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Internationaler Dreikampf Vonkeln 2017

Wie man schön sehen kann, wäre es 2017 wieder soweit gewesen, sich als ESG in die Siegertafel eintragen zu lassen.

Bis zum Finale lief es denn auch recht gut – im Halbfinale wurde Seriensieger und Gastgeber Vonkeln bezwungen, denen dann auch noch im kleinen Finale die Luft ausging und am Ende hinter Wermelskirchen nur den undankbaren vierten Platz belegten.

Im Finale mussten wir dann gegen die Holländer antreten, die uns schon in der Vorrunde klar besiegt hatten. Schachlich war kein Kraut gegen die wie immer stark aufspielenden Niederländer am gestrigen Tag für uns gewachsen. Allerdings konnten wir im Schiessen den Spieß umdrehen und gewinnen. Blieb als letzte und Königsdisziplin des Dreikampfes das Picken. Hier fehlte uns dann am Ende wohl etwas die Kraft zum Gegenhalten und der Joker Marten legte uneinholbar zum Sieg vor.

Herzlichen Glückwunsch den Siegern und ein Dank an die Ausrichter für die wieder einmal gelungene Veranstaltung.

[MK]

Vereinspokal

Das Finale des Vereinspokals – ausgetragen durch 2 Stundenpartien mit eventuellem Blitzentscheid – konnte gestern Favorit Meister Reiner Odendahl mit 1,5 zu 0,5 für sich entscheiden. Der Unterlegene Samuel Haringer erzielte dabei mit dem Einzug ins Finale schon einen schönen Achtungserfolg.

[MK]

Reiner Odendahl: Wuppertaler Stadtmeister 2017

 

v.l.n.r.: Reiner Odendahl, Gerhard Arold, Markus Boos (Foto: MK)

In einer spannenden siebten und letzten Runde der offenen Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2017 ließ Reiner Odendahl (Vorjahresdritter) nichts mehr gegen Thomas Bratz von den Schachfreunden Vonkeln, der ein hervorragendes Turnier spielte und sich somit den vierten Platz sicherte, uanbrenen und setzte sich somit mit einem halben Punkt gegen Markus Boos (ebenfalls von den Schachfreunden Vonkeln) durch, der mit einem Sieg in der letzten Runde über Gerhard Arold diesen auf den dritten Platz der Gesamtwertung verwies.

Die Ratingpreise gingen an
Ratinggruppe 2: 1. Thomas Bratz; 2. Dominik Finke
Ratinggruppe 3: 1. Martin Keller; 2. Andreas Passon
Ratinggruppe 4: 1. Giovanni Tonon; 2. Josef Komeinda

Wir gratulieren herzlich

Die anderen Plazierungen hier
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Solingen III – ESG I 4,5:3,5

In der letzten Runde der Regionalliga kam es noch zum Lokalkampf  bei unseren bergischen Nachbarn. Es ging für beide Mannschaften um nichts mehr. So spielten denn auch wegen kurzfristiger Krankheitsausfälle nur jeweils 7 Spieler pro Team und es stand nach einer Stunde 1:1. Reiner hatte kampflos gewonnen, Marko kampflos verloren. Trotz schönstem Wetter gestaltete sich aber ein kampfbetonter Verlauf an den restlichen 6 Brettern, an denen sich nach 3 Stunden Spielzeit deutliche Vorteile bei den Weißpartien der Gastgeber abzeichneten. Helge geriet in eine aussichtlose Stellung gegen einen sehr gut vorbereiteten Schockenbäumer und musste schließlich die französischen Waffen strecken. Gerd und Michael (Bubu) hatten ihre Gegner Peschel und Alt-ESGer Scheffner mit Schwarz scharf angegriffen, wurden aber unter Materialverlust zurückgeworfen. Plötzlich stand es 4:1 für Solingen. Die restlichen Stellungen von Frank, Achim und Gerhard sahen für Elberfeld gut aus, ließen aber offen, ob man sie alle gewinnen würde. Das Glück des Tüchtigen hatten dann auch Frank und Achim, die ihre Partien gegen Flesch und Borkert kontinuierlich zum Sieg führen konnten. Leider blieb das Glück Gerhard verweht, der in einem Turmendspiel mit Materialvorteil nur eine Remisfortsetzung gegen Erkay wählte und so den unglücklichen Endstand von 3,5:4,5 herstellte.

ESG I schließt die Saison mit dem 5.Tabellenplatz ab. Die Planungen für die nächste Saison laufen schon.

[FN]

Die Luft ist raus…

Die 4. Mannschaft konnte gestern endgültig die letzten Aufstiegshoffnungen für diese Saison begraben: mit 2,5 zu 5,5 wurde gegen den Ortsrivalen BSW V verloren. Nun heisst es Wunden lecken und in der neuen Saison einen neuen Anlauf wagen. Der letzte Mannschaftskampf im Mai gegen die Schachfreunde Vonkeln ist daher nur noch ein „Übungswettstreit“.

[MK]

Wuppertaler Grundschulmeisterschaft 2017

Am Dienstag fanden nun schon zum 10. Mal in Folge im Pfarrsaal von St. Michael die Wuppertaler Grundschulmeisterschaften im Schach statt. Mit knapp 100 Teilnehmern aus 17 Grundschulen wurden in 9 Runden Blitzschach die Preisträger ermittelt. Für viele war es das erste Turnier ihres Lebens 😀

WZ und WDR berichteten und Dank der örtlichen Sparkasse gab es wieder schöne Pokale.

