Kamp-Lintfort – ESG I 3:5

In der 5. Runde der Regionalliga wollte die erste Mannschaft ihr Punktekonto wieder ausgleichen. Aber auch der Gegner, die Heimmannschaft vom linken Niederrhein, hatte die feste Absicht, den letzten Tabellenplatz zu verlassen und spielte in dieser Saison erstmals in Bestbesetzung. Das im Vergleich zum letzten Jahr deutlich schönere und ruhigere Spiellokal und die Ambitionen beider Teams ließen einen interessanten Kampf erwarten. Die Einzelergebnisse wurden sofort ins Netz gestellt und via Monitor im Spielsaal visualisiert.

Sehr schnelle Zugfolgen führten an Brett 7 zu Stellungsvorteilen von Marco, der nach 2 Stunden dann auch prompt gewann. Zu diesem Zeitpunkt hatte Frank im Endspiel einen gesunden Mehrbauern, den er nach 3 Stunden Gesamtspielzeit zum beruhigenden 2:0 verwerten konnte. Hartnäckiger zeigten sich die Gegner an den beiden Spitzenbrettern, so dass Reiner und Helge auch in Anbetracht des Spielstandes in den Remishafen steuerten. Auch Gerd hielt den Ball flach zum 3,5:1,5 für die ESG, ehe Achim den Mannschaftssieg mit einer positionell überzeugenden Leistung sicherstellte. Taktisch wäre aber zwischendurch starkes Gegenspiel möglich gewesen, wie er nach der Partie betonte. Pechvogel des Tages war erneut Thomas, der aus einer überzeugenden Eröffnungsbehandlung und Stellungsvorteilen im Laufe des Spiels kein Kapital schlagen konnte und sogar noch verlor. Gerhard steuerte schließlich nach wechselhaftem Partieverlauf das Remis zum 5:3 Endstand bei. Damit ist ESG I nach 5 Runden Fünfter mit 5:5 Punkten (give me five !).

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Arkadius Kalka gewinnt vor Frank Noetzel

Arkadius Kalka gewinnt vor Frank Noetzel Dortmunder Weihnachtsblitzen 2016

Dieses Jahr kam der Sieger des Weihnachtsblitzturniers des SC Hansa Dortmund aus den eigenen Reihen. Insgesamt 63 Teilnehmer hatten sich über 19 Runden auf dem Schachbrett geschlagen. Einer von ihnen – nämlich IM Arkadius Georg Kalka– konnte sich mit 17 Punkten absetzen und den ersten Platz erreichen. Auf den Fersen dahinter mit 15,5 Punkten kam FM Frank Noetzel, der bis zur 17.Runde noch führte, gefolgt von  Florian Stricker vom SG Bochum mit 13,5 Punkten, FM Hans-Werner Ackermann von Hansa Dortmund und Frank Bellers aus Herford.

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Der Countdown läuft

Der Countdown für die Anmeldung zur Offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2017 läuft – bis einschliesslich 23.12.2016.

Vom Spieler ohne Wertungszahl bis zum Meisterspieler ist unter den Voranmeldungen schon alles vertreten.

Also – letzte Chance zur Anmeldung nutzen und mitmachen!

Mit 7 aus 7 Bezirksmeister!

Am vergangenen Wochenende trug die Schachjugend des Bezirks Bergisch Land in Solingen ihre Einzelmeisterschaften aus.

Die U10 wurde eine sichere Beute von ESG-Nachwuchshoffnung Uzay Mermertas

Anthony Tong erreichte eine Klasse höher in der U12 den 7. Platz.

Wir gratulieren!

Die kompletten Ergebnisse gibt es hier.

Nikolausturnier

Gleich 2 Sieger gab es heute in den frühen Morgenstunden: punkt- und wertungsgleich teilten sich Markus Boos und Reiner Odendahl den 1. Platz beim jährlichen vorweihnachtlichen Schnellschachturnier der ESG.

Mit 32 Teilnehmern war das Turnier wieder gut besetzt und entsprechend hart umkämpft. Am Ende gab es aber wieder viele Preise für die Sieger, Platzierten, jung und alt und auch noch DWZ-Gruppensieger…

Und die „Leerausgegangenen“ durften sich zu guter Letzt am schon traditionellen – wieder sehr leckeren – Sliwowitz laben.

Nochmal ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Teilnehmer und insbesondere die Organisatoren für diesen gelungenen Abend!

