ESG-Jugendtrio erfolgreich beim 1. Solinger Jugendopen

Mit einem echten »Endspiel« wurde der Turniersieg im 1. Solinger Jugend-Open entschieden. Im direkten Duell zwischen den beiden mit 4/4 das Feld mit 55 Teilnehmern anführenden Spitzenreitern Merlin Mänken und Noah Cheng (SV Erftstadt) kam es im Turmendspiel schließlich zu einem leistungsgerechten Friedensschluss. Dank der besseren Buchholz-Wertung konnte der Elberfelder sich als Turniersieger feiern lassen. Das starke Abschneiden der Elberfelder Jugend komplettierten Dominik Hirsch, der sich als Wertungsbester der Verfolgergruppe mit 4 Zählern den dritten Hauptpreis sichern konnte, und Hendrik Mordos, der Gesamtsiebter wurde.

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[Text weitestgehend und Bild von O. Kniest, SG Solingen übernommen]

NRW-Viererpokal Zwischenrunde – ESG gewinnt „standesgemäß“ im Blitzstechen in Runde 3

Beim Heimspiel-Wochenende am 30./31. Juli waren interessante und starke Gegner bei uns im Konsum zu Gast. Waren wir in der (sehr erfolgreichen) Vorrunde Ende Juni noch klar favorisiert, sah das heute dann anders aus…
Die Auslosung bescherte uns Sterkrade-Nord, die zwar nicht mit der besten deutschen Frau im Schach, GM Elisabeth Pähtz antraten, aber auch so uns alles abverlangten. Ihr ukrainischer Jugend-Neuzugang Kemal Bashirov (2213) machte mit dem Berichterstatter zwar nicht kurzen, aber dennoch klaren Prozess. Vor meiner Niederlage nach der Zeitkontrolle hatte allerdings Uli an Brett 3 gegen Peter Schelwokat (1875) gewonnen, was im Blick auf die Berliner Wertung und verbunden mit der guten Stellung vor allem bei Helge Hoffnung machte. Sein Sieg gegen Ludger Grewe (2102) sicherte dann auch schon das doppelrundige Blitzstechen. Nachdem Reiner leider gegen Simon Knudsen (2252) die Waffen strecken musste, wurden tatsächlich die Elberfelder Blitzfertigkeiten raus geholt. Die erste Runde ging deutlich 3,5:0,5 für uns aus (Uli remis) und erst nachdem Helge und ich im Rückspiel gewonnen hatten, kamen die ersten Blitz-Niederlagen von Reiner und Uli somit erst zu einem Zeitpunkt, als das Weiterkommen schon gesichert war.

Am morgigen Sonntag geht es um 11 Uhr weiter gegen die Düsseldorfer SK. Der Bundesliga-Absteiger und frischgebackene Deutsche Blitzmannschaftsmeister gewann trotz zwischenzeitlichen 0-1 Rückstandes am Ende mit 2-2 bei Siegen an Brett 1+2 gegen den Fast-Zweitliga-Aufsteiger SF Katernberg.

[MB]

Thomas Falk gewinnt den Vereinspokal 2021/22

Im Finale des Vereinspokals 2021/22 trafen die beiden Mannschaftskameraden Udo König und Thomas Falk erstmalig aufeinander, nachdem Thomas in 2013 gegen Udo kampflos in die zweite Runde zog.
In der ersten Partie führte Udo die weißen Steine, und im Verlaufe des Abtausch-Franzosen wurden so ziemlich alle Figuren abgetauscht, so dass Udo wegen knapper verbliebener Bedenkzeit in das Remis-Angebot einwilligte.

In der zweiten Partie blieben dafür die Schwerfiguren auf dem Brett, und dieses Mal bot Udo Remis an, was Thomas ablehnte, um nicht ins Blitzstechen zu müssen.

Nach heterogener Rochade führte Thomas die Schwerfiguren gegen den schwarzen König.

Nach 23. Tc1-c4 droht mit Tb4 Damengewinn und die Dame braucht eine Fluchtroute, aber nicht nach a7; denn nach 23… a6, 24. Tb4 Da7 folgt 25. Txa6 mit Aufgabe.

[thf]

ESG III tritt im Vereinspokal an

Nachdem der Start des Vereinspokals einige Mal verschoben werden musste, sei es wegen einer außerordentlichen Vorstandssitzung, sei es wegen einer Unwetterwarnung für Wuppertal des Deutschen Wetterdienstes oder wegen Dienstreise des Turnierleiters, konnte nun endlich am Freitag die erste Runde des Vereinspokals 2022 ausgetragen werden.

Vermutlich bedingt durch die Sommerferien tragen lediglich vier Spieler, alle aus der dritten Mannschaft, den Pokal aus, nämlich Thomas Falk, Udo König, Renè Niebergall und Neuzugang Hakan Uludüz.

Das Format des Vereinspokal wurde von zwei Partien à 60 min auf Inkrement, nämlich zwei Partien à 45 min +30sec/Zug umgestellt, was alle Spieler begrüßten. So traten dann unter Zuschauerbeteiligung in der ersten Runde an:

Udo König vs Renè Niebergall: 1½:½
Thomas Falk vs Hakan Uludüz: 1½:½

Das Finale zwischen Udo König und Thomas Falk wird am 22. Juli ausgetragen.

[thf]

Markus Boos erneut Wuppertaler Stadtmeister

Nachdem die offene Wuppertaler Stadtmeisterschaft im März 2020 jäh nach nur drei Runden wegen der ersten Corona-Welle abgebrochen werden musste und im darauffolgenden Januar 2021 Schach am Brett wegen der zweiten Welle schier undenkbar war, konnte wir nun nach zarten Wiederanfängen des Schachs im Herbst 2021 die Stadtmeisterschaft im Januar 2022 starten.

Wenn auch die Teilnehmerzahl der diesjährigen Stadtmeisterschaft noch nicht an die der Vor-Corona-Zeiten heranreicht, so ist es ein wichtiger Schritt zurück zur Schachnormalität. Schaut man auf das Teilnehmerfeld, die u.a. aus Witten und Köln-Worringen kommen, so kommt man schnell zum Schluss, dass Schach am Brett gespielt werden will, dass die Stadtmeisterschaft eines der wenigen offenen Turniere im Winter 2021/22 war.

Die diesjährige Stadtmeisterschaft wurde durch Markus Boos (Elberfelder SG) dominiert. Mit 7/7 Punkten ließ er nie einen Zweifel daran, wem der Titel gehört, auch wenn er sich in der letzten Runde gegen Oskar Feldhammer (BSW) schwer mit seiner nicht ganz korrekten Geheimwaffe, den Geier, tat; denn sein Gegenüber kannte ihn oder fand am Brett die richtigen Züge. Ein Mehrbauer und die bessere Bauernstruktur reichten Markus dann aus, die Partie gegen den sich zäh verteidigen Oskar zu gewinnen.

Den zweiten Platz belegt Dirk Leimkühler (SV Welper) mit 5,5/7 Punkten, der in der ersten Runde gegen Ahmad Alsaad (BSW) ein Hälftchen abgeben musste.

Mit Merlin Mänken steigt ein weiterer Elberfelder auf das Siegertreppchen mit 4,5/7 Punkten.

[thf]