Die Gewinner im Einzelnen:

Gesamt:                    1. Ferdinand Schneider, 2. Kennedy Boos, 3. Merlin Mänken

1.- und 2.-Klässler:  1. Laurenz Overfeld, 2. Gökce Akgün, 3. Julian Wille

Mädchen:                 1. Annika Haufe, 2. Katrin Frdison, 3. Esosa Omoruyi

Schulen:                    1. GGS Uellendahl, 2. Hütterbusch, 3. GGS Kruppstr.

ESG I – Ratingen II 5:3

Im vorletzten Saisonspiel der Regionalliga verteidigte die erste Mannschaft ihren fünften Tabellenplatz mit einem erkämpften Sieg gegen die zweite Mannschaft aus Ratingen.

Friedlich trennten sich zunächst Reiner Odendahl, Frank Noetzel und Gerd Kurr nach 2,5 Stunden Spielzeit mit ihren Gegnern auf  Remis , ehe es an den anderen Brettern ordentlich zur Sache ging. Im Laufe des Kampfes entwickelten sich ein Stellungsvorteil bei Thomas Fuchs und ein Materialvorteil bei Achim Tymura. An den anderen Brettern sah es für uns augenscheinlich schlechter aus. Kein Elberfelder gab sich jedoch geschlagen und der ESG gelang die von Außenstehenden beurteilte optimale Punkteausbeute . Achim und Thomas gewannen in überzeugender Weise ihre Endspiele aus besseren Stellungen, während Helge Hintze, Markus Rebbe und Gerhard Arold den Gewinnversuchen ihrer Gegner standhielten und Remis spielten. Der Mannschaftssieg und das letzte Heimspiel dieser Saison fanden im ESG-Stammlokal am Loh ihren fröhlichen Ausklang.

Ende April geht es noch um die goldene Ananas zum Lokalrivalen nach Solingen. Im nächsten Jahr dürfte es ESG I in der Regionalliga eher mit Ratingen I als mit Ratingen II zu tun bekommen, aber in der Mannschaft steckt immer noch Luft nach oben.

[FN]

Nachlese Nachholespiel Regionalliga ESG I – SF Heinsberg

Ohne 2 Spiel 3 – Heinsberg ließ die Bretter 2 und 3 frei und unsere Meister Hintze und Noetzel konnten entspannen. Arbeiten hingegen musste unser Brett 1 Meister Odendahl gegen den jungen Holländer van Meegen. In einer Bogoindischen Verteidigung konnte er als Schwarzer abseits des mainstreams relativ schnell ausgleichen und Druck aufbauen:

Hier ist Weiss am Zug und wer hätte geglaubt, dass g4 jetzt schon ein Fehler ist? Reiner Odendahl gelingt es nun mit einer Folge genauer Züge beginnend mit Sfxg4 eine Bresche in die Verteidigungslinien des Weissen zu schlagen und kurze Zeit später folgende Stellung zu erreichen (Schwarz am Zug):

Auch hier findet Reiner den Zug, der den Druck auf den gegnerischen König weiter erhöht: f5! Weiss gelingt es weiterhin nicht, sich aus der Umklammerung zu befreien bzw. den Druck abzuschütteln und die Vorteile des Schwarzen verdichten sich (Schwarz am Zug):

Hier findet Schwarz das schöne Tf2 und nachdem es zwischenzeitlich für unsere Erste 4-0 steht hat der Weisse vermutlich ein Einsehen und es folgt für die Galerie 25.Dg4 Sf3 26.Dxd7 Th2#

Schön spielen kann man immer nur wenn der Gegner mitmacht…

[MK]

ESG I wird Verbandsblitzvizemeister

Am vergangenen Samstag spielten in Dinslaken 18 teils hochkarätige Mannschaften den Verbandsblitzmeister aus. Nach spannendem Turnierverlauf trafen als Höhepunkt in der letzten Runde die bereits zu diesem Zeitpunkt für NRW qualifizierten vier Erstplatzierten aufeinander. Drei Mannschaften konnten noch Meister werden. Düsseldorf ( 3 IM ) schlug Dinslaken (3 IM) und Elberfeld schlug Krefeld ( 1 IM, 1 FM). Die punktgleichen Sieger mussten um den Titel stechen. DSK I gewann mit 2,5:1,5 Punkten schließlich knapp gegen die ESG I  und konnte sich den Verbandsmeister mit 31:3 Punkten sichern.
Zweiter mit derselben Punktzahl wurde ESG I in der Besetzung Odendahl, Hintze, Kurr und Noetzel. Dritter wurde Krefeld mit 29:5 Punkten gefolgt von Dinslaken mit 28:6 Punkten. ESG II erreichte den 9.Platz in der Besetzung Arold, Schmidt L, Pfeiffer und Schmidt A.
Wermutstropfen waren 5 Stunden Spielzeit für 17 Runden, was vor allem auf  den örtlichen Spielleiter zurückzuführen war, der seinem Drang zur Selbstinszenierung 
in langen, akustisch unverständlichen Ausführungen nachgab.

[FN]