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Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Odendahl,Reiner FM 2229   Elberfelder SG GER 6 0 1 6.0 30.0 25.00
2. Boos,Markus   2151   SF Vonkeln GER 5 2 0 6.0 30.0 25.00
3. Arold,Gerhard   2052   Elberfelder SG GER 5 1 1 5.5 31.5 24.00
4. Noetzel,Frank FM 2204   Elberfelder SG GER 5 0 2 5.0 33.5 21.50
5. Schmidt,Andrea   1831   Elberfelder SG GER 5 0 2 5.0 29.5 20.00
6. Schubert,Thomas   1835   Elberfelder SG GER 5 0 2 5.0 25.5 16.50
7. Kurr,Gerd   2114   Elberfelder SG GER 4 1 2 4.5 32.0 18.00
8. Ecker, Markus   2061       4 1 2 4.5 27.0 14.50
9. Schmidt,Ludger   2082   Elberfelder SG GER 4 0 3 4.0 30.5 13.50
10. Keller,Martin   1607   Elberfelder SG GER 4 0 3 4.0 29.5 14.00
11. Agic,Ahmed   1763   Elberfelder SG 4 0 3 4.0 28.0 11.00
12. Wiesemann,Peter   1664   Elberfelder SG GER 3 2 2 4.0 25.5 11.25
13. Heynck,Lukas   1764   Elberfelder SG GER 4 0 3 4.0 25.0 12.00
14. Podder,Michael   1837   Elberfelder SG GER 3 1 3 3.5 28.0 11.75
15. Cesen, Cudi   1400       3 1 3 3.5 27.0 10.25
16. Haringer,Samuel   1523   Elberfelder SG GER 3 1 3 3.5 25.5 9.75
17. Peters,Dennis   1721   Elberfelder SG GER 3 1 3 3.5 23.0 7.75
18. Schröder,Norbert   1207   Elberfelder SG GER 3 1 3 3.5 23.0 7.50
19. Bratz,Thomas   1716   SF Vonkeln GER 3 0 4 3.0 26.0 8.50
20. Kowalzick,Uwe   1671   Velberter SG GER 2 2 3 3.0 23.5 7.75
21. Vorwerg,Carl Chri   1177   Elberfelder SG GER 3 0 4 3.0 22.0 8.00
22. Abel,Benedikt   1234   Elberfelder SG GER 3 0 4 3.0 21.0 5.50
23. Park,Simon   1062   Elberfelder SG GER 3 0 4 3.0 20.5 4.50
24. Mermertas,Uzay Sü   784   Elberfelder SG 3 0 4 3.0 19.0 5.50
25. Biedermann,Markus   1101   Elberfelder SG GER 2 1 4 2.5 19.5 4.75
26. Born,Kevin       Elberfelder SG 2 1 4 2.5 16.5 3.75
27. Falk,Thomas   1330   Elberfelder SG GER 2 0 5 2.0 22.0 4.50
28. Schüller,Reinhard   1349   Vohwinkeler SC GER 2 0 5 2.0 21.0 5.00
29. Kölsch,Joshua       Elberfelder SG 2 0 5 2.0 17.5 3.50
30. Sons, Carsten           2 0 5 2.0 16.5 1.50
31. Tong,Anthony   832 * Elberfelder SG 1 0 4 1.0 18.0 1.50
32. Rieger, Rainer           1 0 6 1.0 16.0 0.50

ESG I verliert gegen den Tabellenführer

In der vierten Runde der Regionalliga empfing die erste Mannschaft den Tabellenführer aus Düsseldorf. Die Reserve des Bundesligisten hat 20 Spieler gemeldet, so dass nicht klar war, welche Mannschaft die Landeshauptstädter ins Rennen schicken würden. Auf den ersten Blick beruhigend war dann am Sonntag die Feststellung, dass die Düsseldorfer bis auf M. Harff am ersten Brett mit einer aus früheren Begegnungen bekannten Besetzung antraten. ESG I durfte zum ersten Mal in dieser Saison vollständig antreten, so dass einem spannenden Wettkampf nichts im Wege stand.

