhan Gülcan, Merlin Mänken und Hendrik Mordos)


Kurz vor Weihnachten fanden sich acht ESG´ler zum Qualifikationsturnier der Deutschen  Amateurmeisterschaft in Düsseldorf ein. Nach guten bis sehr guten Ergebnissen in den ersten beiden Runden am Freitag, darunter die Doppelsiege von Hendrik in Gruppe G, Alessandro in Gruppe F und Mykyta in Gruppe A, kam es für einige der acht am darauffolgenden zweiten Turniertag zu Turbulenzen. So konnten Mykyta und Ferdinand ihren Punktestand in Runde 3 und 4 leider nur um einen halben Zähler ausbauen und Torsten brach nach zwei wenig befriedigenden Remisen das Turnier vorzeitig mit 2,5 aus 4 Punkten in der Gruppe B ab.

Dennoch stand die ESG vor Beginn der finalen Runden noch ganz oben auf der Liste der Teamwertung, aber das strebsame Verfolgen des Remisplans einiger Spieler zum Sichern der Qualifikationsplätze für die bevorstehende Endrunde der Amateurmeisterschaft in Magdeburg führte letztlich leider zum knappen Verfehlen eines dieser begehrten Teampreise.

Hochspannend war die Siegerehrung trotzdem, da drei ESG´ler auf das Weiterkommen bzw. sogar den Gruppensieg hoffen konnten. Merlin und Mykyta erspielten je 3 Punkte in Gruppen G bzw. A  und Sören sowie Ferdinand blieben dahinter knapp zurück.

Batuhan erkämpfte sich mit 3,5/5 und überragender Buchholzwertung den 6. Platz, während sich Alessandro mit 4/5 und glücklicher Feinwertung den 3. Platz der Gruppe F sichern konnte.

Hendrik, der die ersten vier Runden souverän für sich entscheiden konnte, jedoch in der letzten Runde die Remisbemühungen seines Gegners nicht zu überlisten vermochte, musste sich letztlich mit 4,5/5 der Feinwertung geschuldet ganz knapp mit dem Silberplatz in der Gruppe G begnügen.

Link zum Turnier: https://www.dsam-cup.de/duesseldorf/

[Alessandro Kronz]

ESG 1 – Starkes 4:4 gegen Tabellenführer

Mit über 1100 DWZ-Punkten mehr und 6:0 Mannschaftspunkten im Gepäck reiste heute das Team von KKS 1 mit breiter Brust nach Elberfeld, um hier als klarer Favorit die geteilte Tabellenführung in der NRW-Liga zu verteidigen. Wir hingegen mussten auf Helge verzichten und kämpften zunächst mit dem Rücken zur Wand, zumal Marco mit Weiß nach verkorkster Eröffnung schon sehr früh unter die Räder geriet.

Nach drei Schwarzremisen von Torsten, Markus und Reiner fiel endlich der Ausgleich durch eine starke Angriffspartie von Gerd und direkt darauf der Führungstreffer durch eine noch stärkere Verteidigungspartie von Mykyta gegen den gegnerischen Topscorer, IM Dieter Morawietz.

Beim Zwischenstand von 3,5:2,5 waren wir plötzlich dem Sieg sehr nahe, da Frank mit Schwarz in einer allerdings recht offenen und unübersichtlichen Gewinnstellung über eine Mehrqualität verfügte. Nachdem dann Achim nach lange ausgeglichenem Spiel seine sich zum Ende zusehends verschlechternde Stellung zum 3,5:3,5 aufgeben musste, gestattete Captain Frank seinem Gegner mannschaftsdienlich eine Zugwiederholung, da bei knapper Bedenkzeit das Spiel auf Gewinn bei sehr offenem König nur unter höchstem Risiko möglich war und den kompletten Kampf gefährdet hätte.

Nun Überwintern wir mit 5:3 Mannschaftspunkten auf dem komfortablen 4.Tabellenplatz und haben dann am 26. Januar Gelegenheit, gegen Lasker Köln weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

[GK]