Nach 3 Spielstunden war noch kein Brett entschieden und überschlägig standen alle Weißspieler etwas besser. Schwierig war von Beginn an die Partie von Reiner Odendahl mit Schwarz, der sich in einer Dauerdefensive befand. Die zunehmend aktiven Züge seines Gegners führten schließlich zu einem Materialvorteil, der die Aufgabe von Reiner erzwang. Die besseren Nerven zeigte zudem der Gegner von Thomas Fuchs, der in einer offenen Stellung trotz des Nachteils einer Qualität Verwicklungen schaffte und glücklich das 0:2 erzielte. Nach der Zeitkontrolle hatte Frank Noetzel unter Mithilfe seines in Zeitnot geratenen Gegners einen Bauern gewonnen. Der Düsseldorfer sah sich daraufhin genötigt, für ein aktives Gegenspiel einen Springer zu opfern, was aber nicht mehr ausreichte. So erfolgte der Anschlusstreffer zum 1:2, ehe Marco Rebbe (für alle, die ihn noch unter Marco Kühne kennen, sei gesagt, er hat geheiratet) ein weiteres sicheres Schwarzremis beisteuerte. Aus einer besseren Stellung hatte sich Gerhard Arold leider in eine Verluststellung hineinmanövriert. Das gegnerische Läuferpaar dominierte im Endspiel das Geschehen und entschädigte ganz für die schlechte Bauernstruktur, so dass Gerhard in der fünften Stunde aufgeben musste. Als auch Achim Tymura feststellen musste, dass die beiden Türme seines Gegners nicht nur besser waren als seine Dame im Endspiel, sondern sogar gewinnbringend, war der Kampf leider entschieden. Zwei positionell sehenswerte Partien von Helge Hintze und Gerd Kurr entschädigten etwas für den Kampfverlauf, wobei Letzterem leider der Sieg verwehrt blieb und man sich auf Remis einigte. Helge Hintze gewann seine schwierige Partie mit einer Kette richtiger Züge (wie die Analyse später zeigte) und stellte den Endstand von 3:5 her.

Im letzten Mannschaftskampf dieses Jahres geht es nach Kamp-Lintfort.

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Brötchenblitzturnier 2016

Am diesjährigen Freitagsturnier in Erftstadt nahmen erneut rekordverdächtige 61 Vierermannschaften teil, darunter 3 Mannschaften der ESG.

ESG I gelang die Titelverteidigung nicht. Nach langem Ringen musste man sich der Düsseldorfer Übermacht geschlagen geben. Die Düsseldorfer wurden verlustpunktfrei Sieger des Turniers. Aussetzer in den letzten Runden führten sogar dazu, dass Koblenz noch Zweiter vor der ESG I wurde, die sich mit 25:5 Punkten den dritten Platz sicherte. ESG II wurde in dem Feld Neunter mit 18:12 Punkten, was beachtlich ist vor dem Hintergrund, dass Ludger Schmidt  aus akutem Anlass den größten Teil des Abends nicht am Brett, sondern in der Nähe der Toilette verbrachte. ESG III kam  kurzfristig nur mit 3 Leuten , erhielt aber vom Veranstalter noch einen Ersatzspieler und  war ganz zufrieden mit der Ausbeute von 13:17 Punkten und Platz 47. Insgesamt wieder eine gelungene, dezibelträchtige Veranstaltung, die erst um 01.30 Uhr morgens und vielen gegessenen Brötchen später endete.

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Helge Hintze spielte Simultan in Hagen- Haspe für einen guten Zweck

Der König fällt für den guten Zweck. Am Samstag, den 22.Oktober  lud die gemeinnützige Georg-Kraus-Stiftung zum Simultan-Schachturnier gegen den Profi Helge Hintze ins Alte Stadtbad Haspe. Wie das Turnier verlief und warum diesmal der Nachwuchs im Fokus stand.

Ruhig schreitet Helge Hintze die Tischreihe entlang. Vor ihm liegen 23 Schachbretter, davor sitzen 23 Hagener. Kein ungleiches Duell, gehört Hintze doch zu den besten Schachspielern der Region und trägt den Meistertitel des Weltschachverbands „FIDE“. Seine Gegner: Eine Mischung aus Hobby-Spielern und Profis, darunter auch bekannte Hagener Gesichter wie Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der SPD-Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer oder WBH-Chef Hans-Joachim Bihs.
Sie alle waren vorher fest entschlossen, den Zwei-Meter-Mann Hintze auf dem Spielfeld zu Fall zu bringen. „Ich habe heute morgen gesagt, wir gehen dahin und gewinnen das Spiel“, sagte etwa David Diegel, Sohn von CDU-Landtagskandidat Helmut Diegel. Der 13-Jährige spielte zum ersten Mal gegen Hintze, im Schachverein ist er nicht. Seine Taktik gegen den Riesen: Augen zu und durch. „Ich habe keine Strategie“. Anders der Turnier-Teilnehmer Ulrich Hedtmann. Der Hasper setzte gegen den Champion auf Defensive: „Ich spiele lange auf Verteidigung und dann auf Halten“. Jedes Jahr kommt Hedtmann ins Alte Stadtbad, um Hintze Schachmatt zu setzen. „Einmal ist es mir gelungen“, erzählte er stolz.
Hintze behält die Oberhand

Diesmal war das Glück jedoch wieder auf der Seite des Champions. Egal ob Angriffs-Taktik oder Stellungskrieg – nach drei Stunden endeten fast alle Partien mit einem Sieg von Hintze. Welche Strategie führte zum Erfolg? „Jedes Spielfeld ist wie ein kniffliges Rätsel, das gelöst werden muss. Ich hatte für jede Partie vorher einen Plan im Kopf“, erklärte Diplom-Informatiker Hintze und fügte hinzu: „Trotzdem mache ich natürlich Fehler – und bei 23 Simultan-Partien auch nicht wenige“. Das wundert kaum, wird doch schon nach wenigen Spielzügen die Zahl der Möglichkeiten auf dem Schachbrett nahezu unendlich. Je mehr Räume sich für die Bauer, Königin oder Läufer öffnen, desto unübersichtlicher wird das Spielfeld.

An diesem Samstag konnten nur zwei Spieler die Fehler von Hintze zu ihrem Vorteil nutzen: Neben David Diegel schaffte es auch der elfjährige Leander Maass, den Schach-Riesen zu besiegen. „Meine Taktik kam erst im Laufe des Spiels“, erklärte Leander nach der Partie. Mit einer Finte setze er Hintze Schachmatt: „Er hat ein Feld freigemacht, da konnte ich dann mit meiner Dame angreifen“, schilderte Leander.

„Den Sieg habe ich ihnen nicht geschenkt, beide haben sehr gut gespielt“, sagt Hintze. Auch für die Organisatoren der Georg-Kraus-Stiftung war das Simultan-Turnier ein Erfolg. Rund 600 Euro gehen an Hilfsprojekte für Kinder in Indien.

(Westfalenpost vom 24.10.2016)

Regionalliga: ESG I – Dinslaken II 5,5:2,5

Nach den Aufstellungsproblemen in den ersten zwei Runden der Regionalliga konnte die Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison in fast voller Besetzung antreten. Es gestaltete sich ein Kampf auf Augenhöhe, denn der Gegner aus Dinslaken (Aufsteiger aus der Verbandsliga) hatte nicht die Absicht mitgebracht, als Punktlieferant für die Elberfelder zu dienen. So war es nach 2,5 Stunden Spielzeit für Frank Noetzel auch nicht einfach zu beurteilen, ob das Remisangebot seines Gegners mit dem Kampfverlauf in Einklang zu bringen sei. Dem  schließlich angenommenen Angebot folgte ein weiteres Remis von Thomas Fuchs, ehe Achim Tymura, der sich zur Zeit in bestechender Form präsentiert, wie er sagte glücklich gewann. Kurz vor der Zeitkontrolle war die Bilanz der aus unserer Sicht letzten geführten Schwarzpartie mit einem Kontersieg  von Reiner Odendahl  zufriedenstellend.

Beim Stand von 3:1 nach der Zeitkontrolle sah es aber bei den Weißpartien nicht überall rosig aus. Lediglich Helge Hintze stand recht gut. Nachdem Ersatzjoker Lukas Heynck aus einer positionell anrüchigen Stellung sogar kurzfristig eine Gewinnstellung machen konnte, einigte man sich nach einem Schlagabtausch auf Remis durch Zugwiederholung. Helge gewann zu Beginn der sechsten Stunde in der für ihn charakteristischen souverän ruhigen Spielart seine Partie und holte den Mannschaftssieg ein. Gerhard Arold und Gerd Kurr spielten bis in die Schnellschachphase hinein weiter, wobei beide lange Zeit mit 2 Bauern weniger auf dem Brett klarkommen mussten. Durch einen „Turmeinsteller“ des Gegners wendete sich das Verlustblatt von Gerhard, jedoch nur zum Unentschieden, weil der Mehrturm für weit vorgeschrittene Bauern wieder hergegeben werden musste. Ebenfalls Remis endet die Partie von Gerd, nachdem im Endspiel sein Springer trotz Materialnachteils gefährlicher  als der gegnerische Läufer wurde.

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